Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon FCKPersey1962 » 06.02.2020, 12:25


Littig, als Fraktionsvorsitzende, wird hier auch sehr gut informiert sein.
Inzwischen dürfte auch durchgerungen sein, wer hier von den Investoren nichts gegen Aktienanteile für die Stadt hat, sollte es so sein. Ich frage mich nur was am letzten So diesbezüglich besprochen war, dass jetzt plötzlich Aussage gegen Aussage steht. Das stinkt doch gegen den Himmel.... :nachdenklich:
Dauerkarte Süd 3.1



Beitragvon SuperMario » 06.02.2020, 12:37


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
[...]

Inhaltlich ist das folglich sehr wenig, was der FCK da rausgehauen hat. Letztlich ist das nicht viel mehr als reine Stimmungmache, und die Stimmung, die damit gemacht wird, ist nach meiner Meinung für die Interessen des FCK nicht wirklich förderlich.

Sowohl der OB als auch der FCK verfolgen hier jeweils völlig legitime Interessen. Letztlich wird ein Kompromiss gefunden werden müssen. Über den Kompromiss entscheidet der Stadtrat. Aufgabe des FCK wäre es folglich, so vorzugehen, dass eine Mehrheit der Stadtratsmitglieder von einem Kompromiss überzeugt wird, der für den FCK möglichst vorteilhaft ist. Und ob da dieses Gepoltere gegen einen Oberbürgermeister, der jahrelang jedem Mietreduzierungsansinnen des FCK - solange dieser noch ein Verein war - anstandslos nachgekommen ist (und dafür sicher regelmäßig ordentlich Gegenwind aus Mainz bekommen hat), wirklich zielführend ist, wage ich zu bezweifeln.

Der FCK macht meiner Meinung nach einen großen Fehler, wenn er vergisst, dass das K in FCK für Kaiserslautern steht. Er sollte sich nicht gegen die Stadt stellen, die er repräsentiert (und die für ihn immerhin jedes Jahr 2,95 Millionen nur an Zinsen abdrückt). Wir wollen hier ja noch eine Weile bleiben, oder nicht?

Und übrigens: wird kein Kompromiss gefunden, dann kommt wieder Becca, übernimmt den ganzen Kladderadatsch und baut das KaiserKarree. Das Vier-Säulen-Modell können wir uns dann in die Haare schmieren.


Selten so wahre Worte hier gelesen wie die deinen. Finde ich gut!
Cogito, ergo sum!



Beitragvon Chrisss » 06.02.2020, 12:38


Ich glaube, die betroffenen Investoren wissen eigentlich selbst nicht mal ein Bruchteil dessen, was Ken hier erläutert hat. Das meinte ich ursprünglich mit "planlos" – man versucht hier Leute an einen Tisch zu setzen, die Entscheidungen oder Ideen mittragen sollen, aber von der Thematik nur wenig Ahnung haben. Wenn dann alle nicht an einem Strang ziehen, und irgendeiner Person, z. B. unserem Aufsichtsrat-Juristen oder der Wirtschaftsprüfern, bzgl. ihrer Auffassung vertrauen, wird's halt wild. Wenn dann noch persönliche Sympathien hinzukommen, "der OB wird so mies angegangen" ... joa, ist das halt FCK 2020. Der große Fehler ist halt, dass diese ganzen Leute es nicht schaffen, Diskrepanzen intern zu klären und dann gemeinsam eine Linie zu fahren. Das wäre so bitternötig momentan, aber es geht weiter wie immer. Die sitzen alle in einem Boot, wenn es untergeht, wird's für alle scheiße.



Beitragvon wernerg1958 » 06.02.2020, 12:50


@Chrisss,
das Problem ist viel Banaler, da sind zwei welche erhebliche Schulden haben, einer braucht das Geld des
Anderen und keiner weis wo es herkommen soll, jeder hofft auf Investoren aber keiner hat Investoren die soviel Kapital bringen können, daß der Schuldenknoten aufgeht. Es geht nur darum, so sehe ich das, wer am Ende als Schuldiger da steht wenn die Stadiongesellschaft und der FCK in Insolvenz gehen, genau das wird nämlich passieren. Wo bitte soll wer für den FCK mit oder ohne Mietnachlass die nötigen 12 mit Mietnachlass und 15 Mio ohne Mietnachlass herkommen? Diese Frage muss der FCK mir als allererstes beantworten und ich bin sicher das kann er nicht!
So schauts aus...................



Beitragvon mann in rot » 06.02.2020, 13:27


wernerg1958 hat geschrieben:@Chrisss,
das Problem ist viel Banaler, da sind zwei welche erhebliche Schulden haben, einer braucht das Geld des
Anderen und keiner weis wo es herkommen soll, jeder hofft auf Investoren aber keiner hat Investoren die soviel Kapital bringen können, daß der Schuldenknoten aufgeht. Es geht nur darum, so sehe ich das, wer am Ende als Schuldiger da steht wenn die Stadiongesellschaft und der FCK in Insolvenz gehen, genau das wird nämlich passieren. Wo bitte soll wer für den FCK mit oder ohne Mietnachlass die nötigen 12 mit Mietnachlass und 15 Mio ohne Mietnachlass herkommen? Diese Frage muss der FCK mir als allererstes beantworten und ich bin sicher das kann er nicht!
So schauts aus...................

das problem ist noch viiieeel banaler!!!!
der FCK braucht den mietnachlass sonst geht er insolvent! die stadt braucht den FCK als mieter des stadions!
kein FCK, kein mieter, kein mieter insolvenz der stadiongesellschaft, die stadt bleibt auf einem hohen 5-stelligen betrag sitzen!
also braucht der FCK die stadt. und die stadt den FCK! und das ist das einzige was zählt! sollte einer dieser beiden, mittlerweile unliebsamen partner, hier nicht mitziehen, gehen beide unter.
aber lieber werden hier intrigen gesponnen, dass die drehbuchautoren von dallas blas werden.... :cry:
Es ist nicht die Zeit objektiv zu werden!!



