Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 09.03.2020, 14:33


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Coronavirus: Geisterspiele auch in der 3. Liga?

Die nationalen und internationalen Fußball-Verbände beraten über Spielabsagen oder Zuschauerausschlüsse aufgrund des grassierenden Coronavirus. Ob auch Spiele des 1. FC Kaiserslautern betroffen sein werden, steht noch nicht fest, ist aber möglich.

Heute Mittag hat die Uefa beschlossen, dass das Champions-League-Rückspiel zwischen Paris St. Germain und Borussia Dortmund am Mittwoch ohne Zuschauer ausgetragen wird. Das heutige Montagsspiel der 2. Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld soll von Seiten der DFL hingegen normal ausgetragen werden. Die DFL berät intern über das weitere Vorgehen und mögliche Spiele ohne Zuschauer in den kommenden Tagen. Zuvor hatte gestern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Absage aller Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern empfohlen.

Ausgerechnet jetzt wartet eine englische Woche auf die 3. Liga

Es ist davon auszugehen, dass sich auch der für die 3. Liga zuständige DFB den Entscheidungen der DFL anschließen wird. Besonders schade wäre für viele FCK-Fans ein Geisterspiel am kommenden Samstag, den 14. März beim 1. FC Magdeburg: Die FCM-Arena wäre für viele Anhänger ein neues Stadion, auf der Gegenseite stünde eine besonders stimmungsvolle Fankurve, über 600 Auswärtsfahrer haben sich ein Ticket für den vom Fanbündnis FCK organisierten Sonderzug gekauft. Ebenfalls betroffen sein könnten theoretisch das nachfolgende Heimspiel im Fritz-Walter-Stadion gegen 1860 München am Dienstag, den 17. März sowie die Auswärtspartie bei Carl Zeiss Jena am Samstag, den 21. März.

Die 3. Liga hätte noch einen freien Nachholtermin am 08. April

Dass es ebenso unwahrscheinlich wie zu Spielabbrüchen wegen beleidigender Spruchbänder auch nicht zu Spielverschiebungen wegen des Coronavirus kommt, hat einen relativ einfachen Grund: Die vollgepackten Spielpläne der Verbände lassen im EM-Jahr kaum noch Ausweichtermine zu. Zumindest für die 3. Liga könnte sich aber noch eine Lücke bieten: Am Mittwoch vor Ostern, den 08. April, ist hier im Rahmenterminkalender ein "Nachholtermin" eingetragen. Eigentlich ist dieses Datum für Nachholspiele des 31. Spieltags (FCK gegen Duisburg am 28. März) vorgesehen, falls dann manche Vereine viele eigene Spieler zu Länderspielpausen abstellen müssten. Vielleicht bietet dieser Termin aber auch die Möglichkeit für Nachholspiele anstatt Geisterspiele infolge des Coronavirus? Immerhin sind die Drittligisten noch deutlich mehr auf die Einnahmen von Stadionzuschauern angewiesen als die Klubs in der Bundesliga und der Champions League.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 17:40 Uhr:

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Das Stadion des 1. FC Magdeburg; Foto: Goodway/CC

Auswärtsspiel in Magdeburg wohl ohne Zuschauer

Die Stadt Magdeburg hat Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt - und damit auch die reguläre Austragung des Auswärtsspiels des 1. FC Kaiserslautern beim 1. FC Magdeburg am Samstag. Ob das Spiel ohne Zuschauer stattfindet oder verschoben wird, steht noch nicht fest.

In einer offiziellen Mitteilung schreibt die Stadt Magdeburg: "Die Landeshauptstadt Magdeburg und das zuständige Gesundheits- und Veterinäramt untersagen ab sofort Konzerte, Sport- und andere Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besucher*innen. Damit schließt sich die Landeshauptstadt der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums von gestern Abend an."

Der 1. FC Kaiserslautern kündigt via Facebook weitere Infos an, sobald diese vorliegen: "Die Stadt Magdeburg und das zuständige Gesundheits- und Veterinäramt haben Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt. Ob dadurch das Spiel des FCK beim 1. FC Magdeburg am Samstag abgesagt wird oder ohne Zuschauer gespielt wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Vereine, Verbände und Behörden stehen im Austausch. Wir informieren Euch, sobald es neue Informationen gibt."

Quelle: Der Betze brennt / Stadt Magdeburg / 1. FC Kaiserslautern


Ergänzung, 20:54 Uhr:

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DFB-Ausschuss empfiehlt Verlegung von FCM-FCK

Viele Fans und insbesondere über tausend Auswärtsfahrer des 1. FC Kaiserslautern fragen sich heute: Wie wird bezüglich des Gastspiels beim 1. FC Magdeburg entschieden? Der DFB-Ausschuss 3. Liga empfiehlt eine Verlegung der eigentlich für Samstag geplanten Partie anstatt einer Austragung ohne Zuschauer.

In einer Online-Übersicht schreibt der DFB explizit zur 3. Liga und zum Spiel FCM-FCK: "(…) Betroffen ist unter anderem das Heimspiel des 1. FC Magdeburg am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern. DFB und Vereine sind nun in Abstimmung, wie mit dem Spiel verfahren wird. Der Ausschuss 3. Liga hat sich in seiner heutigen Sitzung grundsätzlich dafür ausgesprochen, in solchen Fällen die betroffenen Partien zunächst eher zu verlegen statt Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb signifikant für die finanzielle Stabilität der Klubs sind und mehr als 21 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen. Aktuell wird geprüft, inwieweit die Empfehlung des Ausschusses umgesetzt werden kann."

Für FCM-FCK sind schon über 19.000 Karten verkauft

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Stadt Magdeburg heute Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt. Für das Fußballspiel am Samstag wurden schon 19.000 Karten verkauft, aus Kaiserslautern sollte ein Sonderzug mit mehr als 600 Fans rollen. Ein möglicher Nachholtermin könnte der 08. April 2020 sein, aber auch andere Daten sind denkbar (siehe frühere DBB-Meldung). Rein finanziell wären Geisterspiele für die Vereine in der 3. Liga deutlich schmerzhafter als in der Bundesliga, weil die meisten Klubs hier stärker auf diese Einnahmen angewiesen sind.

Eine endgültige Entscheidung für das Spiel Magdeburg gegen Kaiserslautern soll am morgigen Dienstag fallen.

Quelle: Der Betze brennt / DFB


Ergänzung, 10.03.2020:

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Coronavirus: FCK stellt Ticket-Vorverkauf vorerst ein

Aufgrund der Unsicherheit wegen des Coronavirus hat sich der 1. FC Kaiserslautern dem Vorgehen anderer Vereine angeschlossen und den Ticket-Vorverkauf für alle Spiele vorläufig eingestellt. In den nächsten Wochen könnte es möglicherweise zu mehreren Geisterspielen und/oder Spielverlegungen kommen.

Auf Facebook schreibt der Verein: "Hallo liebe FCK-Fans, aufgrund der aktuellen Lage und der damit verbundenen Unsicherheit, ob und wie die kommenden Partien der Roten Teufel ausgetragen werden, setzt der FCK vorerst den Vorverkauf für alle Spiele aus. Über das weitere Vorgehen werden wir informieren, sobald entsprechende Entscheidungen vorliegen."

Bayern will Großveranstaltungen für mehr als einen Monat untersagen

Momentan wird noch darüber beraten, ob das kommende FCK-Spiel in Magdeburg am Samstag ohne Zuschauer ausgetragen oder auf einen späteren Termin verlegt wird. In Bayern will die Staatsregierung laut Medienberichten heute Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern bis einschließlich Karfreitag (10. April 2020) verbieten. Sollte dieser Beschluss tatsächlich gefasst werden, ist es denkbar, dass auch andere Bundesländer nachziehen werden - und dann wären auch vom FCK deutlich mehr Spiele als nur jenes in Magdeburg betroffen (siehe kompletter Spielplan des FCK).

Quelle: Der Betze brennt / FCK


Ergänzung, 10.03.2020:

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Auch FCK-Spiel an Ostern in Würzburg betroffen

Die Coronavirus-Epidemie wird den deutschen Fußball voraussichtlich noch lange beschäftigen: In Bayern wurden nun alle Großveranstaltungen bis nach Ostern (!) untersagt. Betroffen ist somit auch das Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern bei den Würzburger Kickers.

Ursprünglich sollten im Freistaat Bayern bis zum 10. April alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern abgesagt werden. Nun wurde dieser Beschluss sogar offiziell noch bis zum 19. April 2020 ausgeweitet - und betrifft damit neben Partien der Champions League und der Bundesliga auch noch ein weiteres Drittliga-Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern: Am Osterwochenende (11./12./13. April 2020) sollen die Roten Teufel regulär bei den Würzburger Kickers antreten, diese Partie ist noch nicht fest terminiert. Nach der jetzt neuen Regelung in Bayern muss dieses Spiel entweder ohne Zuschauer ausgetragen oder auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Das gleiche gilt bereits für das FCK-Auswärtsspiel diese Woche beim 1. FC Magdeburg - hier wird mit einer Entscheidung im Laufe des heutigen Tages gerechnet.

FCK berät und informiert über das Vorgehen bei Heimspielen

Zwischen den genannten Auswärtsspielen in Magdeburg und Würzburg stehen für den FCK außerdem noch vier Heimspiele (inklusive Verbandspokal) und eine weitere Auswärtspartie (am 21. März 2020 in Jena) auf dem Spielplan. Auch hier sind Zuschauerausschlüsse und Verlegungen je nach weiterer Entwicklung realistisch. Der FCK hat Informationen über das weitere Vorgehen angekündigt, sobald entsprechende Entscheidungen vorliegen (siehe Chronologie im DBB-Forum).

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 10.03.2020:

Entscheidung zum Spiel Magdeburg-FCK vertagt

1. FC Magdeburg strebt Verschiebung des Kaiserslautern-Heimspiels an

Am gestrigen Montag hat die Landeshauptstadt Magdeburg aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus festgelegt, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern in der Ottostadt vorerst auszusetzen. Am heutigen Dienstag erfolgte ein gemeinsamer Austausch zwischen dem Ausschuss 3. Liga und dem DFB, um die aktuelle Situation zu bewerten. Mittlerweile sind mehrere Drittligisten in den entsprechenden Kommunen und Bundesländern von dieser Festlegung betroffen.

Aktuell strebt der 1. FC Magdeburg an, das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern zu verlegen (Termin: Samstag, 14.03.2020, 14:00 Uhr, MDCC-Arena). Eine Entscheidung zur möglichen Verlegung der Partie steht aus, der 1. FC Magdeburg informiert, sobald es einen neuen Stand gibt.

Quelle: Pressemeldung FCM


Ergänzung, 10.03.2020:

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Corona-Infos für Spiele in Jena und Kaiserslautern

Mit Thüringen und Rheinland-Pfalz haben sich zwei weitere Bundesländer zur Austragung von Fußballpartien positioniert: Das Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern bei Carl Zeiss Jena wird demnach ebenfalls verschoben oder ohne Zuschauer stattfinden. Noch keine sichere Regelung gibt es hingegen für die anstehenden Heimspiele der Roten Teufel.

