Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Lattenknaller » 29.12.2016, 09:36


Wer weiß was Korkut im Sommer versprochen wurde um ihn auf den Betze zu holen.
Wenn man sich das Theater um die Trainersuche anschaut könnte ich mir schon vorstellen, dass irgendwann Zusagen gemacht wurden um endlich einen Trainer zu bekommen. Und wenn der erstmal da ist wird's schon irgendwie klappen...

Die Verhandlungen von Korkut mit dem KSC sind damals wohl an überzogenen Gehaltsvorstellungen gescheitert. Der FCK hat ihm diese dann mit Sicherheit auch nicht erfüllen können.
Evtl. wurden ihm entsprechende Erfolgsprämien zugesagt und auch die Mittel um den Kader den Zielen entsprechend anzupassen.

Diese Ziele sieht er jetzt als unerreichbar und schmeisst hin?

Natürlich alles Spekulation, aber das wäre für mich ein mögliches Szenario.
Der FCK wird niemals untergehn.....



Beitragvon advocatus diaboli » 29.12.2016, 11:24


Hannes1938 hat geschrieben:Wie ist denn die arbeitrechtliche Lage bei einem solchen Vorgang.
Der Trainer wird vertragsbrüchig und haut einfach ab.
Muß er nicht dem Verein irgendeine Entschädigung bezahlen ?
Wenn er gefeuert wird kassiert er ja auch.


Das würde mich auch interessieren. Ich hatte mich dazu gestern (12:24h) ausgelassen, bzw. etwas rumspekuliert.

Laut Thomas' Bericht kam es zu einer Vertragsauflösung; dann aber soll der FCK Abfindung bekommen, wenn Korkut einen neuen Verein findet. Das passt für mich nicht zusammen.

Auch die Aussagen Stövers in dem Interview lösen eher Erstaunen aus, als dass sie hier aufklären. Korkut habe gesagt, dass er nicht mehr wolle, habe dies aber nicht wirklich erklärt, bzw. habe er keine "Detailgründe" genannt. Dennoch war der FCK offenbar bereit, ihn ziehen zu lassen und nicht auf seinen Arbeitsvertrag hinzuweisen. Finde ich auch schon komisch.

Andererseits könnte man hier vielleicht einen "Fall Tuchel" haben: Korkut sagt, "ich will nicht mehr", und man stellt ihn ohne Zahlung von Bezügen frei (also keine Vertragsauflösung, nur Freistellung), weil man ihn nicht "zwingen" kann, motiviert weiter zu machen, ihm aber auch nicht den "Gefallen" tun will, ihn fristlos zu kündigen. Bzw. müsste man dann ja erstmal abwarten, bis der Trainer seine Arbeitsleistung wirklich nicht mehr erbringt, also z.B. am 2.1.17 nicht mehr zur Arbeit kommt, oder sich im Trainingslager nur die Fingernägel feilt, damit man ihn je nach seinem Verhalten zunächst noch abmahnen muss und ihm dann erst kündigen kann. Vielleicht war das die Zwangslage des FCK. Und falls vor Ende seiner Vertragslaufzeit (Juni 2018) ein anderer Verein kommt, dann muss der neue Verein dem FCK vielleicht noch was an Ablöse zahlen. Dann würde die Info mit der Ablöse auch passen.

Oder Korkut hat in seinen Anstellungsvertrag eine "Ausstiegsklausel" / Sonderkündigungsrecht, reinverhandelt? Aber darauf wird sich der FCK bestimmt nicht eingelassen haben.

Fände ich auch gut, wenn der FCK hier aufklären würde...



Beitragvon wernerg1958 » 29.12.2016, 11:38


Vieleicht kommuniziert man aber auch nach außen nur so als hätte TK hingeworfen.
Kann ja sein, daß man ihm zu gute in der Außendarstellung verzichtet zu sagen warum man ihn entlassen hat. Es könnte ja sein, daß man aus ganz bestimmten Gründen sich von TK trennen mußte, dies aber so nicht nach außen verkündet, da TK dann wahrscheinlich großen Schaden genommen hätte für seine weitere Laufbahn.
Am Berg ist eben alles möglich in den letzten Jahren.
Aber am Ende bleibt alles Spekulation, nix genaues wäs mer ned :wink:



Beitragvon Rückkorb » 29.12.2016, 14:33


Advocatus, wo ist das Problem?

