Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon SEAN » 16.01.2020, 22:08


Devil's Answer hat geschrieben:Es geht auch differenziert. Das darf man als Journalismus bezeichnen.
https://www.kicker.de/767284/artikel/der_fck_und_das_stadion_ein_teufelskreis

Herr Kreilinger hat schon bedeutend schlechtere Artikel geschrieben. Einer der ganz wenigen Artikel die ich kenne, die die Schuldfrage auch mal in die andere Richtung schiebt. Was er gut beschreibt ist was der FCK der Stadt gibt, und was die Folgen eines kaputten FCK für die Stadt bedeutet.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Lonly Devil » 16.01.2020, 22:44


SEAN hat geschrieben:Herr Kreilinger hat schon bedeutend schlechtere Artikel geschrieben. Einer der ganz wenigen Artikel die ich kenne, die die Schuldfrage auch mal in die andere Richtung schiebt. Was er gut beschreibt ist was der FCK der Stadt gibt, und was die Folgen eines kaputten FCK für die Stadt bedeutet.

Ich hätte da schon die ein oder andere Anmerkung. 8-)

Kurz gefasst: Der für die WM notwendige Ausbau endete in einem finanziellen Fiasko. Statt der ursprünglich veranschlagten Summe von rund 48 Millionen Euro - verteilt auf die Stadt, Land und Verein - stiegen die Kosten auf über 70 Millionen Euro. Lange war die Finanzierung unklar, doch Stadt und Land sprangen letztlich ein.

Da fehlt mir der Anteil von der Holzmannpleite und deren Murks, die die für die Kostenexplosion nicht gerade unerheblich war.

Der dafür nötige Kredit beläuft sich nach mehreren Umschuldungen auf rund 66 Millionen Euro und läuft bis ins Jahr 2036. Vorzeitige Tilgungen sind nicht vorgesehen, stattdessen hoffte man schon damals auf einen Investor

Wann und wie oft soll denn umgeschuldet worden sein und wo/wie bitte sollte denn ein Investor Geld einbringen - so ganz ohne Ausgliederung bzw. Kapitalgesellschaft.

Der Vereinswert wurde jüngst auf 45 Millionen Euro taxiert.

Wann wurde das denn festgemacht?

Die Zweckehe steht nun also erneut auf dem Prüfstand. Die Forderung nach einem Wertausgleich seitens der Stadt ist legitim
... ...
... ...
ohne das der FCK im Gegenzug notwendige monetäre Mittel erhält. Der Investment-Plan, der allerdings noch nicht funktioniert, wäre über den Haufen geworfen.

Das würde den Zweck der Ausgliederung, Investorensuche & Kapital sammeln, über den Haufen werfen.

Die Politik verweist darauf, dass der Verein durch ungeplante Transfererlöse und außerplanmäßige Einnahmen in der Lage wäre, auch in der 3. Liga zu existieren.
Doch damit nimmt man dem Traditionsverein die Luft zu atmen. Es würde die Chancen auf die langfristig angepeilte Rückkehr in die Bundesliga drastisch schmälern.

Ja, irgendwie existieren würde, unter anderen Voraussetzungen eventuell gehen.
Aber nicht bei jenen die der 1.FCK zu bewältigen hat.
Es würde eine Rückkehr in die Bundesliga nicht nur schmälern, sondern endgültig zunichte machen.

Positiv zu bewerten wäre

Der damalige Ministerpräsident und bekennende FCK-Anhänger Kurt Beck (SPD) sowie der früherer Lauterer Oberbürgermeister Bernhard Deubig (CDU) waren treibende Kräfte bei der WM-Bewerbung.

Da wird die Einwirkung der Politik aufgezeigt, die sich heute gerne unschuldig gibt und aus der Verantwortung stehlen will.

Doch die Kritiker von Steuerverschwendung, die kaum eine Möglichkeit ungenutzt lassen, beim Thema FCK regelmäßig auf die Barrikaden zu gehen, sollten beide Seiten betrachten:

Hr. Quante und sein Bund der Steuerzahler bekommen auch einen Wink mit dem Laternenpfahl.

Sonst darf sich der Finanzhaushalt der Kommune in 16 Jahren damit beschäftigen,

Darauf zielte das gesamte Kreditkonstrukt über die Betreibergesellschsaft damals ab.

