Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon SEAN » 07.06.2017, 18:41


Matt12 hat geschrieben:Was wiederum auch bedeutet: Einen neuen SD/SV wird man nach der Spielzeit 17/18 nicht am Abschneiden der dann abgelaufenen Saison messen können.

Man kann auch Stöver nicht an der abgelaufenen Saison messen. Er kam spät, hatte keine Vorlaufzeit und konnte erst richtig ab August handeln, wo etwas Geld da war. Da war nur noch die allseits bekannte Resterampe vorhanden oder Spieler die Geld kosten. Zudem mußte er sich mit den altlasten seiner Vorgänger rumschlagen wie der neue es nun wieder mit dem Kader von Stöver tun muss. Auf die Weise werden wir nie einen harmonischen Kader zusammenkommen, weil jeder was anderes im Kopf hat.
Das ist das Laster, wenn man keine Vereinsphylosophie hat, wo man was drauf ausrichtet. Wie es z.B. Freiburg hat. Ein gezieltes externes Nachbessern ist so viel einfacher, die Profile leichter zu erstellen. Bei uns ist das im Endeffekt auch einfach. Die Liste zum Ende jeder Saison trägt die Überschrift: Suche 1/2 bis 3/4 neue Mannschaft.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon grasnarbe » 07.06.2017, 20:07


SEAN hat geschrieben: Die Liste zum Ende jeder Saison trägt die Überschrift: Suche 1/2 bis 3/4 neue Mannschaft.

Also wird die neue Saison, und das ist jetzt schon abzusehen, wieder eine "gebrauchte" sein, diesmal mit dem Ziel Klassenerhalt.
Von Optimismus, dass es mal einen deutlichen Schritt vorangeht, keine Spur. Ein Fan wie ich ist doch dann emotional schon wieder in der Defensive, geringe Erwartungshaltung, zusehen wie Sandhausen, Aue u.a. uns den Schneid abkaufen weil unsere Mannschaft sich erst mal wieder finden muss und hoffen, dass dabei genug Punkte zum Überleben eingefahren werden.
Und das alles in einem halbleeren Stadion mit langweiligem Dauerwedeln in der West.

Vielleicht wird alles ja ganz anders in 2017/2018. :teufel2:
Die Roten Teufel vom Betzenberg



Beitragvon SEAN » 07.06.2017, 20:59


grasnarbe hat geschrieben:
SEAN hat geschrieben: Die Liste zum Ende jeder Saison trägt die Überschrift: Suche 1/2 bis 3/4 neue Mannschaft.

Also wird die neue Saison, und das ist jetzt schon abzusehen, wieder eine "gebrauchte" sein, diesmal mit dem Ziel Klassenerhalt.
Von Optimismus, dass es mal einen deutlichen Schritt vorangeht, keine Spur. Ein Fan wie ich ist doch dann emotional schon wieder in der Defensive, geringe Erwartungshaltung, zusehen wie Sandhausen, Aue u.a. uns den Schneid abkaufen weil unsere Mannschaft sich erst mal wieder finden muss und hoffen, dass dabei genug Punkte zum Überleben eingefahren werden.
Und das alles in einem halbleeren Stadion mit langweiligem Dauerwedeln in der West.

Vielleicht wird alles ja ganz anders in 2017/2018. :teufel2:

Sind wir mal ehrlich, wie wars den in den letzten Jahren? Von den letzten 11 Saisons waren wir 2 in der Bundesliga, gehen jetzt in die 10te Zweitligarunde. Und es war jedes Jahr das selbe.
Im Moment wäre ich froh, wenn wir uns ohne große Abstiegsangst nächste Saison im Mittelfeld aufhalten würden.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Lonly Devil » 07.06.2017, 21:09


SEAN hat geschrieben:... ...
Im Moment wäre ich froh, wenn wir uns ohne große Abstiegsangst nächste Saison im Mittelfeld aufhalten würden.

Was man dann durchaus als kleinen Fortschritt ansehen könnte.
Traurig, aber wahr. :oops:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
Manche Ereignisse haben sich eingebrannt, als wäre es erst gestern gewesen.