Mal fernab von Sondervereinbarungen und -kündigungsrechten ist beim befristeten Vertrag eine ordentliche Kündigung nicht möglich. Es stellt sich also für den FCK die Frage, was man macht, wenn ein Trainer "zurücktritt", denn ein Erzwingen der Weiterbeschäftigung des unmotivierten Trainers macht wenig Sinn. Bleibt insofern also nur die Vertragsbeendigung, aber wie? Im Hinblick auf die beharrliche Arbeitsverweigerung hätte der FCK zwar ein Recht zur außerordentlichen, fristlosen Kündigung, was aber aus FCK-Sicht nicht so richtig hilfreich ist, da Korkut damit sofort woanders anfangen könnte.

Andererseits könnte der pflichtenfrei gewordene FCK den Vertrag aussitzen, was sicher dazu führen dürfte, dass Korkut in Deutschland, ggf. auch im Bereich der UEFA oder gar der gesamten FIFA aus Gründen des entsprechenden Satzungsrechtes keinen Trainerjob bekommen würde. Aber ein solches Aussitzen, was ja auch bei Tuchel das Problem war, ist für beide ein bisschen blöd.

So man eine Lösung über einen Auflösungsvertrag gesucht und gefunden hätte, bei der ggf. der FCK eine Abfindung erhält, falls Korkut einen neuen Job findet, fände ich das interessengerecht.
Auch das kann ein Rückkorb noch aufladen.



Beitragvon Thomas » 29.12.2016, 14:57


advocatus diaboli hat geschrieben:Laut Thomas' Bericht kam es zu einer Vertragsauflösung; dann aber soll der FCK Abfindung bekommen, wenn Korkut einen neuen Verein findet. Das passt für mich nicht zusammen.

@advocatus diaboli:
Das ist doch eigentlich naheliegend: Theoretisch könnte es ja sein, dass Korkut ein Angebot von einem anderen Verein hat und mit einem "Rücktritt-Trick" billig aus seinem laufenden FCK-Vertrag rauskommen möchte. Deshalb baut man als Verein dann solch eine Klausel ein, die genau das verhindert bzw. im Falle eines baldigen Wechsels eine Ablöse erzielt.

Nur um das sofort klarzustellen, ich glaube momentan nicht, dass Korkut aufgrund eines Vereinswechsels gekündigt hat - das wäre doch sonst nach über einer Woche schon längst eingetütet. Aber es gibt sogar aus der jüngeren FCK-Vergangenheit ein Beispiel, wo das fast genau so gelaufen ist: Kurt Jara! Jaras Vertragsverlängerung beim FCK galt im April 2005 schon als fast sicher - ein paar Tage später folgte dann überraschend die Trennung, u.a. angeblich wegen der "bösen Fans" - und noch ein paar Tage später unterschrieb er beim damals gerade neugegründeten Fußballprojekt Red Bull Salzburg, mit denen er angeblich schon vor seinem Ende beim FCK angebandelt hatte.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Rückkorb » 29.12.2016, 15:19


Thomas hat geschrieben:
advocatus diaboli hat geschrieben:Laut Thomas' Bericht kam es zu einer Vertragsauflösung; dann aber soll der FCK Abfindung bekommen, wenn Korkut einen neuen Verein findet. Das passt für mich nicht zusammen.

@advocatus diaboli:
Das ist doch eigentlich naheliegend: Theoretisch könnte es ja sein, dass Korkut ein Angebot von einem anderen Verein hat und mit einem "Rücktritt-Trick" billig aus seinem laufenden FCK-Vertrag rauskommen möchte. Deshalb baut man als Verein dann solch eine Klausel ein, die genau das verhindert bzw. im Falle eines baldigen Wechsels eine Ablöse erzielt.


Zwar kann ich nicht ausschließen, dass im Vertrag von Korkut eine derartige Klausel enthalten war, dass bei einem schlichten Rücktrütt ohne ein Recht zur außerordentlichen Kündigung der Vertrag zwar endet, aber im Falle einer anderweitigen Weiterbeschäftigung eine Abfindung (in welche Höhe?) fällig werden würde. Vielleicht weißt du da mehr als ich.
Jedenfalls der Mainzer Tuchel-Vertrag hatte eine solche Klausel offenbar nicht.

