Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon wernerg1958 » 20.01.2020, 07:39


Herr Littig beschreibt das Szenario sehr treffend, er sagt aber auch ohne es wörtlich zu verfassen, salopp: Ohne den Herrn aus Luxembourg, diesen hält er so verstehe ich das und dies hat dieser Herr ja auch über 12 Monate bewiesen ist alles andere als ein seriöser Partner ob für Stadt oder FCK! Die CDU-Fraktion so mein Verständnis wird in Sache Investor aus LUX keine positive Meinung und am Ende auch Abstimmung geben. Laut Presse verhandelt das Team um Markus Merk immer noch mit diesem "Milliadär":nachdenklich: Ich hoffe dies ist eine Nebelkerze, auch gefällt mir nicht/noch nicht, daß man nichts hört was die Fansäule angeht, diese zu öffnen wäre doch gerade jetzt von enormer Wichtigkeit, da ich überzeugt bin, daß hier auch ein paar Milliönchen zusammen kämen. Ich bin weiter gespannt.............



Beitragvon Ramsteiner » 20.01.2020, 08:21


Also ich gebe zu das sich das etwas merkwürdig anhören wird, auch weil das mein erster Beitrag ist. Ich interessiere mich nicht besonders für Fussball, bin grösstenteils in USA aufgewachsen und irgendwann wieder hier gelandet. Was ich sagen kann ist das ich mit Leuten zu tun habe die mit Leuten zu tun haben die mit der Airbase zu tun haben.

Letztes Jahr habe ich ein paar Leute hier herumgefahren die sich vor allen Dingen für das Stadion interessierten. Das war irgendwann so ungefähr diese Zeit vom Jahr. Also, ich habe diese Leute zum Essen und Trinken herumgefahren und an ein paar schöne Burgen und schöne Stellen hier. Man kann sagen ich bin manchmal so etwas wie ein tourist guide der auch Privatleute herumfährt wenn sie Langeweile haben oder etwas wissen möchten das sie sonst nicht erfahren würden von den offiziellen Stellen, like gossip, Getratsche. Die Leute wollten wissen ob Deutsche sich für American Football interessieren, was sollte ich anderes sagen als nicht so sehr wie für Fussball, aber die Superbowl und wichtige Spiele würden sich schon ein paar Leute anschauen. Sie meinten dann ob es in etwa so viele wären wie für Icehockey und ich sagte ja so in etwa.

Später habe ich dann erfahren dass diese Leute etwas mit der NFL zu tun haben müssen, jedenfalls haben einige Leute auf der Airbase Fotos mit den Typen gemacht und mich dann hinterher auch darauf angesprochen. Da dachte ich mir noch nichts großes dabei. In Herbst habe ich die Leute dann wieder auf der Base gesehen und anschließend die Ehefrauen die dieses Mal dabei waren hier herumgefahren für 2 Tage als tourist guide und Übersetzer.

Letzte Woche war hier BBQ bei einem guten Freund von mir und dort war jemand der meinte er hätte etwas gehört dass hier vielleicht eine American Football Mannschaft für die European Football League errichtet wird, von Leuten die mit den Leuten zu tun gehabt hätten die ich letztes Jahr durch die Gegend gefahren hätte. Jemand möchte angeblich Geld investieren um hier eine Mannschaft spielen zu lassen, weil hier so viele Zuschauer wären aus den USA, da wäre das Stadion immer ausverkauft.

Würde mich interessieren ob hier auch schon einmal jemand davon gehört hat? Ich lese ja das man vielleicht ein neues Stadion bauen möchte für den FCK da kann es ja sein dass im großen Stadion dann American Football gespielt wird?



Beitragvon Betze_FUX » 20.01.2020, 08:27


Das weiter mit becca verhandelt wird macht mir keine Angst.
Ich glaube dass das jetzt Leute machen, die Ahnung von der Materie haben und sich nicht über den Tisch ziehen lassen ..
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon DerRealist » 20.01.2020, 09:06


Eigentlich könnte man mal langsam
neben dem normalen AR (Aufsichtsrat), dem BR (Beirat), dem ER (Ehrenrat) noch den ZR (Zusatzrat) gründen.
Soviel wie da weiterhin über Facebook oder sonstwas Tipps gegeben werden und Politik betrieben wird..
Meine das nur gut! Das sind ja gewichtige Stimmen, die ihre Meinung kundtut, derer vieler offensichtlich folgen ("de Harry hot recht!" "Der is enner vun uns"! "Des is e Guter"!!).

