Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon FckSchrat » 12.01.2020, 12:50


Dazu kommen noch die Kosten zum Anschütten eines Berges, der mind. 1m höher ist als der bisherige.
Wie schnell Du auch läufst -
DU SCHLÄGST ALLE,
die zu Hause bleiben!



Beitragvon Mephistopheles » 12.01.2020, 13:43


wernerg1958 hat geschrieben:Mal nur zu Erläuterung und Verständnis, der OB will nicht nur die Anteile sondern zusätzlich auch Mietzahlungen, denn die Anteile allein helfen ihm nicht.
Die Frage ist hier nur, will er sie zur Sicherheit oder zum Weiterverkauf? und da bin ich wieder bei meiner Annahme, daß da Banf und Becca dahinterstecken! :nachdenklich:


An sich fände ich den Gedanken, dass die Stadt Anteilseigner des Vereins ist, gar nicht schlecht. Aber da die Möglichkeit besteht, dass die Stadt die Anteile klammheimlich weiterverkauft, gefällt mir der Gedanke nicht! :nachdenklich:



Beitragvon ExilDeiwl » 12.01.2020, 14:29


Mir kommt das gar nicht so komisch vor, wie Weichel die Marschrichtung ändert (tut er das eigentlich?). Reine Spekulation, was ich jetzt schreibe, aber für mich ergibt folgende Variante durchaus Sinn: die Stadt will das Stadion und das damit verbundene Darlehen loswerden. Aus Mz kamen vor zwei Jahren oder so schon deutliche Signale, dass KL sich selbst drum kümmern müsse. Also will Weichel das Stadion verkaufen. Mit Becca rechnet Weichel sich vermutlich die größten Chance auf Profit aus (oder sagen wir: den geringsten finanziellen Schaden, denn von Profit kann man hier kaum sprechen).

Da Becca inzwischen mit seinem Einstieg beim FCK ins Hintertreffen geraten ist, wären für ihn ein paar Anteile am FCK zusammen mit dem Kauf von Stadion und umgebenden Grundstücken sicherlich sehr interessant. Insbesondere wenn er nicht mit dem FCK deswegen verhandeln muss. Das weiß auch Weichel, der ist nämlich sicherlich nicht dumm. Er weiß: egal wem er das Stadion verkauft - ein paar Anteile am FCK hübschen die Braut sicherlich noch etwas auf. Und wenn er sowieso die Pacht reduzieren muss (das wird ihm klar sein), dann kann er jetzt auch zusehen, dass er dafür wenigstens ein paar Anteile bekommen wird. Eine durchaus nachvollziehbare Strategie. Aber keine, die das Wohl des FCK im Mittelpunkt hat. Ob es die bessere Strategie für KL ist im Gegensatz zu einer großen Lösung? Das darf man anzweifeln. Aber Weichel denkt sich vielleicht: Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem (Stadion)Dach.



Beitragvon BernddasBrot2 » 12.01.2020, 16:57


Der OB fordert Aktien, okay.
Er will die veräussern, oder nennen wir es veramschen.
So einfach wird das sicher nicht.
Ich glaube kaum, sollte der FCK Anteile abgeben müssen für die Miet/Pachtreduzierung, daß diese einfach so wechseln.
Da wird es sicher Absprachen geben, daß der FCK ein Vorkaufsrecht bekommt, also so leicht läßt sich die Führung bestimmt nicht übern Tisch ziehen lassen.
Was würde passieren, wenn die "alte" Riege die Finger mit Becca im Spiel hat.
Das würde kurz über lang durchsickern.
Ich möchte dann nicht in deren Haut stecken, denn dann brennt es lichterloh.
Lassen wir mal die neue Riege verhandeln, nur dann werden wir genaueres erfahren.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon LDH » 12.01.2020, 17:11


Was ich mich die ganze Zeit frage: Der OB verhandelt doch mit Becca. Und der löst doch alle Probleme. Warum will der OB jetzt Aktien wenn er die Schüssel eh bald verkaufen kann?
War wohl alles nur wieder heiße Luft.



