Alles rund um die Spiele des 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Ingo » 31.10.2019, 10:30


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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg 8:7 n.E.
Mehr als ein Lebenszeichen


Der FCK verwandelt im DFB-Pokal gegen Nürnberg insgesamt neun Elfmeter und steht nach einem am Ende dramatischen Spiel im Achtelfinale. Fast noch wichtiger ist aber die Erkenntnis, dass das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans vielleicht doch noch gekittet werden kann.

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"Oooh Rot-Weiß-Rot - wir saufen bis zum Tod. Wir holen den DFB-Pokal und wir werden Deutscher Meister / wir scheißen auf den Meister!" Nach vielen Wochen, in denen die Anhänger des 1. FC Kaiserslautern kaum noch wussten, ob sie dem sportlichen Treiben ihres Lieblingsklubs mit Protest, Desinteresse, Galgenhumor oder bösen Beschimpfungen begegnen sollten, herrscht am Mittwochabend beim DFB-Pokal-Spiel der zweiten Runde gegen den 1. FC Nürnberg im Fritz-Walter-Stadion tatsächlich mal wieder eine gute Portion Betze-Atmosphäre. 

120 immer packender werdende Minuten, drei geschossene und verwandelte Foulelfmeter im Spiel (alle von Timmy Thiele, einer davon wurde vom Schiri zurückgepfiffen), zwölf Versuche im Elfmeterschießen und zwei irre Situationen rund um die beiden Torhüter haben die immerhin 21.714 Zuschauer gesehen, ehe sie mit voller Inbrunst einen der größten Klassiker im Repertoire der Lautrer Fangesänge anstimmen dürfen. Nach der Sensation zum Auftakt gegen den ungeliebten rheinland-pfälzischen Rivalen Mainz 05 kegeln die Roten Teufel auch den Zweitligisten aus Franken mit 8:7 nach Elfmeterschießen aus dem Cup und freuen sich am Sonntag auf die Auslosung des Achtelfinales.

Graffiti-Banner, Wunderkerzen und eine ordentliche Pokal-Stimmung

Dass das Verhältnis zwischen den treuesten Fans und der zuletzt so arg enttäuschenden Mannschaft nicht völlig zerrüttet ist, zeigt sich schon vor dem Anpfiff der Begegnung zwischen den beiden Altmeistern, die im DFB-Pokal tatsächlich zum allerersten Mal in ihrer langen Geschichte die Klingen kreuzen. Mit einem 80 Meter breiten Banner und der Aufschrift "1. Fußball Club Kaiserslautern" sowie tausenden Wunderkerzen sorgt die Westkurve zum Einlaufen der Teams trotz vieler freier Plätze für eine ordentliche Pokal-Atmosphäre und auch die rund 2.500 mitgereisten Clubberer zeigen einen ansprechenden Gäste-Support.

Mit einem "Wir unterstützen euch, aber wir wollen auch etwas sehen" ist die Stimmung in der Anfangsphase wohl ganz gut beschrieben. Insofern hätte die Partie kaum besser beginnen können als mit der Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Guido Winkmann, der nach einer Grätsche von Enrico Valentini gegen Florian Pick auf den Punkt zeigt. Timmy Thiele nimmt die Kugel vom zuletzt in Gonsenheim erfolgreichen Christian Kühlwetter und verwandelt sicher links unten zur frühen Führung für den FCK (8.). Nur sieben Minuten später steht es allerdings 1:1. Einmal mehr ist ein Freistoß der Ausgangspunkt für den Gegentreffer. Ein Lautrer köpft den anderen im eigenen Strafraum an, Lukas Jäger trifft aus kurzer Distanz für Nürnberg (15.).

Alles wieder offen, aber auch noch nichts verloren für die von Trainer Boris Schommers mit einer defensiven Fünferkette ins Match geschickten Roten Teufel. Mal kein Rückstand nach einer Viertelstunde - damit muss man als FCK-Fan in diesen Tagen ja schon zufrieden sein. Trotzdem bahnt sich das Murren zum Ende des ersten Durchgangs etwa bei Abspielfehlern im Umschaltspiel oder bei länger hinausgezögerten Spieleröffnungen von Grill einige Male seinen Weg. Immer wieder verharrt selbst das Stimmungszentrum hinter dem Tor für einige längere Momente komplett ohne Support.