Beitragvon Satanische Ferse » 06.02.2020, 13:33


@ SuperMario

Die Pressemitteilung des FCK habe ich nochmal eingehend geprüft, aber eine Passage, in der der OB - so wie du das formuliert hast - zum Abschuss durch die Fans frei gegeben wird, die kann ich nicht finden.

Der OB hat sich bereits öffentlich darüber beklagt, er sei in der Vergangenheit von Fans beim Stadiongang zuweilen verbal angegangen worden. Dass er in einer so fußballgeprägten Stadt wie Kaiserslautern als Nichtfußballaffiner einen gewissen Wettbewerbsnachteil hat, das wundert nicht. Aber von einer übergriffigen Stimmung zu reden ist doch weit her geholt. Nicht einmal in der aktuellen Situation.

Aber wenn Klaus Weichel auf der Stadtratssitzung ordentlich in Richtung FCK austeilt, dann macht er sich zwangsläufig zum Gegenstand von Widerspruch.. War selbst anwesend, und mir sind da einige Punkte aufgestoßen.

Zum Beispiel knallt er gleich zu Anfang diese Summe von 157 Mio raus. Eine Summe, die von der Öffentlichen Hand - angeblich - subventionsgleich in den FCK geflossen sei. Das ist populistisch und entspricht so platt und undifferenziert in die Menge geworfen nicht den Tatsachen.

Dann behauptet er, als würde man seitens des FCK es so hinstellen, man wäre an dem WM-Desaster nicht mitbeteiligt. Sicher da hat man sich mitreißen lassen und schön mitgemacht. Aber, dass der FCK damals von sich selbst aus mit der Forderung auf das Land zugegangen ist, das ist doch wohl auch grober Unfug. Die Initiative kam klar aus Mainz.

Dann knallt Herr Weichel das mit dem Sonntagsgespräch raus. In der Pressemitteilung der Stadt wird der OB folgend wiedergegeben: "Auf Seiten der Investoren habe man Verständnis für das Ansinnen der Stadt über eine Aktien-Übertragung gezeigt".

Das ist so formuliert - dass man als Zuhörer den Eindruck gewinnt, dass alle Anwesenden damit d'accord gingen. Genauer formuliert hätte das so heißen müssen, dass es unter den anwesenden Investoren welche gab, die dafür Verständnis hatten... Gehe mal stark davon aus, dass Herr Weichel die Protagonisten von Banf bis Buchholz persönlich kennt. Dass er vor allem über die tiefergehenden Vorgänge der Vergangenheit bestens informiert ist. Dass er auch Bescheid weiß, über die tiefen Zerwürfnisse der jüngsten Vergangenheit. Wie kann er da während der Stadtratssitzung so einen Keil raushauen, der von der neuen Vereinsführung - die ja eigens mit großer Mehrheit von den Mitgliedern als Reaktion auf die Machenschaften der jüngsten Vergangenheit eingesetzt wurde - als Affront aufgefasst werden muss. Soll man das etwa vonseiten des FCK kommentarlos über sich ergehen lassen? Wohl nicht. Oder will hier jemand behaupten, dass Klaus Weichel nicht über das informiert ist, was beim FCK in zähen Monaten abgelaufen ist? Geht man davon aus, dann ist das Verhalten von Herrn Weichel alles andere als diplomatisch.

Und Diplomatie erwarte ich von dem obersten Repräsentanten der Stadt. Unterlässt er diese, dann provoziert an zwangsläufig Widerspruch. Alles andere als diplomatisch war in der Sitzung auch sein Verhalten gegenüber den einzelnen Stadtverordneten. Er ist diesen gewählten Vertretern sehr oft in die Parade gefahren - sogar während deren Ausführungen, hat sie abgekanzelt, als wären sie Schulbuben. Mir kam das so vor, als säße dort vorne so eine Art von Feudalherr, der seine Untergebenen zwar sich artikulieren lässt, aber klar macht, das er sowieso das letzte Wort hat, und das klar ist, dass er bestimmt, wo die Reise hingeht. Also, das war mein persönlicher Eindruck von dieser Veranstaltung. Andere mögen das vielleicht anders sehen.

Ich würde mir wünschen, dass die Handelnden Zurückhaltung üben, sich zusammenreißen und an einer Konzeption arbeiten, die der Stadt Kaiserslautern und dem FCK eine nachhaltige Zukunft beschert. Man muss den Eindruck haben, dass immer noch die Geister der jüngsten Vergangenheit die Agenda bestimmen. Ich möchte in dem ausgehandelten Konzept nicht mehr die Buchstaben B im Vordergrund sehen, sondern die Buchstaben M und W - M wie Merk, W wie Weichel, wie Wagner, wie Weimer und wie Wilhelm!

