Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.

Beitragvon paulgeht » 15.05.2018, 16:38


Einbußen nach FCK-Abstieg für Unternehmer

Für die Wirtschaft ging es schon nach dem Abstieg des 1. FCK in die Zweite Liga rasant bergab. Seitdem haben sich Taxibetriebe, der Handel, Hotels und auch die Gastronomie an Umsatzeinbußen gewöhnt. Die Talfahrt geht jetzt wohl weiter. Doch viele hoffen, dass der FCK schnell wieder aus der Dritten Liga hochkommt.

Für die Einkaufsstadt spielt der 1. FCK schon lange keine große Rolle mehr, sagt der Vorsitzende des Kaiserslauterer Einzelhandelsverbands, Matthias Pallmann. „Ich glaube nicht, dass das nach oben oder unten noch groß ausschlägt“, so der Unternehmer. Beim Umsatz bergab gegangen sei es, als der Park-and-Ride-Verkehr eingeführt wurde. „Da haben wir darum gebettelt, dass die Routen verändert werden, dass es Haltestopps in der Innenstadt gibt.“ (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
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Beitragvon TBTM » 15.05.2018, 17:05


Sollte die Ausgliederung kommen, haben die Unternehmer und Unternehmerinnen ja die Chance ihren Teil beizutragen, damit sie nicht mehr so traurige Gesichter machen müssen :wink:

Eine lohnende Investition...



Beitragvon Larsef » 15.05.2018, 17:11


Sollte man mal dem Lautrer Bürgermeister zeigen.

Unverständlich, dass er nicht alles tut, den Verein zu unterstützen. Das würde in jeder anderen Stadt Prio 1 sein, da wie im Artikel beschrieben die Nebeneffekte für so eine - nicht böse sein - wirtschaftliche Drecksregion unbezahlbar sind.



Beitragvon PälzerBu1900 » 15.05.2018, 17:39


Larsef hat geschrieben:Sollte man mal dem Lautrer Bürgermeister zeigen.

Unverständlich, dass er nicht alles tut, den Verein zu unterstützen. Das würde in jeder anderen Stadt Prio 1 sein, da wie im Artikel beschrieben die Nebeneffekte für so eine - nicht böse sein - wirtschaftliche Drecksregion unbezahlbar sind.



Naja, hast du den Artikel ganz gelesen? Ernsthafte Umsatzeinbußen durch den Abstieg in die Dritte gibt es nur in ganz wenigen Sparten, und selbst da nicht immer flächendeckend (z.B. Gastro). Wie der Bekanntheitsgrad der Stadt im Ausland durch den Fußball faktorisiert werden soll / kann, lässt der Artikel offen. Im Ergebnis liest er sich für mich eher ernüchternd, nämlich so, dass der Abstieg des FCK keine wirklich ernste wirtschaftliche Relevanz für die Stadt und die Region hat. (Was anderes wäre es natürlich, wenn man 1. und 3. Liga in Relation setzt)



Beitragvon betzeopa » 15.05.2018, 19:07


Wo ist denn da Herr Quatscher oder Quante mit der Schlagzeile "Pfälzer Wirtschaft leidet unter FCK-Abstieg" oder "Steueraufkommen in KL geht durch FCK-Abstieg zurück"

Wäre wohl zu viel verlangt......
FCK-Bayern 7:4; FCK-Real 5:0; KSC-FCK 3:5; FC Köln-FCK 2:6; FCK-Werder 3:2; FCK-Barcelona 3:1;... unvergessen!



Beitragvon Betze_FUX » 15.05.2018, 20:38


Habt ihr nicht richtig gelesen!!!
Quanze kommt morgen. Wenn der Bericht kommt"was der absteigend denn Steuerzahler kostet"
Da lässt der bestimmt wieder anständig vom leder. Natürlich nur im schriftlichen Interview!!!

Aber immer wieder erstaunlich was so alles an einem Spieltag oder den Tagen davor/danach noch so ab geht. Das vergisst man immer wieder.
ES IST NICHT IRGENDEIN VEREIN!!!

