Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Thomas » 23.03.2021, 15:22


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FCK will bei Abstieg keine Stadionmiete mehr zahlen

Der FCK will nach SWR-Informationen im Fall eines Abstiegs keine Stadionmiete mehr bezahlen. Außerdem fordern die Roten Teufel offenbar einen Zuschuss zu den Betriebskosten. Der Zuschuss zu den Betriebs­kosten, den der FCK von der Stadt fordert, soll demnach bei 1,5 Millionen Euro liegen.

(...) Die Stadt Kaiserslautern teilte auf SWR-Anfrage mit, dass erste dahingehende Gespräche bereits im Gange seien: "Grundsätzlich gilt der zwischen der Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH und dem 1. FC Kaiserslautern vereinbarte und aktuell gültige Pacht- und Betreibervertrag für alle Spielklassen, also auch im Falle eines Abstiegs". Eine mögliche erneute Reduzierung der Pacht für das Stadion müsste nach Angaben der Stadt wie in der Vergangenheit auch von den zuständigen Gremien der Stadt und der Stadiongesellschaft beschlossen werden.

Eigentlich müsste der FCK für das Fritz-Walter-Stadion 3,2 Millionen Euro Miete pro Jahr an die Eigentümerin des Stadions, die städtische Stadiongesellschaft, zahlen. Die ursprüngliche Vereinbarung wurde noch zu Bundesligazeiten getroffen. Doch die Stadt stimmte in der Vergangenheit - nach den Abstiegen des FCK in die 2. und 3. Liga - immer wieder einer Reduzierung der Pacht zu. Zurzeit zahlen die Roten Teufel 625.000 Euro Pacht pro Saison in der 3. Liga für das Stadion. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Archiv: FCK beantragt Pachtreduzierung - Stadtrat erteilt Zustimmung


Ergänzung, 15:42 Uhr:

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Voigt widerspricht SWR-Bericht zur Stadionpacht

Der FCK bestreitet, dass er im Fall eines erneuten Abstiegs keine Stadionmiete mehr zahlen will. Nach SWR-Informationen wurde darüber im Stadtrat von Kaiserslautern diskutiert.

(...) Dem widerspricht FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt gegenüber dem SWR. Der FCK sei nicht mit den genannten Forderungen auf die Stadt zugegangen. Man sei in Gesprächen mit der städtischen Stadiongesellschaft über dieses sensible Thema. Es gehe darum zu klären, unter welchen Bedingungen auch im Fall eines Abstiegs im Fritz-Walter-Stadion gespielt werden könne. Je vertraulicher diese Gespräche abliefen, desto besser. "Es gilt nun, gemeinsam die Parameter zu erarbeiten, die für alle verträglich sind. Wir sprechen gerne mit allen, die dazu beitragen wollen, dass der FCK auch im Falle eines Abstiegs auf dem Betzenberg spielen kann. Ziel ist es natürlich, den Standort zu erhalten, auch wenn das bereits in der 3. Liga wirtschaftlich schwierig ist", so Voigt. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR


Ergänzung, 06.05.2021:

FCK reicht Antrag auf Pachtreduzierung bei Abstieg ein

Wenn der 1. FC Kaiserslautern doch noch in die Regionalliga absteigen sollte, dann kommt am 07. Juni das Thema Stadionpacht auf den Tisch. An diesem Tag würde der Stadtrat über einen Antrag auf Pachtreduzierung diskutieren, der jetzt eingereicht wurde.

Wie die "Rheinpfalz" berichtet, beantragt der FCK eine Reduzierung der Drittliga-Pacht von 625.000 auf im Abstiegsfall dann 400.000 Euro pro Saison. Zusätzliche 100.000 Euro sollen bei einem Zuschauerschnitt von mehr als 18.000 Zuschauern fließen. Dies habe die Stadt Kaiserslautern auf Anfrage der Zeitung bestätigt. Vor rund sechs Wochen hatte der SWR noch gemeldet, dass in der Regionalliga gar kein Geld mehr bezahlt werden solle, was vom FCK jedoch direkt dementiert wurde. Noch unklar ist, was der nun eingereichte Antrag bezüglich Wartungs- und Instandhaltungskosten beinhaltet, die ebenfalls mehrere hunderttausend Euro pro Jahr betragen. Laut "Rheinpfalz" bietet der FCK der Stadt für den Abstiegsfall weitere Räume im Stadion zur Vermarktung an und würde die Geschäftsstelle verkleinern. In diesem Zusammenhang könnten einzelne Büros auf den vereinseigenen Sportpark Rote Teufel (Fröhnerhof) umziehen.

