Fragen, Antworten und Anekdoten zur Geschichte des FCK.

Beitragvon Thomas » 09.08.2018, 00:00


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Foto: Imago

Hall of Fame: Otto Rehhagel
Einfach nur König Otto


Vom Aufsteiger zum Deutschen Meister: Der Mann, der dieses Kunststück mit dem 1. FC Kaiserslautern vollbracht hat, wird am heutigen Donnerstag stolze 80 Jahre alt. Alles Gute zum Geburtstag, Otto Rehhagel!

Die Läufe von Otto Rehhagel in der Lautrer Meistersaison 1997/98 sind unvergessen: Beginnend mit dem ersten Spieltag, als der damals immerhin schon 58-jährige mit spritzender Trinkflasche quer durchs Münchner Olympiastadion lief, rüber zu den mehr als zehntausend berauschten FCK-Fans in der Nordkurve. Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern hatte mit dem 1:0-Auswärtssieg bei Titelverteidiger Bayern München gerade das Fundament für die sensationellste Geschichte der Fußball-Bundesliga gelegt.

Legendäre Rehhagel-Zeit beim FCK: Vom Aufsteiger zum Deutschen Meister

Weiter ging es ein paar Wochen später im Karlsruher Wildparkstadion, wo Rehhagel an der Seitenlinie den jungen Sprinter Marco Reich begleitete, der in der Nachspielzeit zum 4:2-Schlusstreffer auf's leere Reitmaier-Tor zustürmte. Unvergessen bleibt auch, wie sich der FCK-Trainer immer wieder ungläubig an den Kopf fasste, als Olaf Marschall im Fritz-Walter-Stadion den 3:2-Siegtreffer (nach 0:2-Rückstand) gegen Borussia Mönchengladbach erzielte. Und natürlich last but not least: Rehhagels Ehrenrunde nach dem 4:0 gegen den VfL Wolfsburg, als zunächst noch das Ergebnis der Bayern im Parallelspiel abgewartet werden musste - und dann alle Dämme brachen. Der 1. FC Kaiserslautern war zum vierten Mal Deutscher Fußballmeister! Und das als Aufsteiger!

Zum FCK zurück kam Rehhagel nach dem Abstieg 1996, und er hatte durchaus einen schwierigen Start: Drei Siegen zum Saisonauftakt folgten zähe fünf Unentschieden, fünf Spiele ohne Sieg für die Übermannschaft der zweiten Liga. Auswärts blieben die Roten Teufel sogar ein halbes Jahr sieglos, von November bis Mai. Und im Hintergrund schwelte ein Streit mit FCK-Manager Hans-Peter Briegel, der nach der Saison entnervt das Handtuch warf. In Erinnerung bleiben aber vor allem die Erfolge jener Aufstiegssaison: Die 5:0-Siege gegen die alten Rivalen Eintracht Frankfurt und Waldhof Mannheim, das 7:0 gewonnene Aufstiegsspiel gegen den VfB Lübeck oder das rekordträchtige 7:6 gegen den SV Meppen zum Saisonabschluss. Ein paar Otto-Kritiker gab es zu diesem Zeitpunkt zwar noch, aber diese wurden spätestens mit den Erfolgen in der legendären Meistersaison kaltgestellt.