Die Stadt Kaiserslautern und der FCK müssen miteinander kooperieren, sonst geht das für beide Seiten gehörig in die Hose. Als Bürger dieser Stadt erwarte ich auch, dass der OB seine Stadt gegenüber der übergeordneten Instanz - dem Land - verteidigt. Auch in dieser Hinsicht erwarte ich von meinem Stadtoberhaupt ein mehr an Widerstandsgeist.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon tfbo1986 » 06.02.2020, 13:34


mann in rot hat geschrieben:
wernerg1958 hat geschrieben:@Chrisss,
das Problem ist viel Banaler, da sind zwei welche erhebliche Schulden haben, einer braucht das Geld des
Anderen und keiner weis wo es herkommen soll, jeder hofft auf Investoren aber keiner hat Investoren die soviel Kapital bringen können, daß der Schuldenknoten aufgeht. Es geht nur darum, so sehe ich das, wer am Ende als Schuldiger da steht wenn die Stadiongesellschaft und der FCK in Insolvenz gehen, genau das wird nämlich passieren. Wo bitte soll wer für den FCK mit oder ohne Mietnachlass die nötigen 12 mit Mietnachlass und 15 Mio ohne Mietnachlass herkommen? Diese Frage muss der FCK mir als allererstes beantworten und ich bin sicher das kann er nicht!
So schauts aus...................

das problem ist noch viiieeel banaler!!!!
der FCK braucht den mietnachlass sonst geht er insolvent! die stadt braucht den FCK als mieter des stadions!
kein FCK, kein mieter, kein mieter insolvenz der stadiongesellschaft, die stadt bleibt auf einem hohen 5-stelligen betrag sitzen!
also braucht der FCK die stadt. und die stadt den FCK! und das ist das einzige was zählt! sollte einer dieser beiden, mittlerweile unliebsamen partner, hier nicht mitziehen, gehen beide unter.
aber lieber werden hier intrigen gesponnen, dass die drehbuchautoren von dallas blas werden.... :cry:


so siehts aus und dann ist Kaiserslautern bald nur noch eine kleine Stadt im Pfälzerwald. Zum Glück bin ich kein Kneipenbesitzer in KL denn da wäre ich schon vorm Rathaus, da diese Existenzen auch gefährdet werden.



Beitragvon WernerL » 06.02.2020, 13:35


mann in rot hat geschrieben:
aber lieber werden hier intrigen gesponnen, dass die drehbuchautoren von dallas blas werden.... :cry:


Übrigens auch das für mich schon immer ein Argument pro EINEM Besitzer, also dem englischen Modell.
Hat man eben nur den einen dann kommen Diskussionen wegen unterschiedlicher Interessenslage garnicht auf und es kann an einem Strang gezogen werden.

"Viele Köche verderben den Brei"
"Sind 2 verantwortlich ist keiner verantwortlich"

Ich kann mich nicht erinnern wann beim FCK einmal richtige Einigkeit geherrscht hat.
Man muss sich schon fragen wie gerade ein FCK in seinen Dauerdiskussionen überhaupt Titel gewinnen konnte?!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Ke07111978 » 06.02.2020, 14:52


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Logischerweise erhöht eine Verringerung deiner Assets dein Insolvenzrisiko.


Welche "Assets" werden denn verschoben? Hast du das gegoogelt? Oder woher stammt dein Wissen? Die Aktivseite des FCK ist doch gar nicht betroffen in einer solchen Transaktion.

Gehen wir mal davon aus, der Bürgermeister will auf eine künftige Forderung der Stadt gegen den FCK nicht verzichten, sondern möchte diese Forderung in Form einer Sachkapitalerhöhung in den FCK einlegen. Im Gegenzug erhält er Aktien. Sollte dies das angestrebte Geschäft sein, ist der Begriff Pachtreduzierung oder Verzicht schon falsch. Die Stadt erhält dann Aktien statt Geld. Die Pacht bleibt gleich. Darauf haben sowohl Michael Littig als auch Rainer Kessler im Layenberger Fan-Talk zurecht hingewiesen.

Betrachtet man dieses Geschäft näher, muss man die Werthaltigkeit der eingebrachten Forderung beurteilen. Es werden Forderungen (bei einem Zeitraum von zwei Jahren) in Höhe von EUR 5,5 Mio. als Sacheinlage in den FCK eingebracht. Da der FCK und die Stadt gemeinsam festgestellt haben, dass die marktgerechte Miete bei ungefähr 0,5 Mio. liegt, spricht einiges dafür, dass die Forderungen nicht in voller Höhe werthaltig sind. Zudem Sind es Forderungen gegen einen Schuldner der diese - status quo - nicht zahlen kann. Das hat er gerade im Stadtrat erklärt und ist Grundlage des Antrags zur Fortschreibung des reduzierten Pachtvertrages. Ohne diese Bedürftigkeit dürfte der Stadtrat einer Reduktion gar nicht zustimmen. Insofern bleibt festzuhalten, dass der FCK für eine mind. der Höhe nach zweifelhafte Forderung Aktien an einen Gläubiger gibt. Dieser Gläubiger ist anschließend auch Aktionär. Denn die Stadt ist danach sowohl Gläubiger (über den Pachtvertrag) als auch Aktionär.

Für andere Gläubiger des FCK könnte sich daraus die Frage ergeben ob dies der vertraglich zugesicherten Ranggleichheit ihrer Forderungen widerspricht. Vgl. den Beitrag zu Parri-Passu-Regelungen.

Zudem gibt es Kapitalerhaltungsgrundsätze. Um es plastisch zu machen: Wenn Du morgen zum FCK gehst und sagst, dass deine Cola Dose EUR 1 Mio. wert ist und der FCK dir im Zuge einer Sachkapitalerhöhung entsprechende Aktien gibt, dann stellt sich die Frage der Werthaltigkeit. Auf diese Art und Weise kann man sein Eigenkapital nämlich beliebig erhöhen. Dem hat der Gesetzgeber im Sinne des Gläubigerschutz einen Riegel vorgeschoben. Den die Gläubiger müssen sich auf die Wahrheit und Richtigkeit der Bilanz verlassen können. Die Wirtschaftsprüfer müssen nämlich spätestens bei der Erstellung des Jahresabschluss die Angemessenheit prüfen. Ist diese nicht gegeben, muss Du den Wert abschreiben - dein Eigenkapital reduziert sich wieder. Die selbe Logik gilt für die Einbringung der Forderung der Stadt.

