Allgemeine Fan-Themen und Fragen zu selbigen.

Beitragvon Kohlmeyer » 09.09.2019, 15:30


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Rezension: Buch "Eigentlich bin ich ein super Typ"
Mario Basler: Das Großmaul mit dem Zauberfuß


Die Meinungen über Mario Basler gehen weit auseinander - nicht nur bei den Fans des 1. FC Kaiserslautern, bei dem er einstmals seine Bundesliga-Karriere startete und beendete. Für Der Betze brennt hat sich Eric Scherer die neu erschienene Biographie des gebürtigen Pfälzers durchgelesen und ist dabei über manche Anekdote gestolpert.

Wenn seine eigene Theorie stimmt, wird jetzt die Hälfte aller Leser die Augen verrollen, wenn sie diesen Buchtitel liest, die andere Hälfte aber wird vor Vorfreude aufjauchzen: "Eigentlich bin ich ein super Typ", hat Mario Basler seine Autobiografie genannt, die in diesen Tagen in den Handel kommt. Eine Zeile, die zu dem Pfälzer mit dem übergroßen Ego passt wie so mancher seiner Freistöße ins Tordreieck, und die seiner Meinung nach entweder nur gehasst oder geliebt werden kann, wie alles an ihm: Denn er sei nun einmal einer, der polarisiert, einer, zu dem man einfach keine neutrale Meinung haben könne, hat Basler erkannt. Der 1. FC Kaiserslautern, bei dem "Super Mario" seine Karriere startete und beendete, kommt natürlich auch im Buch vor, spielt allerdings nur eine Nebenrolle. Aber muss das in einem Buch, in dem Mario Basler vorkommt, nicht zwangsläufig jeder?

"Langsam trabe ich vom Rasen, drehe an der Uhr und genieße den Applaus von den Rängen. Ich weiß es, die 90.245 wissen es, Hitzfeld weiß es: Der beste Mann geht vom Platz." Welcher Fußballprofi außer "Super-Mario", Stefan Effenberg vielleicht ausgenommen, könnte mit so viel Liebe über sich und zu sich selbst schreiben? 

Im Einleitungskapitel seiner Autobiographie schildert Basler das legendäre Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Manchester United im Jahr 1999. Die Bayern führen 1:0, erzielt hat den Treffer wer wohl? Natürlich der gleiche, der auch schon das Halbfinale gegen Dynamo Kiew für die Seinen entschieden hat, und zwar mit einem absoluten Traumtor. Und der sich zuvor im Viertelfinale auf dem Ball tänzelnd zur Hassfigur aller FCK-Fans gemacht hatte. Basler halt. Doch jetzt, in der 89. Minute, wird der beste Mann ausgewechselt, und was passiert, im Nachhinein darf man wohl sagen: zwangsläufig? Die Bayern verlieren noch, 1:2 heißt es nach drei Minuten ohne Basler.

"Fußballprofi, Fernsehexperte und Entertainer"

Um fair zu bleiben: Nein, "Eigentlich bin ich ein super Typ" geht nicht über die vollen 224 Seiten in diesem Stil weiter. "Super Mario" kann es auch zurückhaltender, kann auch reflektieren, auch wenn er dies am liebsten über sich selbst tut. Eigentlich ledert der "ehemalige Fußballprofi, Fernsehexperte und Entertainer" (Verlagstext) sogar weniger heftig ab als erwartet. Über Erich Ribbeck, den Bundestrainer, der ihn einst schmähte, sagt er, er sei der "schlechteste Trainer" seiner Karriere gewesen, und den ehemaligen Lautern-Boss René C. Jäggi bezeichnet er an einer Stelle als "unsäglichen" Charakter. Das sind aber auch schon die schlimmsten verbalen Grobheiten, die sich im Buch finden.

Das ist vermutlich weniger einer frühen Altersmilde des nunmehr 50-Jährigen geschuldet, sondern eher auf die erfahrene Hand des Journalisten Axel Raack zurückzuführen, der als Baslers Co-Autor fungiert. Der ehemalige "11 Freunde"-Redakteur ordnet die Lebenserinnerungen des gebürtigen Vorderpfälzers immer wieder in einen fußballgeschichtlichen Zusammenhang ein, so dass das Buch über weite Strecken absatzweise von der "Ich"- in die "Er"-Form springt.

