Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 24.01.2019, 23:34


Klage: Pollersbeck-Berater will Provision vom FCK

Der in Luxemburg lebende Jurist und Spielerberater Michael Becker geht mit seiner Firma International Soccer Consulting S.A. gegen den 1. FC Kaiserslautern vor Gericht. Der aus Kaiserslautern stammende Becker, der einst Michael Ballack, Miro Klose und Roman Weidenfeller unter seinen Fittichen hatte, klagt bei dem Fußball-Drittligisten eine Provision im Nachgang zum Wechsel von Torhüter Julian Pollersbeck zum Hamburger SV ein. (…)

Quelle und kompletter Text: Rheinpfalz


Ergänzung, 30.01.2019:

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Es geht um 375.000 Euro: Pollersbeck-Urteil vertagt

Am Landgericht Kaiserslautern wurde heute die Klage von Spielerberater Michael Becker verhandelt, der vom FCK eine Zahlung von 375.000 Euro verlangt. Es kam zu keiner gütlichen Einigung.

Im Zusammenhang mit den Transfer von Julian Pollersbeck zum Hamburger SV pocht die Spielervermittlungsfirma International Soccer Consulting S.A. auf eine Vermittlungsprovision von 375.000 Euro. Diese soll der Klage zufolge der 1. FC Kaiserslautern zahlen. Hinter der Gesellschaft steht der Rechtsanwalt und Spielerberater Michael Becker, der bei der Verhandlung mit seinem Anwalt Markus Schütz auch persönlich anwesend war. Den FCK vertrat Rechtsanwalt Horst Kletke.

Vertragsklausel: Zwölf Pflichtspiele und drei Millionen Euro Ablöse

Die genannte Provision sollte den Klägern zufolge fällig werden, wenn Pollersbeck in der Saison 2017/18 zwölf Pflichtspiele für den FCK bestritten hätte und eine Transfer-Entschädigung höher als drei Millionen Euro gezahlt worden wäre. Bereits im Juni 2017 wurde Pollersbeck allerdings zum Hamburger SV transferiert und hatte auch die Beratungsagentur zwischenzeitlich gewechselt.

Nachdem der Vorsitzende Richter Matthias Krügner sowie beide Parteien ihre Sicht der Dinge dargelegt hatten, kam es vorerst zu keiner gütlichen Einigung. Am 01. März 2019 soll nun das endgültige Urteil gesprochen werden.

Quelle: Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Hephaistos » 24.01.2019, 23:39


Und wie viel % sollen es sein? Passt aber natürlich wie Faust ins Auge..



Beitragvon Oktober1973 » 25.01.2019, 00:20


da fehlen einem wieder mal die Worte. Kommt das jetzt vom Himmel gefallen ? Pollersbeck ist seit Sommer 17 weg. ... und jetzt erst Termin am Landgericht ? Welche Story steckt denn dort wieder dahinter?

Aber wir habens ja; na super.... aber vielleicht hat es MK ja schon zurückgestellt als Risiko. Soll doch der Spieler die Dienstleistung bezahlen. Oder die Agentur Rummenigge, die ihn jetzt betreut. Aber so ist halt das Beratergeschäft. MB bitte Nagelreihen ums Stadion auslegen :D

Muss man sich hier noch in der Wortwahl der Kommentare zusammenreissen, sonst zerren die Jungs einen auch noch vor den Kadi. :shock:



Beitragvon Benutzernamen » 25.01.2019, 02:17


Seine aktuelle Agentur hat nichts damit zu tun und kassiert ja für den laufenden Vertrag.

Becker agiert seit der Schwulen-Kombo Affäre nur noch aus dem Hintergrund. Ich nehme an, dsss er den Transfer einfädelte und mit dem FCK eine Provision ausmachte für die Summe x, Anteil x. ****

Eigentlich ja ganz einfach. Existieren Schriftstücke oder nicht?

Eine Honorar Vereinbarung wird es - wie normal - hier wohl nicht geben. Aber evtl. Mails, Absichtserklärungen usw...im Profi Fußball wurd eben sehr vieles zwischen den Zeilen fest gemacht.