Wenn man die FCK-Pressemeldung liest, heißt es da, dass der FCK dem Wunsch von Korkut auf eine Vertragsbeendigung nachgekommen sei. Das heißt ganz deutlich, dass man eine entsprechende Vereinbarung getroffen hat (Aufhebungsvertrag). Und üblicherweise regelt man im Aufhebungsvertrag die Aufhebungsmodalitäten wie eine Abfindung, natürlich nur insoweit es noch etwas zu regeln gibt.
Auch das kann ein Rückkorb noch aufladen.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 29.12.2016, 19:44


Rückkorb hat geschrieben:So man eine Lösung über einen Auflösungsvertrag gesucht und gefunden hätte, bei der ggf. der FCK eine Abfindung erhält, falls Korkut einen neuen Job findet, fände ich das interessengerecht.


Jedenfalls interessengerechter, als wenn der zurücktretende Trainer auch noch eine Abfindung erhält, wie bei Runjaic.
- Frosch Walter -



Beitragvon Andreas_57 » 29.12.2016, 23:28


carpe-diabolos hat geschrieben:Korkuth ist m.M. nach im deutschen Profi-Fußball gescheitert.
Er hat beim FCK sämtliche Ziele verfehlt. Menschlich sympathisch, aber die Wahrheit liegt laut Otto auf dem Platz!

Dass er nun aus vermeintlich eigenen Stücken geht ehrt ihn.

Für den FCK dürfte dies sowohl finanziell als auch sportlich die beste Lösung sein.

Für seine berufliche und private Zukunft wünsche ich ihm alles Gute.

posting.php?mode=quote&f=3&t=21977&p=1047694#http://www.der-betze-brennt.de/forum/posting.php?mode=quote&f=3&t=21977&p=1047694#
Die Wahrheit liegt auf dem Platz - wo der Otto Recht hat...
Sie liegt. Anstatt mal einen reinzustolpern scheint die Formschwäche im Sturm ein so großes Problem zu sein, dass der Sturm vor lauter Gegenwind auf dem Platz zum (Er-)liegen kommt. Und wenn ein Sturm so gebremst wird also quasi als Windauge über den Platz humpelt, dann gibt es meist eine Unwetterwarnung. Hier kannst Du nix machen. Der Kacper muss endlich mal spielen, damit ein vernünftiger Fussballer den Namen "Sturm" rechtfertigt. Der Rest der Mannschaft spielt doch wirklich ansehnlichen Fussball !!

Gegen Billig kommst nicht an !
Wär ich Tayfun, wär ich auch weg.
Mir macht es immer noch Spaß mit der Mannschaft zu trainieren



Beitragvon MäcDevil » 30.12.2016, 11:27


Laut Bild sehe Korkut mit "der aktuellen Mannschaft keine Perspektive mehr". Laut SWR1 soll Korkut zwar im Team für seine Fußballkompetenz geschätzt worden sein, j

Dort liegt der Hase im Pfeffer !
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!



Beitragvon Thomas » 30.12.2016, 11:50


Ein kleines Update aus der heutigen Rheinpfalz:

Bild

Ex-Coach Korkut nennt keine Gründe für Rücktritt

Die Frage nach dem "Warum" wird wohl bis auf weiteres unbeantwortet bleiben: Ex-FCK-Trainer Tayfun Korkut möchte sich nicht zu den Gründen für seinen überraschenden Rücktritt äußern.

Dies meldet die Rheinpfalz, der somit als erster Zeitung eine Kontaktaufnahme zu Korkut gelungen ist – mehr als eine Woche nach dessen Rücktritt. Wörtlich heißt es: "Korkut bat gestern um Verständnis, sich nicht zu den Beweggründen seines Abschieds äußern zu wollen."

FCK-Sportdirektor Uwe Stöver hatte bereits am Mittwoch im Interview mit dem SWR gesagt: "Letztlich ist die Situation so, dass er uns über seine Beweggründe nicht en detail informiert hat. Ihn hat ein Entscheidungsprozess über Tage und Wochen zu dieser Entscheidung geführt. Das kam für uns alle überraschend."

Bislang nur Spekulationen über Gründe des Rücktritts

In den Medien war zuvor über sportliche oder private Gründe, mangelnden Rückhalt im Aufsichtsrat oder Kontakte zu anderen Klubs spekuliert worden (siehe ältere DBB-Meldung: Warum hat Tayfun Korkut hingeschmissen?). Bislang erwies sich allerdings keine dieser Begründungen als handfest.

