Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.

Dein Tipp: Wo landet der 1. FC Kaiserslautern in der Saison 2020/21?

Umfrage endete am 18.09.2020, 23:30

Platz 1-2 (Aufstieg)
60
39%
Platz 3 (Relegation)
33
21%
Platz 4-6
31
20%
Platz 7-9
20
13%
Platz 10-13
6
4%
Platz 14-16
3
2%
Platz 17-20 (Abstieg)
1
1%
 
Abstimmungen insgesamt : 154

Beitragvon Thomas » 15.09.2020, 23:30


Bild

Saisonvorschau 2020/21
Wohin führt der Weg der Roten Teufel?


Wo wird der 1. FC Kaiserslautern in der kommenden Saison landen? Klappt es endlich mit dem Aufstieg? Wie jedes Jahr geben wir diese Fragen gerne an Euch weiter und wagen natürlich auch eine eigene Prognose.

Gerrit1993s Vorschau:

Aller guten Dinge sind drei? Nachdem die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern vergangene Saison nur punktuell verstärkt worden war, der Wiederaufstieg trotzdem erneut krachend verfehlt wurde und das Team sich zeitweise sogar im Abstiegskampf befand, scheinen die Kaderplaner dieses Jahr ihre Lehren aus der Vergangenheit gezogen zu haben.

Sieben externe Neuzugänge stehen bislang auf der Habenseite des FCK. Mit Tim Rieder und Marvin Pourié wurden Akteure verpflichtet, die in der Lage sind, eine Mannschaft auf dem Platz zu führen. Eine Fähigkeit, die den Roten Teufeln die letzten beiden Jahre abgegangen ist. Oft war von einer "Schwiegersohn-Mentalität" zu hören, die keinen echten Leader besaß.

Hinzu kommen Spieler wie Nicolas Sessa oder Marlon Ritter, die spielerische und technische Qualitäten mitbringen und insbesondere dem Lautrer Mittelfeld gut tun werden. Marius Kleinsorge hat in Ansätzen gezeigt, dass er wertvoll werden könnte.

Vor allem aber scheint die Defensive zu stehen. Mit Alexander Winkler wurde ein qualitativ hochwertiger Innenverteidiger verpflichtet, der auch bei Standardsituationen gefährlich werden kann. Zusammen mit Kevin Kraus oder dem Kapitän Carlo Sickinger bildet sich ein starkes Zentrum heraus, das zweikampfstark ist, aber auch Fähigkeiten in der Spieleröffnung besitzt. Gemeinsam mit Rückkehrer Adam Hlousek, Dominik Schad und Philipp Hercher hat die FCK-Abwehr für Drittliga-Verhältnisse eine enorme Qualität.

Ein Manko bleibt jedoch: Mit Christian Kühlwetter, Florian Pick und Timmy Thiele hat der FCK die Torschützen von 37 seiner 59 Saisontreffer abgegeben. Mindestens ein variabler Offensivspieler muss aus meiner Sicht noch kommen, um diesen Qualitätsverlust aufzufangen. Denn es heißt zwar immer wieder: "Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften." Aber ohne gewonnene Spiele, gewinnst du am Ende eben auch keine Meisterschaft.

Meine Prognose: Auch dieses Jahr wird die Liga wieder unfassbar eng werden. Neben starken Absteigern wie Dresden oder Wiesbaden gehören Mannschaften wie Uerdingen oder Viktoria Köln, die sich prominent verstärkt haben, zum erweiterten Favoritenkreis. Dennoch: Gelingt dem FCK bei seinem schweren Auftaktprogramm ein guter Start, kann diese Saison der Aufstieg gelingen. Mein Tipp: Platz: 2 bis 6.


Kohlmeyers Vorschau:

Mir ist schon klar, welcher Gefahr ich mich nun aussetze: Nämlich der, dass hinterher wieder die kommen, die schon vorher alles besser gewusst haben und mir ein Näschen drehen.

Aber ich kann Rumgeeiere nicht leiden. Daher die klare Ansage: Wir werden ganz oben dabei sein. Warum? Weil wir diesmal einen Kader beisammen haben, der von einem Personalplaner und einem Trainer zusammengestellt wurde, die als Duo harmonieren, die nötige Zeit hatten, Pläne zu schmieden und umzusetzen, und die auch fachlich auf der Höhe sind, was Fußball im 21. Jahrhundert angeht - in dieser Gesamtheit war das am Betzenberg schon Jahre nicht mehr gegeben.

Klar, wir haben unsere Top-Scorer verloren, aber damit müssen viele Drittligisten jeden Sommer aufs Neue leben, so auch dieses Jahr. Dafür war unser Defensivverbund über zwei Drittel der vergangenen Saison der stärkste der Liga. Und mit den Neuzugängen Avdo Spahic, der den zu Leverkusen abgewanderten Lennart Grill ersetzen soll, Alexander Winkler, der die Position von André Hainault einnimmt sowie Tim Rieder, sollte er nicht schwächer geworden sein. Und die Defensive gewinnt bekanntlich die Meisterschaft. Okay, dafür gibts drei Euro ins Phrasenschwein.

Wen wir fürchten müssen? Auf dem Papier natürlich Dynamo Dresden, angesichts der Neuverpflichtungen und dem Paukenschlag, den die Sachsen gerade im Pokal gesetzt haben - dergleichen kann Euphoriewellen auszulösen, die weit tragen. Aber: Der direkte Wiederaufstieg aus der 3. Liga ist selten, zuletzt hat das der MSV Duisburg 2017 geschafft. Ich sehe Hansa Rostock, Duisburg und 1860 München als unsere größten Rivalen - weil dort gute Trainer am Werk sind, die ebenfalls genug Zeit hatten, Kader nach ihren Vorstellungen zusammenzustellen.

