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Beitragvon paulgeht » 21.11.2017, 12:00


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Spielbericht: Dynamo Dresden - 1. FC Kaiserslautern 1:2
Zwischen Hoffnung, Glaube, Zweifel und Erleichterung


Der FCK dreht das Spiel und holt einen eminent wichtigen Sieg in Dresden. War das die Wende zum Guten? Die Spielqualität der Roten Teufel lässt noch Zweifel daran, aber Trainer Strasser hebt vor allem den Glauben an den Erfolg hervor.

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"In dem Moment, in dem ich nicht mehr an den Sieg meiner Mannschaft glauben würde, müsste ich meinen Job aufgeben", sagte Jeff Strasser nach dem späten 2:1-Sieg seiner Mannschaft bei Dynamo Dresden. Und vielleicht doch hatte sich der FCK-Trainer beim Anblick der Videoleinwand nach dem Schlusspfiff klammheimlich die Augen gerieben. Denn diese verkündete einen 2:1-Sieg, der den 1. FC Kaiserslautern wieder näher an das rettende Ufer rücken ließ.

Dass es aber tatsächlich soweit kommen würde, davon war über weite Strecken eines insgesamt schwachen Spiels kaum etwas zu sehen. Beide Teams spielten mit der Verunsicherung des Abstiegskampfes. Dresden befreite sich von dieser Last jedoch schneller. Dynamo-Coach Uwe Neuhaus hatte seiner Mannschaft klare Anweisungen gegen die Fünferkette des FCK mitgegeben: Diagonalbälle, schnelle Seitenverlagerungen, Vorstöße. Vor allem über die linke Seite zeigten sich die Lautrer anfällig. Das Gegentor aber resultierte aus der kollektiven Verwirrung und Verirrung. 

Minusrekord im Gästeblock: 600 FCK-Fans befürchten schlimmen Abend

Nach einer Freistoß-Hereingabe kam der Ball postwendend ein zweites Mal zurück und mündete im Abstaubertor von Dresdens in Ludwigshafen geborenen Stürmers Lucas Röser. Danach fand sich der FCK weiter kaum zurecht, schenkte Bälle her, offenbarte Schwächen beim Anlaufen und hatte überhaupt in der Offensive nur wenig vorzubringen.

So ließ sich nach 45 Minuten Böses erahnen, für die knapp 600 mitgereisten Lautrer Fans, die sich in der oberen Hälfte des Gästeblocks unter dem obligatorischen Schriftzug "We don't like Mondays" versammelt hatten. Nicht nur die sportliche Misere, sondern auch der miese Spieltermin begründete die niedrigste Auswärtsfahrerzahl des FCK-Anhangs in diesem Jahrzehnt. Gegen den Großteil der insgesamt 27.224 Zuschauer im Dynamo-Stadion taten sich die Anhänger der Roten Teufel stimmungsmäßig entsprechend schwer. Das Spiel ihrer Truppe gab ihnen bis dahin aber auch wenig Anlass für atomsphärische Höhenflüge. Tapfer, beinahe stur verfolgte der Betze-Tross das Geschehen.

Nur einmal zu Beginn konnten die Lautrer - noch ehe der Ball rollte - mal auf sich aufmerksam machen. Als Dresdens Vorsänger "Lehmi", der gegen den FCK sein vorletztes Heimspiel als Frontmann erlebte, das Dynamo-Publikum zu brachialem "Dy-Na-Mo"-Schlachtruf und Klatschen aufrief, crashten die Pfälzer Fans die kurzzeitige Stille mir ein paar Gesängen und Rufen.

Stimmung bei den Dynamo-Fans lange gut - aber nicht bis zum Schluss

Ansonsten dominierte natürlich das Heimpublikum, insbesondere der K-Block, das Geschehen. Zu Beginn hüllte eine gewaltige, weinrote Blockfahne die Tribüne ein. Auch wenn das Dynamo-Logo, welches mittig hochgezogen werden sollte, von seiner Halterung herunterfiel, bot die Choreo doch einen beeindruckenden Anblick. Unten wurden auf der ganzen Breite zunächst Fahnen geschwenkt und dann funkensprühende Bengalos gezündet. Ein fast vergleichbares Bild mit der Lautrer Choreo vom Pokalspiel gegen Stuttgart - und viel Applaus von den Tribünenbesuchern. Das Schiedsricher-Team nahm es derweil locker, auch wenn ein Eintrag im Spielberichtsbogen gewiss sein dürfte.