Ein bisschen hats aber dennoch was von:
Man gibt dem aktuellen AR mal lieber noch ein, zwei Tipps. Nicht, dass die noch was vergessen :lol: :lol: :lol:



Beitragvon Megazodiac » 20.01.2020, 09:49


Mich wundert sowieso dass man bisher so rein garnichts vom neuen AR hört. Man wollte doch Transparenz schaffen, stattdessen ist Funkstille. Waruf muss man sich einstellen als Fan, Insolvenz? Auszug aus dem Stadion? Zwangsverkäufe? So langsam wäre es mal schön zu erfahren, wie Herr Klatt und Herr Banf da oben gewütet haben und welche Folgen sich daraus ergeben.



Beitragvon Betze_FUX » 20.01.2020, 09:52


DerRealist hat geschrieben:Eigentlich könnte man mal langsam
neben dem normalen AR (Aufsichtsrat), dem BR (Beirat), dem ER (Ehrenrat) noch den ZR (Zusatzrat) gründen.
Soviel wie da weiterhin über Facebook oder sonstwas Tipps gegeben werden und Politik betrieben wird..
Meine das nur gut! Das sind ja gewichtige Stimmen, die ihre Meinung kundtut, derer vieler offensichtlich folgen ("de Harry hot recht!" "Der is enner vun uns"! "Des is e Guter"!!).

Ein bisschen hats aber dennoch was von:
Man gibt dem aktuellen AR mal lieber noch ein, zwei Tipps. Nicht, dass die noch was vergessen :lol: :lol: :lol:


für alle Fälle sllte man dann noch ein Ersatzra(d)t gründen, oder im Bedarfsfall auch über ein Rück(g)rat nachdenken... :daumen: :teufel2:
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon simba » 20.01.2020, 10:21


Megazodiac hat geschrieben:Mich wundert sowieso dass man bisher so rein garnichts vom neuen AR hört. Man wollte doch Transparenz schaffen, stattdessen ist Funkstille. Waruf muss man sich einstellen als Fan, Insolvenz? Auszug aus dem Stadion? Zwangsverkäufe? So langsam wäre es mal schön zu erfahren, wie Herr Klatt und Herr Banf da oben gewütet haben und welche Folgen sich daraus ergeben.

Transparenz heisst nicht täglich Wasserstandsmeldungen abzugeben. Wenns was zu verkünden gibt wird es verkündet.



Beitragvon GerryTarzan1979 » 20.01.2020, 10:32


Das Stadion-Thema ist einerseits ein hoch emotionales Thema, gleichzeitig auch etwas, was wegen den Kosten weit über den Fußball hinaus geht. Hier kann ich beide Seiten verstehen, Land/Stadt auf der einen, und der FCK auf der anderen Seite. (mal ganz einfach ausgedrückt).

Da ich mich bei der finanziellen Geschichte auf ziemlich dünnes Eis bewegen würde, versuche ich das Thema Fritz-Walter-Stadion von der emotionalen Seite betrachten.
Fitz-Walter-Stadion, allein der Name bringt Glanz in meine Augen, wo gibt es noch ein Stadion in Deutschland, das solch einen Namen trägt. Dazu steht dieses Stadion auf dem Betzenberg, ein weiterer Aspekt, dass mein Fußballherz höher schlagen lässt. „Komm, mer gehe nuff uff de Betze!“ Diese Worte (oder ähnlich), hört man an Spieltagen, oder davor. Ja, „nuff uff de Betze“ und der Begriff „Betze“ oder "Betzenberg" hat sich neben dem Namen "Fritz Walter Stadion" etabliert, weit über die Landesgrenzen hinaus. Diese beiden Begriffe sind unzertrennbar mit unserem „Eff Cee Kaa“ verbunden.