Beitragvon Fan1900 » 07.06.2017, 21:33


Bedingt durch die fehlende Fachkompetenz wurde bisher kein sportliches Profil bzw. ein Leitbild unserer Spielidee erarbeitet. Eine konzeptionelle Umsetzung ist daher auch nicht wirklich angebahnt.
Eine mittelfristige Planung ist bei unserer derzeitigen Struktur (große personelle Zu- und Abgänge nach jeder Saison) auch gar nicht möglich. Der Finanzdruck wird auch im kommenden Jahr gegeben sein, sodass man "erfolgreiche Spieler" auch weiterhin versilbern muss. Das bedeutet, dass wir auch nur von einer Saison zur nächsten unsere sportlichen Ziele stecken können. Ein Weg wie "versuchen wir nächstes Saison die Klasse zu halten und uns dabei konsolidieren, dann gefestigt einen Mittelfeldplatz anstreben und im dritten Jahr oben angreifen" kann es aus vorgenannten strukturellen Gründen nicht geben.
Von daher muss die Planung auch auf eine Saison ausgelegt werden und direkt innerhalb einer Saison greifen.
Die kommende Saison wird in der zweiten Bundesliga, da auch keine Übermannschaften wie jetzt mit dem VFB und Han96 dabei sind, sehr ausgeglichen werden und am Ende werden 10 Mannschaften gerade mal 4-6 Punkte auseinander liegen, dass bedeutet man kann mit ein wenig Glück genauso oben wie unten in der Tabelle mit mischen.
Vielleicht nutzt uns die derzeitige Missere sogar, eine sportliche Leitung (hoffentlich sehr zeitnah) zu erhalten, welche eine moderne Vision Fußball zu spielen hat und dies auch auf den gegeben Kader übertragen kann bzw. den Kader noch punktuell anpasst um eine attraktive und erfolgreiche Spielweise schnell zu etablieren.
Auch eine solche Entwicklung ist im schnelllebigen Fußball möglich, hierzu müssen wir uns aber von den verkrusteten Strukturen lösen. Teilweise ist dies durch die Demission von Stöver ja bereits geschehen. Allerdings gehört zu den verkrusteten Strukturen auch die Hintergründe welche zu den "freiwilligen" Kündigungen von Kuntz, Korkut und Stöver geführt haben.
Sollte es gelingen dieses Klüngel von innen heraus zu sprengen haben wir eine echte Chance auf eine attraktive Saison.
Den meisten von uns wäre dies zu wünschen.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 07.06.2017, 21:46


Lonly Devil hat geschrieben:
SEAN hat geschrieben:... ...
Im Moment wäre ich froh, wenn wir uns ohne große Abstiegsangst nächste Saison im Mittelfeld aufhalten würden.

Was man dann durchaus als kleinen Fortschritt ansehen könnte.
Traurig, aber wahr. :oops:


Wenn der Etat tatsächlich etwa 3 Millionen Euro niedriger liegen sollte, als in der letzten Saison, wie hier kolportiert wurde, wäre das sogar ein großer Erfolg.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Lonly Devil » 07.06.2017, 21:51


@Rheinteufel2222
Meine Bemerkung zum kleinen Fortschritt bezog sich weniger auf die Höhe des Etats.
Sondern viel mehr darauf, dass der Verein in der heißen Planungs und Transferphase wieder einmal Handlungsunfähig ist.
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
Manche Ereignisse haben sich eingebrannt, als wäre es erst gestern gewesen.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 07.06.2017, 23:50


@Lonly Devil
Beides Umstände, die es nicht gerade leichter machen.

Wir werden sehen, was am Ende der Saison rauskommt. Vielleicht überrascht uns der FCK ja positiv. Es wäre mal wieder an der Zeit.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Satanische Ferse » 08.06.2017, 01:23


@ ExilDeiwl

Natürlich macht sich einjeder seinen eigenen Reim auf die Ereignisse. Versucht die spärlichen Veröffentlichungen zu deuten und zu entschlüsseln. Aber wir sollten dabei nicht übertreiben und überdrehen...

Allzuviel geben die Äußerungen Stövers nicht her. Er spricht von einer Entwicklung seit Februar. Welche Entwicklung meint er? Die in seinem eigenen Kopf? Sein Problem, wenn er für dieses Geschäft zu sensibel ist. Er spricht von "ähnlichen Diskussionen". "Ähnlich" - das ist mir zu schwammig und unkonkret. Auf solche nebulösen Statements gebe ich nichts.

Für meine Begriffe ist Stöver sich gegenüber zu unkritisch, indem er die alleinige Verantwortung der Manschaft zuschiebt. Er hatte eine Schlüsselstellung inne und wurde dafür bestens bezahlt. Dafür muss er eine Gegenleistung erbringen. Und die hat er nur sehr ungenügend abgeliefert. Es steht sehr viel auf dem Spiel.

Und was hilft die ausgekügelste Leitkultur, wenn wir auf dem Platz Spielern zusehen müssen, denen die Berufsauffassung fehlt. Und für die Verpflichtung dieser Spieler trägt Stöver die Verantwortung. Und hätten wir den von Stöver versprochenen 9. Platz belegt, dann wären wir im TV-Ranking auch nicht so abgefallen. Und hätten wir den einstelligen Tabellenplatz belegt, dann bräuchte Stöver auch nicht die kommende Saison zu fürchten. Er hat es mit vermasselt und jetzt türmt er auch noch.


Zur der von dir thematisierten Leitkultur: gehe doch stark davon aus, dass unser Vorstand gut vorbereitet und mit ausgefeilten Leitmotiven auf die potentiellen strategischen Partner und Sponsoren losgezogen ist. Nur unsere allwissenden Spezialisten hier behaupten Gegenteilges. Na dann muss aber wirklich was dran sein.

