Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon paulgeht » 09.10.2018, 16:00


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Kummt Senf druff
Für eine Trainerdiskussion ist kein Platz (mehr)


Nach der enttäuschenden Niederlage in Osnabrück wachsen bei vielen Fans und Beobachtern des FCK wieder die Zweifel an Michael Frontzeck. Doch der Zeitpunkt für einen Trainerwechsel ist erstmal vorbei, findet DBB-Autor paulgeht.

Der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga ist das alles überstrahlende Saisonziel beim 1. FC Kaiserslautern. Diesen eigenen Erwartungen laufen die Roten Teufel allerdings hinterher. Noch? Die Gemüter sind jedenfalls erhitzt. Die Sorge, dass der Fritz-Walter-Klub die Chance verschenkt und auf Dauer fernab der oberen Ligen versackt, ist groß. Natürlich stellte sich da nach nur wenigen Saisonspielen auch die Frage, ob der FCK überhaupt den richtigen Trainer habe.

In dieser absurden Liga, in der wohl jeder irgendwie jeden schlagen kann - was in höheren Klassen oft als Qualitätskriterium genutzt wird - scheinen die üblichen Begleiterscheinungen einer ganzen Saison aber anders zu verlaufen. Eine "lineare" Trainerdiskussion, beginnend bei Zweifeln, dann fehlenden Ergebnissen, üblichen Treuebekundungen der Verantwortlichen, Schlüsselspielen und einem großen Knall, gibt es in der 3. Liga nicht.

Großaspach feuert den Trainer, Braunschweig nicht

Trainer-Entscheidungen erfolgen hier anscheinend nach einem anderen Prinzip. Sonnenhof Großaspach feuerte seinen Übungsleiter Sascha Hildmann überraschend, nachdem dieser mit seinem Team in elf Spielen elf Punkte geholt hatte. Zu wenig für den selbsternannten Dorfklub? Eintracht Braunschweig hält trotz des unterirdischen Saisonverlaufs und dem letzten Tabellenplatz vorerst weiter an Trainer Henrik Pedersen fest, auch wenn der Däne seit Wochen auf einem wackligen Stuhl sitzt. Die Sportfreunde Lotte schafften mit dem Trainerwechsel den Sprung von den Abstiegsplätzen, die Würzburger Kickers schafften es nach verkorkstem Saisonstart ohne Personaltausch.

Beim 1. FC Kaiserslautern ist die Trainerdiskussion nach schwachen Spielen und leichtfertig verschenkten Punkten zum Saisonanfang aufgekeimt. Und sie schwelt nach dem 0:2 in Osnabrück weiter. Medial wurde der Trainer bereits früh in der Spielzeit angezählt, Vergleiche zu den verpatzten Schlüsselspielen in der Abstiegssaison wurden gezogen. Michael Frontzeck selbst setzte sich dagegen nicht nur einmal deutlich zu Wehr. Der Höhepunkt bislang: Der vom Coach ausgelöste, ziemlich peinliche Eklat nach dem Köln-Spiel durch das Frageverbot gegen einen "Kicker"-Redakteur.

Siege haben vorläufig den Druck genommen

Weil der Konflikt danach nie so richtig aufgelöst wurde, öffentliche Reaktionen oder gar Konsequenzen ausblieben, darf sich Frontzeck wohl vorerst als Sieger dieser Entwicklung verstehen. Im Stadion blieb es ohnehin ruhig. Zwar brodelt auch im Fanlager die Stimmung angesichts der bislang verfehlten Zielsetzung, das dürfte jeder bei Halbzeitgesprächen oder nach dem Spiel auf der Heimfahrt schon festgestellt haben. Aber im Stadion hörbare Unmutsbekundungen in Richtung des Trainers bewegten sich auch nach der vermeintlichen Eskalation allenfalls im kleineren Format.

Dazu trugen natürlich die zwei Siege in Braunschweig und gegen Lotte maßgeblich bei. Sie nahmen Druck aus der Debatte, in der sich die Verantwortlichen zwar mehrmals hinter Frontzeck gestellt hatten, wohl aber angesichts ausbleibender Ergebnisse auch irgendwann hätten handeln müssen. Das Signal der FCK-Führung war und ist deutlich: Mit diesem Trainer machen wir weiter. Basta.

Selbst bei einer Niederlage gegen Uerdingen...

