Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Ingo » 13.11.2017, 00:42


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FCK-Vorstandsvorsitzender Thomas Gries, Oberbürgermeister Klaus Weichel, Moderator Holger Wienpahl (v.l.n.r.); Screenshot: SWR

Gries: "Extremer Aufwand, extrem wenig Ertrag"

Sportliche Krise, die geplante Ausgliederung, Gerüchte um einen Investor, Aufarbeitung der Vergangenheit: Es gibt derzeit einiges zu besprechen beim 1. FC Kaiserslautern. Entsprechend widmete auch der "SWR" den Roten Teufeln eine komplette Sendung seines Sportmagazins "Flutlicht". Wir haben die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

"Wer rettet den FCK?" - so lautete der Titel der Sendung am Sonntagabend. Antworten auf diese Frage erhoffte man sich vom FCK-Vorstandsvorsitzenden Thomas Gries sowie von Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel, der anstelle des ursprünglich angekündigten FCK-Aufsichtsratsvorsitzenden Nikolai Riesenkampff ins Studio gekommen war.

Bürgermeister zur Beziehung zwischen Stadt und Verein: "Eine Zweckehe"

"Ich nenne das eine Zweckehe", antwortete der Oberbürgermeister bemerkenswert kurzatmig auf die Frage von Moderator Holger Wienpahl nach der Beziehung zwischen den Stadt und ihrem berühmten Fußballclub. Man sei sich der Verantwortung aber bewusst, so Weichel. Deshalb sei die Stadt dem FCK in der Vergangenheit auch immer wieder entgegengekommen.

Als einzigen Ausweg aus der verfahrenen Situation sehen sowohl Weichel als auch Gries den Einstieg eines Investors. 300 potenzielle Investoren habe man in den vergangenen elf Monaten angeschrieben, sagte der FCK-Vorstandsvorsitzende. Daraufhin habe man ungefähr 30 bis 40 potenzielle Interessenten gehabt, so Gries, der in diesem Zusammenhang aber auch auf eine "Verschwiegenheitserklärung" verwies. "Von daher bin ich schon sehr verwundert", dass die Information [über den neuen Interessenten] aus dem Verein kommen soll. Von mir kommt sie nicht."

Oberbürgermeister Weichel bestätigte lediglich ein "seriöses Auftreten" des Gesprächspartners, die Eröffnung einer "Perspektive" und ein "starkes Interesse" der Stadt "aus dieser Situation herauszukommen". Allerdings müssten dafür auch die Rahmenbedingungen stimmen.

Gries ohne Plan B zur Ausgliederung: "Ich sehe keinen anderen Weg"

Voraussetzung für den Einstieg eines Geldgebers in den Verein ist die Ausgliederung der Profiabteilung, die der Vorstand in einem 4-Säulen-Modell und möglichst schnell auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung realisieren will. "Ich sehe keinen anderen Weg", antwortete Gries auf die Frage nach seinem Plan B. "Das heißt aber nicht, dass es nicht irgendjemanden gibt, der einen anderen Weg kennt."

Neben dem ausführlichen Gespräch mit den beiden Studiogästen präsentierte der "SWR" mehrere Einspielfilme, die verschiedene durchaus interessante Sachverhalte zur Sprache brachten. So hat die Reifen- und Werkstattkette "Euromaster" laut eigener Aussage wegen eines zu lieblosen "08/15-Marketingkonzepts" des FCK von einem Sponsoring bei den Roten Teufeln Abstand genommen.

In Zusammenhang mit dem scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Riesenkampff griff ein Beitrag noch einmal den Streit um die Installation eines Sportvorstands auf und verwies auf vermeintliche Einmischungen Riesenkampffs ins operative und sportliche Geschäft. Gries deutete daraufhin an, dass er sich nun doch einen zusätzlichen Vorstandskollegen - verantwortlich für den Sportbereich - wünschen würde.

Kritik von potenziellen Sponsoren und vom Sparkassen-Chef

Der letzte Einspielfilm der Sendung ging schließlich auf den bereits bekannten Brief von Oberbürgermeister Weichel und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Karl-Heinz Dielmann, ein, in dem die Aufklärung verschiedener Geschäftsvorfälle aus der Amtszeit der Vorstände Stefan Kuntz/Fritz Grünewalt gefordert wird. Dielmann nannte die Betze-Anleihe und Spielertransfers als Beispiele. Während Weichel Gries' Antwort auf dieses Schreiben als "nichtssagend" kritisierte, verwies der Vorstandsvorsitzende auf seine Nicht-Zuständigkeit - dies sei Sache des Aufsichtsrats. Die Mitgliederversammlung am 3. Dezember werde zu den Vorgängen aber umfassend informiert.

Die wichtigsten Aussagen der 45-minütigen "Flutlicht"-Sendung in Stichpunktform:

FCK-Vorstandsvorsitzender Thomas Gries über ...