Becker ist Vollprofi und einer der renommiertesten Sport-Rechtler Europas. Wickelt immer noch sehr viele Transfers im Hintergrund für andere große Agenturen ab. Schwer vorstellbar, dass er hier ins Blaue prozessiert.



Beitragvon wernerg1958 » 25.01.2019, 06:43


Wenn so jemand klagt prueft er vorher die Aussicht aug Erfolg.Es steht ja da dass die Verhandlung am 30.01 ist, wann Klage eingereicht wurde steht nicht da.Bei Gericht und auf hoher See ist man in Gotteshand.Lasst den Richter ein FCKler sein :wink:



Beitragvon super-jogi » 25.01.2019, 08:09


Auf den Betrag wirds dann nicht mehr ankommen, egal wie es mit dem FCK weitergeht.
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon betzeherz » 25.01.2019, 09:35


Späte Rache durch Todesstoß. Die einen sind bereit ihr letztes Hemd für den Weiterbestand vom FCK zu geben und die anderen nehmen sogar noch dieses weg obwohl ihr Schrank restlos überfüllt ist.

Falls der Jurist auf die paar Euronen angewiesen sein sollte, könnten wir ja alle mal spenden.

Kaum zu glauben mit wem man mal zusammen Fußball gespielt hat.
Das betzeherz benoetigt blut! Blut ist Bundesligafussball -
keine 3.Liga!



Beitragvon Thomas » 25.01.2019, 11:08


Mod-Hinweis: Bitte bleibt beim eigentlichen Thema des Threads, anderweitige Beiträge wurden gelöscht! Was bei der Sache rauskommt und um welche Hintergründe es geht, wird dann ab kommender Woche das Amtsgericht entscheiden.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon st266 » 25.01.2019, 11:58


Bei der Summe um die es geht ist es ganz sicherlich nicht das Amtsgericht, sondern das Landgericht :wink:
Wer nicht will findet Gründe, wer aber will findet Wege.



Beitragvon SEAN » 25.01.2019, 13:06


st266 hat geschrieben:Bei der Summe um die es geht ist es ganz sicherlich nicht das Amtsgericht, sondern das Landgericht :wink:


Um welche Summe gehts den? Ich find da im Text nix.

Ob Herr Becker pleite ist, das er jetzt nach 1,5 Jahren anfängt, Gelder einzuklagen? Würd mich nicht wundern, "wertvollster" Spieler in seinem Verein ist Tobi Sippel mit nem TM Marktwert von 750.000 Euro. Pollersbeck ist ja jetzt bei Rummenigge.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Oktober1973 » 25.01.2019, 14:00


hier ist ein guter Artikel zum Thema:

https://www.zeit.de/news/2017-07/21/fus ... l-21112002

es gibt wohl mehrere Spielwiesen:

- Provision für Transfer während Vertragslaufzeit
- Provision für Transfer nach Vertragsablauf

und Provision vom Spieler an Berater gemessen am neuen Jahresgehalt

Stehen zwar keine Zahlen drin, ich vermute aber durch wildes hin und her googlen,

das ca 10 - 20 % vom Verein fällig werden,
somit von 3,5 Mio ca 350 TDE bis 700 TDE vom Betze
aber wie gesagt Spekulation,

owei owei :nachdenklich:



Beitragvon kategorie abc » 25.01.2019, 14:07


Ein schlechtes Zeichen, wenn solche Dinge, wie oben beschrieben anfangen. Bevor der FCK eventuell insolvent wird, klagt eben der Berater sein Geld ein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da nichts vonseiten des FCK offen steht. Vielleicht wurde eine Frist ausgehandelt, und jetzt sieht der Berater den FCK am Scheideweg, in der momentanen, bzw. stetig besch.... Situation, würde ich auch klagen. Mal sehen, ob das nun eine Kettenreaktion bzgl. Forderungen auslöst?!
„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“



Beitragvon Oktober1973 » 25.01.2019, 14:11


auch nicht schlecht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-148434864.html

da geht es in Richtung 5 - 10 %, vermute aber, das je nach Höhe gestaffelt wird. War ja auch bei Dortmund mit Mchitarjan 42 Mio. Das ist ja schon mal eine andere Hausnummer.



