Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.

Beitragvon Kohlmeyer » 29.04.2021, 18:30


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Simon Zoller und der VfL Bochum lassen diese Saison die Muskeln spielen; Foto: Imago Images

Über'n Tellerrand
Die Erfolgsformel des VfL: Zur Nachahmung empfohlen?


Nach elf Jahren Abstinenz steht der VfL Bochum vor der Rückkehr in die Bundesliga. Was hat der Ruhrpott-Klub besser gemacht als zuletzt - und was könnte der 1. FC Kaiserslautern daraus lernen? DBB-Autor Eric Scherer hat mal nachgeforscht.

Beide sind Traditionsklubs, beider Namen stehen für die gute alte Zeit der Fußball-Bundesliga: Zwischen 1971 und 1993 waren der 1. FC Kaiserslautern und der VfL Bochum gemeinsam ausschließlich im Oberhaus präsent. Erst dann war es vorbei mit dem Nimbus der "Unabsteigbaren", den sich die Bochumer selbst angedichtet hatten. Drei Jahre später musste auch der FCK erstmals runter ins Unterhaus.

Die Ruhrpott-Kicker hatten in den 22 gemeinsamen Erstliga-Jahren meist hinter den Pfälzern rangiert. Hoch-Zeiten, wie sie Lautern unter den Trainern Kalli Feldkamp, Friedel Rausch und Otto Rehhagel erlebte, genossen sie nur einmal kurz, als der ehemalige FCK-Stürmer Klaus Toppmöller auf Bochums Trainerbank saß. Und nach diesem ersten Abstieg stieg der VfL noch fünf Mal wieder auf, der FCK noch zwei Mal.

Von 2012 bis 2018 traf man sich regelmäßig in der 2. Bundesliga, dann verabschiedete sich Lautern in die Drittklassigkeit. Dort kämpfen die Betze-Buben aktuell um den Klassenverbleib. Die Bochumer dagegen führen heuer die Tabelle der 2. Bundesliga an, mit zehn Punkten Vorsprung auf Rang 4. Der VfL steht mit einem Mittelklasse-Etat vor den Klubs aus Hamburg, Düsseldorf, Hannover oder Nürnberg - und damit unmittelbar vor der Rückkehr ins Oberhaus.

Das macht hellhörig. Was hat da auf einmal funktioniert, was jahrelang nicht gelingen wollte?

VfL-Blogger: Corona ließ zusammenwachsen, was zusammen gehört

"Ach, das sind eigentlich immer nur Nuancen, aber die entscheiden nun einmal in dieser Liga Zwei", meint Tom MacGregor, VfL-Fan seit frühester Jugend und als Blogger seit Jahren aufmerksamer Beschreiber seines Herzensvereins. Auffällig sei, dass der Aufschwung im Grunde bereits nach der Corona-Pause in der Vorsaison einsetzte, vor den berühmten Geisterspiel-Wochen, in denen DFL und DFB ihre Profiligen regelrecht zum Abschluss prügelten: "Da haben Mannschaft und Trainer sich gefunden." Seither läuft’s nämlich.

Und: "Das Spielen ohne Publikum seither scheint manche Spieler sicherer gemacht zu haben. Unseren Torhüter Manuel Riemann etwa." Der allerdings nach einem Mittelhandbruch seit zwei Spieltagen von Patrick Drewes vertreten wird. Interessant: Acht Mal haben die Bochumer in dieser Saison bislang verloren - und danach jedes Mal die folgende Partie gewonnen. Krisenstimmung kann so nicht aufkommen, der "Spirit" stimmt also offenbar. Vergangenen Montag setzte es gegen Darmstadt die neunte Schlappe, am Sonntag geht’s nun gegen Regensburg. Mal sehen, ob der Tabellenführer sich treu bleibt.

Der Trainer: Mischung aus Talent, Erfahrung und Stallgeruch

Der Trainer? Thomas Reis, 47. Schon als Spieler lange Jahre in Bochum aktiv, aber auch in Frankfurt, Augsburg, Trier und Mannheim. Zuletzt Juniorentrainer beim VfL Wolfsburg. Seit September 2019 Cheftrainer beim VfL, Nachfolger von Robin Dutt, der, so Tom MacGregor, "am Ende einfach keinen Bock mehr hatte". In den Jahren davor hatten die Bochumer die gesamte verfügbare Bandbreite an Trainer-Charakteren durchprobiert.

Dem Wiederaufstieg am nächsten kamen sie mit dem Typ "alter Haudegen", in Person von Friedhelm Funkel und Gertjan Verbeek. Gar nicht funktionierte dagegen die Besetzung "aufstrebender Überflieger" in Gestalt von Ismail Atalan. Mit Reis scheint der Klub nun die richtige Mischung aus Talent, Erfahrung und Stallgeruch gefunden zu haben.