Und jetzt gibt es mal wieder Diskussionen, wie es mit der Miete etc. weitergehen soll. Die Stadt hat ja auch kein Geld, wieso soll man hier weiter über eine Mietminderung nachdenken, oder wie kommt die Stadt auch gut aus der Geschichte heraus?
Ich kann, wie oben erwähnt, auch die Stadt verstehen, dennoch fehlt mir hier ein wenig die Einsicht, oder besser das Feingefühl, dass die Stadt ohne den FCK (und ohne das Stadion) noch schlechter dastehen würde.

Wer kennt denn das Stadion von Wolfsburg, Hoffenheim oder Augsburg? Sind diese Spielstätten auch so unverwechselbar mit dem Verein verbunden wie der Betze und der FCK?

Mir blutet das Herz, wenn ich mir vorstelle, dass dieses Stadion dem FCK die Luft zum Atmen nimmt und den Verein in den kompletten Ruin treiben könnte…
Ja, und jetzt kommen doch sogar noch Szenarien, dass sich manche überlegen, ob ein Neubau woanders nicht die bessere Lösung für den FCK wäre?! Nicht falsch verstehen, ich kann diese Gedanken nachvollziehen, aber dann blutet mir das Herz noch mehr!

Ein FCK ohne FWS, ohne Betze, ohne den Fußmarsch hinauf zum „Tempel“? Für mich schwer vorstellbar! Das ist doch mein, das ist doch unser Stadion.

Ja ok, es hat etwas an Charme der 90er verloren, der Ausbau zur WM Stätte war (vielleicht) ein Fehler, dennoch wäre es nicht extrem überdimensioniert, wenn wir immer noch 1. Liga spielen würden. Und die WM kam zu einem Zeitpunkt, da hat jeder gedacht, dass wir regelmäßig in der 1. Liga spielen werden. Und auch wenn dieses Stadion etwas zu groß ist, so finde ich es immer noch attraktiv. (auch wenn ich mit 40.000 Fassungsvermögen auch gut leben könnte)

Was ich sagen möchte, egal, ob das Stadion zu groß ist oder nicht, so ist es einfach ein wichtiger Teil vom FCK. Mir persönlich würde es weh tun, wen man das aufgeben müsste.
Deswegen muss es einfach eine gemeinsame Lösung mit der Stadt FÜR das Stadion geben, es muss bedacht werden, was für ein finanzieller Schaden entstehen würde, wenn der FCK nicht mehr im FWS spielen könnte. Vom emotionalen Schaden ganz zu schweigen. Denke aber, dass hier alle das berücksichtigen.

Einen FCK in einer anderen Spielstätte kann und will ich mir nicht vorstellen, deswegen hoffe ich doch, dass eine gute und zielführende Lösung angestrebt wird.
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon wernerg1958 » 20.01.2020, 10:36


Hören oder nix hören :?: Man hört doch genug auch wenn es bis jetzt noch nicht gefällt. Ich bin sicher man wird nach dem 3.02.20 einiges hören, denn dann war die entscheidende Sitzung des Stadtrates. Und danach kann man erst sehen wo der Hase hin läuft. Danach wird es auch Zeit für die Lizenzunterlagen. Also es wird bald Botschaften geben, ob diese dann gut oder schlecht sind bleibt abzuwarten :nachdenklich:



Beitragvon GerryTarzan1979 » 20.01.2020, 11:01


Betze_FUX hat geschrieben:
DerRealist hat geschrieben:Eigentlich könnte man mal langsam
neben dem normalen AR (Aufsichtsrat), dem BR (Beirat), dem ER (Ehrenrat) noch den ZR (Zusatzrat) gründen.
Soviel wie da weiterhin über Facebook oder sonstwas Tipps gegeben werden und Politik betrieben wird..
Meine das nur gut! Das sind ja gewichtige Stimmen, die ihre Meinung kundtut, derer vieler offensichtlich folgen ("de Harry hot recht!" "Der is enner vun uns"! "Des is e Guter"!!).

Ein bisschen hats aber dennoch was von:
Man gibt dem aktuellen AR mal lieber noch ein, zwei Tipps. Nicht, dass die noch was vergessen :lol: :lol: :lol:



für alle Fälle sllte man dann noch ein Ersatzra(d)t gründen, oder im Bedarfsfall auch über ein Rück(g)rat nachdenken... :daumen: :teufel2:


Und alle treffen sich im Rathaus und essen einen Ratsherrentopf.
Danach schaut man noch zusammen ein Quiz um schön zu raten, denn: wer ratet, der rostet.