"Becca, hau ab": Klare Botschaft der Ultras nach Luxemburg

Dort werden nach Wiederbeginn erstmal zwei Spruchbänder gezeigt, mit denen die Lautrer Ultragruppen, ihre Sicht auf die vereinspolitischen Vorgänge der letzten Tage und Wochen deutlich machen. "Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt." "Richtig ist, dass de Buhr, Becca und seine Gefolgschaft abhauen sollen", heißt es in Anspielung an die jüngste vermeintliche Richtigstellung des Vereinsvorstands als Reaktion auf einen "Kicker"-Artikel zur nicht kommunizierten Neuwahl des KG-Aufsichtsrats. Noch weniger Platz für Interpretationen lässt das zweite Spruchband: Mit "Becca, hau ab", schicken die Ultras hier eine unmissverständliche Botschaft, die auch in Luxemburg zur Kenntnis genommen werden dürfte. Bei allem Mitfiebern an einem bis hierhin ordentlichen Pokal-Auftritt bergen die kommenden Wochen und vor allem die Mitgliederversammlung am 01. Dezember weiterhin reichlich Zündstoff.

Erfolge der Mannschaft könnten helfen, um zumindest etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen. Und tatsächlich reißen die Lautrer das Heft in den zweiten 45 Minuten immer mehr an sich. Die ganz klaren Chancen springen zwar nicht heraus, doch rund eine Viertelstunde vor Schluss zeigt Schiedsrichter Winkmann nach einem Foul an Schad erneut auf den Punkt. Wie im ersten Durchgang verwandelt Thiele zunächst sicher, muss dann aber ein zweites Mal ran, da der Referee den Strafstoß aufgrund von zu früh in den Strafraum laufenden Spielern wiederholen lässt. Aber sei’s drum. Thiele schießt auch seinen insgesamt dritten Versuch sicher ein und spätestens jetzt hat man bei so viel ungewohnter Nervenstärke das Gefühl, dass heute etwas gehen kann.

Grills unglaublicher Patzer sorgt für Fassungslosigkeit und Verlängerung

Bis kurz vor Anbruch der Nachspielzeit ist der FCK zwar defensiv gefordert, lässt angetrieben von den nun voll hinter dem Team stehenden Anhängern aber wenig zu. Auch in der 89. Minute fängt Grill einen Ball zunächst sicher ab. Was danach passiert, ist dann aber selbst für die Kummer gewohnten Lautrer Fans nur schwer zu begreifen. Ohne auf den hinter ihm stehenden Michael Frey zu achten, legt der Lautrer Keeper dem Stürmer den Ball vor die Füße. Frey sagt Danke und trifft ins leere Tor zum 2:2-Ausgleich. Fassungslosigkeit auf der FCK-Bank, Fassungslosigkeit auf den Tribünen. Grills Defensiv-Kollegen sind jedoch schnell da und versuchen den Youngster nach diesem unglaublichen Bock wieder aufzubauen. Es geht in die Verlängerung.

Dort ist auf Lauterns Nummer Eins wieder Verlass. Mehrfach hält Grill gegen die nun drückenden Nürnberger das Unentschieden fest, einmal sogar in einer 1:1-Situation gegen Nikola Dovedan. Obwohl die Gastgeber in dieser Phase nur selten für Entlastung sorgen können, rückt kurz vor dem Ende schließlich auch Grills Gegenüber Patric Klandt in den Mittelpunkt. Nach einer ebenfalls schon geklärten Situation kommt der Schlussmann im eigenen Strafraum unglücklich auf und kann mit Verdacht auf Achillessehnenriss nicht mehr weiterspielen. Da die Nürnberger ihr Kontingent inklusive vierter Auswechslung in der Verlängerung bereits erschöpft haben, muss mit Valentini für das Elfmeterschießen ein Feldspieler in den Kasten des FCN.

Lennart Grill - vom Depp zum Held in 30 Minuten

Dieses findet sehr zum Jubel der Lautrer Anhänger vor der Westkurve statt. Kevin Kraus macht den Anfang und verwandelt ebenso wie die folgenden Lucas Röser, Manfred Starke, Christian Kühlwetter, Christoph Hemlein und Andri Bjarnason. Grill wiederum ist beim ersten Nürnberger Versuch in der richtigen Ecke, muss diesen aber wie auch die vier nächsten passieren lassen. Die Westkurve macht bei den Elfmetern der Gäste mächtig Alarm, beim sechsten Versuch von Tim Handwerker spekuliert Grill wieder richtig und wehrt den Ball unter dem frenetischen Jubel der FCK-Fans ab. 8:7 nach Elfmeterschießen! Auf dem Betze brechen alle Dämme! Was für ein Spiel! 