Als "König Otto" Basler vor der Toilette auflauerte

So dürfen wir Basler auf seinem Weg begleiten, der ihn in den 1980er Jahren zunächst aus seiner Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße auf den Betzenberg führt. Als der damalige FCK-Manager Reiner Geye dem bei den A-Junioren gereiften Talent ein Angebot zur Weiterbeschäftigung macht, "das keines war", zieht er aber bald schon weiter, zunächst zu Rot-Weiß Essen, dann zu Hertha BSC in die 2. Bundesliga.

Bis ihm eines Tages vor der Herrentoilette ein Mann auflauert, einen Zettel mit einer Telefonnummer zusteckt und ihm zuraunt: "Ruf mich an." Dergleichen kann bekanntlich böse enden, doch Basler erkennt in der Gestalt den Fußballtrainer Otto Rehhagel. Nach dem ersten Gespräch ringt der damalige Trainer von Werder Bremen Basler das Versprechen ab, zu ihm an die Weser zu wechseln. Dieses bricht der Umworbene auch nicht, als ihm der dicke Calmund aus Leverkusen ein paar Wochen später ein Angebot fürs dreifache Gehalt macht. Mario ist nämlich ein Supertyp.

Erfolge in Bremen und Bayern, dann zurück in die Pfalz

In Rehhagel findet Basler den fußballerischen Ziehvater, unter dem er endgültig zum Ausnahmespieler reift, da dieser dem trinkfreudigen Kettenraucher Privilegien zugesteht und Einsprüche von Mitspielern gegen diese Ungleichbehandlung einfach wegfegt. So viel Deckung von oben hat Basler zuvor in Berlin nicht genossen und wird sie auch später in München nicht mehr erleben, weswegen er wiederholt zum Mobbingopfer wird - zumindest empfindet er das so. Dabei liebt er es doch nur zu leben, wie andere es auch tun, nur sieht er nicht ein, dass er als Fußballprofi damit hinterm Berg halten soll...

Nachdem er in München seiner Erinnerung nach nur deswegen abserviert worden ist, weil er wagte, einen Vertrag aufs Lebenszeit abzulehnen, den ihm der Bayern-Funktionär Karlheinz Rummenigge im Rahmen eines Besäufnisses nach dem verlorenen Champions-League-Finale anbot, landet der Protagonist wieder in Kaiserslautern, wo er erneut auf seinen Lieblingstrainer Rehhagel trifft, so dass er die letzten Tage der legendären Lautrer "Ottokratie" aus nächster Nähe erlebt.

"Grüppchenbildung" läutet Niedergang des FCK ein

Dass er mit seinem Ziehvater mitleidet, als dieser nur drei Jahre nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft am Betzenberg demontiert wird, ist verständlich. Basler erlebt anschließend eine Saison mit dem Duo Andy Brehme/Reinhard Stumpf auf der Trainerbank, die immerhin noch ins Halbfinale des UEFA-Cups führt, und gerät in der folgenden Spielzeit, unter Erik Gerets, aufs Abstellgleis.

Interessant: Für den Niedergang des Klubs, der sich in diesen Jahren abzuzeichnen beginnt, macht Basler nicht, wie allgemein üblich, den "Größenwahn" verantwortlich, der die Verantwortlichen nach dem Titelgewinn 1998 gepackt haben soll. Für ihn war's die "Grüppchenbildung", die es unter anderem nicht erlaubte, nicht nur ihm, sondern auch dem französischen Weltmeister Youri Djorkaeff die Privilegien einzuräumen, die Ausnahmekönnern zugestanden werden sollten.

"Auf der einen Seite die Aufsteiger und Meistermacher, die sich für das eigentliche Gerüst des Klubs hielten, auf der anderen Seite die Neulinge wie Youri, ich, auch ein Altgedienter wie Harry Koch", analysiert Basler. "Das führte leider bald zu Eifersüchteleien und Intrigen, die in Kombination mit der späteren Vereinsführung unter dem unsäglichen René C. Jäggi den Anfang vom Ende dieses großen Vereins einläuteten." Andere machten damals freilich Basler selbst für die Unruhe in der Mannschaft verantwortlich, die er zusammen mit seinem Schwager und Spielerberater Roger Wittmann verursacht haben soll.

