Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 13.05.2014, 09:33


Zuckerbrot und Peitsche - Eine Ursachenforschung

Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Ziel deutlich verfehlt. Ein Jahr nach dem Scheitern in der Relegation wurde der FCK mit 54 Punkten und 55:39 Toren Vierter der Zweiten Fußball-Bundesliga. Eine Ursachenforschung.

„Es war nicht alles schlecht, wir waren phasenweise gut, aber nicht gut genug“, bilanziert Trainer Kosta Runjaic. Zehn Niederlagen, davon drei daheim, sind viel zu viel! Der FCK ist zu Hause längst keine Macht mehr. Das belegen zudem fünf Unentschieden.

Runjaic führt das Team seit Mitte September, Franco Foda wurde nach zwei Niederlagen in den ersten fünf Saisonspielen beurlaubt und zunächst durch Interimscoach Oliver Schäfer ersetzt. Nach sieben Spielen übernahm Runjaic die Mannschaft mit zehn Punkten. Der neue Trainer kam auf Anhieb gut an, die Stimmung wurde über Nacht richtig gut: Der Neue gefiel mit starker Rhetorik, bemüht, die beklagten Kommunikationsdefizite durch intensive Gespräche abzubauen, er beeindruckte als sehr profunder Analytiker. Auffällig: Als der FCK in die Krise schlitterte, setzte der Trainer häufiger auf Schönfärberei. Der verbale Weichspüler handelte aber hausintern knallhart: David Hohs, Jan Simunek und Enis Alushi verloren ihre Plätze im Kader.

Runjaic startete mit der Herkulesaufgabe beim 1. FC Köln, beim 0:0 beeindruckte der FCK mit couragiertem Spiel, gefiel spielerisch und imponierte taktisch. Die Mannschaft begeisterte daheim mit Erlebnisfußball. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz

Weitere Links zum Thema:

- Zarte Lichtblicke (Rheinpfalz)
- Kommentar: Die Brötchen werden kleiner (Rheinpfalz)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon BULI » 13.05.2014, 10:43


Denke so schnell werden wir die 2te Liga nach oben nicht verlassen. Ob es am Trainer liegt....



Beitragvon Alm-Teufel » 13.05.2014, 10:53


BULI hat geschrieben:Denke so schnell werden wir die 2te Liga nach oben nicht verlassen. Ob es am Trainer liegt....


Oder positiver formuliert. Wir sind jetzt erstmal so richtig in der 2. Liga angekommen. Und irgendwie fühlt es sich an wie... wir sind gekommen um zu bleiben!
3. Liga verhindern!



Beitragvon Hajoe » 13.05.2014, 11:10


Die Liga 2 ist richtig kuschelig, da gewinnt man auch von Zeit zu Zeit ein Spiel.
In der Bel-étage gäbs nur Klatschen.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 13.05.2014, 11:25


Am Anfang waren wir ja ein ewiger Bundesligst, der aus Versehen mal kurz abgestiegen ist.

Mittlerweile haben wir schon über 200 Zweitligaspiele. Und es kommen wohl noch so einige dazu.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon simba » 13.05.2014, 11:57


sei doch froh, der HSV hat all das noch vor sich :lol:



Beitragvon obstkuche » 13.05.2014, 12:34


Wieso HSV bei dem folgt das gleiche wie letztes Jahr Hoffe, haben auch wieder Blut geleckt.



Beitragvon super-jogi » 13.05.2014, 12:49


So wirds wohl kommen. Das die sich mit der Punktzahl noch retten können ist ein echter Witz.

Wir sind 2 x als drittletzter direkt abgestiegen. Naja, vieleicht ist uns dadurch jeweils die Blamage in der Relegation erspart geblieben.
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon Bree.Schreiz » 13.05.2014, 12:57


In den Teufelskreis aus Abstieg, Finanzsorgen, Druck, Erwartungshaltung, Verpflichtung von Namen ohne Identifikation zu geraten ist sehr einfach.