Bei Trainer Schommers fließen nach dem Happy End sogar ein paar Tränen, als er in die Jubeltraube seiner Spieler eintaucht. Er widmet den Sieg seinem kleinen Sohn, der an diesem Tag zuhause seinen fünften Geburtstag feierte, aber auch der enorme Druck nach dem Sturz auf einen Abstiegsplatz in der Liga dürfte hier eine Rolle gespielt haben. Zum ersten Mal seit der Saison 2014/15 steht der FCK im DFB-Pokal wieder unter den letzten 16 und freut sich auf Zusatzeinnahmen in Höhe von wohl mehr als einer Million Euro - die kann der gebeutelte Klub fast genauso gut gebrauchen wie die Wiederannäherung der Mannschaft an die eigenen Fans.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 01.11.2019:

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FCK-Trainer Boris Schommers nach dem gewonnenen Pokalspiel; Screenshot: Sportschau

Schommers' Emotionen: "Da kam alles zusammen"

Manch leidgeprüfter Fan hat am Mittwoch ein paar Freudentränen verdrückt, als der 1. FC Kaiserslautern mit dem dramatischen Elfmeter-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg ein emotionales Ausrufezeichen setzte. Auch bei Boris Schommers waren feuchte Augen zu sehen - wir haben den FCK-Trainer gefragt, was in diesen Momenten in ihm vorgegangen ist.

"Für mich war die Emotionalität, dass ich seit sechs Wochen sage: 'Ich bin hier angetreten, um den Betze wieder zum beben zu bringen.' Das habe ich berechtigterweise in den letzten Spielen noch nicht erleben dürfen. Aber trotzdem sieht man Woche für Woche, wie immer noch viele Zuschauer kommen, für diesen Verein und für die Jungs", blickt Boris Schommers zwei Tage nach dem Pokalfight nochmal zurück. Nach dem siegreichen Spiel, in dem es mehr als 120 Minuten hoch und runter ging, filmten die Fernsehkameras den 40 Jahre alten Coach mit Tränen in den Augen im Mannschaftskreis.

"Wie dieser Sieg erkämpft wurde, das hat mich einfach unglaublich gefreut"

Der bisher so "cool" wirkende Schommers beschreibt seine Emotionen weiter wie folgt: "Die ersten 25 Minuten letzten Sonntag in Chemnitz haben mir überhaupt nicht gefallen, das habe ich ja auch offen angesprochen - die Mannschaft hatte da nicht die richtige Einstellung. Und genau das hat sie nun in diesem Pokalfight wirklich von der ersten Minute an richtig gemacht. Wie die Jungs mit all den Facetten dieses Spiels, mit all den Rückschlägen umgegangen sind, wie sie diesen Sieg erkämpft haben, das hat mich einfach unglaublich gefreut. Für die Mannschaft, für alle Mitarbeiter im Verein und natürlich auch für die Tribüne. Man hat gesehen, dass es dann auch sofort wieder ins absolut Positive kippen kann. Und das ist doch das Schöne, was den Fußball ausmacht. Genau das ist unser klares Ziel: Mit einem sportlich erfolgreichen Weg den Jungs und den Menschen hier öfter dieses Gefühl geben zu können. Und das war alles, was in diesem Moment dann auch bei mir emotional zusammengekommen ist."

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon Flo » 31.10.2019, 10:45


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Pokalheld Grill: "Und dann dachte ich so: Fuck..."

Der 1. FC Kaiserslautern hat gegen den 1. FC Nürnberg ein denkwürdiges Fußballspiel mit 8:7 im Elfmeterschießen gewonnen. Nach Abpfiff war bei den Roten Teufeln die Euphorie über den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals entsprechend groß.

"Man of the Match" gegen den Zweitligisten war FCK-Keeper Lennart Grill. Und das in jeder Hinsicht. Nach 89 Minuten schien sein Team den Sieg und das Weiterkommen schon sicher zu haben, als Grill unachtsam war und den Ball auf den Boden legte. Nürnbergs Stürmer Michael Frey spritzte dazwischen und schickte die Partie mit 2:2 in die Verlängerung. Nach einem atemberaubenden Spiel konnte Grill aber schon wieder lachen. "Ein bisschen Spannung hat ja noch nie geschadet, oder?", sagte der Torhüter schmunzelnd, um dann doch ernst zu werden. "Ich habe Frey gar nicht wahrgenommen. Ich wollte Zeit von der Uhr nehmen und habe nur über meine linke Schulter geschaut. Er steht dann direkt hinter meiner rechten Schulter und ich dachte so: ‘Fuck’", schilderte Grill die kuriose Szene.

Grill erst als Depp und dann der Held - Kranker Pick muss vorzeitig raus

Seinen Fauxpas machte der 20-Jährige dann im Elfmeterschießen wieder gut, als er den Schuss von U21-Nationalmannschaftskollege Tim Handwerker parierte und sein Team so ins Achtelfinale brachte. "Ich kannte Handwerker ein bisschen. In der Nationalmannschaft schießt er immer in die linke Ecke. Daher dachte ich: Probiere ich mal die andere Ecke. Das hat zum Glück geklappt.", erzählte der Keeper. "Vielleicht haben wir so etwas mal gebraucht. So ein Sieg tut vielleicht auch für die Saison gut", hoffte Grill.