"Wir helfen jetzt, die Lösung für diese Hilfe sollen aber andere klären".
(Nach mir die Sintflut)
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Lonly Devil » 16.01.2020, 22:47


Hr. Quante und sein Bund der Steuerzahler bekommen auch einen Wink mit dem Laternenpfahl.


Da wollte ich erst "und seine Bande der Steuerzahler" schreiben. :oops:
Das Risiko, dass dann der gesamte Beitrag gelöscht wird, war mir aber etwas zu groß. :wink:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon SEAN » 16.01.2020, 23:00


Lonly Devil hat geschrieben:Ich hätte da schon die ein oder andere Anmerkung.


Die hätte ich auch, KE z.B. hätte noch tonnenweise Anmerkungen wie auch einige andere, die sich noch viel mehr um das Thema gekümmert haben, und auch Ahnung davon haben. :wink:

Es ist zumindest mal ein Anfang, das in den Medien auch mal die Seite gegenüber des FCK beleuchtet und Punkte anbringt, die bisher (meines Wissens) so selten bis überhaupt nicht aufgegriffen wurden.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon jürgen.rische1998 » 16.01.2020, 23:03


Was mir am meisten Mut macht ist die Tatsache, dass etwa Ken und die Miggeblädsch nicht mehr die einsamen Rufer im Walde sind, sondern auch auf Seite des FCK endlich aufgewacht wird, jetzt mit neuer Führung am Ruder. Ich weiß schon gar nicht mehr wie lange etwa Ken die Stadionfrage als existenziell dargestellt hat und die letzten Jahr dies einfach von Seiten der FCK Verantwortlichen völlig ignoriert wurde. Oder nennt es ausgesessen. Zumindest wollte niemand das Thema richtig anpacken.
Omnia vincit amor



Beitragvon Lonly Devil » 16.01.2020, 23:06


@Sean

Wir können uns darauf einigen, dass es schon wesentlich schlechtere und einseitgere Artikel zu diesem Thema gegeben hat. :prost:
Die paar Punkte sind mir halt spontan beim Lesen aufgefallen

Und Gott bewahre: Bei KE und Co. kann ich bei weitem nicht mithalten. :oops: :lol:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Oktober1973 » 17.01.2020, 00:05


In dem ganzen Zusammenhang muss man dieses Video immer und immer wieder inhalieren:

https://www.youtube.com/watch?v=ytNM75YQMCg&t=30s

Ab 41:22 min Thema Stadion und ab 41:40 ein Standpunkt unseres EX Ministerpräsidenten und Mittreiber des Stadionausbaus; diese Einschätzung klingt wie Hohn in FCK Ohren. Vor allem da noch das Mainzer Stadion als klügeres Beispiel zu nennen. Einfach Grandios.
Man sollte sich in KL und Mainz mal daran erinnern und in die Entscheidungsfindung pro FCK einfliessen lassen.



Beitragvon Theo Gries » 17.01.2020, 00:32


Ich kann es nicht lassen:
Wirklich ein kollosaler Artikel...



Beitragvon Newtrial » 17.01.2020, 09:49


Vor allem ist es ein potenziell wirkmächtiger Artikel, der bei den Stadträten sicherlich die Runde machen wird. Natürlich ist das gezeichnete Bild zu den damaligen Vorgängen unscharf und lückenhaft, aber das sollte ja auch keine Geschichtsstunde werden. Der Artikel zielt ja auf die aktuellen "Lösungsvorschläge" ab und will vor allem aufzeigen, wie kurzschlüssig Weichels tolle "Idee" ist: Nicht nur, dass sie nichts löst, weil der FCK nur dann wieder solvent wird, wenn er seine Aktien nicht für umme verschleudert, sondern substanziell EK damit erwirtschaftet. Nein, darüber hinaus ist es auch pharisaerhaft, die ganze Verantwortung für die Schieflage dem FCK in die Schuhe zu schieben, weshalb der rotzige Duktus des OB (Verein muss das "hinnehmen") höchst unangemessen ist. An dem in Deutschland wohl einzigartig dämlichen Finanzierungskonstrukt tragen Stadt und Land vielmehr ein hohes Maß an Mitverantwortung!