Da auszubrechen sehr schwer. Sollte der HSV absteigen wird das Kartenhaus dort genauso auf mittelfristige Sicht zusammen brechen wie bei vielen anderen Traditionsvereinen. Sollten sie sich retten, wovon ich ausgehe, sollte ihnen diese Saison eine letzte Warnung sein. Der Trend sagt eindeutig, lernt aus euren Fehlern, bringt die Finanzen in Ordnung, erdet die Anhängerschaft und die Medien oder macht einfach so weiter wie bisher und verpflichtet weiter überteuerte Altstars und die Rechnung wird nicht lange auf sich warten lassen.

Genauso bedeutet das für uns, es geht nur über eine geschlossene Einheit aus Fans und Verein. Es bedeutet das der Verein unbedingt eine Philosophie ausgeben muss die mittelfristig auch durchgezogen werden muß. Diese muß der Öffentlichkeit vermittelt und gnadenlos durchgezogen werden. Schluss mit dem Einkauf überteuerter Exstars wie Lakic. Schluss mit den ständigen Trainerwechseln. Einbau von talentierten Spielern, die eben auch bei Bedarf wieder gegen Gewinn veräussert werden müssen um die Finanzlage gerade zu biegen.

Bedeutet aber auch, Schluss mit überzogenen Erwartungen. Außer der ehemals glorreichen Vergangenheit und einer immer noch ordentlichen Fanunterstützung ist doch kaum noch was übrig. Wir müssen über den tellerrand schauen und sehen weas andere Vereine mit deutlich weniger Finanzaufwand zustande bringen. Sandhausen, Paderborn, Ahlen undundund....das müssen unsere Vorbilder sein auch wenn es schwer erträglich sein mag. Gutes Scouting, innovative Vereinspolitik, Faneinbindung, dass sind Themen die vielmerhr in den Mittelpunkt gerückt gehören.

Teambulding. Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Es muß eine Mannschaft auf den Platz kein zusammen gewürfelter Haufen von Exstars. Die Bespiele der jüngsten Vergangenheit, Paderborn, Braunschweig, sogar Köln zeigen doch wie es gehen kann. Wichtig ist es eine geschlossene Leistung abzurufen. Nicht nur auf dem Platz, insbesondere daneben. Und da hapert es enorm. Geld ist nicht so entscheidend. Entscheidend ist viel mehr wie das vorhandene Geld eingesetzt wird. Bei und wird es für Matmour, Karl, Lakic und Co. eingesetzt. Da darf man sich nicht mehr wundern wer mittlerweile alles vorbei gezogen ist.

Ich erwarte nach dieser Saison kein "weiter so". Kein "es war nicht alles schlecht". Es muß mindestens intern Tacheles geredet werden. Und es muß dann extern verkündet werden wie man das Schiff mittelfristig wieder so flott machen kann das man mit Stolz erfüllt nach Hause geht.

Es kann durchaus sein, dass die nächste Saison wieder nicht mit dem Aufstieg endet. Kann ic aber mit leben wenn statt dessen wenigstens ein Konzept erkennbar wird.



Beitragvon SuperMo » 13.05.2014, 13:12


Jeden Tag eine "neue" Überschrift von einer anderen Zeitung. Immer der gleiche Quatsch. Aber beim Betze brennt, wird wieder ein neuer Thread eröffnet, wo wieder der selbe Müll geschrieben wird, der schon vorher geschrieben wurde.
Was soll der Käse? Ist die Saison noch nicht genug beleuchtet worden?
Warum nicht einfach machen. Platz 4 erreicht, Ziel verfehlt. Fußball gespielt, mit dem sich Viele nicht identifizieren. Ein hilfloser Trainer, der taktisch viele Wünsche offen lässt. Kleines Beispiel: ein guter Trainer merkt, dass ein Orban völlig überfordert gegen einen Hoffer ist. Maßnahme: entweder wechsle ich den Mann aus, oder tausche die Seite mit unserem Spanier.
Weiterhin kann ich ein solches System mit viel Ballbesitz und "hoch verteidigen" nur spielen, wenn ich sichere und vor allem schnelle Leute in der Verteidigung habe. Beides hat der FCK nicht gehabt.
Da kann mir der große Befürworter wkv sagen was er will, der Taktikfuchs war mit einem großen Teil dafür verantwortlich, dass der Aufstieg nicht geschafft wurde. Wer 3/4 der Saison nicht merkt, dass Zimmer und Stöger der Mannschaft gut getan hätten, hat Vieles falsch gemacht.