Beitragvon SEAN » 12.01.2020, 17:13


Ich bin ja wahrlich kein Fachmann für Aktien. Aber wenn wie bei uns die Aktie nicht an der Börse gehandelt wird, kann man dann nicht festlegen, das Aktien nicht an dritte weiter veräußert werden dürfen? Sonst könnte ja einer wirklich hingehen und 20 Leute vorschicken die Aktien kaufen, und die dann übernehmen.



Beitragvon dehaagi » 12.01.2020, 17:34


unter den Lautrixern auch Weichnix genannt

Ich Glaube ich kenne diesen Lautrixer unter den Decknamen: Klapptnix, Kannix und Weissnix



Beitragvon Lonly Devil » 12.01.2020, 18:13


LDH hat geschrieben:Was ich mich die ganze Zeit frage: Der OB verhandelt doch mit Becca. Und der löst doch alle Probleme. Warum will der OB jetzt Aktien wenn er die Schüssel eh bald verkaufen kann?
War wohl alles nur wieder heiße Luft.

Gibt es wirklich noch Gespräche mit Becca?

Ich meine, dass die Gespräche auf Eis liegen, weshalb Weichel auch bei der Landesregierung nach Lösungsmöglichkeiten/Unterstützung angefragt hat.
So (sinngemäß) habe ich das vor einigen Wochen mal vernommen.
Das müsste im Zeitraum des Führungswechsels beim 1.FCK gewesen sein.

Irrtum meinerseits ist jedoch nicht ausgeschlossen.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon ExilDeiwl » 12.01.2020, 20:02


dehaagi hat geschrieben:unter den Lautrixern auch Weichnix genannt

Ich Glaube ich kenne diesen Lautrixer unter den Decknamen: Klapptnix, Kannix und Weissnix


Sind seine Geschwister Sagtnix, Hörtnix und Siehtnix? :nospeakhearsee: :lol:



Beitragvon Bombelejer » 13.01.2020, 00:32


E bbesie bagaasch! Im zwette Stock hanse gehaust... mir im erschte.
20:43 Uhr, TOP 6.1: Der Vorstand wird von den anwesenden Mitgliedern mit einer [color=#800000]([meiner) [/color]Gegenstimme für das Geschäftsjahr 2005/06 entlastet.
Dieter Buchholz bedankt sich bei den anwesenden Mitgliedern und wünscht allen vorab ein frohes Weihnachtsfest. Die Jahreshauptversammlung 2006 ist beendet.



Beitragvon Marki » 13.01.2020, 07:55


Ich verstehe die Stadt Kaiserslautern bzw. den OB, dass er versucht, möglichst viel Steuergelder für die Stadt zu sparen, ebenso verstehe ich natürlich auch unseren FCK, dass er versucht, möglichste wenig Miete zu zahlen, um die sportliche Wettbewerbsfähigkeit und das finanzielle Überleben zu sichern. Ich denke, das kann doch jeder unterschreiben, oder? Warum denkt niemand an einen Kompromiß nach, so wie es oft üblich ist? Wir wollen nur 425000 Euro pro Jahr zahlen, die Stadt verlangt jährlich 3,2 Millionen Euro. Vereinbart wird dann irgendwo in der Mitte 1,5 Millionen Euro Miete pro Jahr. Wäre das keine Möglichkeit? Ich registriere eine deutlich negativer werdende Stimmung in der Bevölkerung gegenüber dem FCK, seit die Vergnügungssteuer erhöht worden ist, um den FCK weiterhin zu subventionieren, wenden sich viele Bürger (zu Recht??) vom FCK ab. Die große Akzeptanz in der Bevölkerung so wie früher haben wir leider nicht mehr. Gerade hier in Haßloch hört man viele Stimmen, "lasst doch diesen Pleiteverein kaputt gehen, dann könnens'se wieder bei 0 anfangen". Oft hat ja Volkesmund recht, vielleicht wäre eine geordnete Insolvenz wirklich die beste Lösung für alle, viele hier auf dbb haben das ja auch schon geschrieben.
Zuletzt geändert von Marki am 13.01.2020, 08:28, insgesamt 3-mal geändert.