Nach 70 Minuten musste Florian Pick raus, was das überraschte Publikum zunächst mit Pfiffen quittierte. "Da hatten die Zuschauer nicht alle nötigen Informationen: Flo ist seit einer Woche krank. Er konnte die letzten Tage nur dosiert trainieren. Er hatte dann auch schon Krämpfe, da muss ich dann auch an die Gesundheit des Spielers denken", erklärte Coach Boris Schommers sein Handeln. Pick selbst sagte: "Vor dem Spiel war es schon schlimm, ich konnte kaum atmen und auch meine Entzündungswerte waren leicht erhöht. Wenn ich morgen nicht kann, dann mache ich Pause, um für Samstag wieder fit zu sein."

Eiskalter Thiele: "Okay, dann schieße ich ihn auch wieder rein"

Pick war vom Auftritt seiner Mannschaft begeistert. "So ein Spiel habe ich selten gesehen, das war ein geiles Erlebnis". Sein Sturmkollege Timmy Thiele zeigte sich gegen den Zweitligisten aus Nürnberg als eiskalter Elfmeterschütze. Thiele erzielte beide Tore und musste sogar nochmal ein drittes Mal antreten. Schiedsrichter Guido Winkmann hatte das 2:1 zunächst zurückgepfiffen, weil zu viele Akteure schon in den Strafraum gelaufen waren. "Ich war kurzzeitig ein bisschen verärgert, dass der Schiedsrichter das abgepfiffen hat. Aber dann dachte ich mir: ‘Okay, dann schieße ich ihn auch wieder rein’", scherzte der Doppeltorschütze. Thiele sah den Spielverlauf ähnlich wie Pick: "So ein extremes Spiel habe ich noch nie erlebt. Das war eine Achterbahnfahrt, aber das passt ja zum FCK. Ich freue mich riesig über das Weiterkommen."

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Thomas » 31.10.2019, 10:50


Blick in die Kurve
"Haut ab": Ultras kritisieren de Buhr und Becca


Was für ein Pokalabend auf dem Betzenberg! Der 1. FC Kaiserslautern wirft den eine Liga höher spielenden 1. FC Nürnberg aus dem DFB-Pokal und sorgt für viele strahlende Gesichter. Auch neben dem Platz, auf den Tribünen gibt es einiges zu sehen.

21.714 Zuschauer sahen im Fritz-Walter-Stadion einen Fight über 120 Minuten, der anschließend im Elfmeterschießen für den FCK entschieden wurde. Zum Einlaufen der Mannschaften wurde in der Westkurve ein rund 80 Meter breites Transparent aufgezogen, das den Vereinsnamen im Graffiti-Stil darstellte: "1. Fußballclub Kaiserslautern". Dazu wurden im Hintergrund tausende Wunderkerzen in die Luft gehalten.

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Zur zweiten Halbzeit nahmen die drei Ultragruppen "Generation Luzifer", "Frenetic Youth" und "Pfalz Inferno" dann - wie schon beim letzten Heimspiel gegen Jena - die Vereinspolitik und den potenziellen FCK-Investor Flavio Becca ins Visier. In Anlehnung an die missglückte Gegendarstellung des Vereinsvorstands Wilfried de Buhr hieß es auf einem Spruchband: "Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt! Richtig ist, dass de Buhr, Becca und seine Gefolgschaft abhauen sollen!" Noch deutlicher wurde ein zweites Spruchband, welches auch nach dem Spiel nochmals präsentiert wurde: "Becca, hau ab!"

Ganz groß war natürlich der Jubel nach dem siegreichen Elfmeterschießen. In den 120 Spielminuten war der Stimmungsverlauf hingegen eher wechselhaft, so wie auch das Geschehen auf dem Rasen. Den FCK-Fans war nach den ganzen Enttäuschungen der letzten Wochen doch noch eine gewisse Distanz anzumerken, die sich aber mehr und mehr löste.

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Aus Nürnberg begleiteten rund 2.500 Fans ihr Team zum Mittwochsspiel nach Kaiserslautern, davon relativ viele auch auf der Haupttribüne. Im Gästeblock waren auch befreundete Anhänger von Schalke 04 und Rapid Wien mit dabei.

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Zu den kompletten Fotogalerien vom Heimspiel gegen Nürnberg:

- Fotogalerie | Fanfotos: 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg
- Fotogalerie | Spielfotos: 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg

Quelle: Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Seb » 31.10.2019, 11:20


@DBB: Super Bericht! Kann es sein, dass es der erste Sieg im Elfmeterschießen überhaupt im Fritz-Walter-Stadion war oder ist das schon mal vorgekommen?