Nehmen wir nur mal diesen Sachverhalt und diese Struktur (welche bei weitem nicht die einzig Mögliche ist) und schauen uns an welche Fragen sich daraus ergeben:

Kann der Geschäftsführer der GmbH & Co. KG einer solchen Transaktion zustimmen? Welche Haftungsrisiken ergeben sich für ihn. Verstößt er gegen Klauseln anderer Kreditverträge (Sparkasse, Anleihe, Kapilendo, Quattrex) etc? Verstößt er gegen Kapitalerhaltungsvorschriften etc.

Das gleiche gilt für den e.V. als Gesellschafter und den Aufsichtsrat bzw. Beirat.

Müssen andere Gläubiger einer solchen Transaktion ggf. zustimmen. Wenn ja, wie kann ich deren Zustimmung einholen z.B. im Falle der Anleihegläubiger oder der Gläubiger über Kapilendo?

Ist die Stadiongesellschaft überhaupt berechtigt eine solche Transaktion durchzuführen?

Was passiert wenn die Werthaltigkeit der Sachkapitalerhöhung nicht bestätigt wird? Muss dann die Stadiongesellschaft den Wert ihrer Aktien abschreiben. Im Sinne der Maßgeblichkeit evtl. auch die Investoren. Es entstehen Verluste, die ggf. nichtmal steuerlich anerkannt werden.

Was passiert wenn die Transaktion als nicht rechtmäßig eingestuft wird, weil eben gegen Kaitalerhaltungsgrundsätze oder die Rechte anderer Gläubiger verstoßen wurde und diese dann rückabgewickelt werden muss.

Ich finde es erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit diese Fragen abschließend bewertet und von dir auf eine hypothetische Denksportaufgabe für einen Insolvenzverwalter reduziert werden. Auf Basis völlig unvollständiger Informationen. Das sind nämlich rechtliche, ökonomische und nicht zuletzt (für die Investoren) kommerzielle Problemstellungen die mit Sicherheit zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantwortet sind und aufgrund von Interpretationspielräumen auch nur bedingt bewertet werden können. Exakt das hat der FCK mitgeteilt und von erhebliche Risiken gesprochen (was ich teilen würde). 1% Risiko ist dann wohl eher euphemistisch.

Über allem schwebt zudem die Frage, warum der FCK der Forderung der Stadt denn nicht einfach nachkommen sollte, wenn das so unproblematisch ist? Wo ist der Nachteil für den FCK? Der kann ja sein Kapital beliebig oft erhöhen. Du unterstellst ja, dass die FCK Führung leichtfertig die Existenz des Vereins aufs Spiel setzt indem sie überzogene Forderungen stellt. Ganz ehrlich: Warum sollten diese Herren das tun? Für ein Ehrenamt? Keiner der Investoren hat was gegen die Hingabe der Aktien zur Stadt? Der FCK wäre für zwei Jahre ausreichend finanziert, der OB, die Stadt, das Land, die potentiellen Investoren - alle wären glücklich. Nur die FCK Führung hat diese traumhafte Lösung torpediert und ihr im Weg gestanden? Ganz ehrlich, soviel Fantasie kann ich gar nicht aufbringen. Was sollen die Herren davon haben?

Sich hier hinzustellen und einfach zu behaupten, die Pressemitteilung des FCK wäre reine Stimmungsmache, ist schon ein starkes Stück. Zumal ich mir das gerade bei Markus Merk und Rainer Kessler in keiner Art und Weise vorstellen kann. Vielmehr ist es meines Erachtens so, dass die Herren bis an die Grenze dessen was möglich ist, versuchen einen tragbaren Kompromiß für alle Seiten zu erzielen. Es war auch nicht der FCK, der diese Diskussion völlig unnötiger Weise in die Öffentlichkeit getragen hat. Das war die Stadt. Warum hat man das gemacht?

Und hier kommen wir zu dem was auch die Miggeplädsch schon geschrieben hat: Die Verantwortung des Landes. Der SPD Oberbürgermeister hat ja nicht etwa aus sich selbst heraus das Gespräch mit dem Land gesucht oder etwa versucht das Land mit zur Verantwortung zu ziehen. Vielmehr musste er vom Stadtrat dazu aufgefordert werden. Er will - m. E. aus parteipolitischem Kalkül heraus völlig verständlich - die Landes SPD aus der Sache raushalten. Also stellt er einen nicht konsensfähigen Antrag, der ja jetzt schon 2x faktisch abgelehnt (verschoben) wurde. Er hat also überhaupt keine Mehrheit im Stadtrat für seinen Antrag. Er ist aber der einzige der agieren kann. Die Frage ist nur ob er im Sinne der Stadt und des Steuerzahlers agiert. Logisch finde ich sein Verhalten jedenfalls nicht. Insbesondre vor dem Hintergrund der Alternative. Nämlich der Insolvenz. Hierzu hat der User Carpe-diabolos einen sehr schönen Leserbrief in der Rheinpfalz gehabt. Und insbesondere auch nochmal das Thema Kaiser-Karre beleuchtet und die entsprechende Mittelverwendung der Tilgungsrücklage hinterfragt.