... die Suche nach einem Investor: "Wir suchen nicht erst seit gestern, sondern seit ungefähr elf Monaten. Wir hatten 30 bis 40, die sagen, 'das interessiert mich'. Der nächste Schritt wäre dann eine Management-Präsention. Davor unterschreibt man eine Verschwiegenheitserklärung. Von daher bin ich sehr verwundert, dass die Information aus dem Verein kommen soll. Von mir kommt sie nicht."

... über sein Investorenmodell: "Wir suchen hier keinen Scheich, sondern wir wollen auf vier Säulen bauen. Das eine sind die Fans, denen wir die Möglichkeit geben wollen, sich an ihrem Verein zu beteiligen. Die nächste Säule sind regionale Sponsoren, wir haben in der Pfalz ja viele Mittelständler. Dann hätten wir als dritte Säule einen stillen Teilhaber und schließlich auch noch einen großen Investor, der uns auf dem Weg in die erste Liga hilft."

... über die Ausgliederung und einen möglichen Plan B: "Das ist die Grundbedingung für alle Investoren. Ich persönlich glaube, wir sind fünf Jahre zu spät dran. Ich sehe keinen anderen Weg. Das heißt aber nicht, dass es nicht irgendjemanden gibt, der einen anderen Weg kennt."

... die Installation eines Sportvorstands: "Die Idee ist da und richtig, aber sie ist nie richtig umgesetzt worden. Ich würde das unterstützen."

... Nikolai Riesenkampff: "Meiner Ansicht nach muss man als Aufsichtsratschef auch repräsentieren. Es gibt viele Veranstaltungen in Kaiserslautern, auf denen man sich sehen lassen muss. Vielleicht hat er das unterschätzt."

... über seine bisherige Bilanz: "Platz 18 in der zweiten Liga, damit kann ich nicht zufrieden sein. Es ist ein extremer Aufwand und extrem wenig Ertrag. Irgendetwas mache ich entweder falsch oder es stimmt irgendetwas nicht."

... über die Vorwürfe von Sparkassenchef Karl-Heinz-Dielmann: "Der Aufsichtsrat hat eine Anwaltskanzlei beauftragt. Die Ergebnisse werden der Jahreshauptversammlung präsentiert."

Oberbürgermeister Klaus Weichel über ...

... das Verhältnis der Stadt zum Verein: "Die Stadt ist sich ihrer Verantwortung voll bewusst. Das hat auch dazu geführt, dass wir dem Verein in der Vergangenheit dreimal über längere Perioden zur Seite gestanden sind."

... die Gespräche mit dem neuen Interessenten: "Es war ein seriöses Auftreten, es war inhaltlich zukunftsweisend und es eröffnete für uns eine Perspektive. Ein Stadionbetrieb ist nicht Kerngeschäft einer Stadtverwaltung. Wir haben ein starkes Interesse aus dieser Situation herauszukommen."

... eine Alternative zur Ausgliederung: "Ich sehe im Moment keine. Wir haben in dem ersten Gespräch klar gemacht, dass die Stadt alles dafür tun wird, dass dieser Weg auch gegangen werden kann."

... einen Standortnachteil der Stadt Kaiserslautern: "Obwohl die Region in der letzten Zeit eine sehr gute Entwicklung genommen hat, ist die Strukturschwäche noch da."

» Die komplette Gesprächsrunde wurde auch in der SWR-Mediathek online gestellt.

Quelle: Der Betze brennt / SWR



Beitragvon geist » 13.11.2017, 01:22


Insgesamt vermittelte die Sendung eine treffende Darstellung der aktuellen Situation. Und ich fand auch den Auftritt von Gries gut und authentisch.

JHV wird spannend...



Beitragvon joe_cool_kl » 13.11.2017, 01:30


Am schlimmsten finde ich, daß sich ausgerechnet der korrupteste Bänker von Kaiserslautern, Dielmann, als Moralapostel hinstellt und "Mauscheleien" vermutet. Der sollte bei seiner Historie lieber GANZ still sein. Der hat mehr Leichen im Keller als der FCK.



Beitragvon Böhser Betzi » 13.11.2017, 05:02


Was mir eigentlich gefehlt hat war die Aussicht, wie ist die Lage bei Abstieg und Nichteinstieg eines Investors?



Beitragvon Mac41 » 13.11.2017, 06:30


Wenn da jetzt nicht eine Lawine losgetreten wurde....
Wie Gries auf Riesenkampff losgegangen ist, immerhin waren sie Mal dick zusammen.
Es war also der AR, der Briegel nicht wollte, doch der hatte für Briegel gestimmt, allerdings ohne Nikolai, da bin ich Mal gespannt.
Und der Stadtsparkassenchef von KL, kein Freund von Kuntz, aber immerhin hat der FCK dort ein Kontokorrent von 1 Million und voll ausgereizt.
Hasta la Victoria - siempre!



