Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 09.01.2019, 12:19


Hildmann: "Der FCK ist ein Wahnsinnsklub"

Im DFB.de-Drittligainterview der Woche spricht Sascha Hildmann mit Mitarbeiter Thomas Palapies-Ziehn über die Vorbereitung, die Bedeutung des Trainingslagers im Süden und die Probleme des Traditionsvereins.

(...)

DFB.de: Wollen Sie dem Kader bis zum Ende der Transferperiode noch einmal ein anderes Gesicht verpassen?

Hildmann: Es ist und bleibt das Ziel des FCK, junge Spieler zu entwickeln. Beim 1:2 beim TSV 1860 München vor der Winterpause standen fünf Spieler um die 21 Jahre auf dem Platz. Da sind wir also auf einem guten Weg. Einige Spieler aus der zweiten Mannschaft, die in der Oberliga an den Start geht, werden uns nach Spanien begleiten. Was externe Zugänge angeht: Wir haben den Markt im Auge. Im Vordergrund steht für mich aber erst einmal die Arbeit mit den aktuellen Spielern.

DFB.de: Auf der Torhüter- und Kapitänsposition haben Sie den Konkurrenzkampf ausgerufen. Zuletzt hatte Schlussmann Wolfgang Hesl häufig beide Rollen inne, weil der etatmäßige Spielführer Florian Dick lange verletzt war.

Hildmann: Ich will da einfach neue Reize setzen, habe selbstverständlich auch meine eigene Philosophie, was den Posten des Kapitäns angeht. Ich werde mir im Verlauf der Vorbereitung Gedanken machen. Eventuell fällt meine Entscheidung im Trainingslager, vielleicht aber auch erst danach. Unter Druck setzen werde ich mich nicht.

DFB.de: Der Verein muss bis zum Frühjahr eine erhebliche Finanzlücke im Etat schließen. Kann man das so einfach aus dem sportlichen Bereich heraushalten?

Hildmann: Wir bekommen das als Mannschaft selbstverständlich alles mit, haben aber großes Vertrauen in die Vereinsführung. Unser Job ist es, dass wir uns um das Sportliche Gedanken machen. Wir können und wollen die Arbeit der Vereinsführung mit guten Leistungen unterstützen. (…)

Quelle und kompletter Text: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Hildmann: "Unser Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen" (Der Betze brennt, 08.01.2019)
- Hildmann: "Ich bin nie zufrieden mit dem, was ist" (Block 4.2, 08.01.2019)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Betze_FUX » 09.01.2019, 12:32


"Der FCK ist ein Wahnsinnsklub mit einer in Deutschland wohl einmaligen Fanbasis"

dakommt jetzt einfach einer daher und erzählt positive Dinge :) Analysiert den Gegner und redet über Details. Wo gibt's denn sowas...

Ich hoffe das er das alles so Umsetzen kann und sich alles bewahrheitet was er sich (und die Mannschaft) vorgenommen hat. Es ist uns allen zu wünschen. Eine brutal geile Rückrunde wäre einfach mal wieder schön
Es geht einzig und allein um den FCK!
Es geht um das Erbe Fritz Walters!



Beitragvon blue.devil77 » 09.01.2019, 12:51


Und gewinnen will er auch noch! Unglaublich sowas! :shock:
Nur zusammen!



Beitragvon AllgäuDevil » 09.01.2019, 15:09


Stimmt, der FCK ist definitiv ein Wahnsinnsclub. Da wird man als langjähriger Fan fast wahnsinnig.....



Beitragvon BernddasBrot2 » 09.01.2019, 15:26


Ich kann es nicht erklären, aber nach Marco Kurz ist das der erste Typ, dem ich abnehme was er sagt. Ich wünsche ihm, daß er nicht der Trainer sein wird, der uns zu Grabe trägt und dass er von den Spielern die Unterstützung bekommt, die er für seine Arbeit braucht. Viel Erfolg und viel Gesundheit S.Hildmann, ich glaub du trägst den FCK wirklich im Herzen.
Ihr habt den Aufstieg nicht in der Relegation verspielt, sondern mit den schlechten Leistungen in der ganzen Saison. Beweist durch Taten, nicht durch Interviews, daß ihr Aufsteigen wollt!



