Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.

Beitragvon paulgeht » 13.03.2018, 11:01


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Kummt Senf druff
Der Schulterschluss


Der 1. FC Kaiserslautern stemmt sich gegen den Abstieg in die 3. Liga. In bemerkenswerter Einigkeit gehen Mannschaft und Fans ihr Schicksal an - und verwundern damit Beobachter von weiter außen. Worauf basiert der Schulterschluss?

Ein kleines Grinsen konnte sich Michael Frontzeck nicht verkneifen. Keine Stunde lag der Abpfiff im Kellerduell zwischen der SpVgg Fürth und dem 1. FC Kaiserslautern zurück, da erklärte der Cheftrainer in kleiner Runde, wieso er einige Minuten nach dem Abpfiff noch einmal zu den Fans gegangen war. "Ich muss hier gar keinen beruhigen. Ich glaube, die Fans sind mit sich und der Mannschaft im Reinen", sagte Frontzeck. Es sei ihm lediglich darum gegangen, den rund 3.000 mitgereisten Lautrer Anhängern einen guten Weg in die Heimat zu wünschen und sich für den Support am Ronhof zu bedanken. "Das ist jetzt ziemlich wenig für die 'Bild'", fügte der 53-Jährige mit einem Augenzwinkern in Richtung des entsprechenden Reporters an.

Ein kleiner als Scherz gemeinter Seitenhieb, der aber einen wahren Kern enthält: Denn mit Erstaunen wird weiter weg von der Pfalz registriert, wie positiv sich Mannschaft und Fans trotz prekärer Tabellensituation begegnen. Das obligatorische Lauern auf Skandale, das Suchen nach Beschimpfungen, geschmacklosen Drohungen und blanker Wut - es ist momentan nicht mehr als vergebliche Sensationslust, die in Achselzucken übergeht.

Die Emotionen sind bereits übergekocht

Der 1. FC Kaiserslautern liefert nicht die typischen Geschichten eines Absteigers, wie sie in anderen Ligen zu beobachten sind. In Köln wird die jahrelang überzeugende Arbeit innerhalb weniger Wochen regelrecht gesprengt. Der Hamburger SV tauscht Trainer und Vereinsverantwortliche im Wochentakt und liefert mittlerweile auch abseits des Rasens die klassischen Aufregerthemen. In der 3. Liga kann der designierte Absteiger Erfurt nicht einmal mehr die Miete für seine Geschäftsstelle bezahlen und denkt über eine Planinsolvenz nach. Ähnliche Turbulenzen drohen in Chemnitz.

Es ist nicht so, dass die Emotionen im Laufe dieser Spielzeit nicht auch in Kaiserslautern übergekocht wären. Der Leistungsverweigerung in Regensburg folgten in der Hinrunde Szenen wie 2008 gegen Hoffenheim, als Jeff Strasser seine Spieler vor dem schäumenden Gästeblock aufstellen ließ. Nach dem mageren 0:0 gegen Bochum erzwangen rund hundert Fans eine Aussprache am Tor zur Nordtribüne. In Heidenheim lieferten sich Spieler, Betreuer und Schlachtenbummler noch ganz unter dem Eindruck des bitteren Last-Minute-Knockouts teils hitzige Wortgefechte.

Fans und Mannschaft kämpfen um das Wunder

Mittlerweile ist die 3. Liga nicht mehr nur eine ferne Bedrohung, sie ist eine reale Option. Doch gemessen daran geht es rund um den Betzenberg inzwischen fast schon beschaulich zu. Strittige Themen wie die angepeilte Reduzierung der Stadionpacht werden - abgesehen von einzelnen Verlautbarungen aus Frankfurt und Mainz - wenig hysterisch von Fans und Medien begleitet. Auf den Rängen und am Trainingsplatz sucht man Plakate und Gesänge mit Unmuts- oder gar Hassbekundungen vergeblich. Im Gegenteil: Fast schon in Einigkeit kämpfen Mannschaft und Fans Woche um Woche um das Wunder, das wohl der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga wäre. Worauf basiert dieser Schulterschluss, der auch nach der zweiten Niederlage in einem Sechs-Punkte-Spiel innerhalb von zwei Wochen Bestand hat?