Wacken ist nur einmal im Jahr!



Beitragvon wkv » 15.05.2018, 21:13


Larsef hat geschrieben:Sollte man mal dem Lautrer Bürgermeister zeigen.

Unverständlich, dass er nicht alles tut, den Verein zu unterstützen. Das würde in jeder anderen Stadt Prio 1 sein, da wie im Artikel beschrieben die Nebeneffekte für so eine - nicht böse sein - wirtschaftliche Drecksregion unbezahlbar sind.


Unfassbarer Beitrag.
Gezeichnet von scheinbar eklatanter Unkenntnis der Begebenheiten vor Ort und der finanziellen Lage der Stadt Kaiserslautern.

Nur mal so am Rande:
Die Stadt hat mehr als 100 Mio. Euro für den FCK am Start über die Stadionbetreibergesellschaft.

Die Stadt ist die am höchsten verschuldete Stadt in Deutschland mit knapp einer Milliarde (wenn man das Stadion hinzu zählt), mit einer Arbeitslosenquote von über 9%.
Der die Einnahmen durch den Genosse der Bosse weggebrochen sind. Welche mehr als 35% des Jahreshaushaltes über den Sozialetat verschleudern muss.
Der einen Doppelhaushalt beschließt, weil man eh keinerlei finanziellen Spielraum hat, und man von daher auch dem nächsten Stadtrat einen Etat plant. Die jede, aber auch jede freiwillige Maßnahme - und eine solche wäre das - an anderer Stelle gegenfinanzieren muss. Die freiwillige Leistungen einstellen musste für die Vereine der Stadt, wodurch z.B. ein Verein wie der ESC West, welcher Breitensport und Jugendarbeit in einem sozialen Brennpunkt leistete, in die Insolvenz trieb.

Informiert euch einmal, bevor ihr die Hand, die den FCK füttert, beißt.



Beitragvon hierregiertderfck » 15.05.2018, 21:46


betzeopa hat geschrieben:Wo ist denn da Herr Quatscher oder Quante mit der Schlagzeile "Pfälzer Wirtschaft leidet unter FCK-Abstieg" oder "Steueraufkommen in KL geht durch FCK-Abstieg zurück"

Wäre wohl zu viel verlangt......

Bevor dem so etwas über die Lippen kommt, schneidet er sich vorher glaube ich- sofern vorhanden- beide Eier eigenhändig ab.



Beitragvon Lonly Devil » 15.05.2018, 21:47


wkv hat geschrieben: ... ...
Nur mal so am Rande:
Die Stadt hat mehr als 100 Mio. Euro für den FCK am Start über die Stadionbetreibergesellschaft.

Die Stadt zahlt welche Summe jährlich, für den 1.FCK ab?
Der Verein zahlt Miete an die Betreibergesellschaft, also indirekt an die Stadt. Von der Miete wird dann die Betreibergesellschaft finanziert und ein Teil wird auch in die Stadtkasse fließen.
Am ursprünglichen Kredit, hat sich dadurch jedoch noch nichts geändert.

wkv hat geschrieben:
Die Stadt ist die am höchsten verschuldete Stadt in Deutschland mit knapp einer Milliarde (wenn man das Stadion hinzu zählt), mit einer Arbeitslosenquote von über 9%.
Der die Einnahmen durch den Genosse der Bosse weggebrochen sind. Welche mehr als 35% des Jahreshaushaltes über den Sozialetat verschleudern muss.
Der einen Doppelhaushalt beschließt, weil man eh keinerlei finanziellen Spielraum hat, und man von daher auch dem nächsten Stadtrat einen Etat plant. Die jede, aber auch jede freiwillige Maßnahme - und eine solche wäre das - an anderer Stelle gegenfinanzieren muss. Die freiwillige Leistungen einstellen musste für die Vereine der Stadt, wodurch z.B. ein Verein wie der ESC West, welcher Breitensport und Jugendarbeit in einem sozialen Brennpunkt leistete, in die Insolvenz trieb.

Informiert euch einmal, bevor ihr die Hand, die den FCK füttert, beißt.