Der Kader: Gestandene Profis, kombiniert mit starkem Nachwuchs

Den mit Abstand spannendsten Aspekt bildet jedoch der Kader - und die Art, wie er zusammengestellt ist. Auf den ersten Blick stechen da Namen gestandener Zweit- und sogar Erstligakicker ins Auge: Da wären die auch auf dem Betzenberg noch bekannten Simon Zoller, der einstige FCK-Torjäger, und Danny Blum, dessen Bruder Shawn es aktuell wie einst er selbst in der Lautrer Jugend versucht. Außerdem Robert Zulj, Gerrit Holtmann, Robert Tesche, und Anthony Losilla - Typen, die’s drauf haben und es anscheinend nochmal wissen wollen, könnte man meinen.

Auf den zweiten Blick entdeckt man zudem einige starke Eigengewächse, die in dieser Spielzeit den Durchbruch schafften. Der Marktwert des 19-jährigen Innenverteidigers Armel Bella Kotchap etwa wird mittlerweile auf fünf Millionen Euro taxiert. Auf ungefähr die Hälfte kommt sein Nebenmann, der 22-jährige Maxim Leitsch, der im deutschen Kader für die U21-Europameisterschaft steht. Klar, dass mittlerweile auch Erstligisten ein Auge auf die beiden geworfen haben.

Exoten im Ruhrpott: Die Transfer-Coups des Sebastian S.

Für die größte Verblüffung sorgt jedoch ein dritter, noch genauerer Blick. Da findet sich auf der Kaderliste zum Beispiel ein Cristian Gamboa, ein Costa Ricaner, den der VfL ablösefrei von Celtic Glasgow verpflichtete. Oder ein stark gestarteter, mittlerweile aber verletzter Grieche namens Vasilios Lampropoulos, der ebenfalls für lau vom spanischen Zweitligisten Deportivo La Coruna kam und für AEK Athen schon Spiele in der Champions League-Spiele bestritt. Oder ein Soma Novothny, ein Ungar, der schon in Südkorea Tore schoss. Oder ein Raman Chibsah, ein Ghanaer, der zuletzt in der Türkei kickte, aber auch schon in Italiens Seria A aktiv war.

Wer um alles in der Welt kommt auf solche Exoten?

Als Leiter des Scoutingbereichs fungiert nach wie vor Uwe Leifeld, ebenfalls Ex-Profi des VfL, als Angestellter noch zu Zeiten eines Sportmanagers namens Stefan Kuntz installiert. Leifeld gilt jedoch nicht als der kreative Kopf hinter der ungewöhnlichen Transferpolitik, das ist ein anderer Ehemaliger: Sebastian Schindzielorz, 42, seit Februar 2018 als Geschäftsführer Sport im Amt. Aufgerückt für den seinerzeit freigestellten Christian Hochstätter. Zuvor offiziell dessen Assistent, eigentlich aber Chefscout, und in der Eigenschaft stets in ganz Europa unterwegs gewesen. Auf das Netzwerk, das er in diesen Jahren geknüpft hat, greift er nun zurück.

Deutsche Talente entwickeln und teuer verkaufen? Ist schwer geworden

Gamboa etwa fiel ihm das erste Mal im Oktober 2018 auf, bei einer Partie zwischen RB Leipzig und Celtic Glasgow. Da präsentiert sich normalerweise kein Personal, das für einen VfL Bochum erschwinglich werden könnte. Schindzielorz behielt Gamboa dennoch im Blick - und schlug zu, als der Costa Ricaner, nunmehr 31, in Glasgow keinen Anschlussvertrag mehr erhielt.

"Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich auch am liebsten einen 20-jährigen deutschen U-Nationalspieler verpflichten, weiterentwickeln und irgendwann mit Gewinn transferieren", erklärte Schindzielorz unlängst in einem Interview. So ist bis vor einiger Zeit so mancher kleine Verein zu Geld gekommen. Mittlerweile aber sei es schwierig geworden, auf diesem Weg Erfolg zu haben, erklärt der VfL-Manager. Was entwicklungsfähig und deutsch ist, werde von den finanzstarken Vereinen frühzeitig vom Markt gefegt. Der Blick ins Ausland sei daher vielversprechender.

Frankfurt und Mainz scouten schon lange in Westeuropa

Eine Idee, die längst nicht nur Zweitligavereine mit Mittelklasse-Etat verinnerlicht haben. Frankfurt und Mainz etwa scouten schon seit Jahren verstärkt in Frankreich, Belgien, den Niederlanden oder in Südeuropa nach Kickern im U23-Alter, die sich nach zwei, drei Jahren mit gutem Gewinn weiterverkaufen lassen.

Aus Ländern also, die auch Kaiserslauterns neuer Geschäftsführer Sport Thomas Hengen jahrelang beackert hat. Als Scout für Vereine wie PSV Eindhoven, FC Everton, West Ham United oder den Hamburger SV. Womit wir bei der entscheidenden Frage wären: Die Bochumer Erfolgsformel "Gestandene Spieler mit Liga-Erfahrung + Talente + gute Auslandstransfers" - ließe sie sich auch in der 3. Liga anwenden? Beim 1. FC Kaiserslautern vielleicht?

