Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon Jo1954 » 29.01.2020, 18:24


@SEAN @Miggeblädsch - danke für die Antworten :teufel2:

Nächste Frage, das erste Darlehen war doch (meiner Erinnerung nach) bei der Stadtsparkasse, wurde der Kredit - zwischen den Banken - weiterverkauft oder hat die Stadt im späteren Verlauf die Bank (dann ja wohl ohne Bürgschaft des Landes) gewechselt?

Wäre halt für mich interessant zu wissen, wie es zu diesem absolut unseriösen Darlehen gekommen ist!

Meine kleine Hypothek zum Beispiel kann ich jederzeit komplett zurückzahlen, ohne zusätzliche Kosten - und ich bin absoluter Laie im Finanzgeschäft, aber das war mir bei Abschluss des Vertrages wichtig!



Beitragvon wernerg1958 » 29.01.2020, 18:25


@Zwaeer,
welcher Partei gehörst Du nochmal an? Hab das nicht ganz verstanden. Linke,SPD,Grüne obwohl ist unter dem Strich das selbe :D



Beitragvon Larsef » 29.01.2020, 18:32


Jo1954 hat geschrieben:Meine kleine Hypothek zum Beispiel kann ich jederzeit komplett zurückzahlen, ohne zusätzliche Kosten - und ich bin absoluter Laie im Finanzgeschäft, aber das war mir bei Abschluss des Vertrages wichtig!


Die "Experten" die das verbrochen haben, haben wohl 35 Millionen Vorfälligkeit vereinbart :D

https://taz.de/Krise-beim-1-FC-Kaisersl ... 8528000000

Könnte man nicht für einen neuen Kredit des FCK zu aktuellen Zinsen bürgen, der damit das Stadion kauf und das alte Darlehen ablöst? Bei Verkauf dürfte die Entschädigung ja nicht anfallen...

Aber wäre es so einfach, hätte man es ja schon getan.

Hoffentlich kommt hier irgendwann doch mal was Positives ... Hoffnung stirbt ja zuletzt.
ULTRA = Unglaublich Lächerliche Trunksüchtige Räudige Ar***l***er

und d*** sind se auch :D



Beitragvon Miggeblädsch » 29.01.2020, 18:33


Zwaeer hat geschrieben:.......
.....Und jetzt drücke ich uns allen die Daumen für das Spiel am Samstag in Ingolstadt.
Mein Tipp: 2:1 für den FCK.


Die 99-prozentige Passage deines Beitrages, in welcher du quasi uns allen die Daumen drückst, dass sinngemäß dieser Kack-Verein endlich in die Tonne getreten wird, hättest du besser in einem anderen Forum, oder noch besser, gar nicht geschrieben.

Daher hättest du dir deinen unglaubwürdigen Schlusssatz sparen können. Das glaubt dir hier keiner!

Immerhin hat du mit deinem fünften Beitrag neue Maßstäbe im Thema "Empathie" gesetzt. Respekt.

... Ach so.... "Ironie aus" :wink:
Jetzt geht's los



Beitragvon carpe-diabolos » 29.01.2020, 18:36


@zwaer

Es handelt sich nicht um einen Gegenwert für den Mietnachlass, sondern um eine Miete in unveränderter Höhe.
Der Unterschied besteht in der Zusammensetzung der Mietzahlung:

aus Bargeld oder Bargeld plus Aktien

Man sollte die Dinge beim Namen nennen und nicht die Leute für blöd halten.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon Jo1954 » 29.01.2020, 18:40




"Wie viele Steuergelder bereits in die Stadiongesellschaft geflossen sind, konnte die Stadt auf Nachfrage nicht beantworten."

Wahrscheinlich auch nicht, wieviel Steuereinnahmen durch den FCK in die Stadt geflossen sind!

Und Quante war damals auch noch nicht sein "Freund", klang jetzt unlängst ganz anders!



Beitragvon Jo1954 » 29.01.2020, 18:42


carpe-diabolos hat geschrieben:
....Man sollte die Dinge beim Namen nennen und nicht die Leute für blöd halten.