Nie um Konflikte verlegen, aber für seine Fußball-Familie stets ein Freund

Dabei war Otto Rehhagel in seiner mehr als 50-jährigen Karriere als Spieler (einst unter anderem beinharter Verteidiger bei den Roten Teufeln) und Trainer nie um Konflikte verlegen. Der Legende nach musste er auf der Bielefelder Alm sogar mal in einer kugelsicheren Weste coachen, weil er zu einem üblen Foul an Ewald Lienen aufgefordert haben soll und danach Morddrohungen erhielt. Auch so eine ganz eigene Geschichte der Bundesliga. Journalisten, Kritiker, Gegner - mit allen vermeintlichen Kontrahenten hatte Rehhagel seinen ganz eigen(willig)en Umgang. Auch in der FCK-Fangemeinde wird der gebürtige Essener heute durchaus zwiespältig gesehen, weil mit seinen großen Erfolgen auch auch die krasse Überheblichkeit bei den Kollegen aus der Vereinsführung einsetzte. Und doch loben seine Spieler, seine engeren Wegbegleiter bis heute vor allem die Menschlichkeit ihres Trainers und das Vertrauensverhältnis zu ihm. Unvergessen bleiben auch die vielen Erfolge als Trainer von Werder Bremen (Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger, Europacupsieger) sowie der Europameistertitel 2004 mit dem krassen Außenseiter Griechenland.

Und zu seinem heutigen Ehrentag ist und bleibt er sowieso nur eines: Einfach nur König Otto. Alles Gute zum 80. Geburtstag, Otto Rehhagel!

Am 08. September kehrt Otto Rehhagel auf den Betzenberg zurück: Bei der "Heimkehr der Helden" tritt der Meistertrainer mit seinem gesamten Team von 1998 nochmals im Fritz-Walter-Stadion auf.

Quelle: Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Thomas » 09.08.2018, 00:04


Rehhagel: "Modern spielt, wer gewinnt!"

Zum 80. Geburtstag von Meistertrainer Otto Rehhagel blickt Hans Walter von der "Initiative Leidenschaft" auf eine große Karriere zurück.

Otto Rehhagels Karriere als Bundesligaspieler des 1. FC Kaiserslautern endete im September 1971 mit einer schweren Verletzung, die er sich im Heimspiel gegen den MSV Duisburg zugezogen hatte. Zu diesem Zeitpunkt konnte der 34-jährige Rehhagel auf eine stolze Bilanz von 226 Bundesligaspielen bei Hertha BSC und beim 1. FC Kaiserslautern zurückblicken. 148 dieser Spiele hat er als Läufer und Abwehrspieler für die Roten Teufel absolviert und dabei 17 Tore erzielt (Rehhagel war ein sicherer Elfmeterschütze). Vor der Einführung der Bundesliga hatte Otto Rehhagel bereits 90 Spiele für Rot-Weiß Essen bestritten.

In Kaiserslautern war man froh, dass man mit Rehhagel für die Saison 1966/67 einen erfahrenen, kampfstarken Spieler hat verpflichten können. Er wurde bis zu seiner Verletzung in der Saison 1971/72 wegen seines kompromisslosen Spiels und seiner Zuverlässigkeit eine unverzichtbare Stütze der FCK-Abwehr.

Niemand konnte ahnen, dass Otto Rehhagel erst nach seiner Spielerkarriere als Trainer Geschichte schreiben würde. Voraussetzung hierfür war seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer unter Anleitung der Fußball-Kapazität Hennes Weisweiler in den Jahren 1969 und 1970.

Seine erste Trainerstation war ausgerechnet der in Abstiegsgefahr geratene Fußballverein aus dem nordpfälzischen Städtchen Rockenhausen. Rehhagel schaffte das nicht für möglich Gehaltene und führte den FVR aus der Gefahrenzone ins gesicherte Mittelfeld. Schon damals bewies Rehhagel großes Geschick im Umgang mit seinen Spielern, auf die er sehr gut einzugehen verstand und die er von Belastungen und Alltagsproblemen weitgehend befreit wissen wollte, damit sie sich ganz auf ihren Fußballsport konzentrieren konnten.

Nach Rockenhausen folgten mehrere Verpflichtungen bei namhaften Vereinen, wobei er mit Fortuna Düsseldorf 1980 einen ersten großen Erfolg feiern konnte - den Gewinn des DFB-Pokals. Anschließend folgten 14 ertragreiche Jahre bei Werder Bremen. Er führte den Club von der Weser an die Spitze der Bundesliga, wurde mit Werder 1988 und 1993 zwei Mal Deutscher Meister und 1991 und 1994 Pokalsieger. Jedoch 1990 musste er einem anderen Verein im Pokalendspiel den Vortritt lassen - dem 1. FC Kaiserslautern. 1992 triumphierte Rehhagel mit Bremen beim Gewinn des Europapokals der Pokalsieger.