Beitragvon MäcDevil » 09.01.2019, 15:37


Hildmann muss beim FCK jetzt eine Feuertaufe bestehen und noch dass allerbeste aus dieser verkorksten Saison herausholen. Schwere Aufgabe bei der man sehr wohl scheitern kann... :nachdenklich:



Beitragvon steppenwolf » 09.01.2019, 15:52


MäcDevil hat geschrieben: Schwere Aufgabe bei der man sehr wohl scheitern kann... :nachdenklich:


... aber auch dran wachsen kann. Jetzt heißt es kämpfen!!! :teufel2:
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon Lonly Devil » 09.01.2019, 15:54


AllgäuDevil hat geschrieben:Stimmt, der FCK ist definitiv ein Wahnsinnsclub. Da wird man als langjähriger Fan fast wahnsinnig.....

:daumen: weil Du schneller warst.
Zitat: "Sie verbergen ihr Unwissen so geschickt, dass es schon fast wie Intelligenz wirkt".
Eine glaubwürdige, aber noch nicht vernommene Aussage: "Wir haben keinen Plan mehr und wissen nicht was wir machen sollen"



Beitragvon Es_war_Einmal... » 09.01.2019, 16:03


Hildi , lass es krachen und
rock mit deiner Mannschaft die Rückrunde .
Alle ,aber wirklich ALLE ,wollen wieder singen...
Ohh wie ist das schööönnnnnn :teufel2:



Beitragvon Michimaas » 09.01.2019, 16:31


Gute Aussagen! Die Fakten gegen Großaspach sind:
Wir haben den besseren und teureren Kader, wir spielen zuhause, Fanverhältnis ca 15:1, keiner kennt den Gegner besser als Hildmann. Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Enttäuschung, für mich jedenfalls !



Beitragvon Lonly Devil » 09.01.2019, 16:59


Es_war_Einmal... hat geschrieben:Alle ,aber wirklich ALLE ,wollen wieder singen...

Wie Donnerhall im Stadionrund.
Der FCK, ist wieder da.
DER FCKAA IST WIIEDER DAA!
DER FCK IST WIIEDER DA!

Gerade mit feuchten Augen und einem fetten Klos im Hals das 1. Video angesehen. :(
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Sie verbergen ihr Unwissen so geschickt, dass es schon fast wie Intelligenz wirkt".
Eine glaubwürdige, aber noch nicht vernommene Aussage: "Wir haben keinen Plan mehr und wissen nicht was wir machen sollen"



Beitragvon quallenbakker » 09.01.2019, 18:55


Sorry, aber was ist das denn für eine Zieldefinition? Jedes Spiel gewinnen, umgekehrt wäre wohl eher schlecht oder will er es Korkut nachtun, nämlich zum Unentschieden König avancieren? :lol:



Beitragvon MiroK1991 » 09.01.2019, 19:00


Lonly Devil hat geschrieben:
Es_war_Einmal... hat geschrieben:Alle ,aber wirklich ALLE ,wollen wieder singen...

Wie Donnerhall im Stadionrund.
Der FCK, ist wieder da.
DER FCKAA IST WIIEDER DAA!
DER FCK IST WIIEDER DA!

Gerade mit feuchten Augen und einem fetten Klos im Hals das 1. Video angesehen. :(
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO


Danke Dir für den Hinweis auf das Video.

Stefan hat bestimmt nicht alles richtig gemacht, aber er hat für den FCK gelebt. Das ist Fakt.

Wo sind wir 3 Jahre später? So tief wie nie zuvor.

Doch es hilft alles Leben in der Vergangenheit nichts. Wir müssen nach vorne sehen.