Trainersuche läuft "mit Hochdruck"

Bei der Nachfolgersuche gilt laut Stöver weiterhin der bereits angekündigte Zeitplan: Der neue FCK-Trainer soll bis zum Trainingsauftakt am 3. Januar, spätestens jedoch zum Aufbruch ins Spanien-Trainingslager am 12. Januar gefunden sein. Notfalls würde U23-Coach Hans Werner Moser interimsweise einspringen. Der Rheinpfalz sagte Stöver am Donnerstagabend: "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung, wir sind in intensiven Gesprächen."

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Tayfun Korkut ist nicht mehr FCK-Trainer (Pressemeldung FCK)
- Sportdirektor Stöver sucht neuen FCK-Trainer (Der Betze brennt)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon advocatus diaboli » 30.12.2016, 11:52


@Thomas, Rückkorb und Rheinteufel2222:
Vielen Dank für eure Rückmeldungen! Mich würde einfach nur interessieren, was da genau arbeitsrechtlich abgelaufen ist und wie sich das ggf. finanziell für den FCK darstellt.
Es gibt kein "Rücktrittsrecht" im Arbeitsverhältnis. Entweder eine Seite kündigt (geht auch im befr. Arbeitsverhältnis, wenn man es im Vertrag vereinbart), man schließt einvernehmlich (ggf. gerichtlich) einen Aufhebungsvertrag, oder man stellt den Angestellten frei. Der Trainer kann also nicht sagen, "ich trete zurück", und automatisch ist das Arbeitsverhältnis beendet.

Wenn die FCK-Meldung inhaltlich richtig ist, dann hat man in der Tat einen Aufhebungsvertrag geschlossen. Auf FCK-Seite hätte ich eine Zahlung durch einen neuen Verein verlangt, falls es diesen jetzt schon gibt und Korkut dorthin wechselt. Denn der FCK ist jetzt in der Bredouille.

Wenn es diesen neuen Verein noch gar nicht gibt, dann kann man in einem Aufhebungsvertrag aber nicht vereinbaren, dass ein neuer Verein, der irgendwann Korkut verpflichten könnte, eine Abfindung (bzw. Vertragsstrafe) an den FCK zahlt. Verträge zulasten Dritter gehen nicht, dann müsste also Korkut später die Abfindung zahlen. Fraglich wäre auch die Höhe einer solchen Abfindung. Sehr unwahrscheinlich, meine ich.

Wenn das also mit der potentiellen Abfindung für den FCK für den Fall, dass Korkut irgendwann einmal einen neuen Verein findet, stimmt, dann kann das nach meiner Meinung nur mit der "Tuchel"-Lösung funktionieren. Der Vertrag wird ruhend gestellt, und wenn ein Verein vor Juni 2018 kommt, dann muss er ggf. noch etwas Vertragsstrafe / Abfindung zahlen. Aber Korkut ist nicht Tuchel... (ist jetzt nicht böse gemeint). Ich glaube deshalb nicht an eine solche spätere "Abfindungszahlung". Wenn, dann jetzt.

Ich reite auf deshalb darauf herum, weil ich - genau wie Rheinteufel2222 - an den "Fall Runjaic" denke. Er soll auch aus eigenen Stücken "zurückgetreten" sein, dann aber eine Abfindung erhalten haben. Sorry, das ist quatsch. Auch im Falle Schupp fand ich die Kommunikation eher verwirrend. Nach einigem Hin- und Her hieß es außerordentliche Kündigung, Schiedsgerichtsverhandlung, dann Vertragsbeendigung, später sagte ein Sky-Reporter Ruhendstellung bis Ende Vertragslaufzeit. Muss der FCK ihn also weiter bezahlen? Keiner weiß.

Ich bin deshalb immer etwas hellhörig, wenn von "Rücktritt" gesprochen wird, der Rest aber eher im "Nebel" bleibt. Aber immerhin wird es bei Korkut wohl keine Folgekosten für den FCK geben. Ist doch auch schon mal was...

So, genug geschwätzt... !



Beitragvon Rheinteufel2222 » 30.12.2016, 12:09


Man kann sicher davon ausgehen, dass wir immer noch eine irgendwie gestaltete Vertragsbeziehung zu Korkut haben, die den FCK im Gegenzug dafür, dem Rücktrittswunsch vom Korkut nachzukommen, von allen Zahlungspflichten befreit, aber das Recht auf eine Ablöse gewährt, wenn er innerhalb einer gewissen Frist einen neuen Verein findet.