Was mir fehlt ist das öffentlich verbreitete Credo, welches auf die Mitglieder und unsere weit verzweigte Anhängerschaft abzielt. Wir brauchen dringend eine breiter angelegte Konzeption, die deren Ansprüche, Eigenheiten und Befindlichkeiten, deren spezifischen Kennzeichen und die Attribute berücksichtigt und einbezieht. Ein Programm also, das die Fans von Traditionsvereinen ernst nimmt, und in die Vereinspolitik einbezieht. Sie an den besonderen Verein, den der FCK ja immer noch darstellt, bindet.



@ KE November 78

Man wird als Aufsichtsrat mit Stöver und dem Vorstand in ständigem Kontakt und Austausch befinden. Mach dir da mal keine unnötigen Sorgen.

Selbstverständlich gehört es zu dem Aufgabenbereich eines Fußball-Aufsichtrats, dass ein Sportdirektor zum Abschluss der Saison vor diesem Gremium Rede und Antwort stehen muss. Was hast du denn für Vorstellungen? Genauso werden auch die Vorstände Gries und Klatt in regelmäßiger Abfolge dem Aufsichtsgremium ihre jeweilgen Geschäftsbreiche darstellen.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon Ke07111978 » 08.06.2017, 07:30


Satanische Ferse hat geschrieben:Man wird als Aufsichtsrat mit Stöver und dem Vorstand in ständigem Kontakt und Austausch befinden. Mach dir da mal keine unnötigen Sorgen.

Selbstverständlich gehört es zu dem Aufgabenbereich eines Fußball-Aufsichtrats, dass ein Sportdirektor zum Abschluss der Saison vor diesem Gremium Rede und Antwort stehen muss. Was hast du denn für Vorstellungen? Genauso werden auch die Vorstände Gries und Klatt in regelmäßiger Abfolge dem Aufsichtsgremium ihre jeweilgen Geschäftsbreiche darstellen.


Nein, das ist nicht normal. In meinem Unternehmen, war noch nie ein Direktor der unter dem Vorstand arbeitet in einer Aufsichtsratssitzung. Der berichtet an den Vorstand und bereitet vielleicht mal eine Aufsichtsratsunterlage mit vor (glaube mir ich weis es genau...). Hätte man es anders haben wollen, hätte man Stöver zum Vorstand machen sollen (was ich im Übrigen von Anfang gefordert habe). Ich kenne kein Unternehmen, dass die Position des operativen Vorstandes nicht besetzt hat.

Darüber hinaus berichten Vorstände normalerweise in turnusmäßigen AR-Sitzungen (4x im Jahr) - das ist ein Aufsichtsrat und nicht die Innenrevision oder dir oberste Inquisition (habe das Gefühl so wird das von Dir verstanden). Deshalb sind Aufsichtsräte auch in der Lage teilweise bis zu 4 Mandate im Jahr zu begleiten, oft neben ihrem eigentlichen Job. Wird die Position zum Lebensinhalt wie bei Rienskampff oder Abel, ist das immer gefährlich. Der Drang dann doch Geschäftsführung zu machen ist einfach groß.

Neben diesen formellen Aspekten, hätte ich als Stöver überhaupt keinen Bock, vor diesem Laiengremium in Sachen Fußball Rede und Antwort zu stehen. Vor allem würde mich interessieren, welche mittelfristige Strategie, welches Konzept denn hier gechallanged wurde. Die haben ja bestimmt nicht 3 Stunden über die Entwicklung von Stiever, Zoua und Kerk gesprochen. Und weist Du ob Stöver nicht genau auf die Schwächen dieser Spieler in einem Spielerprofil hingewiesen hat? Meinst Du nicht er hat min. unser konsolidiertes Bildzeitungswissen in einer AR-Vorlage zusammengefasst (So läuft das in diversen AR-Sitzungen, die ich als Berater jedes Jahr mit vorbereite). Mit dem Ergebniss: guter Fußballer, charakterlich labil und 1 Woche vor Transferschluss nicht mehr mehr verfügbar. Aufsicht wäre es gewesen, in diesem Momment nein zu sagen. Keine Aufbruchstimmung, dafür das Geld nächstes Jahr effizient einsetzten. Auch wäre es wichtig in diesem Moment mal sein Netzwerk anzuwerfen und bei einem alten Body mal zu fragen. Ich stelle mir gerade vor, wen zum Beispiel Hans-Peter alles anrufen könnte... und jetzt stelle ich vor wen Abel und unser AR alles angerufen hat - oder auch nicht.
Zuletzt geändert von Ke07111978 am 08.06.2017, 13:16, insgesamt 2-mal geändert.



Beitragvon AltesSchlachtross » 08.06.2017, 08:08


Ke07111978 hat geschrieben:Die Gräben sind ja so tief, dass viele einfach die Realität ignorieren. Das ist noch schlimmer als übertriebene Erwartungshaltung.
...
Unser Problem ist, dass wir kein gemeinsames Ziel mehr haben. Es gibt kein Leitbild, es gibt keine Idee es gibt keinen Orientierungspunkt. Ergo, gibt es auch nichts wonach ich steuern und kontrollieren kann. Diese Gefühl entlädt sich jetzt an der Personalie Stöver. Früher hattest Du Spieler wie Lutz, Roos oder Koch oder Funktionäre wie Thinnes, die diesen Orientierungspunkt dargestellt haben. Es war nicht aufgeschrieben, es wurde einfach verkörpert. Kuntz und seine Herzblutkampagne gingen auch nochmal in die Richtung.