Bin mal gespannt, wie die Rate für das Stadion ausfällt...

Hier ist guter Rat ist teuer!

Hier hilft wohl nur noch Rathinho. :wink:
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon Miggeblädsch » 20.01.2020, 11:21


Hervorragendes Statement von Michael Littig, da es alle Seiten der Medaille umfasst. Die Kernaussage ist doch die, dass es sich die Stadt Kaiserslautern überhaupt nicht leisten kann, den FCK fallen zu lassen. Mit Michael Littig haben wir auf jeden Fall eine starke Stimme für den FCK im Stadtrat und wir können davon ausgehen, dass alle für den FCK wichtigen Positionen auch beleuchtet werden.

Außerdem stimmt mich hoffnungsvoll, dass unsere neue Vereinsführung in die Diskussion einbezogen ist und ihr Konzept vorlegen wird. Bei den Vorgängern wären an dieser Stelle die Lichter ausgegangen, denn die hatten zu keiner Zeit auch nur annähernd etwas ähnliches wie ein Konzept. Bei "Team Merk" bin ich da wesentlich optimistischer und hoffe, dass die Stadt so vernünftig sein wird, dieses nach Kräften zu unterstützen.

Letztlich muss sich die Stadt darüber bewusst sein, dass sie ohne den FCK keine Lösung finden wird, die dem Steuerzahler ein Fiasko ersparen könnte.

Herrn Weichel kann ich empfehlen, dass er die Zeit und Energie, welche er in unnötige und vor allem kontraproduktive Interviews steckt, besser darauf verwendet, seiner Parteikollegin Frau Dreyer eine gewisse Mitverantwortung des Landes Rheinland-Pfalz darzulegen. Das wäre mal eine Vorgehensweise, die ich vom "Stadtvater" Kaiserslauterns erwarten würde. Im Sinne der Bürger Kaiserslauterns.

Hat der Weichel Eier, spricht er mit Frau Dreyer.
Hat er aber keine, sind Stadt und FCK alleine. 8-)

Was können wir Fans dazu beitragen? Ganz einfach:
Wenn ihr es irgendwie zeitlich einrichten könnt, dann zieht euer Trikot an, hängt euch euren Schal um den Hals und seid um 15:30 am Rathaus. Zeigt den Stadträten, dass das Herz der Pfalz rot ist und in Kaiserslautern schlägt. Macht den Stadträten bewusst, dass der FCK nicht nur aus roten Zahlen besteht, sondern aus tausenden von roten Herzen, die für diesen Verein schlagen.

:teufel2: :schild: :teufel2:
Jetzt geht's los



Beitragvon Manne » 20.01.2020, 11:49


Nür für diejenigen, die im Stadtrat "Flagge zeigen" wollen: In der Einwohnerfragestunde der um 16 Uhr beginnenden Stadtratssitzung sind Fragen zum Thema Stadionmiete - wie bereits an anderer Stelle gesagt - grds. unzulässig und dürften vom OB mit Hinweis auf die Gemeindeordnung vermutlich nicht beantwortet werden. Hintergrund ist, dass das Thema ohnehin auf der Tagesordnung steht, und die Ratsmitglieder von Zuschauerfragen nicht beeinflusst werden sollen.
ABER: Bereits zum 15 Uhr findet eine Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses statt. Der erste Teil ist öffentlich (wobei der schnell vorbei sein dürfte da fast nichts auf der Tagesordnung steht). Dort gibt es unter TOP 1 auch eine Einwohnerfragestunde. Da das Thema der Stadionmiete nicht auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung steht, wüsste ich nicht was dagegen spricht, Fragen zum Themenkomplex Stadion zu stellen. Wie gesagt: das wäre dann aber nur um 15 Uhr möglich. Um 16 Uhr zu Beginn der Ratssitzung nicht mehr. Und es ist auch nur zulässig für Einwohner der Stadt Kaiserslautern...