Dann wird es natürlich die Mannschaft geben, die keiner auf der Rechnung hat, plötzlich aber von dem berühmten "Flow" gepackt wird, den niemand erklären kann. Auch das hat in dieser Liga Tradition. Der VfL Osnabrück und die Würzburger Kickers haben es vorgemacht. Ein Selbstläufer wird es also nicht. Wichtig ist, gut aus den Startlöchern zu kommen, denn das ist die vergangenen Jahre misslungen. Und das wird bei diesem Auftaktprogramm sauschwer.

Meine Prognose: Wir steigen auf. Wenn auch nicht ohne Wenn und Aber.


Thomas' Vorschau:

Die Finanzen: Insolvenz, Schuldenschnitt, Investoren. Die Abgänge: Kühlwetter, Pick, Grill. Die Neuzugänge: Rieder, Pourié, Ritter. Die Vorbereitung: Waldalgesheim, Sandhausen, Regensburg. Die Sommerpause des 1. FC Kaiserslautern hatte mal wieder viele diskussionswürdige Momentaufnahmen zu bieten. Zuletzt machte das Team von Boris Schommers gegen die Zweitligisten SV Sandhausen (souverändes 3:0 im Testspiel) und Jahn Regensburg (unglückliches 4:5 n.E. im DFB-Pokal) zweimal einen guten Eindruck. Aber im Spiel gegen Regensburg waren eben auch diese ersten 60 Minuten, in denen die Roten Teufel absolut chancenlos waren und komplett mutlos agierten. Diese schon aus der letzten Saison bekannten Leistungsschwankungen müssen unbedingt abgestellt werden, wenn im dritten Versuch endlich das Saisonziel "Aufstieg" gelingen soll.

Das Potential für diese entscheidende Verbesserung scheint auf jeden Fall vorhanden zu sein. Der FCK hat mehrere Spieler mit Aufstiegserfahrung verpflichtet, die aber trotzdem noch hungrig und nicht satt sind. Ein, zwei starke Offensivkräfte sollen vielleicht noch hinzukommen. Damit könnte die nicht von der Hand zu weisende große Lücke geschlossen werden, die durch die Verkäufe der Top-Scorer Florian Pick, Christian Kühlwetter und Timmy Thiele (zusammengerechnet 61 Tor-Beteiligungen alleine in der Liga) gerissen wurde. Aber: Einige der neuen Hoffnungsträger sind noch nicht topfit, das FCK-Team wird manche Abläufe erstmal einspielen müssen. Dafür bleibt aber eigentlich keine Zeit, denn ein Fehlstart wie in den letzten zwei Jahren oder auch zuletzt nach der Winterpause würde nicht nur extern, sondern vor allem auch intern die notwendige Konzentration gefährden. Nach der Corona-Pause hatte der FCK eigentlich eine gute Bilanz hingelegt, aber auch hier keine zwei Spiele in Folge gewonnen. Diese Konstanz über volle 90 Minuten und über mehrere Spiele hinweg muss das Schommers-Team nun im nächsten Entwicklungsschritt auf den Platz bringen.

Meine Prognose: Vom Saisonstart hängt immer viel ab, aber dieses Jahr besonders viel. Boris Schommers muss sich möglichst schnell auf den für den Aufstieg erforderlichen Zwei-Punkte-Schnitt einpendeln, ansonsten wird seine Position von den Fans und nicht zuletzt auch von den neuen Investoren in Frage gestellt. Gelingt dem Cheftrainer das mit seinem Team - und falls die Inkonstanz abgestellt wird, ist das auf jeden Fall drin - dann werden die Roten Teufel vom Anfang an vorne dabei sein und am Schluss den Aufstieg feiern.


Flos Vorschau:

Auch, wenn es einige Funktionäre und Trainer mancher Ligakonkurrenten nicht gerne hören werden: Man kann und darf auch in einem Insolvenzverfahren auf dem Transfermarkt aktiv sein. Das geht sogar sehr gut, wie der 1. FC Kaiserslautern meiner Meinung nach in diesem Sommer bewiesen hat. Deshalb haben sich die Roten Teufel in meinen Augen auch heimlich, still und leise zu einem Kandidaten für die vorderen Plätze gemausert. Aber davon gibt es in dieser engen Liga ja bekanntlich immer sehr viele.

In der dritten Saison 3. Liga kann es nur ein Ziel geben: Endlich aufzusteigen. Personell wurde dafür (fast) alles getan. Boris Schommers durfte sich erstmals "seine" Mannschaft zusammenbauen und auch die Namen der Neuverpflichtungen klingen vielversprechend. Mehrere Akteure des neuen Kaders sind auf verschiedenen Positionen einsetzbar, was die Roten Teufel für den jeweiligen Gegner noch schwerer ausrechenbar machen dürfte. Die Mannschaft ist durch die vergangenen beiden Jahre in der 3. Liga um einige Erfahrungen reicher. Zugänge wie Tim Rieder, Marvin Pourié oder Marlon Ritter bringen nicht nur frisches Blut ins Team, sondern haben bei ihren vorherigen Klubs bewiesen, dass sie in dieser Spielklasse den Unterschied ausmachen können. Der Kader scheint für die kurze und dicht frequentierte Saison breit genug aufgestellt. Ich will aufgrund der Vergangenheit nicht zu euphorisch sein, aber mit diesem Gesamtkonstrukt könnte in der ab Freitag beginnenden Spielzeit einiges möglich zu sein. Einzig im Angriff benötigt der FCK meines Erachtens noch dringend einen Neuzugang, um endgültig konkurrenzfähig zu sein. Der Saisonstart mit Gegnern wie Dresden, Wiesbaden oder Mannheim wird für die "Männer in Rot" gleich zum echten Gradmesser.