Beitragvon crowjoke » 13.05.2014, 13:31


Die Ursachen für das erneute Scheitern sind sicher ebenso vielschichtig wie arbeitsaufwendig zu beheben (jedenfalls in unserer finanziellen Lage).

Die unausgewogene Kaderplanung, der hektische Trainerwechsel nach Saisonstart, die Abwesenheit eines stabilen Spielsystems und die vielen, vielen individuellen Fehler auf dem Platz in der Umsetzung spielen sicher die wichtigste Rolle.

Aber ein ganz zentrales Problem ist sicher auch das Anspruchsdenken.

Wir sind der FCK. Wir haben das Fundament zum Wunder von Bern geliefert. Wir sind Gründungsmitglied der Bundesliga. Wir haben Real Madrid mit 5:0 und die Bayern nach 1:4 mit 7:4 vom Betze geprügelt. Wir sind als Aufsteiger Meister geworden.

Großartige Zeiten, zweifellos. Aber genau diese glorreiche Vergangenheit, in die viele (ich auch!) sich gern zurückträumen wird in unserer momentanen Situation zu einer tonnenschweren Last.

Wir alle wollen so schnell wie möglich zurück in die 1.Liga - und das mit allen Mitteln. So denken nicht nur wir Fans, sondern auch die Vereinsführung. Und ich glaube, dass uns genau das jetzt wieder auf die Füße gefallen ist.
Es heisst immer wieder, wir können die 2.Liga nicht auf Dauer leisten, daher müssen wir alles dransetzen, um wieder hochzukommen. Das Ziel hat Kuntz mit aller Macht angestrebt. Es hat nicht geklappt und nun steht er (nicht zu Unrecht) als Depp da.
Letzten Endes hat er aber auch nur das gemacht, was wir alle wollten: den kurzfristigen, den schnellen Erfolg angestrebt.

Ich lese im Moment viel darüber, dass wir es lieber so wie Freiburg machen sollten: eine klare Vereinsphilosophie, konsequente Jugendförderung, stringentes Spielsystem.
Aber Freiburg schleppt nicht den Sack (wollte schon fast schreiben Fluch) der glorreichen Vergangenheit mit sich.

Die Strukturen dort sind so aufgebaut, dass der Verein finanziell nicht davon abhängt, ob er in Liga 1 oder 2 spielt. Und die Erwartungshaltung der Fans ist nicht so astronomisch wie bei unserem großen FCK.

Ich würde es tatsächlich sehr begrüssen, wenn der FCK eine vergleichbare Richtung einschlägt. Aber das würde sehr, sehr wehtun. Der Verein müsste als ganzes schrumpfen, die Kosten massiv senken und die Gefahr ist gross, dass wir auf lange Zeit in der 2.Liga versauern, vielleicht sogar nochmals gegen den Abstieg spielen müssten.

Vielleicht ist es angesichts der Verpflichtungen (Stadionmiete) und der Strukturschwäche der ganzen Region und dem Mangel an zahlungskräftigen und willigen Sponsoreen sogar unmöglich, eine solche Richtung einzuschlagen, ohne dass die finanzielle Tragfähigkeit verloren geht und der Verein insolvent wird - aber das kann ich als Aussenstehender nicht beurteilen.

Aber die entscheidende Frage ist: würden wir - die Fans - einen solchen Aderlass mittragen? Es wird immer viel von Tradition und der grossen Fanbase geredet, aber die hört beim Geldbeutel wohl auf.
Würde jeder, der sich als Fan des FCK ansieht, jährlich 20 Euro an den Verein spenden oder wenigstens 1 oder 2 mal pro Saison ins Stadion gehen, wäre die finanzielle Basis vermutlich eine andere und man könnte tatsächlich einen Weg a la Freiburg anstreben.

Das spricht Kuntz & Co natürlich nicht frei von der verfehlten Kaderplanung und Runjaic davon, dass er der Mannschaft in den entscheidenden Phasen nicht die nötige Stabilität und daraus resultierend psychische Stärke vermitteln konnte.