Schon klar, was jetzt kommt: Solche Überlegungen sind aktuell unangebracht, noch ist ja gar nicht geklärt, ob der FCK nächste Saison überhaupt noch im Profifußball spielt. Andererseits: Wann, wenn nicht jetzt? Es ist Ende April, die Zeit, in der allerorten die Personalplanungen für den Sommer anstehen. Und Gedanken über eine mögliche Kaderzusammenstellung für die Regionalliga können wir uns noch an anderer Stelle machen.

So oder so: Für den FCK-Kader steht der nächste Umbruch an

Doch auch, wenn der FCK drittklassig bleiben sollte, steht im Sommer wieder einmal ein Umbruch an. Von den insgesamt sieben Leihspielern dürften nur wenige weiterverpflichtet werden können, da in den meisten Fällen Ablösen fließen müssten. Dazu laufen die Verträge von Carlo Sickinger, Hendrick Zuck und Simon Skarlatidis aus.

Trotz der zu erwartenden Abgänge im zweistelligen Bereich steht jedoch noch einiges unter Vertrag, was das Kriterium "gestandener Profi" erfüllt: Avdo Spahic, Philipp Hercher, Kevin Kraus, Alex Winkler, Tim Rieder, Marlon Ritter, Nicolas Sessa, Kenny Redondo und Elias Huth. Dazu kehren die lange verletzten Hikmet Ciftci, Marius Kleinsorge und Dominik Schad zurück. Und vielleicht sogar, nach beinahe drei Jahren Abwesenheit: Lukas Spalvis.

Talente, die in der kommenden Spielzeit den endgültigen Durchbruch noch schaffen könnten, wären Anas Bakhat oder Anil Gözütok, vielleicht auch der zurzeit verliehene Mohamed Morabet. Aber auch den U19-Talenten Shawn Blum, Neal Gibs oder Robin Kölle wird einiges zugetraut.

Ist die 3. Liga für Auslandsprofis attraktiv genug? Aber ja doch!

Bleibt die Frage, ob der FCK nun beginnt, auf dem Transfermarkt mal in andere Regale zu greifen. Der ehemalige Sportdirektor Boris Notzon hatte immer betont, auf entwicklungsfähige deutsche Spieler setzen zu wollen. Dass Thomas Hengens Netzwerk es erlaubt, eher die Richtung einzuschlagen, die der VfL Bochum vorgegeben hat, scheint zumindest nicht ausgeschlossen.

Ob die 3. Liga für Spieler aus dem benachbarten Ausland attraktiv genug ist? Aktuell stehen immerhin schon rund 100 nicht-deutsche Profis bei den insgesamt 20 Klubs unter Vertrag. Aus den Flecken Europas, in denen Lauterns neuer Geschäftsführer einst scoutete, kommen allein sechs Niederländer, drei Franzosen, ein Belgier und ein Luxemburger. Unmöglich ist es also nicht, dort fündig zu werden.

Quelle: Der Betze brennt / Autor: Eric Scherer

Weitere Links zum Thema:

- Warum Union Berlin für den FCK ein Quell der Inspiration ist (Der Betze brennt, 19.01.2021)



Beitragvon Devil's Answer » 29.04.2021, 20:00


Das ist mein Weg, welches ist dein Weg? DEN Weg gibt es nicht.
Nietzsche

Will heissen, wir müssen unseren Weg finden, genau wie Bochum, genau wie Union.
Bei beiden - und auch anderen - kann man sich das ein oder andere an- und abschauen. Am Ende müssen wir es für uns adaptieren und ergänzen.

Vielleicht/hoffentlich finden wir bald in die/unsere Spur.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon DieWalzFunDePalz » 29.04.2021, 21:17


Ich glaube, dass auch ein bisschen Glück dazu gehört bei der Kaderzusammenstellung. Und ob die Mannschaft zusammen passt. Wie lange und wie oft hat man behauptet, unere Mannschaft würde nicht zusammen passen. Unter Schommers war die Frage nach welchem Systhem man spiele völlig Banane. Man könne alles spielen und die Aufstellung sei egal und das Systhem sowieso. Unter Saibene wurde es etwas besser, die Mannschaft war allerdings viel zu brav, genauso wie der Trainer. Und wieder wurden die Stimmen laut, was der Notzon für ne scheiss Mannschaft zusammen gestellt hat, die passen nicht zueinander. Jetzt, unter Antwerpen, gehts ganz plötzlich. Er packt die Spieler an der Ehre, zieht das Training an, lässt verschiedene Systheme spielen und nimmt die Jungs teilweise hart ran. Ganz plötzlich ziehen die Spieler mit, werden Spiele gewonnen und die Mannschaft passt doch zusammen. Nicht nur das. Einige Spieler wie Sessa, Götze, Hanslik sind nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken.
Man sieht , es liegt auch am Trainer, wie er die Mannschaft führt und das es eben passt, so wie jetzt gerade...
Zuletzt geändert von DieWalzFunDePalz am 29.04.2021, 21:47, insgesamt 1-mal geändert.
Der Typ ist so quirlig, der geht nach dir in die Drehtür und kommt vor dir wieder raus.“
Bela Rethy



Beitragvon PsychedelicDevil » 29.04.2021, 21:41


@DieWalzFunDePalz:
Ich will mir gar nicht ausmale wie die Saison verlaufen wäre, wenn wir mit MA in die Saison gegangen wären.