Beitragvon Oktober1973 » 25.01.2019, 14:13


kategorie abc hat geschrieben:Ein schlechtes Zeichen, wenn solche Dinge, wie oben beschrieben anfangen. Bevor der FCK eventuell insolvent wird, klagt eben der Berater sein Geld ein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da nichts vonseiten des FCK offen steht. Vielleicht wurde eine Frist ausgehandelt, und jetzt sieht der Berater den FCK am Scheideweg, in der momentanen, bzw. stetig besch.... Situation, würde ich auch klagen. Mal sehen, ob das nun eine Kettenreaktion bzgl. Forderungen auslöst?!


sind vielleicht deswegen der ein oder Andere scharf auf eine Insolvenz ? :o



Beitragvon Michimaas » 25.01.2019, 16:28


deshalb gab es wohl keinen Wintertransfer, weil vor einigen Tagen die Forderung ins Haus flatterte.. hätte eigentlich bei der letztjähren Lizenzbeantragung als evtl Zahlungsposten auftauchen müssen. Hoffentlich gibt es hier seitens des DFB nicht noch eine Strafe obendrauf



Beitragvon Marki » 25.01.2019, 18:24


Michimaas hat geschrieben:deshalb gab es wohl keinen Wintertransfer, weil vor einigen Tagen die Forderung ins Haus flatterte.. hätte eigentlich bei der letztjähren Lizenzbeantragung als evtl Zahlungsposten auftauchen müssen. Hoffentlich gibt es hier seitens des DFB nicht noch eine Strafe obendrauf

So sehe ich das auch, in unserem Verein haben nur Dilettanten das Sagen. Zum Glück sind die bei einer immer wahrscheinlicher werdenden Insolvenz weg. Neuanfang ohne Schulden und Altlasten mit neuen Leuten, die wirkliche Experten sind, das wäre ein Weg, den ich mitgehen würde, egal in welcher Liga.



Beitragvon EchterLauterer » 25.01.2019, 18:49


Michimaas hat geschrieben:deshalb gab es wohl keinen Wintertransfer, weil vor einigen Tagen die Forderung ins Haus flatterte..


Bei der Geschwindigkeit unserer Gerichte und der Tatsache, daß auch vorgerichtlich schon ein "Meinungsaustausch" stattgefunden haben dürfte, dürften es eher ein paar Monate sein, daß die Forderung an den FCK gerichtet wurde.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon Betze_FUX » 25.01.2019, 20:48


Oktober1973 hat geschrieben:auch nicht schlecht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-148434864.html

da geht es in Richtung 5 - 10 %, vermute aber, das je nach Höhe gestaffelt wird.

Oh ja. Bei dem Bericht ist mir damals schon schlecht geworden. Würg. Und Onkel Rogon kennen wir ja zur genüge. Seitdem ich den Bericht gelesen habe sehe ich auch diverse Transfers (z.b. Müller) mit etwas anderen Augen....
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon EchterLauterer » 26.01.2019, 09:41


Betze_FUX hat geschrieben:Seitdem ich den Bericht gelesen habe sehe ich auch diverse Transfers (z.b. Müller) mit etwas anderen Augen....


Tschaa, früher benannte man Menschen, die aus der Not anderer Leute gute Geschäfte machen, mit dem schönen Wort "Witwenschüttler" ...
Unsere "Rettungstransfers" passen da genau ins Schema.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon FCK58 » 26.01.2019, 09:50


SEAN hat geschrieben:Ob Herr Becker pleite ist, das er jetzt nach 1,5 Jahren anfängt, Gelder einzuklagen? Würd mich nicht wundern, "wertvollster" Spieler in seinem Verein ist Tobi Sippel mit nem TM Marktwert von 750.000 Euro. Pollersbeck ist ja jetzt bei Rummenigge.