Die Einzelheiten des Vertrags wird der FCK für sich behalten, was auch völlig okay ist.
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 30.12.2016, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
- Frosch Walter -



Beitragvon mazz » 30.12.2016, 12:11


Das er keine Gründe nennen möchte, ist für mich ein klares Indiz, dass es was persönliches ist.
Hätte er etwas im Verein vermisst, hätte er das ja sagen können und er wäre fein raus. So wie Luhukay.

Aber er schweigt.


zu Stöver. Aktuell könnte ich mir keinen besseren SD wünschen. Er braucht sicherlich noch Zeit, aber das hat ein Eberl in Gladbach auch gebraucht. Aber seine ruhige Art und sein sachliches Denken, sein Handeln im Hintergrund ohne jegliche Aufregung sind goldwert.


Ich hätte nie gedacht, dass soetwas wichtiges wie einen Trainier entlassung mal über eine Woche dichtgehalten werden kann, ohne das es die Medien erfahren.

Endlich keine Chaos mehr in der Führungsebene. Es wird nur gesprochen, wenn es was zu sagen gibt. Der erste und wichtige Schritt in die richtige Richtung!
Hajoe hat geschrieben:[...] Und zu Mugosa, wie blöd ist eigentlich dieser Kosta, daß er nicht merkt, daß dieser mehr Potenzial besitzt als Christiano und Lionel zusammen.



Beitragvon MäcDevil » 30.12.2016, 12:13


Ich vermute mal, dass Korkut ein gutes Angebot aus dem Ausland bekam und somit auch mehr Möglichkeiten als Trainer.
Es wäre auch verständlich, wenn er aufrund der letzten schwache Ergebnisse keine Rückendeckung aus dem Verein mehr erhielt. Wir kennen alle den Gegenwind den gefrustet Fans/Vereinsmitglieder aufbringen können...
Finde es schade, dass man diesem sympathischen Trainer mit großem Fussballsachverstand verloren hat und wünsche ihm alles Gute !
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!



Beitragvon Ratinho17 » 30.12.2016, 12:43


Thema nun ruhen lassen, wenn sich keiner wirklich wahrheitsgemäss äussern kann oder will. Ist schade, fand auch, dass er nach anfänglichen Schwierigkeiten (Gründe wurden hier hinlänglich beschrieben) auf einem akzetablen Weg war. Für die Aussendarstellung des Vereins hingegen, ist es ein Rückschritt. Die nächste Verpflichtung sollte sitzen, sonst ist der Ansatz zur einer gelasseneren Vereinspolitik zumindest sportlich gescheitert. Viel Glück Herr Stöver, machen Sie möglichst schnell, sonst drohen die gleichen Probleme wie zu Saisonbeginn. Ich drücke kräftig die Daumen
in good times FCK and especially in bad times FCK forever
We will come back-better than ever



Beitragvon Calvados » 30.12.2016, 12:52


Vieleicht war es sogar " Erduans Wille der geschehen mußte! (Ironie aus )

man muss ja mal die Lage aufmuntern,es kann alles nur besser werden. 3 Euronen ins Phrasenschwein!!! :daumen:
C'

Es geht von Spiel zu Spiel, von Woche zu Woche. Heute der Held, morgen der Depp. N.Meier



Beitragvon flammendes Inferno » 30.12.2016, 12:57


gut ,dass er weg ist
Er wäre eh bald geflogen..........das ahnte er wahrscheinlich und dachte,für seine Trainerkarriere wäre der freiwillige Abflug besser
Hannover
Würzburg
Düsseldorf
Sandhausen
VfB

mehr als 2-3 Punkte hätte er vermutlich nicht geholt,er wäre dann der schlechteste FCK 2.Ligatrainer aller Zeiten gewesen



Beitragvon immerfan » 30.12.2016, 14:46


MäcDevil hat geschrieben:Ich vermute mal, dass Korkut ein gutes Angebot aus dem Ausland bekam und somit auch mehr Möglichkeiten als Trainer.
Es wäre auch verständlich, wenn er aufrund der letzten schwache Ergebnisse keine Rückendeckung aus dem Verein mehr erhielt. Wir kennen alle den Gegenwind den gefrustet Fans/Vereinsmitglieder aufbringen können...
Finde es schade, dass man diesem sympathischen Trainer mit großem Fussballsachverstand verloren hat und wünsche ihm alles Gute !