Zum Schluß: Wir können ja folgendes vorgeschlagen, da der OB so extrem auf seine Forderung nach Aktien fixiert zu sein scheint: Die Stadt bringt das Stadion als Sachkapitalerhöhung ein. Nur das Stadion. Das arrondierende Gelände kann die Stadiongesellschaft behalten. Im Gegenzug erhält er 20-40% der Aktien am FCK und kann dann nachhaltig an der Erholung profitieren. Ein Immobilienwertgutachter stellt den objektiven Marktwert fest - und alle sind glücklich. Alternativ kann er das Stadion zum selben Preis an den FCK verkaufen. Ich bin mir sicher keiner der Investoren, keiner aus der FCK-Führung hätte etwas dagegen. Die ganzen oben aufgeführten Fragestellungen wären auch deutlich klarer und einfacher zu beantworten.

Oh STOP: Dann wir ja aber transparent, das die Finanzierung unnötig teuer und aufgebläht war. Dann müsste ja einer die politische Verantwortung dafür übernehmen, das der FCK über EUR 40 Mio. an Pacht gezahlt hat, Millionen Beträge in die Instandhaltung des Stadion investiert hat und trotzdem noch kein Cent der Schulden durch die Stadt zurückgezahlt wurde. Genau diese Verantwortung will aber keiner übernehmen. Damit sind wir wieder am Anfang und führen Diskussionen darüber wie man völlig unverhältnismässige Pachtzahlungen aus einer fast schon toten Kuh herausmelken kann. Das wird jedes Jahr schwerer, was ebenfalls seit Jahren absehbar ist.

Der FCK hat nach der vermeintlichen Entschuldung durch den Jäggi-Deal. Jedes Jahr mehr seiner Substanz ausgehaucht. Teilweise beschleunigt durch schlechte Führung, teilweise verlangsamt durch gute Führung, aber in Summe ging es kontinuierlich berg ab. Die Pachtzahlungen haben ihn erst langsam, dann immer schneller die Luft abgeschnürt. Gerne mal die sehr gute Reportage von B. Schmidt dazu anschauen - das war 2008 nicht anders als heute. Aktuell hat der Verein EUR 20 Mio. Schulden. Nahezu jeden Vermögenswert verpfändet oder verkauft, den es gab und ein 10-12 Mio. EUR Defizit vor der Brust, welches für nächstes Jahr gedeckt werden muss. Für dieses schwarze Loch versuchen wir zur Zeit Investoren zu gewinnen. Das es überhaupt Menschen gibt, die sich dafür interessieren ist ausschließlich den immateriellen Werten des FCK zu verdanken. Seiner Bekanntheit, seiner Marke, seiner Fanbase. Um diese Werte zu erhalten brauchst du Erfolge und du brauchst das Gefühl, das die Menschen Fans und Mitglieder wieder etwas dazu beitragen können, dass der FCK erfolgreich ist. Ohne das geht es nicht - und die höchste, am weitesten über dem Markt liegende Pacht aller Zweit- und Drittligisten zu zahlen ist kein Erfolgserlebnis sondern das Gegenteil. Es tötet deinen Mieter. Jeder durchschnittliche Mieter im Einzelhandel hat eine umsatzabhängige Miete. Weil der Vermieter weis, dass er eine hohe Miete auf Dauer nur erhalten kann, wenn sein Mieter erfolgreich wirtschaftet und eine zu Hohe Miete in der Krisensituation im Regelfall dessen Existenz vernichtet. Davon hat dann weder er was noch der Mieter.

Das wissen auch die Investoren und darum sind sie eben nur bereit zu investieren, wenn ein entsprechendes Modell auch für den FCK umgesetzt wird - oder noch besser: der FCK wieder Eigentümer des Stadion wird.



Beitragvon SuperMario » 06.02.2020, 15:10


Satanische Ferse hat geschrieben:@ SuperMario

Die Pressemitteilung des FCK habe ich nochmal eingehend geprüft, aber eine Passage, in der der OB - so wie du das formuliert hast - zum Abschuss durch die Fans frei gegeben wird, die kann ich nicht finden.

Der OB hat sich bereits öffentlich darüber beklagt, er sei in der Vergangenheit von Fans beim Stadiongang zuweilen verbal angegangen worden. Dass er in einer so fußballgeprägten Stadt wie Kaiserslautern als Nichtfußballaffiner einen gewissen Wettbewerbsnachteil hat, das wundert nicht. Aber von einer übergriffigen Stimmung zu reden ist doch weit her geholt. Nicht einmal in der aktuellen Situation.

Aber wenn Klaus Weichel auf der Stadtratssitzung ordentlich in Richtung FCK austeilt, dann macht er sich zwangsläufig zum Gegenstand von Widerspruch.. War selbst anwesend, und mir sind da einige Punkte aufgestoßen.

Zum Beispiel knallt er gleich zu Anfang diese Summe von 157 Mio raus. Eine Summe, die von der Öffentlichen Hand - angeblich - subventionsgleich in den FCK geflossen sei. Das ist populistisch und entspricht so platt und undifferenziert in die Menge geworfen nicht den Tatsachen.

Dann behauptet er, als würde man seitens des FCK es so hinstellen, man wäre an dem WM-Desaster nicht mitbeteiligt. Sicher da hat man sich mitreißen lassen und schön mitgemacht. Aber, dass der FCK damals von sich selbst aus mit der Forderung auf das Land zugegangen ist, das ist doch wohl auch grober Unfug. Die Initiative kam klar aus Mainz.

Dann knallt Herr Weichel das mit dem Sonntagsgespräch raus. In der Pressemitteilung der Stadt wird der OB folgend wiedergegeben: "Auf Seiten der Investoren habe man Verständnis für das Ansinnen der Stadt über eine Aktien-Übertragung gezeigt".