Genau deshalb wird die interne Trainerdiskussion nun aber nach der Niederlage bei Tabellenführer Osnabrück, durch die der Rückstand auf die direkten Aufstiegsplätze auf acht Punkte angewachsen ist, keine neue Fahrt aufnehmen. Selbst wenn die Partie gegen im Übrigen bislang auch nicht überzeugende Uerdinger nach der Länderspielpause in die Hose gehen sollte, dürfte Frontzeck bei Bader, Banf und Co. nicht ernsthaft zur Debatte stehen.

Zwar bleiben die Zweifel auch nach dem 11. Spieltag die gleichen. Wer den Trainer aber nach dem Offenbarungseid in Halle sowie weiteren schwachen Spielen und fehlenden Ergebnissen davor und danach nicht entlässt, der wird diesen Schritt wohl kaum nach Niederlagen gegen die gegenwärtigen Spitzenteams der 3. Liga vollziehen. Wo wäre der Sinn dahinter? Wichtige Zeit hätte man außerdem verschenkt.

Frontzeck hat das Vertrauen der Verantwortlichen. Und diese haben sich mit dem Trainer in ein Boot gesetzt, ihre Schicksalsgemeinschaft mehrmals verteidigt. So viel Konsequenz verdient Respekt. Nun muss sich aber auch zwingend der Erfolg konstant einstellen, um alle Zweifel verblassen zu lassen. Der Zeitpunkt für eine Trainerdiskussion ist aber erst einmal vorbei.

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Badenser Petra » 09.10.2018, 16:58


Paul ,
danke für diesen BERICHT !!!!!!!!!!!!!!!
Wenn hier nicht schnellstmöglichst Ruhe einkehrt , dann sehe ich schwarz , und damit meine ich nicht diesen "Sandro " .
Wir alle wussten dass es in der 3. Liga extremst schwer wird , vor ein paar Wochen habe ich irgendwo gelesen '
Lautern sind der FC Bayern der 3. Liga , das mag wohl so sein .
Klar wäre ein sofortiger Aufstieg verdammt wichtig , aber mal ganz ehrlich , wer hat denn daran geglaubt ?
Ich , da möchte ich nun mal ganz ehrlich sein , nicht !!
ich hoffe wir bekommen die Kurve und bleiben drin , aber ich bin überzeugt dass wir diesen Kraftakt nur mit Stabilität schaffen … Lieberknecht ist weg und Sforza wird wohl ( leider ) keinen an den Berg holen.
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Beitragvon wernerg1958 » 09.10.2018, 17:34


BBF haben sich als Schicksalsgemeinschaft herauskristalisiert. Endweder es geht gemeinsam nach oben oder eben nach unten! Man will patu den Trainer nicht entlassen, ob Platz 1 oder 20. Weiter hoffen alle auf viel Geld auch deshalb wird der Trainer bleiben. Klapp dieses Roulettspiel? Oder ist es Russischroulett?



Beitragvon mainzelmenschekiller » 09.10.2018, 17:34


Die Aussage des Berichtes ist nicht richtig. Die Diskussion wird bis zur Entlassung bleiben. Dieser Trainer ist für die Ziele des FCK der falsche.

Schaut Euch die Tabelle an, das ist das beste Argument gegen Frontzeck. 2 Punkte zum Abstiegplatz und es wird auch noch schön geredet. Genauso ist der FCK aus der zweiten Liga abgestiegen.

Die Größte Lüge von Bader und Frontzeck ist die Aussage, langfristig etwas aufzubauen. Aber die Verträge beider sind nur bis 2019 und nicht für die 3 . Liga.

Aus sportlicher Sicht sind hier schon wieder die falschen Entscheidungen getroffen.

Hoffentlich liege ich falsch, da mir der Verein am Herzen liegt und ich auch in der Kreisliga Fan bleibe. Aber rahmt es Euch ein....

mit dieser Gleichgültig und der sportlichen Inkompetenz verbunden mit seiner Uneinsichtigkeit wird Frontzeck das Stadion leer bekommen.

Und wieder eine Saison verschwendete Zeit



Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 17:41


mainzelmenschekiller hat geschrieben:Die Größte Lüge von Bader und Frontzeck ist die Aussage, langfristig etwas aufzubauen. Aber die Verträge beider sind nur bis 2019 und nicht für die 3 . Liga.


Die aktuellen Verträge für Bader und Frontzeck gelten nicht für die dritte Liga??? Das höre ich zum ersten Mal. Hast du eine Quelle, mit der du das belegen kannst?
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Beitragvon ImmerLautrer » 09.10.2018, 17:41


Da wirst Du wohl leider recht haben, dass Frontzeck bleiben wird. Die beste Alternative Lieberknecht ist weg und den Sforza holt Gottseidank niemand. Und die Länderspielpause haben wir auch nicht genutzt..