Und genau das zeigt sich auch beim Thema Stöver / AR:

Betrechtete man die Mannschaft, und deren Abschneiden, dann ist rein tabellarisch gesehen der SD und Trainer Korkut ein Fehlgriff.
Aber unter den Umständen, dass Stöver spät kam, Korkut noch später...und die 3 mios erst im August, dann ist es eben das Resultat einer lang andauernden Entwicklung (Umbruch).

Früher waren die Rahmenbedingungen aber anderst.
Da zählten Zuschauereinnahmen noch was. Die Bayern könnten auch ohne Zuschauereinnahmen den Kader finanzieren.
Bruchhagen sagte mal: Der Abstand der Bayern zur SGE war mal bei 30%, inzwischen ist er bei 300%.

Zum Leitbild:

Das wurde weder den Fans, noch den Spielern klar.
Früher war es das kleine gallische Dorf, in dem sich zwar alle mal zoffen, abends aber am Lagerfeuer gemeinsam feiern.

Das wäre es für mich !

Und ein solches Leitbild haben Freiburg und Mainz, Dortmund und Gladbach, und -ja leider- auch Rasen-Brühe Leipzig.

Freiburg habe ich ja schon erläutert.

Mainz holt pro Position 2 etwa gleiche Spieler. Zieht einer nicht mit, ist er weg.
Mainz spielt pressing, und danach holen die die Trainer, Spieler, danach wird die Jugend ausgebldet.

Dortmund hat jetzt einen neuen Trainer: Bosz.
Zitat: Ein Trainer, der zur Philosophie des BvB passt. Er setzt auf offensiven Kombinationsfussball, und fördert die Jugend.

Auch Gladbach geht ähnlich vor. Max Eberl sagte mal zur eigenen Talenten: Es dauert aber, bis ein Talent gut ist. Das kann ein oder zwei Jahre dauern, das muss man einfach wissen. Leider ist es aber so, dass gerade bei Erfolg (2x Gladbach international dabei) bei uns 3 Talente weggekauft wurden.

Was mich zu RB bringt:
Deren Plan ist es, die besten Talente zu kaufen, und zu halten.
Diese haben bereits eine Saison im Profi-Bereich hinter sich, und sind dort Stammspieler.

Fazit:

Unser Leitbild:

Wir sind das kleine Gallische Dorf.
Wir setzen (bevorzugt) die Talente unserer Jugend bei den Profis ein. Sind diese erst in 2 Jahren so weit, werden sie entweder in Liga 3 ausgeliehen, dann wieder integriert, oder sie sind Back-up, um danach aber eingesetzt zu werden.
Zur Not holt man Talente anderer Vereine, die dort Stammspieler sind (Liga 3/4), oder nur Back-up und genau diese Position und Spiel-Philosophie spielen können, die zu uns passt.

Ledidglich als Gerüst haben wir 4 Leitspieler:

-Abwehrchef
-Mittelfeld/Kapitän
-Stürmer

Am besten ehemalige FCK-Spieler, die wieder heimatnah spieln wollen.
Das heimatnah ist ein Trumpf:
Ältere Spieler mit Familie könnten wieder zurück kehren, um hier eben auch wieder mehr Kontakt zum Umfeld zu haben.

Haut sich der Spieler rein, gibt es noch Benefits:
-Lehrgänge / Ausbildungen / Praktikum nach der Karriere.
KEINEN FESTEN JOB, sondern Qualifikationen als späterer Trainer, im Marketing, etc.

Solche Lehrgänge sollte man auch den Partnern anderer Vereine anbieten.
Mal ein gemeinsames Torwart-Training mit Ehrmann.

Das schafft Bindung der Region zum FCK, und kostet nix.

Wenn man konsequent danach handelt, haben die Mitglieder auch wieder Vertrauen.

Zur Spielkultur kann und will ich nichts vorgeben, ob wir nun Pressing spielen, 4-4-2 oder 4-2-3-1.
Es sollte aber in etwa von der Jugend zu den Profis fest stehen, und durch gezogen werden.
Sonst haben wir in der Jugend nur ausgebildete Ein-Sturm-Spitzen, aber der zweite Stürmer-Typ für das 4-4-2 der Profis fehlt.

So, habe fertig.

WER GERNE MIT MIR EINEN ENTWURF ZUM LEITBILD DES GALLISCHEN DORFES ENTWERFEN WILL, IST HERZLICH WILLKOMMEN !

BITTE PN.



Beitragvon daachdieb » 08.06.2017, 09:58


Satanische Ferse hat geschrieben:Natürlich macht sich einjeder seinen eigenen Reim auf die Ereignisse. Versucht die spärlichen Veröffentlichungen zu deuten und zu entschlüsseln. Aber wir sollten dabei nicht übertreiben und überdrehen...