Gelingt allerdings Weichel, mithilfe seiner RHEINPFALZ, zur Zeit ganz gut! :x



Beitragvon Doppelsechs » 29.01.2020, 18:45


Man kann sich ja auch nicht einerseits hinstellen und behaupten, dass man die veranschlagte Miete auf keinen Fall zahlen kann, auf der anderen Seite aber den höchsten Spieleretat dieser Liga betreibt, der dieses Jahr nochmals erhöht wurde und nun bei ehr als 6 Millionen Euro liegt. Dann werden 4 gut verdienende Spieler fertiggemacht und aufs Abstellgleis gesetzt, bei hohen laufenden Bezügen und gleichzeitig nochmals 2 Neue verpflichtet, obwohl man niemanden der Verschmähten an den Mann brachte. Das hat mit sparen nichts zu tun und finde ich zum Kotzen.



Beitragvon Lonly Devil » 29.01.2020, 18:49


Doppelsechs hat geschrieben:Man kann sich ja auch nicht einerseits hinstellen und behaupten, dass man die veranschlagte Miete auf keinen Fall zahlen kann, auf der anderen Seite aber den höchsten Spieleretat dieser Liga betreibt, der dieses Jahr nochmals erhöht wurde und nun bei ehr als 6 Millionen Euro liegt. Dann werden 4 gut verdienende Spieler fertiggemacht und aufs Abstellgleis gesetzt, bei hohen laufenden Bezügen und gleichzeitig nochmals 2 Neue verpflichtet, obwohl man niemanden der Verschmähten an den Mann brachte. Das hat mit sparen nichts zu tun und finde ich zum Kotzen.

Welche Spieler sollten denn von diesem ach so teuren Kader verkauft werden, um die Differenz zur Pachtminderung auszugleichen und mit welchem Kader willst Du dann in der 3. Liga bestehen, geschweige denn irgendwann den Aufstieg anstreben?

Vorschläge zur dafür erforderlichen Kadergestaltung Deinerseits wären nicht schlecht. 8-)
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon ExilDeiwl » 29.01.2020, 18:54


Hab gerade ein super Angebot von Maurice Angler* bekommen, damit wären unsere Probleme auf einen Schlag gelöst!

*: Name aus Gründen des Datenschutzes geändert.

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Da ist noch so ein blau unterstrichener Text dabei, wenn man drauf klickt, soll irgendwas passieren, keine Ahnung. Vermutlich wird dann automatisch das Geld auf mein Konto überwiesen. Das sollten wir sofort alle machen. Vielleicht noch 100.000 mehr, für den OB. Der wird sich doch bestimmt auch freuen.

Also ich glaube, ich mach das gleich. Frage mich nur, wo ich die Kontonummer der Stadiongesellschaft angeben kann - und von Stadionfinanzierung steht da komischerweise auch nix...


:lol: Mo widder e Schbässl gemacht, net uffreeche, Ähr Leit! :daumen:



Beitragvon lancelot666 » 29.01.2020, 18:58


Doppelsechs hat geschrieben:Man kann sich ja auch nicht einerseits hinstellen und behaupten, dass man die veranschlagte Miete auf keinen Fall zahlen kann, auf der anderen Seite aber den höchsten Spieleretat dieser Liga betreibt, der dieses Jahr nochmals erhöht wurde und nun bei ehr als 6 Millionen Euro liegt. Dann werden 4 gut verdienende Spieler fertiggemacht und aufs Abstellgleis gesetzt, bei hohen laufenden Bezügen und gleichzeitig nochmals 2 Neue verpflichtet, obwohl man niemanden der Verschmähten an den Mann brachte. Das hat mit sparen nichts zu tun und finde ich zum Kotzen.


Dein Post beweist, dass Du überhaupt nicht verstehst, wie es im Fussballgeschäft läuft. Er ist insofern völlig fern des Fachs, also unsachlich.

In der 3. Liga kann ein Verein wie der FCK nicht überleben. Um die Möglichkeit überhaupt offen zu halten noch um den Aufstieg mitzuspielen (Zuschauereinnahmen), mussten untaugliche Spieler aussortiert werden. Die Neuzugänge waren deshalb notwendig.

Ein Verein kann eben nicht so sicher wie ein normales Unternehmen planen. Keine Ergebnisse, sinkende Zuschauerzahlen etc.

Und Schuld an der ganzen Situation, ist nicht alleine der FCK. Mach Dich also schlau bevor Du so ein Zeugs schreibst.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd !



Beitragvon Doppelsechs » 29.01.2020, 19:12


lancelot666 hat geschrieben:
Doppelsechs hat geschrieben:Man kann sich ja auch nicht einerseits hinstellen und behaupten, dass man die veranschlagte Miete auf keinen Fall zahlen kann, auf der anderen Seite aber den höchsten Spieleretat dieser Liga betreibt, der dieses Jahr nochmals erhöht wurde und nun bei ehr als 6 Millionen Euro liegt. Dann werden 4 gut verdienende Spieler fertiggemacht und aufs Abstellgleis gesetzt, bei hohen laufenden Bezügen und gleichzeitig nochmals 2 Neue verpflichtet, obwohl man niemanden der Verschmähten an den Mann brachte. Das hat mit sparen nichts zu tun und finde ich zum Kotzen.


Dein Post beweist, dass Du überhaupt nicht verstehst, wie es im Fussballgeschäft läuft. Er ist insofern völlig fern des Fachs, also unsachlich.

In der 3. Liga kann ein Verein wie der FCK nicht überleben. Um die Möglichkeit überhaupt offen zu halten noch um den Aufstieg mitzuspielen (Zuschauereinnahmen), mussten untaugliche Spieler aussortiert werden. Die Neuzugänge waren deshalb notwendig.

Ein Verein kann eben nicht so sicher wie ein normales Unternehmen planen. Keine Ergebnisse, sinkende Zuschauerzahlen etc.

Und Schuld an der ganzen Situation, ist nicht alleine der FCK. Mach Dich also schlau bevor Du so ein Zeugs schreibst.

Du solltest mal genau lesen, was du schreibst und die angucken, mit welchen Spieleretats( unabhängig von anderen Kosten...) andere Vereine schon den Aufstieg aus der 3. Liga geschafft haben. Übrigends haben die 2 Neuen ja am Montag keine Rolle gespielt, die Kadergröße mit Spielern, die mit Profivertrag ausgestattet sind, liegt nun bei 35 !! Das geht einfach nicht und macht auch bei Nicht Fussballfans nicht gerade einen seriösen Eindruck



Beitragvon Doppelsechs » 29.01.2020, 19:15


@lancelot666

im Übrigen ist an dem hohen Spieleretat und der Anzahl der Spieler nur der FCK und ausschliesslich die Geschäftsführung und sportliche Leitung des FCK schuld, wer denn sonst ?



Beitragvon ExilDeiwl » 29.01.2020, 19:39


Du hast - pardon - trotzdem offensichtlich Defizit an Durchblick, um es höflich zu sagen. Der 35er Kader beinhaltet auch weite Teile der zweiten Mannschaft und die entsprechenden Spieler dürften mit deutlich niedriger dotierten Verträgen ausgestattet sein. Wenn Du schon vergleichst, dann tu es mit vergleichbaren Vereinen. Zum Thema "schon mit geringerem Etat aufgestiegen". Ja, kann funktionieren, insbesondere wenn sehr gute Arbeit geleistet wird. Das Dankeschön darfst Du direkt an den Schöpfer unserer "Baderanstalt" geben, dem Weichels Spezi Banfilein ja gerne noch den Vertrag verlängert hätte... Mit Deiner unfundierten Meinung gebührt Dir, was Dein Name schon sagt: eine Doppelte Sechs. Setzen. :wink:



Beitragvon FCKPersey1962 » 29.01.2020, 19:43


ExilDeiwl hat geschrieben:Du hast - pardon - trotzdem offensichtlich Defizit an Durchblick, um es höflich zu sagen. Der 35er Kader beinhaltet auch weite Teile der zweiten Mannschaft und die entsprechenden Spieler dürften mit deutlich niedriger dotierten Verträgen ausgestattet sein. Wenn Du schon vergleichst, dann tu es mit vergleichbaren Vereinen. Zum Thema "schon mit geringerem Etat aufgestiegen". Ja, kann funktionieren, insbesondere wenn sehr gute Arbeit geleistet wird. Das Dankeschön darfst Du direkt an den Schöpfer unserer "Baderanstalt" geben, dem Weichels Spezi Banfilein ja gerne noch den Vertrag verlängert hätte... Mit Deiner unfundierten Meinung gebührt Dir, was Dein Name schon sagt: eine Doppelte Sechs. Setzen. :wink:


Bitte keine Kalauer, während ich esse :lol: :lol:
Dauerkarte Süd 3.1



Beitragvon Devil's Answer » 29.01.2020, 19:44


Ich verstehe diese unbändige Lust einiger, sich in Schuldzuweisungen zu ergehen, überhaupt nicht.
Man soll die Vergangenheit nicht ignorieren, aber bitte auch nicht verabsolutieren. Und ständiges Aufrechnen bringt auch nichts.
Der Blick muss in die Zukunft gerichtet sein. Jedenfalls sofern man sich für den Verein eine wünscht.