Wo liegt hier die Schuld beim 1.FCK und welche Summe wird von der Stadt für den 1.FCK bereitgestellt.

JA, der Stadt geht es beschissen, aber das liegt bestimmt nicht am 1.FCK.

Was ich so als nicht Ortsansässiger nur teilweise mitbekommen habe.
Vom Abzug der US Armee (da sollte laut Zusage vom Land ein Ausgleich geschaffen werden - der nie erfolgt ist) bis hin zur "Erpressung" durch große Arbeitgeber
( Steuernachlass/Steuererlass, oder wir schließen), dürften da langfristig keine unerhebliche Rolle gespielt haben.

In letzter Zeit, so wie Du die Lage der Stadt dem 1.FCK gegenüberstellst, könnte man fast den Eindruck bekommen, dass Du in die Komunalpolitik eingetreten bist.
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 15.05.2018, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.
Das Rettungsseil wurde mit beiden Händen ergriffen. Jetzt gilt es, sich hocharbeiten.
Martin Wagner: "Von den 8 Jahren, die ich hier gespielt habe, waren wir 7 Jahre international dabei. Das war der Druck und die Erwartungshaltung die wir uns erarbeitet hatten, aber auch haben wollten".



Beitragvon quallenbakker » 15.05.2018, 22:15


@wkv
Du bist also ortskundig wkv? Ich als Lautrer kann dir nur sagen, dass ohne den FCK Lautern keine Sau kennen würde. So drastisch muss ich das sagen. Gut, vlt. ein paar Insider aus Forschung bzw. Wissenschaft (Uni). Vlt. ein paar Amis, die hier ihren Milit. Dienst abgeleistet haben. Mal überlegt, wie voll die Stadt früher war, als es gegen die Bayern, den HSV oder Köln etc. ging? Und viele haben nicht nur gesoffen oder eine Knackwurst gegessen, die haben sich auch mal das eine oder andere gekauft oder sind im Mai oder im Oktober nach Spielen auf die Kerwe gegangen und dort haben dann die Kassen geklingelt bei den Schaustellern. Und vom FCK hat auch dein ESC profitiert mein Lieber.
Kennst Du den Begriff Marketing wkv? Welche Marketing - Größen gibt es außer dem FCK? Welche Sehennswürdigkeiten, Attraktionen? Die Uni? Der Humbergturm, oder der Bremerhof? Die Stiftskirche ? Neuerdings der Asternweg? Nenn mir mal ein paar Attraktionen aus KL, die jemand ortsunkundiger kennt, außer den FCK? Den Vogelwoog? Die Gartenschau? Den jap, Garten? Wer kennt diese Sachen in Hamburg, Berlin oder Südafrika? Vielleicht den ESC West? Das dieser Verein insolvent ist, ist ja dem FCK geschuldet... Die Vorstände dort trifft ja keine Schuld, wie immer, gut, dass es immer andere gibt, die man vorschieben kann...
Wieviel GEld die Stadt für sinnlose Projekte in der Vergangenheit vergeudet hat? Ein paar Beispiele: Die Gartenschau ist auch ein Zuschussbetrieb(bis heute gibt es um deren Finanzierung Streitereien, Weichel hätte die am liebsten auch weg), in den 80ern wurden wegen der Südtangente etliche Häuser durch die Stadt im Bahnhofsbereich erworben. Die Stadt hatte kein Geld diese zu unterhalten, die Teile verfielen und die Stadt musste Häuser und Grundstücke billig verscherbeln, weil die Tangente nie verwirklicht wurde. Die Kammgarn, ein Zuschussbetrieb, das Krankenhaus ein Zuschussbetrieb und du solltest wissen, dass die soziale Arbeit generell ein Zuschussbetrieb ist. Alles belastet also einen Stadtsäckel. Ein ESC West, der wie andere Vereine auch, leicht größenwahnsinnig wurde (z.B. Hohenecken). Und wenn du dich schon über die soziale Situation aufregst in der Stadt, warum prangerst du dann nicht den Abriss der Notwohnungen in der Berliner Straße an, wo stattdessen nun teuerer Wohnraum geschaffen wurde? Und es gibt kaum eine Stadt, die keine Zuschüsse braucht, schau dir LU an, schau dir Mannheim an, schau die Berlin an, schau dir HAMBURG an... KL war auch ohne die Schulden des FCK schon immer ein Armenhaus, frage mal alte Leute, die z.B. früher um die Steinstraße herum wohnten oder AUF DEM kOTTEN. Es gab kurze Blütezeiten, z.B. 50er, 60 er Jahre durch die Amis. Aber ansonsten eben kaum. Befasse dich mal mit der Geschichte der Stadt. Dann kannst du mal sehen, das die Stadt fast immer pleite wahr im Laufe ihrer Geschichte, das schon seit sie im Mittelalter wegen Geldmangels an die Kurpfalz verpfändet wurde und dieser Pfand niemals mehr eingelöst werden konnte und man nie wieder freie Reichsstadt wurde, sondern eben einen Fürsten vor die Nase gesetzt bekam. Das war jetzt viel auf einmal und auch nicht so strukturiert, aber solche unkundigen Schwätzer gehen einem auf den Sack. Pleite war die Stadt fast immer