Aktuell beträgt die Pacht 625.000 Euro plus Bonuszahlungen

Im Falle des Klassenerhalts würde die Pacht für das Fritz-Walter-Stadion gleich bleiben und der Stadtrat müsste sich im Juni nicht mit dem Thema befassen. Die aktuelle Vereinbarung gilt noch für das laufende Spieljahr 2020/21 und die kommende Saison 2021/22: In der 3. Liga sind demnach 625.000 Euro plus Bonuszahlungen - etwa bei einem Zuschauerschnitt von mehr als 21.000 und/oder bei Erfolgen im DFB-Pokal - fällig. In der 2. Bundesliga müsste der FCK 2,4 Millionen Euro bezahlen. Dies hatten Stadt und Verein zu Beginn des vergangenen Jahres nach langen Debatten ausgehandelt.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon CrackPitt » 23.03.2021, 15:25


am Besten wir melden ab, wenn wir in der Regionalliga sind. Das kann sich ja kein Mensch mehr anschauen.
Dauerkarte Block 9.2 - Betze Supporters



Beitragvon Lautern-Fahne » 23.03.2021, 15:39


Der nächste logische Schritt. Finde gut, dass das angegangen wird. Aber dennoch muss der ganze Vertrag überarbeitet werden. Das Herumgedruckse ist ja nicht mehr feierlich. Man muss wirklich mal schauen, ob man den Kredit irgendwie umschulden kann. Die kreditgebende Bank muss doch auch langsam über ihr Ausfallrisiko nachdenken. Vllt. wäre eine Kopplung an die Zuschauerzahlen denkbar?



Beitragvon Cappi » 23.03.2021, 15:41


Mal ne blöde Frage: Warum ist dieser Vertrag durch die Insolvenz nicht betroffen?
Ich dachte mit einer Insolvenz würden quasi alle laufenden Verträge nichtig werden.
Warum konnte man diesen nicht neu verhandeln?
Ein Leben lang, wolln wir zu dir stehn.
Bis der Tod uns trennt, bis die Welt untergeht.
Für immer FCK :teufel2:



Beitragvon Hauptstadt_Lautrer » 23.03.2021, 15:44


Der überregionale Shitstorm auf diese Meldung wird uns sicher sein.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll.
Betze-Szene Berlin-Kreuzberg -- lasst die guten alten Zeiten in der Weißen Taube wieder aufleben!



Beitragvon Reddevil79 » 23.03.2021, 15:52


Nen schönen Gruß an die Blöd, SWR und wie sie alle heißen: Feuer frei :-)

Sollten wir absteigen würden wir uns auch in der Regionalliga 2 Dauerkarten kaufen (falls Zuschauer wieder zugelassen werden) allerdings nur wenn wir weiterhin uffm Betze spielen. Sollten wir umziehen müssen hätte der FCK für mich das letzte bisschen seiner Seele verloren
Zuletzt geändert von Reddevil79 am 23.03.2021, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon FCK_FFM » 23.03.2021, 15:57


Lautern-Fahne hat geschrieben:Der nächste logische Schritt. Finde gut, dass das angegangen wird. Aber dennoch muss der ganze Vertrag überarbeitet werden. Das Herumgedruckse ist ja nicht mehr feierlich. Man muss wirklich mal schauen, ob man den Kredit irgendwie umschulden kann. Die kreditgebende Bank muss doch auch langsam über ihr Ausfallrisiko nachdenken. Vllt. wäre eine Kopplung an die Zuschauerzahlen denkbar?


Finde die Idee einer Beteiligung an dem Zuschaueraufkommen super. Da könnte keiner meckern. Insgesamt ist es einfach ein weiteres Dilemma, auch für die Stadt K-Town. Man sieht ja an dem Vertrag, dass auch die Stadt niemals an die 3. noch an die RL gedacht haben. Arme Teufel: die klamme Stadt wird nicht jubeln und die Steuerzahler_in badet die Misswirtschaft weiter aus. Hier sieht man mal wieder, was der FCK für die Stadt bedeutet (hat): ALLES! Für was steht die Stadt sonst? Den Japanischen Garten...