Und die Zukunft kann für die Stadt eigentlich nur heissen, die Belastung aus dem Stadionkredit so weit als möglich zu reduzieren.

Treibt man den Verein/die KGaA in die Insolvenz erreicht man genau das Gegenteil.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon Miggeblädsch » 29.01.2020, 19:54


Jo1954 hat geschrieben:


"Wie viele Steuergelder bereits in die Stadiongesellschaft geflossen sind, konnte die Stadt auf Nachfrage nicht beantworten."

Wahrscheinlich auch nicht, wieviel Steuereinnahmen durch den FCK in die Stadt geflossen sind!
.....


So sieht's aus. :daumen:
Vor allem auch indirekt, also nicht nur die Gewerbesteuer, welche der FCK selbst in den vergangenen Jahrzehnten an die Stadtkasse zahlte, sondern auch die Gewerbesteuer, die in dieser Zeit von Gewerbebetrieben und Gastronomiebetrieben gezahlt wurde, die vom FCK und den Menschenmassen, welche dieser in die Stadt lockte, profitieren konnten. Diese Zahl ist kaum ermittelbar, aber sie dürfte hoch sein. Sehr hoch!

Ganz abgesehen davon, dass der FCK seit er nicht mehr Eigentümer des Stadions ist, an Miete und Instandhaltungskosten weit mehr bezahlt hat, als er für die Betonkiste überhaupt erhalten hat. Ohne, dass ein einziger Cent des Darlehens getilgt wurde.

Ich habe mir nach der Stadtratssitzung Sorgen gemacht bezüglich des Informationsstandes einiger Mitglieder des Stadtrates. Manche sind vielleicht auch einfach zu jung (das Problem begann vor 17 Jahren, bitte nicht falsch verstehen) und andere haben einfach keinen Bezug zu Fußball oder FCK. Da ist es völlig verständlich, dass diese Stadträte sich in der Vergangenheit nicht mit der Materie befasst haben. Ganz klar.

Aber jetzt müssen sie sich mit der Materie befassen, denn es geht auch um die Stadt, und sie wurden gewählt, deren Interessen zu vertreten.

Mir ist völlig klar, dass für jemanden, der sich bislang nicht oder nur oberflächlich mit der "Materie FCK" befasst hat, vom FCK nicht den besten Eindruck haben könnte. Das Bild des schmarotzenden Bittstellers, das Fass ohne Boden, wird nicht zuletzt durch Leute wie Quante und Konsorten ständig befeuert. Wie soll man sich da, gerade als zb. junges Stadtratsmitglied ein objektives Bild machen können?

Und daher sollte sich jeder verantwortungsvolle Stadtrat, bevor er abstimmt, mit folgenden Fragen beschäftigen:

Fragen an die Stadträte im Vorfeld der Entscheidung über den Antrag des FCK auf Reduzierung der Stadionmiete.

- Ist den Stadträten bewusst, dass es eine nachhaltige Lösung für den FCK nur geben wird, wenn sich das Stadion wieder in dessen Anlagevermögen befindet und eine Übertragung nur zum Verkehrswert erfolgen kann ?
- Wurde das Stadiongelände europaweit ausgeschrieben um dessen Verkehrswert zu ermitteln ?
- Wenn nicht, warum nicht, bzw. wie will man sonst den Verkehrswert ermitteln und hat man sich in der Stadiongesellschaft überhaupt mal Gedanken darüber gemacht ?
- Welche konkreten Pläne hat der Stadtrat, im Falle einer Insolvenz des FCK eine nachfolgende Insolvenz der Stadiongesellschaft (zulasten des Steuerzahlers) zu verhindern ?
- Warum hat die Stadt bzw. Stadiongesellschaft damals eine Finanzierungsform ohne jegliche Tilgungsmöglichkeit während der Laufzeit gewählt ?
- Warum wurde bei der Umfinanzierung damals das Land Rheinland-Pfalz aus seiner Bürgschaft entlassen ?
- Den Grünen zumindest war die Unsinnigkeit des Finanzierungsmodells bereits im Jahr 2006 bewusst und daher hat damals der Abgeordnete Reiner Marz eine Anfrage an den Landtag gestellt. Warum wurde die ernsthafte Anfrage der Grünen nicht wirklich weiter verfolgt ?
- Hat die Stadiongesellschaft angesichts des seit Jahren niedrigen Zinsniveaus jemals Anstrengungen unternommen, die Finanzierung nachzuverhandeln ?
- Ist den Stadträten überhaupt bewusst, dass die stümperhafte Stadionfinanzierung die Hauptursache des Desasters ist, und dass dafür nicht der FCK verantwortlich ist ?
- Warum hat sich die Stadiongesellschaft nicht bereits vor 15 Jahren Gedanken über optimalere Nutzungsmöglichkeiten das Stadionareals („KaiserKarree“) gemacht ?
- Ist den Stadträten bewusst, dass es keine Lösung ohne Investoren geben kann, aber eine Ablehnung des Antrages den Einstieg von Investoren wohl verhindern wird ?
- Sollte die Stadiongesellschaft auf Abtretung von Anteilen bestehen, wird dann als Bewertungsbasis ein Vereinswert i.H.v. 120 Mio akzeptiert und gleichzeitig auf eine Wertanpassungsklausel verzichtet, sodass der Verein mit weiteren Investoren auf einer realistischen Basis von 45 Mio weiterverhandeln kann ?