Die Stimmung blieb, wie in Hälfte eins, auch nach dem Seitenwechsel gut. Der FCK hatte zwar auf eine Vierkette umgestellt und damit einen Mann mehr für die Offensive zur Verfügung, zwingend wurden die Pfälzer aber nicht. Die Zweifel wuchsen. Wieso schafft es die Mannschaft immer noch nicht, defensive Stabilität zu finden? Weshalb geht offensiv so gut wie gar nichts? Wieso werden Standards bisweilen dilettantisch verteidigt? Warum stehen sich Spieler im Weg und weshalb werden sogar noch Einwürfe falsch ausgeführt?

Die Strasser-Elf rafft sich auf - und dreht das Spiel

Als die Sorgen immer größer wurden, beim Gedanken an die Tabelle erst recht, raffte sich die Strasser-Elf aber doch noch einmal auf. War es Schlussoffensive oder Verzweiflung? In jedem Fall traf Sebastian Andersson nur das Außennetz, setzte damit aber auch noch einmal ein Signal: Tot war der FCK noch nicht.

Als die 85. Minute angebrochen war, folgten drei unglaubliche Minuten: Erst traf Stipe Vucur nach einer Standardsituation zum 1:1, dann markierte Joker Lukas Spalvis - wenn auch mit Glück - das 2:1. Eine Achterbahn der Gefühle, lähmendes Entsetzen im Stadion, nur das kleine Eck der 600 mitgereisten FCK-Schlachtenbummler schien völlig durchzudrehen. Was war denn hier gerade passiert? Purer Wahnsinn!

Am Ende standen tatsächlich drei wichtige Punkte, die der Betze-Seele richtig gut taten - und der Tabelle auch. Die Roten Teufel ließen sich feiern - aber nicht zu lange. Viel Erleichterung war spürbar und auch ein neuer Funke Hoffnung, aber so ganz verschwinden vermochten die Mängel, Zweifel und Sorgen aus den ersten 85 Minuten nicht. "Wir werden weiter daran arbeiten müssen, dass wir besser Fußball spielen", sagte auch Christoph Moritz. Gelingt das (endlich) und nimmt die Mannschaft - wie Strasser - den Glauben an die eigene Stärke mit, ist aber doch noch nicht alles verloren. "So ein Erlebnis", sagte Moritz, "schweißt eine Truppe an. Das glaube ich schon."

Quelle: Der Betze brennt

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Stimmen zum Spiel
Joker Spalvis grinst und lässt sich feiern


Welch eine Erleichterung! Nach dem späten 2:1-Sieg in Dresden war nicht nur den Profis des FCK ein Stein vom Herzen gefallen, sondern auch den Fans. Siegtorschütze Lukas Spalvis richtete den Blick aber auch schon voraus.

Der Schlusspfiff im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion war gerade ertönt, als sich die Roten Teufel in den Armen lagen. Einige Akteure auf dem Platz schienen gar nicht so recht glauben zu wollen, dass sie die Partie bei Dynamo Dresden mit 2:1 gewonnen hatten. Denn 85 Minuten lang hatte der 1. FC Kaiserslautern wenig bis gar nichts zustande gebracht und nach einer schwachen Leistung mit 0:1 hinten gelegen. "Wir waren zu passiv, haben uns hinten zu weit reindrücken lassen", analysierte Phillipp Mwene den ersten Durchgang.

Vucur: "Dafür sind Standards da"

Besser lief es erst, als Cheftrainer Jeff Strasser von seiner flexiblen Fünferkette abrückte und auf defensive Viererkette umstellte. "Wir konnten den Druck stetig aufbauen", sagte Mwene. Allerdings blieben gefährliche Aktionen vor dem Dresdner Tor eine Seltenheit, so wie etwa Sebastian Anderssons Schuss an das Außennetz. Dann aber bekamen die Roten Teufel einen Freistoß - und nutzten diesen für den späten Ausgleich. "Dafür sind auch die Standards da, um uns mal etwas zu erleichtern und damit ein Ruck durch die Mannschaft geht", sagte Torschütze Stipe Vucur, der per Kopf das 1:1 erzielt hatte.

Den Ruck hatte seine Mannschaft gespürt. Denn plötzlich suchten die Lautrer weiter den Weg nach vorne. "Als das 1:1 gefallen war, wollten wir uns nicht zurückfallen lassen und trotzdem auf Sieg spielen", erklärte Mwene. Und tatsächlich belohnten sich der Außenverteidiger und seine Mannschaftskameraden mit dem 2:1-Treffer durch den eingewechselten Lukas Spalvis. "Ich habe gesehen, dass ich eine Schusschance habe. Die habe ich wahrgenommen", fasste der Joker nüchtern, aber mit einem Grinsen im Gesicht zusammen. Am Ende standen drei zur Halbzeitpause kaum für möglich gehaltene Punkte.