Beitragvon LDH » 23.03.2021, 16:03


Cappi hat geschrieben:Mal ne blöde Frage: Warum ist dieser Vertrag durch die Insolvenz nicht betroffen?
Ich dachte mit einer Insolvenz würden quasi alle laufenden Verträge nichtig werden.
Warum konnte man diesen nicht neu verhandeln?

Der eV war doch gar nicht in der Insolvenz. Nur die KGaA. Genau das war aber ein großer Fehler. Hätte man den eV auch durch die Insolvenz geschickt und man hätte sich nicht sofort auf die regionalen festgelegt, hätte man keine Schulden bei Quattrex mehr und man hätte das Stadion evtl. zum aktuellen Verkehrswert zurück kaufen können. Aber das Risiko war Team Merk wohl zu groß.

Ganz ehrlich, wenn die Stadt sagen würde, ihr habt jetzt Investoren. Also zahlt was im Vertrag steht, ich könnte sie verstehen. Es war von Anfang an klar, dass das Thema Stadion schneller auf den FCK zukommen wird als vielen klar ist. Jetzt kommt es evtl. sogar noch schneller auf den Tisch. Die Lösung war dann offenbar die Schulden von der KGaA auf den eV zu übertragen und einfach zu sagen wir zahlen nicht mehr.
Marlon Ritter: „Anscheinend sind wir doch schlechter als wir denken“.



Beitragvon oskarwend » 23.03.2021, 16:07


Laut Aussage von Prof. Wilhelm könnte doch noch was mit dem Investor, der in Dubai lebt, und seinem Kompetenzteam gehen. Allerdings werden dann einige alte Zöpfe abgeschnitten.



Beitragvon Thomas » 23.03.2021, 16:10


Lautern-Fahne hat geschrieben:Man muss wirklich mal schauen, ob man den Kredit irgendwie umschulden kann. Die kreditgebende Bank muss doch auch langsam über ihr Ausfallrisiko nachdenken. Vllt. wäre eine Kopplung an die Zuschauerzahlen denkbar?

@Lautern-Fahne:
Du hast direkt schon das richtige Problem & Lösung angesprochen, die Sackgasse ist nämlich der Kredit, sprich die Bank - es ist am Ende nicht die Stadt und nicht der Verein. Allerdings: Für die kreditgebende Bank gibt es gar kein wirkliches Ausfallrisiko. Würde der FCK komplett pleite gehen, dann würde die Stadiongesellschaft haften. Geht auch die Stadiongesellschaft pleite, dann haftet die Stadt, sprich der Steuerzahler. Wir reden hier über den Kredit in Höhe von ca. 65 Millionen Euro plus die noch bis 2036 fälligen Zinsen von rund 45 Millionen Euro (ca. 2,95 Mio. pro Jahr). Deswegen ist dieses Problem & Lösung so kompliziert.

Dem gegenüber steht auf der Plus-Seite hauptsächlich die Tilgungsrücklage der Stadiongesellschaft in Höhe von 16 Millionen Euro (Stand: 2019/2020) sowie eben die Einnahmen von Seiten des FCK.

Wer sich tiefer ins Thema eingraben möchte, dem empfehle ich die DBB-Chronologie von 2020, wo alle Details und Zahlen sehr ausführlich, inklusive Erklärungen von Michael Littig, Klaus Weichel u.v.m. nachzulesen sind. Meine zwei Absätze hier sind nur verkürzt und nicht vollständig dargestellt.

Eine Kopplung an die Zuschauerzahlen ist im Pachtvertrag auch schon seit 2018 inbegriffen und wurde 2020 nochmals aktualisiert.

Cappi hat geschrieben:Mal ne blöde Frage: Warum ist dieser Vertrag durch die Insolvenz nicht betroffen? Ich dachte mit einer Insolvenz würden quasi alle laufenden Verträge nichtig werden. Warum konnte man diesen nicht neu verhandeln?

@Cappi:
Die Spielerverträge usw. liefen ja auch trotz der Insolvenz weiter, es gab lediglich in speziellen Fällen ein Sonderkündigungsrecht. Neu verhandelt bzw. nachverhandelt wurde der Pachtvertrag trotzdem schon mehrfach, inklusive Modalitäten für die Regionalliga, zuletzt vor einem Jahr (ebenfalls siehe Chronologie-Link). Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wurde aber natürlich auch über den Stadionvertrag besprochen, auf die Schnelle finde ich da im Archiv gerade nur hier die Meldung von Juni, vielleicht hat jemand noch einen aktuelleren Link parat.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Hauptstadt_Lautrer » 23.03.2021, 16:15


oskarwend hat geschrieben:Laut Aussage von Prof. Wilhelm könnte doch noch was mit dem Investor, der in Dubai lebt, und seinem Kompetenzteam gehen. Allerdings werden dann einige alte Zöpfe abgeschnitten.