Beitragvon FW 1920 » 13.11.2017, 07:06


Bei diesem Gespräch blieb alles offen.
Bemerkenswert für mich die Haltung und Aussage des OB, der von einer "Zweckehe" der Stadt mit dem FCK sprach.
Wenn eine Ehe, die auch sehr auf Emotionen aufgebaut ist, zu einer Zweckehe wird, ist da zwischen Stadt und Verein einiges kaputt gegangen.
Bei Gries war die Unsicherheit fast greifbar, er hat sich für seine Situation aber gut verkauft.
Er übernimmt auch die Verantwortung für den sportlichen Bereich und ist damit sehr unglücklich, weil er weiß, dass er das gar nicht von der Sache her meistern kann.
Warum haben wir dann keinen Sportvorstand (für mich die wichtigste Position im Verein), wenn der AR dies wollte.
Über allem schwebt die Person Riesenkampff, dessen wohl unrühmliche Rolle beim FCK weiter im Dunkeln liegt.
Ich bin nach der Sendung so schlau bzw. so dumm wie zuvor.
Und klar ist auch, der OB vertritt zuerst die Interessen der Stadt (dazu ist er qua Amt verpflichtet) und erst dann die Interessen des FCK. Wenn das miteinander kompatibel ist, haben wir Glück, ansonsten Gute Nacht FCK. :shock:



Beitragvon ExilDeiwl » 13.11.2017, 07:30


Bei der Aussage mit der Zweckehe bin ich offen gestanden auch zusammen gezuckt, das war doch sehr deutlich. Und da teile ich Deine Einschätzung, @FW 1920: das hörte sich sehr nach Stadt KL first an.

Auch die Aussage von Klatt und Gries bzgl. der Installation eines Sportvorstands fand ich deutlich. Und dass es zwischen Vorstand und Riesenkampff ganz schön knackt und knirscht, dürfte man spätestens bei der versuchten Einsetzung Abels als SV ahnen. Ich denke, jetzt wissen wir es.

Die Äußerungen von Gries zur Ausgliederung und zur Investorensuche klangen für mich allesamt sehr plausibel, und dass er keine Details ausplaudern kann die unter die Verschwiegenheitsvereinbarung fallen, ist für mich nachvollziehbar.
Nur zusammen sind wir Lautern! :teufel2:
#ZusammenLautern http://www.nur-zusammen.de



Beitragvon HintenLinks » 13.11.2017, 07:31


Man hat ja gehört das diese Liste der Fragen von Stadt und Stadtsparkasse mal wieder auf kuriose Weise in die Öffentlichkeit geraten sind. Das war schon sehr schlecht, aber das der Vorsitzende der Stadtsparkasse einiges an den SWR plaudert wobei hier auch schon ein Anwaltskanzlei eingeschaltet ist, finde ich absolut verfehlt. Diese Vorfälle hätten nicht nach außen getragen werden dürfen.

zu Thomas Gries

Ich fand das er gut argumentiert hat und schiebe nun den schwarzen Peter an Nicolai Riesenkampff! Es hatte eben wirklich den Anschein das NR weit über sein eigentliches Amt hinaus agierte! Geht garnicht. Laut Wienpahl soll NR mit der Begründung abgesagt haben das er eh nicht mehr kandidiere und es somit kein Anlass gebe in Flutlicht zu erscheinen! Er hat gekniffen....
zurück zu Herrn Gries. Bin nicht unbedingt ein Fan von ihm, für mich war aber alles was er sagte plausibel! Geschuldet das es kein Sportvorstand gibt ist es dem Aufsichtsrat! Gries musste Arbeiten erledigen die garnicht seine Aufgabe waren und das finde ich schon ein starkes Stück seitens AR!
Ich traue es Gries und Klatt unter der Vorraussetzung einer Ausgliederung zu den Verein in die richtige Richtung zu lenken.


Thema Ausgliederung

Es wurde ganz klar gesagt das es keine Alternative hierzu gibt. Das sehe ich auch so, und finde die Art und Weise wie diese Aufgebaut ( Vier Säulenmodell ) absolut richtig! Es ist auch genau erklärt worden das ein Investor keine Entscheidungsmehrheit hat durch 50+1 Regel welche auch zusätzlich in der Vereinssatzung auch nochmal verankert ist ! Die sollte einem jeden die Angst nehmen das es so wie 1860 geht. Hier wurde von Gries auch erwähnt das bei 1860 Darlehen vom Investor aufgenommen wurden. Dies würde beim Ausgliedeungsmodell FCK garnicht gehen!
Es gibt keine Alternative dies wurde klar kommuniziert!
Wer hier noch dagegen stimmt, dem kann ich nicht helfen!
Auch wurde das was ich schon immer hier schrieb über Jahre versäumt die Ausgliederung zu machen. Es bestätigt mein denken.