Strasser lobt Moral und Mentalität

"Dass das glücklich ist, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Den Dusel haben wir uns aber vielleicht mit dem Kämpferischen erkauft", betonte Christoph Moritz. Sein Trainer hob deshalb umso mehr die so oft vermisste "Moral" und die nötige "Mentalität" hervor. "Natürlich freuen wir uns über den Sieg, endlich über dieses Erfolgserlebnis, das die Mannschaft genießen darf und soll", so Strasser. Zugleich machte der Luxemburger aber auch klar, dass vor seinem Team weiterhin harte Arbeit liege. Auch Spalvis dachte angesichts der weiterhin engen Tabellensituation schon an das kommende Heimspiel gegen Bielefeld und den Rückstand zum rettenden Ufer (derzeit vier Zähler): "Wenn wir nächste Woche gewinnen, sind es nur noch ein, zwei Punkte. Dann sind wir wieder da."

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 14:30 Uhr

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Keine Vorlage: Spalvis ist Andersson nicht böse

Was wäre wenn? In der 74. Minute hatte der 1. FC Kaiserslautern im Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden eine Großchance. Sebastian Andersson verpasste jedoch das Zuspiel auf Lukas Spalvis - nach dem Spiel sorgte die Szene noch einmal für Gesprächsstoff.

Für Jeff Strasser war es der "Knackpunkt" eines Spiels, das sich spät noch zum Guten für seine Mannschaft wenden sollte: In der 74. Minute war Sebastian Andersson beim Stand von 0:1 auf der rechten Seite durchgebrochen. Der eingewechselte Lukas Spalvis war mitgelaufen und stand komplett frei vor dem Tor. Doch statt eines Querpasses entschied sich Andersson für den Abschluss - und traf nur das Außennetz.

Spalvis kochte danach vor Wut, ließ sich auch von Anderssons ausgiebiger Entschuldigung nicht besänftigen. Womöglich hätte die Situation nach dem Spiel für weitaus mehr Redebedarf gesorgt, hätte der FCK durch zwei späte Tore nicht noch einen Sieg eingefahren. "Die Szene wird jetzt jeder vergessen", sagte Spalvis nach dem Spiel.

Seinem Mitspieler hatte er zu diesem Zeitpunkt allerdings schon verziehen. Der Siegtorschütze brachte sogar Verständnis für die Nicht-Vorlage auf. "Ich bin selbst Stürmer, wenn du die Chance hast, hast du nicht immer den Überblick."

Quelle: Der Betze brennt
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Beitragvon Matt12 » 21.11.2017, 12:16


Nicht zu glauben, dass das Spiel noch gewonnen wurde. 84 Minuten haben wir wie ein Absteiger gespielt und durch zwei glückliche Tore das Ding gewonnen. Es ist nicht so, dass ich mich nicht darüber freuen kann - im Gegenteil - aber mit der Leistung gewinnt man eben 33 von 34 nicht. Ich sehe es mal so: Der Fußballgott hat sich gestern für das Kiel-Spiel bei uns revanchiert.

Ein paar Erkenntnisse aus dem Spiel:
- Bei Standards des Gegners ist unsere Zuordnung katastrophal bis nahezu nicht vorhanden.
- Unsere eigenen Standards (und das waren gestern nicht wenige aus aussichtsreicher Position für ein Auswärtsspiel) sind ebenfalls eine Katastrophe. Glück gehabt, dass der TW einmal schön daneben gegriffen hat.
- Seufert hat gestern zu oft die falschen Entscheidungen getroffen und war für viele Ballverluste verantwortlich. Aber der Junge lernt noch, ihm sei es verziehen.
- Halfar ist wichtig für uns, war aber gestern die ärmste Sau. Er hat sich oft durchgesetzt und musste abbrechen, weil keine Anspielstation da war.
- Borrello gestern auch viel zu oft leichtsinnig.
- Spalvis hat das Selbstvertrauen, das vielen von uns fehlt: Er gehört alleine deswegen in die Startelf. Das hat man schon im Stuttgart-Spiel gesehen. Das brauchen wir jetzt und das muss andere Spieler anstecken.
- Spielaufbau funktioniert nach wie vor nicht mal im Ansatz. Das ist ganz, ganz, ganz schlimm anzusehen.

Und das wichtigste zum Schluss: 5-4-1 ist eine Bankrotterklärung an das Bestreben Tore zu erzielen. Ich denke Strasser dürfte das jetzt auch erkannt haben. Aus defensiver Stabilität (die wir auch mit der Fünferkette nicht wirklich haben) wollten wir versuchen schnell umzuschalten, dafür haben wir aber weder die richtigen Einzelspieler noch die dafür erforderlichen taktischen Mittel. Es ist furchtbar wie hilflos das ganze mitunter aussieht.