Beitragvon daachdieb » 15.05.2018, 22:20


Lonly Devil hat geschrieben:JA, der Stadt geht es beschissen, aber das liegt bestimmt nicht am 1.FCK.

Ein Bauer, der sich einen teueren Stall baut und ein paar Kühe reinsetzt um sie zu melken hat normalerweise Arbeit zu verrichten.
Die Stadt füttert nicht, mistet nicht aus, renoviert nicht den Stall sondern macht nichts, außer auf die Milch zu warten, die sie sofort weiter gibt an die Banken, die den Stall finanziert haben.

Wir geben Milch, all die Jahre und jetzt halt weniger. Scheint für den Bauern immer noch besser als eine Herde toter Viecher und einen Stall, den er nie im Leben mehr voll bekommt.

Die Taktik "hier die Stadt und dort der FCK" funktioniert nicht. Kann nicht funktionieren. Wir sitzen in einem Boot. Nie hat #nurzusammen so anschaulich funktioniert wie in Kaiserslautern und dem Betzenberg.

Und wenn nicht jede Partei (aus der Politik) bei diesem Konstrukt versagt hätte wären wir als FCK schon vor langen Jahren weg vom Fenster gewesen.
Oderint, dum metuant



Beitragvon wkv » 15.05.2018, 23:11


Ich bin auch geborener Lautrer, und ja, man kann sagen, dass ich die Belange der Stadt ziemlich gut kenne. Und beide Seiten sehe. Belassen wir es dabei.

Und was den Stadionkredit angeht:
Das Gesamtengagement liegt bei über 100 Mio. Euro.
Die Schulden hat man. Abzüglich der Ansparung von ca. 17 Mio Euro, die man tätigte, um am Ende der Laufzeit des Kreditvertrages zu tilgen.
Jährlich werden mehr als 4.0 Mio. Euro von der Stadt an die Stadionbetreibergesellschaft überwiesen. Im Berichtsjahr 2016 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.439.573,61
Euro....

Was man übrigens alles im Beteiligungsbericht der Stadionbetreibergesellschaft nachlesen kann....
https://www.kaiserslautern.de/mb/themen ... n_gmbh.pdf
Das waren mal 800 k, als man die vereinbarte Pacht zahlte, und liegt jetzt eben nur um 480k weniger als das, was man zahlen muss. Es GIBT KEINEN ÜBERSCHUSS, den gab es nie. Man kann von Glück sagen, dass man den Kredit umschulden konnte, die 4% Zinsen jetzt waren einmal 7%.....