So und wie sagte der eine im Vorspann: Jetzt geht’s erst richtig los !
„Ich hab‘ den dreimal über die Bande gehauen, damit da Feierabend war.“ Walter Frosch



Beitragvon sandman » 13.11.2017, 07:38


Fand auch, das in dem Auftritt sehr deutlich wurde, welche Verhältnisse absolut "angeknackst" sind. AR und VV auf alle Fälle...das dürfte ne ziemlich hitzige JHV werden.

Beim Verhältnis Stadt/Land-FCK wundert mich nicht, das man es jetzt, wo es nicht mehr so rosig läuft..den FCK als "Zweckehe" sieht und ihn samt dem Stadion schnellstmöglich loswerden möchte. Damals aber, war von einer "Zweckehe" kein Wort zu hören-im Gegenteil, da war es die "Vorzeige-Ehe"...da brauchte man das Sch..WM-Stadion für den Wahlkampf und um sich im Sonnenlicht des Vereins zu präsentieren.

In Anbetracht der Lage ein souveräner und authentischer Auftritt von Gries...beim OB habe ich verdammt starke Bedenken..da schrillen bei mir alle Alarmglocken!
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon pfälzer-Bayer » 13.11.2017, 07:41


Gries hat für mich keinen schlechten Eindruck gemacht.
Seine Aussagen waren für mich alle plausibel und nachvollziehbar.
Allerdings frage ich mich schon, wie er, der für Marketing zuständig ist, sich von Euromaster vorwerfen lassen kann, dass er ihnen ein 0/8/15-Konzept vorgelegt hat? Interessant wäre, was da genauer vorgefallen ist, auch hinsichtlich der Tätigkeit von Lagadere.

Zum Thema Aufsichtsrat:
Da ist eigentlich jedes Wort, das geschrieben wird, zu viel. Eine absolute Katastrophe, was sich dieser erlaubt, allen voran NR.
Allerdings sind wir an der Besetzung des AR selbst schuld, zumindest diejenigen, die die Personen seinerzeit gewählt haben.
Sollte sich NR wirklich dergestalt ins operative Geschäft eingemischt haben, wundert mich gar nichts mehr.

Thema Investor:
Die Ausgliederung scheint die einzige Möglichkeit zu sein, den FCK auf lange Sicht wieder konkurrenzfähig zu machen. Investoren sind und bleiben auf Gewinn aus, was ihnen keiner verübeln wird.
Das ist einfach nur mit einer Ausgliederung zu ermöglichen.
Auch der letzte Romantiker muss das sehen.

Thema Kuntz:
Heidenei, sieht wahrlich nicht gut aus für ihn, ebenso wenig wie für seinen ehemaligen Finanzkollegen FG.
Bin gespannt, was da raus kommt. Aber schon alleine mein Gefühl sagt mir, dass da einiges nicht mit rechten Dingen zugehen konnte.
Die Nachricht, dass wir Gehälter nur zahlen konnten, weil der VfB die Ablöse für Zimmer frühzeitig gezahlt hat, hat mich schon sehr geschockt.
Reden ist Schweigen - Silber ist Gold.



Beitragvon Soccpfalz » 13.11.2017, 07:55


Dr. Riesenkampf, ein "Sympathisant/Freund" von unseren zuvor leitenden Personen beauftragt eine Kanzlei in Ffm?
Ich vermute, dass da nichts großartiges ans Licht kommen wird.
Aufgabe: Wohl eher Leute beruhigen