Wie zuvor schon unter anderem der Freistaat Bayern sowie das Land Sachsen-Anhalt bzw. die Stadt Magdeburg hat nun auch der Freistaat Thüringen mit einer Frist bis zum 10. April 2020 alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt. Die "Deutsche Presse-Agentur" schreibt dazu: "Um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vorzubeugen, sollen in Thüringen vorerst keine Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern stattfinden. Eine entsprechende Weisung sei am Dienstag allen Kommunen gegeben worden, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner am Dienstag in Erfurt." Das FCK-Auswärtsspiel bei Carl Zeiss Jena soll regulär am Samstag, den 21. März 2020 stattfinden - ebenso wie für die Partien beim 1. FC Magdeburg (14. März 2020) und den Würzburger Kickers (Mitte April 2020) wird nun über eine Verlegung oder ein "Geisterspiel" ohne Zuschauer beraten.

Rheinland-Pfalz: Ministerpräsidentin Dreyer fordert Regelung vom DFB

In Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung am Nachmittag ebenfalls eine Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern empfohlen - allerdings nur in geschlossenen Räumen. Der "Trierische Volksfreund" schreibt unter Bezugnahme auf Ministerpräsidentin Malu Dreyer: "Bei Fußballspielen, die unter freiem Himmel ausgetragen werden, forderte Dreyer die Verbände DFB und DFL auf, Lösungen für die Bundesligen und die Amateurklassen zu finden. Es könne nicht sein, dass Vereine selber darüber zu entscheiden haben, ob sie Spiele ohne Zuschauer austragen und dass es in allen Teilen der Bundesrepublik verschiedene Lösungen gebe, sagte Dreyer."

FCK-Heimspiele gegen München, Morlautern, Duisburg und Chemnitz

Der 1. FC Kaiserslautern soll laut Spielplan in den kommenden dreieinhalb Wochen zuhause im Fritz-Walter-Stadion vier Partien bestreiten, und zwar gegen 1860 München (17. März 2020), den SV Morlautern (Verbandspokal, 25.03.2020), den MSV Duisburg (28.03.2020) und den Chemnitzer FC (04.04.2020). Der Vorverkauf für diese Spiele wurde heute Morgen wegen der unklaren Lage vorläufig eingestellt (siehe Chronologie im DBB-Forum).

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 10.03.2020:

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3. Liga: DFB berät Partien des 28. und 29. Spieltags

Der DFB hat vor wenigen Minuten seine Informationen zu Spielplan-Änderungen aufgrund des Coronavirus aktualisiert: Demnach soll "in Kürze" zunächst die Austragung des 28. und 29. Spieltags geklärt werden.

Viele Klubs der 3. Liga sind stark auf ihre Zuschauereinnahmen angewiesen, weshalb sich die Verbände hier mit Geisterspielen nicht so leicht tun wie in der Bundesliga. Am gestrigen Montag hatte der zuständige DFB-Ausschuss noch eine Verlegung der betroffenen Partien empfohlen - nach den neuesten Entwicklungen scheint dies aber nicht mehr komplett möglich zu sein (siehe Chronologie im DBB-Forum). Geklärt werden sollen nun in Rücksprache mit den Vereinen zunächst die Spieltage 28 am Wochenende und 29 am nächsten Dienstag/Mittwoch.

"Meinungsbild der Vereine wird in die Entscheidungsfindung einfließen"

In der heute Abend aktualisierten Stellungnahme schreibt der DFB folgendes: "Der DFB ist aktuell mit dem Ausschuss 3. Liga und den Klubs in Klärung, wie zunächst mit dem Spieltag am Wochenende und dem direkt anschließenden 29. Spieltag unter der Woche verfahren wird. In seiner Sitzung am Montag hatte sich der Ausschuss 3. Liga in einer ersten Einschätzung grundsätzlich dafür ausgesprochen, betroffene Partien zunächst eher zu verlegen statt Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb signifikant für die finanzielle Stabilität der Klubs sind und mehr als 21 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen. In der abschließenden Entscheidungsfindung und Risikoabschätzung sind auch rechtliche Aspekte sowie die Einschätzung weiterer möglicher Szenarien im Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie zu berücksichtigen, um den Spielbetrieb sportlich ordnungsgemäß und bestmöglich fortführen zu können.

Die Abstimmung mit den Klubs zu den nächsten beiden Spieltagen soll - auf Grundlage der bisher offiziell vorliegenden behördlichen Anordnungen - in Kürze abgeschlossen sein. Das Meinungsbild der Vereine wird dann in die weitere Entscheidungsfindung mit einfließen. Zudem haben DFB und Ausschuss die Klubs der 3. Liga für nächsten Montag nachmittags zu einer außerordentlichen Versammlung nach Frankfurt eingeladen, um das weitere Vorgehen nach dem 29. Spieltag zu besprechen."

Quelle: Der Betze brennt / DFB


Ergänzung, 11.03.2020:

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Nächste zwei Spieltage der 3. Liga werden verlegt

Nach Informationen des "SWR" werden die nächsten zwei Spieltage der 3. Liga aufgrund des Coronavirus verschoben. Dies hat auch der DFB mittlerweile bestätigt. Betroffen davon sind die Spiele des 1. FC Kaiserslautern auswärts beim 1. FC Magdeburg sowie zuhause gegen 1860 München.

Die beiden Spiele sollen demnach an einem Termin "nach Ostern", voraussichtlich frühestens Anfang Mai, nachgeholt werden. Eigentlich hätte die nun abgesagte Partie in Magdeburg diesen Samstag (14. März 2020) und die gegen 1860 kommenden Dienstag (17. März 2020) stattfinden sollen. Über die Durchführung dieser und weiterer Spiele wurde schon seit Montag intensiv diskutiert (siehe Chronologie im DBB-Forum).

Weiteres Vorgehen in der 3. Liga wird nächsten Montag beraten

Der DFB hat zusammen mit den Klubs der 3. Liga zunächst über die nun betroffenen Spieltage 28 (Magdeburg-FCK) und 29 (FCK-1860) entschieden. Wie mit den späteren Spieltagen verfahren wird, soll eine außerordentliche Liga-Versammlung am nächsten Montag beraten. Weil mit einer deutlich längerfristigen Ausbreitung des Coronavirus gerechnet wird, die durch das deutschlandweite Verbot von Großveranstaltungen verlangsamt werden soll, ist mit weiteren Verlegungen, Spielen ohne Zuschauer und/oder sonstigen Maßnahmen zu rechnen.

Die komplette Pressemitteilung des DFB im Wortlaut:

3. Liga verlegt 28. und 29. Spieltag

Die beiden nächsten Spieltage in der 3. Liga werden verlegt. Mit dieser Entscheidung folgt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) als Liga-Träger der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga, die im Austausch mit den 20 Klubs ausgesprochen wurde. Der 28. und 29. Spieltag, die ursprünglich für dieses Wochenende sowie kommenden Dienstag und Mittwoch terminiert waren, werden frühestens Anfang Mai nachgeholt. Die genauen Zeitpunkte werden noch festgelegt.

Die Frage, wie aufgrund des Coronavirus' ab dem 30. Spieltag in der 3. Liga verfahren wird, soll am kommenden Montag geklärt werden. Der DFB hat an diesem Tag den Ausschuss und alle Klubs der 3. Liga zu einer außerordentlichen Versammlung in Frankfurt am Main eingeladen.

"Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation"

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: "Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, nahezu stündlich ergeben sich neue Sachlagen. Klar ist: Die Gesundheit steht über allem. Klar ist darüber hinaus, dass wir unserer Verantwortung für die Vereine gerecht werden wollen und müssen. Vor diesem Hintergrund ist vom DFB für den Fußball in Deutschland ein vernünftiges und entschlossenes Handeln gefragt. Dies muss stets auf Grundlage der von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgesprochenen Verfügungen und im engen Austausch mit den beteiligten Klubs - wie nun in der 3. Liga - geschehen."

Der Ausschuss 3. Liga, der sich zum großen Teil aus Klubvertretern zusammensetzt, hatte sich bereits am Montag in einer ersten Einschätzung grundsätzlich dafür ausgesprochen, die von behördlichen Anordnungen betroffenen Partien zunächst eher zu verlegen statt Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb existenziell für die Klubs sind und mehr als 21 Prozent der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen. Die Haltung des Ausschusses erhärtete sich mehrheitlich im weiteren Austausch mit den Klubs. Der daraus folgenden Empfehlung hat sich der DFB unter Beachtung zahlreicher weiterer Faktoren und in Abwägung der Gesamtsituation nun angeschlossen.

Alle Beteiligten sind sich dabei im Klaren, dass die weiteren Folgen des Coronavirus auf den Spielbetrieb der laufenden Saison noch nicht in vollem Umfang abzusehen sind. Zum Schutze des Wettbewerbs wurde sich daher darauf verständigt, die kompletten Spieltage 28 und 29 zu verlegen und nicht ausschließlich die Partien, die aktuell von behördlichen Anordnungen betroffen sind. So ist gewährleistet, dass alle Klubs dieselbe Anzahl von Spielen absolviert haben und kein verzerrtes Tabellenbild entsteht. Das weitere Vorgehen wird am Montag in der Versammlung mit den Vereinen abgestimmt.

Quelle: Der Betze brennt / DFB / SWR


Ergänzung, 11.03.2020:

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Kummt Senf druff
Dann lieber die Saison komplett beenden...
von Flo

Das Coronavirus hat (Fußball)-Deutschland fest im Griff. In der Bundesliga finden am Wochenende nur Geisterspiele ohne Zuschauer statt. Die weniger finanzkräftige 3. Liga geht zunächst einen anderen Weg und verschiebt die kommenden beiden Spieltage auf einen späteren Zeitpunkt. Ein Kommentar von DBB-Autor Flo.

Bergamo, Cremona, Verona, Mailand, Monza, Lecco. Als ich Mitte Januar in Italien zum Fußball schauen unterwegs war, war vom Coronavirus nur in Bezug auf Asien die Rede. Sprich: Es war weit weg. Nur einige Wochen später war das Virus aber plötzlich da. Mitten in Europa. Die italienische Regierung ordnete für den Fußball zunächst Geisterspiele an, um diese Woche dann die Profiligen endgültig bis Anfang April auszusetzen. Ja, irgendwie ist es ein komisches Gefühl, jetzt zu sehen, dass beispielsweise in der Mailänder Innenstadt praktisch niemand mehr unterwegs ist. Und wenn, dann nur mit Maske. Als ich dann am Dienstagabend einen Krisenbericht aus Italien beim "Spiegel" gelesen habe, fuhr es mir durch die Glieder. Das Land ist binnen zwei Monaten praktisch von der Außenwelt abgeschnitten.

Hysterie. Völlig übertrieben. Dachte ich vor wenigen Wochen...

Ja, ich gebe zu: Ich habe vor wenigen Wochen selbst über das Coronavirus gelacht. Hysterie, völlig übertrieben. Dachte ich. Jetzt ist das Virus in Deutschland angekommen und hat auch Auswirkungen auf den Fußball. In nahezu jedem Bundesland gibt es Empfehlungen oder Bestimmungen, Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern zu verbieten. Diese sind mal mehr, mal weniger scharf. Deshalb finden vorerst alle Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das ist aber auch erst seit heute klar. Auch wenn die Entscheidung für den Erlass einer solcher Verfügung jedes einzelne Bundesland selbst trifft, scheint es im Profifußball keine einheitliche Linie zu geben. So preschte Union Berlins Präsident Dirk Zingler nach vorne und wollte das Spiel gegen Bayern München mit Zuschauern austragen und sich nichts von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn diktieren lassen. Unsäglich und peinlich. Geisterspiele mögen für dieses Wochenende aufgrund der Kurzfristigkeit eine gute Lösung sein. Dass beide Bundesligen aber bis zum Saisonende ohne Zuschauer spielen, sehe ich nicht. Dann lieber die Saison komplett beenden. Und zwar zeitnah!