Es sind viele Puzzleteile im aktuellen Gebilde und eines der größten fügte sich wohl an einem dramatischen Januar-Abend am Darmstädter Böllenfalltor ein. Nach einem vorgezogenen Endspiel, einer "Alles-oder-nichts"-Partie, stand nicht die Frage im Raum, ob der FCK nun schon abgestiegen sei oder nicht. Alles überlagerte die Erkrankung von Jeff Strasser, der unfreiwillig vorführte, dass es - so abgedroschen es auch klingt - doch noch Wichtigeres gibt als dieses Spiel auf dem Rasen.

Strassers Erkrankung eint

Die Sorge um den Trainer einte die Fangemeinde und auch wenn das Spiel gegen Düsseldorf wenige Tage später verloren ging, stand die FCK-Familie eng zusammen. Und wer einmal eng zusammensteht, der prügelt nicht gleich aufeinander ein.

Ohnehin müsste sich die Frage stellen, gegen wen denn ausgeteilt werden sollte. Schon im Dezember begann ein wichtiger Prozess der Erneuerung. Der fünfköpfige Aufsichtsrat erhielt vier neue Mitglieder, auf Vorstandsebene ersetzte der erfahrene und geradlinige Martin Bader den glücklosen Thomas Gries. Das Traineramt übernahm Michael Frontzeck, der der angesichts seiner mageren Punkteausbeute bei vergangenen Stationen aufgeflammten Ironie mit einem bisherigen Punkteschnitt von 1,71 die Grundlage entzog.

Die Ergebnisse reichen noch nicht

Und nicht zu vergessen: Frontzecks Fußball mit klarer Struktur und klaren Vorgaben nimmt das Publikum mit. Die Jungs müssen "alles auf dem Platz lassen", gilt bei dem Coach als Devise. Die Ergebnisse reichen zwar momentan noch nicht aus, um sich nach Wochen wieder vom letzten Platz zu lösen. Doch sie öffnen zumindest die Möglichkeit, an diese Mannschaft noch zu glauben. Anders als beim Bundesliga-Abstieg 2012, als Demütigung auf Demütigung folgte, nimmt man den Spielern Einsatz und Leidenschaft ab - auch wenn nicht wenige die unfassbar schlechte Hinrunde mit verschuldet hatten.

Der Aufschwung im neuen Jahr wird hauptsächlich mit den Neuzugängen - allen voran dem neuen Abwehrchef Jan-Ingwer Callsen-Bracker - erklärt, die endlich die passende Antwort auf quälende Fragen nach Mentalität und Einstellung gaben. Inzwischen spielten sich aber auch Brandon Borrello, Christoph Moritz, Phillipp Mwene oder Osayamen Osaswe in den Vordergrund. Akteure, die vor noch nicht einmal einem halben Jahr Zweifel an ihrer Qualität und Professionalität ließen. Fast schon unbemerkt spielte der FCK beim rasanten 4:3-Sieg gegen Union Berlin, der Blaupause eines echten Betze-Spiels, rund 80 Minuten in "Sommer-Besetzung", also mit jenen Spielern, die in den ersten Spielen unter Norbert Meier noch als zu schlecht abgestempelt wurden.

Der frische Wind auf und neben dem Platz wird registriert. Mit klaren Aussagen und der Bereitschaft zur zweigleisigen Planung bieten Bader und Finanzvorstand Michael Klatt kaum Angriffsfläche. Jeder weiß, was diesem Verein blühen könnte. Jeder sieht aber auch die Möglichkeit, einen der größten Unfälle der Vereinsgeschichte schnell korrigieren zu können - oder eben noch zu verhindern. Vertrauen und Glaubwürdigkeit, seit Jahren oft gefordert, scheinen momentan keine dahingesagten Floskeln.

Und so klettern auch die Zuschauerzahlen langsam, aber konstant wieder über die 20.000er-Marke, feuert der Betze-Anhang seine Mannschaft auch nach dem x-ten Rückstand an und muntert die Spieler nach dem Schlusspfiff auf, die ihrerseits auch rege den Kontakt zur Fankurve suchen. Wohin das führt, wird sich schon bald zeigen. Der Schulterschluss in Erwartung des Schicksals hat aber Bestand.