Beitragvon Thomas » 31.10.2019, 11:34


Seb hat geschrieben:Kann es sein, dass es der erste Sieg im Elfmeterschießen überhaupt im Fritz-Walter-Stadion war oder ist das schon mal vorgekommen?

@Seb:
Danke für die schöne Nerd-Frage. :D Tatsächlich gab es schonmal 1971/72 einen DFB-Pokal-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Wuppertaler SV (Statistik siehe hier) sowie eine Saison später 1972/73 einen Elfmeter-Sieg zuhause im Uefa-Cup gegen Ararat Erwian (Statistik siehe hier).

Danach gab es zuhause im Elfmeterschießen nur Niederlagen, und zwar jeweils im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum vier Tage vor Rehhagels Wechselfehler gegen denselben Gegner (1998), Bayern München mit dem auf dem Feld stürmenden Hoeneß (2002), Schalke 04, wo Siegtorschütze Lincoln heulend vor der Westkurve kauerte (2004) sowie Mainz 05 mit dem allseits bekannten Schiedsrichter-Skandal gegen Ferydoon Zandi (2006).

Gestern wurde diese schwarze Serie durchbrochen! :teufel2:
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Seb » 31.10.2019, 11:50


@Thomas: Super, danke für die Info! Noch ein Fun-Fact mit Blick auf die Statistiken: Bei allen 3 Siegen im Elfmeterschießen war Fritz Fuchs involviert. 1971 und 1972 als erfolgreicher Elfmeterschütze und 2019 als Aufsichtsratsmitglied. :teufel2:



Beitragvon Betze_FUX » 31.10.2019, 11:53


ein sehr schöner abend...das weckte Erinnerungen :) Schwärm

die spannende Frage ist...warum nicht immer so.
Depp 05, Nermberch.... es geht doch, man kann es doch.
ich hoffe dass das jetzt endlich mal den Damm gebrochen hat. Hercher sah ich als Klassen besser als Sternberg.
LG... Anfängerfehler. Kommt immer mal vor, gabs auch schon in der Buli. (War das nicht mal bei Kahn?). Andereseits darf man auch nicht vergessen, dass er wieder 5-6 Spitzenparaden hingelegt hat.

Mit dem Einsatz und der Einstellung gepaart mit der Unterstützung und dem aufbauen von den Rängen sollte uns doch mal ein Kertwende gelingen...oder zumindest mal ein Stoppen des Abwärtstrend.

Des Weiteren möchte ich mich auch mal zu meinen "Freuden" hinterm Tor äußern. Ich bin in meiner Haltung denen gegenüber ja immer sehr kritisch eingestellt. Aber heute muss ich mal sagen, positiv! Ich finde es gut dass die Gruppen ein klares Statement gesetzt haben. Das sie Ihre Meinung klar und sichtbar positioniert haben. und Das meine ich ungeachtet des Inhalts.
Das Bild "Hauptsache Fahnenschwenken, bei welchem FCK ist egal" gilt jetzt nicht mehr.

Achja....die Sternespritzer werden beim DFB wahrscheinlich wieder die Kassen klingeln lassen...e lachbladd...
ich schlage vor das nächste mal eine Wunderkerzen- oder Feuerzeug-App zu verwenden :D
FCK - E ganzes Leewe!!!



Beitragvon Jannemann » 31.10.2019, 11:57


Das Thema soll nicht auch noch diesen Thread überlagern, aber bezogen auf die Spruchbänder: gibt es denn einen Plan B? Bei aller (berechtigten) Kritik sollte man sich vielleicht zuerst eine zweite Option zulegen bevor man Becca in die Wüste schickt (ja ich weiß, hat noch nichts bezahlt, eine Bürgschaft ist aber besser als nichts).



Beitragvon carpe-diabolos » 31.10.2019, 11:58


Das klare Statement der Ultras gegen Becca lässt mich hoffen, dass ein Becca-Team, träte es an, schlechte Karten hätte, und wir nach der JHV in eine bessere Zukunft blicken können.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Bigdoubleu » 31.10.2019, 12:10


Schönes Statement gegen Becca. Wir können es uns ja leisten.

Wer zahlt mir in drei Jahren eigentlich meine Anleihe zurück, wenn der FCK insolvent ist?



Beitragvon Oracel » 31.10.2019, 12:19


Bigdoubleu hat geschrieben:Schönes Statement gegen Becca. Wir können es uns ja leisten.

Wer zahlt mir in drei Jahren eigentlich meine Anleihe zurück, wenn der FCK insolvent ist?


Ist halt ein Risiko, die Anleihe würde ich zu den zur zeitigen Bedingungen ehe abschreiben. Wusste man ja.
Deshalb, ganz klar gegen Becca!



Beitragvon Bigdoubleu » 31.10.2019, 12:22


Oracel hat geschrieben:
Bigdoubleu hat geschrieben:Schönes Statement gegen Becca. Wir können es uns ja leisten.

