Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Red Devil » 16.06.2019, 08:42


Hildmann: "Offensiv spielen - aber mit Köpfchen"

Das Bangen um die Lizenz ist vorüber, am Sonntagmorgen startet der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern mit dem Training. Um 16 Uhr gastieren die Roten Teufel bei der SpVgg Waldfischbach-Burgalben. Coach Sascha Hildmann macht es weiter Freude, mit der Mannschaft zu arbeiten, erzählt er im Gespräch mit Horst Konzok. Die Fans seien „einzigartig und machen den Verein zu etwas ganz Besonderem“. Ihnen verspricht Hildmann für die kommende Saison einen offensiven Spielstil - aber mit Köpfchen.

Rheinpfalz: Herr Hildmann, der Urlaub ist zu Ende. Es geht wieder los. Haben Sie sich in den Tagen auf Mallorca gut erholt?

Sascha Hildmann (47): Ja, ich hab’ mich sehr gut erholt. Ich muss aber auch sagen, dieser Job ist für mich kein Stress. Ich habe nie das Gefühl, auf die Arbeit zu müssen. Es macht mir Freude, FCK-Trainer zu sein.

Rheinpfalz: Wie haben Sie Ihr erstes halbes Jahr als FCK-Trainer verarbeitet?

Hildmann: Es war extrem ereignisreich. Es war eine unglaublich intensive Zeit - du denkst immer nur von Samstag zu Samstag, von Spiel zu Spiel. Du bist in einem Tunnel. Das halbe Jahr war geprägt von schönen Momenten - sehr schönen wie dem Derbysieg in Karlsruhe, aber auch von Enttäuschungen.

Rheinpfalz: Welche Rückschlüsse ziehen Sie aus Ihrer aufschlussreichen Saisonanalyse? Ihre Mannschaften hat 199 Ecken - Ligabestwert, aber nur zwei Tore nach Ecken geschossen. Der FCK hat mit die meisten Torchancen in der Dritten Liga, aber nur 49 Tore in 38 Spielen geschossen. Und: Ihre Mannschaft hat 18 Kontertore gefangen.

Hildmann: Ein Rückschluss ist, dass wir uns auf den neuralgischen Positionen versuchen zu verstärken. Wir haben die Fehler erkannt und versuchen, die Schwachstellen zu beheben. Wir brauchen gute Standardschützen - und haben mit Simon Skarlatidis einen bekommen, der diese Qualität bei Kickers Würzburg nachgewiesen hat. Wir brauchen einen großen, kopfballstarken Stürmer. Man sieht ja anhand der Zahlen und Fakten, dass wir viel in eine Richtung unterwegs sind, was oft so gar nicht wahrgenommen wird. Das machen die Jungs schon gut. Wir wissen aber auch, dass wir unsere Qualität im Abschluss verbessern müssen und dass wir im Umschaltspiel nach hinten die Kompaktheit nicht verlieren dürfen. 18 Gegentore durch Konter sind eindeutig zu viel. Wir brauchen deshalb einen sehr präsenten Sechser, groß, kopfballstark.

Rheinpfalz: Der Abschied von Mads Albaek und Jan Löhmannsröben ist ja eine Konsequenz Ihrer Analyse. Julius Biada ist auch weg, weil er trotz allen Potenzials wohl nie beim FCK ankam. Mit Florian Dick ist der Kapitän verletzungsbedingt von Bord gegangen. Wer folgt ihm nach? Wird gewählt oder bestimmen Sie den Spielführer?

Hildmann: Den bestimme ich. Die Mannschaft wählt den fünfköpfigen Mannschaftsrat und einen aus diesem Kreis ernenne ich zum Kapitän. Damit lasse ich mir aber Zeit - das passiert kurz vor dem Saisonstart. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
Zuletzt geändert von Thomas am 16.06.2019, 09:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung angepasst. Danke fürs Einstellen!
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon Chris7 » 16.06.2019, 09:45


Ich finde es etwas merkwürdig, dass man die Standardschwäche teilweise auf einen bisher fehlenden Standardspezialisten zurückführt, den man jetzt in Skarlatidis gefunden hätte. Bergmann wurde doch immer als ausgewiesener Standardexperte hervorgehoben, auch wenn er in der Rückserie nicht mehr so oft zum Einsatz kam.

Nach der Aussage mit dem 4-4-2 System habe ich das Gefühl, dass Matuwila eher als Sternberg-Konkurrent als als IV vorgesehen ist. Bin gespannt wie er sich machen würde, da seine mögliche Offensivstärke in Cottbus nicht wirklich zur Geltung kam.