Das ist so formuliert - dass man als Zuhörer den Eindruck gewinnt, dass alle Anwesenden damit d'accord gingen. Genauer formuliert hätte das so heißen müssen, dass es unter den anwesenden Investoren welche gab, die dafür Verständnis hatten... Gehe mal stark davon aus, dass Herr Weichel die Protagonisten von Banf bis Buchholz persönlich kennt. Dass er vor allem über die tiefergehenden Vorgänge der Vergangenheit bestens informiert ist. Dass er auch Bescheid weiß, über die tiefen Zerwürfnisse der jüngsten Vergangenheit. Wie kann er da während der Stadtratssitzung so einen Keil raushauen, der von der neuen Vereinsführung - die ja eigens mit großer Mehrheit von den Mitgliedern als Reaktion auf die Machenschaften der jüngsten Vergangenheit eingesetzt wurde - als Affront aufgefasst werden muss. Soll man das etwa vonseiten des FCK kommentarlos über sich ergehen lassen? Wohl nicht. Oder will hier jemand behaupten, dass Klaus Weichel nicht über das informiert ist, was beim FCK in zähen Monaten abgelaufen ist? Geht man davon aus, dann ist das Verhalten von Herrn Weichel alles andere als diplomatisch.

Und Diplomatie erwarte ich von dem obersten Repräsentanten der Stadt. Unterlässt er diese, dann provoziert an zwangsläufig Widerspruch. Alles andere als diplomatisch war in der Sitzung auch sein Verhalten gegenüber den einzelnen Stadtverordneten. Er ist diesen gewählten Vertretern sehr oft in die Parade gefahren - sogar während deren Ausführungen, hat sie abgekanzelt, als wären sie Schulbuben. Mir kam das so vor, als säße dort vorne so eine Art von Feudalherr, der seine Untergebenen zwar sich artikulieren lässt, aber klar macht, das er sowieso das letzte Wort hat, und das klar ist, dass er bestimmt, wo die Reise hingeht. Also, das war mein persönlicher Eindruck von dieser Veranstaltung. Andere mögen das vielleicht anders sehen.

Ich würde mir wünschen, dass die Handelnden Zurückhaltung üben, sich zusammenreißen und an einer Konzeption arbeiten, die der Stadt Kaiserslautern und dem FCK eine nachhaltige Zukunft beschert. Man muss den Eindruck haben, dass immer noch die Geister der jüngsten Vergangenheit die Agenda bestimmen. Ich möchte in dem ausgehandelten Konzept nicht mehr die Buchstaben B im Vordergrund sehen, sondern die Buchstaben M und W - M wie Merk, W wie Weichel, wie Wagner, wie Weimer und wie Wilhelm!

Die Stadt Kaiserslautern und der FCK müssen miteinander kooperieren, sonst geht das für beide Seiten gehörig in die Hose. Als Bürger dieser Stadt erwarte ich auch, dass der OB seine Stadt gegenüber der übergeordneten Instanz - dem Land - verteidigt. Auch in dieser Hinsicht erwarte ich von meinem Stadtoberhaupt ein mehr an Widerstandsgeist.



Mein Lieber, das klang gestern im Telefongespräch von uns beiden doch ziemlich anders. Und dann öffentlich so einen Beitrag rauszuhauen, ohne auch nur einen Jota darauf einzugehen, was wir gestern miteinander weitgehend konsentiert haben... Das lässt mich dann doch etwas sprachlos zurück grade...


Zu deiner Aussage, du könntest in der Pressemeldung des FCK nichts entdecken, was ihn zum Abschuss freigibt, dazu möchte ich dir nur den folgenden Satz mal nochmal vor Augen führen, wortgleich aus dem Statement der Vereinsführung zitiert:

In den schwersten Stunden des 1. FC Kaiserslautern erhöhte Oberbürgermeister Dr. Weichel am 8. Januar 2020 den Druck auf den FCK.

Da wird ein Bild gezeichnet, das nicht nur schief ist (sind es denn gerade tatsächlich die schwersten Stunden oder gab es solche nicht schon öfter? Ich sage nur 'Defizit an Durchblick'?), sondern geradezu die Empörung eines jeden echten FCK-Fan heraus kitzeln MUSS. Was erlaubt sich dieser Arsch schließlich, ausgerechnet jetzt...

Du bist der Semantiker von uns beiden. Von daher: meinst du nicht auch, dass der komplette Absatz danach durch diesen kleinen rhetorischen Kniff allein schon eine ganz andere Lesart erhält, als wenn auf eine solche polemische Einleitung verzichtet worden wäre? Wenn der FCK zum Beispiel geschrieben hätte: Der Oberbürgermeister erhöht in der Sitzung den Druck auf den 1. FC Kaiserslautern, indem...?

Für mich ist der Duktus der Pressemitteilung mindestens ein fragwürdiger, dabei bleibe ich.

Was deinen Eindruck aus der Stadtratssitzung betrifft, so kann ich mir da kein Urteil erlauben, weil ich selbst nicht anwesend war. Erklärungen für so manches hatte ich dir gestern am Telefon gegeben. Spielte aber für deine Urteilsbildung keine Rolle, wie ich sehe.
Cogito, ergo sum!



Beitragvon SuperMario » 06.02.2020, 15:18


Ke07111978 hat geschrieben:Jeder durchschnittliche Mieter im Einzelhandel hat eine umsatzabhängige Miete. Weil der Vermieter weis, dass er eine hohe Miete auf Dauer nur erhalten kann, wenn sein Mieter erfolgreich wirtschaftet und eine zu Hohe Miete in der Krisensituation im Regelfall dessen Existenz vernichtet. Davon hat dann weder er was noch der Mieter.