Beitragvon BTZNBRG » 20.01.2020, 12:02


Die Lokalredaktion der Rheinpfalz um Redzimski kann man auch als SPD-Pressestelle KL bezeichnen. Auch mit Bezug auf den heutigen Artikel zum FCK. Und die Überregionalen in Ludwigshafen sind auch nicht viel besser. Wer da ein objektives Medium sucht, der ist sicherlich falsch bei diesem Blatt. Und über diese rote Partei sag ich gar nichts mehr, die blamieren sich selbst schon genug.



Beitragvon BTZNBRG » 20.01.2020, 12:10


Blutgraetsche hat geschrieben:Wer hat denn Informationen zu den genauen Zahlen zum Pfalztheater in KL? Laut Bericht der Rheinpfalz zahlt der Steuerzahler (Land, Bund, Bezirk) einen Zuschuss vom € 20 Mio.

Ich könnte mir vorstellen, dass hier die Subventionen im Verhältnis zum Nutzen (Anzahl der Zuschauer) ungünstiger sein könnt als beim Betze. Zudem zeigt hier dass das Pfalztheater nicht als rein städtische Sache gesehen wird, sondern überregional was beim Betze auch Zutrifft.



Die Stadt alleine zahlt jährlich über 5 Millionen und insgesamt hat das Pfalztheater 2016 über 16 Millionen Euro von Stadt, Bezirksregierung und Land erhalten. 2016 hatte das Theater 101.000 Besucher.



Beitragvon BetzePower67 » 20.01.2020, 12:57


Betze_FUX hat geschrieben:Ich glaube mich zu erinnern, das uffm Betze auf Gründen des Sicherheitskonzeptes (Fluchtwege etc) solche Großveranstaltungen garnicht erlaubt sind .
Schön das es aber dennoch klappt...aber was hat sich geändert.

Hä, "Sicherheitskonzept" "Großveranstaltung"???
Und was ist ein Ligaspiel zu dem 20-25 Tsd. Zuschauer kommen?
Oder Pokalspiel gegen Mainz bzw. Freundschaftsspiel gegen Bayern mit fast ausverkaufter Hütte.
Gelten da andere Regeln bzgl. der Sicherheitsbestimmungen?
Da würden im Notfall doch auch die Fluchttore Richtung Spielfeld geöffnet. Was ist da der Unterschied zu Konzertveranstaltungen?
Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly, Manager)



Beitragvon Thomas » 20.01.2020, 13:19


Hinweis für Besucher der heutigen Stadtratssitzung:

Das was @Manne weiter oben geschrieben hat, ist zutreffend, wie uns auch die Pressestelle der Stadtverwaltung heute Mittag nochmal bestätigt hat: In der heutigen Einwohnerfragestunde um 16:00 Uhr dürfen Fragen gestellt werden, aber nicht zum Fritz-Walter-Stadion oder anderen Punkten von der Tagesordnung. Dadurch soll eine zu starke Beeinflussung auf die Sitzungsteilnehmer verhindert werden.

Also: Es wäre schön, wenn einige FCK-Fans heute Nachmittag vor und ins Rathaus kommen. Aber bitte respektiert die geltenden Regeln des Hauses, die aus politischer Sicht auch weitgehend sinnvoll sind - es ist halt der Stadtrat und nicht das Fußballstadion. ;)

Unten angefügt nochmals die genaue Info von der Stadtverwaltung Kaiserslautern.

Manne hat geschrieben:Nur für diejenigen, die im Stadtrat "Flagge zeigen" wollen: In der Einwohnerfragestunde der um 16 Uhr beginnenden Stadtratssitzung sind Fragen zum Thema Stadionmiete - wie bereits an anderer Stelle gesagt - grds. unzulässig und dürften vom OB mit Hinweis auf die Gemeindeordnung vermutlich nicht beantwortet werden. Hintergrund ist, dass das Thema ohnehin auf der Tagesordnung steht, und die Ratsmitglieder von Zuschauerfragen nicht beeinflusst werden sollen.