Und was die "Schulden" der Stadt angeht, so lag die 1990 bei 7 Mio DM. Nein, der FCK ist nicht schuld. Daran ist Helmut Kohl und die Kosten der Einheit schuld, und danach der Genosse der Bosse mit seiner Unternehmenssteuerreform.
Die Stadt war mitnichten "zeitlebens" pleite. Ganz im Gegenteil.
Als Opel, Pfaff, und die anderen noch Steuern zahlten, Der Dollar bei 4 DM+ lag, konnte die Stadt sich eine Universität leisten, den Neubau des Rathaus, und das Uni-Wohngebiet. Davor der Bännjerrück, und das Wohngebiet Betzenberg wurde erschlossen. Alles roundabout 1970 plus minus 5 Jahre.

MANNHEIM konnte sich den Bau des Rathaus nicht leisten. Das Rathaus, so wie es heute steht, ging aus einem Architektenwettbewerb der Stadt Mannheim 1966 hervor. Die konnten nicht, wir hatten genug Kohle.

Was die SCHLICHTWOHNUNGEN in der Berliner Straße und des Kalkofen angeht: Wer in diesen Häusern nie war, sollte vielleicht lieber still sein. Da gibt es nichts nachzutrauern. Wobei die in der Berliner Straße wenigstens eine Toilette in der Wohnung hatten. Diese hätten saniert werden müssen, was schlichtweg nicht leistbar war. Von daher war der Abriß nur richtig. Bezahlbarer Wohnraum war zum Zeitpunkt dieser Entscheidung kein Thema, und dann kam die Flüchtlingskrise....die man aber sicherlich nicht dem Oberbürgermeister ankreiden kann.

Und daachdieb sagt es völlig richtig, die Stadt kann nicht ohne den FCK (ohne mehr als 100 Mio Euro sofort, und danach die Sanierungskosten oder Abrißkosten zu tragen....), und der FCK nicht ohne die Stadt.
Und wenn ich als FCK-Mitglied oder Fan nicht ohne "die Stadt" kann, sollte ich tunlichst es vermeiden, den Hauptverwaltungsbeamten zu beschimpfen.

Auf gut deutsch:
Etwas Dankbarkeit wäre durchaus angesagt, die Stadt geht an die Grenzen dessen, was sie darf und kann. Denn die ADD hat die Finger auf dem städtischen Etat.

Und was auch in der Erinnerung der Verantwortlichen geblieben sein dürfte ist der Satz eines Verantwortlichen des FCK auf der AOMV 2012, dass man Trapp nicht an Schalke verkaufen könne, weil man sonst die Besserungsscheine der Stadt bedienen müsse.....ich kenne das. Ein Mieter zahlt seine Miete nicht, hat aber das neueste Handy und einen Flat-TV.... :|

Ach ja:
Der Name PFAFF war vor dem FCK da, und machte Kaiserslautern in der ganzen Welt bekannt. Aber das nur am Rande. Seit 1862.....

Und jetzt, unter einem doch ellenlangen Beitrag, und als Schlußwort, ein Zitat aus dem Beteiligungsbericht 2016, den ich oben verlinkt habe....


Beteiligungsbericht 2017
Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH


Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Die wirtschaftliche Zukunft der Gesellschaft ist weiterhin geprägt von abschreibungsbedingten
Jahresfehlbeträgen. Es ist bei der Ertrags
-und Aufwandsstruktur der Gesellschaft nicht
möglich, die Abschreibungen mit rund 1,7 Millionen Euro jährlich zu erwirtschaften
, insbesondere nachdem die Finanzkrise 2008 keine nennenswerten Zinserträge auf
Kapitalanlagen mehr zulässt und der Gesellschaft dadurch erhebliche Kapitalflüsse entgehen.
Nach wie vor ist die Zukunft der Gesellschaft mit der sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des 1. FCK verknüpft.
Aus diesem Grunde wäre es mehr als wünschenswert, wenn der Verein den Wiederaufstieg in die 1. Fußballbundesliga mittelfristig schaffen würde. Dies hätte eine Fortsetzung des finanziellen Konsolidierungsprozesses für den Verein selbst und eine durch kontinuierliche Einnahmezuflüsse garantierte Zukunftssicherung der Gesellschaft zur Folge. Hierzu würde auch das neue Pachtzinsmodell in besonderem Maße beitragen. Tritt dieser Erfolg, an dem sich auch das neue Management des Vereins messen lassen muss,nicht ein und verbleibt der 1. FCK weiter in der 2. Fußballbundesliga oder steigt in die 3. Liga ab, so stehen alle Beteiligten vor einer sehr schwierigen und existenziellen Herausforderung.