Beitragvon wernerg1958 » 13.11.2017, 08:24


In diesem emotialen Thema sachlich zu bleiben ist schwer.
Also "zwischen den Zeilen" war mehr zu hören als die Worte die gesprochen wurden.
Für mich wollte NR Herrn MA zum Sportvorstand machen, Beide haben Korkut demontiert sowie den Herrn Stöver. Herr NR hat unsinnige Forderungen in Sache Sponsorig an Herr Gries gestellt/erwartet, jedes Jahr ein Plus von 3 Mio!? Herr Gries sagte zu Recht, daß er nicht übers Wasser laufen kann. Die Aufarbeitung in Sache Kuntz Grünewald war ist Sache des AR aber genau des AR der ja die beiden hätte kontrollieren sollen ( Herr Kind ausgenommen der kam später dazu ) und warum treten alle nicht mehr an? Ich stelle mir sogar die Frage treten sie am 3.12.2017 an? Hier scheind es noch gewaltigen Gestank zugeben wenn erst der Deckel vom Topf aufgehoben wird.
Was muß es für ein ehrliches Arbeiten sein und das nehme ich Herrn Gries und Herrn Klatt ab, unter so einem AR? Die Herren und zwar alle 4 haben in der Hauptsache die IST-Situation des Vereins zu verantworten. Ich bin mehr als gespannt auf die JHV der ich sicher beiwohnen werde.
Jetzt braucht es aber bei der Wahl zum neuen AR klaren Kopf und keine Emution und kein Traditiongeschwafel. Es braucht Könner und Woller am besten Extern des FCK, aber mit Sachverstand für die Dinge und einen klaren Kopf haben und dennoch den FCK im Herzen tragen.
3 Kandidaten sind bekannt einen davon würd ich nehmen mal sehen wer sich noch stellt.
Der OB hat eigentlich nichts gesagt, nur merkt man, daß man das Stadion los werden will/muß. Und wieder wurde aus FCK-Kreisen die Investorensache nach Außen getragen, wer es war Spekulation. Vieleicht jemand der sich wichtig machen wollte oder schlimmer noch der mit seinem Abgang noch maximal Schaden anrichten will. Ich denke da an eine ganz bestimmte Person aus dem AR welcher nichts hat und nichts bekam, aber wie gesagt Spekulation. Und auch das war mir vorher schon klar, die Ausgliederung so wie kurz angerissen wurde ist ein Modell mit dem ich gut Leben kann, auch ist es das einzige wenn ein Investor kommt, oder da ist, was machbar ist und den Verein am Kopf der GmbH und Co KGaA stehen lässt. Dieses muß bis Sommer geschafft sein sonst gehen für Stadt und FCK am Betze die Lichter aus. Von daher will ich Glauben, daß es tatsächlich einen seriösen Investor für FWS und FCK gibt. Es wird ein heisser Herbst und hoffentlich kein kalter Winter........



Beitragvon salamander » 13.11.2017, 08:26


Gries hat das Unternehmen geführt, nicht der Aufsichtsrat. Und mag auch Riesenkampff seine Kompetenzen an der ein oder anderen Stelle überschritten haben, so bleibt die Verantwortung für das Ergebnis doch beim Vorstand.

"Extremer Aufwand", extrem wenig Ertrag". Sagt Gries selbst! Aber weder der sporadisch anwesende Riesenkampff noch der unsympathische Weichel noch die Spiders from Mars hätten die Unternehmensführung, sondern er und Herr Klatt. Und dass wir dem Scout das Ruder in die Hand geben statt den erfahrenen Briegel einzubinden, hat Herr Gries allein zu verantworten. Ebenso geht auf seine Kappe, dass wir statt der Michelin-Tochter Euromaster mit 12000 Mitarbeitern nun eine Reufenfirma aus Lautern mit 12 Mitarbeitern haben. Und wie schlecht muss seine Hintergrundarbeit als VV eigentlich sein, dass sich da der Chef der lokalen Bank im TV gegen den Verein wendet und der OB von Zweckehe spricht. Gries ist fast alles misslungen, die Trauer-Sendung gestern Abend machte dies nochmal deutlich. Seit Kuntz ist es nur bergab gegangen.

Bitte macht nicht den Fehler und glaubt erneut Jemandem, nur, weil er sich medial gut verkaufen kann. Das ist Gries Kernkompetenz und es ist seine einzige. Jäggi könnte das auch, ebenso Riesemkampff. Und der FCK geht den Leuten jedes Mal auf den Leim. Klar, das wirkt im TV bescheiden, realistisch, sachlich. Aber Gries ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Und ich hoffe, der neue AR sieht das genauso und lässt sich nicht in eine überhastete Ausgliederung drängen. Falls es dazu kommt, kriegt er meine Stimme nicht. Ich traue einem Manager nicht mehr über Den Weg, der über seine bisherige Bilanz sagt: "Extremer Aufwand, extrem wenig Ertrag".



Beitragvon Hessischer Aussenposten » 13.11.2017, 08:31


Ingo hat geschrieben: ... So hat die Reifen- und Werkstattkette "Euromaster" laut eigener Aussage wegen eines zu lieblosen "08/15-Marketingkonzepts" des FCK von einem Sponsoring bei den Roten Teufeln Abstand genommen. ...


Der Vollständigkeit halber sollte man hierzu noch erwähnen, dass Gries auf diesen "Vorwurf" auch reagiert hat:

Sinngemäß sagte er, dass er den ca. 1 1/2 Jahre zurückliegenden Sachverhalt nicht mehr ganz präsent hatte, aber er meinte sich zu erinnern, dass das Sponsoring-Konzept von Euromaster damals u. a. eine stärkere FCK-"Präsenz" in Mannheim (Euromaster hatte seinen Hauptstandort kurz vorher von KL nach MA verlegt) vorgesehen hätte.
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)