Beitragvon betzefan3006 » 29.04.2021, 21:48


@PsychedelicDevil:
Oh ja, die Vorstellung daran, wo wir jetzt stehen könnten macht mich traurig :(



Beitragvon RedDevil16 » 29.04.2021, 21:57


Ich kenne mich bei Bochum nicht wirklich aus. Aber Zoller, der jetzt Bochum zum Aufstieg schießt, war nicht nur schwach in Köln, sondern auch die ersten beiden Saisons bei Bochum. Bei uns wäre so ein Spieler schon längst aussortiert gewesen. Jetzt, in der dritten Saison, zahlt er das Vertrauen zurück.
Das zeigt vielleicht auch ein bisschen den Unterschied zu uns. Wer bei uns nicht sofort abliefert, hat es sehr schwer. Es gab auch nicht wenige Spieler die wurden nach nur einer Saison schon wieder weggeschickt, indem der Vertrag aufgelöst wurde.



Beitragvon Wil Hegermeister » 29.04.2021, 22:11


Wären wir 2. Ligist, käme das Kadermodell sicher in Betracht. Aber in der 3. Liga haben wir diese U23-Regel, die es uns erschwert, auf gestandene UND ausländische Profis in nennenswerter Zahl zu setzen...
Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!



Beitragvon Rickstar » 29.04.2021, 22:46


PsychedelicDevil hat geschrieben:@DieWalzFunDePalz:
Ich will mir gar nicht ausmale wie die Saison verlaufen wäre, wenn wir mit MA in die Saison gegangen wären.

MA lässt die Spieler aber auch stark auf Verschleiß und am Anschlag laufen. Die vielen Verletzungen und sperren zeigen dies. Hat aufgrund der prekären Lage auch keine andere Wahl und ich finde das natürlich richtig, aber ich glaube nicht, dass sich das so über 38 Spieltage durchziehen lässt.



Beitragvon Baru » 29.04.2021, 23:17


Der VfL hat in der Tat vieles richtig gemacht. Als Freund "ehrlicher" Vereine und Fan des Ruhrstadions (für mich das perfekte Fußballstadion, ehrlich, schön eng, kein Schnickschnack) freut mich das auch sehr und ich gönne den Jungs vonne Castroper den Aufstieg von Herzen!
Jetzt aber zu unserem, noch viel geileren Verein: Gute Frage, inwiefern dieser "Bochumer Weg" auch für den FCK möglich wäre und von meiner laienhaften Warte aus leider nicht abschließend zu beantworten. Ein Blick gen Ruhr ist auf jeden Fall eine gute Idee. Sicher müssten wir bei Transfers von Spielern aus anderen europäischen Ligen noch in mindestens ein Regal tiefer greifen als der VfL. Auch spielen hier wohl Faktoren eine Rolle, die man schwer bis unmöglich kalkulieren kann: Wie "funktioniert" ein Spieler in neuer Umgebung usw. Somit spielt wohl Glück bzw. Zufall auch eine Rolle. Was natürlich nicht heißt, sich auf sein verlassen bzw. sich dem Zufall ausliefern zu können. Und hier kommt, wie von Eric Scherer beschrieben, das Netzwerk eines Thomas Hengen ins Spiel, was für uns in der Tat nur von Vorteil sein kann. Klingt für mich vielversprechend, allerdings nicht erfolgsgarantierend.
Übrigens würde ich z.B. einen Lukas Spalvis in dieser Kategorie ("Exoten" / "Auslandstransfers") sehen. Verletzungspech als einer der oben beschriebenen Faktoren ist hier das Stichwort.
Was mich außerdem sehr verwundert ist, dass nur 100 nicht-deutsche Spieler in der 3. Liga unter Vertrag stehen. Pro Verein wären dies also nur 5. Klingt für mich ehrlich gesagt weniger als erwartet...

Wie auch immer - sollte uns Thomas Hengen etwas näher an den "Bochumer Weg" heranbringen, wäre dies sicher eine gute Sache. Ein Auswärtsspiel beim VfL anne Castroper mit Currywurst, Fritten und Fiege wäre das auf jeden Fall auch!
Kaiserslautern Fußball-Club olé! :teufel2:



Beitragvon ExilDeiwl » 29.04.2021, 23:50


DieWalzFunDePalz hat geschrieben:Einige Spieler wie Sessa, Götze, Hanslik sind nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken.


Ich möchte gar nicht in Zweifel ziehen, dass unser Trainer wirklich gut zu uns passt und die Spieler richtig zu nehmen weiß. Das hat uns lange Zeit gefehlt bzw. ging häufig in die Extreme und damit schief (zu lieb, zu egozentrisch, zu was haste nicht gesehn). Aber: Wer von den oben genannten Spielern stand den anderen Trainern zur Verfügung? Kein Sessa (verletzt), kein Götze (noch nicht bei uns), Hanslik ja, aber vollkommen neben der Spur, das könnte ein Verdienst unseres Trainergespanns sein, dass er jetzt so trifft. Aber auch kein Zimmer, kein Ouahim, kein Senger. Das sind Spieler, die jetzt teilweise regelmäßig in der Startelf stehen, die nicht da waren oder verletzt waren (dafür kann dann auch der Kaderplaner vielleicht nur bedingt was).