Aber jetzt sofort wieder danach zu rufen, Köpfe rollen zu lassen und am besten auch den "Sonnenkönig" selbst unter die arbeitsrechtliche Guillotine zu legen ist mir zu reflexhaft und zu kurzsichtig. Das würde wieder nur einen Haufen Geld (Abfindung) kosten und bis neue Kräfte (wer sollte das überhaupt sein?) sich eingearbeitet haben, sind wir schon wieder nahe an der Winterpause. Einzig die Verpflichtung eines Sportdirektors, der sich nur und ausschliesslich um den Kader und das Scouting kümmert, erscheint mir im Moment als sinnvoll - aber auch hier braucht man - ähnlich wie beim Spielerkauf - auch ein bisschen Glück und Geschick, einen passenden Mann (oder Frau) zu finden.

Wie dem auch sei - ich denke, wir alle tun gut daran, die Sommerpause zu nutzen, um abzukühlen (und unseren Ärger auf das nicht unwahrscheinliche frühe Ausscheiden der Nationalelf in Brasilien zu richten) und uns als Fans selbst auch mal zu hinterfragen. Und natürlich zu hoffen, dass Kuntz nach dem 2. krachenden Scheitern endlich die richtigen Schlüsse zieht - wie auch immer die aussehen mögen....



Beitragvon Palzschnuut » 13.05.2014, 14:10


Große Wutbewegungen bilden sich hier nicht mehr. Uns wäre weder mit einem neuen Trainer, noch mit einem Wechsel an der Vereinsspitze geholfen. Trotzdem verlange ich von unseren Entscheidungsträgern nicht nur zu reden, sondern auch endlich zu handeln.

Vermutlich haben wir immer noch die richtigen Leute, aber ganz sicher die falsche Taktik.

Sind wir denn wirklich immer noch anspruchsvoller und ungeduldiger als die Fans von z. B. Freiburg?

Meines Erachtens haben wir in den letzten Jahren sehr viel Geduld bewiesen. Mit unserer bisherigen Personalpolitik namhafte Spieler aus der ersten Liga zu verpflichten, baut sich der Druck auf die Verantwortlichen und die Mannschaft von ganz allein auf. Mit unserem Etat stehen wir als Aufstiegsfavoriten immer ganz oben auf der Liste.

Wenn man jetzt ernsthaft einen neuen Weg beschreiten möchte, insbesondere die Einbindung der eigenen Jugend, wird sich hier doch niemand finden, der deswegen den Fröhnerhof in Brand steckt.

Wichtig ist aber die Kommunikation der Ziele und die Beteiligung der Mitglieder an wichtigen Entscheidungen.

Den Hauptgrund für die rückläufigen Zuschauerzahlen würde ich in diesem Satz zusammenfassen "die unzerstörbare Liebe zu unserem FCK empfinden wir momentan nicht annähernd für unsere Mannschaft" und das muß sich schnellstmöglich wieder ändern.



Beitragvon ein treuer fck fan » 13.05.2014, 15:25


EIN ANSTÄNDIGER TRAINER EIN SUPER SPORTDIREKTOR IST DAS A UND O WENN WIR DAS NICHT MACHEN GEHT DAS IMMER SO WEITER; MAN KANN NICHT VON HEUTE AUF MORGEN UMDENKEN UND ALLES ALLA FREIBURG VERKLEINERN--DA SIND VERBINDLICHKEITEN MIENE ICH MAL DIE SO HOCH SIND DAS KOHLE FLIESSEN MUSS, ICH HABE SELBER EIN GESCHÄFT, HIER MUSS ES SPORTLICH ERSTMAL AUFWÄRTS GEHEN, DIE MANNSCHAFT MUSS DIE FANS WIEDER ERREICHEN UND BRAUCHT SIE ALS ZWÖLFTEN MANN DAS IST DER FCK UND DER SOLL SICH AUCH NICHT ÄNDERN--ABER WAS JETZT SEIT ZWEI JAHREN PASSIERT IST DER UNTERGANG DER IRGENDWANN NICHT MEHR AUFZUHALTEN IST WENN DIE LETZTEN FANS GEHEN IST SCHICHT IM SCHACHT
STEFAN KUNTZ VERSPIELE DIESEN BONUS NICHT UND VORALLEM EHRLICHKEIT UND NICHT SOVIEL DUMMES GELABBERE BEI SKY MAL NE FAUST MACHEN UND SAGEN MORGEN HAUEN WIR SANDHAUSEN WEG UND FERTIG



Beitragvon szymaniak » 13.05.2014, 15:28


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Am Anfang waren wir ja ein ewiger Bundesligst, der aus Versehen mal kurz abgestiegen ist.