Ich gebe zu, dass in meinen Fragen ein vorwurfsvoller Tenor mitschwingt, um die Verantwortlichkeit von Stadiongesellschaft, Stadt und nicht zuletzt dem Land Rheinland-Pfalz aufzuzeigen.

Mir ist durchaus bewusst, dass Stadt und FCK im gleichen Boot sitzen und wir Stand heute nicht weiterkommen werden, indem sich alle Beteiligten gegenseitig Vorwürfe machen. Daher entschuldige ich mich für den vorwurfsvollen Tenor in meinen Fragen.

Es würde mich bezüglich eines konstruktiven Abstimmungsverhaltens einfach sehr beruhigen, wenn jeder Stadtrat bei seiner Stimmabgabe am 03.02. alle diese Themen auf dem Zettel hat.

Wir sitzen im gleichen Boot. Es ist aus Holz. Bitte nicht jetzt ein Loch in den Boden bohren. Zumal wir seit dem 01.12.2019 wieder einen Steuermann und ein Ruder haben.
:bitte:
Jetzt geht's los



Beitragvon Doppelsechs » 29.01.2020, 19:57


ExilDeiwl hat geschrieben:Du hast - pardon - trotzdem offensichtlich Defizit an Durchblick, um es höflich zu sagen. Der 35er Kader beinhaltet auch weite Teile der zweiten Mannschaft und die entsprechenden Spieler dürften mit deutlich niedriger dotierten Verträgen ausgestattet sein. Wenn Du schon vergleichst, dann tu es mit vergleichbaren Vereinen. Zum Thema "schon mit geringerem Etat aufgestiegen". Ja, kann funktionieren, insbesondere wenn sehr gute Arbeit geleistet wird. Das Dankeschön darfst Du direkt an den Schöpfer unserer "Baderanstalt" geben, dem Weichels Spezi Banfilein ja gerne noch den Vertrag verlängert hätte... Mit Deiner unfundierten Meinung gebührt Dir, was Dein Name schon sagt: eine Doppelte Sechs. Setzen. :wink:

Tja, auch das ist ein Problem. Wir haben selbst in der Oberliga überwiegend ``Profis´´ deren Hauptberuf Fussball ist. Dass nicht alle gleichviel verdienen, ist schon klar..., das Gesamtpaket ist aber in unserer Lage zu teuer



Beitragvon Lonly Devil » 29.01.2020, 20:08


Doppelsechs hat geschrieben:Tja, auch das ist ein Problem. Wir haben selbst in der Oberliga überwiegend ``Profis´´ deren Hauptberuf Fussball ist. Dass nicht alle gleichviel verdienen, ist schon klar..., das Gesamtpaket ist aber in unserer Lage zu teuer

Und wie sieht es jetzt mit Kadervorschlägen von Dir aus?
Du führst jedes mal allgemein die Kadergröße und die entsprechenden Kosten ins Feld. Wie wäre es mit entsprechenden Vorschlägen.
Welche Spieler/Gehälter kann man nach Deiner Meinung einsparen und dennoch im Ligabetrieb bestehen, oder gar einen Aufstieg in Angriff zu nehmen?
Haben die "anderen Vereine" (aus Deinem Beispiel) ,die mit niedrigeren Etats aufgestiegen waren, auch jährlich mit den entsprechenden Fixkosten wie der 1.FCK zu kämpfen?