Beitragvon Kiezholle » 13.11.2017, 08:58


Alamierend finde ich, wie meine Vorredner, dass der FCK es sich leisten kann einen potentiellen Haupt- und Trikotsponsor wie Euromaster zu vergraulen. Und wenn Euromaster sich dazu sogar vor der Kamera äußert und von 08/15-Sponsoring-Angeboten spricht, fragt man sich was diese tolle Vermarktungsagentur eigentlich macht... :o
Es geht dabei nicht nur um das Geld (wobei die wohl nicht weniger gezahlt hätten als top12), sondern um die Außenwirkung. Hätte es der FCK geschafft, ein renommiertes Unternehmen wie Euromaster an Land zu ziehen, so wäre die Trikotbrust vielleicht auch für andere wieder interessanter geworden. Stichwort: Imagetransfer. Wie man das so dilettantisch wegwerfen kann, erschließt sich mir nicht!
Ganz zu schweigen von dem Potential. Euromaster ist ein Unternehmen der Michelin-Gruppe. Man darf nicht daran denken, was hier verspielt wurde :x
Zuletzt geändert von Kiezholle am 13.11.2017, 09:07, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon Troglauer » 13.11.2017, 09:00


Das war ein souveräner und überzeugender Auftritt von Thomas Gries. In einer Situation, die für ihn alles andere als einfach und ganz bestimmt nicht vergnügungssteuerpflichtig war.

Dabei war für mich das wichtigste, dass seine Aussagen glaubwürdig und aufrichtig gewirkt haben. Da war nichts gekünstelt oder gespielt, keine leeren Kampfreden aber dafür die völlig richtige Aufforderung, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen, die Realität anzunehmen und sich der Situation zu stellen.

In meinen Augen war das sein bislang bester Auftritt. Er scheint mit schweren Situation umgehen zu können. Eine enorm wichtige Eigenschaft für einen VV beim FCK.

Was den Aufsichtsrat betrifft, so haben sich meine schlimmsten Befürchtungen leider nicht nur bestätigt, sie wurden offensichtlich übererfüllt. Zum Glück ist dieses Thema Geschichte und bald nur noch eine unerfreuliche Fußnote in der Historie des Vereins.

Mit dieser Erkenntnis kann man die Eignung des Vorstands eigentlich erst richtig beurteilen, wenn er mit dem neuen Aufsichtsrat zusammenarbeitet.

Die Reaktion der Stadt mag einem gefallen oder nicht, zumindest weiß man jetzt ziemlich genau wo man dran ist und das ist auch viel wert.



Beitragvon Alla Hopp » 13.11.2017, 09:03


Salamander schreibt: Gries hat das Unternehmen geführt, nicht der Aufsichtsrat. Und mag auch Riesenkampff seine Kompetenzen an der ein oder anderen Stelle überschritten haben, so bleibt die Verantwortung für das Ergebnis doch beim Vorstand.

"Seit Kuntz ist es nur bergab gegangen."
?

Aha bei Kuntz war also alles in Ordnung ?

Die Anleihe machte alle zu reichen Leuten? Das Nachwuchsleistungszentrum ist top und als Kuntz ging waren die Kassen gefüllt ?

Ich dachte das hätte mittlerweile der Letzte begriffen, das dem nicht so ist. Ich befürchte eher, dass eine schonungslose Überprüfung der Vergangenheit, wie sie ja auch die Stadt vergeblich fordert, das Ansehen des FCK und den "Machern" des WM-Stadions so runterziehen würde, das Geldgeber gerne woanders investieren.

Wir Mitglieder sollten vor der JHV auch mal darüber nachdenken, wie wir uns in der Vergangenheit von Selbstdarstellern haben blenden lassen!



Beitragvon salamander » 13.11.2017, 09:21


Alla Hopp hat geschrieben:Salamander schreibt: Gries hat das Unternehmen geführt, nicht der Aufsichtsrat. Und mag auch Riesenkampff seine Kompetenzen an der ein oder anderen Stelle überschritten haben, so bleibt die Verantwortung für das Ergebnis doch beim Vorstand.

"Seit Kuntz ist es nur bergab gegangen."
?

Aha bei Kuntz war also alles in Ordnung ?

Die Anleihe machte alle zu reichen Leuten? Das Nachwuchsleistungszentrum ist top und als Kuntz ging waren die Kassen gefüllt ?

Ich dachte das hätte mittlerweile der Letzte begriffen, das dem nicht so ist. Ich befürchte eher, dass eine schonungslose Überprüfung der Vergangenheit, wie sie ja auch die Stadt vergeblich fordert, das Ansehen des FCK und den "Machern" des WM-Stadions so runterziehen würde, das Geldgeber gerne woanders investieren.

Wir Mitglieder sollten vor der JHV auch mal darüber nachdenken, wie wir uns in der Vergangenheit von Selbstdarstellern haben blenden lassen!


...Selbstdarstellern wie Gries, der die Leute um den Finger wickelt? Der das Ergebnis seiner eigenen Arbeit sinngemäß mit "viel probiert, wenig erreicht" charakterisiert aber einigen hier als Saubermann gilt?