Mittlerweile haben wir schon über 200 Zweitligaspiele. Und es kommen wohl noch so einige dazu.



Und wenn der Trend so weiter geht, dann auch noch viele Drittligaspiele.



Beitragvon RossTheBoss » 13.05.2014, 15:30


ein treuer fck fan hat geschrieben:EIN ANSTÄNDIGER TRAINER EIN SUPER SPORTDIREKTOR IST DAS A UND O WENN WIR DAS NICHT MACHEN GEHT DAS IMMER SO WEITER .........

Oh leck ........... ich hoffe du bist in deinem Geschäft nicht für den Schriftverkehr zuständig :o
Always be yourself. Unless you can be Batman ...
Then better be Batman!



Beitragvon szymaniak » 13.05.2014, 15:39


Bree.Schreiz hat geschrieben:In den Teufelskreis aus Abstieg, Finanzsorgen, Druck, Erwartungshaltung, Verpflichtung von Namen ohne Identifikation zu geraten ist sehr einfach.

Da auszubrechen sehr schwer. Sollte der HSV absteigen wird das Kartenhaus dort genauso auf mittelfristige Sicht zusammen brechen wie bei vielen anderen Traditionsvereinen. Sollten sie sich retten, wovon ich ausgehe, sollte ihnen diese Saison eine letzte Warnung sein. Der Trend sagt eindeutig, lernt aus euren Fehlern, bringt die Finanzen in Ordnung, erdet die Anhängerschaft und die Medien oder macht einfach so weiter wie bisher und verpflichtet weiter überteuerte Altstars und die Rechnung wird nicht lange auf sich warten lassen.

Genauso bedeutet das für uns, es geht nur über eine geschlossene Einheit aus Fans und Verein. Es bedeutet das der Verein unbedingt eine Philosophie ausgeben muss die mittelfristig auch durchgezogen werden muß. Diese muß der Öffentlichkeit vermittelt und gnadenlos durchgezogen werden. Schluss mit dem Einkauf überteuerter Exstars wie Lakic. Schluss mit den ständigen Trainerwechseln. Einbau von talentierten Spielern, die eben auch bei Bedarf wieder gegen Gewinn veräussert werden müssen um die Finanzlage gerade zu biegen.

Bedeutet aber auch, Schluss mit überzogenen Erwartungen. Außer der ehemals glorreichen Vergangenheit und einer immer noch ordentlichen Fanunterstützung ist doch kaum noch was übrig. Wir müssen über den tellerrand schauen und sehen weas andere Vereine mit deutlich weniger Finanzaufwand zustande bringen. Sandhausen, Paderborn, Ahlen undundund....das müssen unsere Vorbilder sein auch wenn es schwer erträglich sein mag. Gutes Scouting, innovative Vereinspolitik, Faneinbindung, dass sind Themen die vielmerhr in den Mittelpunkt gerückt gehören.

Teambulding. Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Es muß eine Mannschaft auf den Platz kein zusammen gewürfelter Haufen von Exstars. Die Bespiele der jüngsten Vergangenheit, Paderborn, Braunschweig, sogar Köln zeigen doch wie es gehen kann. Wichtig ist es eine geschlossene Leistung abzurufen. Nicht nur auf dem Platz, insbesondere daneben. Und da hapert es enorm. Geld ist nicht so entscheidend. Entscheidend ist viel mehr wie das vorhandene Geld eingesetzt wird. Bei und wird es für Matmour, Karl, Lakic und Co. eingesetzt. Da darf man sich nicht mehr wundern wer mittlerweile alles vorbei gezogen ist.