Es kann nur heißen, Investor oder Licht aus. Spätestens im nächsten Jahr. Trotzdem ist Hildmann in dieser Phase, wo es kaum tiefer vorstellbar ist, ein Mutmacher, der nötig war.

Wer weiß, vielleicht schauen wir in 5 Jahren zurück und sagen: Denkt mal an Anfang 2019 zurück, wie schlecht es uns ging. Kaum Perspektive. Und jetzt. Wie Phönix aus der Asche!

Man darf doch mal träumen oder?



Beitragvon quallenbakker » 09.01.2019, 19:05


Hildmann wird das auch nicht raureißen. Alles wollten seit 20 Jahren was reißen, wieviele waren denn der Messias seitdem?



Beitragvon Achim71 » 09.01.2019, 19:55


Brave Aussagen des "Fan-Trainers", so wie es das gemeine Volk hören will. Aber auch er wird an Punkten gemessen, spätestens im Mai.



Beitragvon Betze_FUX » 09.01.2019, 20:55


Achim71 hat geschrieben:Aber auch er wird an Punkten gemessen, spätestens im Mai.

Nein.... früher! Im Mai kannst du evtl schon den Rasen versteigern...
Es geht einzig und allein um den FCK!
Es geht um das Erbe Fritz Walters!



Beitragvon GerryTarzan1979 » 10.01.2019, 07:49


Achim71 hat geschrieben:Brave Aussagen des "Fan-Trainers", so wie es das gemeine Volk hören will. Aber auch er wird an Punkten gemessen, spätestens im Mai.


Natürlich wird auch er an Punkten gemessen und am Erfolg den er mit der Mannschaft hat. Dennoch würde ich seine Aussagen nicht in den Bereich "brav" ansiedeln. Finde schon, dass Hildmann mit Selbstvertrauen und mutig rangeht. Natürlich sind hier auch allgemeine Floskeln drin, dennoch ist er jemand, dem ich das gesagte auch irgendwie abnehme. Und ein "Fan-Trainer" muss zwangsläufig nicht immer negativ sein. Vielleicht ist er gerade in unserer Momentanen Situation der Trainer, der versteht, was der Klub, die Mitarbeiter und Fans mitmachen. Somit kann das die paar Prozent ergeben, die wir benötigen um in die Spur zu kommen. Betonung auf kann... Dennoch habe ich das Gefühl, dass hier jemand ist, der weiß was die Stunde geschlagen hat, der weiß, wie man an die Sache rangehen muss. Das alles bringt natürlich nicht automatisch Erfolg, dennoch beruhigt es mich, dass so ein Trainer bei uns auf der Bank sitzt. Jedenfalls tut es mal der Fan-Seele gut, wenn ein Trainer die Stärken der EIGENEN Mannschaft zuerst sieht und nicht immer nur den Gegner stark macht.
Es gibt nur einen wahren Tarzan -> "Gerry" 8-)

Ehrmann: "Wichtig sind über das Fußballerische hinaus Werte. Bodenständigkeit, Ehrgeiz, Respekt, Selbstkritik, Verantwortungsbewusstsein, das erwarte ich und will ich vermitteln."



Beitragvon Betze_FUX » 10.01.2019, 08:01


Also wenn ich mir Überlege, wenn mein Trainier damals in der Spielersitzung erzählt hätte.
"wir haben am Samstag einen brutal schweren Gegner, der ist Läuferisch und Kämpferisch sehr stark..." - da hätte es einige gegeben die sich gesagt hätten:" Och... dann ist ja auch nicht schlimm wenn wir verlieren". Und im Interview heißt es dann "wir wussten es ist ein schwerer Gegner...."

Dem gegenüber steht die Aussage "Wir werden das Spiel am Samstag gewinnen!"
Da ist der Popo nicht so locker im Stuhl. Das ist ne Ansage, das nimmt jedes präventive Alibi. Von daher macht "Hilde" das in meinen Augen besser als div Vorgänger. Hier wird die Mannschaft gleich mit in die Verantwortung genommen.
Von Daher müssen Floskeln nicht immer schlecht sein.
Es geht einzig und allein um den FCK!
Es geht um das Erbe Fritz Walters!