Deine Beiträge machen auf mich meist einen sehr sympathischen Eindruck. Du formulierst weniger offensiv als andere und trotzdem zielgerichtet. Und auch wenn ich inhaltlich oft nicht gänzlich zustimmen kann ist es doch auch der Ton, der die Musik macht. Das wollte ich mal los werden.

Ich bezweifle, dass die Schärfe der Diskussionen, die sich über Jahre hin nicht nur hier etabliert hat, noch einmal zurück zu drehen ist. Da wurde permanent übertrieben und überdreht - jedes Wort in jedem zitierten Interview auf die Goldwaage gelegt, nach dem Motto: das Ziel heiligt die Mittel.

Aber halten wir uns an die spärlichen Veröffentlichungen und mal sehen, ob man sich einen Reim darauf machen kann. Fangen wir ganz von vorne an. Auf die (sicher schriftlich formulierte Frage)
Warum bin ich für einen Posten im Aufsichtsrat geeignet?

beginnt Matze Abel (sicher auch schriftlich und somit wohl überlegt und nicht aus dem Affekt) mit dem Satz
Ich war 12 Jahre Fußballprofi auf höchstem Niveau ...

[abrufbar auf fck.de ]

Wer sich Fußballprofis, die 12 Jahre auf höchstem Niveau agierten vorstellt, landet wohl zuerst bei den Ronaldos, Messis oder Lahms. Aber ganz sicher nicht bei Abel, der, vom Schicksal nicht begünstigt, oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte und so seine Profilaufbahn zwischen Reha, Regionallia, 2. und 1. Bundesliga verbrachte. Lahm hat mehr CL-Spiele gemacht als Abel Bundesligaspiele.
Aber es zeigt, welches Selbstverständnis Matze mitbringt. Von deiner Formulierung von "nicht übertreiben und überdrehen" scheint er nicht viel zu halten.

Nehmen wir seinen JHV-Auftritt dazu, wo er sich der Bitte des ARV und des VV um zukunftsorientiertes und einendes Miteinander boykottierte um eine persönliche Abrechnung zu patzieren. Seine Interviews, die kaum ohne Seitenhiebe auskamen. Die Posse um die Entmachtung Stövers, die mit Abels Namen verknüpft war ...

Sein übersteigertes Selbstbild kombiniert mit seinem mehrfach demonstrierten Hang zur Solotänzerei, seine verbal fies formulierende Art der Abrechnungen (Sponsoren/Investoren sind scheue Rehe) bis hin zu einer von ihm an den Tag gelegte Naivität könnte man - ohne dabei zu übertreiben und zu überdrehenzu - zu einem Urteil zusammenfassen: Nicht geeignet!
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Rheinteufel2222 » 08.06.2017, 10:54


daachdieb hat geschrieben:Sein übersteigertes Selbstbild kombiniert mit seinem mehrfach demonstrierten Hang zur Solotänzerei, seine verbal fies formulierende Art der Abrechnungen (Sponsoren/Investoren sind scheue Rehe) bis hin zu einer von ihm an den Tag gelegte Naivität könnte man - ohne dabei zu übertreiben und zu überdrehenzu - zu einem Urteil zusammenfassen:


Nämlich, dass der daachdieb ihn offensichtlich nicht mag.

Fair enough. Aber über die Geeignetheit und die Arbeit von Abel im AR sagt das alleine nicht viel aus.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon daachdieb » 08.06.2017, 10:56


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Nämlich, dass der daachdieb ihn offensichtlich nicht mag.

Fair enough. Aber über die Geeignetheit und die Arbeit von Abel im AR sagt das alleine nicht viel aus.

Falsch. Mit "mögen" oder "nicht mögen" hat das nichts zu tun. Aber die Fakten sehr wohl über seine Eignung als AR.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Ke07111978 » 08.06.2017, 11:11


AltesSchlachtross hat geschrieben:
Zum Leitbild:

Das wurde weder den Fans, noch den Spielern klar.
Früher war es das kleine gallische Dorf, in dem sich zwar alle mal zoffen, abends aber am Lagerfeuer gemeinsam feiern.



Zu dem Thema mal zwei Anregungen von St. Pauli:

https://www.fcstpauli.com/verein/leitlinien/

und von Braunschweig:

http://gesamtverein.eintracht.com/wir-u ... /leitbild/

Im übrigen beides Vereine, die uns beim Thema Kontinuität, um Längen schlagen.


@satanische Ferse


Zur der von dir thematisierten Leitkultur: gehe doch stark davon aus, dass unser Vorstand gut vorbereitet und mit ausgefeilten Leitmotiven auf die potentiellen strategischen Partner und Sponsoren losgezogen ist. Nur unsere allwissenden Spezialisten hier behaupten Gegenteilges. Na dann muss aber wirklich was dran sein.