ABER: Bereits zum 15 Uhr findet eine Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses statt. Der erste Teil ist öffentlich (wobei der schnell vorbei sein dürfte da fast nichts auf der Tagesordnung steht). Dort gibt es unter TOP 1 auch eine Einwohnerfragestunde. Da das Thema der Stadionmiete nicht auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung steht, wüsste ich nicht was dagegen spricht, Fragen zum Themenkomplex Stadion zu stellen. Wie gesagt: das wäre dann aber nur um 15 Uhr möglich. Um 16 Uhr zu Beginn der Ratssitzung nicht mehr. Und es ist auch nur zulässig für Einwohner der Stadt Kaiserslautern...

Stadtverwaltung Kaiserslautern hat geschrieben:Aus gegebenem Anlass machen wir darauf aufmerksam, dass in der im Rahmen von Stadtratssitzungen durchgeführten Einwohnerfragestunde keine Fragen gestellt werden dürfen, die sich auf Tagesordnungspunkte dieser Ratssitzung beziehen.

Im Falle der heutigen Sitzung bedeutet das, dass Fragen zum Thema FCK und Stadion in der Einwohnerfragestunde (TOP1 der Tagesordnung) unzulässig sind und vom Sitzungsvorsitzenden zurückgewiesen werden müssen.

Ebenso unzulässig sind Beifalls- oder Missbilligungsäußerungen von der Tribüne sowie Versuche, die Beratung oder Entscheidung zu beeinflussen.

Wenn Sie diese Informationen in Ihrer Vorberichterstattung zur heutigen Ratssitzung noch weitergeben könnten, wären wir Ihnen sehr dankbar.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon scheiss fc köln » 20.01.2020, 13:47


BetzePower67 hat geschrieben:Was ist da der Unterschied zu Konzertveranstaltungen?


Eventuell die paar tausend Konzertbesucher auf dem Rasen.
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon Betze_FUX » 20.01.2020, 14:30


BetzePower67 hat geschrieben:
Betze_FUX hat geschrieben:Ich glaube mich zu erinnern, das uffm Betze auf Gründen des Sicherheitskonzeptes (Fluchtwege etc) solche Großveranstaltungen garnicht erlaubt sind .
Schön das es aber dennoch klappt...aber was hat sich geändert.

Hä, "Sicherheitskonzept" "Großveranstaltung"???
Und was ist ein Ligaspiel zu dem 20-25 Tsd. Zuschauer kommen?
Oder Pokalspiel gegen Mainz bzw. Freundschaftsspiel gegen Bayern mit fast ausverkaufter Hütte.
Gelten da andere Regeln bzgl. der Sicherheitsbestimmungen?
Da würden im Notfall doch auch die Fluchttore Richtung Spielfeld geöffnet. Was ist da der Unterschied zu Konzertveranstaltungen?

die stehen aber auf den Rängen und nicht auf dem Rasen...Das mit den Fluchtwegen bezog sich soweit ich weiss darauf die Menschen von der Rasenfläche zu bekommen.
Das ist dann schon was anderes als 40.000 auf der Tribüne bei der jeder Block mehrere Ausgänge hat.
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Stimpy001 » 20.01.2020, 14:53


Klar ist der Betze unsere Heimat und ich mag es mir auch nicht vorstellen, dass es mal anders sein könnte.

Was mich aber mal wirklich interessieren würde, weil man es hier doch einige male liest, wie viele schließen es denn wirklich kategorisch aus, den FCK in einem anderen Stadion zu unterstützen.

Ich meine Betze ist Betze, aber am Ende ist für mich gesehen der Verein wichtiger und wenn eine Genesung mit diesem Stadion unmöglich ist, danach sieht es ja leider fast aus, dann muss man sich auch solchen Planspielen stellen.

Fände es wirklich mal interessant wie abgestimmt werden würde.
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird.

Wenn Du dich im dunkeln vor den Spiegel stellst und dreimal hintereinander "bunter Blumenstrauß" sagst, dann kannst du es ganz leise in Duisburg lachen hören!

Gegen Alleinherrscher wie Becca



Beitragvon BetzePower67 » 20.01.2020, 14:54


Betze_FUX hat geschrieben:die stehen aber auf den Rängen und nicht auf dem Rasen...Das mit den Fluchtwegen bezog sich soweit ich weiss darauf die Menschen von der Rasenfläche zu bekommen.
Das ist dann schon was anderes als 40.000 auf der Tribüne bei der jeder Block mehrere Ausgänge hat.