Immer ein guter Rat: Informieren statt sofort lospoltern

Ich will mir nicht anmaßen, eine Prognose abzugeben, wie sich das Virus entwickelt. Da lausche ich lieber Experten wie dem Virologen Prof. Dr. Alexander Kekulé am Dienstagabend im ZDF. Und wenn dieser zum Beispiel sagt, dass der Höhepunkt der Corona-Krise in Deutschland erst noch bevorsteht, dann halte ich auch einen kompletten Abbruch der Saison nicht mehr für unmöglich. Nebenbei: Sich informieren anstatt sofort loszupoltern, hilft immer. Vor allem in dieser komplexen Thematik.

Die weniger finanzkräftige 3. Liga löst das Problem vorerst mit der Verlegung von zwei Spieltagen. Da aber viele Landesbehörden bis Mitte April keine Großveranstaltungen zulassen, wird das Problem nur nach hinten verschoben. Am nächsten Montag soll das weitere Vorgehen beraten werden. Sicher spielen auch juristische und finanzielle Überlegungen eine Rolle und man will sich so Zeit erkaufen. Es zeigt sich aber auch, dass man zukünftig mal über das Modell 3. Liga nachdenken sollte. Die finanziellen Nachteile dieser Spielklasse gegenüber der ersten beiden Profiligen sind hinlänglich bekannt. Dass da dann für die Vereine keine dauerhaften Geisterspiele sinnvoll sind, ist völlig klar.

Im Eishockey wurde die Saison abgebrochen - und im Fußball?

Wie kann es jetzt weitergehen? Vorzeigebeispiel in der "Causa Corona" ist für mich die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Selbige sagte gestern die heißeste Saisonphase ab: Die Play-Offs finden dieses Jahr nicht statt und es gibt somit auch keinen neuen Deutschen Meister. Ich gehe selbst gerne zum Eishockey und auch mir hat diese Entscheidung wehgetan. Nicht umsonst heißt es "Geilste Zeit", wenn über die Play-Offs gesprochen wird. Auch im Eishockey geht es um Geld. Schließlich ist die Endrunde immer ein gutes Geschäft für die Klubs. Aber wenn man heute das Statement von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hört, dann sind die Gründe für die Beendigung der Saison durchaus plausibel. Geisterspiele waren für die Klubs keine Option und da spannt sich der Bogen irgendwie zurück zur 3. Fußball-Liga.

Als Fan die Ruhe bewahren und erstmal einfach abwarten

Abschließend: Eine Coronavirus-Infektion verläuft bei den meisten Betroffenen glimpflich, aber sie kann im schlimmsten Fall eben auch tödlich enden. Vor allem für alte und geschwächte Menschen, die fast jeder von uns in seinem Umfeld haben dürfte. Genau deswegen werden derzeit viele Maßnahmen ergriffen, um eine Ausbreitung zu verlangsamen und das Gesundheitssystem zu stützen. Dazu gehören unter anderem auch die Absagen von Großveranstaltungen. Nicht nur für die Fußballfans gilt es jetzt, die Ruhe zu bewahren und erstmal einfach abzuwarten. Fußball ist nicht das Wichtigste auf diesem Planeten. Und irgendwann wird der Ball auch wieder normal rollen. Bis demnächst im Stadion!

Wie ist Deine Meinung zu diesem Thema? Sind die Spielabsagen richtig? Und wie sollte im (Profi-)Fußball verfahren werden, wenn man mal weiter als nur sieben Tage im Voraus denkt? Tausche Deine Argumente mit anderen Fans im DBB-Forum aus!

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 12.03.2020:

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Wie geht es weiter? Verbände prüfen alle Szenarien

Die Maßnahmen, mit denen die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden soll, verschärfen sich von Tag zu Tag - auch im Sport. Die Wahrscheinlichkeit einer längerfristigen Spielpause oder gar von Saisonabbrüchen wird größer. Die Fußballverbände wie DFB, DFL und Uefa werden sich dazu in den nächsten Tagen weiter beraten.

In einem bereits am Mittwoch verfassten Gastbeitrag für den "Kicker" (Printausgabe) schreibt DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius: "(...) Wir müssen uns mit allen Szenarien beschäftigen, um vorbereitet zu sein, wenn der Fall eintreten sollte, dass der Spielbetrieb unterbrochen oder die Saison sogar vorzeitig beendet werden müsste. Ziel bleibt natürlich, die Saison regulär sportlich zu Ende zu spielen. Das entscheidende Wort aber haben die Gesundheitsbehörden. In der 3. Liga sind gestern die kommenden beiden Spieltage auf Mai verlegt worden. Anders als in Bundesliga und 2. Liga wird bewusst zunächst auf Geisterspiele verzichtet. Der DFB ist damit als Träger der 3. Liga der Empfehlung des für die Liga zuständigen Ausschusses und seiner Vereinsvertreter gefolgt. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga. Hier sind wir wieder bei unserer Verantwortung gegenüber den Klubs. Die Frage, wie darüber hinaus in der 3. Liga verfahren wird, soll am Montag mit den Vereinen geklärt werden. In diesem Zusammenhang müssen wir uns auch damit beschäftigen, wie die aus der Krisensituation entstehenden wirtschaftlichen Probleme für die Vereine bewältigt werden können, in der 3. Liga beispielsweise mit einer vorübergehenden Anpassung des Zulassungsverfahrens zur Entlastung der Klubs."

L'Equipe berichtet: Europameisterschaft könnte auf 2021 verschoben werden

Von einer Videokonferenz der 55 Uefa-Mitgliedsverbände am kommenden Dienstag berichtet unterdessen aktuell die französische "L'Equipe". Der Sportzeitung zufolge soll dann die Aussetzung von Champions League und Europa League sowie die Verschiebung der Fußball-Europameisterschaft um ein Jahr auf Sommer 2021 beschlossen werden. Hierfür seien allerdings weitere Abstimmungen unter anderem mit dem Weltverband Fifa notwendig. Sollte die Europameisterschaft verschoben werden, hätten wiederum die nationalen Fußballverbände zusätzliche Zeit gewonnen, um die jetzt ausfallenden Spiele vielleicht im Sommer nachzuholen.

In anderen Sportarten wie dem Eishockey in Deutschland (DEL) oder dem Basketball in Nordamerika (NBA) wurden die laufenden Saisons bereits abgebrochen bzw. unterbrochen.

Quelle: Der Betze brennt / Kicker / L'Equipe


Ergänzung, 13.03.2020:

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Kaiserslautern sagt Großveranstaltungen bis Juli ab

Der Landkreis und die Stadt Kaiserslautern haben eine Allgemeinverfügung veranlasst, gemäß der sämtliche Großveranstaltungen bis Juli 2020 untersagt sind. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Betroffen davon sind auch alle Heimspiele des 1. FC Kaiserslautern.

"Sämtliche öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen (…) ab einer voraussichtlichen Besucherzahl von 1.000 sind bis zum 10. Juli 2020 völlig untersagt", erklärte Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Stadt Kaiserslautern, Landkreis Kaiserslautern und dem Bezirksverband Pfalz (im unten verlinkten Video ab Minute 33:45). Als konkrete Beispiele wurden die Maikerwe, das Altstadtfest, der Firmenlauf, verkaufsoffene Sonntage und weitere Veranstaltungen genannt. Laut Weichel werden auch in allen anderen Regionen in Rheinland-Pfalz ähnliche Maßnahmen ergriffen werden.

"Auf dem Betzenberg wird kein Spiel mehr mit Besuchern möglich sein"

In Bezug auf den 1. FC Kaiserslautern sagte Weichel: "Ich habe heute Morgen um 07:05 Uhr mit [FCK-Geschäftsführer] Soeren Voigt telefoniert und diese Regelung gilt natürlich auch für jedes FCK-Spiel am Betzenberg. Dort wird kein Spiel mehr mit Besuchern möglich sein. Ob ohne Zuschauer oder gar nicht weitergespielt wird, da hat der DFB noch keine Entscheidung getroffen." (im Video ab Minute 51:20)

» Zum Video: Die komplette Pressekonferenz zum Coronavirus in Kaiserslautern

3. Liga berät am Montag - Unterbrechung oder Abbruch der Saison denkbar

Die 3. Liga tagt am Montag in einer Sondersitzung über die Fortsetzung, Unterbrechung oder Abbruch der laufenden Saison (siehe Chronologie im DBB-Forum), von der dann auch der 1. FC Kaiserslautern betroffen wäre. Die nächsten zwei Spieltage wurden bereits vorläufig abgesagt. Laut aktuellen Medienberichten wird wohl auch die Bundesliga und 2. Bundesliga ab Montag ihre Saison unterbrechen. Andere Sportverbände wie die Eishockey- und die Handball-Bundesliga haben ihre Spielzeiten bereits ausgesetzt. Auch - und vor allem - außerhalb des Sports nehmen die Maßnahmen zur Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung weiter zu: Laut SWR könnte heute Nachmittag im Landtag verfügt werden, dass in Rheinland-Pfalz ab Montag die Schulen und Kitas geschlossen werden.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 13.03.2020:

Weitere Maßnahmen zur Coronavirus-Vorbeugung

Der 1. FC Kaiserslautern hat weitere Maßnahmen beschlossen, um in den kommenden Wochen das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus bei seinen Spielern, Mitarbeitern, Fans und Partnern bestmöglich zu verringern. Darüber hinaus hat die Stadt Kaiserslautern am Freitag, 13. März 2020, alle Großveranstaltungen im Stadtgebiet bis zum 10. Juli 2020 ausgesetzt.

Die Verbreitung des Coronavirus stellt die Gesellschaft aktuell vor unplanbare Herausforderungen. Die Bundesregierung und viele Experten rufen daher dazu auf, Sozialkontakte möglichst zu vermeiden und auf wirklich notwendige Fälle zu beschränken. Nach ausführlicher Beratung hat der 1. FC Kaiserslautern daher am Freitag weitere Maßnahmen beschlossen, die das Ansteckungsrisiko sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren jeweilige Umfelder, als auch für die Fans und Ansprechpartner in der Region bestmöglich zu verringern. Die beschlossenen Maßnahmen treten ab sofort in Kraft und behalten bis auf Weiteres ihre Gültigkeit.