Beitragvon TSV Diddi » 16.06.2019, 09:50


Ist jemand Vorort beim ersten Training dabei ,wäre super wenn ein paar Eindrücke hier geschrieben würden ,danke ein FCK fan aus stuttgart :teufel2:



Beitragvon MäcDevil » 16.06.2019, 09:58


Liest sich ja ganz nett... trotzdem ist es wichtig einen guten Saisonstart hinzulegen. Gerade zu Zeiten eines Investor/Bürgen/Geldgeber or whatever (Erfolgsdruck!) wird einem genau über die Schulter geguckt. Die ersten Spieltage werden bezüglich Trainer sehr spannend werden...hoffen wir das Beste! :wink: :nachdenklich:
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!



Beitragvon CrackPitt » 16.06.2019, 09:58


ja Flo vom DBB Team ist vor Ort laut Facebook und Instagram :)
Dauerkarte Block 9.2 - Betze Supporters



Beitragvon Jo1954 » 16.06.2019, 10:05


Zumindest sieht man auf dem Kurzvideo FCK FB, aufgenommen auf dem Weg hinter'm Stadion, dass Skarlatidis die 10 hat und Matuwila die 4 (hatte gar nicht mitbekommen, dass Özdemir schon weg ist)!



Beitragvon FCK_FAN_1971 » 16.06.2019, 10:08


Mit Hildmann wird das sowieso nichts.
Ich will einen Trainer, der auf Sieg spielen lässt.
1 Sieg und 1 Niederlage sind besser als 2 Unentschieden.



Beitragvon hellas-army » 16.06.2019, 10:12


Bader und Hildmann sind ja auf der Suche nach einem großen und kopfballstarken "6"!!!Vielleicht ist Wilson Kamavuaka von Darmstadt 98 ein Thema!??Hat Erfahrung,1,88m groß und bekommt nicht mehr viel Spielzeit bei den Lillien!



Beitragvon Zuzey » 16.06.2019, 10:37


FCK_FAN_1971 hat geschrieben:Mit Hildmann wird das sowieso nichts.
Ich will einen Trainer, der auf Sieg spielen lässt.
1 Sieg und 1 Niederlage sind besser als 2 Unentschieden.


Genau der Quatsch macht das Forum hier oft so unerträglich. Keine Idee, keine Lösung, kein Fundament für die Aussage. Nichts als fatalistisches Gequatsche.

Konstruktive Kritik? Diskussion? Gerne, jederzeit, dafür hat man ein Forum. Wenn aber das alles ist was man beizutragen hat ... einfach mal die Finger still halten.

Wahrscheinlich nicht mal den Text gelesen. Ich bin es so leid.
Läuft im Spiel mal nichts zusammen,
und es will und will nichts geh'n,
so woll'n wir doch geschlossen,
hinter uns'rer Mannschaft steh'n,



Beitragvon CrackPitt » 16.06.2019, 10:45


Zuzey hat geschrieben:
Genau der Quatsch macht das Forum hier oft so unerträglich. Keine Idee, keine Lösung, kein Fundament für die Aussage. Nichts als fatalistisches Gequatsche.

Konstruktive Kritik? Diskussion? Gerne, jederzeit, dafür hat man ein Forum. Wenn aber das alles ist was man beizutragen hat ... einfach mal die Finger still halten.

Wahrscheinlich nicht mal den Text gelesen. Ich bin es so leid.
DAnke genau so sieht es aus. Sachliche Diskussionen wären so schön aber das ständig alles schlecht machen ohne einen Ansatz zu haben, was man besser machen kann.
Dauerkarte Block 9.2 - Betze Supporters



Beitragvon Gromsch » 16.06.2019, 10:48


Rheinpfalz: Herr Hildmann, der Urlaub ist zu Ende. Es geht wieder los. Haben Sie sich in den Tagen auf Mallorca gut erholt?

Sascha Hildmann (47): Ja, ich hab’ mich sehr gut erholt. Ich muss aber auch sagen, dieser Job ist für mich kein Stress. Ich habe nie das Gefühl, auf die Arbeit zu müssen. Es macht mir Freude, FCK-Trainer zu sein.


Diese Antwort bezüglich seiner Tätigkeit, Arbeit glaube ich dem Trainer.
Du sollst keiner Tätigkeit nachgehen die du Arbeit nennen müsstest sondern dein Tun sollte eine ständige Freude sein. Gestatte dem Leben dich fürstlich dafür zu bezahlen, dass du das tust was dir ohnehin am meisten Freude macht. Und damit hast du bezahlten Urlaub für immer.