Das ändert aber nichts daran, dass wir ein Trainerproblem haben. Ich denke, die Mannschaft ist von den Namen her gut aufgestellt, kicken können die alle, aber dem Trainer gelingt es nicht, daraus eine schlagkräftige Truppe zu formen. Meister ist er im Formulieren von Durchhalteparolen und Ausreden.

Im Mittelfeld und Sturm läuft auch nach 11 Spielen kaum was zusammen. Die wenigen Chancen, die wir haben, werden selten rausgespielt, sondern entspringen mehr dem Zufall. Bei unseren Eckbällen habe ich mehr Angst vor dem Konter als die Hoffnung, dass ein Tor fällt, obwohl die Bergmann-Eckbälle schon ein deutlicher Fortschritt zu den Dick‘schen Eckbällen sind. Freistöße in Tornähe könnten mit Bergmann erfolgversprechend sein, aber wir holen keine Freistöße in Torraumnähe raus.

Jeder halbwegs clevere Trainer würde in dieser engen Liga auch auf Standardsituationen setzen, Freistöße trainieren bis zum Umfallen, bis jeder im Traum weiß, wie er wann zu Laufen hat. Und das Sturmspiel müsste so angelegt sein, dass der Gegner häufiger mal in Strafraumnähe zum Foulspiel greifen muss. Das kann man alles trainieren, andere Mannschaften können das auch.
Dafür muss man aber erst mal in Strafraumnähe kommen. Wir haben nur eine Spielweise: hinten rum, dann quer nacht außen, ein paar Meter lang nach vorne, dann wieder zurück in die Abwehr, rüber auf die andere Seite und dann wieder das Ganze von vorne. Da braucht ein gegnerischer Trainer 5 Minuten, um sich auf uns taktisch vorzubereiten.

Wir werden wahrscheinlich im März reagieren, wenn der Zug abgefahren ist. Baader wird seinen Kumpel erst entlassen, wenn es ihm selbst ans Hemd geht..ich hoffe, wir können uns noch eine weitere Saison in der 3. Liga leisten



Beitragvon paulgeht » 09.10.2018, 17:54


mainzelmenschekiller hat geschrieben:(...)

Die Größte Lüge von Bader und Frontzeck ist die Aussage, langfristig etwas aufzubauen. Aber die Verträge beider sind nur bis 2019 und nicht für die 3 . Liga.

Immer langsam: Der "Kicker" hat mal berichtet, dass Baders und Notzons Vertrag (wie das Arbeitspapier von Frontzeck) bis 2019 läuft und sich im Aufstiegsfall verlängert (siehe ältere DBB-Meldung). Von einer Nicht-Gültigkeit in der 3. Liga war da aber keine Rede. Also bitte Vorsicht mit solchen Behauptungen.
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Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 17:56


ImmerLautrer hat geschrieben:Baader wird seinen Kumpel erst entlassen, wenn es ihm selbst ans Hemd geht.


FALSCHAUSSAGE!!!! FAKENEWS!!!! Und es wird nicht wahrer dadurch, wenn es zum 1.000x wieder gepostet wird. Hier würde ich mir echt mal wünschen, dass die Forumadmins eingriffen und solche Unwahrheiten eliminieren. Denn das hat nichts, aber auch gar nichts mit einer (kritischen) Diskussionskultur zu tun.
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Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 17:57


paulgeht hat geschrieben:
mainzelmenschekiller hat geschrieben:(...)

Die Größte Lüge von Bader und Frontzeck ist die Aussage, langfristig etwas aufzubauen. Aber die Verträge beider sind nur bis 2019 und nicht für die 3 . Liga.

Immer langsam: Der "Kicker" hat mal berichtet, dass Baders und Notzons Vertrag (wie das Arbeitspapier von Frontzeck) bis 2019 läuft und sich im Aufstiegsfall verlängert (siehe ältere DBB-Meldung). Von einer Nicht-Gültigkeit in der 3. Liga war da aber keine Rede. Also bitte Vorsicht mit solchen Behauptungen.