Beitragvon ExilDeiwl » 13.01.2020, 08:04


Grundsätzlich hast Du mit dem Ruf nach einem Kompromiss Recht. Die Frage ist, ob ein solcher Kompromiss dem FCK in dieser weiter wirtschaftlich sehr angespannten Situation weiterhilft. Denn das wären immer noch rd. 1,1 Mio. Euro, die der FCK zusätzlich beschaffen müsste. Hinzu kommt, dass der FCK einen Teil seines Antrages (ich möchte nicht sagen: seiner Forderungen) bereits zurück genommen hat: nämlich den Punkt, nicht für die Instandhaltungskosten aufzukommen. D.h. die wird er ja schon weiter übernehmen. Das nenne ich auch schon einen Kompromiss und der ist schon nicht ganz ohne. Wenn man mich fragt, müsste jetzt auf breiter Ebene für eine große Lösung geworben werden. Ich hoffe, dass es Kanäle in Richtung Mainz gibt, die man hierzu nutzen kann.



Beitragvon BernddasBrot2 » 13.01.2020, 08:51


Eine geordnete Insolvenz?
Was bedeutet das finanziell?
Die Zeche zahlt alleine der Steuerzahler, oder?
Da würde ich andere Wege bevorzugen.
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon ExilDeiwl » 13.01.2020, 09:00


Man könnte analog zu den Aussagen mancher "Forumsgrößen" die Behauptung aufstellen, dass das doch nur gerecht und folgerichtig sei, mit der Begründung, dass die hanebüchene Finanzierung des Stadionkaufs durch die Stadt KL ja durch die von den Steuerzahlern gewählten Landes- und Stadtratspolitiker beschlossen worden sei und es somit die Schuld der Wähler (=Steuerzahler) sei, welche nun die selbst eingebrockte Suppe auszulöffeln hätten. Sehr hilfreich wäre eine solche Argumentation sicher nicht... :wink:



Beitragvon Marki » 13.01.2020, 10:10


ExilDeiwl hat geschrieben:Man könnte analog zu den Aussagen mancher "Forumsgrößen" die Behauptung aufstellen, dass das doch nur gerecht und folgerichtig sei, mit der Begründung, dass die hanebüchene Finanzierung des Stadionkaufs durch die Stadt KL ja durch die von den Steuerzahlern gewählten Landes- und Stadtratspolitiker beschlossen worden sei und es somit die Schuld der Wähler (=Steuerzahler) sei, welche nun die selbst eingebrockte Suppe auszulöffeln hätten. Sehr hilfreich wäre eine solche Argumentation sicher nicht... :wink:

So sehen es aber die meisten hier. Dass der FCK damals aber "ja" zur WM gesagt hat, weil man dem Größenwahn verfallen war und mit dem großen Stadion sich dauerhaft auf Augenhöhe mit dem großen FC Bayern gesehen hat, das wird gewissentlich verschwiegen.



Beitragvon Betze_FUX » 13.01.2020, 11:37


Also Mal davon abgesehen das der FCK wahrscheinlich nie mehr im Profifußball zu sehen sein wird wenn man den Weg der Insolvenz wählt, wie ist das denn ...
Der FCK meldet insolvenz an. Das geht seinen eigenen Weg.
Wer übernimmt dann die Kosten und Zinsen und alles für das FWS?!
Genau. Der Staat / Stadt und somit der Steuerzahler.von daher ist jeder Cent den der FCK weiter zahlt bzw zahlen kann , gut für den Steuerzahler.

Das ist ähnlich wie der Buchmacher der seinen Schuldner nicht erschießt, weil dann ja auch die Kohle weg ist...
Ja ok, hinkt etwas, aber grob passt es :)
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon Miggeblädsch » 13.01.2020, 12:03


Also mir geht die Geschichte einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich versuche immer, egal bei welchem Thema, die Dinge logisch zu betrachten. Ich mache mir nun seit Tagen Gedanken über die völlig bizarre und unverständliche Vorgehensweise unseres Oberbürgermeisters. Was könnte ein logischer Grund dafür sein, völlig ohne Not der Entscheidung des Stadtrates vorzugreifen und somit versuchen, die Entscheidung gegen den FCK zu beeinflussen?