Dem muss ich entschieden widersprechen. Tatsächlich bin ich selbst Einzelhändler und habe einen solchen Mietvertrag noch nicht ein einziges Mal vorgelegt bekommen, weder für meine bestehenden Standorte noch für meine angedachten oder zukünftigen Standorte.

Meine Erfahrung ist eher die, dass den Vermietern herzlich egal ist, von wem die Kohle kommt. Hauptsache, es kommt was. Und wenn man nix kommt, auch wurscht, dann schreiben wir das eben als Verlust bei den anderen vermieteten Objekten gewinnmindernd ab. So what...
Cogito, ergo sum!



Beitragvon wernerg1958 » 06.02.2020, 15:21


So lange parteipolitische Spielschen gespielt werden und diese kommen von der LandesSPD und namentlich, so behaupte ich, von Frau Dreyer welche mir persönlich massivst unsympathisch ist, sie will, so denke ich, die "alte Schuld" von ihrem Ziehvater Kurt Beck fernhalten darum geht das am Ende, und um sonst nichts. Jetzt kann nur noch helfen, daß die Fraktionen des Stadtrats selber entsprechend für Stadt und FCK nützliche Anträge stellen, das dumme ist wenn ich das noch richtig weis bestimmt der OB die Termin zu den Sitzungen als OB hat er eben eine gewisse Macht Dinge zu torpedieren, was er ja auch mehr oder weniger geschickt macht. Danke für die guten Beiträge von Ken und Satanische Ferse.



Beitragvon DerRealist » 06.02.2020, 15:26


Mensch @rheinteufel2222
lass doch mal das googlen sein
und lass die aufrechten erklärten Fachleute das beurteilen.. :lol: :lol:
Was maßt du dir auch an, hier mitreden zu wollen..

Tstststs...unverbesserlich.

Ich bin echt froh, dass sich hier kaum einer aufspielt.

Aber da mache ich gerne mit:
Wann erklärt mir mal jemand, woher das ganze Geld eigentlich kommen soll, wenn die "Regionalen" "nur" 4 Millionen geben? Was ist mit dem Rest?

Halten wir mal Stand Jetzt fest, was Sache ist:

Alte Führung: Investor, der Absichten hatte, angeschleppt. Spruchreif wurde noch nichts, die Gründe kann sich jeder selbst ausmalen.
Womöglich die gleichen Gründe, die jetzt den aktuellen potentiellen Investoren "gutgeschrieben" werden, dass sie nicht investieren.
Nachtigall..und so..
Verminderte Pacht war vorhanden.
Buchholz Investoren gaben schon Geld.
Und es sind jetzt auch wieder sie, die investieren wollen. + Dienes, den man wohl bekehrte.
Versch. Modelle mit Fans umgesetzt: Anleihe II usw.
Gleichzeitig noch eine entwicklungsfähige Mannschaft zusammengestellt. Dem Lautrer Populismus gefolgt und Hildmann eingestellt. Fehler. Aber korrigiert mit einem entwicklungsfähigen Trainer: Schommers. Unter Bader und Notzon wohlgemerkt.

Neue Führung: Zusätzliche(r) großer Investor? Hört man nix.
Pachtverhandlungen? Ziehen sich in die Länge. Dabei sind es ja "nur" 2,7 Millionen, um die es geht. Was ist mit dem Rest der Kohle? Einfälle, wie man es löst? Man hört nix.
Dass Schommers und Mannschaft jetzt gut agieren, wird natürlich dem neuen Wind zu geschrieben, der weht. Bestimmt.
Nur wohin weht der uns?
Anstatt mal bisschen mehr Butter bei die Fische zu bekommen, verzettelt man sich im Langzeitstreit mit der Stadt wegen der Pacht und fasziniert was von Stadionrückkauf, der jetzt weissgott nicht auf der Agenda steht.

Es geht um die beschissene Lizenz, dass es weitergeht. Und die Hauptarbeit liegt sowieso bei Voigt und Notzon, auf der einen Seite dringendes Geld mit dem Kader zu machen und auf der anderen Seite den Kern zu halten.

Und jetzt hole ich mir Popcorn.



Beitragvon wernerg1958 » 06.02.2020, 15:36


@Realist,
ja, hab ich ja auch schon geschrieben weiter vorne wo kommen die benötigten 12-15 Mio her? Der Beutel ist Staubtrocken. Pachreduzierung dann nur noch 12 Mio, 4 Mio Regionale wobei da ja schon paar Euronen gegeben wurden also noch nur 3 Mio bin ich bei wohlwollend 9 Mio. Was es an TV-Geldern gibt 1 Mio? bin ich bei 8Mio. Sponsoren zusammen wohlwollend 2Mio bleiben 6 Mio Fehlbetrag..... :?:
Wo kommt das Geld her :nachdenklich:



Beitragvon Ke07111978 » 06.02.2020, 15:37


SuperMario hat geschrieben:Dem muss ich entschieden widersprechen. Tatsächlich bin ich selbst Einzelhändler und habe einen solchen Mietvertrag noch nicht ein einziges Mal vorgelegt bekommen, weder für meine bestehenden Standorte noch für meine angedachten oder zukünftigen Standorte...