Berti sagt: Basler musste einfach Basler sein

Auf seiner anschließenden letzten Karrierestation in Katar ist es Basler dann so langweilig, dass er sogar regelmäßig und pünktlich zum Training erscheint. Natürlich kommen im Buch viele Weggefährten zu Wort, die die fußballerischen und charakterlichen Qualitäten in höchsten Tönen loben.

Zu den differenzierteren Betrachtungen, die sich hin und wieder finden, zählt auch eine des ehemaligen Bundestrainers Berti Vogts: "Mario hatte vom Herrgott ein tolles Geschenk mit in die Wiege gelegt bekommen. Ihn mit dem Ball am Fuß zu beobachten war eine große Freude. Er war das reine Talent, ein begnadeter Techniker mit einer unglaublichen Geschwindigkeit im Spiel. Aber ihm fehlte der absolute Wille, es nach ganz oben zu schaffen", urteilt der "Bundes-Berti", der, im Gegensatz zu Nachfolger Ribbeck, es öfter mit Basler versuchte. "Mit der Mentalität eines Matthias Sammer wären bei Mario vermutlich noch 40 Prozent mehr drin gewesen. Allerdings wäre er dann auch nicht mehr der Super Mario gewesen, der so viele Jahre in der Bundesliga und in der Nationalmannschaft begeisterte. Er brauchte es für sein Spiel, seine Kreativität, Mario Basler sein zu dürfen. Ein mit allen Freiheiten ausgestatteter Ausnahmekönner, der auch mal zu spät zum Training kommt, die Nacht durchmacht oder im Spiel die Drecksarbeit von anderen erledigen lässt."

Was kommt nach "Basler ballert"? Super Mario, der Film?

Dem Trainerjob, in dem sich Basler nach seiner aktiven Zeit versucht - unter anderem coacht er zwei Jahre Eintracht Trier - ist keine lange Erfolgsgeschichte beschieden. Er erkennt, dass ihn ein finanziell einigermaßen konsolidierter Klub, in dem sich mittelfristig etwas entwickeln ließe, nie verpflichten würde, weil ihm sein Luftikus-Image zu sehr nachhängt - und wird Entertainer. Mit seinem Bühnenprogramm "Baser ballert" tourt er seit geraumer Zeit durch Deutschland.

Somit ist die Autobiographie "Eigentlich bin ich ein super Typ" im Grunde nur ein weiteres Glied in der Verwertungskette der Marke "Mario Basler". Wie das nächste aussehen soll, wird im Buch bereits angekündigt: eine Verfilmung. In der Hauptrolle: Mario selbst, da es ohnehin keinen gäbe, der ihn überzeugend spielen könnte.

Ein Witz? Wär's wahrscheinlich, wenn es sich nicht um Mario Basler handeln würde. Schade nur, dass passende mögliche Titel bereits von Jean-Paul Belmondo oder Adriano Celentano belegt sind, etwa "Das As der Asse", "Der Größte bin ich" oder "Der Supertyp." In dieser Liga jedenfalls würde "Super Mario" sich sicher wohl fühlen.

Mario Baslers Biographie "Eigentlich bin ich ein super Typ", erschienen bei Edel Books, umfasst 304 Seiten und ist für 18,95 Euro (E-Book: 14,99 Euro) u.a. bei Amazon erhältlich.

Quelle: Der Betze brennt



Beitragvon Lonly Devil » 09.09.2019, 15:40


Kohlmeyer hat geschrieben: ... ...
Was kommt nach "Basler ballert"? Super Mario, der Film?
... ...

Erschien da nicht kürzlich die "Filmbiografie" eines anderen Spielers, dessen Name (irgendwas mit K....) mir nicht einfallen will.