Jetzt mach auch was aus dieser guten Energie, Trainer. Forme die Mannschaft und entfache endlich wieder das Höllenfeuer auf dem Platz und auf den Tribünen. Wenn Leistung, Einsatz bis zum Schlußpfiff gezeigt wird, also die Betzetugenden dann gibts als Dank auch vielleicht mal wieder lange, lange vorm Spiel das Lied von der Westkurv welches sich damals Kalli und seine Betzebuben verdienten. Das Lied hab ich schon Jahrzehnte nimma gehört.... Man muss dann nur den Vornamen ändern. Sascha, lass die Teufel raus, Sascha, lass die Teufel raus, Sascha, lass die Teufel raus EY EY EY

Ich glaube da würden sich sehr viele im Stadion freuen von damals und auch die heutige Generation, die neuen kennen das Lied leider überhaupt nicht mehr.
George Carlins Rede gilt für alle Länder und Politiker dieser Erde, nicht nur in Amerika
https://www.youtube.com/watch?v=DhzMVc4G7rs



Beitragvon Zuzey » 16.06.2019, 11:00


Gromsch hat geschrieben: ... Sascha, lass die Teufel raus, Sascha, lass die Teufel raus, Sascha, lass die Teufel raus EY EY EY ...


Gabs den Versuch nicht das letzte Mal bei Tayfun? Der hat davon gleich so viel Angst bekommen, dass sein "Leuchten in den Augen" verschwand und er sich gedacht hat: "Och, verschwinden ist eigentlich ne ganz gute Idee." :lol: :lol: :lol:

Aber Recht hast du. Wir sollten unsere Energie wieder in gute Fangesänge und Support stecken. Da ist sie am Besten aufgehoben.
Läuft im Spiel mal nichts zusammen,
und es will und will nichts geh'n,
so woll'n wir doch geschlossen,
hinter uns'rer Mannschaft steh'n,



Beitragvon FCK_FAN_1971 » 16.06.2019, 11:05


CrackPitt hat geschrieben:
Zuzey hat geschrieben:
Genau der Quatsch macht das Forum hier oft so unerträglich. Keine Idee, keine Lösung, kein Fundament für die Aussage. Nichts als fatalistisches Gequatsche.

Konstruktive Kritik? Diskussion? Gerne, jederzeit, dafür hat man ein Forum. Wenn aber das alles ist was man beizutragen hat ... einfach mal die Finger still halten.

Wahrscheinlich nicht mal den Text gelesen. Ich bin es so leid.
DAnke genau so sieht es aus. Sachliche Diskussionen wären so schön aber das ständig alles schlecht machen ohne einen Ansatz zu haben, was man besser machen kann.


Sorry, das ist meine Meinung. Ich hoffe, es passiert noch etwas. Positiv war sicherlich, dass Hildmann ein paar Talente herangeführt hat. Wenn man sich aber schon vor Anpfiff in die Hose macht und auf Unentschieden spielt, wird das nichts. Das Stadion ist sowieso schon halbleer. Und die Standards waren auch grausam, obwohl es einige im Kader besser konnten.

Den Text brauche ich auch nicht zu lesen. Jeder weiss, wie sich Hildmann vor den Spielen geäußert hat und was danach meist rausgekommen ist.



Beitragvon Gromsch » 16.06.2019, 11:14


Übrigens können wir und andere Drittligisten froh sein, dass sich der Trainer mit dem Verein identifiziert. Immerhin etwas.
Ein anderer Trainer eines Drittligisten ( Eintracht Braunschweig ) hat heute mal einfach so einen Tag vorm offiziellen Trainigsbeginn den Verein verlassen Richtung Holstein Kiel.

Offiziell: Andre Schubert wird neuer Trainer von Holstein Kiel
https://sport.sky.de/fussball/artikel/s ... 2759/34252
George Carlins Rede gilt für alle Länder und Politiker dieser Erde, nicht nur in Amerika
https://www.youtube.com/watch?v=DhzMVc4G7rs



Beitragvon Zuzey » 16.06.2019, 11:22


FCK_FAN_1971 hat geschrieben:
Den Text brauche ich auch nicht zu lesen. Jeder weiss, wie sich Hildmann vor den Spielen geäußert hat und was danach meist rausgekommen ist.



Spricht für sich. In deiner Welt bleibt auch immer alles gleich.