Sein Wechsel zum FC Bayern München im Jahre 1995 erwies sich im Nachhinein als Fehler - der selbstbewusste Rehhagel kam mit der besonderen Hierarchie beim FC Bayern nicht zurecht und hatte mitunter auch seine Probleme mit den in der Medienstadt München stark konzentrierten Pressevertretern. 1996 kam es schließlich zur Aufhebung von Rehhagels Vertrag mit den Bayern.

Inzwischen hatte der 1. FC Kaiserslautern seinen ersten Bundesligaabstieg erlebt - und Ex-Trainer Kalli Feldkamp verkündete im FCK-Aufsichtsrat vor Beginn der ersten Saison in der 2. Bundesliga, dass man mit "einem ausgezeichneten Trainer" in die neue Spielzeit starten werde - nicht mit Eckhard Krautzun. Und dieser "ausgezeichnete Trainer" erwies sich als Otto Rehhagel.

Nach durchwachsenem Start kam der FCK in der zweiten Liga immer besser in Fahrt und konnte problemlos den Wiederaufstieg bewältigen. Der FCK und sein Trainer Otto Rehhagel gehörten wieder der obersten Spielklasse an.

Rehhagel vermochte seine Mannschaft sinnvoll zu verstärken und startete mit einem sensationellen 1:0-Erfolg ausgerechnet bei seinem Ex-Club Bayern München in die Bundesligasaison 1997/98. Welch eine Genugtuung für den wenige Monate zuvor abgeschobenen Trainer Rehhagel!

Während der ganzen Spielzeit konnte der FCK die großen Bayern hinter sich lassen und auch das Rückspiel auf dem Betzenberg gewinnen. Am vorletzten Spieltag der Saison 1997/98, am 2. Mai 1998, erlebten 38.000 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion einen glänzend herausgespielten 4:0-Erfolg des FCK über den VfL Wolfsburg und somit den Gewinn der vierten deutschen Meisterschaft.

Hubert Keßler dankte im Namen des FCK der Mannschaft und ihrem Trainer Otto Rehhagel - sie hatten den sofortigen Wiederaufstieg geschafft und waren als Aufsteiger Deutscher Meister geworden, eine bislang einzigartige Leistung im deutschen Fußball.

Im Oktober 2000 ging die Ära Rehhagel in Kaiserslautern zu Ende. Ex-Weltmeister Andy Brehme übernahm das Kommando auf der Trainerbank; Anzeichen der großen Finanzkrise machten sich bemerkbar.

Bald wurde jedoch bekannt, dass Otto Rehhagel, inzwischen 63 Jahre alt, 2001 erstmals mit der griechischen Nationalmannschaft ein Länderteam als Trainer übernommen hat. Mit dieser Mannschaft sicherte er die Qualifikation Griechenlands zur Europameisterschaft 2004 - und mit dem sensationellen Gewinn des Europameistertitels hat Otto Rehhagel endgültig den Fußball-Olymp erklommen. 2010 nahm Rehhagel Abschied von Griechenland, wo er bis heute als "Rehakles" verehrt wird.

Mit einem kurzen Engagement bei Hertha BSC endete Otto Rehhagels langer und außerordentlich erfolgreicher Weg als Fußballprofi und Trainer. In Erinnerung geblieben sind seine glänzenden Erfolge - insbesondere mit Werder Bremen, dem 1. FC Kaiserslautern und der griechischen Nationalmannschaft, aber auch seine Bonmots und seine scharfzüngigen Reaktionen auf die Kritiken von Journalisten. Dem Vorwurf, seine Trainingsmethoden seien reichlich antiquiert, begegnete Rehhagel mit der entwaffnenden Aussage: "Modern spielt, wer gewinnt!"