Quelle bitte.
Betze-Szene Berlin-Kreuzberg -- lasst die guten alten Zeiten in der Weißen Taube wieder aufleben!



Beitragvon Cappi » 23.03.2021, 16:15


LDH hat geschrieben:
Cappi hat geschrieben:Mal ne blöde Frage: Warum ist dieser Vertrag durch die Insolvenz nicht betroffen?
Ich dachte mit einer Insolvenz würden quasi alle laufenden Verträge nichtig werden.
Warum konnte man diesen nicht neu verhandeln?

Der eV war doch gar nicht in der Insolvenz. Nur die KGaA. Genau das war aber ein großer Fehler. Hätte man den eV auch durch die Insolvenz geschickt und man hätte sich nicht sofort auf die regionalen festgelegt, hätte man keine Schulden bei Quattrex mehr und man hätte das Stadion evtl. zum aktuellen Verkehrswert zurück kaufen können. Aber das Risiko war Team Merk wohl zu groß.


Ah, Dankeschön. Da war mein Denkfehler.
Ein Leben lang, wolln wir zu dir stehn.
Bis der Tod uns trennt, bis die Welt untergeht.
Für immer FCK :teufel2:



Beitragvon LM2608 » 23.03.2021, 16:18


Am Ende kommt es so wie immer.
Es gibt keine große Lösung.
Der FCK wird genau so viel zahlen, wie wie man maximal aus ihm rausquetsxhen kann. Dem FCK wird dadurch die Luft zum Atmen genommen und für die Stadt stellt diese Zahlung ein Tropfen auf den heißen Stein dar. Am Ende ist damit niemanden geholfen, aber man kann die Lösung so schön der Öffentlichkeit verkaufen.
Zuletzt geändert von LM2608 am 23.03.2021, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon jens1412 » 23.03.2021, 16:20


Hauptstadt_Lautrer hat geschrieben:
oskarwend hat geschrieben:Laut Aussage von Prof. Wilhelm könnte doch noch was mit dem Investor, der in Dubai lebt, und seinem Kompetenzteam gehen. Allerdings werden dann einige alte Zöpfe abgeschnitten.


Quelle bitte.


https://youtu.be/56Z0i_UTCuA

wundert mich so oder so, dass so wenig darüber gesprochen und diskutiert wird.
Mitglied-Nr. 11323



Beitragvon LDH » 23.03.2021, 16:26


Hauptstadt_Lautrer hat geschrieben:
oskarwend hat geschrieben:Laut Aussage von Prof. Wilhelm könnte doch noch was mit dem Investor, der in Dubai lebt, und seinem Kompetenzteam gehen. Allerdings werden dann einige alte Zöpfe abgeschnitten.


Quelle bitte.

Das hat er bei Marc Litz im Teufelsplausch auf YouTube gesagt. Aber macht euch keine Hoffnungen. Der Dubaianer wird genauso wenig einsteigen wie jeder andere Investor auf dieser Welt nachdem alle Macht den regionalen übergeben wurde.

Das Thema Stadion hätte man VOR einem Einstieg von Investoren klären und mit einbeziehen müssen. Denn das FWS ist untrennbar mit dem FCK verbunden. Jetzt plötzlich da man kurz vor der Regionalliga steht braucht man sich über Dubai keine Gedanken mehr machen. Diejenigen, die mit Dubai nicht mal verhandeln wollten sind noch immer in Amt und würden beim FCK. Übrigens vor wenigen Wochen erst wiedergewählt.
Marlon Ritter: „Anscheinend sind wir doch schlechter als wir denken“.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 23.03.2021, 16:33


Man darf sich nicht wundern, wenn sich die Stadt und vor allem auch diejenigen Bewohner Kaiserslauterns, de keine glühenden Fußball-Fans sind (soll es tatsächlich geben) sich mal wieder verarscht vorkommen.