Ich frage mich echt immer wie so jemand durch den Rest seines Lebens läuft. Bist du da genau so? Fatalistisch, nicht wird anders oder besser? Oder ist der FCK das einzige in deinem Leben bei dem du eine Einstellung hast die negativer kaum sein kann? Warum tut man sich das an? Supportest du auch so deine Kinder (falls du welche hast)? "Letzte Mathearbeit war kacke, Kind hat zwar gesagt es hat gelernt aber ... gibt ja eh nix. Ist viel zu blöd."

Man unterstützt nicht nur jemanden wenn man an ihn glaubt, sondern auch um demjenigen den Glauben an den Erfolg zu geben. Auch wenn man selbst zweifelt.

Wie gesagt. Kritik, Diskussionen, alles kein Problem. Grundsätzlich alles Scheiße finden und sonst nichts beitragen. Warum dann überhaupt?
Läuft im Spiel mal nichts zusammen,
und es will und will nichts geh'n,
so woll'n wir doch geschlossen,
hinter uns'rer Mannschaft steh'n,



Beitragvon salamander » 16.06.2019, 11:22


Also, ich finde die Interviews mit Hildmann in der Regel sehr gut. Sachlich, analytisch, nachvollziehbar, gut formuliert. Die Analyse (kopfballstarker Stürmer und stärker Sechser fehlen) hört sich plausibel an. Lobt die Fans über den grünen Klee, strahlt Optimismus aus.

Auf dem Papier. Denn auf dem Rasen zeigt seine Mannschaft nicht mal annähernd das Niveau der Interviews. Sondern einen langweiligen und erfolglosen Destruktivfussball. Spiel für Spiel für Spiel. Das liegt nicht nur an 2 fehlenden Spielertypen. Das ist was grundsätzlich schief (und wenn man berücksichtigt, dass Aspach unter ihm genauso spielte, ist es auch kein Zufall).

Hildmann sollte als Dozent zum DFB gehen oder Sportdirektor werden. Aber eine Mannschaft bauen, die aufsteigt, das traue ich ihm absolut nicht zu. Offenbar erreicht er die Spieler nicht. Würden sie das spielen, was er immer beschreibt, wären wir jetzt 2. Liga.

Wenn sich in der Spielweise und Punktwausbeute in der neuen Saison nicht schnell was ändert, ist er bald weg. Da gehts ihm wie Korkut: Am Mikro Weltklasse, auf dem Rasen....naja.

Und noch eins: Es ist gut, wenn ein Trainer den Wert der Anhänger für den Verein kennt und das auch hin und wieder deutlich macht. Penetrante Anbiederei ist aber kein Ersatz für gescheiten Fußball und vor allem: Punkte.



Beitragvon Solingerteufel » 16.06.2019, 11:26


FCK_FAN_1971 hat geschrieben:Mit Hildmann wird das sowieso nichts.
Ich will einen Trainer, der auf Sieg spielen lässt.
1 Sieg und 1 Niederlage sind besser als 2 Unentschieden.

und ich hätte gerne fans die hinter ihrer mannschaft stehen, aber das leben ist halt kein ponyhof.
im moment sind wir übrigends nicht die einzigen die null punkte haben - hab ich gehört
;)
streite dich nie mit einem dummkopf, es könnte sein das die zuschauer den unterschied nicht bemerken (mark twain)



Beitragvon FCK_FAN_1971 » 16.06.2019, 11:27


salamander hat geschrieben:Also, ich finde die Interviews mit Hildmann in der Regel sehr gut. Sachlich, analytisch, nachvollziehbar, gut formuliert. Die Analyse (kopfballstarker Stürmer und stärker Sechser fehlen) hört sich plausibel an. Lobt die Fans über den grünen Klee, strahlt Optimismus aus.

Auf dem Papier. Denn auf dem Rasen zeigt seine Mannschaft nicht mal annähernd das Niveau der Interviews. Sondern einen langweiligen und erfolglosen Destruktivfussball. Spiel für Spiel für Spiel. Das liegt nicht nur an 2 fehlenden Spielertypen. Das ist was grundsätzlich schief (und wenn man berücksichtigt, dass Aspach unter ihm genauso spielte, ist es auch kein Zufall).

Hildmann sollte als Dozent zum DFB gehen oder Sportdirektor werden. Aber eine Mannschaft bauen, die aufsteigt, das traue ich ihm absolut nicht zu. Offenbar erreicht er die Spieler nicht. Würden sie das spielen, was er immer beschreibt, wären wir jetzt 2. Liga.

Wenn sich in der Spielweise und Punktwausbeute in der neuen Saison nicht schnell was ändert, ist er bald weg. Da gehts ihm wie Korkut: Am Mikro Weltklasse, auf dem Rasen....naja.