Da der allwissende Spezialist ja wahrscheinlich eine Seitenhieb gegen mich war: Nenne es Leitbild, nenne es Pitch, nenne es Equity Story. Das ist alles nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht, wenn ich nicht danach handele und lebe. Ich erzähle es keinem meiner Mitglieder, aber ich schreibe es mal in mein Pitchbook für Investoren?

Du hast was auf dem Kasten satanische ferse - das merkt man an deinem Posts. Du bist rhetorisch gewandt und versuchst genauso wie andere hier, die Deutungshohheit über Vorgänge zu bekommen, von denen Du nur bruchstückhafte Informationen hast (ein AR macht im Übrigen auch nichts anderes - der will ja nicht wissen was im Geschäftsbericht steht bzw. was ihm der Vorstand sowieso erzählt...). Das ist auch völlig in Ordnung - mache ich ja genauso, und das ist ja auch Sinn und Zweck einer Diskussion.

Was ich allerdings nicht korrekt finde - und da werde ich Dir immer widersprechen - ist deine Argumentationslogik bzgl. der Vereins- und Gremienstruktur und deren Aufgaben. Nachdem Motto, die ist so wie sie ist und weil wir Ruhe brauchen, soll sie auch so bleiben. Das können wir aber auch gerne mal per PN diskutieren. Das reduziert die Befindlichkeiten und mündet hoffentlich in einer fruchtvollen Diskussion - ohne dem anderen permanent zeigen zu wollen, dass man den Längeren hat :wink:
Zuletzt geändert von Ke07111978 am 08.06.2017, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Markie » 08.06.2017, 11:38


Das einzige Strukturproblem, das der FCK hat, ist die verbliebene Kuntzratte im Aufsichtsrat, die als Maulwurf mit der Veröffentlichung interner Diskussionen bestimmte Kollegen abschießen möchte. Ansonsten arbeitet der AR wie man sich das nach den Jahren der Vetternwirtschaft erhoffen durfte: kritisch, reflektierend und leistungsorientiert.

Das besondere ist doch: Hier ist das einzige Fanportal des Vereins, in dem praktisch überhaupt nicht um den künftigen SD/SV diskutiert wird, sondern von einschlägig bekannten Typen ein Rachefeldzug gegen den ARV inszeniert wird. Wenn man diese Gestalten nicht stoppt, wird man sich die Plattform endgültig kaputt machen lassen – auch weil sich der Verein irgendwann gegen die Hetze wird wehren müssen.



Beitragvon Ostseeteufel » 08.06.2017, 11:54


Es bringt wenig, sich jetzt über "Kuntzratten" (übrigens disqaulifiziert dich allein schon diese Wortwahl) oder über Abel zu diskutieren. Wir haben bald AR-Wahlen und dann kommt das Thema von ganz alleine auf den Tisch.

Was mir momentan Sorgen macht, ist, dass wir in elf Tagen Trainingsauftakt haben und:

1. Noch keinen Haupt-/Trikotsponsor haben
2. Die Position des Sportdirektors oder Sportvorstands unbesetzt ist und
3. die Kaderplanung wieder einmal schleppend voran geht und dass, obwohl gerade die heiße Transferphase ist...



Beitragvon Devil's Answer » 08.06.2017, 12:37


Ke07111978 hat geschrieben:und von Braunschweig:

http://gesamtverein.eintracht.com/wir-u ... /leitbild/

Im übrigen beides Vereine, die uns beim Thema Kontinuität, um Längen schlagen.


Kleine Ergänzung hierzu

Sponsoren-Pool „Eintracht 100“ feiert 30-jähriges Bestehen
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon AltesSchlachtross » 08.06.2017, 12:55


Devil's Answer hat geschrieben:Kleine Ergänzung hierzu

Sponsoren-Pool „Eintracht 100“ feiert 30-jähriges Bestehen


„Wir pflegen durch regelmäßige Events weit über die Begegnung im Rahmen der Heimspiele hinaus eine sehr intensive und persönliche Beziehung zu unseren inzwischen 187 Partnern, die nach wie vor zu über 90 Prozent aus Braunschweig und der Region kommen. Außergewöhnlich ist in diesem Zusammenhang sicherlich, dass viele Unternehmen uns bereits seit vielen Jahren und zum Teil von Anfang an die Treue halten. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“


Also Kontakte ausserhalb des Stadions. Da bin ich mal gespannt, inwieweit Gries seine Kontakte einbinden wird.
Weiterhin hoffe ich auf die Südpfalz-Initiative, in in eine ähnliche Richtung geht.



Beitragvon bjarneG » 08.06.2017, 12:58


@Ostseeteufel: Bringt nix, darauf überhaupt einzugehen. Hier tut sich ein Abgrund an Dummheit auf, das ist absolut zwecklos.



Beitragvon karsten » 08.06.2017, 14:52


Ostseeteufel hat geschrieben:
1. Noch keinen Haupt-/Trikotsponsor haben


Noch schlimmer, wir haben noch nicht einmal ein Trikot auf dem sich ein möglicher Hauptsponsor verewigen kann.