Danke für die Richtigstellung, @Paul.
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Beitragvon read-only » 09.10.2018, 18:02


paulgeht hat geschrieben:Immer langsam: Der "Kicker" hat mal berichtet, dass Baders und Notzons Vertrag (wie das Arbeitspapier von Frontzeck) bis 2019 läuft und sich im Aufstiegsfall verlängert (siehe ältere DBB-Meldung).


nur zum verständnis: heißt das nicht im umkehrschluß, wenn wir in liga 3 bleiben, dass sich deren verträge nicht verlängern?
Seit der FCK nicht mehr in der Bundesliga ist, ist Bayern immer Meister geworden. Alles Zufall?



Beitragvon flix » 09.10.2018, 18:03


Badenser Petra hat geschrieben:Paul ,
danke für diesen BERICHT !!!!!!!!!!!!!!!
Wenn hier nicht schnellstmöglichst Ruhe einkehrt , dann sehe ich schwarz , und damit meine ich nicht diesen "Sandro " .
Wir alle wussten dass es in der 3. Liga extremst schwer wird , vor ein paar Wochen habe ich irgendwo gelesen '
Lautern sind der FC Bayern der 3. Liga , das mag wohl so sein .
Klar wäre ein sofortiger Aufstieg verdammt wichtig , aber mal ganz ehrlich , wer hat denn daran geglaubt ?
Ich , da möchte ich nun mal ganz ehrlich sein , nicht !!
ich hoffe wir bekommen die Kurve und bleiben drin , aber ich bin überzeugt dass wir diesen Kraftakt nur mit Stabilität schaffen … Lieberknecht ist weg und Sforza wird wohl ( leider ) keinen an den Berg holen.


Naja, anscheinend haben die Verantwortlichen dran geglaubt, sonst hätten sie das Ziel nicht ausgegeben. An den Zielen bzw. Aussagen vor der Saison müssen sie sich messen lassen. Außerdem finde ich es nicht zu vermessen als Absteiger das Ziel Wiederaufstieg auszugeben und auch daran zu glauben.
Und ehrlich: Ich denke, dass wir mit dieser Mannschaft oben mitspielen können. Nur leider entwickeln wir uns taktisch wenig weiter, auch können wir nicht auf Systemänderungen des Gegners im Spiel reagieren.
Das stört mich eigentlich am meisten. Natürlich hatten wir auch Pech in einigen Spielen, dennoch sehe ich keinen Fortschritt. Wie im Bericht geschrieben, wurde der richtige Zeitpunkt, den Trainer zu entlassen nach dem KSC-Spiel verpasst. Bevor ihr mich festnagelt, ich wüsste auch nicht, wer als Alternative kommen könnte, aber ich habe das Gefühl, dass MF uns nicht weiterbringen wird und wir mit ihm auch nicht aufsteigen werden.



Beitragvon sandman » 09.10.2018, 18:04


Der Zeitpunkt für eine Trainersiskussion ist dann vorbei, wenn sich dauerhafter Erfolg einstellt....und ein damit einhergendes Festsetzen in der oberen Tabellenregion erfolgt.
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 18:09


sandman hat geschrieben:Der Zeitpunkt für eine Trainersiskussion ist dann vorbei, wenn sich dauerhafter Erfolg einstellt....und ein damit einhergendes Festsetzen in der oberen Tabellenregion erfolgt.


100 % Zustimmung. Und gegen eine sachliche Trainerkritik ist auch nix zu sagen. Mich nerven diese Un- und Halbwahrheiten die permanent gestreut werden. Meist eingeleitet mit: mein Schwippschwager dritten Grades ist Gladbachfan und hat vor 100 jahren erlebt, dass ...o.s.ä.
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Beitragvon Rickstar » 09.10.2018, 18:13


paulgeht hat geschrieben:
mainzelmenschekiller hat geschrieben:(...)

Die Größte Lüge von Bader und Frontzeck ist die Aussage, langfristig etwas aufzubauen. Aber die Verträge beider sind nur bis 2019 und nicht für die 3 . Liga.

Immer langsam: Der "Kicker" hat mal berichtet, dass Baders und Notzons Vertrag (wie das Arbeitspapier von Frontzeck) bis 2019 läuft und sich im Aufstiegsfall verlängert (siehe ältere DBB-Meldung). Von einer Nicht-Gültigkeit in der 3. Liga war da aber keine Rede. Also bitte Vorsicht mit solchen Behauptungen.


Das hat sicherlich auch mit der Lizenzierung zu tun. Wenn da für den Zeitraum nach dem 01.07.2019 gültige Verträge vorhanden sind, Muss man die Personalkosten ja zu 100% ansetzen. So kann man da bissel "flexibler" planen...