Anstatt die ganze Malaise mit einem viel zu kurz gesprungenen Antrag dem FCK in die Schuhe zu schieben, sollte der OB lieber der ADD gegenüber die Situation so aufschlüsseln wie Moritz Kreilinger das getan hat! Und anstatt den FCK während laufender interner Verhandlungen medienöffentlich an die Wand zu nageln, könnte er mal die historische Mitverantwortung des Landes - und seines Parteigenossen Beck - öffentlich betonen und entsprechende Unterstützung einfordern. Das würde ich mir von einem Stadtoberhaupt wünschen und erwarten!

Eigentlich aber bräuchte es die historische Herleitung gar nicht - und auch dies betonte Moritz Kreilinger zurecht: Weichels "Idee" wird bei Umsetzung ggf. dazu führen, dass dem FCK nicht die nötigen Mittel zur Verfügung stehen, um sportlich wieder hoch zu kommen. Und dann sind die 20% städtischen Anteile am FCK nicht mehr als wertloses Papier.

Der Gegenantrag von CDU, Grünen und Freien Wählern hat das Gesamtbild viel besser im Blick. Denen ist völlig klar, dass der Wirtschaftsfaktor FCK zu erhalten und zu stärken ist, weil nur das einen Ausweg aus der aktuellen Situation eröffnet. Sie wollen die FCK-Oberen dazu vor einer Entscheidung auch selbst hören! Ich denke, die neue Führung wird ihr "Puzzle" dort dann überzeugend rüberbringen können. Diesen Weg muss man dann gemeinsam gehen, wobei irgendeine Form der Kompensation schon seitens der ADD erforderlich sein wird. Man muss dann einen auch für die ADD tragbaren Kompromiss finden, der das FCK-Puzzle nicht zum einstürzenden Kartenhaus morpht: Vielleicht erfolgt die Hälfte der Pachtreduzierung dann kompensationslos und der Rest gegen Aktien - dann stehen wenigstens "nur" ca. 10% des Aktienpakets nicht mehr für Investoren zur Verfügung. Irgendwas in der Art.

Mir geht Weichels selbstgerechte Tonalität unglaublich auf den Keks! Wenn er restriktive Vorgaben von der ADD hat, dann muss er diese ja nicht aggressiv und öffentlich gegen den FCK gewandt als eigene "Idee" verkaufen. Schon mit seiner "FCK-Steuer"-Klamotte wollte er dem Verein ja nicht helfen, sondern einfach nur populistisch die Bürger gegen den Verein aufbringen. Hoffentlich sind er und seine Partei in KL baldmöglichst nicht mehr in der politischen Verantwortung. Unsäglich!



Beitragvon Steini » 17.01.2020, 13:27


@Lonely Devil
ich gehe noch weiter, seine Aussagen (Kreilinger) zu 2003 sind schlicht gelogen

und es stinkt mir gehörig das er auch noch den Größenwahn Friedrichs, Wieschemanns und Rehagles als den Größenwahn des Klubs vereinfacht ...

So werden Legenden gebildet wie die der unfairen Zuschauer und die langen Nachspielzeiten uffem Betze...



Beitragvon fckfans » 17.01.2020, 13:31


Mehreinnahmen für die Stadt laut Studie Uni Mainz 16 Mio in Liga 2 pro Saison durch den FCK.
Mehreinnahmen WM 200Mio
Investitionen über WM 150Mio
Einnahmen Land durch WM ?
Der DFB schüttete 51 Millionen an die Betreiber der 12 Stadien aus, wurde das Geld zur Tilgung verwendet?
Steuereinnahmen von 1992-2008 176 Mio
Steuereinnahmen ab 2008 mindestens 150 Mio
Studie 16 Mio seit 2003 = 256 Mio
Zahlung Pacht 3,2Mio x 15 = 48Mio
Laut OB hat FCK bis vor 2 Jahren alle Pacht bezahlt.
Betreiberkosten 5,5 Mio x 16,5 = 88 Mio
Der FCK wird ausgenutzt und hat von Stadt und Land seit 2003 keinen Cent erhalten, andere Unternehmen schon.
Der FCK ist und war ein Milliardengeschäft für Stadt und Land. Wo ist das Geld warum wurde der Stadionkredit nicht getilgt?
Düsseldorf zahlt 1,5 Mio Miete, Duisburg 250000, Aue 455000 für neue Stadien und keine Instandhaltung. Die Stadiongesellschaft Duisburg benötigt zum 3. mal Geld, Stadt und Land zahlen ohne Probleme. Heidenheim bekommt für 1€ ein Stadion ohne Probleme. Dortmund hat das Stadion 3x an die Stadt verkauft und wieder zurück ohne Probleme. Mainz durfte über 10 Jahre ohne Mietzahlung im Bruchweg spielen ohne Probleme. Was macht der FCK falsch?
Danke für die Fußballwunder! You`ll never walk alone