Kuntz hat Mist gebaut und keinen gutsituierten Verein hinterlassen. Unter der neuen Führung hat sich die Talfahrt beschleunigt. Das ist Fakt. Und dafür trägt der Vorstandsvorsitzende die Verantwortung. Gries liefert keine besseren Ergebnisse als Kuntz. Er scheitert nur anders.



Beitragvon Seb » 13.11.2017, 09:24


HintenLinks hat geschrieben:Hier wurde von Gries auch erwähnt das bei 1860 Darlehen vom Investor aufgenommen wurden. Dies würde beim Ausgliedeungsmodell FCK garnicht gehen!


Es würde mit dem Modell schon gehen, dass sich der FCK Geld vom Investor leiht und damit von ihm abhängig wird. Warum auch nicht? Die Frage ist immer, ob jemand nur so viel zu sagen hat, wie ihm seine Stimmrechte vorschreiben oder ob man ihm mehr Kompetenzen einräumt. Es kann auch ein Minderheitsaktionär sagen wo die Reise hingeht, wenn es der Verein mit sich machen lässt.



Beitragvon happy » 13.11.2017, 09:28


sandman hat geschrieben:Fand auch, das in dem Auftritt sehr deutlich wurde, welche Verhältnisse absolut "angeknackst" sind. AR und VV auf alle Fälle...das dürfte ne ziemlich hitzige JHV werden.

Beim Verhältnis Stadt/Land-FCK wundert mich nicht, das man es jetzt, wo es nicht mehr so rosig läuft..den FCK als "Zweckehe" sieht und ihn samt dem Stadion schnellstmöglich loswerden möchte. Damals aber, war von einer "Zweckehe" kein Wort zu hören-im Gegenteil, da war es die "Vorzeige-Ehe"...da brauchte man das Sch..WM-Stadion für den Wahlkampf und um sich im Sonnenlicht des Vereins zu präsentieren.

In Anbetracht der Lage ein souveräner und authentischer Auftritt von Gries...beim OB habe ich verdammt starke Bedenken..da schrillen bei mir alle Alarmglocken!



...und beim Auftritt vom Sparkassendirektor schrillts noch lauter...was treibt einen Bankmenschen - dessen Kernkompetenz Verschwiegenheit sein sollte - dazu solche Mutmaßungen rauszuposaunen ???

Wenn nichts dran ist , macht er sich der Rufschädigung strafbar.

Entweder der will von was Eigenem ablenken und/oder ist ein Mega-Diletant.

Hat er vielleicht schön mit-gemauschelt, und jetzt wo es heiß wird, geht er in die Nach-Vorne-Verteidigung ?

Wer spielt einen vertraulichen Brief an die Öffentlichkeit ? Der OB, der Sparkassenmensch ?
Zuletzt geändert von happy am 13.11.2017, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon bonds » 13.11.2017, 09:30


@ Salamander
Ich hoffe das es nicht allzu viele gibt die so verbissen denken wie du. Ich kann nichts schlimmes daran finden wenn eine Ausgliederung ordnungsgemäß durchgeführt wird. Aber ich habe in all deinen Kommentaren nur immer das negative gelesen.
Und was Gries seine Einsicht anbetrifft, kann ich nur den Hut ziehen. Denn ich denke das es nicht einfach ist sowas sich selber und öffentlich einzugestehen.
Sarkasmus
Die Fähigkeiten Idioten zu beleidigen ohne dass sie es merken
Wer die Wahrheit im falschen Moment sagt, gilt als Zyniker.



Beitragvon Lautern-Fahne » 13.11.2017, 09:38


Ich denke, der Sparkassenchef gerät in Panik, weil ihm bei der Insolvenz des FCK einiges an Geschäft wegbrechen würde. War es zudem nicht so, dass die Betzeanleihe über die Sparkasse abgewickelt wurde? Zumindest holt man sich dort die Zinsen-die Sparkasse hätte zwar keinen direkten finanziellen Schaden durch ein Anleiheausfall aber sehr wohl einen reputativen ("Wie konntet ihr sowas verkaufen/unterstützen?").

Sollten Kuntz/Grünewald einige Leichen im Keller haben, könnte die Sparkasse evtl. auch Regressforderungen gegen diese geltend machen wollen. Darum der aggressive Wunsch nach Aufklärung-die überfällig ist. Die Sparkasse ist ja nicht der erste Sponsor/Geschäftspartner des FCK, der den alten Vorstand öffentlich kritisiert hat (Buchholz und Leyenberger lassen grüßen).



Beitragvon sandman » 13.11.2017, 09:39


happy hat geschrieben:
sandman hat geschrieben:Fand auch, das in dem Auftritt sehr deutlich wurde, welche Verhältnisse absolut "angeknackst" sind. AR und VV auf alle Fälle...das dürfte ne ziemlich hitzige JHV werden.