Beitragvon DerRealist » 10.01.2019, 08:22


Richtig.
Dennoch ist Hildmann kein Wunderheiler oder Zauberer. Er ist noch verhältnismäßig jung und lernt (was durchaus ja gut ist). Aber das Ganze ist ein immenser Ritt auf der Rasierklinge.
Wir brauchen garnicht über Fremdgeld, Rettung, Insolvenz sprechen, wenn es uns sportlich nach dieser Saison eine Klasse tiefer katapultiert.
Dann ist der Ofen sowieso noch "ausser".
Momentan kann man froh sein, wenn wir einigermaßen solide die 3.Liga halten. Und das ist noch nicht mal schwarzgemalt. Mir fehlt, Stand jetzt, der Glaube, dass mehr als im besten Fall "solide Arbeit 3.Liga" dabei rauskommt. Da könnten wir uns fast noch glücklich schätzen bei dem Theater und bei den insgesamten Querelen.

Geht hoch, kauft Karten. Vielleicht erlebt man den FCK die letzten Male in der Form. Vielleicht lässt wirklich jeder mal die eigene und projizierte Eitelkeit daheim und rauft sich ein letztes Mal zusammen. Tiefer können wir eigentlich nicht unten sein.
Und an diejenigen, die gerne eine Insolvenz als Neustart sehen: Ich würde das Risiko nicht eingehen wollen, dass man aus der Asche heraus wieder emporkommt. Die Wahrscheinlichkeit ist eher gering. Und dann sind wir wirklich ganz weg. Und die ganzen Romantiker, die dann auf irgendwelchen D-Plätzen sich mit 300 Hanserl den FCK ansehen wollen, weils halt geil Groundhopping ist, sei gesagt: Das macht vielleicht mal Spaß, weils bisschen nach DFB-Pokal riecht und man sich einreden kann, dass es dann ehrlicher zugeht. Aber sorry, das hat alles nichts mehr mit dem FCK zu tun. Das ist wie wenn man einer Viel-Eirigen Hydra die letzten Klöten abschneidet.



Beitragvon Betze_FUX » 10.01.2019, 08:38


na wenn es hilft das er in der Kabine Hühnerknochen wirft solls mir auch recht sein.

Aber ich denke nicht das Fremdgeld "egal" ist. Kohle ist extrem wichtig. Man stelle sich vor wir hätten die "paar Euro" für Ewerton und Koch gehabt. oder auch einen JICB halten/bekommen können.
Für Ruhm und Ehre spielt doch keiner (ganz wenige) noch Fußball.
Es geht einzig und allein um den FCK!
Es geht um das Erbe Fritz Walters!



Beitragvon DerRealist » 10.01.2019, 08:48


Betze_FUX hat geschrieben:Aber ich denke nicht das Fremdgeld "egal" ist. Kohle ist extrem wichtig.


Ich sage nicht, dass Fremdgeld nicht wichtig ist.
Wir müssen nur jetzt erstmal durch diese Saison kommen und nicht absteigen. Das ist nämlich auch noch lange nicht sicher.
Zudem würde Fremdgeld in der aktuellen Saison genau was bringen? Damit uns ein Investor in der Winterpause 3 Ewertons kauft? Das wird aufgrund der Zeitschiene (Einstieg Investor, Ablauf Transferperiode) garnicht hinhauen. Oder geht es um die Auslobung einer Tor- und Aufstiegsprämie, damit die Mannschaft mehr für "das Ziel" rennt?
Wenn, dann geht es um die Ergänzung des Kaders für die Saison 19/20 und mit Speck fängt man Mäuse.
Wie aber planen, wenn der Nichtabstieg lange nicht sicher ist?