Beitragvon Steini » 17.01.2020, 13:33


Newtrial hat geschrieben:Vor allem ist es ein potenziell wirkmächtiger Artikel, der bei den Stadträten sicherlich die Runde machen wird. Natürlich ist das gezeichnete Bild zu den damaligen Vorgängen unscharf und lückenhaft, aber das sollte ja auch keine Geschichtsstunde werden. Der Artikel zielt ja auf die aktuellen "Lösungsvorschläge" ab und will vor allem aufzeigen, wie kurzschlüssig Weichels tolle "Idee" ist: Verantwortung. Unsäglich!


Jein ... leider lesen den Kicker Fans im ganzen Land und diese Artikel mehrt nur die Thesen Quentschens und ähnlicher Schmalgeister, der FCK wurde 2003 vom Steuerzahler gerettet weil er wie Kreilinger ausführt .... sowieso wirtschaftlich pleite war (sinn gemäß) und das ist eine Lüge.

Und auch das bleibt haften und verstellt den Blick auf die wirklichen Verursacher, vor allem den Beck.



Beitragvon fckfans » 17.01.2020, 13:38


fckfans hat geschrieben:Mehreinnahmen für die Stadt laut Studie Uni Mainz 16 Mio in Liga 2 pro Saison durch den FCK.
Mehreinnahmen WM 200Mio
Investitionen über WM 150Mio
Einnahmen Land durch WM ?
Der DFB schüttete 51 Millionen an die Betreiber der 12 Stadien aus, wurde das Geld zur Tilgung verwendet?
Steuereinnahmen von 1992-2008 176 Mio
Steuereinnahmen ab 2008 mindestens 150 Mio
Studie 16 Mio seit 2003 = 256 Mio
Zahlung Pacht 3,2Mio x 15 = 48Mio
Laut OB hat FCK bis vor 2 Jahren alle Pacht bezahlt.
Betreiberkosten 5,5 Mio x 16,5 = 88 Mio
Der FCK wird ausgenutzt und hat von Stadt und Land seit 2003 keinen Cent erhalten, andere Unternehmen schon.
Der FCK ist und war ein Milliardengeschäft für Stadt und Land. Wo ist das Geld warum wurde der Stadionkredit nicht getilgt?
Düsseldorf zahlt 1,5 Mio Miete, Duisburg 250000, Aue 455000 für neue Stadien und keine Instandhaltung. Die Stadiongesellschaft Duisburg benötigt zum 3. mal Geld, Stadt und Land zahlen ohne Probleme. Heidenheim bekommt für 1€ ein Stadion ohne Probleme. Dortmund hat das Stadion 3x an die Stadt verkauft und wieder zurück ohne Probleme. Mainz durfte über 10 Jahre ohne Mietzahlung im Bruchweg spielen ohne Probleme. Was macht der FCK falsch?

Kaiserslautern Erweiterung48,3 Mio. EURO
Land Rheinland-Pfalz: 21,7 Mio. EURO
Stadt Kaiserslautern: 7,7 Mio. EURO
1.FC Kaiserslautern: 18,9 Mio. EURO
Das der FCK keine weiteren 22 Mio tragen konnte war wohl klar. Ausser in München mußte kein Verein so bluten wie der FCK!
Danke für die Fußballwunder! You`ll never walk alone