Wer zahlt mir in drei Jahren eigentlich meine Anleihe zurück, wenn der FCK insolvent ist?


Ist halt ein Risiko, die Anleihe würde ich zu den zur zeitigen Bedingungen ehe abschreiben. Wusste man ja.
Deshalb, ganz klar gegen Becca!


Achso. Wenn der FCK insolvent ist und die Fans ihre 3 Mio. Euro auf einen Schlag verlieren ist das voll ok für dich. Ich wünschte, ich hätte deine Gelassenheit.



Beitragvon Betzegeist » 31.10.2019, 12:40


Was heißt okay? Du hast in ein Rammschpapier investiert. Selbst wenn der Flavio seine bis zu 25 Mio. investieren würde, ist die Gefahr relativ groß, dass du einen Komplett-Ausfall hast.

Jede andere Herangehensweise ist blauäugig.
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon Betze_FUX » 31.10.2019, 12:41


Die andere Alternative ist....den FCK zu verlieren.
Und das wird mMn geschehen. Erstrecht MIT becca. Der wird uns keinen Cent geben.
FCK - E ganzes Leewe!!!



Beitragvon Betze_FUX » 31.10.2019, 12:42


Betzegeist hat geschrieben:Was heißt okay? Du hast in ein Rammschpapier investiert. Selbst wenn der Flavio seine bis zu 25 Mio. investieren würde, ist die Gefahr relativ groß, dass du einen Komplett-Ausfall hast.

Jede andere Herangehensweise ist blauäugig.

Jo. Das stand auch bei kapilendo rot auf weiß genau so drin.
Das Risiko ist, das die Kohle flöten geht.
Gut oder OK ist das bei weitem nicht. Aber man darf sich im Umkehrschluss halt nicht beschweren.

Ich für meinen Teil schreibe lieber mein geld ab und erhalte meinen FCK, als die Kohle mit Zinsen zu bekommen und einen herzlosen , intriganten Beccaclubb zu schaffen!!!
FCK - E ganzes Leewe!!!



Beitragvon winternight68 » 31.10.2019, 12:44


Der Gedankenfehler ist der, dass einige glauben, eine Insolvenz wäre eine gute Lösung. Danach wird es den FCK im Profifußball nicht mehr geben! Und zwar wahrscheinlich für Jahrzehnte! Genug Beispiele gibt es ja. Da bekommst du den Arsch nicht mehr hoch. Die Infrastruktur zerfällt, die Region verkümmert und der Prozess beschleunigt sich selbst.... :shock:



Beitragvon Prinz Pilaw » 31.10.2019, 12:50


Bigdoubleu hat geschrieben:Schönes Statement gegen Becca. Wir können es uns ja leisten.

Wer zahlt mir in drei Jahren eigentlich meine Anleihe zurück, wenn der FCK insolvent ist?


Ich denke niemand, denn es gilt der alte Spruch: "Rendite kommt von Risiko".

Leider war bei der Betzeanleihe für viele nicht ersichtlich, dass das Verhältnis von beidem nicht gerade ausgewogen ist...
„für uns bleibt er für alle Zeiten unser Fritz!“



Beitragvon Bigdoubleu » 31.10.2019, 13:01


Wow! Selbstverständlich war es ein Risiko, in die Betzeanleihe zu investieren. Aber ich finde es jetzt ganz schön arrogant, denjenigen, die dazu beigetragen haben, den Club (vorläufig) mit ihrem eigenen Geld zu retten, jetzt schulterzuckend zu empfehlen, sich bitteschön nicht so anzustellen.

Irgendwie denken einige Dauerschreiber in ihrer DBB-Filterblase, die Involvenz wäre das einzig richtige für den Verein, damit der FCK weiterhin der FCK bleibt. Kurze Rückfrage: Seit wann ist der FCK eigentlich ein jämmerlicher Dorfverein, über den selbst die Barackler, Saarbrücker und Pirmasenser die Nase rümpfen. Das habe ich irgendwie anders in Erinnerung!

Macht doch mal im Stadion - also bei denjenigen, die den Verein wirklich unterstützen und nicht nur im Internet rumsülzen - eine Umfrage, was sie davon halten, die FCK-Spiele in Zukunft auf dem Erbsenberg zu verfolgen.