Genau das wollte ich ja mit dem Hinweis auf Öffnung der Fluchttore in Richtung Spielfeld andeuten. Da wäre der weitere Fluchtweg auch kein anderer als bei einem Konzert. In anderen Stadien sieht das doch auch nicht entscheidend anders aus.
Ich denke das liegt eher daran, das man KL vom Einzugsgebiet her nicht mit Stuttgart, Frankfurt oder Köln vergleichen kann. Das ist der hauptsächliche Grund warum man keine anderweitigen Großveranstaltungen wie Konzerte hier durchführt. Abgesehen von der Infrastruktur rund um den Betze. Da hält halt keine S-Bahn direkt vorm Stadion, mal ganz abgesehen von den Parkmöglichkeiten. Daher ist es schwer hier zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly, Manager)



Beitragvon Betze_FUX » 20.01.2020, 15:00


BetzePower67 hat geschrieben:
Betze_FUX hat geschrieben:die stehen aber auf den Rängen und nicht auf dem Rasen...Das mit den Fluchtwegen bezog sich soweit ich weiss darauf die Menschen von der Rasenfläche zu bekommen.
Das ist dann schon was anderes als 40.000 auf der Tribüne bei der jeder Block mehrere Ausgänge hat.

Genau das wollte ich ja mit dem Hinweis auf Öffnung der Fluchttore in Richtung Spielfeld andeuten. Da wäre der weitere Fluchtweg auch kein anderer als bei einem Konzert. In anderen Stadien sieht das doch auch nicht entscheidend anders aus.
Ich denke das liegt eher daran, das man KL vom Einzugsgebiet her nicht mit Stuttgart, Frankfurt oder Köln vergleichen kann. Das ist der hauptsächliche Grund warum man keine anderweitigen Großveranstaltungen wie Konzerte hier durchführt. Abgesehen von der Infrastruktur rund um den Betze. Da hält halt keine S-Bahn direkt vorm Stadion, mal ganz abgesehen von den Parkmöglichkeiten. Daher ist es schwer hier zusätzliche Einnahmen zu generieren.


nä...annerschrum.
Es sollen ja nicht die Leute auf den Rängen auf den Rasen, sondern die (z.B. 10.000)auf dem Rasen müssen raus. in anderen Stadien gibt's da den normalen zugang und zusätzlich noch z.B. 2 Marathontore.
Hier müssten die Leute aus dem Innenraum A) durch nur EIN Marathontor und B) auf die Tribüne. da stehen aber ja auch schon leute die raus wollen.
Wenn die Leute aus dem Innenraum draussen sind ist das dann glaub ich relativ egal und vergleichbar mit einem Spieltag.

Aber wie gesagt, ich hab das nur vor paar Jahren mal gelesen. wie das tatsächlich von rechtlicher und/oder feuer-/polizeilicher Seite ist weiss ich nicht.
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Beitragvon iceman2008 » 20.01.2020, 15:06


Die AFD wird der Mietminderung zustimmen.
Man muss die AFD nicht mögen aber das was in der Rheinpfalz steht stimmt was sie sagen.
Ohne Mietminderung ist der FCK schnell pleite was bedeuten würde das das FWS leer stehen würde für immer und das kann doch nicht das Ziel sein.
OB Weichel sollte mal ein klein bisschen nachdenken und dann kommt er zum selben schluss.
Oder will er als Totengräber der Stadt eingehen.
Denn ohne den FCK hat Kaiserslautern nichts mehr .



Beitragvon BetzePower67 » 20.01.2020, 15:26


Stimpy001 hat geschrieben:Klar ist der Betze unsere Heimat und ich mag es mir auch nicht vorstellen, dass es mal anders sein könnte.

Was mich aber mal wirklich interessieren würde, weil man es hier doch einige male liest, wie viele schließen es denn wirklich kategorisch aus, den FCK in einem anderen Stadion zu unterstützen.

Ich meine Betze ist Betze, aber am Ende ist für mich gesehen der Verein wichtiger und wenn eine Genesung mit diesem Stadion unmöglich ist, danach sieht es ja leider fast aus, dann muss man sich auch solchen Planspielen stellen.