Also: Nächstes Spiel bitte mit:
- Viererkette
- Seufert und Moritz auf der Doppelsechs
- Halfar auf die Außen
- Spalvis mit ins Zentrum

Nach dem letzten positiven Erlebnis diese Saison wurden wir im darauffolgenden Heimspiel bitter enttäuscht. Daher glaube ich noch nicht so recht, dass wir Bielefeld schlagen werden. Ich hoffe aber einfach, dass der Sieg der Mannschaft so viel Selbstvertrauen gibt, dass gewisse Dinge in unserem Spiel einfach mal funktionieren.

Die Hoffnung ist wieder da - lassen wir sie nicht sterben!



Beitragvon Weekend Offender » 21.11.2017, 12:44


Mund abputzen und weiter schauen. Meine Erkenntnisse vom gestrigen Spiel:

- Moritz spielt besser als Kapitän, sprich ohne Halfar
- Vucur ist ein Kopfballmonster, endlich hat er sich im gegnerischen Strafraum selbst belohnt, weiter so Stipe!
- Mwene scheint eine sensible Natur zu sein, echt ein schüchterner Junge, bitte bitte Phillipp zeig bissl mehr was du drauf hast, wir Fans werden dich unterstützen
- es gehören 2 Stürmer auf den Platz, besonders daheim!!!

Mutiger und konzentrierter nach vorne spielen und dann klappt es auch gegen Bielefeld



Beitragvon Btz1900 » 21.11.2017, 13:17


Ich bin ehrlich. Bis zum Freistoss in der 85. Minute, habe ich schon mit der 2.Liga abgeschlossen.Ich war schon fast depressiv.. Selbst nach dem 1:1 konnte ich mich noch nicht richtig freuen, da ich wusste, dass dies zu wenig waere. Als Spalvis dann das 2:1 macht, sind alle Emotionen aus mir herausgebrochen.. Ich habe die komplette Wohnung zusammengebruellt. Meine Freundin stand kerzengerade im Bett. :D

Jetzt muss am Sonntag zu Hause gegen Bielefeld nachgelegt werden, sonst ist der Sieg von gestern leider nichts wert. Ich werde definitiv mit Freunden hochfahren und hoffe einfach mal auf mindestens 25.000 + X.

Let's Go Betze!! :teufel2:



Beitragvon Thomas » 21.11.2017, 13:20


+++ Spielernoten SGD-FCK +++

Den Auswärtssieg des FCK hat vor allem Marius Müller festgehalten, der bei den vorläufigen* Spielernoten aus Dresden als "Teufel des Tages" im Einser-Bereich landet (DBB-Durchschnittsnote 1,5). Interessante Anekdote am Rande: Bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten", die neben der SGD auch den FCK benotet haben, hat Müller nur eine 3,5 bekommen. Ansonsten stimmen die Noten von "DNN", "Rheinpfalz" sowie der FCK-Fans hier auf Der Betze brennt weitgehend überein, nämlich eher so "naja". Positiv hervorzuheben sind aber noch die Torschützen Stipe Vucur (DBB-Note 2,5) und Lukas Spalvis (2,4).

» Zur Notenübersicht: Dynamo Dresden - 1. FC Kaiserslautern

*Die Noten vom "Kicker" folgen am Donnerstag. Hier auf DBB kann noch bis heute Abend, 22:15 Uhr abgestimmt werden: Zur Spielerbenotung SGD-FCK.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon ChrisW » 21.11.2017, 13:21


Ich hoffe, die beschissene flexible Fünferkette ist seit gestern Vergangenheit. Mwene:"Wir ließen uns viel zu weit hinten rein drängen." Woher kommt das bloß, wenn ich mit 7 Defensiven beginne? Warum war gegen Bochum plötzlich mehr Dampf drin und in Dresden zumindest eine kleine Besserung zu erkennen, als endlich vom Totengräber-System der verängstigten Mannschaften abgerückt und zur Viererkette umgestellt wurde. Nur weil Jogi ab und an 3 Innenverteidiger hinten rein stellt (was übrigens auch nicht so gut funktioniert), meint jeder aufstrebende Trainer das auch tun zu müssen. Klare Zuordnung und klare Positionen... das ist das Mittel um einigermaßen wieder auf die Beine zu kommen. Und bitte den Kessel in momentaner Form nicht mehr aufstellen und auch Abu Hannah steht total neben sich. Bis auf das eine Spiel war Guwara bisher gar nicht so schlecht und Borello spielte gegen Bochum einen guten Außenverteidiger. Je weniger dieser Risikofaktoren hinten drin stehen, umso besser ist es. Und momentan sind Ziegler und Vucur unser bestes IV-Duo (und ich hätte nie gedacht sowas jemals schreiben zu müssen). Abu muss noch lernen und Kessel ... ist momentan kein Zweitliga Verteidiger.