Ich will damit aufzeigen, dass unser Kader eben doch sehr schlecht geplant war. Nicht nur, dass man sich geirrt hat, wer Leistungsträger sein wird, man hat sich auch im Mannschaftsaufbau vertan. Zu langsame Defensive, ein Mittelfeld, das schlichtweg keinen Spielaufbau beherrscht hat, eine Offensive, die viel zu wenig getroffen hat. Einzige Ausnahme war Pourié und dann kam lange nix. Das hat auch nicht alles Antwerpen wett gemacht, sondern erst mit den Leihspielern, die in der Winterpause geholt wurden plus unseren Helden mal einerseits den Arsch aufgerissen und gleichzeitig die absolute Motivation nicht vorgesetzt sondern vorgelebt(!) hat dazu geführt, dass wir nun seit einigen Spielen in die Spur gefunden haben und wir als Fans wieder an die Mannschaft glauben können. Und wir Fans und Mannschaft sind wieder viel enger zusammen gerückt, das macht sicher auch einiges aus.

Will sagen:es ist nicht alleine ein Faktor, sondern mehrere Faktoren, die hier zusammen kommen. Die Kaderplanung war definitiv ein entscheidender Faktor dafür, dass es so lange so beschissen lief.



Beitragvon Paul » 30.04.2021, 07:06


Es ist schwer, da verschiedene Vereine zu vergleichen. Es ist aber wichtig, hinzuschauen, wenn andere Vereine einen erfolgreichen Weg gehen. Da sollte man sich immer etwas abgucken können - oder meistens.

Ein wichtiger kleiner Satz im Bericht ist, dass es an Kleinigkeiten, an Nuancen hängt - manchmal.

Manchmal ist es ein Spieler, manchmal die Art des Trainers, irgendein kleiner Baustein, der nicht passt, ein paar ungklücklich verlaufene Spiele.... und schon geht die Spirale abwärts. Kann genausogut aufwärts gehen. An unserem Beispiel sieht man jetzt gerade schon, dass der Kader durchaus Potential hat, ein Notzen jetzt nicht nur eine Flachpfeife war. Ein gesunder Sessa hebt die Offensivqualität gleich an, solche Spieler kann man in einer 3.Liga aber halt nicht 3 mal im Team haben. Ist so einer verletzt, fehlt eben ein wichtiger Baustein. Nur so als Beispiel ...

Das ist für mich immer zu beachten. Es ist bei Misserfolg nicht immer gleich alles schlecht. Wenn man die richtigen Stellschrauben findet, kann der fast gleiche Kader plötzlich sehr erfolgreich sein. Die Kunst ist, 11 Leute auf's Feld zu bringen, die wirklich ein Team sind. Dann war und ist noch immer viel möglich, auch wenn man nicht die ganze große Kohle hat.
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Nur im Pälzer Bode hänn moi Haxe richdich Halt!
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unzerstörbar - NUR der F C K



Beitragvon Rheinhessenposten » 30.04.2021, 07:22


Es ist zwar schwer, aber ich vertraue jetzt einfach mal drauf, dass Hengen, der bisweilen einen vernünftigen Eindruck gemacht hat, und Antwerpen, der in meinen Augen gut zum FCK passt, es schaffen, nächste Saison einen guten Drittligakader zusammenzustellen.

Das heißt aber für mich, dass wir gar nicht ganz oben mitspielen müssen. Klar, finanziell führt kein Weg an einem Aufstieg dran vorbei. Aber dieses entweder ganz oben oder ganz unten, dass muss mal ein Ende haben. Ein fundierter Kaderaufbau mit System, ohne Schnellschüsse, das wäre mal was.

Und ja, die U23 Regel macht das alles nicht einfacher....
Unsre Heimat, unsre Liebe, in den Farben Rot Weiß Rot,
Kaiserslautern, 1900, wir sind treu bis in den Tod!



Beitragvon JG » 30.04.2021, 08:27


Dass es jetzt, hoffentlich nicht zu spät, besser läuft geht ziemlich eindeutig auf die Kappe vom neuen Trainer MA.
Schon vor Jahren sagten nicht nicht nur ich, dass beim FCK viel zu viel auf Spielernamen und Scouting geachtet wurde und die eigentlich wichtigste Personalie, der Trainer, wurde immer wieder stiefmütterlich behandelt.

Einer Trainergraupe gab der nächsten die Klinke in die Hand, dementsprechend auch stetige Mannschaftsumbrüche jedes Jahr. Unmengen an Geld wurde verbrannt.
Geld dass man von Anfang an in eine gute Trainerausbildung, schon im Jugendbereich, hätte investieren müssen.

Und diese These behaupte ich auch weiterhin, dass in heutigen Zeiten sogar noch viel mehr, der Trainer der wichtigste Baustein ist um sportlich erfolgreich zu sein.