Ich will hier ausdrücklich voranstellen, dass die folgenden Gedanken ausschließlich auf logischen Überlegungen basieren und somit dem Bereich der Vermutung bzw. Verschwörungstheorie zuzuordnen sind. Da mich diese Gedanken die letzten Tage allerdings sehr beschäftigen, will ich sie mit euch teilen:

Fakt ist, dass sich Weichel dafür einsetzt, dem FCK nicht ohne Gegenleistung die Miete zu reduzieren. Somit erschwert er ein Investorenkonzept oder verhindert es sogar. Das können wir, glaube ich, als Fakt so stehen lassen, oder?

Weiterer Fakt dürfte sein, dass damit eine Insolvenz des FCK befeuert, zumindest aber in Kauf genommen wird. Auch das dürften wir als Tatsache bewerten, oder?

Meine Überlegungen gingen zunächst in die Richtung, dass im Falle einer Insolvenz des FCK die Insolvenz der Stadiongesellschaft unmittelbar folgen wird und somit nicht nur für den FCK, sondern auch für den Steuerzahler der größtmögliche Schaden verursacht wird. Nicht anderes würde nämlich passieren!

In meinen vorangegangenen Beiträgen habe ich das als kurzsichtiges und verantwortungsloses Handeln des Oberbürgermeisters eingestuft. Und es würde logischerweise gleichzeitig bedeuten, dass Herr Weichel nicht über die nötige Intelligenz verfügt, die vorgenannten Zusammenhänge überhaupt erst zu erkennen. Da müsste er schon saublöd sein. Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Ich will mir auch nicht vorstellen, dass er den Totalschaden für den Steuerzahler bewusst in Kauf nimmt. Also schließe ich in meinen folgenden Überlegungen aus, dass Herr Weichel aus Dummheit oder gar grob fahrlässig eine Insolvenz der Stadiongesellschaft herbeiführen will. Stimmt ihr mir da zu?

Somit ist für mich logisch, dass Weichel einen "Plan B" hat. Es wird ihm wohl bewusst sein, dass er mit seinem Vorpreschen eine Insolvenz des FCK nicht nur in Kauf nimmt, sondern sogar befeuert. Also er scheint eine Lösung in der Hinterhand zu haben, aus der die Stadiongesellschaft seiner Meinung nach zunächst halbwegs glimpflich heraus kommen könnte. An dieser Lösung wird der FCK dann allerdings nicht mehr teilhaben, er ist dann Geschichte. An diesem "Plan B" kann eigenlich nur einer beteiligt sein, und der heißt Flavio Becca. Er ist und war der einzige ernsthafte Verhandlungspartner Weichels in dieser Sache.

Und nun meine "Verschwörungstheorie":

Seit geraumer Zeit bereits waren sich die Herren Weichel und Becca grundsätzlich einig. Nur der lästige FCK war ein Klotz am Bein. Nachdem Patrick Banf als guter Freund Weichels auf dem Thron des Betzenbergs saß, war die Gelegenheit günstig. Unter Befeuerung diverser Medien wurde das Bild des Milliardärs entworfen, der den FCK und somit die Stadt retten wird, während intern im FCK unter Banf alles dafür getan wurde, dem vermeintlichen "Retter" möglichst viel Macht und Einfluss zu verschaffen, ohne dass dieser ernsthaft den Geldbeutel öffnen oder verbindliche Unterschriften leisten musste. Und ganz wichtig: Je näher der FCK an der Insolvenz dran ist, desto einfacher öffneten sich die Türen für Becca.

So war der Plan. Dann funkte der "lästige Littig" dazwischen, indem er andere Wege und Investoren suchte, die nicht Becca heißen. Also wurde er abserviert. Nur eines konnte Becca nicht abservieren: Uns Fans uns Mitglieder. Wir haben uns gewehrt, und die alte Vereinsführung in die Wüste geschickt.

Nun haben wir eine neue Vereinsführung. Die hat dann gleich mal klargestellt, dass nun ernsthaft agiert wird, unter Anerkennung des 4-Säulen-Modells und zum Wohle des FCK. Seither hat man von Becca nichts mehr gehört beim FCK. Aber mit Weichel steht er nach wie vor in Verhandlungen.