Meine Prognose: Der FCK wird sich zur Überraschungsmannschaft der kommenden Spielzeit mausern und am Ende gelingt in einem hoffentlich dann ausverkauften Fritz-Walter-Stadion knapp die Rückkehr in die 2. Bundesliga.


Ingos Vorschau:

Zwei Jahre in der 3. Liga haben demütig gemacht. Unter dem Strich lieferte der 1. FC Kaiserslautern zuletzt einfach viel zu wenige Argumente, die für einen ernsthaften Angriff auf die Aufstiegsplätze gesprochen hätten. Trotz einzelner Ausreißer nach oben dominieren in meiner persönlichen Rückschau Stichworte wie Fehlstart, Inkonstanz oder auch Standardschwäche. Die Plätze neun und zehn in der Endabrechnung bringen diese Eindrücke auch tabellarisch auf den Punkt: Mittelmaß. Dabei, und das ist das besonders Ärgerliche, hätte nach meinem Empfinden doch eigentlich mehr drin sein müssen. Immer wieder, im Gesamtbild aber deutlich zu selten, zeigte das Team überzeugende und auch sehr gute Leistungen, nur um kurz darauf wieder unerklärlicherweise einzubrechen.

Im dritten Anlauf soll nun einmal mehr ein größerer Umbruch im Kader für eine nachhaltige Verbesserung sorgen. Auf den ersten Blick verspricht die Transferübersicht eine Verstärkung der Defensive. Auf der anderen Seite des Platzes steht gleichwohl die große Frage, ob der Kader den Verlust der drei mit Abstand besten Torschützen kompensieren und im Optimalfall sogar vergessen machen kann. Fast wichtiger als die Personalrochaden erscheinen mir allerdings Aspekte, die ich schon vor der vergangenen Saison ins Zentrum meiner Prognose gerückt hatte.

Es geht dabei um Mentalität, Selbstvertrauen und die unbedingte Bereitschaft, an jedem Spieltag auch einen noch so dreckigen Arbeitssieg einfahren zu wollen. Aufsteiger aus den vergangenen beiden Jahren wie Osnabrück, Wiesbaden oder Würzburg haben es vorgemacht. Auch ein Mangel an Führungsspielern, die gegenüber dem Gegner, aber auch intern mal unangenehm werden können, wurde in den letzten Jahren immer wieder moniert. Gut möglich, dass Zugänge wie Adam Hlousek, Tim Rieder oder Marvin Pourié hier weiterhelfen. Ohne eine Verbesserung in den genannten Punkten wird der FCK in dem um Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden formierten Favoritenfeld jedenfalls kaum bestehen können.

Meine Prognose: Auf den ersten Blick sind die Aussichten des FCK auf den Aufstieg im dritten Jahr geringer als in den beiden Spielzeiten zuvor. Die Abgänge von Leistungsträgern wiegen schwer, gleichzeitig scheint das Feld der Konkurrenten größer und vor allem deutlich stärker geworden zu sein. Andererseits: Wer will in dieser knüppelharten und zuletzt so ausgeglichenen Liga seriös die Saison voraussagen? Stand heute bin ich für die ganz vorderen Plätze eher skeptisch, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.


Wir haben uns aus dem Fenster gelehnt und nun seid Ihr an der Reihe: Im DBB-Forum könnt Ihr an der Umfrage zur Endplatzierung der Roten Teufel nehmen und gerne auch ausführlich alle Argumente für eine gute oder schlechte Saison gegenüberstellen. Wir freuen uns auf Eure Einschätzungen!

Quelle: Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Rheinteufel2222 » 16.09.2020, 00:22


Rein von den Namen her haben wir einen außergewöhnlich gut besetzten Kader. Außer Dresden sehe ich niemanden in der Liga, der besser besetzt wäre. Aber sollte es tatsächlich der erste Kader in der Geschichte von Boris Notzon sein, der auch wirklich als Mannschaft funktioniert?

Es wäre jedenfalls mal an der Zeit.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Rickstar » 16.09.2020, 08:55


Grundsätzlich steht die Mannschaft von den Namen sehr gut da. Allerdings fehlt mir noch der dreckige Stürmer Typ ala Mölders. Du kannst aufstellen, trainieren und taktieren wie du willst. Aufsteigen in den unteren Ligen tust du mit Terodde, Schaeffler, Stroh-Engel...
Nach all den Jahren habe ich das Vertrauen in BN verloren und BS reagiert mir zuwenig auf Gegner und Spielgeschehen.
Rechne mal mit einer Platzierung so um Platz 6 herum.



Beitragvon phil9309 » 16.09.2020, 09:07


Rickstar hat geschrieben:Nach all den Jahren habe ich das Vertrauen in BN verloren und BS reagiert mir zuwenig auf Gegner und Spielgeschehen.
Rechne mal mit einer Platzierung so um Platz 6 herum.


Nach den Transfers und vor allem den Informationen aus den Vorjahren (explizit, dass man Spieler wie Hercher und Thiele auf Raten kaufen musste!) sehe ich Notzon in einem anderen Licht.

Notzon versucht die Spieler(-typen) zu verpflichten, die sich der Trainer für sein System wünscht. Nachdem bei uns in den vergangenen Jahren der Trainer doch schneller gewechselt wurde als die Spieler und die finanzielle Situation immer doch deutlich schlechter war als man angenommen hatte (warum sonst diese Ratenkäufe?), wird seine Arbeit für mich erst in dieser Saison so richtig bewertbar sein.