Fände es wirklich mal interessant wie abgestimmt werden würde.


Und welches andere Stadion sollte das sein?
Da wir gewiss nicht in einer anderen Stadt spielen wollen (ich zumindest nicht, und ich wohne nicht in KL sondern ca. 100 km entfernt), schau dir mal an was die Stadionbauten in letzter Zeit gekostet haben. Das neue Freiburger Stadion lag bei ca. 130 MIO. Und wenn du mal verfolgst wie die Preise im Bausektor explodieren, trotz Einsatz von Subunternehmern die ihre Leute für den Mindestlohn schuften lassen, dann reichen 100 MIO für eine Hütte mit 30 TSD Plätzen bei weitem nicht aus. Wir haben quasi ein 15 Jahre altes Stadion, also keinen Altbau wie er in Mainz oder Freiburg stand. Dieses zu "verschrotten" um auf der grünen Wiese neu zu bauen wäre aus meiner Sicht völliger Unsinn. Die "Entsorgungskosten" für das jetzige Stadion wären schon Wahnsinn. Die Kosten für Bauschuttentsorgung sind die letzten Jahre exorbitant gestiegen und mittlerweile ein bedeutender Faktor im Gesamtkostenplan. Jetzt mal unabhängig davon wer das letztendlich zahlen müsste.
Genauso wenig wie ich es gut fände wenn die Stadt den FCK im Regen stehen lassen würde, fänd ich es auch nicht gut wenn der FCK die Stadt mit allem allein ließe in dem er sich in die Insolvenz "verpisst" - was hier so mancher als den Königsweg ansieht.
Wenn sich nicht alle Beteiligten völlig vorurteilsfrei zusammen setzen um eine für alle tragbare Lösung zu finden, dann wird es keine Lösung geben. Und dabei darf es auch nicht um Lösungen gehen bei denen jeder sein "Gesicht" wahren kann, denn solche Kompromisse führen erfahrungsgemäß nur zu weiteren Kosten und Verzögerungen. Das "Gesicht" haben in dieser Angelegenheit schon zu viele beteiligte Parteien verloren, wobei die Akteure in diesen Parteien mittlerweile doch ganz andere sind, die für das Dilemma persönlich so gar nichts können (außer evtl. bei den beteiligten Banken, da fehlt mir die entsprechende Info).
Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. (Bill Shankly, Manager)



Beitragvon Betze_FUX » 20.01.2020, 15:40


unsere Freunde in Karlsruhe geben laut Wiki für ihren Wildpark ca. 130 Mio aus für ca 35.000 Zuschauer.
Aber schon diese Überlegungen gehen für mich in die falsche Richtung. DENN wir brauchen da ja auch noch einen Bauplatz und alles.
Mal ganz davon abgesehen...was machen wir in den 3-5 Jahren bis das neue Teil fertig ist.
das ist ja keins zum Aufblasen …

Alles Käse! es muss middm Betze zusammen mit dem FCK und der Stadt eine anständige Lösung her
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Adaleh » 20.01.2020, 16:33


BTZNBRG hat geschrieben:Die Lokalredaktion der Rheinpfalz um Redzimski kann man auch als SPD-Pressestelle KL bezeichnen. Auch mit Bezug auf den heutigen Artikel zum FCK. Und die Überregionalen in Ludwigshafen sind auch nicht viel besser. Wer da ein objektives Medium sucht, der ist sicherlich falsch bei diesem Blatt. Und über diese rote Partei sag ich gar nichts mehr, die blamieren sich selbst schon genug.


Tja, da hast Du leider Recht... bei den "großen" bundesweiten Medien spricht man von Staatspropaganda - in de Palz - insbesondere in KL - kann man hinsichtlich der tendenziösen Berichterstattung der "Rheinpfalz" über den FCK von "Weichel-Propaganda" sprechen.
Traurig wie auf allen politischen Ebenen der Parteienfilz die angeblich neutralen Medien überwuchert hat. Da ich für dieses (rote) Parteiblättchen "Rheinpfalz" kein Geld ausgebe, bin ich froh, dass der DBB über diesen Themenbereich gute Informationen liefert... herzlichen Dank!




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