Da man den FCK nun nicht mehr einfach so manipulieren kann, muss er aus dem Weg geräumt werden. Nur eine Insolvenz des FCK löst die Stadiongesellschaft aus seiner Verpflichtung und somit hat sich auch das Vorkaufsrecht des Vereins für die Immobilie Betzenberg erledigt 8-)

Also wird die Insolvenz des FCK nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern noch zusätzlich befeuert.

Ich persönlich sehe nur diese beiden Möglichkeiten:
a) Weichel ist saudumm
b) Weichel und Becca ziehen weiterhin ihr Ding durch, an welchem sie seit langem "arbeiten"

Ich bin absolut dankbar für weitere logische Sichtweisen, aber ich persönlich sehe nur diese beiden, also eigentlich nur Möglichkeit b) ...

Fazit: Sollte es so sein, dass meine Gedanken mehr sind als eine Verschwörungstheorie und die Interessen des FCK wirklich keinerlei Rolle mehr in den Überlegungen des Oberbürgermeisters spielen, dann sollten wir als FCK besser auch umdenken.

Bisher sollte der FCK immer zur Stadt halten und sich seiner Verantwortung bewusst sein. Aber wenn die Stadt einseitig den FCK fallen lässt, dann sollten auch wir nicht auf unsere Rechte verzichten. Wir sind ja schließlich nicht auf der Wurstsuppe dahergeschwommen.

Unser juristischer Experte Prof.Wilhelm sollte den Mietvertrag mit der Stadt anfechten. Ich bin kein Jurist, aber so viel Ahnung habe ich, dass ich hier 2 Ansatzpunkte sehe, welche den Pachtvertrag von vornherein nichtig machen:

1) die Verpflichtung des Mieters FCK, über Miete und Betriebskosten hinaus auch noch die Instandhaltungskosten zu übernehmen, und das, ohne irgendeinen Gegenwert, verstößt gegen die "Grundsätze von Treu und Glauben" gemäß §242 BGB und ist somit als sittenwidrig einzustufen, was den Vertrag entweder von Vornherein nichtig machen würde, oder die Stadt müsste dem Verein sämtliche vom FCK seit Pachtbeginn getragenen Instandhaltungskosten wieder erstatten.

2) die Miete, die vereinbart wurde, entspricht nicht dem marktüblichen Vergleich, sondern ist lediglich an der Zinslast der Stadiongesellschaft bemessen. Diese wiederum ist nur deshalb so hoch, weil die Stadt mit ihrem unsäglichen Finanzierungsmodell "Scheiße gebaut" hat. Der FCK hatte keinen Einfluss darauf und hatte von Anfang an niemals eine Chance, zu gesunden. Dieser Vertrag hätte von Anfang an niemals geschlossen werden dürfen und dürfte auch von daher anfechtbar sein.

Bisher war das ein NO-GO, weil FCK und Stadt immer verbunden waren und uns die Stadt auch immer nach Kräften geholfen hat. Aber wenn die Stadt uns nun den Krieg erklärt, dann sollten auch wir zu den Waffen greifen. Was meint ihr?
Jetzt geht's los



Beitragvon Betze_FUX » 13.01.2020, 12:16


Miggeblädsch
Ich glaube nicht dass das "Plan B" ist.
Ich befürchte das ist Plan A!!!

In letzter Instanz würde ich auch sagen, "dann spielen wir halt woanders Fussball". Wenn es aber wirklich soweit kommt, dann ist das Tuch tatsächlich gerissen.
Ich würde das wirklich nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht ziehen...
Natürlich kann man das ja in dem ein oder anderen Gespräch mit der Stadt oder der SG Mal anklingen lassen... :love:
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon jacuzzi » 13.01.2020, 12:30


Miggeblädsch hat geschrieben:(...) Ich bin kein Jurist, aber so viel Ahnung habe ich, (...)


Nein. Das ist Pseudo-Jura, was sich an diese Aussage anschließt. Macht den Diskurs insgesamt nicht besser, sondern eher verworrener.