Ich hoffe auf einen Platz an der Sonne unter den ersten 3 Plätzen, das einzige was meinen Optimismus zurückhält ist weder in der Mannschaft, noch im Trainer oder den aktuell Verantwortlichen begründet.. Es ist tatsächlich die schmerzhafte Realisierung, dass wir hier von unserem FCK sprechen.



Beitragvon Spuckymaus » 16.09.2020, 09:21


Wenn man den Kader vor allem in der Breite betrachtet,
müsste es, vorausgesetzt 2 Offensive wie Biankadi und Boyd kommen noch, eigentlich mit dem Aufstieg klappen . Wir müssten dann allerdings auch mal offensiv spielen und Chancen zu Toren machen. Einer hat geschrieben: …"die Siegermentalität" wird darüber entscheiden. Davon bin ich ebenfalls fest überzeugt. Auf jeden Fall müssten wir oben mit dabei sein und hoffentlich verschlafen wir nicht wieder die ersten 6 Spiele!

Saison 2021/2022: 2. Bundesliga wir kommen! :teufel2:
Der FCK darf niemals untergehen!



Beitragvon pfälzer-Bayer » 16.09.2020, 09:28


Wenn man sich auf eines in den letzten Jahren verlassen konnte, dann auf unser eigenes Unvermögen und katastrophale individuelle Fehler.
Sollten wir diese abschalten können, sehe ich sehr gute Chancen für Platz 1 - 5.

Skeptisch bin ich allerdings trotzdem, vor allem, weils gegen den Jahn schon wieder wie gewohnt los ging.

Ich rechne eher mit irgendwas zwischen Platz 6 - 9, wobei wir im Laufe der Saison mal wieder unten reinrutschen sollten.
Reden ist Schweigen - Silber ist Gold.



Beitragvon Betziteufel49 » 16.09.2020, 09:35


Ich schließe mich der Meinung von Rickstar und Ingos an.

Natürlich kann man nur einschätzen. Wie es kommen wird weis keiner.
Ich habe mich, bevor ich die Meinungen gelesen habe, für die Plätze 4-6 entschieden. :cry:

Schon alleine deshalb, weil in dieser Saison, erstens stärkere Mannschaften auftreten wie zu vor. Dann kommt da noch die Corona - Seuche hinzu. :o
Spiele könnten ausgesetzt oder verschoben werden. Auch einzelne Spieler könnten ausfallen. :nachdenklich: keiner weis wie es kommt. :lol:

Am Schluss könnte die Beste Verstärkung nicht zum Aufstieg reichen. :teufel2:



Beitragvon Betzegeist » 16.09.2020, 09:53


Um aufzusteigen müssen verdammt viele Dinge besser gemacht werden.

- Konstanz (fast nie 2-3 Siege in Folge)
- Standards
- Chancenverwertung
- Winner-Mentalität

Ob die Neuverpflichtungen ausreichen um all die Defizite zu beheben? Ich hoffe, sicher bin ich mir beileibe nicht.

Dazu haben wir alles was Tore gemacht hat verkauft.

Von daher ist die Mannschaft eine Wundertüte bei der ich gegenwärtig nicht glaube, dass sie ganz vorne landen kann.

Eine Initialzündung am Freitag wär mal was und würde sicher helfen. Aber auch darauf warten wir ja schon jahrelang vergebens...
Becca bleib fort!



Beitragvon oleola » 16.09.2020, 10:18


Ich bin optimistisch und behaupte, wir werden sicher aufsteigen!

Gründe:

Die Defensive wurde mit Winkler und Rieder davor extrem verstärkt. Außerdem hat man jetzt noch die Option, Sickinger in der Viererkette spielen zu lassen, was unserem Aufbauspiel sehr gut tun wird.

Im Mittelfeld haben wir uns mit Rieder wohl ziemlich sicher den Leader geholt, den wir schon lange vermisst haben. Für mich der Schlüsselspieler. Davor noch Ritter, der uns spielerisch einen deutlichen Schub geben sollte.

Standards: Defensiv schon richtig gut, wie man schon in den Spielen bisher sehen konnte. Offensiv sollte es jetzt mit Ritter auch wesentlich besser werden.

In der Offensive sehe ich noch verbesserungspotential. Aber daran scheint man ja noch zu arbeiten. Mit Pourié hat man schon einen geholt, der weiß wo das Tor steht. Trotzdem sollte noch einer kommen, weil ich ehrlich gesagt bei Röser und Huth nicht so diese Torgefahr sehe - jedenfalls nicht bei unserer bisherigen Spielweise. Sollte sich allerdings noch was auf den Flügeln tun, könnte sich das noch zu ihren Gunsten verbessern. Sind beide aus meiner Sicht Zielspieler im Zentrum, man muss sie nur füttern.

Fazit: Ich sehe uns sehr weit vorne, weil wir unser Spiel jetzt (hoffentlich) deutlich variabler gestalten können und dadurch endlich auch die tief stehenden Gegner in Bedrängnis bringen können. Alleine schon durch verbesserte Standards. Außerdem sollten wir mit unserer stark verbesserten Defensive nicht mehr diese unnötigen Gegentore bei knappen Spielen bekommen.
"Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

(Mario Basler)