Ich erwarte nach dieser Saison kein "weiter so". Kein "es war nicht alles schlecht". Es muß mindestens intern Tacheles geredet werden. Und es muß dann extern verkündet werden wie man das Schiff mittelfristig wieder so flott machen kann das man mit Stolz erfüllt nach Hause geht.

Es kann durchaus sein, dass die nächste Saison wieder nicht mit dem Aufstieg endet. Kann ic aber mit leben wenn statt dessen wenigstens ein Konzept erkennbar wird.



Sehr richtig.
Aber dafür braucht man die geeigneten Leute im AR und in der Vorstandschaft und einen kompetenten Trainer, der junge Spieler formen kann, damit sie sich in der Mannschaft integrieren können.
Leider sind diese Personen aber allesamt beim FCK nicht vorhanden.
Deshalb wird es ein mit Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit -ein weiter so- geben.



Beitragvon Adaleh » 13.05.2014, 15:52


Zustimmung zu @ Palzschnuut!!

Dem Zynismus und Geifern nach Köpfen sollte wieder Anhänglichkeit und Zusammenstehen aller Fans folgen... Selbstreflexion und die Bereitschaft zur Einsicht seitens SK und CR sind wichtig Voraussetzungen für ein Kursänderung. Kuntz ist ein Alphatiere - er steht für das sportliche Konzept des FCK. Entweder er teilt Macht oder Verantwortung oder er muss sich früher oder später am Grad der Zielerreichung mit allen Konsequenzen messen lassen...

Die Erwartungshaltung der Fans wird zunehmend zu einer Belastung - sie wurde zudem vereinseitig bewusst hoch gehalten. Dies schlägt nun z.T. in Frustration oder Abkehr aus Selbstschutz um. Aus der Analyse der Fakten sollte man für ein Konzept der Zukunft lernen:
- Wir sind einer der großen Traditionsvereine der Bundesliga
- seit dem Abstieg ist die Finanzsituation geprägt durch überdurchschnittliche hohe Belastungen aus Stadionmiete und wachsendem Spielerkader
- das Sponsorenpotential in den Regionen Pfalz/Saarland ist im Vergleich zu anderen 1. und 2. Liga-Vereinen absolut unterdurchschnittlich(!!)
- wesentliche Entscheidungen der Vereinsführung der letzten Jahre sind getrieben durch eine extreme Erwartungshaltung der Fans und dem tatsächlichen oder gefühlten Zwang des Aufstiegs um jeden Preis
- mit jedem Jahr des Nichtaufstiegs wurden die Aktivitäten in vielen Bereichen hektischer, das Geschrei der Fans größer
- im Ergebnis sind wir sportlich, zumindest in der kurzfristigen Perspektive, im gehobenen Mittelfeld der zweiten Liga angekommen

Das Konzept "schneller Aufstieg" zu Lasten einer durch tragfähigen Wirtschaftlichkeit ist gescheitert. Ergo könnte ein neues Konzept heißen:
- wirtschaftliche Konsolidierung
- gesunde Mischung aus Leit- und Nachwuchsspielern
- Berufung eines sportliche Verantwortlichen
- Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit regionalen Sportvereinen
- Einschwören der Fans auf realistische Ziele.

Wir sind auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Darauf müssen wir aufbauen.
Alles für Lautern!



Beitragvon carpe-diabolos » 13.05.2014, 16:40


Ich erwarte als Konsequenzen aus dieser Saison eine finanziell und sportlich realistische Planung. Das bedeutet konkret:

1. Zuschauerschnitt 20 000
2. Finanzkalkulation, die kein Minus vorsieht
3. Entsprechende Reduzierung des Mannschaftskaders
4. Mischung aus erfahrenen und leistungswilligen
Führungsspielern sowie jungen und erfolgs-
hungrigen Eigengewächsen
5. kein Verkauf von Zoller
6. Sportdirektor (wie wäre es mit Bugera?)
7. Einsparungen auf Managementebene
8. VV: deutlich niedrigeres Grundgehalt +
erfolgsabhängige Boni
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon führmichzumschotter » 13.05.2014, 17:43


Was wir brauchen ist ein Team, das aufsteigen will und Aufstieg lebt und kämpft.
Ein Wechsel an der Führungsebene, wie von einigen gefordert, ändert nichts an der Tatsache, dass wir kein Team waren, das muss intrinsisch aus jedem Spieler kommen, jetzt bleibt abzuwarten, ob so ein Kader mit schmaler Börse zusammengestellt werden kann. Um Kurz zu zitieren, wir brauchen junge Leut mit Gier und Wucht!!!