Und bei allen Handelnden davon auszugehen, dass die immer einen Plan "A", "B" oder sonstiges verfolgen, könnte auch ein Irrtum sein. (Verschwörungstheorien brauchen übrigens zumeist genau das.) In diesem Fall könnte zum Bsp. auch das Verhältnis zwischen Stadtrat und OB berücksichtigenswert sein. Je schwieriger das wäre, desto weniger bedeutsam wären dann auch die OB-Pläne.



Beitragvon Miggeblädsch » 13.01.2020, 12:43


Betze_FUX hat geschrieben:Miggeblädsch
Ich glaube nicht dass das "Plan B" ist.
Ich befürchte das ist Plan A!!!
.......


Die Möglichkeit, dass Herr Weichel schlicht und einfach nicht dazu in der Lage sein sollte, die Folgen seines Handelns zu erkennen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Die Möglichkeit, dass er von Anfang an einen Plan mit Becca verfolgt, bei welchem der FCK auf der Strecke bleiben wird, also quasi "geopfert" wird, will ich mir einfach nicht vorstellen. Aber es ist die einzig logische Erklärung, die ich persönlich habe.

Aber das will ich einfach nicht glauben wollen..... daher bin ich dankbar für jede andere logische Theorie, die mich von meiner Befürchtung abbringen könnte.
Jetzt geht's los



Beitragvon Nasenbär » 13.01.2020, 12:47


Miggeblädsch hat geschrieben:...
1) die Verpflichtung des Mieters FCK, über Miete und Betriebskosten hinaus auch noch die Instandhaltungskosten zu übernehmen, und das, ohne irgendeinen Gegenwert, verstößt gegen die "Grundsätze von Treu und Glauben" gemäß §242 BGB und ist somit als sittenwidrig einzustufen, was den Vertrag entweder von Vornherein nichtig machen würde, oder die Stadt müsste dem Verein sämtliche vom FCK seit Pachtbeginn getragenen Instandhaltungskosten wieder erstatten.
...


Dazu mal eine Frage: War es nicht bis zur letzten (?) Mietreduzierung so, dass vom Verein getätigte Instandhaltungsmaßnahmen angerechnet werden konnten?

Ich hab zu dem Thema nur das hier gefunden - und da war das Ganze noch "in der Diskussion":

Rheinpfalz vom 21.01.2018 hat geschrieben:...
Für die Zweite Liga solle der neue Vertrag weiterhin eine Miete von 2,4 Millionen Euro vorsehen, für die Dritte Liga von mindestens 425.000 Euro. Es solle dem 1. FCK nicht mehr möglich sein, anstehende Zahlungen durch anzurechnende Investitionen ins Stadion auszugleichen, wie dies in der Vergangenheit öfter der Fall gewesen sei.
...

Quelle: https://www.rheinpfalz.de/sport/fussbal ... dem-tisch/

Wenn das so gekommen ist und die jährlichen Instandhaltungskosten wirklich im siebenstelligen Bereich liegen, dann erscheint mir das ganz schön heftig und die "reduzierte" Miete in einem ganz anderen Licht... :nachdenklich:



Beitragvon Lonly Devil » 13.01.2020, 12:54


Miggeblädsch hat geschrieben: ... ...
Und nun meine "Verschwörungstheorie":

Seit geraumer Zeit bereits waren sich die Herren Weichel und Becca grundsätzlich einig. Nur der lästige FCK war ein Klotz am Bein.
... ...


Ja, für einige wäre es wohl besser wenn dieser lästige 1.FCK nicht mehr in dem Stadion spielen würde.

Seit über einem Jahr verhandelt die Stadt Kaiserslautern nach eigenen Angaben mit einem Investor über den Verkauf des Fritz-Walter-Stadions. Oberbürgermeister Weichel spricht ... ...
Der Verkauf sei aber schwierig, solange der 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga spiele.
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc- ... r-100.html

Meine Interpretation zum hervorgehobenen Satz:
Es wäre einfacher, wenn der 1.FCK überhaupt nicht mehr in dem Stadion spielen würde.
... (Weichel) "Noch ist aber weiter unklar, wie eine Nachnutzung aussehen könnte". https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc- ... r-100.html

Auch das kann ein Hinweis auf eine Planung OHNE den 1.FCK sein. Weshalb sonst, sollte man sich Gedanken über eine "Nachnutzung" machen?