P.S.
Aufstieg bedeudet nebenbei auch höhere Einnahmen . :wink:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Jo1954 » 29.01.2020, 20:11


Miggeblädsch hat geschrieben:
...Es würde mich bezüglich eines konstruktiven Abstimmungsverhaltens einfach sehr beruhigen, wenn jeder Stadtrat bei seiner Stimmabgabe am 03.02. alle diese Themen auf dem Zettel hat.

Wir sitzen im gleichen Boot. Es ist aus Holz. Bitte nicht jetzt ein Loch in den Boden bohren. Zumal wir seit dem 01.12.2019 wieder einen Steuermann und ein Ruder haben.
:bitte:


Ich denke das ist das Wichtigste, egal wie alt die StadträtInnen sind!

Sie sollten sich verantwortungsbewusst informieren und auch dementsprechend entscheiden!

Ist es nicht schon schlimm genug, dass sich die meisten Ü60er ihre Meinung über die einseitigen Meldungen der lokalen Presse bilden!

Unsere Jugend - in der Familie - hat uns gezeigt wie man sich eine Meinung, durch Informationen aus vielen Informationsquellen, bilden kann! Da sollten doch, gerade auch die jüngeren Mitglieder des Stadtrates, nicht anders agieren!



Beitragvon ExilDeiwl » 29.01.2020, 20:18


Doppelsechs hat geschrieben:
ExilDeiwl hat geschrieben:Du hast - pardon - trotzdem offensichtlich Defizit an Durchblick, um es höflich zu sagen. Der 35er Kader beinhaltet auch weite Teile der zweiten Mannschaft und die entsprechenden Spieler dürften mit deutlich niedriger dotierten Verträgen ausgestattet sein. Wenn Du schon vergleichst, dann tu es mit vergleichbaren Vereinen. Zum Thema "schon mit geringerem Etat aufgestiegen". Ja, kann funktionieren, insbesondere wenn sehr gute Arbeit geleistet wird. Das Dankeschön darfst Du direkt an den Schöpfer unserer "Baderanstalt" geben, dem Weichels Spezi Banfilein ja gerne noch den Vertrag verlängert hätte... Mit Deiner unfundierten Meinung gebührt Dir, was Dein Name schon sagt: eine Doppelte Sechs. Setzen. :wink:

Tja, auch das ist ein Problem. Wir haben selbst in der Oberliga überwiegend ``Profis´´ deren Hauptberuf Fussball ist. Dass nicht alle gleichviel verdienen, ist schon klar..., das Gesamtpaket ist aber in unserer Lage zu teuer


Genau von dieser U21, welche Spieler mit Profiverträgen ausstattet, kommt aber der Nachwuchs, welcher uns auch in dieser Saison sehr geholfen hat. Pick, Kühlwetter, grill, früher ein Pollersbeck usw.. und das ist ja nur eine Auswahl an Spielern, die ich genannt habe. Wenn Du hoffnungsvollen Talenten keine Profiverträge anbieten kannst, dann kannst Du die nicht halten. Und selbst dann wird‘s schwierig, siehe z.B. Paul Will. Come on, das kannst Du doch auch erkennen, dass das sinnvolle Ausgaben sind. Wir haben in der zweiten Liga zur Genüge die Mannschaft ausgeweidet, in dem wir fähige Spieler für immer weniger Geld verkauft haben und so die Substanz des Vereins sukzessive dezimiert. Und genau das machst Du weiter, wenn Du engstirnig nur Deine erste Mannschaft mit Profiverträgen ausstattest. Das Geld musst Du sonst hinterher teuer bezahlen, weil Du die Jungen Spieler nicht halten kannst... ich kann echt nicht glauben, dass man sowas nicht sieht... :nachdenklich:



Beitragvon LDH » 29.01.2020, 20:25


Ganz ehrlich, ich kann das alles nicht mehr so sehr ernst nehmen. Es ist das übliche Geplänkel vor solch einer Entscheidung. Am Ende einigt man sich doch wieder weil es einfach nicht anders geht. Und das wissen alle. Jeder will halt halbwegs sein Gesicht wahren.

Vor allem sollte man nicht vergessen, dass es schon lange nicht mehr nur um den FCK geht.