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Westkurvenalex » 13.03.2018, 12:23


Der Schulterschluss ist wichtig und Grundvoraussetzung für einen eventuellen Nichtabstieg.
Viel wichtiger ist mir aber zu betonen, dass wir im Abstiegsfall das gleiche positive Umfeld brauchen um direkt wieder aufzusteigen. Es würde schlichtweg nichts bringen, sich zu zerfleischen und die neue Mannschaft in den ersten Spielen zu zerreißen.
Für mich ist Liga 3 kein Schreckgespenst mehr. 2008 wäre bei mir die Welt untergegangen, 2018 nicht. Ich würde es als Chance sehen, wenn auch eine teuere, den Resetknopf zu drücken. Mit dem aktuellen Führungspersonal scheinen mir zumindest die Weichen gestellt. Ich habe ein deutlich besseres Gesamtgefühl als zu Beginn der Saison oder unter Kuntz.



Beitragvon Betze_FUX » 13.03.2018, 12:48


und warum ist das so?! - Weil mer Laudrer sinn!
Weil die Darbietung auf dem Platz stimmt, weil die viel gerühmten Tugenden wieder zurückgekehrt sind. Einsatz, Kampf, Wille und geilheit was zu erreichen. Weil Mannschaft und Fans aufeinander zugegangen sind. Weil das WIE wieder stimmt!
Und darum auch "normale" Leute wieder sagen. "Hopp geche Pauli gehmer nuff!"

Ob es am Ende reicht weiß keiner!
Dass es aber danach SO weiter gehen muss ist Klar wie Rieslingschorle! Sei es für das sportliche Fortbestehen, den eventuellen Wiederaufstieg oder den Verbleib in Liga2. Das grausig, Chaotische gegeneinander hat definitiv nichts geholfen!
Diese Kurve kann spiele gewinnen - ja. Aber sie kann auch die Mannschaft belasten! Das darf man nicht vergessen!
ES IST NICHT IRGENDEIN VEREIN!!!

Wacken ist nur einmal im Jahr!



Beitragvon chello1984 » 13.03.2018, 12:51


Ware Liebe kennt halt keine Liga.

Und mir gefällt was da gerade passiert - dann lieber die Schleife 3te Liga als kackstimmung und gerade so 2te Liga.
Die Brasilianer sind ja auch alle technisch serviert. (Andreas Brehme)
Fleischworschtfront :teufel2:



Beitragvon Domstadtteufel » 13.03.2018, 13:00


Ich hoffe weiterhin dass das horrorzenario 3. Liga nicht eintrifft. Man sieht an den vielen Beispielen der letzten Jahre wie schwer es ist da wieder hoch zu kommen. Bestes Beispiel diese Saison der KSC, der echt kämpfen muss auch wenn die inzwischen wieder gut dabei sind.
Bin mit dem neuen Personal aber auch ganz positiv gestimmt das vieles besser wird :daumen:



Beitragvon DevilDriver » 13.03.2018, 13:05


Westkurvenalex hat geschrieben:....
Für mich ist Liga 3 kein Schreckgespenst mehr. 2008 wäre bei mir die Welt untergegangen, 2018 nicht. .....


Genau so sehe ich das auch.
Es wird weitergehen. Und ich bin auf jeden Fall dabei! Egal in welcher Liga.

Gerade ab 3. Liga abwärts, wo es quasi keine TV-Gelder mehr gibt (bzw. in Liga 3 für alle den gleichen Betrag) kommt es auf die Fans an.

Ein hoher Zuschauerschnitt von 20.000+X kann dem Verein einen (finanzielen) Vorteil gegenüber der Konkurenz bringen.



Beitragvon LDH » 13.03.2018, 13:29


Klar, der Artikel soll positive Dinge hervorheben. Aber man muss auch anmerken, dass ein großer Teil der Fans die ihren Unmut äußern könnten nicht mehr ins Stadion geht.

Was in meinen Augen an einer gewissen Gleichgültigkeit liegt. Kein Wunder wenn man an die letzten Jahre denkt.

Und ja, es fehlen die Köpfe die man rollen sehen möchte. Geht es in Liga 3, werden die schnell gefunden.
»Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.« (Heribert Faßbender)



Beitragvon FightForBetze » 13.03.2018, 14:54


LDH hat geschrieben:Klar, der Artikel soll positive Dinge hervorheben. Aber man muss auch anmerken, dass ein großer Teil der Fans die ihren Unmut äußern könnten nicht mehr ins Stadion geht.