Da hätte ein Film über/mit Basler wesentlich mehr Unterhaltungswert. :lol:
Der größte Schuft im Land, ist und bleibt der Intrigant.
Gott mag gewissen Induvidien eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon peter111 » 09.09.2019, 16:38


Man muss sich nur mal anschauen wie die Firma seines Schwagers in LU residiert.
Dann weiß man, wo die Kohle des FCK hingeflossen ist.
Für mich ist der Basler Clan inkl.RoGon neben Atze Friedrich und Wieschemann einer der Hauptverursacher unserer Misere.
--- Fußballmafia DFB ---



Beitragvon ChrisW » 09.09.2019, 18:31


Auch einer der Spieler, die den FCK im Herzen tragen, wenn es notwendig ist... aber ansonsten bitte nicht mit den Problemen dieses Provinzvereins konfrontiert werden wollen. Auch mit M im Vornamen...



Beitragvon Rheinteufel2222 » 09.09.2019, 18:55


ChrisW hat geschrieben:Auch einer der Spieler, die den FCK im Herzen tragen, wenn es notwendig ist... aber ansonsten bitte nicht mit den Problemen dieses Provinzvereins konfrontiert werden wollen. Auch mit M im Vornamen...


Ich kann mich natürlich täuschen, aber mein Eindruck ist eher, dass Mario Basler sofort beim FCK Verantwortung z.B. als Trainer oder Sportdirektor übernehmen würde, wenn jemand wahnsinnig genug wäre, ihm das anzubieten.

Dann müsste er nicht mehr den Bühnenkaspar und Fernsehexperten spielen oder Bücher über sich schreiben (lassen).
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon MZ-Devil » 09.09.2019, 19:05


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Ich kann mich natürlich täuschen, aber mein Eindruck ist eher, dass Mario Basler sofort beim FCK Verantwortung z.B. als Trainer oder Sportdirektor übernehmen würde, wenn jemand wahnsinnig genug wäre, ihm das anzubieten.

Um Gottes Willen!!!! Wir haben die letzten Jahren schon genug Ahnungslose da oben gehabt. Der wäre dann die Krönung. :knodder: So weit sind wir doch noch nicht gefallen! Und nein, ich werde das Ding nicht erwerben
„ Das 7:4 gegen die Bayern war in einem anderen Leben...“
( M.Reif)👺



Beitragvon Schwebender Teufel » 09.09.2019, 19:21


Eigentlich finde ich ihn schon gut ein echter Typ wie es sie heute nicht mehr oder nur noch sehr wenig gibt...gerade aus direkt......
Ob er demFCK wirklich helfen kann bzw. könnte weiss ich nicht ich glaube es klemmt aktuell an do vielen Ecken und Kanten da reicht eine Person egal wer leider nicht aus. :D



Beitragvon Zizou91 » 09.09.2019, 19:36


Schwebender Teufel hat geschrieben:Ob er demFCK wirklich helfen kann bzw. könnte weiss ich nicht ich glaube es klemmt aktuell an do vielen Ecken und Kanten da reicht eine Person egal wer leider nicht aus. :D


...also bei den vielen (schlechten) Ecken könnte er mit Sicherheit sogar jetzt noch direkt helfen :wink: :D

Da könnten andere noch was von ihm lernen 8-)
"Mentalität schlägt Qualität" Dirk Schuster

"...ich hab mein Lautern-Trikot, da brauch ich kein Bayern-Trikot" Jean Zimmer



Beitragvon Schmock » 09.09.2019, 21:11


Für mich einer der Sargnägel des FCK.
Sein (kolportiertes) Gehalt stand nie im Verhältnis zur Leistung.
Seine einzige Station in der Pfalz wo das passte war beim TUS Rüssingen in der Landes- und Verbandsliga, da bekam er nen Schorle, ne Bratwurst und ne Kippe.
Da hat das Preis-Leistungsverhältnis wieder gepasst.

Inwiefern die Horrorgeschichten vom Rogon Anwerber im Training stimmen weiss ich nicht. Zutrauen würde ich es Ihm auf jedenfall.

P.S.: wenn er in Rüssingen anruft bekommt er mit Sicherheit sofort ne Freikarte.
1. FC Kaiserslautern
Deutscher Meister 1951; 1953; 1991; 1994; 1998
Deutscher Pokalsieger 1990; 1996



Beitragvon jones83 » 10.09.2019, 08:08


Wann haben wir abgesehen vom letzten Heimspiel das letzte Tor nach einem Eckball erzielt?
Also gefühlt muss das zu Mario Baslers Zeiten gewesen sein...dafür brauchte Mario nichtmal Mitspieler!!!