Und noch eins: Es ist gut, wenn ein Trainer den Wert der Anhänger für den Verein kennt und das auch hin und wieder deutlich macht. Penetrante Anbiederei ist aber kein Ersatz für gescheiten Fußball und vor allem: Punkte.




Sehr guter Beitrag, Salamander ! :daumen:



Beitragvon FCK_FAN_1971 » 16.06.2019, 11:34


Solingerteufel hat geschrieben:
FCK_FAN_1971 hat geschrieben:Mit Hildmann wird das sowieso nichts.
Ich will einen Trainer, der auf Sieg spielen lässt.
1 Sieg und 1 Niederlage sind besser als 2 Unentschieden.

und ich hätte gerne fans die hinter ihrer mannschaft stehen, aber das leben ist halt kein ponyhof.
im moment sind wir übrigends nicht die einzigen die null punkte haben - hab ich gehört
;)




Ich will ein ansehnliches Spiel sehen. Nicht jeden dritten Pass einen Fehlpass.
Oder stümperhafte Fehler, die zu Gegentoren führen.
Alle starten bei Null, das ist richtig.
Lassen wir uns überraschen, wie es läuft.
Vom Ansatz her, macht Hildmann auch einiges gut. Er wechselt teilweise schon nachvollziehbar ein. Vielleicht sind auch die Spieler zu dumm oder zu schlecht, um die Vorgaben umzusetzen.



Beitragvon Miggeblädsch » 16.06.2019, 11:38


Red Devil hat geschrieben:Hildmann: "Offensiv spielen - aber mit Köpfchen"


Wer ist denn dieser "Köpfchen" ??
Lasst euch nicht verarschen!



Beitragvon Mephistopheles » 16.06.2019, 13:51


Miggeblädsch hat geschrieben:
Red Devil hat geschrieben:Hildmann: "Offensiv spielen - aber mit Köpfchen"


Wer ist denn dieser "Köpfchen" ??


Das ist so zu verstehen, dass Hildmann auf die Bedeutung des Kopfballspiels im Fußball aufmerksam machen will. Deshalb sucht er einen Stoßstürmer, der Kopfballtore machen soll. :wink:



Beitragvon Miggeblädsch » 16.06.2019, 14:23


Mephistopheles hat geschrieben:
Das ist so zu verstehen, dass Hildmann auf die Bedeutung des Kopfballspiels im Fußball aufmerksam machen will. Deshalb sucht er einen Stoßstürmer, der Kopfballtore machen soll. :wink:


Servus, @Mephistopheles. Jetzt hab' ich's verstanden, haha. Liebe Grüße
:prost:
Lasst euch nicht verarschen!



Beitragvon ChrisW » 16.06.2019, 15:45


In seiner Analyse hat SH einen entscheidenden Fehler gemacht. Es lag bei weitem nicht nur an den Standardschützen, da viele Ecken anfangs von Dick, aber auch von Bergmann und sogar Sternberg gar nicht so schlecht waren. Es waren vielmehr die in der Box, denen jegliche Körpersprache, jegliches Zutrauen und jegliche Präzision auch bei guten Standards fehlten. Was Kraus, Thiele und Hinault teilweise aus passablen Bällen gemacht haben, war grausam. Aber genau so sind sie auch in den 16er getrabt. Nur Gottwalt hat einmal so ein Ding gemacht, bei dem der Wille zu erkennen war. Hat er sich dann aber gleich wieder abgewöhnt. Und genau da sehe ich SH bzw Bugi in der Pflicht. Das hat mit Training und Motivation zu tun. Da kann man nicht sagen, es läge an den Standard Schützen. Dass die Verantwortlichen meiner Ansicht nach sehr wenig von Standard Taktik verstehen zeigt die Tatsache, dass bei der Ecke des Gegners keiner am Mittelkreis steht. Das war gegen Osnabrück geradezu dilettantisch. Man beraubt sich nicht nur einer Konterchance, sondern gibt den Abwehrspielern den Freiraum sich auch noch einzuschalten. Sowas ist für mich schlicht unerklärlich.



Beitragvon Davy Jones » 16.06.2019, 17:27


@ChrisW:
Schau dir mal andere Mannschaften an. Das siehst du echt sehr oft. Union, Stuttgart. Auch Spitzenmannschaften aus der dritten Liga haben das regelmäßig gemacht.