Was in meinen Augen an einer gewissen Gleichgültigkeit liegt. Kein Wunder wenn man an die letzten Jahre denkt.

Und ja, es fehlen die Köpfe die man rollen sehen möchte. Geht es in Liga 3, werden die schnell gefunden.


Wer soll denn jetzt noch gefeuert werden?
Diejenigen die unsere derzeitige Situation zu verantworten haben, sind doch schon lange nicht mehr beim FCK!



Beitragvon Rouda Deifl » 13.03.2018, 15:26


,, wer in 26 Spielen 6 Siege einfährt der fährt keine 6 Siege in 8 Spielen ein egal wie gut die momentane Form und Moral ist. Hab mich mit dem Abstieg abgefunden.



Beitragvon Teufelsexil » 13.03.2018, 15:32


Rouda Deifl hat geschrieben:,, wer in 26 Spielen 6 Siege einfährt der fährt keine 6 Siege in 8 Spielen ein egal wie gut die momentane Form und Moral ist. Hab mich mit dem Abstieg abgefunden.


Das ist doch Quatsch. Wer in 7 Spielen 4 Siege einfährt, der schafft vielleicht auch noch 5 weitere in 8 Spielen mit ordentlicher Unterstützung und positiver Energie



Beitragvon 1:0 » 13.03.2018, 15:32


Die 4 Siege unter Frontzeck haben schon einen großen Anteil am "Schulterschluss".
Siege beruhigen, geben Selbstvertrauen, geben Zukunftshoffnung.

Hingegen war die Vorrunde - von paulgeht mustergültig angerissen - eine Zeit, die Fan/Spieler-Hoffnungen und Wünsche gnadenlos zerstörte.

Tatsächlich verwundert es mich auch, wie auffallend ruhig das Umfeld ist, nachdem 2x 6-Punkte-Spiele verloren wurden.

Andere These: Vielleicht findet sich eine Mehrheit inzwischen schon mit der 3. Liga ab, sodass man nicht mehr dagegen ätzen muss?
Ich meine das gar nicht unbedingt im Sinne von Resignation, sondern im Sinne von Neuaufbau, Regeneration, "gerechter" Strafe nach zig-Jahren Talfahrt...

PaulGehts Lob für Bader teile ich 100%.
Ist der Chef eine Autorität, spuren Spieler und halten Fans stille.
Wer spurte vor Gries?!

Die Vereinsentwicklung ist - gefühlt - positiv. Wahrhaft höchst erstaunlich für einen abgeschlagenen 18ten.



Beitragvon monchen123 » 13.03.2018, 15:54


Rouda Deifl hat geschrieben:,, wer in 26 Spielen 6 Siege einfährt der fährt keine 6 Siege in 8 Spielen ein egal wie gut die momentane Form und Moral ist. Hab mich mit dem Abstieg abgefunden.




Mag deine Meinung und Einstellung sein. Nur wer jetzt aufgibt, an das Wunder zu glauben, ist hier nicht richtig. Aufgeben gilt nicht. Erst recht nicht bei diesem Verein :teufel2:
Man muss an Wunder glauben, um sie erleben zu können! In diesem Sinne. Am Samstag alle auf den Berg :teufel2:

Dieses Video/Lied kann ich nur jedem empfehlen. Vielleicht hilft es einigen in der momentanen Situation. Besonders bei Minute 2:57
https://www.youtube.com/watch?v=cnCtMOtr9S4



Beitragvon hardy68 » 13.03.2018, 16:24


Rouda Deifl hat geschrieben:,, wer in 26 Spielen 6 Siege einfährt der fährt keine 6 Siege in 8 Spielen ein egal wie gut die momentane Form und Moral ist. Hab mich mit dem Abstieg abgefunden.


Kann alles sein, MUSS aber nicht so kommen. Wenn ein Verein unmögliches schafft, dann doch der unsere, oder? Wer 4:1 gegen Bayern hinten liegt und in 60 Minuten nur 1 Tor schafft, kann niemals in 30 Minuten 6 Stück schaffen, gell?
Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme! (Thomas Morus)



Beitragvon WolframWuttke » 13.03.2018, 16:37


Bzgl. Zuschauerzahl riecht das stark nach "Saisonrekord".


https://www.ticketmaster.de/event/1-fc- ... ets/257391

Wenn man in die einzelnen Blöcke klickt, sieht man, dass die .2er und .3er Bereiche auf der Süd schon fast komplett ausverkauft sind. Auch auf der Ost und Nord ist mehr weg als sonst.