Gerade beim FCK müsste man dies doch längst wissen, oder hatten etwa die Feldkamps, Rehagels oder Rauschs Unmengen an Geld zur Verfügung um erfolgreich Fußball spielen zu lassen ?!?



Beitragvon 1:0 » 30.04.2021, 10:01


Ich empfinde die Erfolgsformel des VfL Bochum in der dargestellten Form schon sehr Zufällig.

Paul hat recht: Es hängt so oft nur an Kleinigkeiten, ob's nach oben oder unten geht. Das dürfte wohl beim VfL Bochum seit der Corona-Pause 2020 der Fall gewesen sein.
Weder hauen mich deren Spielernamen, noch der Trainername, noch die Leute dahinter vom Hocker.

Aber es passt, es läuft, und die schönen Tage des Lebens sollte man in vollen Zügen genießen - weil schlechter wird's ganz von alleine. Dann gilt die heutige "Erfolgsformel" ganz schnell als Veraltet :wink:

Ich gönne dem VFL den Aufstieg, mehr als jedem anderen Verein!



Beitragvon FCK_FFM » 30.04.2021, 10:27


Ich hatte mit Bochum nie viel am Hut. Als Kind (und das war damals für mich tatsächlich ein Argument) fand ich das Wappen langweilig (wie bei Cottbus) und Bochum war für mich eine Fahrstuhlmannschaft - somit uninteressant. Gut jetzt 25 Jahre später sehe ich das anders. Ich gönne es den Ruhrpott-Kickern von ganzen Herzen, auch wenn ich heute nicht mehr mit Bochum zu tun habe.

Ich finde den Artikel sehr interessant, auch wenn ich nur bedingt was für unseren FCK raus ziehen kann. Klar man zieht unbewusst die Parallelen und fängt mit dem "was wäre wenn-Spiel" an. Ich glaube immer noch, dass wir im Grunde super Einzelspieler haben und Notzon da auch die richtigen Argumente (und Geld) hatte, die Spieler zu uns zu lotsen. Ich fühle mich immer bestätigt, wenn ich sehe wo ehemalige Kicker Fuß fassen (Bachmann 2. Liga, Löh - Rostock, Röser...). Keiner versauert von denen auf der Bank. Ich glaube aber immer noch, dass eher nach Namen gegangen ist und das System gefehlt hat. Ich bin, wie immer, auf die neue Saison gespannt und die wird in der 3. Liga sein, nicht in der RL, da bin ich mir sicher.



Beitragvon WernerL » 30.04.2021, 10:49


Der VFL hat vor allem zuerst einmal ein kleineres Stadion.
Wenn man davon ausgeht, dass die Miete/ Pacht ähnlich wie beim FCK wäre, dann sind die Unterhaltungskosten sicher deutlich niedriger! Zudem hat man für das Stadion mit Vonovia einen starken DAX Partner gefunden der dort ins Stadion investiert und wirbt.
Das sind vielleicht 2-3 Mio. mehr an finanz. Spielraum die den Unterschied machen können zwischen 3. und 1. Liga.
Zudem hat man dort bereits 2017 ausgegliedert mit dem damaligen Ziel 20 Millionen einzunehmen!

Wir sind also mal wieder beim Theme Geld ohne das sich weder tolle Ideen noch Strategien umsetzen lassen.
Ein Zoller wird einiges Kosten und wäre für den FCK evtl. nicht bezahlbar.
Er war ja bereits bei uns und wir haben ihn ziehen lassen müssen selbst in der 2.

Was ich beim FCK nicht lese:
Welche Investoren kommen noch?
Was ist mit dem Stadion?
Wie sieht es aus mit innovatioven Vermarktungskonzepten?

Die Säulen für Fans sind auch noch immer nicht geöffnet.
Was wurde Klatt das angekreidet er hätte doch Monate Zeit gehabt :nachdenklich:
Jetzt sind Jahre ins Land geflossen ohne Ergebnis?

Der nächste Kader-Umbruch steht auch bevor.
Am besten verkaufen wir die wenigen Guten gleich mit und steigen dann nächste Saison ab!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon diago » 30.04.2021, 11:05


WernerL hat geschrieben:
Der nächste Kader-Umbruch steht auch bevor.
Am besten verkaufen wir die wenigen Guten gleich mit und steigen dann nächste Saison ab!

Das Problem ist, dass die wenigen Guten uns nicht mal gehören. Mit Götze, Senger, Hlousek, Zimmer und Pourie standen im letzten Spiel 5 Leihspieler in der Startelf, dazu fehlten mit Quahim und Hanslik 2 weitere Stammspieler, die nur ausgeliehen sind. Also sind wir noch eine Stufe weiter, denn wir verlieren unsere Leistungsträger ohne Geld dafür zu bekommen um sie halbwegs ersetzen zu können. Es gibt eigentlich nur eine Lösung. Die Regionalen müssen knapp 10 Millionen nachschießen damit wir nächstes Jahr eine Chance auf den Klassenerhalt haben können, vorausgesetzt natürlich, dass wir dieses Jahr die Klasse halten.



Beitragvon Betzegandalf » 30.04.2021, 13:20


Ist Ouahim ein Leihspieler oder wurde der nicht gegen Bachmann getauscht?????