Beitragvon ChrisW » 16.09.2020, 10:46


Auch ich sehe die Mannschaft deutlich verstärkt gegenüber der Truppe von der letzten Saison. Wir haben eine Achse mit erfahrenen Spielern (Winkler, Rieder, Pourie), die ich hier auch gerne mit dem Begriff "Männer" bezeichnen würde. Nur so können sich Junge Spieler entwickeln und müssen nicht gleich die volle Verantwortung übernehmen. Das wird auch Sickinger guttun, der zwar Kapitän ist, aber nicht mehr den Leader auf dem Platz spielen muss, sondern sich auf seine Leistung konzentrieren kann. Da können sich dann auch ein Bakhat und ein Cifci in Ruhe entwickeln. Zudem sind wir auch in der Breite gut aufgestellt und können Verletzungen bis zu einem gewissen Gran kompensieren. Ich finde in der Zusammenstellung dieser Mannschaft hat u.a. Boris Schommers sehr gute Arbeit geleistet. Allerdings ist er meiner Meinung nach aber auch der größtr Unsicherheitsfaktor. So kann ich und werde auch niemals die Startaufstellung gegen Regensburg verstehen. Einen Bachmann offensiv zu stellen, kann und werde ich nie begreifen... und zur HZ nichts zu verändern, obwohl man sah, dass wir NULL Torchancen hatten, geht mir auch nicht in den Kopf. Am Ende ist alles noch "gut" ausgegangen, aber zur HZ hätte es auch 0-3 stehen können. Ich stelle einen Huth und Röser vorne ins Niemandsland und verweigere ihnen jegliche Unterstützung von den Flügeln. Den einzigen Außen, den ich habe (Skarla), lass ich auf der Bank. Wenn BS diese Harakiri-Experimente abstellt, weil sie nicht immer gutgehen werden, und die besten Spieler auf die besten Positionen stellt, können wir aufsteigen. Von daher hoffe ich, dass wir gegen Dresden nicht mit der gleichen Startelf aufaufen werden, weil es ja gegen Regensburg "so gut geklappt hat". Schommers muss mit dieser Truppe liefern und nicht nach 10 Spieltagen das Feld wieder von hinten beackern.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 16.09.2020, 10:49


Man könnte auch sagen, die PS sind da. Man muss sie halt nur auch in jedem Spiel über 90 Minuten auf die Straße bringen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Schwede2002 » 16.09.2020, 11:17


Jede Saison das gleiche,viele sind euphorisch und Tippen auf Aufstieg.In der Vergangenheit hat uns die Realität aufs Maul geschlagen.

Ich tippe auf Auftaktniederlage und schon flacht die Stimmung an.

Wünsche mir nichts mehr als den Aufstieg aber es wird wieder nichts. Tippe Platz 8-14



Beitragvon pfälzer-Bayer » 16.09.2020, 11:45


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Man könnte auch sagen, die PS sind da. Man muss sie halt nur auch in jedem Spiel über 90 Minuten auf die Straße bringen.


Hoffen wir, dass wir keinen Ferrari fahren :daumen:
Reden ist Schweigen - Silber ist Gold.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 16.09.2020, 11:49


pfälzer-Bayer hat geschrieben:Hoffen wir, dass wir keinen Ferrari fahren :daumen:


Die richtige Trikotfarbe dafür hätten wir schon.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon iceman65 » 16.09.2020, 11:53


ChrisW hat geschrieben:Auch ich sehe die Mannschaft deutlich verstärkt gegenüber der Truppe von der letzten Saison. Wir haben eine Achse mit erfahrenen Spielern (Winkler, Rieder, Pourie), die ich hier auch gerne mit dem Begriff "Männer" bezeichnen würde. Nur so können sich Junge Spieler entwickeln und müssen nicht gleich die volle Verantwortung übernehmen. Das wird auch Sickinger guttun, der zwar Kapitän ist, aber nicht mehr den Leader auf dem Platz spielen muss, sondern sich auf seine Leistung konzentrieren kann. Da können sich dann auch ein Bakhat und ein Cifci in Ruhe entwickeln. Zudem sind wir auch in der Breite gut aufgestellt und können Verletzungen bis zu einem gewissen Gran kompensieren. Ich finde in der Zusammenstellung dieser Mannschaft hat u.a. Boris Schommers sehr gute Arbeit geleistet. Allerdings ist er meiner Meinung nach aber auch der größtr Unsicherheitsfaktor. So kann ich und werde auch niemals die Startaufstellung gegen Regensburg verstehen. Einen Bachmann offensiv zu stellen, kann und werde ich nie begreifen... und zur HZ nichts zu verändern, obwohl man sah, dass wir NULL Torchancen hatten, geht mir auch nicht in den Kopf. Am Ende ist alles noch "gut" ausgegangen, aber zur HZ hätte es auch 0-3 stehen können. Ich stelle einen Huth und Röser vorne ins Niemandsland und verweigere ihnen jegliche Unterstützung von den Flügeln. Den einzigen Außen, den ich habe (Skarla), lass ich auf der Bank. Wenn BS diese Harakiri-Experimente abstellt, weil sie nicht immer gutgehen werden, und die besten Spieler auf die besten Positionen stellt, können wir aufsteigen. Von daher hoffe ich, dass wir gegen Dresden nicht mit der gleichen Startelf aufaufen werden, weil es ja gegen Regensburg "so gut geklappt hat". Schommers muss mit dieser Truppe liefern und nicht nach 10 Spieltagen das Feld wieder von hinten beackern.