:daumen:
http://fck.de/de/fck-der-club/mitgliedschaft/



Beitragvon Rheinteufel2222 » 13.03.2018, 17:24


Schulterschluss ist gut und hilfreich. Woher der kommt, ist allerdings auch kein großes Geheimnis. Die Mannschaft kämpft und gewinnt wenigstens jedes zweite Spiel, sodass erstens noch eine Resthoffnung besteht und zweitens kein Grund fürs Publikum vorliegt, auf irgendjemanden sauer zu sein. Es geben ja alle immer ihr Bestes.

Man wird abwarten müssen, ob das auch so bleibt, wenn wir mal mehrere Spiele hintereinander nicht gewinnen sollten oder einzelne unter dem größerwerdenden Druck spielentscheidende Fehler produzieren oder sonst irgendwie negativ auffallen. Früher oder später wird das passieren.

Der Vergleich von paulgeht im obigen Artikel mit Köln und Hamburg hinkt davon abgesehen gewaltig. Das sind beides große Vereine mit entsprechenden finanziellen Möglichkeiten. Wenn die in die zweite Liga kommen, werden die den Rest der Liga finanziell erdrücken und alles andere als der direkte Wiederaufstieg wäre eine extreme Überraschung. Für Köln und Hamburg ist ein Abstieg ein Fleck auf dem Stolz, der aber relativ leicht wieder korrigiert werden kann. Mehr nicht.

Wenn wir dagegen in die Dritte runtergehen, werden wir einen leicht überdurchschnittlichen Etat haben, den wir allerdings auch dafür verwenden müssen, einen komplett neuen Kader zusammenzustellen und zusätzlich noch den dann 36jährigen Altintop zu finanzieren, von dem ich mittlerweile nicht mehr glaube, dass er uns sportlich helfen können wird.

Weniger als jeder dritte Zweitligaabsteiger hat seit Einführung der Dritten Liga den direkten Wiederaufstieg geschafft. Das wird also absolut kein Selbstgänger und kann leicht bedeuten, dass die Dritte Liga langfristig unser neues zu Hause wird. Da wäre dann bereits ein Zuschauerschnitt von 15000, also ein regelmäßig zu 70% leeres Stadion, sensationell gut und Ligaspitze, dazu dann jedes Jahr viele unangenehme Auswärtsfahrten an die Ostfront, dazu das weitgehende Verschwinden aus der öffentlichen Wahrnehmung, die in der zweiten Liga ja immer noch halbwegs da ist. Ich mochte die Zweite Liga nie besonders, aber selten war sie mir so vergleichsweise sympathisch wie gerade jetzt.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Paladin » 13.03.2018, 18:14


chello1984 hat geschrieben:Ware Liebe kennt halt keine Liga.


Das würde ich mir als Spruchband beim letzten Heimspiel, egal ob Abstieg oder Klassenerhalt, wünschen. Vielleicht noch ergänzt durch ein zweites:

Wahre Liebe kennt keine Liga

Wahre Fans gehen auch 2018/2019 ins Stadion

Oder so ähnlich.



Beitragvon ExilDeiwl » 13.03.2018, 18:17


WolframWuttke hat geschrieben:Bzgl. Zuschauerzahl riecht das stark nach "Saisonrekord".


https://www.ticketmaster.de/event/1-fc- ... ets/257391

Wenn man in die einzelnen Blöcke klickt, sieht man, dass die .2er und .3er Bereiche auf der Süd schon fast komplett ausverkauft sind. Auch auf der Ost und Nord ist mehr weg als sonst.

:daumen:


Da staunt man ja schon fast Bauklötze, wenn man sieht, wie viele Plätze da scheinbar schon weg sind... :o Hoffentlich ein gutes Ohmen!