Beitragvon Steini » 17.01.2020, 13:39


fckfans hat geschrieben:Mehreinnahmen für die Stadt laut Studie Uni Mainz 16 Mio in Liga 2 pro Saison durch den FCK.
Mehreinnahmen WM 200Mio
Investitionen über WM 150Mio
Einnahmen Land durch WM ?
Der DFB schüttete 51 Millionen an die Betreiber der 12 Stadien aus, wurde das Geld zur Tilgung verwendet?
Steuereinnahmen von 1992-2008 176 Mio
Steuereinnahmen ab 2008 mindestens 150 Mio
Studie 16 Mio seit 2003 = 256 Mio
Zahlung Pacht 3,2Mio x 15 = 48Mio
Laut OB hat FCK bis vor 2 Jahren alle Pacht bezahlt.
Betreiberkosten 5,5 Mio x 16,5 = 88 Mio
Der FCK wird ausgenutzt und hat von Stadt und Land seit 2003 keinen Cent erhalten, andere Unternehmen schon.

Der FCK ist und war ein Milliardengeschäft für Stadt und Land. Wo ist das Geld warum wurde der Stadionkredit nicht getilgt?
Düsseldorf zahlt 1,5 Mio Miete, Duisburg 250000, Aue 455000 für neue Stadien und keine Instandhaltung. Die Stadiongesellschaft Duisburg benötigt zum 3. mal Geld, Stadt und Land zahlen ohne Probleme. Heidenheim bekommt für 1€ ein Stadion ohne Probleme. Dortmund hat das Stadion 3x an die Stadt verkauft und wieder zurück ohne Probleme. Mainz durfte über 10 Jahre ohne Mietzahlung im Bruchweg spielen ohne Probleme. Was macht der FCK falsch?


Deine Zahlen sind ja noch etwas höher als die welche ich gefunden hatte... naja im Prinzip ist es auch egal ob am ich am Ende auf 4 mio weniger gekommen war.

Ich sehe es genau wie Du.

Der OB von KL ignoriert die Realitäten und belügt seine Bürger. Die Fehler wurden von denen begangen welche diese Finanzierung abgeschlossen haben. Aber nicht vom FCK.

Hier werden immer wieder ganz einfach Dinge vermischt und das ärgert mich als FCK Mitglied.



Beitragvon Mr.Blum » 17.01.2020, 14:35


Ist Insolvenz die Antwort oder vielleicht genau das was Herr Weichel will?



Beitragvon ExilDeiwl » 17.01.2020, 14:41


Ich spiele mal Sparringspartner oder des (Nicht-)Teufels Anwalt. Welche Ausgaben hatten denn Stadt und Land, die in diese Rechnung bisher noch nicht eingegangen sind? Wie Kosten für Polizeieinsätze, notwendige Investitionen in regionale Infrastruktur wie Boohoof usw..

Nur zum Verständnis und damit keine Missverständnisse auftreten. Ich sehe das wie Ihr (wobei ich bei den Zahlen schlicht nicht mitreden kann), mir geht es bei meiner "Widerrede" eher darum, mögliche Gegenargumente aufzubringen, damit man sie ggf. entkräften kann.



Beitragvon fckfans » 17.01.2020, 15:53


ExilDeiwl hat geschrieben:Ich spiele mal Sparringspartner oder des (Nicht-)Teufels Anwalt. Welche Ausgaben hatten denn Stadt und Land, die in diese Rechnung bisher noch nicht eingegangen sind? Wie Kosten für Polizeieinsätze, notwendige Investitionen in regionale Infrastruktur wie Boohoof usw..

Nur zum Verständnis und damit keine Missverständnisse auftreten. Ich sehe das wie Ihr (wobei ich bei den Zahlen schlicht nicht mitreden kann), mir geht es bei meiner "Widerrede" eher darum, mögliche Gegenargumente aufzubringen, damit man sie ggf. entkräften kann.


Es handelt sich um Mehreinnahmen, klar wurde für die WM die Polizei aufgestockt und bis heute für mehr Sicherheit verwendet. Die Einsatzkräfte nutzt man heute für Demos, Karneval, Sylvester, Wurstmarkt, Weihnachtsmärkte, Nürburgring, Staatsbesuche und Großveranstaltungen
Danke für die Fußballwunder! You`ll never walk alone



Beitragvon Rheinteufel2222 » 17.01.2020, 19:05


Es wundert mich ein wenig, wie sehr hier die Tendenz gegen den Vorschlag von Weichel und für das Vorgehen von CDU, Grünen und Freien Wählern geht. Ich bin der Meinung, dass Weichels Vorschlag dem FCK deutlich mehr entgegenkommt. Da hätte der FCK hinsichtlich der Pacht nämlich Planungssicherheit und müsste im Gegenzug nur etwa 6 % seiner Anteile hergeben. Das ist nicht wirklich unverhältnismäßig.