Beim Verhältnis Stadt/Land-FCK wundert mich nicht, das man es jetzt, wo es nicht mehr so rosig läuft..den FCK als "Zweckehe" sieht und ihn samt dem Stadion schnellstmöglich loswerden möchte. Damals aber, war von einer "Zweckehe" kein Wort zu hören-im Gegenteil, da war es die "Vorzeige-Ehe"...da brauchte man das Sch..WM-Stadion für den Wahlkampf und um sich im Sonnenlicht des Vereins zu präsentieren.

In Anbetracht der Lage ein souveräner und authentischer Auftritt von Gries...beim OB habe ich verdammt starke Bedenken..da schrillen bei mir alle Alarmglocken!



...und beim Auftritt vom Sparkassendirektor schrillts noch lauter...was treibt einen Bankmenschen - dessen Kernkompetenz Verschwiegenheit sein sollte - dazu solche Mutmaßungen rauszupausaunen ???

Wenn nichts dran ist , macht er sich der Rufschädigung strafbar.

Entweder der will von was Eigenem ablenken und/oder ist ein Mega-Diletant.

Hat er vielleicht schön mit-gemauschelt, und jetzt wo es heiß wird, geht er in die Nach-Vorne-Verteidigung ?

Wer spielt einen vertraulichen Brief an die Öffentlichkeit ? Der OB, der Sparkassenmensch ?


ABSOLUT..da zerrt die Creme de la Creme der Korruption und Skrupellosigkeit an unserem Verein..Banken+Politik. Weder Kuntz, noch Gries sind/waren die Totengräber des Vereins...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon Seb » 13.11.2017, 09:41


Ingo hat geschrieben:So hat die Reifen- und Werkstattkette "Euromaster" laut eigener Aussage wegen eines zu lieblosen "08/15-Marketingkonzepts" des FCK von einem Sponsoring bei den Roten Teufeln Abstand genommen.


Das passt leider absolut zu meinem Eindruck der Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung des FCK. Vermutlich wollte man den Sponsor mit 0815-Bandenwerbung abspeisen und er hatte sich eine gemeinsame Kampagne gewünscht. Es bringt halt nichts x Sponsoren anzusprechen, wenn man nicht auf ihre Bedürfnisse eingeht. Gries hat es ja selbst gesagt: "enormer Aufwand, wenig Ertrag". Hier sollte man mal überlegen, woran es liegt.

Was man aber fairerweise beachten sollte: Es wurde in dem Bericht nicht behauptet, dass man mit Euromaster als neuem Hauptsponsor verhandelt hat. Es kann sich auch um ein kleineres Sponsoringpaket (Herz-Der-Pfalz-Partner, Betze-Partner, Exklusiv-Partner) gehandelt haben. Auf der anderen Seite müsste es auch die Aufgabe von Lagadere sein, solche Abschlüsse an Land zu ziehen.

Auf jeden Fall war es ein krasser Frontalangriff vom SWR auf Gries, so etwas nach 1,5 Jahren auszupacken.



Beitragvon Troglauer » 13.11.2017, 09:43


pfälzer-Bayer hat geschrieben:...
Thema Kuntz:
Heidenei, sieht wahrlich nicht gut aus für ihn, ebenso wenig wie für seinen ehemaligen Finanzkollegen FG.
Bin gespannt, was da raus kommt. Aber schon alleine mein Gefühl sagt mir, dass da einiges nicht mit rechten Dingen zugehen konnte.
Die Nachricht, dass wir Gehälter nur zahlen konnten, weil der VfB die Ablöse für Zimmer frühzeitig gezahlt hat, hat mich schon sehr geschockt.


Zu diesem Punkt hat SK schon früher Stellung bezogen. Das der Verein damals einen Liquiditätsengpass hatte ist keine Neuigkeit und wurde von SK auch so eingeräumt. Er hat aber auch dargestellt, dass der Verein zu keinem Zeitpunkt zahlungsunfähig war, weil er weitere Forderungen hatte, die er hätte geltend machen können.

Es wird den FCK ganz bestimmt nicht weiterbringen, wenn wieder lauter alte Geschichten aufgewärmt werden.

Die Vorgänge um die Betze-Anleihe wurden bereits mehrfach gutachterlich auf Richtigkeit geprüft. Da wird auch diese Kanzlei keine neuen Erkenntnisse zu Tage fördern.

Die Hürden für schadensersatzpflichtiges Verhalten sind sehr hoch und man darf davon ausgehen, dass der alte Vorstand sich regelmäßig von Juristen und Steuerberatern hat beraten lassen.

Ich wage daher die Prognose, dass man keine relevanten Vorgänge finden wird. Es wird wieder viel schmutzige Wäsche gewaschen werden. Einige Leute werden die Gelegenheit nutzen, um SK noch mal ordentlich mit Dreck zu bewerfen und am Ende wird der Riss im Verein noch ein bisschen größer und das Image noch ein bisschen zerkratzter sein.




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