Beitragvon diago » 13.03.2018, 19:24


WolframWuttke hat geschrieben:Bzgl. Zuschauerzahl riecht das stark nach "Saisonrekord".


https://www.ticketmaster.de/event/1-fc- ... ets/257391

Wenn man in die einzelnen Blöcke klickt, sieht man, dass die .2er und .3er Bereiche auf der Süd schon fast komplett ausverkauft sind. Auch auf der Ost und Nord ist mehr weg als sonst.

:daumen:


Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Normalerweise kommen nach einer Niederlage weniger Zuschauer.



Beitragvon Schwebender Teufel » 13.03.2018, 20:12


Das wäre echt genial wenn es am Ende klappen würde und der Klassenerhalt geschafft würde zur not auch über die Relegation......aber es wird schon richtig richtig schwer aber man soll die Hoffung ja nie auf geben.
Nur der FCK :teufel2:



Beitragvon ChrisW » 13.03.2018, 20:22


Bei Heimspielen und der Menge an Zuschauern, fightet die Truppe und will unbedingt gewinnen. Auswärts hat man das "unbedingt" noch nicht so richtig gemerkt. Irgendwie schienen sich die letzten 10% in den faszinierenden Betonschüsseln von Aue oder Fürth verflüchtigt zu haben. Etwa doch Einstellungssache, oder die rot-weiße Wand verfehlt ihre Wirkung nicht? Hoffe Letzteres!



Beitragvon weißherbschtschorle » 13.03.2018, 22:07


So ich richtig gerechnet habe ist der neue Aufsichtsrat heute 100 Tage im Amt.
Und hat eine Leistung abgeliefert,alter Schwede.
:daumen:
Schorle,schon Goethe wußte warum:
Wasser allein macht stumm,das zeigen im Bach die Fische.
Wein allein macht dumm,siehe die Herren am Tische.
Da ich will keins von beiden sein,trink ich Wasser gemischt mit Wein. :teufel2:



Beitragvon babsack » 14.03.2018, 04:56


Seit der WP hat man bei den Spielen auch nicht mehr das Gefühl einen Chancenlosen Absteiger spielen zu sehen, es ist auch was in der Mannschaft und deren Auftritt geschehen.

Selbst in den Spielen die man verloren hatte waren Chancen zu einem Sieg da, in der Hinrunde fehlten dagegen alleine schon die Chancen.

Ich hoffe auch noch auf den Klassenerhalt, aber die Mannschaft muss auch in den wichtigen Spielen gegen potentielle Mitabsteiger endlich mal gewinnen. Ob es am Ende reicht wird man sehen.



Beitragvon Spätzünder » 14.03.2018, 10:15


Egal wie es läuft, eine Mannschaft die ab dem 6. Spiel bis auf 2 oder 3 mal auf dem 18. Platz steht und egal wie gut sie spielen, davon nicht weg kommen, trotzdem fighten und nicht aufgeben, sollte auch erwähnt werden.
Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.
J.P.Satre



Beitragvon weißbierwaldi » 14.03.2018, 10:50


Bin auch selbst überrascht, wie cool ich das alles hinnehmen kann. Und trotz allem die Zuversicht nicht verliere.

Daran hat das Auftreten der Mannschaft den wesentlichen Anteil. Wir hätten auch alle Spiele nach der Winterpause gewinnen können. Das ist es was die Hoffnung noch immer nicht sterben lässt.

Und selbst wenn wir es wirklich nicht mehr schaffen sollten, sehe ich auch in der 3. Liga realistische Chancen, dass wir uns dort gut verkaufen, hoffentlich auch richtig aufstellen um vielleicht mal wieder nach 1. Liga schielen zu dürfen.

Auf jeden Fall wünsche ich mit weiter so einen Fussball, bei dem man immer mit einem Tor für uns rechnen kann. Das Spiel wirklich erst nach 90+X zuende ist.

Das ist Betzefussball und den bin ich gewohnt und liebe ich. Die Liga ist da garnicht so wichtig.

Lg der Waldi



Beitragvon WolframWuttke » 14.03.2018, 11:25


weißherbschtschorle hat geschrieben:So ich richtig gerechnet habe ist der neue Aufsichtsrat heute 100 Tage im Amt.
Und hat eine Leistung abgeliefert,alter Schwede.
:daumen:



Der AR hat bisher Martin Bader verpflichtet. Was hat er deiner Meinung nach sonst noch so geleistet?
http://fck.de/de/fck-der-club/mitgliedschaft/




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