Ich stimme deiner Meinung zu mit Schommers als Unsicherheitsfaktor. Schommers hat viele Spieler (pourié, Rieder, Kleinsorge, Ritter, Winkler, Hlousek, Sessa) mit Notzon zusammen geholt, die uns bestimmt weiterhelfen werden, nur sollten sie auf den richtigen Positionen eingesetzt werden, (auch wenn einige sehr variabel sind) und keine Experimente mehr veranstalten. Auch sollte das System (442,433,4321,4222, 4231) auf die eingesetzten Spielern abgestimmt werden und nicht eins vorgeben und mit irgeneinem spieler besetzen. Z.B. Bachmann(beste Position zentral defensiv) am wochenende auf rechts war 1. Halbzeit gar nicht vorhanden, 2. Halbzeit zwar gesteigert, aber rechts offensiv sieht für mich anders aus. Wie du schon angedeutet hast, gab es bessere Optionen mit Skarladitis, Bakhat oder Morabet.
Auch bin ich der Meinung, wenn man merkt, das etwas in der 1. Halbzeit nicht so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat, ziemlich zeitnah zu reagieren, mit Umstellungen oder zumindest in der Pause wechseln und nicht bis zur obligatorischen ,, 60',, Minute warten. Er muss Zeichen setzen.
Ich hoffe auch auf einen guten Start. Wenn alle fit werden und auch bleiben, ihre Leistungen abrufen, denke ich, das es in dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann (außer Waldhof, die können ruhig öfters verlieren), das WIR oben ein Wort um den Aufstieg mitreden können und werden.



Beitragvon 1:0 » 16.09.2020, 11:58


Die einzige der 5 DBB-Prognosen, die mein Gefühl widerspiegelt ist die von INGO.

Bei den anderen - insbesondere der von Kohlmeyer - ist doch sehr der Wunsch Vater des Gedankens!
Zuletzt geändert von 1:0 am 17.09.2020, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon DerScheintrügt » 16.09.2020, 11:58


Ich hätte es fußballromantisch cooler gefunden, wenn wir mit der Idee vor der letzten Saison "eigenes Team langfristig aufbauen" erfolgreich gewesen wären

denke aber dass schommers idee für diese Saison vielversprechender ist: "hinten sicher stehen; Standardstärke und individuell gute Spieler holen"
vorallem durch eine starke defensive gewinnt man bekanntermaßen meisterschaften und durch standards gewinnen wir gerne auch mal ein spiel dreckig

ich bin ziemlich optimistisch - dresdens euphorie erinnert an unsere euphorie vor 2 Jahren: mit klangvollen Namen angreifen, würde ihnen den zweiten aufstiegsplatz neben uns gönnen :wink:

ansonsten sehe ich keine übermannschaft, aber die dritte liga ist so unberechenbar, dass auch dieses Jahr 7-8 Teams zum Favoritenkreis gehören, inkl. uns

Im gegensatz zu vielen glaube ich auch nicht dass ein guter Start reicht und das bei einem schlechten Start wir keine chance mehr haben - es wird auch dieses jahr sehr ausgeglichen und bis zum Ende spannend (ich wünsche mir sehr, dass wir die letzten 3 Spieltage nohc um den Aufstieg mitspielen - dort ist dann auch das Quäntchen Glück notwendig, das man vor Zuschauern am Betze dann erzwingen kann) :teufel2: :teufel2:



Beitragvon Tical1983 » 16.09.2020, 12:16


Ich hab kein gutes Gefühl leider und glaube wir spielen von Anfang an gegen den Abstieg und hoffe es geht gut aus. Gegen Dresden kann ich mir einfach nicht vorstellen das wir Punkten und das Auftaktprogramm ist eh heftig.

Ich hoffe es kommt noch was für die Flügel oder ein variabel einsetzbarer Offensivmann oder 2.

Hoffw wir auf das beste und dass ich komplett daneben liege.

Prognose 14-18



Beitragvon BadenTeufel8493 » 16.09.2020, 12:45


Es ist schwierig einzuschätzen, was diese Saison für uns bringen kann.
Den Kader an sich würde ich ja mit sehr gut bis gut bewerten. Das ist allerdings lediglich auf dem Papier der Fall. Ob das in der Praxis auch so werden wird, ist eine ganz andere Frage.
Optimismus wird bei diesem Verein ja seit dem Bundesligaabstieg nicht mehr belohnt und daher wage ich es nicht uns als "Aufstiegsfavoriten" bezeichnen. Auch wenn es sicherlich weniger klangvolle Namen in den konkurrierenden Kaderbesetzungen gibt.
Mein größter Wunsch wäre es wenn endlich mal wieder eine Mannschaft auf dem Platz steht, die dazu in der Lage ist etwas Konstanz, was die positiven Leistungen angeht, zu zeigen. Ich möchte keinen Spielen mehr hinterhertrauern, in denen man Punkte verschenkt, weil man nur eine Halbzeit oder weniger beschlossen hat Fußball zu spielen. Es darf auch gerne häufiger 2x am Stück gewonnen werden, bevor man wieder Punkteverluste einfährt.
"I sometimes feel that I'm impersonating the dark unconscious of the whole human race. I know this sounds sick, but I love it." - Vincent Price



Beitragvon Gund » 16.09.2020, 12:54


Für die Mannschaft hät ich mir gewünscht das die ersten 6 Spiele noch ohne Zuschauer sind. Klar ist es jetzt fürm Verein besser aber ich fand das die Mannschaft ohne Zuschauer wie befreiter gespielt hat. Ich bin auch der Meinung das wir uns vor keiner Manschaft verstecken müssen und auch am Freitag was holen. Obs für nen Sieg langt wird man sehn aber wir haben auch eine starke Truppe. Wir spielen oben mit obs zum Schluss reicht werden wir sehn aber ich glaub an die Mannschaft da wir uns richtige Typen geholt haben



Beitragvon Miro.Klose » 16.09.2020, 12:57


Ich tippe auf einen durchwachsenen schweren Start 4 Punkte aus den ersten 3 Spielen.