Ab sofort gelten beim 1. FC Kaiserslautern folgende Maßnahmen:
  • Die Geschäftsstelle des 1. FC Kaiserslautern bleibt für Besucher geschlossen. Telefonisch ist die Geschäftsstelle weiterhin zu erreichen.
  • Der Fanshop am Stadion bleibt ab Montag geschlossen. Der Fanshop in der Innenstadt (Riesenstraße 15) bleibt zunächst geöffnet.
  • Der 1. FC Kaiserslautern wird aktuell keine öffentlichen Termine wahrnehmen, alle bereits geplanten Veranstaltungen wie Autogrammstunden oder der Besuch in den Fanregionen wurden vorerst gestrichen.
  • Es werden derzeit keine Pressekonferenzen veranstaltet.
    Interviews mit Spielern und Verantwortlichen werden nur noch telefonisch geführt.
  • Die Spieler des FCK stehen vorerst nicht für Autogramme und Selfies zur Verfügung.
Quelle: fck.de


Ergänzung, 13.03.2020:

Spielbetrieb der FCK-Nachwuchsteams ausgesetzt

Sowohl der Südwestdeutsche Fußballverband als auch der Fußball-Regionalverband Südwest haben am Freitag, 13. März 2020, beschlossen, den kompletten Spielbetrieb bis 31. März 2020 auszusetzen. Betroffen sind davon alle FCK-Nachwuchsmannschaften von der U21 bis zur U10.

Bei der U21 in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar sind von dieser Maßnahme aktuell folgende Partien betroffen:
  • das Heimspiel gegen die Sportfreunde Eisbachtal am Samstag, 14. März 2020
  • das Auswärtsspiel bei Wormatia Worms am Samstag, 21. März 2020
  • das in Idar-Oberstein geplante Heimspiel gegen Eintracht Trier am Samstag, 28. März 2020
Auch die Partien in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest sind bis vorerst mindestens 26. März 2020 ausgesetzt, so dass auch das bereits für heute Abend geplante Auswärtsspiel der U19 beim Karlsruher SC nicht stattfinden wird. Ob das Nachholspiel gegen den SSV Ulm am 29. März 2020 wie geplant stattfindet oder ebenfalls verschoben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final fest.

Alle Spiele der U17- bis U10-Mannschaften der Roten Teufel sind ebenfalls von den Absagen bis Ende März betroffen. Die Nachwuchsmannschaften des 1. FC Kaiserslautern werden zunächst eine Trainingspause bis zum 30. März 2020 einlegen. Ob der Trainingsbetrieb dann wieder aufgenommen wird, wird noch entschieden.

Quelle: fck.de


Ergänzung, 13.03.2020:

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Archivfoto: FCK-Trainingseinheit am Fritz-Walter-Stadion

"Belastung hochhalten": FCK trainiert vorerst weiter

Die Klubs der 3. Liga entscheiden am Montag, ob die Saison fortgesetzt, vorläufig unterbrochen oder sogar komplett beendet wird. Das Profitraining beim 1. FC Kaiserslautern läuft mindestens bis zu dieser Entscheidung normal weiter. Einen Corona-Fall gibt es auf dem Betze bislang nicht.

"Stand jetzt bereiten wir uns auf das Auswärtsspiel in Jena vor"

"Aktuell wird bei den FCK-Profis die Belastung hochgehalten und intensiv trainiert, so als ob am Wochenende ein Ligaspiel wäre", berichtet FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf auf Nachfrage von Der Betze brennt vom aktuellen Stand der Dinge. Am Freitagnachmittag hat das Team von Boris Schommers eine umfangreiche Trainingseinheit absolviert, am Samstag werden weitere folgen - allerdings als eine von vielen Vorsichtsmaßnahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Sonntag und Montag haben die FCK-Spieler regulär frei, ehe es dann am Dienstag mit dem Training weitergehen soll. Roßkopf: "Stand jetzt bereiten wir uns auf das Auswärtsspiel in Jena am 21. März vor."

Ob diese Partie überhaupt stattfinden wird, nachdem bereits die Spiele gegen Magdeburg (regulär am 14. März) und München (17. März) verschoben wurden, entscheidet sich allerdings erst auf der Drittliga-Versammlung am Montag. Sollte die Saison dann länger unterbrochen oder gar abgebrochen werden, würde natürlich auch der FCK entsprechend reagieren.

Fans rufen zur Unterstützung auf - Bislang kein Corona-Fall beim FCK

"Das Allerwichtigste ist jetzt erstmal die Gesundheit der Menschen", betont Pressesprecher Roßkopf auch mit Blick auf die vielen weiteren Themen, die sich durch weitere Spielabsagen ergeben würden. Einige Fans haben heute beispielsweise schon zur finanziellen Unterstützung des Vereins aufgerufen, sei es durch Nicht-Rückzahlung verfallender Tickets oder durch den Kauf von "Geistertickets", nachdem die Behörden sämtliche Großveranstaltungen bis zu den Sommerferien verboten haben. Auch diese finanziellen Themen haben die FCK-Verantwortlichen im Blick und würden die Fans im Fall der Fälle nächste Woche über alles Wichtige informieren.

Abschließend ungeachtet aller Unwägbarkeiten noch eine gute Nachricht: Beim FCK gibt es bislang keinen bestätigten Coronavirus-Fall.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 13.03.2020:

Corona: DFB prüft Unterstützungsprogramm

Die Auswirkungen der Corona-Krise für den Fußball sind gravierend und in ihrem vollen Umfang weiterhin nicht abzusehen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) prüft deshalb ein Unterstützungsprogramm zur Aufrechterhaltung der Liquidität für den Fall, dass der Spielbetrieb weiter ruhen muss und Verbände oder Klubs hierdurch in Liquiditätsengpässe geraten sollten.

Dies betrifft den unmittelbaren Zuständigkeitsbereich des DFB e.V., namentlich die 3. Liga, die FLYERALARM Frauen-Bundesliga und die Regional- und Landesverbände.

"Wir erleben eine Situation, die der organisierte Sport noch nie erlebt hat und die uns alle vor riesige Herausforderungen stellt", sagt DFB-Präsident Fritz Keller. "Der DFB will in dieser Krise im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten seiner Verantwortung für den deutschen Fußball gerecht werden." DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge betont vor diesem Hintergrund: "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um unserem Vereinsfußball und Wettbewerben bestmöglich zu helfen."

Darlehen, um akute Liquiditätsprobleme zu überbrücken

Vorbehaltlich der Zustimmung des DFB-Präsidiums würde das Unterstützungsprogramm die Möglichkeit von Darlehen vorsehen, um akute, durch die Corona-Krise entstehende Liquiditätsprobleme zu überbrücken und Insolvenzen zu vermeiden. Aus rechtlichen Gründen könnten solche Sonderdarlehen des DFB ausschließlich von Klubs aus den vom DFB organisierten Spielklassen wie der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga sowie von den Regional- und Landesverbänden in Anspruch genommen werden. Gegenüber den Klubs der Spielklassen, die - wie beispielsweise die Regionalliga - nicht direkt dem DFB unterstellt sind, ist der Dachverband dazu nicht berechtigt.

Die genaue Ausgestaltung und Konkretisierung des Unterstützungsprogramms ist derzeit in Arbeit. Die offizielle Entscheidung über die Umsetzung trifft das Präsidium des DFB.

Quelle: DFB


Ergänzung, 15.03.2020:

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Vorstand empfiehlt Trainingspause für FCK-Sportler

Wie geht es beim 1. FC Kaiserslautern mit dem Breitensport weiter? Der Vorstand ruft seine Abteilungen zu einer Trainings- und Wettkampfpause bis mindestens nach Ostern auf - und weist nochmals auf den wichtigen "Faktor Zeit" im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hin.

Der Vereinsvorstand empfiehlt seinen Abteilungen und Sportlern, bis vorerst zum 19. April 2020 das Mannschaftstraining einzustellen. Dieser Aufruf richtet sich nicht an die ausgegliederten Fußballprofis, die vorerst normal weiter trainieren, sondern die Abteilungen wie Basketball, Leichtathletik oder auch die Fußball-Traditionsmannschaft. Die fünf FCK-Vorstandsmitglieder schreiben auf der Facebook-Seite des Vereins: "Der Schutz und die Gesundheit der Sportler und damit auch eine maximale Reduzierung der Möglichkeit von Virusverbreitung steht an allerhöchster Stelle. Bis zur Änderung und Beruhigung der Situation soll gewährleistet sein, dass dieser Schutz in größtem Umfang gewahrt ist. Aus diesem Grund spricht der Vorstand diese Empfehlung aus, auch in dem Wissen, dass damit sicherlich auch ein Verlust in vielen Bereichen (sei es sportlich, zwischenmenschlich und sozial) verbunden ist."

Kampf gegen Corona: Das wirksamste Mittel ist der Faktor Zeit

Zudem hat der FCK-Vorstand nochmal die mittlerweile weitgehend bekannte Grafik publiziert, mit welcher der Hintergrund der momentanen Einschränkungen des öffentlichen Lebens erklärt wird: Es geht nicht mehr um die Verhinderung einer Coronavirus-Ausbreitung, sondern nur noch um eine Verlangsamung. Ansonsten könnte es passieren, dass bald die Kapazität des Gesundheitssystems nicht mehr ausreichend wäre.

» Der komplette Aufruf des FCK-Vorstands im Wortlaut:

"Liebe Abteilungsleiter und Sportler unseres 1. FC Kaiserslautern

In Anbetracht der aktuellen Situation und damit verbundenen Unsicherheit, spätestens nach der Stellungsnahme der Stadt Kaiserslautern zur Absage aller größeren Veranstaltungen bis 10.07.2020, empfiehlt der Vorstand des 1. FC Kaiserslautern e.V. seinen Abteilungen und Sportlern, bis vorerst 19.04.2020 das Mannschaftstraining einzustellen.

Der Schutz und die Gesundheit der Sportler und damit auch eine maximale Reduzierung der Möglichkeit von Virusverbreitung steht an allerhöchster Stelle.

Bis zur Änderung und Beruhigung der Situation soll gewährleistet sein, dass dieser Schutz in größtem Umfang gewahrt ist. Aus diesem Grund spricht der Vorstand diese Empfehlung aus, auch in dem Wissen, dass damit sicherlich auch ein Verlust in vielen Bereichen (sei es sportlich, zwischenmenschlich und sozial) verbunden ist.

Wir hoffen auf Euer Verständnis, bleibt gesund und lasst uns hoffen, dass es bald bessere Empfehlungen und Nachrichten gibt.

Mit sportlichen Grüßen

Euer Vorstand
Wolfgang Erfurt
Tobias Frey
Dagmar Eckel
Steven Dooley
Gero Scira"

Quelle: Der Betze brennt / FCK-Vorstand


Ergänzung, 16.03.2020:

FCK-Fanshop in der Innenstadt vorerst geschlossen

Der 1. FC Kaiserslautern hat bereits in der vergangenen Woche verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus bei seinen Spielern, Mitarbeitern, Fans und Partnern bestmöglich zu verringern. Zur weiteren Vorsorge wird auch der FCK-Fanshop "Westkurve" in der Riesenstraße 15 ab Dienstag, 17. März 2020, vorerst geschlossen bleiben.

Die Fallzahlen des Coronavirus‘ steigen in Deutschland weiter. Aufgrund der Entwicklung treffen Landesregierungen, örtliche Behörden und Unternehmen immer mehr Vorsichtsmaßnahmen, um die Ausbreitung des Erregers zu stoppen. Auch der FCK weitet seine bereits getroffenen Maßnahmen aus und schließt neben dem FCK-Fanshop am Stadion bis auf Weiteres auch den FCK-Fanshop "Westkurve" in der Lautrer Innenstadt.