Beitragvon betzefan3006 » 30.04.2021, 13:24


Betzegandalf hat geschrieben:Ist Ouahim ein Leihspieler oder wurde der nicht gegen Bachmann getauscht?????

Ne er ist mit Kaufoption ausgeliehen



Beitragvon Lautern-Fahne » 30.04.2021, 13:35


ExilDeiwl hat geschrieben:(...)
Ich will damit aufzeigen, dass unser Kader eben doch sehr schlecht geplant war. Nicht nur, dass man sich geirrt hat, wer Leistungsträger sein wird, man hat sich auch im Mannschaftsaufbau vertan. Zu langsame Defensive, ein Mittelfeld, das schlichtweg keinen Spielaufbau beherrscht hat, eine Offensive, die viel zu wenig getroffen hat. Einzige Ausnahme war Pourié und dann kam lange nix. Das hat auch nicht alles Antwerpen wett gemacht, sondern erst mit den Leihspielern, die in der Winterpause geholt wurden plus unseren Helden mal einerseits den Arsch aufgerissen und gleichzeitig die absolute Motivation nicht vorgesetzt sondern vorgelebt(!) hat dazu geführt, dass wir nun seit einigen Spielen in die Spur gefunden haben und wir als Fans wieder an die Mannschaft glauben können. Und wir Fans und Mannschaft sind wieder viel enger zusammen gerückt, das macht sicher auch einiges aus.

Will sagen:es ist nicht alleine ein Faktor, sondern mehrere Faktoren, die hier zusammen kommen. Die Kaderplanung war definitiv ein entscheidender Faktor dafür, dass es so lange so beschissen lief.


Sehe das ähnlich. Persönlich glaube/hoffe ich, dass Antwerpen zu uns passt wie Arsch auf Eimer. Bisschen grummelig, hitzköpfig, Fitnessfanatiker. Hört sich nach Betzetrainer an :D Ich würde mir wünschen, dass wir um den Trainer mittelfristig ein System aufbauen. Nicht um den SD. Den Weg geht z.B. Augsburg und das halte ich für den FCK als besser umsetzbar. Wir müssen mal einen Trainer langfristig was aufbauen lassen- auch wenn es mal Rücksetzer gibt.

Ob man das Konzept eines Clubs 1:1 kopieren kann- schwierig. Unter Kuntz haben wir ja eine ähnliche Taktik gefahren- unbekannte Spieler wurden mit mehr mal weniger Erfolg von den Bänken von Erstligisten (Amedick, Lakic, Sam), aus dem Ausland (Nemec, Torrejon, Shechter) oder aus der Jugend (Koch, Orban, Zuck) geholt. Man braucht jemanden/mehrere die den notwendigen Blick haben. Die vergangenen 14(?) Saisons des VfL waren ja oft ein Trauerspiel und von Abstiegskampf geprägt- sehe da aber ehrlich gesagt noch kein Konzept wie bspw. bei den 05ern so um 2015 rum, dass denen mittelfristig einen Vorteil brachte.

Ein befreundeter Trainer denkt, dass die Ära "junge Deutsche ausbilden und verkaufen" jetzt erstmal rum ist. Durch Corona wurden viele Westeurpäische Juniorenligen auf Eis gelegt- Afrika, Asien, teilweise Osteuropa spielten aber durch. Er spekuliert drauf, dass die Generationen aus den anderen Kontinenten jetzt einen Vorsprung haben und die Top Spieler der nächsten 5 Jahre von dort kommen. Die haben halt viel mehr Spielpraxis und Wettkampfhärte. Vllt. wäre es echt mal eine Idee für uns, mal gezielt 2,3 Ausländer aus einem Kulturkreis mit reinzumischen. Die letzten 5 Jahre haben wir ja fast nur den deutschen Markt gescoutet. Aber das muss Hengen beurteilen.



Beitragvon Bente69 » 30.04.2021, 14:42


Ich kann der Meinung von Baru nur zustimmen. Das wäre doch der richtige Ansatz um nachhaltig den FCK wieder in die Spur zu bringen.
Ich würde mich zudem freuen, wenn wir Ouahim halten würden.



Beitragvon Baru » 30.04.2021, 14:55


Bente69 hat geschrieben:Ich kann der Meinung von Baru nur zustimmen. Das wäre doch der richtige Ansatz um nachhaltig den FCK wieder in die Spur zu bringen.
Ich würde mich zudem freuen, wenn wir Ouahim halten würden.