Später wird es besser. Ich tippe auf Relegation gegen Karlsruhe. Pourie wird uns dann hoch schiessen



Beitragvon Steckbeenich » 16.09.2020, 13:10


Vielen Dank für die schönen Einblicke in die Gedankenwelt von Euch DBB-Autoren.

Einziges Manko sehe ich im Fokus "Mannschaft". Völlig klar und unbestritten sind die Spieler, deren Qualität und Zusammenstellung extrem wichtig. Doch denke ich, hatten wir in den letzten 5 Jahren durchaus hier oft gute Kader, daher auch die meist positiven Prognosen im Vorfeld einer Saison.

Woran lag es dann also? Für mich, und das habe ich in einem anderen Thread bereits geschrieben, ist der Einfluss der Vereinsstruktur, -Klimas und Personen im Vorstand, über sportlichem Leiter und Trainer, die eine Einheit bilden müssen essenziell. Dies kann man am Erfolg und Misserfolg bis in die Spitzen der Champions League meiner Meinung auch deutlich ablesen.

Gerade in der 3. Liga sind die Leistungsunterschiede in den Mannschaften gar nicht so groß.
Desto entscheidender ist es, dass jedem in der Mannschaft klar sein muss, das Wort des Trainers ist unantastbar. Die Entscheidungen können ja kontrovers diskutiert werden, trifft dieser aber die Vorgaben und legt eine Marschroute fest, muss die Gruppe das akzeptieren und geschlossen umsetzen. Nur wenn dieses Klima vom Vorstand beginnend, klar und überzeugend vorgelebt wird und die Spieler damit wissen, dass sie aussortiert werden, sollten sie sich diesem Grundsatz nicht entsprechend verhalten, nur dann kann eine Einheit entstehen und diese ein Ziel verfolgen und umsetzen. Das Alibi des "falschen Systems und Trainings" darf gar nicht erst aufkommen.

Und genau dieses Klima hatten wir Jahre nicht. Voigt, Notzon und Schommers sind allem Anschein gerade im Prozess eine solche Einheit zu werden. Wir alle können nur hoffen, dass sie das nicht nur extern sondern vor allem intern leben. Aufstiege, Meisterschaften und Titel werden nicht durch Einzelspieler ermöglicht, es ist das Kollektiv. Und dieses kann der Trainer, so entscheidend er unbestritten ist, nicht alleine formen.

Jüngstes und sehr auffälliges Beispiel ist doch der FC Bayern. Ein Kovac wurde intern langsam aber sicher untergraben und abgesägt. Angezählt in vorderster Front von KH Rummenigge. Es war einfach nicht sein Trainer und er war aufgrund seiner Eitelkeit auch nicht bereit, diesem intern und extern die nötige Unterstützung zu geben. Damit war das Projekt bereits gestorben, bevor es begonnen hatte. Formation, Taktik und Spieler sind dann nebensächlich. Die Idee des Trainers ebenfalls. Sie wird einfach nicht mehr beachtet.

Freiburgs Erfolg baut wesentlich darauf auf. Dort passieren im regelmäßigen Abstand Fehler. Wird deshalb der Trainer angezählt oder zählt dieser die Spieler unter der Gürtellinie an?

Wenn wir dieses Klima schaffen, und daran haben wir Fans ebenfalls massiven Einfluss, dann kann sich etwas entwickeln. Nur über die Spielerqualität wird es nicht mehr als Platz 8.

Mein Glaube an 1-3 lebt, eben genau wegen der letzten Monate unter Voigt, Notzon und Schommers.



Beitragvon Rubert 1848 » 16.09.2020, 14:03


Wir müssen den Aufstieg anpeilen, keine Frage. Ob wir Fünfter werden oder Zehnter, wen würde dieser Unterschied in unserer Vereinssituation schon großartig interessieren? Wir brauchen eine richtige Perspektive, die gibt es nur im Falle eines Aufstiegs. Den können wir schaffen, ich glaube jedenfalls daran. Wenn wir das nötige Schlachtenglück haben, Zusammenhalt beweisen und und über folgendes bedenken:

Wir benötigten in jedem Falle noch einen schnellen Außen.

Des weiteren hoffe ich, dass sich die Mannschaft sehr zügig findet. Es gibt Mannschaften, die tolle Aufholjagden hingelegt haben. In der Regel reicht es aber hinten heraus nicht mehr, wenn man am Saisonanfang abreißen lässt.

Von Minute eins an sollte die stärkste Elf auf dem Platz stehen.

Ein Spiel beginnt mit der ersten Minute, nicht erst ab Minute 60. Das ist nicht nur eine Frage der Aufstellung, sondern auch eine Frage der Einstellung.

Dagegen halten, Biss zeigen, den Sieg wollen. Wenn ich neunzig Minuten lang eine Männermannschaft sehe verzeihe ich fast jeden Fehler.

Auf geht es. Ich freue mich auf die Saison!!
Scheiß TuS Koblenz



Beitragvon beninho » 16.09.2020, 14:23


Zu der Weisheit, dass die Offensive Spiele gewinnt und die Defensive Meisterschaften, habe ich etwas in der 3. Liga Historie recherchiert.

Betrachtet man rein die geschossenen und gefangenen Tore der Platzierungen 1-3 und vergleicht sie mit unser Bilanz aus dem letzten Jahr (59:54), so stellt man folgendes fest:
Die Hälfte (18 aus 36!) aller Top 3 platzierten Mannschaften kamen mit unserem Gesamtergebnis von 59 geschossenen Toren oder weniger aus (Aue und Osnabrück gelang es sogar gleich 2 mal). Das hat mich definitiv überrascht!
Dabei fingen diese Mannschaften durchschn. aber nur 32 (0,85 pro Spiel) statt 54 Tore (1,42 Tore pro Spiel).