Beitragvon Eilesäsch » 10.01.2019, 09:10


BernddasBrot2 hat geschrieben:Ich kann es nicht erklären, aber nach Marco Kurz ist das der erste Typ, dem ich abnehme was er sagt. Ich wünsche ihm, daß er nicht der Trainer sein wird, der uns zu Grabe trägt und dass er von den Spielern die Unterstützung bekommt, die er für seine Arbeit braucht. Viel Erfolg und viel Gesundheit S.Hildmann, ich glaub du trägst den FCK wirklich im Herzen.


Bei Marco Kurz war es damals fast ähnlich, keiner wollte den Job bei uns machen und er galt eher als Notlösung. Ein Überbleibsel.
Was wir dann hingelegt hatten, war auf den ersten Blick 2 "wahnsinnige" Saison.

Da kann was entstehen, aber die Mannschaft muss jetzt bereit sein das umzusetzen.
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.

...aus meiner Sicht und ich denke die wird nicht ganz so verkehrt sein...



Beitragvon Troglauer » 10.01.2019, 09:46


Betze_FUX hat geschrieben:... Man stelle sich vor wir hätten die "paar Euro" für Ewerton und Koch gehabt. oder auch einen JICB halten/bekommen können.
Für Ruhm und Ehre spielt doch keiner (ganz wenige) noch Fußball.


Koch hätte man so oder so gehabt, auch ohne ein "paar Euro". Er hatte einen gültigen Vertrag und man hätte nur darauf bestehen müssen, dass dieser Vertrag eingehalten wird. Pacta sunt servanda, das gilt selbst im Profifußball.

Darauf hätte man erst recht bestehen müssen, nachdem Ewerton nach Nürnberg gewechselt war. Kochs Vertrag galt bis 2019, ohne Ausstiegsklausel! Man hätte ihn also problemlos noch später teuer verkaufen können.

Aber nicht nur hier im Forum bestand der folgenschwere Trugschluss, man hätte den zweiten Marco-Reich-Transfer abgeschlossen. Man darf gerne die Suchfunktion bemühen, um die diversen Expertenmeinungen nachzulesen.

Dieser Transfer wurde gegen den ausdrücklichen Willen von Meier und Notzon durchgezogen, denen klar war, welches Risiko der totale Ausverkauf der besten Hintermannschaft aus der Vorsaison beinhaltet.

Stattdessen ist man lieber mit einer Abwehr aus Langzeitinvaliden in die Saison gestartet und erst die Verpflichtung von JICB in der Winterpause konnte die Defensive wieder stabilisieren, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit maßgeblich zu der deutlich besseren Rückrunde beigetragen hat. Leider zu spät, wie man heute weiß.

Die Vergangenheit kann man nicht ändern aber man darf trotzdem darauf hinweisen, dass man ganz sicher nicht dort hätte landen müssen, wo man heute ist.

Koch ist heute mit 10 Mio. Marktwert übrigens der teuerste Spieler im Kader der Freiburger und hat erst kürzlich ein Angebot vom FC Sevilla abgelehnt.



Beitragvon Thomas » 13.01.2019, 19:04


Oben im Startbeitrag hatten wir zusätzlich noch auf das Interview von "Block 4.2" mit Sascha Hildmann hingewiesen. Zwischenzeitlich ist davon auch der zweite Teil erschienen, der hier natürlich auch nicht fehlen soll:

Block 4.2 hat geschrieben:"Ich bin nie zufrieden mit dem, was ist" - Im Gespräch mit Sascha Hildmann, Teil I
(...)
Herr Hildmann, da sich im Netz noch nicht viel Biographisches über Sie findet, wollen wir erst einmal ein paar Details klären. Es heißt, Sie sind in Kaiserslautern geboren. Wo genau sind Sie denn aufgewachsen?

Im Pfeifertälchen. Gelebt habe ich dort aber nur bis zu meinem sechsten Lebensjahr. Dann zogen wir nach Enkenbach-Alsenborn, wo ich auch zur Schule ging und heute noch lebe. Mein Vater eröffnete dort erst eine Tankstelle, später das Autohaus Hildmann. Er hatte bei Opel in Kaiserslautern seine Ausbildung zum Meister absolviert und sich dann selbstständig gemacht. Und war natürlich FCK-Fan, so dass auch ich es war, quasi von Geburt an.