Falls du speziell das erste Tor von Osnabrück meinst, die hatten auch mit 11 Mann im 16er verteidigt. Dass du meinst Taktikverstädnis einzig aufgrund diesen einen Aspekts beurteilen zu können, finde ich recht abenteuerlich. Zumal Konter durch schnelles Umschalten immer noch möglich sind (siehe Osnabrück gegen uns oder wir gegen Ahlen). Wenn so viele Teams mit so vielen verschiedenen Trainern das machen, dann wird wahrscheinlich auch eine Idee dahinterstecken.

Etwas ähnliches hatte ich dir übrigens schon einmal geantwortet. Das hast du aber vermutlich überlesen in dem Thread zu einem Spieltag.



Beitragvon Ktown2Xberg » 16.06.2019, 18:43


Sorry, aber mir ist das zu uninspiriert.

Viele Ecken, keine Tore -> mehr kopfballstarke Spieler.

Viele Chancen auf dem Papier -> ein neuer Mittelstürmer.

Viele Kontergegentore -> ein Zweikampf- und Kopfballstarker 6er (und, was Hillmann hier mal ausnahmsweise unerwähnt gelassen aber an anderer Stelle angemerkt hat: eine schnellere Besetzung der Innenverteidigung).

Fazit: Alles nur ein Qualitätsproblem! Und das Beste: Im Zweifelsfall reichen tatsächlich die berühmten 2-3 Verstärkungen – ein IV der Geschwindigkeit mitbringt, ein 6er der abräumt und unsere Kopfballstärke bei Standards erhöht, ein Mittelstürmer der die Dinger alle reinmacht und ebenfalls bei Standards den Kopf hinhält.

Nicht falsch verstehen: Das ist an sich alles nicht falsch – aber halt am Ende doch nur das Prinzip Flickschusterei.

Was, wenn die gezählten Chancen der letzten Saison vielleicht in der Regel auch nicht sooo dicke waren weil wir oft schon in wenig aussichtsreicher Position abschließen mussten weil wir nicht hinter die Abwehr gekommen sind? Dann kann auch der Isländer nix machen, und alles schimpft in ein paar Monaten über Thiele 2.0 (der diese Saison oft genauso arm dran war).

Was, wenn man bei Ecken auch in Liga 3 mehr machen muss als nur hoch rein Chippen und auf einen der Leuchttürme hoffen? Dann diskutieren wir in ein paar Monaten wieder warum der Neuzugang aus Würzburg – wie diese Saison Bergmann –, der es doch "eigentlich kann" bei uns so glücklos ist.

Und was, wenn wir uns die Konter regelmäßig über außen fangen? Dann müssen wir wieder fix auf Viererkette und doppelte Außen stellen. Im 4-4-2 ist im Spielaufbau kein Platz für einen reinen Abräumen auf der 6, und unser Schlüsseltransfer ist der nächste qualitativ hochwertige zentrale Mittelfeldspieler der teuer auf der Bank versauert.

Aber hey, dann heißt es nach der Saisonanalyse wieder "wir wissen jetzt wo die Qualität fehlt", nächstes Jahr dann zwei starke Außenverteidiger, ein Standardspezialist und zwei kopfballstarke Mittelstürmer.

Wozu also erst das große Ganze denken und dann runterdeklinieren, wenn man doch auch so schön an was rumdoktern kann das schon im Ansatz nicht funktioniert.

Ich weiß, die "Faustregel" in Liga 3 lautet physisch starke Spieler holen, mit Mentalität verteidigen – und wer das besser hinkriegt kann auf Standards hoffen bzw. – wenn man's ganz, ganz gut macht – den ersten Platz im Umschaltspiel belegen. Ich weiß, damit ist das Spiel von Karlsruhe in der letzten Saison (und mit wenigen Ausnahmen auch das von Osnabrück) recht gut beschrieben. Aber diesen Ansatz verfolgen eben 70-80% der Teams in dieser Liga (was eben auch heißt das gut 14 Teams mit diesem Ansatz leer ausgehen). Für mich ist es durchaus einen Hinweis wert, dass die zwei Überraschungsteams der letzten Saison aus Halle und Wehen – und mit letzteren das einzige Team dass im letzten Saisondrittel stabil Siege eingefahren hat und eine der wenigen Mannschaften die dann auch in der Relegation mal mit dem höherklassigen Team mithalten konnte – nicht so bieder aufgetreten sind, sondern jeweils auch ein echtes Spielkonzept hatten. Halle mit eher ligauntypischen, spiel- und dribbelstarken offensiven Außenspielern die zudem im Verbund oft extrem hoch pressen durften, Wehen mit sehr variablem Offensivspiel, das meist nur um einen klassischen Stürmer gebaut war.