Die starke Nach-Re-Start Defensive sehe ich - wie die meisten hier - top verstärkt.
Im Tor haben wir mMn keine Verschlechterung.
Wir haben nun jeweils drei Top Leute für
IV (Kraus: scheint in guter Verfassung/Form zu sein; Carlo & Winkler) und für
AV Hlousek, Hercher, Schad.
Ja, Mai ist in die Heimat gewechselt. Kann man nichts machen. Aber wie viele Konkurrenten haben da denn noch eine ähnliche Qualität wie wir (auf dem Papier)? Vor allem in dieser Breite?
Auf AV kann da schön rotiert werden. Mehr Frische bei gleicher Qualität. Im Abwehrzentrum bin ich eher ein Freund von Konstanz. Man muss aber definitiv keine Angst mehr davor haben, dass da jemand für ein paar Spiele ausfällt.
Mit einem Rieder davor (bleib gesund Junge!), der mit seinen Leistungen gerne an die Vorsaison anknüpfen kann, ist das ein Defensivverbund, dem der Aufstieg zuzutrauen wäre.

Das Mittelfeld (auch der Sturm) ist durch die Vielzahl an möglichen Formationen und die zusätzliche Variabilität der Spieler in wenigen Sätzen kaum an festen Positionen zu analysieren.
Das zeigt sich auch an der Vielzahl an gewünschten Aufstellungen hier im Forum und auf TM.
Vorteil, wir sind schwer ausrechenbar. Vorteil, wenn unsere Spieler die variablen Pläne des Trainers auch so umsetzen können. Nachteil, wenn sich keine feste Achse bildet/ das Einspielen nicht funktioniert oder zu lange dauert.
Auf Seiten der Zu- und Abgänge haben wir uns aber auch hier deutlich verbessert. Fehlt noch ein Biankadi. :D

Die größten Fragezeichen sehe ich im Sturm. Eine Beurteilung ist da kaum möglich. Bloß ein Raten. Denn alles was mehr als 3 Tore letzte Saison erzielt hat, hat uns bekanntlich verlassen. Trifft Huth auch so häufig in unserem System/Spielstil? Dreht Röser auf?
Wie finden sich Ritter und Pourie ein?

Die ausstehende Verstärkung auf LA schon einkalkuliert, traue ich unserer Offensivabteilung jedenfalls zu Spiele zu gewinnen. :teufel2:

Fazit:
Etwas Euphorie haben die Neuverpflichtungen bei mir jedenfalls (wie jedes Jahr!) ausgelöst.
Das ist definitiv unser stärkster Drittligakader.
Was aus der Hoffnung wird, dass es dadurch auch wieder erfolgreicher wird? Hoffentlich nicht so wie jedes Jahr! :lol:

Mein optimistischer Tipp: Relegation. :teufel2: Einfach mal direkt aufsteigen, wäre nicht so ganz FCK. :lol:

P.S.: Ja, ich sehe auch was alles noch nicht funktioniert (Stichwort: Verbandspokalspiele, die ersten 60 Min DFB Pokal). Sehe aber auch die zweiten 60 Minuten DFB Pokal. Sehe eine Handschrift des Trainers und Verbesserungen auf dem Platz sowie einen Plan der Kaderbauer (Boris und Boris).

Ich hoffe, dass wir es diese Saison halbwegs schaffen eines unserer größten Probleme zu bändigen: die Ungeduld. Gelingt das, werden wir aufsteigen. Davon bin ich überzeugt.
Man muss nämlich eben nicht schon nach 5 Spieltagen (vor allem nicht mit dem Programm) Richtung 2 Punkte Schnitt unterwegs sein!
Wer das Bayern II Beispiel nicht mag, kann auch gerne nach Würzburg schauen (je 6 Punkte nach 5 Spielen; jeweils Abstiegskampf zum Ende der Hinrunde!)

Den Ausführungen von Steckbeenich schließe ich mich zudem uneingeschränkt an:

Steckbeenich hat geschrieben:[...]
Desto entscheidender ist es, dass jedem in der Mannschaft klar sein muss, das Wort des Trainers ist unantastbar. Die Entscheidungen können ja kontrovers diskutiert werden, trifft dieser aber die Vorgaben und legt eine Marschroute fest, muss die Gruppe das akzeptieren und geschlossen umsetzen. Nur wenn dieses Klima vom Vorstand beginnend, klar und überzeugend vorgelebt wird [...] kann eine Einheit entstehen und diese ein Ziel verfolgen und umsetzen. Das Alibi des "falschen Systems und Trainings" darf gar nicht erst aufkommen.

Und genau dieses Klima hatten wir Jahre nicht. Voigt, Notzon und Schommers sind allem Anschein gerade im Prozess eine solche Einheit zu werden. Wir alle können nur hoffen, dass sie das nicht nur extern sondern vor allem intern leben. Aufstiege, Meisterschaften und Titel werden nicht durch Einzelspieler ermöglicht, es ist das Kollektiv. Und dieses kann der Trainer, so entscheidend er unbestritten ist, nicht alleine formen.

Wenn wir dieses Klima schaffen, und daran haben wir Fans ebenfalls massiven Einfluss, dann kann sich etwas entwickeln. [...]

Mein Glaube an 1-3 lebt, eben genau wegen der letzten Monate unter Voigt, Notzon und Schommers.
.



Beitragvon FCK_FAN_1971 » 16.09.2020, 15:41


Ich tippe: 1 Punkt nach 3 Spieltagen Es fehlen noch 1 Topstürmer und 1 Mittelfeldspieler. Die 2 Kracher sind noch nicht da. Wenn es anders kommt, freue ich mich.




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