Hat der spätere Trainer Hildmann schon in der Schule während des Unterrichts seine persönlichen FCK-Wunschaufstellungen an einen Heftrand gekritzelt?

Selbstverständlich. Ich musste doch mit meinen Kumpels über den FCK diskutieren, dazu brauchte ich ja Grundlagen.

Welche FCK-Spielergeneration ist die erste, an die Sie sich bewusst erinnern können?

Da muss ich überlegen, das geht alles fließend ineinander über… Die erste Feldkamp-Ära von 1978 bis 1982 habe ich natürlich schon miterlebt, aber keine wirklich konkreten Erinnerungen mehr. So richtig lebendig werden diese dann mit Hannes Bongartz als Trainer und Spielern wie Wolfram Wuttke, Axel Roos und Stefan Emmerling.

Welches war das erste FCK-Spiel, das Sie live gesehen haben?

Auch da muss ich erst mal überlegen… Das fällt mir jetzt gerade nicht ein. Dafür kann ich mich umso lebhafter an das geilste Spiel erinnern, das ich jemals gesehen habe. 91 gegen Barcelona im Europapokal der Landesmeister. 3:1 gewonnen und trotzdem ausgeschieden. (...)

Quelle und kompletter Text: Block 4.2

Block 4.2 hat geschrieben:"Du musst den Fußball spielen, der verlangt wird: Zielstrebig, schnell, robust" - Im Gespräch mit Sascha Hildmann, Teil II
(...)
So akribisch, wie Sie zuvor als Amateurtrainer gearbeitet hatten, müssen Sie die Ausbildung unter Frank Wormuth ja in vollen Zügen genossen haben.

Na ja, genossen ist relativ. Ich habe ja parallel noch im Autohaus meines Vaters gearbeitet und den SC Hauenstein trainiert. Meine Woche sah so aus: Sonntags bis mittwochs Ausbildung an der Sportschule in Hennef, donnerstags und freitags Arbeit im Autohaus, dazu abends jeweils Training, samstags Spiel. Das war schon hart, und ich bin meiner Familie sehr dankbar, dass sie mich gerade in dieser Zeit so unterstützt hat. Andererseits stimmt das natürlich schon: Frank Wormuth ist ein überragender Ausbilder und von ihm zu lernen, hat mir ungeheure Freude bereitet. Wir waren im Rahmen des Lehrgangs unter anderem während der U19-EM in Ungarn für Gegneranalysen zuständig, eine Aufgabe, in die ich mich so richtig verbeißen konnte…

Einige Ihrer damaligen Mitschüler haben ja auch schnell Cheftrainerposten im Profigeschäft ergattert: Florian Kohfeldt, Marco Rose, Steffen Baumgart, Torsten Frings, Rüdiger Rehm…

Unser Jahrgang war nach Noten der beste, den die Akademie jemals hatte… Und mit Rüdiger Rehm bin ich auch heute noch gut befreundet.

Hat er auch ein bisschen mit Einfluss darauf genommen, dass Sie später Trainer in Großaspach wurden, wo auch er großgeworden ist?

Das kann gut sein.

Zuvor aber haben Sie noch zwei Trainerstationen hinter sich gebracht, Elversberg und Mainz.

Ja. Und auch in Elversberg wurde und wird sehr professionell gearbeitet. Da habe ich mich mit der U17 in der Junioren-Bundesliga behauptet, das wiederum hat Mainz 05 auf mich aufmerksam gemacht. Ich bin den Elversbergern sehr dankbar, dass Sie mir den Wechsel in deren Nachwuchsleistungszentrum ermöglichten. Die anderthalb Jahre dort möchte ich auf keinen Fall missen. Sich jeden Tag mir Martin Schmidt, Sandro Schwarz oder Bo Svensson über Fußball austauschen zu können, das war großartig. (...)

Quelle und kompletter Text: Block 4.2
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)




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