Fans, die weiterhin vollumfänglichen Zugriff auf das Sortiment des FCK haben möchten, können rund um die Uhr ihre Fanartikel im Onlineshop der Roten Teufel bestellen. Um keinen Nachteil gegenüber dem Kauf in den Fanshops zu haben, werden alle Bestellungen ab Dienstag, 17. März 2020, versandkostenfrei versendet. Bei Rückfragen stehen wir Euch natürlich wie gewohnt über unsere Hotline unter 0631 - 3188 0 zur Verfügung.

Hier findet ihr nochmal alle aktuell vom FCK getroffenen Maßnahmen auf einen Blick:

• Die Geschäftsstelle des 1. FC Kaiserslautern bleibt für Besucher geschlossen. Telefonisch ist die Geschäftsstelle weiterhin zu erreichen (0631 – 3188 0).
• Der Fanshop am Stadion bleibt ab Montag (16. März 2020) geschlossen. Der Fanshop in der Innenstadt bleibt ab Dienstag (17. März 2020) geschlossen.
• Der 1. FC Kaiserslautern wird aktuell keine öffentlichen Termine wahrnehmen, alle bereits geplanten Veranstaltungen wie Autogrammstunden oder der Besuch in den Fanregionen wurden vorerst gestrichen.
• Es werden derzeit keine Pressekonferenzen veranstaltet.
• Interviews mit Spielern und Verantwortlichen werden nur noch telefonisch geführt.
• Die Spieler des FCK stehen vorerst nicht für Autogramme und Selfies zur Verfügung.
• Das FCK-FUSSBALLCAMP präsentiert von der IKK Südwest in den Osterferien findet nicht statt.

Quelle: fck.de


Ergänzung, 16.03.2020:

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3. Liga beschließt Saison-Unterbrechung bis 30. April

Die 3. Liga unterbricht ihren Spielbetrieb zunächst bis 30. April. Darauf hat sich die Spielleitung der 3. Liga mit dem Ausschuss 3. Liga und den Vertretern der 20 Drittligisten im Rahmen einer außerordentlichen Managertagung am heutigen Montag verständigt. Der festgelegte Zeitraum orientiert sich an den aktuell vorliegenden behördlichen Anordnungen. Betroffen sind die Spieltage 30 bis 35, sollte die behördliche Verfügungslage nicht doch eine frühere Austragung zulassen.

Die Sitzung wurde per Videokonferenz durchgeführt, alle Teilnehmer aus den Klubs der 3. Liga waren von ihren heimischen Standorten zugeschaltet. Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) waren neben dem zuständigen Vizepräsidenten Peter Frymuth unter anderem Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius, Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge sowie als medizinischer Experte Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. med. Tim Meyer vertreten.

Der Entscheidung, die Saison weiter auszusetzen, waren intensive Diskussionen unter den Drittligisten zum grundsätzlichen Vorgehen in der Corona-Krise vorausgegangen. Ziel der Drittligisten bleibt es, die Saison unter Ausnutzung aller terminlichen Möglichkeiten fortzusetzen und sportlich zu Ende zu spielen – sofern dies aus gesundheitlicher und behördlicher Sicht vertretbar ist.

Wie es über den 30. April hinaus in der 3. Liga weitergeht, dazu soll die Sitzung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Dienstag mit ihren Ergebnissen weitere Hinweise liefern. Mit Blick auf die sich ständig ändernde Faktenlage wird sich der DFB mit dem Ausschuss 3. Liga und den Klubs in den nächsten Wochen weiterhin eng abstimmen und alle denkbaren Szenarien für die aktuelle Saison einer genauen Prüfung unterziehen.

Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung zuständig für die 3. Liga, sagt: "An erster Stelle stehen Gesundheit und Solidarität. Zur effektiven Bekämpfung des Coronavirus’ und Bewältigung der Krise haben wir alle unseren Beitrag zu leisten und die zuständigen Behörden bestmöglich zu unterstützen. Auf uns warten gewaltige Herausforderungen – in der Gesellschaft, im organisierten Sport, in der 3. Liga. Dessen sind wir uns bewusst. Auch während der Sitzung haben uns die aktuellen Ereignisse im Land mit neuen Verfügungen immer wieder überholt. Für die 3. Liga ist die heutige Entscheidung ein nächster Schritt, um auf die weiteren Entwicklungen reagieren zu können."

Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga, erklärt: "Die Tragweite der aktuellen Krise ist immer noch nicht in vollem Ausmaß abzusehen. Unter Abwägung aller Aspekte und Interessen sind Verantwortung und Vernunft für uns die obersten Gebote. Vor diesem Hintergrund begrüßt der Ausschuss die heutige Entscheidung, die in Absprache mit den Klubs getroffen worden ist. Wir brauchen untereinander die größtmögliche Solidarität. Wir müssen uns intensiv mit der Aufgabe auseinandersetzen, wie der gesamte deutsche Profifußball und seine Vereine die Corona-Krise bewältigen können."

Quelle: DFB


Ergänzung, 16.03.2020:

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Voigt zeigt Verständnis: "Es geht um die Gesundheit"

Die 3. Liga lässt wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens zum 30. April 2020 den Spielbetrieb ruhen. Was bedeutet das für den 1. FC Kaiserslautern?

"So gerne wir auch Fußball spielen würden, in der aktuellen Situation geht es in erster Linie um die Gesundheit der Menschen. Da ist es selbstverständlich, dass sich auch die Vereine hintenanstellen und ihren Beitrag leisten", sagt FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt nach der Entscheidung der Drittliga-Klubs am Montagabend.

FCK gibt morgen weitere Infos - Thema Lizenz wird weiter bearbeitet

Weiterführende Informationen, auch was die Mannschaft und die Geschäftsstelle betrifft, will der Verein am morgigen Dienstag bekanntgeben. Die Spieltage 28 bis 35 sind zunächst nur verschoben, die Saison ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgebrochen, so dass die gekauften Eintrittskarten erstmal ihre Gültigkeit behalten. Denkbar könnte nun sein, dass die Tätigkeiten beim FCK erstmal auf "Sparflamme" zurückgefahren werden, etwa wie zwischen Weihnachten und Neujahr - zumal das öffentliche Leben wegen des Coronavirus ja sowieso eingeschränkt ist. Die Fanshops wurden bereits geschlossen, öffentliche Termine abgesagt und weitere Maßnahmen ergriffen (siehe Chronologie im DBB-Forum). Weitergeführt werden können hingegen die Planungen bezüglich der Lizenz und die Gespräche mit Investoren. Der DFB hat bereits angekündigt, finanziell strauchelnden Drittliga-Klubs so gut wie möglich entgegenzukommen.

Ob die Drittliga-Saison nach dem 30. April 2020 fortgesetzt und zu Ende gebracht werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 17.03.2020:

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Mehr Zeit für die Ligen: Fußball-EM wird verschoben

Die Europameisterschaft wird wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben - das hat die Uefa jetzt auch offiziell bestätigt. Durch diese Entscheidung gewinnen die nationalen Fußball-Ligen wertvolle Zeit, um ihre Saisons möglicherweise im Mai/Juni noch zu Ende spielen zu können.

Gestern Abend hatte die 3. Liga beschlossen, den Spielbetrieb zunächst bis zum 30. April 2020 auszusetzen. Über die Wochen danach soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, je nachdem wie die weltweite Pandemie sich bis dahin weiterentwickelt. In der Liga wären Stand jetzt noch elf Spieltage zu absolvieren, beim 1. FC Kaiserslautern und weiteren Klubs kämen noch ein bis zwei Partien im Verbandspokal hinzu.

Die EM-Absage bringt den Ligen sechs Wochen Zeitgewinn

Durch die Verschiebung der Fußball-EM haben die nationalen Verbände rund sechs Wochen zusätzliche Zeit gewonnen. Die 3. Liga hätte eigentlich am 16. Mai 2020 enden sollen, jetzt kann rein theoretisch erstmal bis zum 30. Juni 2020 weitergeplant werden. Eine sichere Prognose, ob und wie es in anderthalb Monaten weitergehen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch niemand geben.

Die offizielle Mitteilung der Uefa im Wortlaut:

EURO 2020 um zwölf Monate verschoben

In einer einzigartigen Solidaritätsaktion räumt die UEFA dem Abschluss der nationalen Wettbewerbe Priorität ein und bildet eine Arbeitsgruppe, um Möglichkeiten für die UEFA Champions League und die UEFA Europa League der laufenden Saison zu prüfen.

Die UEFA hat heute die Verschiebung ihres wichtigsten Nationalmannschaftswettbewerbs, der EURO 2020, bekanntgegeben, die im Juni und Juli dieses Jahres hätte stattfinden sollen. Die Gesundheit aller Beteiligten hat höchste Priorität und es soll vermieden werden, dass die in die Ausrichtung von Spielen involvierten nationalen Behörden unnötig unter Druck gesetzt werden. Durch diese Verschiebung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass alle nationalen Wettbewerbe, die derzeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie unterbrochen sind, abgeschlossen werden können.

Sämtliche UEFA-Wettbewerbe und -Spiele (einschließlich Freundschaftsspielen) für Vereins- und Nationalmannschaften (Männer und Frauen) sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Die Playoffs zur EURO 2020 und die Freundschaftsländerspiele, die Ende März angesetzt waren, werden nun vorbehaltlich einer Lagebeurteilung in der Länderspielperiode Anfang Juni ausgetragen.

Es wurde eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Vertretern von Ligen und Klubs eingesetzt, die erörtern soll, wie die laufende Saison zu Ende gespielt werden kann und welche sonstigen Konsequenzen die heute getroffenen Entscheidungen nach sich ziehen.

Den heutigen Beschlüssen des UEFA-Exekutivkomitees gingen Videokonferenzen mit den Präsidenten und Generalsekretären der 55 UEFA-Mitgliedsverbände sowie Vertretern der Europäischen Klubvereinigung (ECA), European Leagues und FIFPro Europe voraus; UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hatte die Sitzungen mit dem Ziel einberufen, einen kohärenten Plan angesichts der sich infolge der Ausbreitung des Coronavirus in Europa häufenden Spielabsagen zu fassen.

Bei der Bekanntgabe dieser Entscheidungen sagte Aleksander Čeferin:

"Wir sind die Führungsinstanz eines Sports, der für viele Menschen ein echtes Lebenselixier bedeutet, aber jetzt vor einem unsichtbaren und schnellen Gegner kapitulieren musste. In Zeiten wie diesen muss die Fußballgemeinde Verantwortung, Einheit, Solidarität und Uneigennützigkeit an den Tag legen.

Die Gesundheit von Fans, Mitarbeitenden und Spielern muss unsere höchste Priorität sein; in diesem Sinne hat die UEFA eine Reihe von Optionen geprüft, wie die laufende Saison sicher abgeschlossen werden kann, und die Reaktion meiner Kollegen im gesamten europäischen Fußball erfüllt mich mit Stolz. Es herrschte ein aufrichtiger Geist der Zusammenarbeit; alle Beteiligen haben anerkannt, dass sie Opfer bringen müssen, um insgesamt das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Es war wichtig, dass die UEFA als Dachverband des europäischen Fußballs diesen Prozess angeführt und das größte Opfer gebracht hat. Die Verschiebung der EURO 2020 ist für die UEFA mit gewaltigen Kosten verbunden, doch wir werden unser Bestes tun, um sicherzustellen, dass die so wichtige Finanzierung des Breiten- und Frauenfußballs sowie der allgemeinen Fußballentwicklung in unseren 55 Mitgliedsländern aufrechterhalten wird. Ideale zählen mehr als Gewinne – von diesem Prinzip haben wir uns leiten lassen und eine Entscheidung zum Wohle des gesamten europäischen Fußballs getroffen.