Solange noch nicht alles verloren ist, sollte man doch zumindest versuchen, das allerschlimmste zu vermeiden!
Zuletzt geändert von Bigdoubleu am 31.10.2019, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Dercheef » 31.10.2019, 13:02


winternight68 hat geschrieben:Der Gedankenfehler ist der, dass einige glauben, eine Insolvenz wäre eine gute Lösung. Danach wird es den FCK im Profifußball nicht mehr geben! Und zwar wahrscheinlich für Jahrzehnte! Genug Beispiele gibt es ja. Da bekommst du den Arsch nicht mehr hoch. Die Infrastruktur zerfällt, die Region verkümmert und der Prozess beschleunigt sich selbst.... :shock:

Und wenn Becca in seinem Sinne übernimmt, gibt es den FCK halt auch nicht mehr. Der EV und seine Mitglieder sind dann bedeutungslos und das übriggebliebene Konstrukt hat dann außer dem Standort und dem Wappen aber auch wirklich gar nichts mehr mit dem FCK und seiner Geschichte zu tun. Ich für meinen Teil gehe lieber erhobenen Hauptes in die Insolvenz als mir mitansehen zu müssen wie sich hier jemand für nen Appel und n Ei durch Intrigen im Hinterzimmer, entgegen dem Mitgliederwillen unseren Verein schnappt und ab dann halt einfach damit macht was ihm und nur ihm in den Kram passt.

Und wer im Sommer in die neue Anleihe investiert hat, dem musste ja klar sein das seine Kohle schon ein Monat später hätte weg sein können. Mit "Hochspekulativ" wäre das Risiko ja wirklich noch sehr gnädig beschrieben.

edit: Und noch was zur Anleihe: Ich finde es wahnsinnig anmaßend hier so zu tun, als wäre es jetzt Aufgabe der Mitglieder sämtliche Werte über Bord zu werfen und mit dem FCK alles machen zu lassen, nur weil man bitte seine Kohle, von der jeder wusste das sie weg sein kann, wiederhaben möchte.
Team Betzegebabbel



Beitragvon Bigdoubleu » 31.10.2019, 13:11


Dercheef hat geschrieben:
winternight68 hat geschrieben:Der Gedankenfehler ist der, dass einige glauben, eine Insolvenz wäre eine gute Lösung. Danach wird es den FCK im Profifußball nicht mehr geben! Und zwar wahrscheinlich für Jahrzehnte! Genug Beispiele gibt es ja. Da bekommst du den Arsch nicht mehr hoch. Die Infrastruktur zerfällt, die Region verkümmert und der Prozess beschleunigt sich selbst.... :shock:

Und wenn Becca in seinem Sinne übernimmt, gibt es den FCK halt auch nicht mehr. Der EV und seine Mitglieder sind dann bedeutungslos und das übriggebliebene Konstrukt hat dann außer dem Standort und dem Wappen aber auch wirklich gar nichts mehr mit dem FCK und seiner Geschichte zu tun. Ich für meinen Teil gehe lieber erhobenen Hauptes in die Insolvenz als mir mitansehen zu müssen wie sich hier jemand für nen Appel und n Ei durch Intrigen im Hinterzimmer, entgegen dem Mitgliederwillen unseren Verein schnappt und ab dann halt einfach damit macht was ihm und nur ihm in den Kram passt.

Und wer im Sommer in die neue Anleihe investiert hat, dem musste ja klar sein das seine Kohle schon ein Monat später hätte weg sein können. Mit "Hochspekulativ" wäre das Risiko ja wirklich noch sehr gnädig beschrieben.

edit: Und noch was zur Anleihe: Ich finde es wahnsinnig anmaßend hier so zu tun, als wäre es jetzt Aufgabe der Mitglieder sämtliche Werte über Bord zu werfen und mit dem FCK alles machen zu lassen, nur weil man bitte seine Kohle, von der jeder wusste das sie weg sein kann, wiederhaben möchte.


Ich weiß, über Geld spricht man nicht, aber wie viel hast du eigentlich in die Anleihe investiert?



Beitragvon Prinz Pilaw » 31.10.2019, 13:12


Bigdoubleu hat geschrieben:Wow! Selbstverständlich war es ein Risiko, in die Betzeanleihe zu investieren. Aber ich finde es jetzt ganz schön arrogant, denjenigen, die dazu beigetragen haben, den Club (vorläufig) mit ihrem eigenen Geld zu retten, jetzt schulterzuckend zu empfehlen, sich bitteschön nicht so anzustellen.


Ne da hast du mich nicht richtig verstanden. Ich verstehe die Emotionen, die da im Spiel sind schon und mich würde es natürlich als Inhaber auch ärgern. Aber mit Arroganz und "sich nicht so anzustellen" hat das nichts zu tun.
Das Risiko war/ist allen bekannt.
Deshalb sind solche Fananleihen halt immer schwierig, weil man mit ziemlich tiefen Emotionen und Herzensliebe von Fans spekuliert.
Deswegen können es sich die Ausgeber auch leisten, eine für das hohe Risiko richtig frech niedrigen Zinssatz auszuschreiben.
Da gab es doch mal eine Podiumsdiskussion mit Layenberger, dem Menschen vom SWR, Banf und auch einem Wissenschaftler, der sich mit Fananleihen beschäftigt hat. Der hatte es damals ganz gut auf den Punkt gebracht und auch ungefähr so eingeordnet...
„für uns bleibt er für alle Zeiten unser Fritz!“



Beitragvon pfälzer-Bayer » 31.10.2019, 13:15


Bigdoubleu hat geschrieben:Schönes Statement gegen Becca. Wir können es uns ja leisten.