In der ganzen Angelegenheit würde beiden Seiten nur eine Sache helfen. Und das ist sportlicher Erfolg des FCK. Alles andere bringt keinen weiter. Der ehrbare Ritter der die Schuldenlast übernimmt kam nicht und wird auch nicht kommen.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon Miggeblädsch » 29.01.2020, 20:25


Jo1954 hat geschrieben:..... Da sollten doch, gerade auch die jüngeren Mitglieder des Stadtrates, nicht anders agieren!


Sorry, nicht dass das jetzt falsch 'rüber kam.

Ich wollte nicht generell den jüngeren Stadträten unterstellen, zu jung für dieses Amt zu sein. Bitte nicht falsch verstehen.

Ich kann mir nur vorstellen, dass gerade ein junger Mensch vielleicht nicht vollumfänglich die Bedeutung des FCK in der Vergangenheit (in den letzten 70 Jahren, also lange vor seiner Geburt) einschätzen kann.

..... oder sich jemals mit dem Finanzierungsmodell der Stadiongesellschaft, abschlossen vor 14 Jahren, befasst hat.

Das ist völlig verständlich.

Verständlich ist aber auch, dass man sich jetzt intensiv damit befassen muss. Möglichst vor dem 03.02. :wink:
Jetzt geht's los



Beitragvon Jo1954 » 29.01.2020, 20:28



Weichel: "Verantwortbare Lösung für alle finden"

Rathauschef Klaus Weichel fordert, die Diskussion um eine Reduktion der FCK-Stadionmiete zu versachlichen: "Wir alle sind bestrebt, dem FCK zu helfen, das waren wir schon seit 2003."

Im Zuge der Debatte um den Antrag des 1. FC Kaiserslautern auf Reduzierung der Stadionmiete plädiert Oberbürgermeister Klaus Weichel für eine Versachlichung der Diskussion. "Wir alle sind bestrebt, dem FCK zu helfen, das waren wir schon seit 2003", betont das Stadtoberhaupt. "Ich weiß, wie wichtig der FCK für Stadt und Region ist und bin mir der bedeutungsschweren Situation durchaus bewusst. Doch auch unsere Stadt Kaiserslautern ist in einer finanziell prekären Lage. Darum ist es wichtig, dass keine der beide Parteien Schaden nimmt. Wir brauchen eine verantwortbare Lösung für beide Seiten!"

Mit der Idee, FCK-Aktien als Gegenwert zu einem erneuten Mietnachlass zu erhalten, trägt Weichel der jahrelangen Forderung des Stadtrates nach einer wertgleichen und werthaltigen Kompensation im Gegenzug für eine Pachtminderung Rechnung. "Jetzt, da wir es mit einer Kapitalgesellschaft zu tun haben, kann ich dem Stadtrat endlich eine solche Lösung bieten", so Weichel. Das städtische Interesse gelte allerdings nicht - wie teils gegenteilig behauptet - den Aktien per se, sondern lediglich der Sicherheit, die diese böten. Der FCK soll im gleichen Zuge ein Vorkaufsrecht erhalten, womit jedem potenziellen Investor weiterhin alle Möglichkeiten einer Beteiligung offen stünden. Ein Sitz im Beirat werde von der Stadt oder Stadiongesellschaft ebenfalls nicht angestrebt. "Wer eine solche Lösung ablehnt, muss sich fragen lassen, welche Interessen er vertritt, städtische sicher nicht", unterstreicht das Stadtoberhaupt.

"Trotz des Abstiegs in die dritte Liga hat der FCK als Marke einen nicht zu unterschätzenden Wert, der der Stadt in Form von Aktien durchaus als Sicherheit dienen kann," ist Weichel überzeugt. Darum könne er nicht nachvollziehen, wieso plötzlich Stimmen laut werden, die einen Aktientausch als "eher symbolisch" einstufen. Dem Wert der FCK-Aktien und des FCK selbst werde man mit einer solchen Aussage nicht gerecht. Dazu Weichel: "Es ist noch gar nicht lange her, da haben regionale Investoren mit dem Kauf eines Aktienpakets signalisiert, dass sie an den Wert des FCK glauben und darin investieren. Aussagen nach einem lediglich symbolischen Wert der FCK-Aktien für die Stadt widersprechen dem eindeutig und zeugen eher von politischem Kalkül."