Wir haben 6 Millionen für eine Versagertrupppe und drei Trainer übrig, aber dann halt leider keinen Cent mehr für die Miete des Stadions, dass wir nutzen.

Ich könnte die Stadt verstehen, wenn sie jetzt der Saar-Pfalz-Invest mit dem Pachtvertrag auf den Füßen stehen würde.
- Frosch Walter -



Beitragvon read-only » 23.03.2021, 16:34


da ist es wieder, das stadion-problem. diese unsägliche fianzierung, die nur dem kreditgeber ein breites grinsen ins gesicht zaubert. denen kann alles, was den fck angeht, komplett egal sein, die bekommen ihr geld von der stadion-gmbh. geht die pleite, bürgt die stadt.

die einzige kleine winzigkeit mit aussicht auf erfolg könnte eine klage auf sittenwidrigkeit des kreditvertrages sein. aber dazu benötigt man (teure) anwälte. bei 3 millionen euro pro jahr bis 2036 wird die bank da einiges aufbieten, was die stadion gmbh nicht machen kann/wird.

und wohlgemerkt, 2036 läuft nur der vertrag über die zinsen aus, zum rückkauf müsste man immer noch die offene kreditsumme zahlen.
Zuletzt geändert von read-only am 23.03.2021, 16:39, insgesamt 1-mal geändert.
Seitdem der FCK aus der Bundesliga abgestiegen ist, wurde Bayern immer Meister.
Nun glaube ich, dass wir das bald wieder ändern können!



Beitragvon Axelino_39 » 23.03.2021, 16:37


Mir egal für wie blöd ihr mich haltet.
Die Stadt hat dem FCK mehr zu verdanken als der FCK der Stadt.
Soll doch die Stadt dem FCK das Stadion schenken dann ist auf Dauer beiden geholfen .



Beitragvon WernerL » 23.03.2021, 16:38


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Wir haben 6 Millionen für eine Versagertrupppe und drei Trainer übrig, aber dann halt leider keinen Cent mehr für die Miete des Stadions, dass wir nutzen.


Gut dann lass es uns umgekehrt machen, wir zahlen 3,2 Mio Pacht und leisten uns nur 2-3 Mio. für den Kader dann machen wir das ganze einmal und sind nach einem Jahr garantiert weg vom Fenster.

So war die Chance größer aufzusteigen.
Und um Geld zu verdienen und Erfolg zu haben muss man erst einmal was investieren.

das Stadion wird uns noch viel Freude bereiten weil wir das hauptproblem dieses Clubs nicht gelöst bekommen.

Und am Ende aller Tage - bleibt meine meinung - hätten wir besser Becca genommen egal was sonst komme - denn mit mickrigen Regionalen kann man nichts reissen!
Becca hätte den Club geführt wie Ismaik, bis 50+1 endlich fällt und wir wären mit ihm das Stadion losgeworden.

Meiner festen Überzeugung nach hat der Club nur dann nochmal eine Chance nach oben wenn man ein englisches Modell fährt!
Dieses rumgeeiere rund um 50+1 ist gerade für den FCK fatal, denn der Club ist zu klein um sich 50+1 leisten zu können.
16.000 Mitglieder - keine DAX Unternehmen und ein massives Stadion-Strukturproblem - sorry das reicht alles nicht mehr!
Zuletzt geändert von WernerL am 23.03.2021, 16:43, insgesamt 2-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Cappi » 23.03.2021, 16:40


WernerL hat geschrieben:So war die Chance größer aufzusteigen. Und um Geld zu verdienen und Erfolg zu haben muss man erst einmal was investieren.

Tja, wenn man aber Leuten Geld in die Hand gibt, die das anscheinend nicht gut verwalten können/konnten, wird aus Aufstieg plötzlich Abstieg.
Ein Leben lang, wolln wir zu dir stehn.
Bis der Tod uns trennt, bis die Welt untergeht.
Für immer FCK :teufel2:



Beitragvon Thomas » 23.03.2021, 16:42


Es gibt ein Update beim SWR inklusive Zitat von FCK-Geschäftsführer Voigt:

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Voigt widerspricht SWR-Bericht zur Stadionpacht

Der FCK bestreitet, dass er im Fall eines erneuten Abstiegs keine Stadionmiete mehr zahlen will. Nach SWR-Informationen wurde darüber im Stadtrat von Kaiserslautern diskutiert.