Beitragvon Schlossberg » 13.05.2014, 18:39


crowjoke hat geschrieben:...
Wie dem auch sei - ich denke, wir alle tun gut daran, die Sommerpause zu nutzen, um abzukühlen (und unseren Ärger auf das nicht unwahrscheinliche frühe Ausscheiden der Nationalelf in Brasilien zu richten) und uns als Fans selbst auch mal zu hinterfragen. ...
Hinterfragen, mit welchem Ziel?
Dass wir damit zufrieden sind, dass gesteckte Ziele regelmäßig verfehlt, das wenige Geld verplempert und die Einnahmeseite trotz unbetreitbaren Potenzials völlig vernachlässigt wird?
Nein!

Und was das "nicht unwahrscheinliche frühe Ausscheiden der Nationalelf in Brasilien" betrifft - wenn es so kommt, wird es nicht mehr verursachen als ein Achselzucken. Von dem, was am Berg geschieht und nicht geschieht, lassen sich durch diesen Klamauk wohl nur wenige FCK-Fan mehr als ein paar Halbzeiten lang ablenken.



Beitragvon wozuauchimmer » 13.05.2014, 20:29


SuperMo hat geschrieben:Jeden Tag eine "neue" Überschrift von einer anderen Zeitung. Immer der gleiche Quatsch. Aber beim Betze brennt, wird wieder ein neuer Thread eröffnet, wo wieder der selbe Müll geschrieben wird, der schon vorher geschrieben wurde.
Was soll der Käse? Ist die Saison noch nicht genug beleuchtet worden?
Warum nicht einfach machen. Platz 4 erreicht, Ziel verfehlt. Fußball gespielt, mit dem sich Viele nicht identifizieren. Ein hilfloser Trainer, der taktisch viele Wünsche offen lässt. Kleines Beispiel: ein guter Trainer merkt, dass ein Orban völlig überfordert gegen einen Hoffer ist. Maßnahme: entweder wechsle ich den Mann aus, oder tausche die Seite mit unserem Spanier.

Es geschehen Zeichen und Wunder! Endlich mal nicht das ständig sich wiederholende Geleiere.

Weiterhin kann ich ein solches System mit viel Ballbesitz und "hoch verteidigen" nur spielen, wenn ich sichere und vor allem schnelle Leute in der Verteidigung habe. Beides hat der FCK nicht gehabt.
Da kann mir der große Befürworter wkv sagen was er will, der Taktikfuchs war mit einem großen Teil dafür verantwortlich, dass der Aufstieg nicht geschafft wurde. Wer 3/4 der Saison nicht merkt, dass Zimmer und Stöger der Mannschaft gut getan hätten, hat Vieles falsch gemacht.



Es geschehen Zeichen und Wunder! Endlich mal nicht das ständig sich wiederholende Geleiere.

Eine treffende Analyse, der nichts mehr hinzuzufügen ist. Außer: Warum merkt jemand aus der "Führungsetage" so etwas nicht?! Warum ist in Kaiserslautern schon seit über 10 Jahren der Fußballsachverstand ausgestorben? Und zwar bei den Verantwortlichen und dem Großteil der Anhänger?

Erste Antworten wären:
1. bei den Verantwortlichen spielen eigene Interessen, vor allem finanzielle und/oder freundschaftliche, die Hauptrolle.
2. Beim Anhang führen einige mit dem größten Maul und dem geringsten Sachverstand das Wort.

Schon vor über 1 Jahr hatte ich geschrieben, daß der FCK niemals das Geld haben wird, Spieler für ein technisch versiertes Kombinationsspiel mit überwiegendem Ballbesitz auf allen Positionen zusammenzubringen. Wie unterlegen solch ein Spiel gegenüber einem schlauen raffinierten Spiel aus einer sicheren Defensive und schneller Mittelfeldüberbrückung ist, sollte jedem das Champion-League-Halbfinale vor Augen geführt haben.