Der Fußball ist ein mitreißender und bedeutender gesellschaftlicher Faktor. Ein europaweites Fußballfest mit leeren Stadien, verwaisten Fanzonen und einem Kontinent unter Quarantäne ist eine bedrückende Vorstellung; das 60-jährige Bestehen der Fußball-Europameisterschaft unter diesen Umständen zu begehen, kam für uns nicht in Frage.

Ich danke der Europäischen Klubvereinigung, den European Leagues und der FIFPro Europe für ihren großartigen Einsatz und die heutige Zusammenarbeit. Ich möchte auch von ganzem Herzen den 55 europäischen Nationalverbänden, ihren Präsidenten und Generalsekretären sowie meinen Kollegen im Exekutivkomitee für ihre Unterstützung und Weitsicht danken. Über die Einzelheiten wird in den kommenden Wochen entschieden, doch die grundsätzlichen Entscheidungen sind getroffen, was einen wesentlichen Schritt nach vorne bedeutet. Wir alle haben heute Führungsverantwortung gezeigt, ebenso wie Solidarität und Einheit. Ideale zählen mehr als Gewinne. Diesen Beweis haben wir heute erbracht.

Ich möchte auch Alejandro Domínguez und der CONMEBOL danken, die sich bereit erklärt haben, die Copa América 2020 zu verschieben; sie haben damit der Verlegung der EURO 2020 Rechnung getragen und sind der Empfehlung der internationalen Gesundheitsorganisationen gefolgt, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Dies bedeutet, dass die Vereine und Ligen in Europa mit Blick auf die Verfügbarkeit ihrer Spieler so wenig wie möglich beeinträchtigt sein werden. Diese gemeinsamen Bemühungen und insbesondere die in gegenseitiger Absprache getroffene, verantwortungsvolle Entscheidung wird von der gesamten europäischen Fußballgemeinde sehr geschätzt.

Ich möchte auch der FIFA und ihrem Präsidenten Gianni Infantino danken, der darauf hingewiesen hat, dass die FIFA alles unternehmen werde, damit der neue Spielkalender funktioniert. Angesichts dieser Krise hat sich der Fußball von seiner besten Seite gezeigt und Offenheit, Solidarität und Toleranz bewiesen."

Die UEFA EURO 2020 hätte vom 12. Juni bis 12. Juli 2020 in zwölf europäischen Städten stattfinden sollen. Der vorgeschlagene neue Austragungstermin ist 11. Juni bis 11. Juli 2021. Die UEFA möchte Inhabern von Tickets und Hospitality-Paketen, die das Turnier 2021 nicht besuchen können, versichern, dass der Nennwert ihrer Eintrittskarten bzw. Pakete vollständig erstattet wird. Aktuelle Ticketinhaber werden innerhalb des nächsten Monats per E-Mail und auf euro2020.com/tickets über das weitere Vorgehen und das Rückerstattungsverfahren informiert.

Entscheidungen über die Termine anderer Klub- und Nationalmannschaftswettbewerbe der Männer und Frauen werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Quelle: Der Betze brennt / UEFA


Ergänzung, 17.03.2020:

Trainingsstopp und Kurzarbeit: So reagiert der FCK

Nach der Entscheidung des DFB, den Spielbetrieb in der 3. Liga bis zum 30. April 2020 ruhen zu lassen, hat auch der 1. FC Kaiserslautern reagiert und wird den Trainingsbetrieb der FCK-Profis zunächst bis zum 19. April 2020 aussetzen.

"Wir werden die nächsten Wochen nicht gemeinsam am Betze trainieren, sondern unsere Spieler individuell belasten. Unsere Spieler haben für die kommenden Wochen einzeln abgestimmte Trainings- und Laufpläne erhalten. Entscheidend ist jetzt, dass wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Die Gesundheit der Spieler hat für uns Vorrang, gerade angesichts der sich zuletzt häufenden Corona-Vorfälle in den Profimannschaften in Deutschland. Wir wollen mit dieser Maßnahme eine eventuelle Quarantäne-Situation umgehen, in der ein individuelles zielgerichtetes Training nicht mehr möglich ist", erklärt FCK-Sportdirektor Boris Notzon.

Die Geschäftsstelle des 1. FC Kaiserslautern am Betzenberg wird in den kommenden Wochen für Besucher geschlossen sein, die telefonische Erreichbarkeit ist weiterhin gegeben. Dazu Soeren Oliver Voigt, Geschäftsführer des FCK: "Wir werden den Betrieb beim FCK aufrecht halten, jedoch auf das Nötigste runterfahren. Wir werden sozusagen auf Sparflamme laufen. Zudem haben wir heute entschieden, dass alle Mitarbeiter des FCK, inklusive der Spieler der ersten Mannschaft, in Kurzarbeit gehen."

Die Fanshops am Stadion und in der Innenstadt bleiben bis auf Weiteres geschlossen, über den Online-Shop ist der Kauf von Fanartikeln weiterhin möglich.

Sowohl der Südwestdeutsche Fußballverband als auch der Fußball-Regionalverband Südwest haben bereits am 13. März 2020 beschlossen, den kompletten Spielbetrieb bis 31. März 2020, bei der U19 bis zum 19. April 2020, auszusetzen. Die Nachwuchsmannschaften des 1. FC Kaiserslautern werden ebenfalls eine Trainingspause einlegen. Wann der Trainingsbetrieb am Nachwuchsleistungszentrum wieder aufgenommen wird, wird noch entschieden und hängt von den Entscheidungen der Regionalverbände ab.

Quelle: Pressemeldung FCK


Ergänzung, 19.03.2020:

U21: Längere Saison-Pause auch in der Oberliga

Auf Grund der aktuellen Verfügungen und Verordnungen im Bereich des Südwestdeutschen Fußballverbandes hat das Präsidium des SWFV folgendes beschlossen:

Der Spielbetrieb in allen Senioren-, Aktiven- und Jugendklassen für Pflicht- und Freundschaftsspiele wird weiterhin bis auf weiteres - jedoch bis mindestens 20.04.2020 - ausgesetzt.

Für die Zeit danach wird eine erneute Bewertung vorgenommen. Über getroffene Entscheidungen wird zeitnah informiert.

Alle Lehrgänge und Auswahlmaßnahmen sowie sonstige Maßnahmen finden bis einschließlich 20.04.2020 nicht statt.

Tagungen und Sitzungen finden in dieser Zeit nicht statt; ausgenommen sind Video- und Telefonkonferenzen.

Bis einschließlich 01.05.2020 findet kein Kreistag-, Kreisjugendtag oder Kreisschiedsrichtertag statt. Neue Termine werden noch bekanntgegeben.

Die Geschäftsstelle in Edenkoben ist für Publikumsverkehr geschlossen. Sie ist am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag telefonisch oder per E-Mail/E-Postfach zu den üblichen Öffnungszeiten zu erreichen. Mittwochs ist die Geschäftsstelle geschlossen und nicht erreichbar. Die Sportschule bleibt geschlossen.

Quelle: SWFV


Ergänzung, 22.03.2020:

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DFB-Vize Rainer Koch (l.) mit Präsident Fritz Keller; Foto: Imago Images

DFB-Vize Koch: Geisterspiele statt Spielabsagen

Im Angesicht der Coronavirus-Pandemie wird es immer unwahrscheinlicher, dass ab Mai wieder Fußballspiele mit Zuschauern stattfinden können. DFB-Vizepräsident Rainer Koch plädiert deshalb jetzt erneut für Geisterspiele - ansonsten würden die finanziellen Folgen für die Vereine noch viel bedrohlicher.

"Diese Geister muss man rufen, ansonsten setzt man die Existenzfähigkeit des gesamten Profifußballs aufs Spiel. Da hängen zigtausende Arbeitsplätze dran", sagte DFB-Vize Koch am Sonntag bei "Sport1". Mit dieser Aussage bezog er sich zwar auf die Bundesliga, deren Saison-Unterbrechung zunächst nur bis zum 02. April 2020 gilt - aber auch die bis zum 30. April 2020 pausierende 3. Liga könnte davon betroffen sein. Neben den Zuschauereinnahmen geht es schließlich auch um TV-Gelder, deren Verlust im Falle eines Saisonabbruchs die Klubs in noch größere Schwierigkeiten stürzen könnte. Die Verbände müssten vorbereitet sein, auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt erstmal noch wichtigere Themen gebe: Zunächst gehe es um die Gesundheit aller. Danach müsse man sich um die Liquidität der Vereine kümmern und als drittes darum, mögliche Einnahmen zu sichern - und dazu seien mit Hinblick auf die TV-Gelder eben auch Geisterspiele ein Instrument, so Koch.

Virologe Drosten: Ein Jahr lang keine vollen Fußballstadien?

Hintergrund der neuen Diskussion über Geisterspiele ist unter anderem eine aktuelle Prognose von Professor Christian Drosten. Der renommierte, mittlerweile deutschlandweit bekannte Virologe von der Berliner Charité sagte gestern im "Stern": "Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig. Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben." Auch Geisterspiele empfindet der Berater der Bundesregierung als schwierig, da diese auch außerhalb der Stadien - zum Beispiel in Kneipen oder auf Plätzen - zu größeren Menschenansammlungen führen könnten. Drosten vermutet: "Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten."

Die kürzlich beschlossene Pause in der 3. Liga läuft vorerst noch fünfeinhalb Wochen. In der laufenden Saison 2019/20 stehen noch elf Spieltage auf dem Spielplan, die bisher nur verschoben und noch nicht komplett abgesagt wurden (siehe Chronologie im DBB-Forum).

Quelle: Der Betze brennt / Sport1 / Stern


Ergänzung, 25.03.2020:

Horst Eckel "total von der Umwelt abgeschottet"

Horst Eckel, der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, wird von seiner Familie in der aktuellen Corona-Krise besonders geschützt. "Wir haben die Eltern total von der Umwelt abgeschottet", sagte Eckels Tochter Dagmar der "Bild"-Zeitung. Der 88 Jahre alte Eckel und seine Frau Hannelore leben im pfälzischen Vogelbach. "Der Papa fühlt sich fit, wird langsam ungeduldig. Nur daheim und das ohne Fußball. Aber er akzeptiert, dass es keine Alternative gibt, bis der Spuk vorbei ist", sagte sie weiter. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Schobbe77 » 09.03.2020, 14:53


Gruselig spielen sie ja schon lange, da passen Geisterspiele natürlich.

Vielleicht ist ja da der Druck dann weg, wenn eingewechselte Spieler nicht mehr beleidigt und ausgepfiffen werden.

Denke (leider) in 2 Wochen haben wir italienische Verhältnisse.

Da brauchen wir nicht mehr über so belanglose Themen diskutieren. Gesundheit geht vor...