Je nach Wert der Aktien - der Vereinswert wird aktuell auf etwa 37 bis 40 Millionen Euro geschätzt - würde die Stadiongesellschaft bei 2,8 Millionen Euro Nachlass pro Saison in zwei Jahren etwa 14 Prozent Anteile an der KGaA erhalten. Neben den bereits veräußerten Anteilen an regionale Investoren stünde somit noch ein signifikanter Teil der Aktien zum Verkauf an Dritte zur Verfügung - was durch das Vorkaufsrecht des FCK an den städtischen Anteilen in keinster Weise beeinträchtigt werde. "Ich habe dem FCK und auch dem neuen Team immer versichert, dass ich einer Mietminderung offen gegenüberstehe, dazu stehe ich auch heute noch. Mein Wunsch nach Kompensation widerspricht dem nicht im Geringsten", versichert der Rathauschef. Dem Vorwurf der FCK-Führung, sein Vorschlag habe mögliche Investoren vor einem Einstieg abgehalten, weist Weichel zurück. Ein Beweis dafür, dass eine Übergabe von Aktien an die Stadt das Finanzierungs- und Investorenmodell des FCK zum Einsturz bringen würde, sei jedenfalls noch nicht erbracht worden.

In Bezug auf den Ausgleich der fehlenden Stadionmiete durch Kompensationen aus dem städtischen Haushalt warnte Oberbürgermeister Weichel außerdem davor, dies auf die leichte Schulter zu nehmen. Es könne durchaus passieren, dass jede Zuwendung an den FCK in der kommenden Haushaltsperiode unter den Deckel der freiwilligen Leistungen falle. Für eine erneute Ausnahmeregelung des Landes, genauer gesagt der ADD, die Kapitalzuführungen an die Stadiongesellschaft aus dem laufenden Haushalt außerhalb der freiwilligen Leistungen vorzunehmen, gebe es angesichts der neuerdings gezeigten Härte der Kommunalaufsicht wenig Hoffnung. Mit einem Gegenwert, etwa in Form von Aktien, sei die Verhandlungsbasis allerdings eine andere.

Die Frage nach einem Rückgriff auf die Rücklagen der Stadiongesellschaft ist aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen von Land Rheinland-Pfalz und dessen Aufsichtsratsbehörde eine Absage erteilt worden. "Diese Kompensation wäre auch weder nachhaltig noch verantwortungsbewusst", erklärte Weichel. Es verschiebe das Problem lediglich in die Zukunft, ins Jahr 2036, wenn der Kredit zurückgezahlt werden muss.

"Die Last früherer Entscheidungen und Utopien tragen die Stadt und der Verein bis heute gemeinsam", so Weichel. "Egal ob FCK-Fan oder nicht: Wie auch der Stadtvorstand sind alle Mitglieder des Stadtrates letztendlich dem Kaiserslauterer Steuerzahler verpflichtet. Dieser Verantwortung müssen wir uns gerade bei der emotional geführten Debatte bewusst sein."

Die Entscheidung darüber, ob und inwiefern es zu weiteren Zugeständnissen an den FCK kommt, liege allein beim Stadtrat. "Wenn unser Haushaltsouverän entscheiden sollte, auch ohne Kompensation eine Mietminderung zuzulassen - ich stelle mich dem nicht entgegen", erklärte Weichel abschließend.

Quelle: Stadt KL


Dieser "Weichel-Erguss", von @Thomas gestern um 17:06 Uhr hier ins Forum gestellt, findet sich heute im "Wochenblatt", also auch für nicht RHEINFPALZ-Abonnenten :x

Warum nur sind die Menschen politikmüde? Gutes Beispiel!



Beitragvon lancelot666 » 29.01.2020, 20:32


ExilDeiwl hat geschrieben:Du hast - pardon - trotzdem offensichtlich Defizit an Durchblick, um es höflich zu sagen. Der 35er Kader beinhaltet auch weite Teile der zweiten Mannschaft und die entsprechenden Spieler dürften mit deutlich niedriger dotierten Verträgen ausgestattet sein. Wenn Du schon vergleichst, dann tu es mit vergleichbaren Vereinen. Zum Thema "schon mit geringerem Etat aufgestiegen". Ja, kann funktionieren, insbesondere wenn sehr gute Arbeit geleistet wird. Das Dankeschön darfst Du direkt an den Schöpfer unserer "Baderanstalt" geben, dem Weichels Spezi Banfilein ja gerne noch den Vertrag verlängert hätte... Mit Deiner unfundierten Meinung gebührt Dir, was Dein Name schon sagt: eine Doppelte Sechs. Setzen. :wink:


Er ist nicht vom Fach. Lass es gut sein.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd !




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