Zum inzwischen gekürzten Artikel
https://www.swr.de/sport/fussball/1-fc- ... r-100.html

STAND: 19.3.2019, 8:21 Uhr


Miggeblädsch hat geschrieben:... ...
1) die Verpflichtung des Mieters FCK, über Miete und Betriebskosten hinaus auch noch die Instandhaltungskosten zu übernehmen, und das, ohne irgendeinen Gegenwert, ... ...

Selbst die Deckelung durch einen Höchstbetrag, ab dem dann der "Vermieter" gefragt ist, scheint es nicht zu geben.
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 13.01.2020, 13:03, insgesamt 2-mal geändert.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Miggeblädsch » 13.01.2020, 12:58


Nasenbär hat geschrieben:...
Dazu mal eine Frage: War es nicht bis zur letzten (?) Mietreduzierung so, dass vom Verein getätigte Instandhaltungsmaßnahmen angerechnet werden konnten?
.......


Nein, die Instandhaltungskosten wurden nicht grundsätzlich auf die Miete angerechnet, sondern es war in der Vergangenheit ab und zu -also gelegentlich- mal der Fall. Grundsätzlich hat immer der FCK die Kosten getragen. Und die waren immer sehr hoch, jedenfalls in der Vergangenheit. In den letzten beiden Jahren wurde dann wohl nur noch das gröbste erledigt.
Jetzt geht's los



Beitragvon De Sandhofer » 13.01.2020, 13:32


Bevor jetzt die Spekulationen ins Uferlose schießen, hat die KKZ neue Informationen.
Ja wir hatten bis heute Weihnachtsferien und starten jetzt wieder los im Neuen Jahr. Die Pause hat gut getan und ich habe wieder die Akkus gefüllt, durch lange Spaziergänge mit meinen Hunden, in den tief verschneiten Wäldern rund um Bad Sandhofen.
Becca und seine rechte Hand Jim 2910 wollen im Zentrum der Sahara eine Shopping Mall eröffnen. Aus Sicht des Klimaschutzes soll sie für die Völker und Stämme, die am Rande der Wüste leben gut zu Fuß erreichbar sein. Wir von der KKZ gehen von einem ähnlichen Erfolg aus, wie danals mit angeblich 20 Mio. den FCK in die CL. zu führen.
Bei Ob Weichel halten sich hartnäckig Gerüchte, er wolle mit Andrea Nahles, der ehemaligen Weinkönigin von Norderney ein Weingut in der Nähe von Alzey erwerben, um dort einen autofreundlichen Weißherbst anzubauen, den "Alzey gute Fahrt". Auch für Fußgänger bzw. Wanderer sollen es ein edles Tröpfchen geben einen "Riesling to go". Beide erklärten in einem Gespräch, sie wollen wieder mit Produkten arbeiten, die zweistellige Prozentzahlen garantieren.
Bitte nur KoppKino und nicht bierernst nehmen :wink: :p :wink:



Beitragvon Nasenbär » 13.01.2020, 13:46


Miggeblädsch hat geschrieben:Nein, die Instandhaltungskosten wurden nicht grundsätzlich auf die Miete angerechnet, sondern es war in der Vergangenheit ab und zu -also gelegentlich- mal der Fall. Grundsätzlich hat immer der FCK die Kosten getragen. Und die waren immer sehr hoch, jedenfalls in der Vergangenheit. In den letzten beiden Jahren wurde dann wohl nur noch das gröbste erledigt.


OK - verstehe.
Find ich dann aber erst recht eine komische Klausel.
Das bedeutet ja, dass jetzt überhaupt niemand mehr ein Interesse daran / einen Anreiz hat was für die Instandhaltung auszugeben. :?
Und erfahrungsgemäß kostet jeder Euro, den man jetzt NICHT ausgiebt in einigen Jahren zehn Euro.




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