Hier finde ich meine Gedanken wieder! Ich möchte noch ergänzen,dass ihm wohl auch die Rückendeckung vom AR fehlte.

Und da wird mir .... Abel .... äääh .. übel!
Einmal Fan - immerfan
Liebe kennt keine Liga!



Beitragvon Tyosuabka » 30.12.2016, 14:54


MäcDevil hat geschrieben:Ich vermute mal, dass Korkut ein gutes Angebot aus dem Ausland bekam und somit auch mehr Möglichkeiten als Trainer.


Wag ich zu bezweifeln warum sollte jemand Erfolgstrainer Korkut nen "gutes" Angebot machen ? 2. ist das überhaupt erlaubt deswegen einfach den Vertrag zu beenden ? Da müsste ja kein Verein mehr ne Ablöse bezahlen für nen Trainer unter Vertrag. Glaube auch eher an persönlichen Gründen.



Beitragvon ChrisW » 30.12.2016, 15:15


Wenn es eine Entscheidung über Wochen war, dann kann es meiner Meinung nach nur an der Mannschaft liegen. Er ist daran gescheitert, die Truppe heiß auf Siege zu machen. Er hat gemerkt, dass er nicht mehr weiter kommt. Wahrscheinlich hat er von der Mannschaft im letzten Spiel nochmal alles gefordert und gemerkt, dass es nicht gefruchtet hat. Nach den drei Siegen hatte man in keiner Minute irgendeines der folgenden Spiele einen Ruck durch die Mannschaft gehen sehen. Richtig gedrückt hat die Mannschaft nie. Sie haben einfach ihren Stiefel runter gespielt. Das macht dich als Trainer wahrscheinlich fertig. Endlich bist du mit dem Team auf die Erfolgsspur eingebogen und dann kommt nichts mehr. Profis (damit meine ich nicht alle, aber die Erfahrenen), die mit wenig zufrieden sind und an die du nichts ran bekommst. Die anderen um dich herum geben dir aber zu verstehen, dass man mit der Mannschaft eigentlich mehr erreichen müsste und stellen dir keine Neuzugänge in Aussicht. Spätestens dann ziehst du die Reißleine, weil du mit dieser Truppe nach den nächsten 5 Spielen eh entlassen würdest. Solche Dinge, wie sich bei Ballbesitz nicht freizulaufen, kann kein Trainer der Welt gut heißen. Und trotzdem wird es gemacht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten:
Entweder die Mannschaft ist in der Zusammensetzung untrainierbar (Mittelfeld und Sturm) oder Korkut konnte sie nicht richtig trainieren und motivieren. Von daher hoffe ich auf einen erfahrenen Trainer, der in Liga 2 schon was vorzuweisen hat. Sollte es bei dem auch nicht klappen, wissen wir, woran es liegt. Und das wäre das Schlimmste.



Beitragvon alaska94 » 30.12.2016, 15:59


Wenn er der Meinung ist, mit der Mannschaft nicht das Ziel zu erreichen ohne nennenswert Neuzugänge, würde ich es an seiner Stelle auch nicht sagen, dann würde er ja an sich als Trainer nicht glauben und wäre unten durch bei den meisten Vereinen.

Er hat wohl gemerkt das er sein SPiel(Spanischer Tiki Taka) nicht durchsetzen kann und gibt deshalb auf, weil ihn das Spiel mit so einer Kampfmannschaft nicht so zusagen.

Oder was ganz anders ;)



Beitragvon Rheinteufel2222 » 30.12.2016, 17:02


immerfan hat geschrieben:Hier finde ich meine Gedanken wieder! Ich möchte noch ergänzen,dass ihm wohl auch die Rückendeckung vom AR fehlte.

Und da wird mir .... Abel .... äääh .. übel!


Da ist mir zuviel Spekulation dabei. Wir wissen weder, warum genau Korkut nicht mehr wollte, noch welche Gründe genau den Aufsichtsrat zu der Kritik veranlasst haben.

Korkuts Mutter ist vor kurzem verstorben. Vielleicht war ihm der Rund-um-die-Uhr-Stress und Druck, den man als Trainer sowieso schon hat, einfach zuviel mit dieser zusätzlichen emotionalen Belastung. Vielleicht hat er auch einfach nur gesehen, dass er sich in der Kombination mit der Mannschaft selbst nicht zutraut, die vorgegebenen Ziele zu erreichen und ist dann anständigerweise zum für den Verein bestmöglichen Zeitpunkt, Anfang der Winterpause, zurückgetreten und hat damit auf viel Geld verzichtet.