Wer zahlt mir in drei Jahren eigentlich meine Anleihe zurück, wenn der FCK insolvent ist?


Das ist das Risiko, wenn man sich auf das Spiel einlässt, was jeder, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, von vorneherein klar gewusst haben muss.

Notfalls kannst du dich als Gläubiger anmelden, sollten wir wirklich Insolvenz anmelden müssen.
Reden ist Schweigen - Silber ist Gold.



Beitragvon Dercheef » 31.10.2019, 13:16


Bigdoubleu hat geschrieben:
Ich weiß, über Geld spricht man nicht, aber wie viel hast du eigentlich in die Anleihe investiert?

Nichts, ich bin ja nicht bescheuert.
Team Betzegebabbel



Beitragvon Rheinteufel2222 » 31.10.2019, 13:16


Jannemann hat geschrieben:Das Thema soll nicht auch noch diesen Thread überlagern, aber bezogen auf die Spruchbänder: gibt es denn einen Plan B? Bei aller (berechtigten) Kritik sollte man sich vielleicht zuerst eine zweite Option zulegen bevor man Becca in die Wüste schickt (ja ich weiß, hat noch nichts bezahlt, eine Bürgschaft ist aber besser als nichts).


Ist Becca denn überhaupt der Plan A?

Richtig ist, wir brauchen Geld. Unwahr und falsch (Kalauer!) ist aber die Denkweise, dass wir eine Alternative zu Becca brauchen, denn der ist als Nullzahler selbst investorenmäßig ein Nichts und damit keine Alternative. Im Gegenteil, er ist sogar ein Minus, weil er für das Nichts auch noch ein Mitspracherecht (Untertreibung, ich weiß) will und außerdem nach Belieben und nur aufgrund der Autorität irgendwelcher nicht belastbarer Versprechen ("bis zu") den ganzen Verein systematisch zerbröckelt.

Wenn man mich zweingen würde, dem FCK etwas Gleichwertiges zu Becca präsentieren zu müssen, könnte ich auch meine senile Großtante als sog. Investor anbieten. Die zahlt auch nichts, macht aber weniger Ärger. Damit wäre sie schon besser als Becca.

Schön, dass die Ultras endlich aufwachen. Das ist die zweite gute Nachricht von gestern abend.

@salamander hat in Hinblick auf die bei der JHV abstimmungsberechtigten Mitglieder zutreffend darauf hingewiesen, dass es drei Fraktionen gibt. Neben den dbb-lern wären das die Ultras und die Rheinpfalz-Rentner. Wer zwei von denen auf seiner Seite hat, wird auf der JHV Mehrheiten erreichen. Freut mich, dass die Ultras langsam zu erkennen scheinen, was die richtige Seite ist.

Insolvenz ist übrigens ohne Frage aus ganz vielen Gründen shyze. Das was Becca seit einigen Monaten anstellt ist in der Summe aber noch shyzer. Egal, wer nach der Mitgliederversammlung beim FCK das Sagen hat, sollte versuchen, so schnell wie möglich einen dritten Weg auf die Beine zu stellen. Fast alles wäre besser, als das was wir jetzt haben.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon FCK70er » 31.10.2019, 13:21


Also, ich schreibe eigentlich sehr wenig hier, weil mir die teilweise nur negative Darstellung echt auf die Hutschnur geht. Ich bin auch nicht unbedingt ein Becca Freund, aber Kaufmann und Realist. Wenn man Jemand in die Wüste schicken will, sollte man auch so klug sein und eine Alternative haben. Liebe Ultras, wo ist die ? Ich schneide doch nicht die Hand ab, die mich nährt, auch wenn es zZt. nur eine Bürgschaft ist.

Alternativen momentan nicht in Sicht, oder ?

Und wie mein Vorredner schon geschrieben hat, eine Insolvenz und Zwangsabstieg bedeutet endgültig das Ende des FCK, endgültig !!!!

Hört auf zu träumen und haltet in der jetzigen Zeit die Fahne hoch, von euren so geliebten Verein, anstatt immer nur klug um die Ecke zukommen. Ändert doch selbst was und macht ein Konzept und lasst Euch im Dezember aufstellen.

Dann könnt Ihr zeigen wie es geht ! So, finde ich das nicht OK - sorry !




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