...und einen Hut hatte er bei der Ausführung der Ecke auch noch auf! :love:



Beitragvon jones83 » 10.09.2019, 08:18


Mario war ein begnadeter Fußballer! Und ob sein Charakter gut oder schlecht war, ist mir ziemlich scheißegal! Er hatte zumindest Charakter - nicht wie die ganzen gesichtslosen Söldner die bei uns in den vergangenen Jahren kamen und wieder gingen! Und vor allem hatte er Talent! Technisch war nur Djorkaeff noch besser.
Schaut Euch mal das technische Unvermögen unserer aktuellen Spieler an:
Die bringen keinen Ball über 3m ihrem Mitspieler in den Fuß...oder stoppen den Ball 4m...



Beitragvon Seb » 10.09.2019, 08:55


jones83 hat geschrieben:Schaut Euch mal das technische Unvermögen unserer aktuellen Spieler an:
Die bringen keinen Ball über 3m ihrem Mitspieler in den Fuß...oder stoppen den Ball 4m...


Deswegen sind unsere aktuellen Spieler auch Drittligaspieler und Mario Basler stand im Champions League-Finale. Das ist ein unfairer Vergleich.



Beitragvon Begbie1980 » 10.09.2019, 10:52


jones83 hat geschrieben:Mario war ein begnadeter Fußballer! Und ob sein Charakter gut oder schlecht war, ist mir ziemlich scheißegal! Er hatte zumindest Charakter - nicht wie die ganzen gesichtslosen Söldner die bei uns in den vergangenen Jahren kamen und wieder gingen! Und vor allem hatte er Talent! Technisch war nur Djorkaeff noch besser.
Schaut Euch mal das technische Unvermögen unserer aktuellen Spieler an:
Die bringen keinen Ball über 3m ihrem Mitspieler in den Fuß...oder stoppen den Ball 4m...


Na ja, lieber kein Charakter, als ein schlechter Charakter. Seinen schlechten Charakter zeigt er ständig, wenn er aus gekränkter Eitelkeit wieder über den FCK herzieht. Und da die Presse auf seine hohlen Phrasen steht, kann man seine Aussagen auch immer direkt lesen/sehen/hören. Und damit schadet er dem FCK mehr, als er hilft. Genau aus diesem Grund würde ich mir von dbb wünschen, dass man diesem Buch erstens keine Beachtung schenkt und zweitens nicht noch darüber berichtet.
Und dein fußballerischer Vergleich mit unseren aktuellen Kickern hinkt auch. 3. Liga halt.
Warst du mal im Stadion von Kaisers­­lautern beim Fußballspiel? Das ist die Hölle! Da denkt man immer, man kriegt sofort in die Schnauze gleich."

Olli Schulz, Sänger und Moderator in einem Interview beim RBB



Beitragvon Seb » 10.09.2019, 11:05


Begbie1980 hat geschrieben:Genau aus diesem Grund würde ich mir von dbb wünschen, dass man diesem Buch erstens keine Beachtung schenkt und zweitens nicht noch darüber berichtet.


Stattdessen könnte man sich auch überlegen, die diese Woche erschienene Biografie von Miroslav Klose vorzustellen. Dort nimmt der FCK in den ersten Kapiteln nämlich eine große Rolle ein und man erfährt einiges Neues und Interessantes. Auch wenn hier viele Miro übelnehmen, dass er nicht zurückgekommen ist, so hat der FCK mit ihm doch mal wieder ein großes Stück Fußballgeschichte geschrieben.



Beitragvon hans1508 » 10.09.2019, 12:39


Basler, ein Pausenclown, hat er nichtmal vom FCK einen satten Kredit bekommen.Bei seiner Rückkehr gabs kein einziges gutes Spiel die seine Aufstellung gerechtfertigt hätte.
Er wird mal Nachfolger von "Grill den Hensler" mit der Sendung "Babbel den Basler"
Es muss nur noch einer die TV Nische entdecken.