Beitragvon RedDevil16 » 21.11.2017, 13:33


@ChrisW:
So ist es. Man könnte meinen mit einer 5er Abwehrkette würden wir wenigstens Bombensicher stehen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Ein wilder Hühnerhaufen war das gestern mal wieder. Jeder verlässt sich auf den anderen und keiner war nicht wirklich am Mann. Bei der 4er Kette hat man wenigstens das Gefühl, dass jeder weis was zu machen ist. Und vorne haben wir einen Mann mehr für die Tore.



Beitragvon ix35 » 21.11.2017, 13:34


Ich bin auch ganz klar dafür gegen Bielefeld im 4/4/2 zu spielen. Wir müssen einfach mehr Druck nach Vorne entwickeln und uns nicht immer durch unsere defensive Grundeinstellung hinten einschnüren lassen. Ich würde die Mannschaft gegenüber Dresden auf einigen Positionen verändern. Kessel, Modica, Correia, Mwene, Halfar, Ziegler, Kwadwo, Kastaneer sind derzeit keine Option für mich für in die Startaufstellung. Meine Mannschaftsaufstellung gegen Bielefeld.
--------------Müller----------------
---Fechner---Salata---Vucur----Abu---
-------------Seufert----Moritz-------
-----Shipnoski-----------Müsel-------
--------Andersson-----Spalvis------



Beitragvon ExilDeiwl » 21.11.2017, 13:35


ChrisW hat geschrieben:[...] und auch Abu Hannah steht total neben sich.


Nach dem 1:0 für Dynamo sah man Müller laut den Namen AAABUUUUUUU schreien. Und wenn man sich die Entstehung des Tores anschaut, dann wird auch klar, warum Müller Abu Hanna zusammen schreit. Der war nämlich überall, nur nicht auf seiner Position am linken Pfosten. Um genau zu sein, stand er ohne gegnerischen Spieler halbwegs zentral vorm 5er, wenn ich mich recht entsinne. Und Moritz musste die Lücke dann stopfen - leider ohne Erfolg, wie man gesehen hat...

Naja, ich hoffe, das wiederholt sich so schnell nicht. Und ich will auch nicht auf Abu Hanna rum hacken, mir viel das nur auf, als ich Müller so schreien gesehen habe...



Beitragvon mastawilli » 21.11.2017, 13:48


ExilDeiwl hat geschrieben:
ChrisW hat geschrieben:[...] und auch Abu Hannah steht total neben sich.


Naja, ich hoffe, das wiederholt sich so schnell nicht. Und ich will auch nicht auf Abu Hanna rum hacken, mir viel das nur auf, als ich Müller so schreien gesehen habe...


Ebenso in der 92. Minute... in der ZWEIUNDNEUNZIGSTEN Minute... bei angezeigten + 2Min Nachspielzeit ließ er den einen Mann in seinem Dunstkreis so frei zum Kopfball kommen. Aber er ist da nicht alleine. Beim fast 2:0, wo der Dresdner ebenfalls ohne Gegenspieler in 4m Umkreis zum Kopfball durfte, hat Andersson (mal wieder - wie in Regensburg und gg. Duisburg) völlig den Überblick verloren. Vllt unsere Lebensversicherung im Angriff, aber da hinten hat er leider überhaupt keinen Überblick.



Beitragvon Otto Rehagel » 21.11.2017, 13:51


Auf jeden Fall im nächsten Spiel mutiger spielen, gleich mehr Risiko gehen und pressen. Das können die jungen Spieler, die sind fit. Halfar, Ziegler kannste vergessen - trotz der Flanke zum 1:1. Im Winter brauchen wir einen Führungsspieler im Mittelfeld und einen erfahrenen IV, dann könnte es noch klappen. Die jungen sind aber unsere Zukunft!