Ebenso könnte es gut möglich sein, dass der Aufsichtsrat gesehen hat, dass die zurückgehenden Zuschauerzahlen den Verein in eine akut bedrohliche Situation bringen können und hat deshalb seiner Aufgabe entsprechend rechtzeitig Alarm geschlagen und eine attraktivere Spielweise gefordert, um mehr Leute ins Stadion zu bringen.

Wer weiß das denn alles schon? Man muss den Leuten dann aber nicht immer irgendwelche unredlichen Absichten oder Unfähigkeit unterstellen, wenn es mindestens genauso wahrscheinlich ist, dass sie nur aus ihrer jeweiligen Position heraus im Sinne des Vereins gehandelt haben.
- Frosch Walter -



Beitragvon daachdieb » 30.12.2016, 19:06


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Wer weiß das denn alles schon? Man muss den Leuten dann aber nicht immer irgendwelche unredlichen Absichten oder Unfähigkeit unterstellen, wenn es mindestens genauso wahrscheinlich ist, dass sie nur aus ihrer jeweiligen Position heraus im Sinne des Vereins gehandelt haben.

Den Spruch rahme ich mir ein :D

Dass Korkut, aus welchen Gründen auch immer (das Argument mit dem Tod seiner Mutter ist sehr unwahrscheinlich, denn das hätte er ohne weiteres kommunizieren können - tut er aber nicht. Und sein Schweigen lässt auf nichts Gutes schließen), hingeschmissen hat, ist für den Verein und seine Führung ein GAU.
Finanzielle Gründe werden es auch nicht sein - Korkut wusste bei Amtsantritt "was Sache ist".
Sportliche Gründe mit einem Punkt weniger wie das Soll wohl auch nicht.
Bleiben menschliche. Und da ist es oft der Ton, der ausschlaggebend ist.

Und jetzt ist auch Stöver angeschlagen. Der wäre mit Korkut in die Rückrunde, weil er sicher war, dass die besser läuft als die Hinserie. Stöver ist wahrscheinlich der nächste Kandidat der das Handtuch schmeisst.

Hier bekommt man aufgezeigt, dass der Verein in seiner strukturellen Aufstellung Defizite hat. Massive Defizite!

2 Vorstände, die vom Grundgeschäft (Fußball auf Bundesliganiveau) keinen Schimmer haben und nur dazu da sind Gelder zu beschaffen (eine wie auch immer geartete Ausgliederung voran zu treiben / "strategische Partner zu suchen") und die Gelder zu verwalten. Aquise, Buchhaltung, Repräsentation. Ein Feigenblatt, da der AR ja nicht "operativ handeln" darf? Ein Schelm ....

Und jetzt wird das ausgerufene Motto #nurzusammen schon nach einem halben Jahr zu Makulatur.
Wer will denn den Trainerjob beim 1. FC Kaiserslautern? Wo schon im Sommer die hochgehandelten Kandidaten reihenwqeise abgewunken hatten?
Wer will denn diesen Verein als "strtegischen Partner"? Wo die Selbstdarstellung mit der Außensicht (s. SWR) so gut wie nichts zu tun hat.

Aber Hauptsache wir haben eine 50+1 Regelung in der Satzung und brauchen eine 3/4 Mehrheit für eine Ausgliederung. Da sieht man die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Die Rückrunden-Dauerkarten-Aktion scheint gar nichtr so verkehrt. Wer weiß denn schon, wie lange man den FCK noch im F-W-S erleben kann.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Betze_FUX » 30.12.2016, 19:08


Teilweise recht plausible Argumente bzw. Thesen.
Aber es istr ja auch gleich der Co zambrod mit gegangen.

Nimmt er so sehr teil an den privaten gründen korkuts???

Alles schleierhaft und komisch.


Evtl (these) hatte die Mannschaft auch keinen Bock auf korkut. Spielt desshalb son grausamen Stiefel zusammen.
Als der Klassenerhalt gefährdet scheint gewinnen sie mal 3 spiele um unten raus zu kommen. Absteigen will ja doch keiner.
Wenn man dann auf nem relativ sicheren Platz steht kann man ja wieder rumgrutze ...

Wer weiss wer weiss
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon heiermann » 30.12.2016, 22:47


Null Quali, Null Courage, Null, Null, Null-
und tschüß.




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