Otto Rehhagel, der Junge aus Essen, der leidenschaftliche Fußballspieler und -lehrer, der (nach eigenen Worten) Gerechtigkeitsfanatiker und "demokratische Diktator", der Mann, der seine "Entscheidungen immer mit Verstand und mit seiner Ehefrau Beate" traf, der heute noch gerne an seinen ersten großen Erfolg mit dem FV Rockenhausen zurückdenkt, wird am 9. August 80 Jahre alt.

Der 1. FC Kaiserslautern und alle Betze-Fans wünschen Otto Rehhagel in Dankbarkeit für seine Leistungen und Erfolge als FCK-Spieler und -Trainer zu seinem Geburtstag Gesundheit, Freude und alles erdenklich Gute - und ein frohes Wiedersehen im September beim Erinnerungsspiel an den Gewinn der Meisterschaft vor 20 Jahren.

(Autor: Hans Walter, Museumsinitiative des 1. FCK)

Quelle: Initiative Leidenschaft
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon simba » 09.08.2018, 07:24


Alles Gute Otto Rehagel. Noch heute bekomme ich Gänsehaut beim Rückblick auf die sensationelle Meisterschaft, danke dass ich das zusammen mit dem FCK , Ihnen und hunderttausenden Fans erleben durfte.



Beitragvon Betziteufel49 » 09.08.2018, 08:48


Alles Gute Otto zum Geburtstag für Dich und Deine Familie.
Es war immer eine schöne und lustige Zeit mit Dir.
Heute ist alles so kompliziert und alles ist kein "Selbstläufer" mehr.
Alles Gute und bleib gesund.
Bis bald im Herbst auf dem Betze. :teufel2:
Der Herr gibt es den Seinen im Schlaaaf! :daumen:



Beitragvon Seb » 09.08.2018, 09:50


Alles Gute zum 80. Geburtstag, Otto Rehhagel!

Die Geschichte, die Otto mit dem FCK geschrieben hat, wird noch in Jahren unvergessen sein. Unabhängig von unserer derzeitigen Ligazugehörigkeit, wäre der heutige FCK nicht der gleiche ohne diese Wahnsinnssaison 1997/1998. Das hat Generationen von Fans geschaffen, von denen der FCK noch heute zehren kann. Ich bezweifle, dass ich mit dem FCK heute noch so verbunden wäre, wenn ich nicht bei den Spielen von 1997/1998 im Stadion gewesen wäre. Diese Euphorie und diese Identifikation wirkt bis heute nach. Auch wenn sein Abschied aus Lautern unschön verlaufen ist, so kann man Jahre später nur den Hut vor ihm ziehen.



Beitragvon FCK-Ralle » 09.08.2018, 10:13


Alles Gute zum Geburtstag Otto Rehhagel. Bleib noch lange gesund.

Danke für die tolle Zeit Ende der 90er.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon mhell83 » 09.08.2018, 10:54


KÖNIG OTTO VOM BETZE :engel: ALLES ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG. Wünsche dir und deiner Familie vom ganzen Herzen vor allem Gesundheit. Lass dich mal so spontan in deinem Wohnzimmer auf dem Betze sehen. Alles Gute :daumen:



Beitragvon Schobbe77 » 09.08.2018, 11:59


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, alles Gute und Gesundheit.
Vielen Dank für die unvergesslichen schönen Momente, den Aufstieg und die sensationelle Meisterschaft 98. :teufel2:

Otto winkemol :winken: :winken: :winken:


:love:



Beitragvon LaOla43 » 09.08.2018, 12:49


Lieber Otto Rehagel
Zu deinem heutigen Geburtstag wünsche ich DIR alles erdenklich Gute -- vor allem Gesundheit
Ich erinner mich gerne an die Zeit mit dir beim FCK
und freue mich auf ein Wiedersehen beim
Spiel " der Legenden "" im September auf dem Betze



Beitragvon fckhighlander » 09.08.2018, 13:02


Alles gute Otto und grüße an deine Frau.
Damals waren wir fast Nachbarn in Stelzenberg.
Was du für den FCK geleistet hast bleibt für immer unvergessen.