Beitragvon Mephistopheles » 21.11.2017, 13:54


Ich plädiere dafür, Guwara wieder in die Startelf zu nehmen. Ich sehe ihn vor allem offensiv deutlich stärker als Abu Hanna. Guwara war gestern noch nicht mal auf der Bank. Ist er in Ungnade gefallen? Für mich vielleicht der kompletteste Spieler im Kader.
Zuletzt geändert von Mephistopheles am 21.11.2017, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon KLKiss » 21.11.2017, 13:55


Eigentlich hatte ich mich so ab der 70. Minute schon mit der Niederlage abgefunden, denn gestern haben wir kaum was auf die Reihe bekommen.
Aber die Mannschaft hat es wohl schon verinnerlicht, das "Lautrer geben niemals auf" und sie wurden dafür auch endlich mal belohnt. Selbst nach dem 1:1 Ausgleich wollte man sich damit nicht zufrieden geben und hat echt noch gewonnen, das nenne ich mal Herzblut meine Lautrer Jungs, Respekt. Aber Mann des Abends war definiv M. Müller der uns den Sieg in der Nachspielzeit noch gerettet hat. :daumen:

Aktuell ist es egal wie man spielt, Hauptsache 3 Punkte
K-Town we Love you :teufel2:



Beitragvon Hunsbuggel » 21.11.2017, 14:01


Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal schreibe, aber für mich war in der Abwehr gestern tatsächlich Ziegler der beste! (Exklusive des Tors von Stipe)

Ich hab noch nie erlebt, dass Antifußballer Ziegler sich so reingehauen hat. Insbesondere in der Viererkette war er der erste Antreiber über Links, während auf der rechten Seite kein Spiel statt fand. Auch wenn nicht jede Aktion gepasst hat, hat er viele wichtige Zweikämpfe gewonnen und Situationen entschärft bevor es brenzlig wurde.

Für mich sonst immer ein Kandidat für die Tribüne, aber gestern meiner Meinung nach einer der besten!



Beitragvon DerRealist » 21.11.2017, 14:10


Wende? In welche Richtung? Einen Lauf? Ernsthaft? Weil man einfach mal wieder Glück hatte? Und jeder weiß, dass dieses Glück (saudummer Gegner oder sonst was reingemurmelt) niemals mehr als 2 Spieltage hält. Nach der vergeblichen Hoffnungs-Arithmetik müsste es jetzt ein schlechtes Unentschieden gegen Bielefeld geben, damit auch jegliche aufkommende Hoffnung im Keim erstickt wird. Und beim nächsten Auswärtsspiel wird dann wieder "Regensburg-Style" abgeliefert. Hoffentlich nicht!!!

Das Spiel gestern war geprägt von durchgehenden Unsicherheiten. Warum? Warum stabilisiert sich nicht wenigstens mal über 2 Spieltage ein Bereich in dieser Mannschaft?

Was Hoffnung macht: Strasser hat in 6 Spielen 8 Punkte geholt. Schnitt: 1,3. Heißt auch: Meier 8 Spiele, 2 Punkte. Schnitt 0,25. Katastrophal. Es hat sich was verbessert. Wir sollten uns nur nicht auf Zufall und Glück ausruhen.

Das Heimspiel gegen Bielefeld muss unbedingt gewonnen werden. Wenn wir in der Hinrunde noch auf 13-16 Punkte kommen könnten, wäre das nach all dem Theater ja fast schon traumhaft und nicht mal hoffnungslos.



Beitragvon Südpälzer » 21.11.2017, 14:20


Wenn ich mir die Bilder vom Gästeblock anguck, hab ich meine Zweifel, dass das wirklich 600 Leute sein sollen. Die stehen ja nicht mal annhähernd eng beisammen. 200, 300 vielleicht, aber doch keine 600.
Lieber C-Klasse statt FC Becca!



Beitragvon paulgeht » 21.11.2017, 14:30


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Keine Vorlage: Spalvis ist Andersson nicht böse

Was wäre wenn? In der 74. Minute hatte der 1. FC Kaiserslautern im Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden eine Großchance. Sebastian Andersson verpasste jedoch das Zuspiel auf Lukas Spalvis - nach dem Spiel sorgte die Szene noch einmal für Gesprächsstoff.

Für Jeff Strasser war es der "Knackpunkt" eines Spiels, das sich spät noch zum Guten für seine Mannschaft wenden sollte: In der 74. Minute war Sebastian Andersson beim Stand von 0:1 auf der rechten Seite durchgebrochen. Der eingewechselte Lukas Spalvis war mitgelaufen und stand komplett frei vor dem Tor. Doch statt eines Querpasses entschied sich Andersson für den Abschluss - und traf nur das Außennetz.

Spalvis kochte danach vor Wut, ließ sich auch von Anderssons ausgiebiger Entschuldigung nicht besänftigen. Womöglich hätte die Situation nach dem Spiel für weitaus mehr Redebedarf gesorgt, hätte der FCK durch zwei späte Tore nicht noch einen Sieg eingefahren. "Die Szene wird jetzt jeder vergessen", sagte Spalvis nach dem Spiel.