Beitragvon Betze_FUX » 09.06.2017, 11:44


und der Schotterparkplatz hinter der West ist auch ne Zumutung, und auf der Süd ziehts immer da muss man dringen mal was machen.
außerdem sind die Becher oben an der Kante immer scharfkantig.... :lol:

Sucht ihr denn mit Gewalt was zu meckern?
So weit ich mich erinnern kann liegt es doch in erster Linie bei dem Vermarkter (legradiere oder so) einen Sponsor ran zu schaffen. Wenn nicht bekommen wir doch Kohle vom Vermarkter.

Ich könnte mir durchaus vorstellen das man das Trikot beim Stadionfest vorstellt
denn Wahrheit ist am Schluß allemal Wahrheit.



Beitragvon Satanische Ferse » 09.06.2017, 13:18


Was ist denn mit euch beiden los? Habt ihr eine gemeinsame Nacht verbracht und habt beim Frühstück beschlossen, mich einzulullen. Spaß beiseite: das ist mal konstruktiv. Vielen Dank für das Vertrauen. Den mir zugespielten Doppelpass kicke ich mal gerne zurück.

@ daachdieb

Man sollte sich doch schon bewusst sein, dass man nicht alleine auf der Welt ist. Andere Blickrichtungen zu akzeptieren, das scheint jedoch leider allgemein eine hohe Kunst zu sein. Selbst schreibe ich ohne Schaum vor dem Mund. Dazu habe ich viel zu viel Respekt vor den anderen FCK-Anhängern. Habe selbst schon desöfteren meinen Blickwinkel revidiert. Allen Unkenrufen zum Trotz gibt es hier ja doch viele anspruchsvolle Beiträge. Der User @ salamander hat hier mal ein sehr liebenswertes Bild skizziert von einem FCK-Fan, der jedes Heimspiel mit seinem schon etwas verblichenen Schal in der West an ihm vorbei zu seinem Plätzchen lief. Schade übrigens, dass @ salamander hier nicht mehr aktiv ist.

Deine Einschätzung Abel gegenüber schätze ich in ihrer Stringenz nicht. Abels persönliches Nachtreten ist nicht meine Kragenweite. Ist für mich aber Indiz dafür, wie heftig und unter der Gürtellinie dieser Mensch intern persönlich angegangen wird.

Mich würde jedoch mal brennend deine Bewertung von Frengers Qualifikation für seinen AR-Job interessieren. Der wird ja auffallend geschont. Alleine seine holzschnittartigen Bewerbungsreden sind sind ja das Eintrittsgeld wert. Loriot hätte an ihm alle Freude gehabt. Aber vor lauter "Beglückung" muss man ihn ja nicht gleich in ein so anspruchsvolles Amt wählen.



@ KE 0711

Das mit den "allwissenden Spezialisten" war jetzt mehr allgemein gemeint. Aber da du dich ins Spiel bringst - du bringst einen aber auch auf Ideen...

Die Aufgabenbereiche von Aufsichtsräten in der Privatwirtschaft und die im Bereich des Profifußballs sind nicht absolut deckungsgleich. Hör dich doch mal um. Auch sehr aufschlussreich eine Recherche in Bezug auf Tipps für Spielerverpflichtungen gegenüber Sportdirektoren, wie du sie kürzlich Riesenkampff unterstellt hast. Solche Hinweise sind in dieser Branche absolut verpönt. Sprechen sich schnell rum, und du bist schnell verbrannt. Soviel Professionalität sollten selbst die größen Kritiker dem werten Riesenkampff zugestehen...

Wollte Stöver denn überhaupt in den Vorstand? Oder zog er es doch lieber vor, sich ohne den ganzen Vorstandsbalast unbelastet seinem Aufgabenbereich zu widmen? Man hätte ihm das wohl kaum verwehren können, hätte er seinerzeit auf diese Vorstandsebene gepocht. Auch dieser Aspekt für mich ein Beispiel dafür, dass Außenstehende nicht mit der Realität konform gehende Vorstellungen entwickeln.

Was die von dir skizzierten Anforderungsprofile für die Vorstandsposten betrifft, frage ich mich, ob sich in dieser Hinsicht überhaupt geeignete Kandidaten beworben hatten. Und ob Merk diesen Kriterien stand gehalten hätte, das vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich entstand der Eindruck, dass Merk einen ähnlichen Führungsanspruch für sich beanspruchte wie Kuntz zuvor. Und das halte ich für unakzeptabel.

Ob Gries und Klatt sich bewähren werden, das vermag ich augenblicklich nicht einzuschätzen. Dazu war die Zeit noch zu kurz. Beiden gestehe ich eine Eingewöhnungsphase zu, sich in dieses für sie neue und ungewohnte Milieu einzugewöhnen. Diese Phase sollte nunmehr abgeschlossen sein. Warten wir mal ab.

Ob die beiden sich vom Aufsichtsrat im operativen Geschäft eingeschränkt sahen, ob der Aufsichtsrat sich in dortige Belange eingemischt hat, solltest du auf der JHV in Erfahrung bringen. Auch wie es mit dem Spesenverhalten der Aufsichtsräte verhält. Da hattest du ja hier lancierte absurde Behauptungen aufgegriffen.