Dieser autistische Trainer namens CR hat es den Konkurrenten der Liga sehr leicht gemacht, mit viel schlechteren Kadern (einschl. Köln) den FCK abzuhängen.
Die Folgen des diesjährigen Versagens, wo ein Aufstieg so leicht wie nie war, dürften sich erst in der nächsten Saison zeigen.



Beitragvon ChrisW » 14.05.2014, 08:52


Mit diesem Artikel und auch den Kommentaren der letzten Tage, hat die Rheinpfalz ihren Status als Haus- und Hofblatt des FCK abgelegt und ist wieder (zurecht) kritischer gweorden.
Weiter so, Presse... alleine schaffen es die Fans nicht auf Unzulänglichkeiten aufmerksam zu machen... oder sie werden nicht gehört.
Auf ihr Fans in der Redaktion... haltet KR und SK den Spielgel vor... es war nicht alles gut... :wink:



Beitragvon Rossobianco » 14.05.2014, 23:17


Findest duuuuu? Das liest sich bei mir wie "in den Block von Sperk" diktiert...

Kuntz wird in keinster Weise hinterfragt, eher werden die Fans kritisiert für die Erwartungshaltung und die Hauptschuld wird versucht dem Trainer in die Schuhe zu schieben.

Die Führungschwäche auf dem Platz wird seiner Kaderführung indirekt angelsatet und die Erfolgslosikkeit seiner Taktik. Niemand stellt hier die Frage nach dem Einfluß des Vorstandes auf den Kader oder gar die Aufstellung. Und da glaube ich eher den "Beiteligten", wie den Herren Konzok und Sperk. Das ist nur ein Warnschuss für Runjaic über dei Presse.

Ansonsten gibt der FCK hier schon klar an, dass es nicht mehr um den Aufstieg geht nächstes Jahr. Aber einen Sportdirektor einstellen will und dem VV weiter voll vertraut.

Das mag nun jeder sehen, wie er mag... auch ich sehe den unabhängigen SD als wichtigste Maßnahme, aber das gerade ist massive Hofbereichgterstattung, mehr denn je!!!

Ob Kosta noch der Richtige ist ist sicher eine relevante Frage für den neuen SD, aber wenn ich er wäre, würde ich mich schon mal umsehen, spätestens so ab Spieltag 7-8 wirds eng. Vor der Hauptversammlumng im Dezember muss er gehen, wenn wir nicht klar vorne stehen. Life is Life!
"Ich weiß, wie die Deutschen ticken,... ich war in Kaiserslautern"
(Pep Guardiola, 1991 als Spieler des FC Barcelona in der Champions League am Betzenberg zu Gast, vor seinem Engagement in München.)
rossobianco | fidei defensor
:teufel2:



Beitragvon Rheinteufel2222 » 15.05.2014, 00:14


Rossobianco hat geschrieben:Findest duuuuu? Das liest sich bei mir wie "in den Block von Sperk" diktiert...

Kuntz wird in keinster Weise hinterfragt, eher werden die Fans kritisiert für die Erwartungshaltung und die Hauptschuld wird versucht dem Trainer in die Schuhe zu schieben.


Stimmt! Der Artikel ist Hofberichterstattung vom feinsten. Versucht mal zu finden, wie oft das Wort "Kuntz" in Sperks Saisonkritik vorkommt. Ihr werdet erstaunt sein.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon MäcDevil » 15.05.2014, 07:41


Ob Kosta noch der Richtige ist ist sicher eine relevante Frage für den neuen SD, aber wenn ich er wäre, würde ich mich schon mal umsehen, spätestens so ab Spieltag 7-8 wirds eng. Vor der Hauptversammlumng im Dezember muss er gehen, wenn wir nicht klar vorne stehen. Life is Life!

Der Meinung muss ich mich anschliessen...KR muss für kommende Saison eine Aufstiegself auf den Rasen bringen oder das Stadion wird abgerissen !
Wenn es nicht läuft, dann wird es aber wahrscheinlich schon nach 3-4 Spieltagen sehr unruhig im Umfeld.
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!




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