Das würde mich schon sehr wundern. Als ich vor ungefähr 25 Jahren mit einem "angeheirateten" Geschäftsführer aus diesem Clan zu tun hatte, waren die schon aktiv bis nach Ungarn. Vor 2 Jahren hatte ich geschäftlich mit 2 sehr alten(und auch großen) Familienuntenehmen aus LU zu tun. Der Name stand zwar noch drauf, aber Becker war mittlerweile drin. Die sind gewachsen ohne Ende. Und zwar nicht nur im Abfall. :o

Selbst wenn Becker "nur" seine Familie (und damit auch sich selbst) vertreten sollte, dann kann der locker 20 Anwälte beschäftigen. Und zwar europaweit. Vermutlich will er sich aber nur das Geld zurückholen, welches seine Mutter früher als Sponsor bei uns verbraten hat. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Lonly Devil » 26.01.2019, 09:55


SEAN hat geschrieben: ...

Viel Glück und Kraft für die anstehende Behandlung. :daumen:
Möge ein besseres gesundheitliches Ergebnis die Folge sein.
Aufbruch in eine neue und hoffentlich bessere Zukunft.
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon SL7:4 » 26.01.2019, 10:47


Also in der RHEINPFALZ von heute steht:

Rheinpfalz hat geschrieben:Der Vater von Pollersbeck und der neue Berater geben an, dass der Torwart im Frühjahr 2017 zu Rummenigge Sport Marketing GmbH gewechselt sei und "die Münchner Agentur den Transfer des Torhüters zum HSV bereits getätigt hatte"!



Beitragvon Oktober1973 » 26.01.2019, 19:20


das riecht irgendwie nach nachgelagerter oder Folgeprovision für Becker, der sich diese gesichert hat für einen etwaigen Wechsel über den FCK II - FCK I - HSV

zum internen Zeitpunkt von der Zweiten in die Erste war, glaube ich, Kosta Trainer und M. Schupp Sportdirektor. Nachtigall ick hör dir trapsen ......



Beitragvon Flo » 30.01.2019, 12:38


Heute fand in Kaiserslautern die Gerichtsverhandlung statt:

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Es geht um 375.000 Euro: Pollersbeck-Urteil vertagt

Am Landgericht Kaiserslautern wurde heute die Klage von Spielerberater Michael Becker verhandelt, der vom FCK eine Zahlung von 375.000 Euro verlangt. Es kam zu keiner gütlichen Einigung.

Im Zusammenhang mit den Transfer von Julian Pollersbeck zum Hamburger SV pocht die Spielervermittlungsfirma International Soccer Consulting S.A. auf eine Vermittlungsprovision von 375.000 Euro. Diese soll der Klage zufolge der 1. FC Kaiserslautern zahlen. Hinter der Gesellschaft steht der Rechtsanwalt und Spielerberater Michael Becker, der bei der Verhandlung mit seinem Anwalt Markus Schütz auch persönlich anwesend war. Den FCK vertrat Rechtsanwalt Horst Kletke.

Vertragsklausel: Zwölf Pflichtspiele und drei Millionen Euro Ablöse

Die genannte Provision sollte den Klägern zufolge fällig werden, wenn Pollersbeck in der Saison 2017/18 zwölf Pflichtspiele für den FCK bestritten hätte und eine Transfer-Entschädigung höher als drei Millionen Euro gezahlt worden wäre. Bereits im Juni 2017 wurde Pollersbeck allerdings zum Hamburger SV transferiert und hatte auch die Beratungsagentur zwischenzeitlich gewechselt.

Nachdem der Vorsitzende Richter Matthias Krügner sowie beide Parteien ihre Sicht der Dinge dargelegt hatten, kam es vorerst zu keiner gütlichen Einigung. Am 01. März 2019 soll nun das endgültige Urteil gesprochen werden.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Klage: Pollersbeck-Berater will Provision vom FCK (Rheinpfalz, 26.01.2019)
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Beitragvon Fck1976* » 30.01.2019, 13:28


Dr. MB is auch Autor des Buchs, die simple Minds vom Betzenberg




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