Ich unterscheide übrigens zwischen "Leitmotiven", die auf potentielle Sponsoren/strategische Partner zielen und Konzepten, die alleine auf die Anhänger eines Traditionsvereins abzielen.

Die Beispiele FC St. Pauli und 1.FC Union Berlin zeigen wie so etwas gelebt, aber auch von Vereinsseite aktiv und intensiv gefördert wird. Das Gegenteil von Grünewalt, der uns Mitglieder als Belastung sah.

Wir brauchen für den FCK ein Konzeption, welche die Anliegen und Wünsche von Traditionsfans erkenntlich herausarbeitet und gleichzeitig die Pfälzer Besonderheiten und Eigentümlichkeiten aufnimmt. Ziel dieses Identitäts-Konzepts, die Anhänger an den Verein zu binden.

Strukturellen Veränderungen verschließe ich mich nicht. Nur stehe ich hinter der von Riesenkampff angestoßenen Richtungsänderung. Wir befinden uns in einer sensiblen Phase. Weitere einschneidende personelle Umbrüche - wird für meine Begriffe - der FCK nicht überstehen.

Daher stehe ich für Kontinuität. Kompetente Kräfte für den Aufsichtsrat sind natürlich willkommen. Nur ich warne da vor zu viel Naivität. Buchholz scharrt schon wieder mit den Füßen, weil ihm mal wieder was nicht nach seinem Kram geht. Vorsicht also vor Kandidaten, die auf seinem Ticket fahren. Da muss man genauestens aufpassen. Denn diese Kandidaten werden sich nicht unbedingt als Gefolgsleute von Buchholz outen.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon FCK-Ralle » 09.06.2017, 13:46


Satanische Ferse hat geschrieben:


Wir brauchen für den FCK ein Konzeption, welche die Anliegen und Wünsche von Traditionsfans erkenntlich herausarbeitet und gleichzeitig die Pfälzer Besonderheiten und Eigentümlichkeiten aufnimmt. Ziel dieses Identitäts-Konzepts, die Anhänger an den Verein zu binden.



Ich denke genau das unterschreibt dir jeder.

Guter Post übrigens (wie so oft), ja auch ich finde es schade, dass salamander hier nicht mehr aktiv ist. Aber kann man es ihm verdenken? Eher nicht. Vielleicht kehrt ja irgendwann mal zurück.


Was mich derzeit vollends wundert, ist diese erstaunliche Ruhe rund um den Berg. Und ich bin mir vollkommen unsicher ob ich das positiv oder negativ deuten soll. Wird da wirklich im stillen Kämmerlein mit heißer Nadel und Feder gestrickt, oder schlafen "die da oben"? Seit der geplatzten Bombe von Stöver ist es nach dem ersten Strum merklich abgeflaut. Kein Lüftchen weht. Gestern ein kleiner Windhauch namens Gino Fechner, ein Mini-Püsterchen namens Gersbeck das wars.
Keine Kandidaten für den SD-Posten in der Warteschleife? Was ist mit Neuzugängen? Wenn Stöver 5 neue angekündigt hat fehlt noch einer (in der Annahme Fechner wäre Nr. 4). Andere Spieler, die zumindest von Fans in den Foren ins Spiel gebracht werden, haben woanders unterschrieben. Auch auf der Abgangseite, nichts zu verlauten. Es ist komisch.

Aber vielleicht kommt ja bald der große Knall und auf einen Schlag werden der neue SD + 2 für unsere Verhältnisse hochkarätige Spieler vorgestellt und Polle für "einen mittleren siebenstelligen Betrag" in die BuLi verabschiedet....
oder das Warten geht weiter...
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon MarcoReichGott » 09.06.2017, 14:08


Es gibt halt so zwei Extreme. Das eine ist, wenn jemand aufm Berg walten kann, wie er will und der AR nicht eingreift.

Das andere Extrem ist, wenn einem AR innerhalb von nem halben Jahr sowohl Trainer als auch Sportdirektor weglaufen.

Zurück bleibt ein Team, bei dem nur Meier wirklich Sachverstand im Fußballmanagement mitbringt. Vor allem gibt es gerade wirklich keinen Grund Stöver auszutauschen. Die neue Saison ist ohnehin abgefahren und der Rücktritt bringt nur negative Auswirkungen auf die aktuelle Kadergestaltung mit sich. Man hätte nun anz entspannt bis zur Winterpause abwarten können und dann ein Urteil über die bisherige Arbeit von Stöver fällen können.

Der AR hat auch zur Aufgabe Ruhe und Kontinuität in den Verein zu bringen. Stattdessen scheint man aber eher grundsätzlich eine misstrauische Haltung gegenüber den Angestellten zu pflegen und schreckt auch nicht davor ab dieses Misstrauen öffentlich zu bekunden. Für mich ist das ein ganz klarer Grund dem aktuellen AR mein Vertrauen zu entziehen.




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