Beitragvon Zamorano » 09.03.2020, 14:59


Ich möchte meinem Vor-Vorschreiber gern widersprechen. Die Absage von Veranstaltungen, bei denen viele Menschen zusammenkommen, ist richtig, um Infektionsketten möglichst zu kappen. Auch wenn man damit erst einmal nur Zeit erkauft, ist diese Zeit für manche Menschen, die zu besonders gefährdeten Gruppen gehören, vielleicht überlebenswichtig.

Es geht ja nicht nur darum, die Anwesenden zu schützen, sondern auch deren Kollegen, Freunde, Verwandte. Wie fatal es sich auswirken kann, wenn Infektionsträger unbewusst noch auf Karnevalssitzungen gehen, hat man in NRW gesehen. Kurz und schlecht: Im Moment gilt, dass weniger soziale Kontakte besser sind.

Fußball ist nicht wichtig genug, um Menschenleben zu riskieren.



Beitragvon LaOla43 » 09.03.2020, 14:59


Bitte erstmal noch abwarten -- NOCH sind keine 3. Liga Spiele betroffen !! Trotzdem -- möchte ich mal die Leute hören - wenn es zu einer noch stärkeren Pandemie käme :o ( bei den vielen Zuschauern - die Ansteckungsgefahr)

@Zamorano: Volle Zustimmung.



Beitragvon BernddasBrot2 » 09.03.2020, 15:27


@Zamorano
weniger kann manchmal mehr sein.
Du kannst dir alles kaufen, nur keine Gesundheit.
Ich bin mir sicher, wer wirklich schonmal erkrankt war, der sieht den Geisterspielen nicht negativ entgegen.
:daumen:
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Forever Betze » 09.03.2020, 15:39


Das ist ne Grippe. Mehr nicht. Wie kann man denn so die Hosen voll haben. Dann müsste es jeden Winter Geisterspiele geben. Damals gab es die Vogelgrippe, dann die Schweinegrippe. Jetzz Corona.
Und trotzdem sterben Menschen öfter an ener normalen Grippe.
Corona hat 1000 infizierte in Deutschland, davon 1 der gestorben ist. An der normalen Grippe sterben jährlich Millionen
Wie kann man sich so in die Hose machen. Das ist ne normale Grippe und fertig. Am Corona sterben nur Menschen mit geschwächtem Imunsystem, genau wie an einer Grippe. Wenn man jedem Virus nach geht müsste jedes Spiel gesperrt sein. Wisst ihr wie viele Lungenentzündungen pro Jahr in Deutschland fest gestellt werden. Etliche. (Corona ist ja der Lungenentzündung sehr nah)
Aber dieses Thema ist so präsent und covert die grössten Magazine, Zeitungen und Nachrichten, dass man von den wirklichen Problemen die Deutschland hat, schön abkenken kann.



Beitragvon MarcoReichGott » 09.03.2020, 15:43


Ich hatte vor 15 Jahren als Anfang 20 jähriger im Sommer eine schwere Grippe und lag später dann mit Lungenentzündung im Krankenhaus. Nach aktuellem Stand ist der Conronavirus deutlich ansteckender und führt deutlich häufiger zu schweren Verläufen. In Italien sind über 300 Leute schon dran gestorben (gestern alleine über 100) und dabei sind gerade einmal ca. 7000 Leute bislang betroffen und der Virus ist überhaupt erst seit wenigen Wochen in Italien.

Das heißt nun nicht, dass man als Individuum gerade Panik haben muss, dass man sich draußen direkt ansteckt oder gar dran stirbt. Aber angesichts dieser krassen Zahlen bin ich ich höchst beunruhigt wie langsam die Politik hier überhaupt am reagieren. Deutschland ist gerade das Land mit dem 6. meisten Infektionen und ist mit Abstand am langsamsten drauf am reagieren.



Beitragvon Bastel90 » 09.03.2020, 15:44


Wenn es wirklich zu Geisterspielen kommt, dann gibt's für jeden Verein viele Organisatorische Angelegenheiten zu klären wie zum Beispiel die Rückabwicklung der Ticketverkäufe, Entschädigung für die Dauerkarteninhaber denn ein Geisterspiel soll in diesem besonderen Fall nicht zum Nachteil der Fans sein.

Das gleiche gilt auch für den Verein was das ausbleiben der Einnahmen betrifft.

Aber selbst bei Geisterspielen sind doch die Fans vom 1. FC Kaiserslautern erfinderisch, sei es mit großen Choreos über die Westkurve hinweg die vor dem Spiel angebracht werden, Stimmung über die Stadionlautsprecher, vielleicht sind trotzdem Fangruppen vor Ort und machen dann halt Stimmung vor dem Stadion. :D



Beitragvon Märtzeher » 09.03.2020, 15:46


Zumindest die Heimspiele müssten wir nicht absagen, ist ja genug Platz im Stadion um zwischen jedem Zuschauer 2m Abstand zu halten :wink:



Beitragvon Forever Betze » 09.03.2020, 15:48


Vielleicht haben Geisterspiele was gutes für unsere Truppe. Vielleicht spielen die ohne Fans nicht so ängstlich.



Beitragvon salamander » 09.03.2020, 15:50


Forever Betze hat geschrieben:Das Thema nervt einfach nur noch. Unnötige Panikmache. Jetzt werden Spiele abgebrochen, als nächstes kommt dann die Ausgangssperre oder was? Ausgerechnet in Magdeburg dann ein Geisterspiel. Schade für die Ultras. Magdeburg war sicher das Spiel auf das sich die Fans am meisten gefreut haben (abgesehen vom Waldhof Spiel). Die Auswärtsreise nach Magdeburg, da haben sich alle Ultras drauf gefreut.


Ja, hatten sich so gefreut, die Ultras und jetzt das. Dummerweise würden sich andere Leute, ältere Menschen, Kranke, Krebspatienten, Immungeschwächte, Rollstuhlfahrer und viele andere, auch freuen, nämlich darüber, noch ein bisschen weiterleben zu dürfen. Sie haben dem Virus wenig entgegenzusetzen. Da es kein Medikament und keine Impfung gibt, besteht Ihre einzige Chance darin, dass das Virus sich nicht zu weit ausbreitet in der Bevölkerung. Das müssen wir versuchen, das sind wir diesen Leuten, unseren Eltern und Großeltern schuldig. Geisterspiele sind ein Baustein, da sich gerade hier viele (Jüngere, Gesunde) anstecken können, die das Virus dann zu den Gefährdeten tragen.

Übrigens sterben gerade nur ein paar hundert Kilometer weiter südlich Tag für Tag mehr als 100 Menschen. Und Du schreibst was von „unnötige Panik“. :kotz:



Beitragvon Betzenberg1985 » 09.03.2020, 15:53


Panik nein! Hamsterkäufe nein! Angst nein!

Aber Vorsicht? Ja!!

Die Infektionen laufen zwar zu 80% milde und die Todesfälle in Italien sind fast ausschließlich ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen, dennoch sollte man aber die Infektionsketten unterbrechen. Die Gefahr besteht darin, dass das Gesundheitssystem nicht in der Lage ist den Leuten zu helfen, bei denen die Infektion nicht so milde verläuft. Von daher kann ich etwaige Absagen verstehen.

Man hätte auch die ganzen Karnevalveranstaltungen lieber mal abgesagt.

Wir haben zwar erst offiziell 1150 Fälle. Hängt da aber mal ne Null dran. Die meisten Leute merken eine Infektion nicht mal.



Beitragvon Forever Betze » 09.03.2020, 15:55


salamander hat geschrieben:
Forever Betze hat geschrieben:Das Thema nervt einfach nur noch. Unnötige Panikmache. Jetzt werden Spiele abgebrochen, als nächstes kommt dann die Ausgangssperre oder was? Ausgerechnet in Magdeburg dann ein Geisterspiel. Schade für die Ultras. Magdeburg war sicher das Spiel auf das sich die Fans am meisten gefreut haben (abgesehen vom Waldhof Spiel). Die Auswärtsreise nach Magdeburg, da haben sich alle Ultras drauf gefreut.


Ja, hatten sich so gefreut, die Ultras und jetzt das. Dummerweise würden sich andere Leute, ältere Menschen, Kranke, Krebspatienten, Immungeschwächte, Rollstuhlfahrer und viele andere, auch freuen, nämlich darüber, noch ein bisschen weiterleben zu dürfen. Sie haben dem Virus wenig entgegenzusetzen. Da es kein Medikament und keine Impfung gibt, besteht Ihre einzige Chance darin, dass das Virus sich nicht zu weit ausbreitet in der Bevölkerung. Das müssen wir versuchen, das sind wir diesen Leuten, unseren Eltern und Großeltern schuldig. Geisterspiele sind ein Baustein, da sich gerade hier viele (Jüngere, Gesunde) anstecken können, die das Virus dann zu den Gefährdeten tragen.

Übrigens sterben gerade nur ein paar hundert Kilometer weiter südlich Tag für Tag mehr als 100 Menschen. Und Du schreibst was von „unnötige Panik“. :kotz:

Vergleiche die Zahlen einer normalen Grippe mit den Zahlen des Corona. Wenn es nach dir geht dürfte nie wieder ein Spiel vor Fans statt finden, weil sich jedes Mal ne Grippe erweitern kann. Am besten nie wieder Fans ins Stadion und am besten nie wieder vor die Tür gehen. Sind wir ja den kranken Leuten schuldig. Die können sich auch mit anderen Grippen anstecken.
Du hast dir leider den Kopf vernebeln lassen, durch Panikmache. Einfach mal etwas recherchieren, statt der Überschrift der BILD zu glauben.



Beitragvon MarcoReichGott » 09.03.2020, 16:05


Forever Betze hat geschrieben:Vergleiche die Zahlen einer normalen Grippe mit den Zahlen des Corona. Wenn es nach dir geht dürfte nie wieder ein Spiel vor Fans statt finden, weil sich jedes Mal ne Grippe erweitern kann.


Sag mal: Du hast wirklich keiner Ahnung von was du schreibst und willst nur mal ein bißchen Stammtischgeschwätz raushauen, oder?

Guck dir die Zahlen doch mal an und wirf das anderen nicht vor. Italien hat gerade eine Letalitätsrate von 4%. Und hierbei ist die Dunkelziffer ziemlich gering, weil selbst Leute OHNE Symtome getestet werden, was du normalerweise bei einer Grippe natürlich nicht machst, Wissenschaftler vermuten momentan daher, dass die Rate vermutlich irgendwo zwischen 1%-3% liegt. Typische Grippviren hingegen liegen bei ca. 0,2%. Nur mal so im Vergleich: Selbst mit ner Lebensgefährlichen Krankheit wie ner Thrombose hast du nur ne Letalitätsrate von ca. 10%.

Zusätzlich ist das Ding deutlich ansteckender als nroamle Gruppeviren. Zum einen scheint es im oberen Rachenraum eine höhere Virenanzahl zu geben. Zum anderen gibt es schlichtweg keine Imunisiuerung in der BEvölkerung bislang. Impfstoffe für Risikogrippen gibt es ebensowenig. Das einzig gute scheint gerade zu sein, dass Corona wohl wirklich erst kurz vor Auftreten der Symptome und nicht schon am Anfang der Inkurbationszeit stark ansteckend ist.

Also sorry, aber wer "Ist doch nur ne Grippe" schreibt, der disqualifiziert sich einfach für jede weitere Diskussion.