Insofern sei auch nicht hinterm Berg damit gehalten was mich an dem Interview so enttäuscht:

Dafür dass Sessa "absagt" kann Hildmann nichts. Aber angesichts der schon fast unzähligen Gerüchte zu Spielern die meist sowohl auf der 10 als auch auf dem Flügel spielen können in den letzten 2 Wochen hatte ich die große Hoffnung, dass Hildmann was wagt und auf ein variables Offensivspiel statt auf Schema F setzt. mMn hätten wir mit einem 4-2-3-1 oder 4-3-3 die besten Chancen in dieser Liga etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen. Ein 4-4-2? Meinetwegen, wenn's sein muss - aber dann nur mit einem pressingstarken Halbstürmer, zwei verkappten 10ern auf den Mittelfeldaußen und offensivstarken Außenverteidigern. Mit einer Raute im 4-4-2 gehst Du in dieser Liga unter, ein "klassisches" 4-4-2 – wie das was wir das erste Drittel der letzten Saison gespielt haben – ist wieder viel zu statisch um aktiv das Spiel an sich zu reißen. Daher lieber eine Wuseltruppe vorne um den "Wandspieler" herum und ein Ansatz der es erlaubt hoch zu stehen ohne die Außen komplett aufzumachen (read: Viererkette). Dazu passte auch das Gerücht mit dem Außenverteidiger für beide Seiten der noch geholt werden sollte.

Und jetzt?

4-4-2 als Ausgangspunkt und 3-5-2 als Option. Praktisch die letzte Rückrunde, nur mit vertauschter Regel und Ausnahme. Wie gesagt, man muss das gar nicht an den System-Zahlen festmachen. Aber für mich ist das als Taktikansage zusammen mit den Aussagen zur Transferplanung wieder ein Scheitern mit Ansage.

Was hätte einer wie Sessa im 4-4-2 gemacht? Okay, vielleicht auf Außen stellen. Aber im 4-2-2-2 brauchst Du für Flankenläufe offensivstarke Außenverteidiger. Wir haben Schad als halbwegs sichere Bank (obwohl der bei allem Lob hinten noch einiges verbessern kann), Sternberg als jemanden der im Einzelfall mal stark, in der Regel bisher meist blass spielt – und dahinter gar nichts mehr. Eine Formschwäche, Verletzung oder Sperre und wir sind zum Umstellen gezwungen. D.h. unser "Default" soll wieder ein System sein, in dem unsere technisch besten Spieler gar keinen richtigen Platz haben.

Na und, dann halt 3-5-2! Hey, da kann man den gesuchten 10er und Bergmann wenigstens richtig zum Einsatz bringen. Dafür fehlt in dem System auf jeder Seite ein Außenspieler, weshalb wir dann entweder defensiv gut stehen oder offensiv was reißen. Weder Schad noch Sternberg sind solche Ausnahmespieler dass die beides unter einen Hut kriegen würden. Und bei Formschwäche, Sperre, Verletzung? Stellen wir wieder einen Offensivspieler auf die Außenbahn, was dann bedeutet dass 3 richtige Innenverteidiger (ehrlich, es schaudert mich jedes Mal wenn ich das nur schreibe) komplett hinten gebunden sind und die Außen bei Kontern trotzdem nicht zu bekommen. Kurz: Ich mag das 3-5-2 nicht. Entweder Du hast absolute Ausnahmespieler auf den Außen, einen spielstarken Innenverteidiger der die 6 übernehmen kann, einen 6er der dann nach vorne schiebt und Bälle verteilen kann, kreative zentrale Mittelfeldspieler die den Raum zwischen 10 und Flügel bespielen können und die taktische Intelligenz im Verbund um damit nicht grandios ausgekontert zu werden – oder Du bist eben ein Drittligist, der das alles mit maximal solidem Personal versucht und dann entweder hinten offen ist oder de facto Fünferkette und ein System ohne offensive Außen spielen muss.

Was also machen?

Wie schon gesagt: mMn müsste man mindesten noch einen Außenverteidiger holen. Am besten einen für links der mehr als nur ein Back-Up ist. Wenn vor ihm noch jemand spielt kann z.B. auch Fechner mal rechts hinten helfen.

Die Analyse mit der robusten 6 finde ich richtig. Aber nur, wenn man das macht um damit genug Sicherheit zu schaffen um davor ein schnelles und variables Offensivspiel zu ermöglichen, nicht in einem 4er-Mittelfeld, in dem dann wieder die 8 und zwei Außen alleine daran verzweifeln die zwei gut gedeckten Stürmer freizuspielen. Also: 4-2-3-1 (wie Wehen letztes Jahr im Schlussspurt) oder 4-3-3.