Wenn man sich hingegen den Gegenantrag durchliest, fällt auf, dass da zwar zunächst sehr viel Geschwurbel über die Bedeutung des FCK für die Stadt kommt, wenn es dann aber konkret wird, stellt sich das als reine Augenwischerei heraus und es kommt für den FCK ziemlich bitter.

Lest selbst:

Im Gegensatz zu ähnlichen Situationen in den Vorjahren, haben sich jedoch wesentliche Parameter verändert, weshalb mögliche Unterstützungsleistungen sehr kritisch hinterfragt werden müssen. Wichtige Aspekte sind beispielsweise:

- Die Geschäftsführung des 1. FCK hat noch vor wenigen Monaten öffentlich informiert, dass aufgrund der guten Vertragssituation der 1.FCK auch weitere Jahre in der 3.Liga gut existieren kann. Zwischenzeitlich konnten durch ungeplante Transfererlöse und Pokalerfolge erhebliche weitere außerplanmäßige Einnahmen erzielt werden. Weiterhin will der Investor Flavio Becca 25 Millionen Euro in den FCK einbringen. Wie erklärt sich nun der neuerliche Unterstützungsbedarf?

- Der 1.FCK bzw. konkret die antragstellende Gesellschaft ist kein e.V mehr sondern eine Kapitalgesellschaft. Es kann der Verdacht entstehen, dass die Unterstützungsleistungen letztendlich nur der Renditeoptimierung von Investoren zu Gute kommen.

- Die Ausgliederung hatte das Ziel Eigenkapital zu erschließen. Wie ist der Stand? Weshalb wurden noch nicht alle Säulen (Ankerinvestor, stille Gesellschafter, regionale Investoren und Fan&Mitglieder) zugänglich gemacht? Wann werden die weiteren Säulen (bisher nur die Säule regionale Investoren) bedient und insbesondere allen Fans die Möglichkeit zur Unterstützung des 1. FCK mit Eigenkapital ermöglicht?

Vor diesen Hintergründen gilt es sehr kritisch die Bedürftigkeit des 1. FCK zu hinterfragen, ebenso wie die Ausgestaltung einer möglichen Hilfestellung.


Beachtet den letzten Satz: "Vor diesen Hintergründen gilt es sehr kritisch die Bedürftigkeit des 1. FCK zu hinterfragen, ebenso wie die Ausgestaltung einer möglichen Hilfestellung."

Da heißt für mich nichts anderes, als dass die drei Fraktionen anstreben, dem FCK nach Möglichkeit gar nichts mehr nachzulassen und dass der FCK sich selbst darum kümmern soll, das fehlende Geld zu beschaffen. Das könne er jetzt ja, da er mittlerweile eine Kapitalgesellschaft ist.

Ist das wirklich besser, als das was Weichel vorgeschlagen hat?
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon kl_trott » 17.01.2020, 19:24


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Es wundert mich ein wenig, wie sehr hier die Tendenz gegen den Vorschlag von Weichel und für das Vorgehen von CDU, Grünen und Freien Wählern geht. Ich bin der Meinung, dass Weichels Vorschlag dem FCK deutlich mehr entgegenkommt. Da hätte der FCK hinsichtlich der Pacht nämlich Planungssicherheit und müsste im Gegenzug nur etwa 6 % seiner Anteile hergeben. Das ist nicht wirklich unverhältnismäßig.

Wenn man sich hingegen den Gegenantrag durchliest, fällt auf, dass da zwar zunächst sehr viel Geschwurbel über die Bedeutung des FCK für die Stadt kommt, wenn es dann aber konkret wird, stellt sich das als reine Augenwischerei heraus und es kommt für den FCK ziemlich bitter.