1000 Dank dafür nochmal. :wink:
Klar bin ich Mitglied



Beitragvon Wurschdbrot » 09.08.2018, 14:44


Herzlichen Glückwunsch, lieber Otto Rehhagel!!!

Ich bin sehr stolz darauf, dass Sie als Fußballer, Trainer und als ehrlicher, authentischer und sympathischer Mensch im ganz großen Stammbuch der FCK-Familie Ihren Eintrag gezeichnet haben.



Beitragvon daagobert » 09.08.2018, 15:12


Alles Gute und weiterhin viel Gesundheit lieber Otto Rehagel!
Für mich unvergessen als er mal unseren Hany Ramzy diagonal über den Platz so zusammengefaltet hat, dass es auch der letzte im (vollen) Stadion noch gehört hat. Mein Nachbar hat gekrischen: Wir streuen Sand auf den Platz, dass die Ägypter spielen können wie daheim :-) Das war einfach eine herrliche Zeit. Danke dafür.
Geld schießt keine Tore..... Kein Geld aber auch nicht :teufel2:



Beitragvon ExilDeiwl » 09.08.2018, 16:53


Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag, König Otto! :teufel2: Ein ganz Großer in unserer FCK Familie. Einer von denen, die durchaus streitbar waren, aber der Erfolg hat ihm Recht gegeben. Auch wenn wir danach die falschen Lehren gezogen haben. Ich erinnere mich an die Meisterschaftsfeier von 98 - mein FCK als Aufsteiger aus der zweiten BL wird Deutscher Meister! Glücksgefühle pur!

Otto, bleib gesund!



Beitragvon derLeibhaftige » 09.08.2018, 22:36


herzlichen glüchwunsch, otto rehagel!

ich wünsche könig otto alles erdenklich gute, vor allem natürlich noch lange beste gesundheit! alles andere ist kokolores
"Kaum ein deutscher Verein ist derart identitätsstiftend für eine Region wie der 1. FC Kaiserslautern. Dessen Stadion haben die Einwohner auf dem Betzenberg erbaut, es erinnert an eine Burg, die die Stadt beschützt und in die die Bürger flüchten können." (Spiegel Online)



Beitragvon alex83 » 09.08.2018, 23:04


Bei dem Thema muss ich an die Doku "Stirb langsam FCK" denken und an darin gezeigte Schmähplakate wie "Otto fand ich gut" und "Selbst Fritz Walter schämt sich", die gleich herausgeholt wurden, als es in der Saison 99/00 nicht so lief.
Da zeigt sich leider, dass auch die Fans eine gehörige Portion Schuld daran haben, dass dieser Verein nun in der 3. Liga zu versinken droht.
Wer wurden denn eigentlich nicht im Laufe der Zeit vom Betze gejagt, wie ein Straßenköter, der was ausgefressen hat, unabhängig davon, was er für Erfolge vorzuweisen hatte?
Rehhagel hätte man verdammt nochmal 10 Jahre+X auf dem Betze halten müssen, nachdem was er in der Meistersaison geleistet hat - vor allem aber nachdem er in Bremen bewiesen hatte, dass er in der Lage ist einen Verein über viele Jahre in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren...



Beitragvon terzian » 10.08.2018, 00:05


Alles erdenklich Gute zum Geburtstag!
Nochmals DANKE für die Meisterschaft! Das war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte...