Beitragvon alaska94 » 09.10.2018, 18:18


Eine Vertagsverlängerung im Fall es Aufstieges heißt erstmal, dass bei Aufstiegs kein Verhandeln eines neuen Vertrages nötig wird, da er einfach weiter läuft.
Bei einem Nichtaufstieg müsste ein neuer Vertrag verhandelt werden.

@ Paul: guter Bericht, was mir hier aber ein bisschen fehlt, ist die Vertragssitiation von MF. Er hat Vertrag bis zum Ende der Saison. Meiner Meinung nach müsste spätestens im Winter über die Zukunft entscheiden werden. Hält man Frontzek für den Richtigen, muss mit ihm verlängert werden. Das Problem ist, es würden Leute über den Trainer entscheiden, welche ggf. gar nicht mehr da sind am Ende der Saison und ggf. neuen Leuten ein schönes Ei ins Nest legen. Kommt man in der Winterpause zu der Erkenntnis, dass man NICHT verlängert mit MF, dann muss er freigestellt werden, weil er anscheinend nicht der Richtige Ist.

So oder so ist es auf Grund der Vertragssituationen der sportlichen Führung(Bader, Notzon, Frontzek) sehr schweirig .
Eine Vertragsverlängering Frontzel würde ein Erdbeben auslösen. Eine Aussage, dass man nicht mit ihm verlängert, würde das selbe tun, weil man dann nicht mehr von ihm überzeugt wäre und früher hätte handeln können/ müssen.
94 ist nicht mein Geburtsdatum´, damit ich es nicht immer wieder erwähnen muss.

Suche nette Kontakte im Raum Nürnberg/ Lauf



Beitragvon read-only » 09.10.2018, 18:24


da hast du sowas von recht, @alaska.

eigentlich müsste frontzeck als trainer für die 3. liga gut genug sein, aber da gibt es wirklich nicht wenige kritikpunkte. wenn wir in die 2. liga aufsteigen, dann muss man sich ernsthaft gedanken über einen neuen trainer machen, denn die qualität für die 2. liga würde ich ihm, nach dem bisher gesehenen, absprechen.
Seit der FCK nicht mehr in der Bundesliga ist, ist Bayern immer Meister geworden. Alles Zufall?



Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 18:24


alaska94 hat geschrieben:Eine Vertragsverlängering Frontzel würde ein Erdbeben auslösen. Eine Aussage, dass man nicht mit ihm verlängert, würde das selbe tun, weil man dann nicht mehr von ihm überzeugt wäre und früher hätte handeln können/ müssen.


Eine Vertragsverlängerung mit MF zur Winterpause oder danach wäre nur dann zu rechtfertigen, wenn der FCK dann um die Aufstiegsplätze mitspielt. Ein wenig Zeit bleibt ja noch mind. 9 Spiele = 27 Punkte, die bis dahin zu vergeben sind. Oder spricht im Erfolgsfall etwas gegen eine Vertragsverlängerung mit MF?
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Beitragvon Strafraum » 09.10.2018, 18:27


Die Trainerdiskussion ist ein Kreis der nie aufgeht! Erst bei Erfolg oder Entlassung.

Anders gedeutet:

Die Trainerdiskussion ist wie ein Boomerrang und kommt/ kehrt immer wieder zurück !



Beitragvon allar » 09.10.2018, 18:34


Man will Kontinuität sagt der AR.
Die haben wir schon seit Jahren, es geht nämlich kontinuierlich bergab.
Wir wollen aufsteigen aber ob MF der Richtige dafür ist, darf zum jetzigen Zeitpunkt bezweifelt werden.

Er hat es in der 2.Liga nicht geschafft den Abstieg zu vermeiden (was durchaus möglich war). Die wichtigen Spiele wurden alle verloren und genauso geht es jetzt in der dritten Liga weiter.

MF hangelt sich von Spiel zu Spiel, man verliert 2 Spiele, spielt 3 mal Unentschieden, dann gewinnt man mal wieder...Sorry, ich glaube das gleiche Ergebnis hätten wir auch wenn wir KEINEN Trainer hätten.

Ob es mit einem neuen Trainer besser wird weiß niemand, also behalten wir halt lieber den alten. Wie bei der Bundestagswahl.
Veränderung braucht Mut.
Den hat beim FCK in den letzten Jahren niemand gehabt. Man hat immer gewartet bis es nicht mehr ging anstatt frühzeitig auf die Bremse zu treten.