Wandspieler? Ebenfalls gerne! Aber der muss dann mehr Leute einsetzen können als einen einzigen Sturmpartner. Im 4-4-2 sind die offensiven Außen schnell draußen gebunden, gerade gegen kompakte Gegner. Aber der Wandspieler muss möglichst mehrere Optionen zum Ablegen haben – sonst wird das recht einfach verteidigt. Mehrere Stationen gibt es aber nur im Zusammenspiel mit spielstarken Spielern in der Zone (10er oder dribbelstarke Außen). Also das nächste Argument pro 4-2-3-1.

Und das wichtigste? Auf der 10 und den Außen Spieler die technisch stark sind, gute Pässe spielen und auch mal rochieren können. Pick ist da durchaus solide, der neue Würzburger passt auch ins Schema (Hemlein und Zuck natürlich überhaupt nicht, aber die sind ja wohl auch auf dem Abflug). Nur bräuchte man davon halt nochmals einen, besser 2.

Heißt?

mMn müsste das Anforderungsprofil für Zugänge folgende Positionen umfassen:

- 1 schneller Innenverteidiger (hier wäre der Cottbusser schon altersbedingt nicht meine erste Option gewesen, aber grundsätzlich passt das, muss ja auch im Budget sein)

- 1 Außenverteidiger mit absolutem Stammplatzpotential (gerne für beide Seiten, aber den suchen nunmal fast alle, also mit Prio für die linke Seite)

- ein 6er der zweikampf-, lauf- und kopfballstark ist und im besten Falle den Ball noch einigermaßen sicher auf die 8 oder die 10 bringen kann.

- insgesamt 3 technisch starke, trickreiche Spieler für eine offensive Dreierreihe hinter dem Mittelstürmer (der Würzburger passt wie gesagt schonmal, aber da man mit Bergmann für die 10 und Pick für Außen nur zwei weitere geeignete Spieler hat sollten da noch 2 dazukommen und diese dann möglichst variabel einsetzbar sein).

- 1 Stürmer der Bälle festmachen kann, auch mal nen hohen Ball bekommt und vor allem auch als einzige Spitze funktioniert (Kühlwetter kann das [noch?] eher schlecht als recht, Thiele muss selbst eingesetzt werden und wäre eher was für Spiele in denen wir umschalten müssen, bei Huth stellt sich noch die Qualitätsfrage; Spalvis wäre da eine tolle Lösung, aber...).

Insgesamt also erstmal alles gar nicht soweit weg von der aktuellen Einkaufsliste. Aber die Tatsache, dass man gar nichts mehr über Außenverteidiger hört, der Sessa-Transfer erstmal ersatzlos geplatzt ist und auch die ganzen anderen Gerüchte um potentielle Spieler für eine offensive Dreier-Reihe im Mittelfeld (Firat & Co.) erstmal abgekühlt sind waren für mich erste Warnsignale. Dass jetzt auch noch Hildmann den erneuten Wechsel zwischen 4-4-2 und 3-5-2 ankündigt lässt aus diesen Warnsignalen für mich nun schrillende Alarmglocken werden.

Ein 4-4-2 bräuchte mMn andere Zugänge um den statisch-lahmen Quatsch den wir in der letzten Hinrunde gespielt haben nicht zu wiederholen. Dann bräuchten wir noch eine spielstarke hängende Spitze und (abermals) Außenverteidiger.
Das 3-5-2 wiederum ist für mich – so lange man nicht das Spitzenpersonal oberer Ligen hat – dazu verdammt entweder als offenes Scheunentor oder als Defensivtaktik zu enden.

Schade – aber die Transferphase läuft ja noch eine Weile, bisher haben wir auch noch keinen "falschen" fürs 4-2-3-1 geholt. Vielleicht kommt ja da oben noch irgendjemand auf den Trichter sich mal mit Hildmann hinzusetzen und die Systemfrage nochmals durchzugehen. Vielleicht das ein oder andere Wehen-Spiel aus dem Saisonfinale anmachen. Hohes Pressing, ein kompaktes System ohne Pressing-Lücken Außen oder im Zentrum, ein technisch sicheres, passstarkes offensives Mittelfeld.

Wenn man's so macht muss man nach einem möglichen Aufstieg auch nicht wieder die Spielkultur komplett von Null aufbauen. Soll Paderborn und anderen ja auch schon geholfen haben :wink:
Mein Verein ist drittklassig. Ich auch :D




Zurück zu Neues vom Betzenberg

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Betzepower1973, chr tribuna nord und 85 Gäste