Beitragvon daachdieb » 16.05.2018, 08:35


Um mal mit weiteren "Märchen" aufzuräumen:
Gleichwohl räumt der Oberbürgermeister mit der Annahme auf, dass das Geld, wenn es für den 1. FCK nicht ausgegeben würde, dann für andere Zwecke zur Verfügung stünde. Das Geld sei physisch überhaupt nicht da, es werde im Haushalt kreditfinanziert. Die Aufsichtsbehörde ADD habe der Stadt die Erlaubnis gegeben, auf diese Art und Weise der Stadiongesellschaft Kapital zuzuschießen. Eine Diskussion, was man mit dem Geld sonst hätte Sinnvolles und Gutes anfangen können, ist für Weichel somit unzulässig. Solange die Stadt ein strukturelles Defizit in ihrem Haushalt habe, sei eine solche Diskussion absurd.
...
Der Rathauschef hofft, dass der 1. FCK nunmehr die Lizenz für die Dritte Liga bekommt. „Der FCK ist auch in der Dritten Liga ein Imageträger der Stadt.“

Der FCK und die Stadionmiete (Rheinpfalz)

@wkv
Wenn du "Pfaff" sagst, dann sag ich mal "Göbel" dazu.
Bis 1997 Finanzer bei bei Pfaff die wenig später insolvent gingen. Ab dann Controller bei Atzes FCK, ab 2002 FCK Finanzvorstand und ab 2006 FCK Vorstandsvorsitzender bis 2008. Da konnte der FCK die Stadionmiete monatelang nicht zahlen.

Und ja, ich bin bei dir, wenn es darum geht sich gegenseitig zu beschimpfen. Man sollte es lassen. Keiner von den Beteiligten hat etwas davon. Wer seinen Profit daraus schlägt ist einzig Quante.
Oderint, dum metuant



Beitragvon BigT » 21.05.2018, 11:17


Ich lese hier immer über die Fehler der Vergangenheit, ich habe es satt. Ja, Größenwahnsinn, Misswirtschaft und schlechtes Management, das sind und waren die Gründe für den Untergang des FCK. Diese Abwärtsspirale ist noch nicht am Ende, die Schraube hat ein ein paar Gewindegänge nach unten.

Ich wohne bei Stuttgart und habe letztes Jahr 4 Heimspiele verpasst. Ich fahre mir den Tank leer bzw den Arsch Wund und komme dann mit 22600 im Schnitt im Stadion an. 22600 im Schnitt, das bedeutet gerade mal Platz 5 im Ligadurchschnitt. Nürnberg bringt 8000 mehr pro Spiel, klar Erfolgssession, Dresden hat aber immernoch 6000 mehr pro Schnitt.

Das ist die Wahrheit, nix FCK großer Verein mit großen Herzblut Fans. Wo sind die denn? Meiner Meinung nach müssen sich viele noch lösen von der großen alten Zeit. Denkt doch endlich um.

DER FCK STEHT DA WO ER ZUR ZEIT AUCH HINGEHÖRT.

Mehr als 3te Liga ist nicht drin, um wieder höher zu kommen muss der Zug auf einen andere Schiene gesetzt werden. Das habe, glaube ich, immer noch nicht alle verstande.

Spart euch die Diskussion ob wir den Pressesprecher entlassen und macht euch einen Kopf wie wir diese Bude zu Heimspielen wieder voll bekommen. Ich hoffe Sie können die Stadionkosten auf ein Miminum reduzieren, und ganz ehrlich wenn es die Kosten-Einnahmen positiv beeinflußen könnten würde ich auch die West zumachen. Bzw aus dem Stadion ausziehen.

ES IST DIE ZEIT JETZT ZU TUN WAS GETAN WERDEN MUSS.

Jetzt oder nie.




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