Beitragvon Wurschdbrot » 10.08.2018, 07:45


alex83 hat geschrieben:Bei dem Thema muss ich an die Doku "Stirb langsam FCK" denken und an darin gezeigte Schmähplakate wie "Otto fand ich gut" und "Selbst Fritz Walter schämt sich", die gleich herausgeholt wurden, als es in der Saison 99/00 nicht so lief.
Da zeigt sich leider, dass auch die Fans eine gehörige Portion Schuld daran haben, dass dieser Verein nun in der 3. Liga zu versinken droht.
Wer wurden denn eigentlich nicht im Laufe der Zeit vom Betze gejagt, wie ein Straßenköter, der was ausgefressen hat, unabhängig davon, was er für Erfolge vorzuweisen hatte?
Rehhagel hätte man verdammt nochmal 10 Jahre+X auf dem Betze halten müssen, nachdem was er in der Meistersaison geleistet hat - vor allem aber nachdem er in Bremen bewiesen hatte, dass er in der Lage ist einen Verein über viele Jahre in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren...



Ja, volle Zustimmung! Und leider hat man im Fanlager des FCK in all den Jahren danach leider nichts dazugelernt...



Beitragvon lancelot666 » 10.08.2018, 10:13


@ alex
Vollste Zustimmung. Keiner konnte es stets rechtmachen.



Beitragvon LDH » 10.08.2018, 13:09


alex83 hat geschrieben:Bei dem Thema muss ich an die Doku "Stirb langsam FCK" denken und an darin gezeigte Schmähplakate wie "Otto fand ich gut" und "Selbst Fritz Walter schämt sich", die gleich herausgeholt wurden, als es in der Saison 99/00 nicht so lief.
Da zeigt sich leider, dass auch die Fans eine gehörige Portion Schuld daran haben, dass dieser Verein nun in der 3. Liga zu versinken droht.
Wer wurden denn eigentlich nicht im Laufe der Zeit vom Betze gejagt, wie ein Straßenköter, der was ausgefressen hat, unabhängig davon, was er für Erfolge vorzuweisen hatte?
Rehhagel hätte man verdammt nochmal 10 Jahre+X auf dem Betze halten müssen, nachdem was er in der Meistersaison geleistet hat - vor allem aber nachdem er in Bremen bewiesen hatte, dass er in der Lage ist einen Verein über viele Jahre in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren...


Das trifft es auf den Punkt. Und das ganze ist noch viel schlimmer geworden. Man kann es am aktuellen Beispiel sehen.

Otto war streitbar. Aber er hat immer alles für den sportlichen Erfolg getan. Und den hatte er. In der ersten Hälfte der Bundesliga etablieren wäre besser gewesen als das was danach kam. Aber man dachte ja...

Ihn alles gute und Danke!
»Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.« (Heribert Faßbender)



Beitragvon potto » 10.08.2018, 15:50


Was Otto als Trainer für den FCK geleistet hat, kann man nicht hoch genug einschätzen.

Er hat die Erfolge geholt...statt den großen Trainer raushängen zu lassen, um danach gegen Sandhausen oder Aalen eins auf die Mütze zu kriegen wie mancher seiner Nachfolger



Beitragvon Betzebastion Mainz » 10.08.2018, 21:47


fckhighlander hat geschrieben:Alles gute Otto und grüße an deine Frau.
Damals waren wir fast Nachbarn in Stelzenberg.
Was du für den FCK geleistet hast bleibt für immer unvergessen.

1000 Dank dafür nochmal. :wink:


Als ehemaliger Zweitwohnsitzwohnender in Stelzenberg schließe ich mich an. Wald, FCK, Otto, Stelzenberg: der Mensch braucht nicht mehr zum Glücklichsein. Alles Gute bester Otto! Und gib dem MF mal paar gute Tipps wenn du wieder da bist (zB den Biada hinter TT und Spalvis aufzustellen..). :daumen:
„Es ist noch keiner vom Ball erschossen worden!"
- Gerry Ehrmann -




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