Dankeschön!
Über den Verbleib von Anas Ouahim würde ich mich auch sehr freuen, da er uns meiner Meinung nach mit seiner Spielfreude kreative Elemente ins Spiel bringt. Diesen Transfer sehe ich im Übrigen in der Kategorie "Gestandene Spieler mit Liga-Erfahrung", womit er Bestandteil eines "Bochumer Weges" wäre.
Kaiserslautern Fußball-Club olé! :teufel2:



Beitragvon Miggeblädsch » 02.05.2021, 10:21


diago hat geschrieben:Das Problem ist, dass die wenigen Guten uns nicht mal gehören. Mit Götze, Senger, Hlousek, Zimmer und Pourie standen im letzten Spiel 5 Leihspieler in der Startelf, dazu fehlten mit Quahim und Hanslik 2 weitere Stammspieler, die nur ausgeliehen sind. Also sind wir noch eine Stufe weiter, denn wir verlieren unsere Leistungsträger ohne Geld dafür zu bekommen um sie halbwegs ersetzen zu können. Es gibt eigentlich nur eine Lösung. Die Regionalen müssen knapp 10 Millionen nachschießen damit wir nächstes Jahr eine Chance auf den Klassenerhalt haben können, vorausgesetzt natürlich, dass wir dieses Jahr die Klasse halten.


Vom Prinzip her hast du völlig Recht. Wenn wir davon ausgehen, dass in der laufenden Saison ca. die Hälfte des Investorenkapitals aufgebraucht wurde, dann reicht der Rest bestenfalls für eine weitere Drittligasaison, allerdings ohne die Leihspieler. Was das bedeutet, kann sich jeder vorstellen und war ja auch in der Hinrunde schön zu sehen. Es ginge also nur gegen den Abstieg, da wird mir jeder zustimmen.

Für den Fall, dass die Investoren eine Kapitalerhöhung durchführen, welche ausreichen würde, um wenigstens die Spieler Götze, Senger, Zimmer, Ouahim und Pourie zu verpflichten, sehe ich unsere Chancen wesentlich optimistischer als du. Dieser Kader -dann von Anfang an eingespielt- könnte durchaus um den Aufstieg mitspielen.

Also stellt sich zunächst die Frage, wieviel Kohle auf den Tisch gelegt werden muss, um dieses Team, das sich gerade in unsere Herzen spielt, zusammen halten zu können. Du hattest zusätzliche 10 Mio geschätzt, ich kann mir vorstellen, dass dies auch realistisch ist. Thomas Hengen wird dies herausfinden müssen, sobald der Klassenerhalt (hoffentlich) gesichert ist.

Anschließend stellt sich die Frage, wie ernst es der SPI mit dem FCK ist, und ob sie überhaupt genügend Luft auf der Pumpe haben, um eine solche Kapitalerhöhung durchzuführen.

Sollte dies der Fall sein, freue ich mich auf die nächste Saison und sehe uns tatsächlich um den Aufstieg mitspielen.

Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, wird die nächste Saison die letzte für den FCK im deutschen Profifußball sein...

Für den Fall, dass der SPI die Lage bewusst ist und es ihnen wirklich hauptsächlich um den FCK geht, aber sie nicht genügend Geld zur Verfügung haben, dann gibt es nur noch eine Möglichkeit, den FCK zu retten: Die Herren der SPI sollten sich ein Büßergewand überziehen und an einem neutralen Ort, idealerweise in Canossa, mit Herrn Petersen treffen. Möglicherweise findet man ja ein gemeinsames Gesprächsthema 8-)
Irgendwann geht's los



Beitragvon Alex76 » 11.05.2021, 21:34


Ich verfolge die 2.Liga nicht ganz so ausführlich. Der VFL scheint eine super Runde zu spielen, wohingegen der HSV geschwächelt hat. Bochum hat schon einen gewissen Charme. Muss ich auch als 1.FCK und 1860-Fan sagen. Empfehlenswert ist das Bergbaumuseum, immerhin das größte Bergbaumuseum der Welt. Besucherbergwerk und Sonderausstellungen vermitteln einen Blick in die großen Wirtschaftswunderzeiten in Deutschland. Aus einem anderen Blickwinkel. Und das Stadionflair ist dem des alten Betzenbergs ähnlich.
Nachdem Schalke 04 abgestiegen ist, werden die Bochumer Kumpel in der 1.Bundesliga grüßen mit einem Glück Auf!

Großes Vertrauen habe ich in die neue sportliche Führung des 1.FCK. Sowohl im Jugend- als auch im Profibereich. Für Jugendspieler generell ist es noch unabsehbar wie die fehlende Spielerfahrung sich auswirkt. Wichtig für den Kader sind die Erfahrungen aus der Pandemie in die nächste Saison mitzunehmen und einen Teamgeist zu entfachen. Noch nicht zu quantifizieren sind die Einnahmeverluste. Mit Verhandlungsgeschick und -glück sind vielleicht unerwartbare Konstellationen denkbar. Erst mal Klassenerhalt und dann weiter Glück auf, 1.FCK!



Beitragvon grasnarbe » 23.05.2021, 14:12


Ab 15:30 h ---> VfL Bochum - SV Sandhausen
Ich drücke dem VfL alle Daumen die ich habe (und ich arbeite nicht im Sägewerk!).
S04 runter und Bochum rauf - davon hab ich schon im Winter geschwärmt.

Hab gerade mit einem Ex-Kollegen (Bochum-Fan ein Leben lang ) telefoniert. Das klappt heute! Nächste Saison dann 13 km Luftlinie zum BVB. :daumen:


Und Kölle spielt Relegation gegen Fürth......
Die Roten Teufel vom Betzenberg




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