Hi,
für sich betrachtet, ist das sicher so- ja.
Aber du darfst davon ausgehen, dass Weichel dann im nächsten Schritt die Stadiongesellschaft inklusive der Anteile verkauft.
Damit hast du dann automatisch einen Ankerinvestor, der keinen Cent Eigenkapital gibt, sondern einfach nur sukzessive Anteile erhält. Jahr für Jahr (wenn überhaupt).
So wirst du dann weder Schulden los, noch kannst du Rechnungen bezahlen oder investieren. Du kannst gar nichts, nur noch Nicken und Bücken.
Was also auf den ersten Blick wie Planungssicherheit aussieht, ist auf den zweiten Blick mit Sicherheit der Sargnagel.

Für den FCK und somit auch für alle, die an ihm partizipieren: Stadt, Land, Lauder..



Beitragvon Schorleinferno » 17.01.2020, 19:37


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Es wundert mich ein wenig, wie sehr hier die Tendenz gegen den Vorschlag von Weichel und für das Vorgehen von CDU, Grünen und Freien Wählern geht. Ich bin der Meinung, dass Weichels Vorschlag dem FCK deutlich mehr entgegenkommt. Da hätte der FCK hinsichtlich der Pacht nämlich Planungssicherheit und müsste im Gegenzug nur etwa 6 % seiner Anteile hergeben. Das ist nicht wirklich unverhältnismäßig.


Genau so ist es. Aber einige vertrauen halt unserem ex- AR mehr als unserem Bürgermeister.

Aber eigentlich ist es eine gute Frage. Warum ist die Fansäule eigentlich immer noch nicht offen? Schon erstaunlich wie gleichgültig das auf einmal hingenommen wird.



Beitragvon Miro.Klose » 17.01.2020, 19:42


Ich würde etwas höher pokern... und versuchen für die kommende Saison eine andere spielstätte für ein Jahr zu bekommen. Pirmasens Ludwigshafen oder meinetwegen sogar Trier oder salmrohr... und dann mal schaurn wie sich Stadt und land ohne fck als Mieter so schlagen

Klar sie könntrn hingehen die kiste an becca oder wen verkaufen abreissen oder was auch immer... Aber dasselbe können Sie auch wenn wir uns mit dem Stadion in die Insolvenz zahlen...

Vielleicht komm5 von Stadt und sogar vom Land was wenn der fck es mal drauf ankommen lässt. Und stehen wir hinterher ohne spielstätte da finden wir statt einen Investor fü4 den Kader vielleicht einen der uns ein kleines Stadion bauen lässt


Ist jetzt Träumerei... wissen wir alle dad des alles nie passieren wird. Aber die Vorstellung amüsiert mich



Beitragvon Miro.Klose » 17.01.2020, 19:45


Was mir am Vorschlag von OB misfällt... 6 Prozent Anteile für die Pacht... für 1 Jahr? Selbst wenn für 2... dann wieder 6 Prozent... und ganz schnell hat der fck alle Anteile verramscht ... es können keine mehr herausgegeben weeden und zureden haben wir kaum noch



Beitragvon Lonly Devil » 17.01.2020, 20:03


Miro.Klose hat geschrieben:Was mir am Vorschlag von OB misfällt... 6 Prozent Anteile für die Pacht... für 1 Jahr? Selbst wenn für 2...

Ausgehend von welchem "Vereinswert" eigentlich?
Welche Summe hätte Hr.Weichel denn gerne festgelegt, für "seine" Anteile?
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Miro.Klose » 17.01.2020, 20:17


Lonly Devil hat geschrieben:
Miro.Klose hat geschrieben:Was mir am Vorschlag von OB misfällt... 6 Prozent Anteile für die Pacht... für 1 Jahr? Selbst wenn für 2...

Ausgehend von welchem "Vereinswert" eigentlich?
Welche Summe hätte Hr.Weichel denn gerne festgelegt, für "seine" Anteile?



Das war ein beispiel die 6 Prozent die einer der vorschreiber schon als Beispiel genommen hatte



Beitragvon Lonly Devil » 17.01.2020, 20:34


Miro.Klose hat geschrieben:...
Das war ein beispiel die 6 Prozent die einer der vorschreiber schon als Beispiel genommen hatte

Ok, dann lassen wir die Ziffer 6% einmal außen vor.
Bleibt dann nur noch dir Frage, nach welchem Vereinswert der Hr. OB "seine" Anteile berechnen will?

Allgemein in den Raum gestellt und nicht explizit an Dich gerichtet. 8-)
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!




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