Seinem Mitspieler hatte er zu diesem Zeitpunkt allerdings schon verziehen. Der Siegtorschütze brachte sogar Verständnis für die Nicht-Vorlage auf. "Ich bin selbst Stürmer, wenn du die Chance hast, hast du nicht immer den Überblick."

Quelle: Der Betze brennt
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Ihr findet uns auch bei Facebook und Twitter.



Beitragvon Otto Rehagel » 21.11.2017, 14:38


Der Mann hat Emotionen >>> sehr gut :teufel2:
Das brauchen wir !!!



Beitragvon WolframWuttke » 21.11.2017, 14:46


ix35 hat geschrieben:Ich bin auch ganz klar dafür gegen Bielefeld im 4/4/2 zu spielen. Wir müssen einfach mehr Druck nach Vorne entwickeln und uns nicht immer durch unsere defensive Grundeinstellung hinten einschnüren lassen. Ich würde die Mannschaft gegenüber Dresden auf einigen Positionen verändern. Kessel, Modica, Correia, Mwene, Halfar, Ziegler, Kwadwo, Kastaneer sind derzeit keine Option für mich für in die Startaufstellung. Meine Mannschaftsaufstellung gegen Bielefeld.
--------------Müller----------------
---Fechner---Salata---Vucur----Abu---
-------------Seufert----Moritz-------
-----Shipnoski-----------Müsel-------
--------Andersson-----Spalvis------


Dann verrate uns noch kurz wie Fechner denn so als RV und wie Salata überhaupt spielt.
http://fck.de/de/fck-der-club/mitgliedschaft/



Beitragvon WohntImFeindesland » 21.11.2017, 14:56


Vor dem Spiel fragte mich ein Freund, was ich wirklich denke ob wir es schaffen oder nicht.

Meine Antwort:

Wir brauchen aus dem letzten 5 Spielen dieses Jahr mindestens 10 Punkte und realistisch noch was zu reissen.

3 der 10 Haben wir nun. Wenn wir gegen Bielefeld gewinnen sind es eventuell noch 1-2 Punkte bis über den Strich.



Beitragvon Hainbachteufel » 21.11.2017, 15:04


@ Btz1900 - Ich bin ehrlich. Bis zum Freistoss in der 85. Minute, habe ich schon mit der 2.Liga abgeschlossen.Ich war schon fast depressiv.. Selbst nach dem 1:1 konnte ich mich noch nicht richtig freuen, da ich wusste, dass dies zu wenig waere. Als Spalvis dann das 2:1 macht, sind alle Emotionen aus mir herausgebrochen.. Ich habe die komplette Wohnung zusammengebruellt. Meine Freundin stand kerzengerade im Bett. :D

Ging mir genau so! Nur, dass mich meine Frau gleich einliefern wollte .... So what!
Aber meine Eigenkommunikation ab Minute 1 bis 84 fiel wohl komplett unter die Zensur. Ich schwanke zwischen Hoffen, Bangen und keine Ahnung ... :?



Beitragvon Thomas » 21.11.2017, 15:07


Südpälzer hat geschrieben:Wenn ich mir die Bilder vom Gästeblock anguck, hab ich meine Zweifel, dass das wirklich 600 Leute sein sollen. Die stehen ja nicht mal annhähernd eng beisammen. 200, 300 vielleicht, aber doch keine 600.

@Südpälzer:
Die Gästefan-Zahlen sind natürlich wie immer nur Schätzwerte von uns, hier wie folgt zustande gekommen: Im Vorverkauf waren laut offiziellen Angaben 450 Karten verkauft. In den Stehplatz-Block passen offiziell 1.500 Zuschauer. Dann gab es noch einige Tageskarten-Käufer - und auch die FCK-Fans nebendran im Sitzplatzblock und vielleicht in anderen Bereichen des Stadions darf man nicht vergessen. So sind wir dann auf einen Schätzwert von 500, 600 mitgereisten FCK-Fans gekommen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon ix35 » 21.11.2017, 15:10


WolframWuttke hat geschrieben:Dann verrate uns noch kurz wie Fechner denn so als RV und wie Salata überhaupt spielt.

Beide spielen sehr gut. :daumen: Zufrieden????



Beitragvon DevilDriver » 21.11.2017, 15:14


+ 3 Punkte.
Nicht mehr und nicht weniger.