Deswegen sind wir da wo wir sind. Aber wir sind noch nicht am Ende. Das Ende kommt wenn wir dieses Jahr nicht aufsteigen und das nächste Jahr erneut vermasseln.

Das einzige was Hoffnung macht ist, dass die Mannschaft anscheinend intakt ist und der Trainer dort noch ein Standing hat. Wenn der Erfolg ausbleibt und die Trainerdiskussion lauter wird, wird sich das aber auch schnell ändern.
Gute Entscheidungen resultieren aus Erfahrungen und Erfahrungen resultieren aus schlechten Entscheidungen.



Beitragvon super-jogi » 09.10.2018, 18:34


Die Trainerdiskussion ist im Moment auch in so fern beendet für mich, weil ich momentan niemanden nennen könnte, der es machen sollte/könnte/müsste.

Der richtige Zeitpunkt wurde mMn verpasst.
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 18:40


allar hat geschrieben:Die wichtigen Spiele wurden alle verloren und genauso geht es jetzt in der dritten Liga weiter.


Einspruch, das wichtige Spiel gegen Braunschweig wurde gewonnen. Wäre das verloren gegangen, hätte der Vorstand sich bereits verpflichtet gefühlt zu handeln. Dann kam der weitere - durchaus souveräne - Sieg gegen Lotte. Nächster Gradmesser wird das Spiel gegen Uerdingen sein. Eine zweite Niederlage in Folge lässt den Trainerstuhl - und nicht nur hier im Forum - gewaltig wackeln.
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Beitragvon ImmerLautrer » 09.10.2018, 18:42


Einen Kritikpunkt hatte ich noch vergessen: die Kondition

Am Samsatag ist es deutlich aufgefallen. Die Osnabrücker hatte in der 2. Halbzeit mehr zuzusetzen als wir, obwohl die zwei englische Wochen hinter sich hatten und unsere erste Mannschaft eine Woche geschont wurde. Ich hatte noch darauf gehofft, dass denen die Kraft ausgeht, aber es war eher andersrum. Das mag auch erklären, warum wir so oft am Ende noch eins rein kriegen.

Bei uns sieht man auch selten mal kurze, schnelle Antritte. Das war bei Osnabrück auch anders. Wenn die den Ball erobert hatten, dann flogen da nur so die Beine. Das wirkte spritziger. Letztes Jahr unter Meier war die Mannschaft auch nicht fit und lief so 112-114 km pro Spiel. Strasser hat sie dann im Winter fit gemacht, danach waren es regelmäßig über 120 km. Das war die Basis für die Aufholjagd, davon hat Frontzeck noch profitiert. Je länger die Saison lief, desto mehr verpuffte dieser Effekt. Das Ergebnis ist bekannt

Baader wird seinen Angestellten erst entlassen, wenn es ihm selbst ans Hemd geht (Steppenwolf, besser jetzt?)



Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 18:43


allar hat geschrieben:Das einzige was Hoffnung macht ist, dass die Mannschaft anscheinend intakt ist und der Trainer dort noch ein Standing hat.


Ein wie ich finde ganz wichtiger Faktor - und das in einer so heterogen, neu zusammengewürfelten Mannschaft. Das wird mir einfach zu wenig anerkannt, dass das maßgeblich am Geschick des Trainer liegt.
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Beitragvon steppenwolf » 09.10.2018, 18:46


ImmerLautrer hat geschrieben:Baader wird seinen Angestellten erst entlassen, wenn es ihm selbst ans Hemd geht (Steppenwolf, besser jetzt?)


Nein, nicht wirklich besser. Denn du unterstellst Bader weiterhin, dass es NUR um seine persönliche Haut geht und nicht um die Geschicke des Vereins.
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Beitragvon ImmerLautrer » 09.10.2018, 18:51


steppenwolf hat geschrieben:
allar hat geschrieben:Das einzige was Hoffnung macht ist, dass die Mannschaft anscheinend intakt ist und der Trainer dort noch ein Standing hat.


Ein wie ich finde ganz wichtiger Faktor - und das in einer so heterogen, neu zusammengewürfelten Mannschaft. Das wird mir einfach zu wenig anerkannt, dass das maßgeblich am Geschick des Trainer liegt.


Woher weißt Du, dass das am Geschick des Trainers liegt. Vielleicht haben wir einfach nur gute Typen, die sich gut einbringen. Mit Dick und Löhmannsroben haben wir ja zwei, die so einen Haufen in die richtige Richtung leiten können




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