Beitragvon Thomas » 10.09.2019, 12:53


Seb hat geschrieben:
Begbie1980 hat geschrieben:Genau aus diesem Grund würde ich mir von dbb wünschen, dass man diesem Buch erstens keine Beachtung schenkt und zweitens nicht noch darüber berichtet.


Stattdessen könnte man sich auch überlegen, die diese Woche erschienene Biografie von Miroslav Klose vorzustellen. Dort nimmt der FCK in den ersten Kapiteln nämlich eine große Rolle ein und man erfährt einiges Neues und Interessantes. Auch wenn hier viele Miro übelnehmen, dass er nicht zurückgekommen ist, so hat der FCK mit ihm doch mal wieder ein großes Stück Fußballgeschichte geschrieben.

@Begbie1980 & Seb:
Das haben wir uns auch überlegt und uns dann nach einer fast Fifty-Fifty-Abwägung dazu entschieden, das Buch von Mario Basler zu lesen und auch etwas dazu zu schreiben. Immerhin geht es dabei auch (relativ) viel um unseren FCK und Basler interessiert auch viele Fans, so wie es ja direkt im allerersten Satz auch schon dargestellt und auch hier im Thread gut nachzulesen ist. Und @Begbie1980, Du hast jetzt schon zum wiederholten Male geschrieben, wir sollten hier auf DBB gewisse Themen gänzlich ausklammern, die Dir nicht gefallen. Bei Mario Basler könnte man ja wirklich noch drüber diskutieren (haben wir wie gesagt auch gemacht), aber ganz allgemein wäre "totschweigen" bei Themen rund um unseren FCK doch wirklich keine sinnvolle Vorgehensweise.

@Seb, die neue Biographie von Miroslav Klose haben wir auch schon hier liegen und werden dazu ebenso wie bei Basler auch noch etwas schreiben. Das wird allerdings noch ein paar Tage dauern,
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Lonly Devil » 10.09.2019, 14:01


Thomas hat geschrieben:... ...
@Seb, die neue Biographie von Miroslav Klose haben wir auch schon hier liegen und werden dazu ebenso wie bei Basler auch noch etwas schreiben. Das wird allerdings noch ein paar Tage dauern,

Da halte ich es mal wie @Begbie1980, lasst euch zumindest etwas Zeit, so bis Weihnachten 2025 etwa. 8-)
Der größte Schuft im Land, ist und bleibt der Intrigant.
Gott mag gewissen Induvidien eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon Begbie1980 » 10.09.2019, 14:20


Thomas hat geschrieben: @Begbie1980, Du hast jetzt schon zum wiederholten Male geschrieben, wir sollten hier auf DBB gewisse Themen gänzlich ausklammern, die Dir nicht gefallen. Bei Mario Basler könnte man ja wirklich noch drüber diskutieren (haben wir wie gesagt auch gemacht), aber ganz allgemein wäre "totschweigen" bei Themen rund um unseren FCK doch wirklich keine sinnvolle Vorgehensweise.


Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du meinst, aber wenn ich finde, dass dbb wirklich Themen ausklammern sollte, dann sicher nicht, weil sie mir nicht gefallen, sondern weil sie dem Verein schaden (könnten) etc. Auch wenn ich nicht weiß, wann ich das mehrmals gefordert haben soll.
Warst du mal im Stadion von Kaisers­­lautern beim Fußballspiel? Das ist die Hölle! Da denkt man immer, man kriegt sofort in die Schnauze gleich."

Olli Schulz, Sänger und Moderator in einem Interview beim RBB



Beitragvon LDH » 10.09.2019, 16:03


Begbie1980 hat geschrieben:
Thomas hat geschrieben: @Begbie1980, Du hast jetzt schon zum wiederholten Male geschrieben, wir sollten hier auf DBB gewisse Themen gänzlich ausklammern, die Dir nicht gefallen. Bei Mario Basler könnte man ja wirklich noch drüber diskutieren (haben wir wie gesagt auch gemacht), aber ganz allgemein wäre "totschweigen" bei Themen rund um unseren FCK doch wirklich keine sinnvolle Vorgehensweise.


Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du meinst, aber wenn ich finde, dass dbb wirklich Themen ausklammern sollte, dann sicher nicht, weil sie mir nicht gefallen, sondern weil sie dem Verein schaden (könnten) etc. Auch wenn ich nicht weiß, wann ich das mehrmals gefordert haben soll.

Basler schade dem Verein? Wie soll er das bitte anstellen?
1. Nimmt den niemand mehr ernst der bei normalem Verstand ist. Und
2. Was soll er da beschädigen? Die gute Außendarstellung?
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon deBuzz » 10.09.2019, 16:36


Ja der Mario steht wie kein zweiter für die These: Dumm kickt gut! :D
My lovely Mister Singing Club



Beitragvon Thomas » 10.09.2019, 16:37


Begbie1980 hat geschrieben:Auch wenn ich nicht weiß, wann ich das mehrmals gefordert haben soll.

@Begbie1980:
Alles gut! :prost: Habe Dir eine PN geschrieben, damit's hier nicht zu "Off Topic" wird.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon De Sandhofer » 10.09.2019, 18:10


Koppkino
Basler sieht auf dem Bild aus wie de Louis de Funes. Wäre doch super die Filme als Remake in Pälzisch.
Der Gendarm von St. Tropez-- De Schutzmann vum Bleschhommer
Brust oder Keule--- Schorle orre Wodga
Der Querkopf-----De Dabbschäädel
Der Geizkragen------ De Schbääbrenner
https://www.youtube.com/watch?v=EPwUuRcU4ts
Wirt zur Bedienung:" Wieso haben sie Speinat in die Karte geschrieben".
Bedienung:" Sie haben doch gesagt,ich soll Spinat mit ei schreiben".



Beitragvon Rheinteufel2222 » 10.09.2019, 19:50


De Sandhofer hat geschrieben:Basler sieht auf dem Bild aus wie de Louis de Funes.


Ich fürchte, das wird ihn hart treffen. :)
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon ..:NECKARTEUFEL:.. » 10.09.2019, 21:18


Was hab ich den Mario zur aktiven Zeit geliebt.
Schon in Bremen, wo er für mich seine wirkliche Glanzzeit hatte, und gefühlt in jedem 2. Spiel einen Freistoss direkt versenkt hat.
War natürlich auch beim Abschiedsspiel zusammen mit Harryyyyyy Koch oben aufm Berg.

Und heute? Tourt durch die Republik mit einem Programm, das aus mehr oder weniger wahren Geschichten über Vodka Lemon und Kippen in der Halbzeitpause besteht. Gibt bei Promi Big Brother den Bully vom Dienst und setzt sich sonntags zu den anderen Dampfplauderern ins TV.

Die Biographie werd ich mir trotzdem holen, denn wenn ich an Mario Basler denke wird mir immer ein Bild vor Augen sein:

DFB Pokalfinale 2003 gegen die Bayern.
Das Spiel ist eigentlich verloren, auch wenn Miro Klose trotz Unterzahl in der 79.Minute den Ehrentreffer zum 1:3 erzielt.
Trotzdem erdreistet sich der Lauterer Trainer Eric Gerets statt Mario in seinem wohl letzten Spiel wenigstens ein paar Minuten einzuwechseln, stattdessen die Waldhof... Selim Teber zu bringen.
(Späte Revanche für Baslers Provokationen beim UEFA Cup Spiel des FCK in Eindhoven gegen den damals von Gerets trainierten PSV?)

Und was macht Super-Mario? Sitzt lässig in Trikothose und weißem Shirt da und trinkt seelenruhig ein Weizen, cool as fuck, wie der Franzose sagt.

Auf dich, bleibst einfach doch ein Super Typ....der auch ein richtiger Arsch sein kann, menschlich halt! :prost:
Niemals hätten wir es zulassen dürfen, dass Stefan Kuntz vom Betze vertrieben wird! Wer Erfolg hatte, kann auch Misserfolg haben, aber er weiß dann immer noch wie man Erfolg haben kann!



Beitragvon Allgäubetzi » 11.09.2019, 13:13


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
De Sandhofer hat geschrieben:Basler sieht auf dem Bild aus wie de Louis de Funes.


Ich fürchte, das wird ihn hart treffen. :)

Hoffentlich wird er so alt wie er jetzt schon aussieht: -)




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