Die Leistung dieser Truppe war mal wieder unerklärlich. Stellenweise zeigt sie, dass sie einen ordentlich Fußball spielen kann. Aber dann gibt es Phasen (leider die meiste Zeit) in denen man gar nicht glauben möchte, dass es sich um Profi-Fußball handelt. Unfassbare technische Fehler zusammen mit fehlendem taktischen Verständis bringen mich teilweise echt zum ausrasten.

Es ist jetzt einfach mal wichtig, dass wir einen Heimsieg nachlegen. Vielleicht baut sich dann mal etwas Selbstvertrauen und Stabilität auf.

Aber eine Bitte hätte ich an die Mannschaft und Offiziellen:
Lasst diese bescheuerten Phrasen in den Interviews vor den Spielen. "...ans Limit gehen...", "...voller Einsatz...", "... ganz wichtiges Spiel..." usw. sind angesichts der bisher gezeigten Leistungen eine Verarschung der Fans.

Also Fresse halten, Leistung bringen und Spiele gewinnen. Mehr will ich gar nicht sehen.

Irgendwelche pseudo coolen Interviews könnt ihr noch geben wenn wir unsere Ziele erreicht haben.
Zuletzt geändert von DevilDriver am 21.11.2017, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon WolframWuttke » 21.11.2017, 15:15


Erleichterung, keine Freude. Dafür war es einfach zu schlecht.

Abwehr:
13 Minuten lang stehen wir defensiv super, Dresden schafft es nicht mal in unsere Hälfte. Dann verursacht Seufert unnötig einen Freistoß in dessen Anschluss wir DREI Zweikämpfe verlieren, die Abwehr vogelwild und ohne jede erkennbare Zuordnung durcheinander läuft und folgerichtig das Tor fällt. Ab da bis zur 80. Minute spielen wir wie ein Absteiger. Vucur/Ziegler sind zu weit von ihren Gegnern; Kessel fehlt leider jegliche Spielintelligenz. Abu Hanna war z.T. noch ok, von Mwene kam mir zu wenig.

Mittelfeld bzw. Halfar vs.Moritz
Kaum ist Halfar wieder dabei, spielt Moritz wieder scheisse. Das gibt’s doch nicht!
Halfar wie immer: Übernimmt Verantwortung, ist lauf-und einsatzfreudig, mittelmäßig effektiv, mit zu wenig Zug zum Tor. Positiv: Sein Freistoss-Assist. Trotzdem könnte er Moritz einen Teil der Standards schießen lassen. Moritz (z.B. beim Tor) wieder mit Alibizweikämpfen und Seufert diesmal mit zu vielen unnötigen Fouls und schwachen Dribblings (immerhin versucht er es!). Trotzdem ist Seufert auf nem guten Weg und übernimmt langsam mehr Verantwortung. Borrello ist dank seiner Schnelligkeit ebenfalls ein Gewinn, allerdings z.T. mit haarsträubenden Ballverlusten.

Sturm:
Andersson hat alleine vorne fast keine Chance etwas zu bewegen. Läuferisch und „als Wand“ ist das stark, was er macht, aber sobald er auf die Außenbahn zieht, kann er in einen leeren Strafraum flanken. Hier muss einfach mehr Unterstützung aus dem Mittelfeld kommen. Über ein Duo Spalvis/Andersson von Anfang an würden sich hier wohl fast alle freuen.

Mannschaft gesamt:
Die Faktoren 1.“Wach sein“, 2.Verantwortung übernehmen und 3.Laufbereitschaft stimmen weiterhin nicht bei uns.
Bsp.: In der 2.HZ (bei 0-1) läuft Mwene dem Ball ins Seitenaus hinterher und wirft ein. In den 5 Sekunden vom Ball holen bis zum Einwerfen hat sich kein Lauterer Feldspieler, der im Bild war auch nur einen Zentimeter auf Mwene zu bewegt. Eine Szene die alle drei o.g. Punkte belegt.

Trainer:
Grundsätzlich ist das defensive 5-2-2-1 durchaus ok, aber die Abwehr ist einfach nicht sattelfest – das macht es schwierig für JS, denn es liegt am Personal. Dann kann er auch direkt 4-4-2 spielen, dann geht wenigstens mehr nach vorne.
Positiv: Ich habe das Gefühl, dass unter Strasser endlich mehr aus der Distanz geschossen wird und auch die Standards besser werden. Auch, dass er mehr auf die Jugend setzt als sein Vorgänger spricht für ihn. Sollte es ein Halfar/Moritz-Problem geben, sollte JS dieses schleunigst angehen.

Transfers:
Wir brauchen einen erfahrenen Innenverteidiger und einen torgefährlichen Mittelfeldspieler.
http://fck.de/de/fck-der-club/mitgliedschaft/




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