Beitragvon Mittendrin » 09.03.2020, 16:16


Forever Betze hat geschrieben:Das ist ne Grippe. Mehr nicht. Wie kann man denn so die Hosen voll haben. Dann müsste es jeden Winter Geisterspiele geben. Damals gab es die Vogelgrippe, dann die Schweinegrippe. Jetzz Corona.
Und trotzdem sterben Menschen öfter an ener normalen Grippe.
Corona hat 1000 infizierte in Deutschland, davon 1 der gestorben ist. An der normalen Grippe sterben jährlich Millionen
Wie kann man sich so in die Hose machen. Das ist ne normale Grippe und fertig. Am Corona sterben nur Menschen mit geschwächtem Imunsystem, genau wie an einer Grippe. Wenn man jedem Virus nach geht müsste jedes Spiel gesperrt sein. Wisst ihr wie viele Lungenentzündungen pro Jahr in Deutschland fest gestellt werden. Etliche. (Corona ist ja der Lungenentzündung sehr nah)
Aber dieses Thema ist so präsent und covert die grössten Magazine, Zeitungen und Nachrichten, dass man von den wirklichen Problemen die Deutschland hat, schön abkenken kann.


Sorry, aber lass doch einfach deine unqualifizierten Kommentare.
Ist ja nicht auszuhalten. :shock:
Bring dich einfach mal auf den neuesten Stand der Faktenlage.

Gott sei Dank entscheiden dass bei uns Leute, die von Virologen und Epidemologen sehr gut beraten werden.



Beitragvon BernddasBrot2 » 09.03.2020, 16:21


@Forevr Betze
Genau solche Aussagen lassen mich am Verstand der Menschen zweifeln.
Unterhalte dich einmal mit einem KRANKEN.
Der kann dir vielleicht die Augen öffnen.
Keine einzige Sportart, bzw. Gr0ßveranstaltung kann so wichtig wie Gesundheit sein.
Das hat nichts mit Panik zu tun.
Eine Erkrankung durch Conora, ohne Impfstoff und ohne Medikamente zur Behandlung ist sicherlich nicht so schlimm wie die Dünnpfiff.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon gari » 09.03.2020, 16:22


Coronavirus kann man nicht mit dem Grippevirus vergleichen oder mit etwas anderem. Wichtig ist, dass man sich an die Basics der Hygiene hält und schon würde die Epidemie deutlich eingeschränkt.

Beginnend mit dem ersten Punkt, dass regelmäßiges Händewaschen einfach dazugehört, ist wohl jedem klar. 20 Sekunden intensives Einreiben der Seife (egal ob flüssig oder fest - wichtig ist nur mit FEUCHTEN Händen) und gründlich abwaschen und trocknen. Dazu das Verhalten, dass man in den Armbeuger niest und nicht ungeschützt in die Menschenmenge, sollte auch jedem klar sein.

Übrigens empfiehlt das RKI (kann ich sowieso jedem bei jedweden Infektionen zu lesen) einige Punkte, die ihr euch da mal anschauen könnt:
RKI empfiehlt

PS: Nutzt kein Sagrotan Desinfektionsmittel sondern lieber ein durch das IHO, VAH oder bestenfalls RKI empfohlenes Produkt. Wichtig ist die Kennung auf dem Handdesinfektionsmittel, dass das mindestens begrenzt viruzid ist. Sagrotan hat meiner Kenntnis nach kein richtiges Handdesinfektionsmittel gegen Viren.


Zu den Geisterspielen bin ich bedingt dafür. Natürlich birgt die Gefahr der Menschenansammlung eine höhere Infektionsgefahr, allerdings müsste man dann alle Schulen, Universitäten und öffentliche Nahverkehrsknotenpunkte sowie Bahnen sperren. Herr Spahn empfiehlt eine Ansammlung von über 1.000 Menschen abzusagen oder zu meiden - dann käme ich in Berlin nicht mehr auf die Arbeit. :D
Allerdings ist der monetäre Aspekt auch kritisch zu begutachten und könnte bei finanzschwächeren Vereinen zu ungewollten Finanzeinbußen führen. Keine Versicherung würde sowas abdecken.

Deshalb wäre ich für eine bessere Alternative, die einem dem Spaß am Leben (das Fußballschauen im Allgemeinen) nicht nehmen und gleichzeitig die Gesundheit fördern kann: Stellt mobile Desinfektionsspender vor den Toiletten, teilt ggf. merchandisingtypisch Handdesinfektionsfläschchen aus, nutzt Schwarzlichttests zur Sensibilisierung der Fans hinsichtlich ihrer Sauberkeit der Hände. (kostet alles nicht viel Geld und nützt dem Verein sowie dem Gesundheitsschutz) All das sind kleine Gimmicks, die helfen können!

Aufklärung ist noch immer wichtiger als Abschottung.

Und mit einem Mund-Nasen-Schutz herumlaufen bringt übrigens nichts, weder beim CoVid-19, noch bei Grippe oder Norovirus. Hierfür gibt es geeignete FFP-Masken, bestenfalls eine FFP3-Maske und die bietet euch bei korrekter Anbringung Schutz. Wohl gemerkt sind das auch nur Einmalprodukte.

Liebe Grüße und auf ein hoffentlich geisterspielfreies Wochenende.
Pfälzer in Berlin - gebabbelt werd trotzdem platt :daumen: :teufel2:



Beitragvon Forever Betze » 09.03.2020, 16:29


MarcoReichGott hat geschrieben:
Forever Betze hat geschrieben:Vergleiche die Zahlen einer normalen Grippe mit den Zahlen des Corona. Wenn es nach dir geht dürfte nie wieder ein Spiel vor Fans statt finden, weil sich jedes Mal ne Grippe erweitern kann.


Sag mal: Du hast wirklich keiner Ahnung von was du schreibst und willst nur mal ein bißchen Stammtischgeschwätz raushauen, oder?

Guck dir die Zahlen doch mal an und wirf das anderen nicht vor. Italien hat gerade eine Letalitätsrate von 4%. Und hierbei ist die Dunkelziffer ziemlich gering, weil selbst Leute OHNE Symtome getestet werden, was du normalerweise bei einer Grippe natürlich nicht machst, Wissenschaftler vermuten momentan daher, dass die Rate vermutlich irgendwo zwischen 1%-3% liegt. Typische Grippviren hingegen liegen bei ca. 0,2%. Nur mal so im Vergleich: Selbst mit ner Lebensgefährlichen Krankheit wie ner Thrombose hast du nur ne Letalitätsrate von ca. 10%.

Zusätzlich ist das Ding deutlich ansteckender als nroamle Gruppeviren. Zum einen scheint es im oberen Rachenraum eine höhere Virenanzahl zu geben. Zum anderen gibt es schlichtweg keine Imunisiuerung in der BEvölkerung bislang. Impfstoffe für Risikogrippen gibt es ebensowenig. Das einzig gute scheint gerade zu sein, dass Corona wohl wirklich erst kurz vor Auftreten der Symptome und nicht schon am Anfang der Inkurbationszeit stark ansteckend ist.

Also sorry, aber wer "Ist doch nur ne Grippe" schreibt, der disqualifiziert sich einfach für jede weitere Diskussion.

Mach dich ruhig weiter verrückt. Unfassbar was ne Angst du hast. Genieße lieber das Leben statt dich so verrückt zu machen. Die Vogelgrippe und Schweinegrippe hast du auch überlegt und die war sooo so schlimm.



Beitragvon Rohrbacher » 09.03.2020, 16:33


@Forever Betze
Gegen die Grippe kann man sich aber impfen lassen und es gibt verschiedene Medikamente und Therapien und man weiß mit was man es zu tun hat und das hast du bei diesem Neuartigen Virus halt noch nicht. Und wenn ich dann höre, es trifft ja nur die Alten, Schwache oder Kranken Menschen, dann könnt ich kotzen! Diese Leute mal übertrieben gesagt bzw geschrieben, zu"opfern", nur um sich zu vergnügen finde ich sehr egoistisch. Wir werden alle mal alt und können wenn wir Pech haben, eine schwere Erkrankung bekommen. Und ich denke keiner von uns wäre dann scharf darauf mit Mitte 60 oder 70 schon ins Gras zu beißen, nur weil die Jungen jedes Wochenende Fussball, Partys und Konzerte im Kopf haben und auf nichts verzichten wollen.



Beitragvon Forever Betze » 09.03.2020, 16:40


Ich habe es jetzt verstanden
Hackt nicht so auf mir rum :?



Beitragvon SEAN » 09.03.2020, 16:47


Zu dem Thema kann jeder stehen wie er will.
Ich kann nur sagen, nach 3 Chemotherapien, 2 Stammzellentransplantationen und einem dadurch angegriffenem Immunsystem geht mir schon der Stift ein wenig.....
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon betzegeier » 09.03.2020, 16:50


ob der Spahn u.a noch wissen wo links und rechts ist? Warum ab 1.000 Besucher und nicht ab 325 oder 780?



Beitragvon Betziteufel49 » 09.03.2020, 17:22


betzegeier hat geschrieben:ob der Spahn u.a noch wissen wo links und rechts ist? Warum ab 1.000 Besucher und nicht ab 325 oder 780?


Also 500 Fans von jeder Mannschaft dürfen ins Stadion.
Das müsste natürlich vorher ausgelost werden. 8-)

Der Rest der Fans sollte sich abseits der Umzäunung verteilen mit Mundschutz oder Maske.

Pyro :pyro: :pyro: vertreibt das Corinna-Virus und die Stimmung kommt zurück.

Man könnte auch den Spielbetrieb ganz einstellen und die Bewertung der Tabelle so abschließen wie sie im Moment ist. :daumen:
Dann wären wir fein raus und die Ruhe würde einkehren. :teufel2:



Beitragvon allemann5 » 09.03.2020, 17:28


betzegeier hat geschrieben:ob der Spahn u.a noch wissen wo links und rechts ist? Warum ab 1.000 Besucher und nicht ab 325 oder 780?



Heute Abend ist Vollmond....Ich verzeihe Euch Euer "Fachwissen",aber Ihr solltet aufpassen das IHR nicht die nächsten seid um die wir weinen,evtl. :danke: :bitte:



Beitragvon ..:NECKARTEUFEL:.. » 09.03.2020, 17:44


salamander hat geschrieben: Dummerweise würden sich andere Leute, ältere Menschen, Kranke, Krebspatienten, Immungeschwächte, Rollstuhlfahrer und viele andere, auch freuen, nämlich darüber, noch ein bisschen weiterleben zu dürfen.


Als einer aus der von dir genannten Personengruppen sag ich dazu nur: Dann geh halt nicht hin, wenn du so ein Risiko darin siehst. Ich bleib auch daheim, warum deshalb Spiele absagen?
Dann darfst ja auch nicht mehr zur Arbeit, einkaufen oder zum Arzt gehen, weil du dich in der Öffentlichkeit generell infizieren kannst.

Aber schon klar:

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Edith sagt Greta sagt: Was is jetzt eigentlich mit Klimawandel?
„Was maßt sich dieser Trainer an? Den hätte ich als Verantwortlicher dreimal hochkantig im Dropkick vom Betze geschossen. Überhaupt so eine Idee zu haben, ist unfassbar.“ Tim Wiese zur "Freistellung" von Gerry Ehrmann




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