(...) Dem widerspricht FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt gegenüber dem SWR. Der FCK sei nicht mit den genannten Forderungen auf die Stadt zugegangen. Man sei in Gesprächen mit der städtischen Stadiongesellschaft über dieses sensible Thema. Es gehe darum zu klären, unter welchen Bedingungen auch im Fall eines Abstiegs im Fritz-Walter-Stadion gespielt werden könne. Je vertraulicher diese Gespräche abliefen, desto besser. "Es gilt nun, gemeinsam die Parameter zu erarbeiten, die für alle verträglich sind. Wir sprechen gerne mit allen, die dazu beitragen wollen, dass der FCK auch im Falle eines Abstiegs auf dem Betzenberg spielen kann. Ziel ist es natürlich, den Standort zu erhalten, auch wenn das bereits in der 3. Liga wirtschaftlich schwierig ist", so Voigt. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Archiv: FCK beantragt Pachtreduzierung - Stadtrat erteilt Zustimmung
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon LDH » 23.03.2021, 16:45


read-only hat geschrieben:da ist es wieder, das stadion-problem. diese unsägliche fianzierung, die nur dem kreditgeber ein breites grinsen ins gesicht zaubert. denen kann alles, was den fck angeht, komplett egal sein, die bekommen ihr geld von der stadion-gmbh. geht die pleite, bürgt die stadt.

die einzge kleine winzigkeit mit aussicht auf erfolg könnte eine klage auf sittenwidrigkeit des kreditvertrages sein. aber dazu benötigt man (teure) anwälte. bei 3 millionen euro pro jahr bis 2036 wird die bank da einiges aufbieten, was die stadion gmbh nicht machen kann/wird.

und wohlgemerkt, 2036 läuft nur der vertrag über die zinsen aus, zum rückkauf müsste man immer noch die offene kreditsumme zahlen.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Vertrag damals abgeschlossen wurde weil eine große Mehrheit beim und um den FCK dies so wollte. Jetzt 20 Jahre später sind wir alle schlauer. Aber man ging damals davon aus auf Höhe des FC Bayern zu sein und nicht des FC Homburg. Glaub mir, aus dem Vertrag raus zu kommen haben schon ganz andere Kaliber versucht als ein Herr Voigt. Alle gescheitert.

Fakt bleibt vor kurzem gab es die einmalige Chance das Stadion-Problem zu lösen. Man hat sich für die regionalen entschieden. Die haben den FCK übernommen und entscheiden doch bei allem mit. Also auf geht‘s. Herr Nardi und Co. werden dafür ja wohl eine Lösung haben. Ihr FCK, ihr Stadionproblem. Den Club übernehmen und dann beim Thema Stadion einfach sagen wir zahlen nicht find ich ganz ganz schwach.
Marlon Ritter: „Anscheinend sind wir doch schlechter als wir denken“.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 23.03.2021, 16:46


WernerL hat geschrieben:So war die Chance größer aufzusteigen.
Und um Geld zu verdienen und Erfolg zu haben muss man erst einmal was investieren.


Eben. Investieren, und nicht Geld verschleudern. Das Stadion war übrigens auch mal eine Investition, die sich jetzt immer mehr als Fehlinvestition herausstellt.

Und klar müssen wir weiter investieren, wenn wir eine Zukunft haben wollen. Aber da "investieren" von "Investoren" kommt und wir denen jetzt quasi den Laden übereignet haben, dürfte das ja kein Problem mehr sein.
- Frosch Walter -



Beitragvon WernerL » 23.03.2021, 16:52


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Eben. Investieren, und nicht Geld verschleudern. Das Stadion war übrigens auch mal eine Investition, die sich jetzt immer mehr als Fehlinvestition herausstellt.


IdR sind diese Investitionen privates Geld, weil Regionale dies ja bereit stellen.
Das geht niemanden etwas an, sie können mit ihrem Geld machen was sie wollen.
Ismaik hat vielleicht 100 mio. bereits in 1860 investiert! Er darf auch 63563487 Mio. verschleudern.

Investition heisst auch Risiko.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon salamander » 23.03.2021, 16:52


Nunja, viel wird der Verein nicht zahlen können, eher einen symbolischen Unkostenbeitrag. Ich halte es mit Blick auf auf die bisherigen Verhandlungen für illusorisch, dass sich im Stadtrat dafür eine Mehrheit findet. Und das Land wird schon gar nicht in die Bresche springen.




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