Ein wichtiger Bestandteil unseres Vermietungskonzepts ist ein differenziertes
Mietensystem. Während Einzeleigentümer in Innenstädten oftmals darauf bedacht sind, die höchstmögliche Miete für ihre Immobilien zu erzielen (und dabei ein monostrukturiertes Einzelhandelsangebot entsteht), sorgen wir mit einer Mischkalkulation für einen attraktiven Branchenmix und langfristig optimierte Mieterträge. Die Mietpartner zahlen eine branchen- und umsatzabhängige Miete.


Aus dem Jahresbericht der deutschen Euroshop, einem der größten Vermieter an den deutschen Einzelhandel. Und nahezu jeder Mietvertag den ich dem Bereich kenne sieht dies zumindest teilweise so vor - insbesondere je spezieller die Immobilie wird. Habe ich eine absolute Spezialimmobilie z.B. ein Fußballstadion dann um so mehr. Habe ich eine hohe Drittverwendungmöglichkeit dann nicht unbedingt.



Beitragvon Miggeblädsch » 06.02.2020, 15:38


@Satanische Ferse: Sehr guter Beitrag :daumen:

Ich teile deine Wahrnehmung bezüglich des Ablaufs der Stadtratssitzung zu 100%. Und das werden auch alle anderen tun, die dort waren. Herr Weichel als Versammlungsleiter war mit jeder seiner Aussagen und Aktionen bestrebt, meinungsbildend gegen den FCK auf die Mitglieder des Stadtrates einzuwirken. Wenn einer der Stadträte Argumente für den FCK vorgebracht hat, die Stadionfinanzierung als ursächliches Problem angesprochen hat, oder gar auf die Verantwortlichkeit des Landes hingewiesen hat, wurde dieser vom OB sofort rüde unterbrochen und abgewürgt. Das hat mit neutraler Versammlungsleitung nichts mehr zu tun, das ist schlichtweg der Versuch, bereits im Stadtrat jegliche Schritte in Richtung Mainz sofort zu unterbinden. Wer das nicht gesehen hat, will es wohl einfach nicht sehen oder hat das entsprechende Parteibuch.

Wenn Weichel behauptet, die "Investoren" hätten absolut keine Einwände gegen die Anteilsübereignung, meint er die regionalen Investoren, welche bisher 700.000 Euro investiert haben und eventuell mit Klaus Dienes zusammen ihr bisheriges Engagement erweitern wollen. Das ist natürlich aller Ehren wert und verdient große Anerkennung. Allerdings scheinen auch diese regionalen Investoren nicht alle die gleiche Meinung zu vertreten, wie es der Oberbürgermeister gerne darstellen würde.

... aber lassen wir das, ich möchte vielmehr im Bezug auf die Meinung der Investoren zum Thema Anteilsübereignung den Begriff "Investoren" mal neu definieren:

Bei aller Anerkennung und Dankbarkeit über das Engagement unserer regionalen Unterstützer müssen wir an dieser Stelle doch bitte mal kurz festhalten, dass wir im Falle einer nachhaltigen Lösung über einen Investor zu sprechen haben, der in der Lage ist, 50 Mio oder mehr auf den Tisch zu legen. Und zwar nicht verteilt über 50 Jahre, sondern sofort. Jetzt!!

Das sind die Investoren, die es zu gewinnen gilt, und was die zu dem Thema "Mietminderung gegen Anteilsübernahme" sagen werden, kann jeder dem Gutachten des Wirtschaftsprüfers entnehmen. Das erwähnt Weichel jedoch mit keinem Wort.

Ich kann mir auch vorstellen, dass es gerade den regionalen Investoren wichtig wäre, einen großen Ankerinvestor zu finden. Wenn der nämlich nicht gefunden wird, wechselt der Aggregatzustand ihrer bisher geleisteten Einlage in "gasförmig". Die wird sich dann nämlich auflösen. Als Rauch durch den Schornstein des Insolvenzverwalters.

Wir haben gerade eine hochsensible Situation. Alle Beteiligten sollten sich ihrer immensen Verantwortung bewusst sein. Vor allem der Herr Oberbürgermeister.
Jetzt geht's los



Beitragvon SuperMario » 06.02.2020, 15:46


Ke07111978 hat geschrieben:
SuperMario hat geschrieben:Dem muss ich entschieden widersprechen. Tatsächlich bin ich selbst Einzelhändler und habe einen solchen Mietvertrag noch nicht ein einziges Mal vorgelegt bekommen, weder für meine bestehenden Standorte noch für meine angedachten oder zukünftigen Standorte...


Ein wichtiger Bestandteil unseres Vermietungskonzepts ist ein differenziertes
Mietensystem. Während Einzeleigentümer in Innenstädten oftmals darauf bedacht sind, die höchstmögliche Miete für ihre Immobilien zu erzielen (und dabei ein monostrukturiertes Einzelhandelsangebot entsteht), sorgen wir mit einer Mischkalkulation für einen attraktiven Branchenmix und langfristig optimierte Mieterträge. Die Mietpartner zahlen eine branchen- und umsatzabhängige Miete.


Aus dem Jahresbericht der deutschen Euroshop, einem der größten Vermieter an den deutschen Einzelhandel. Und nahezu jeder Mietvertag den ich dem Bereich kenne sieht dies zumindest teilweise so vor - insbesondere je spezieller die Immobilie wird. Habe ich eine absolute Spezialimmobilie z.B. ein Fußballstadion dann um so mehr. Habe ich eine hohe Drittverwendungmöglichkeit dann nicht unbedingt.


Dann mag deine Aussage bzgl. eines Branchenriesen stimmen. Der Ausdruck 'jeder durchschnittlicher Mieter im Einzelhandel' ist aber falsch. Wer hat schließlich schon tatsächlich die Firma Euroshop als Vermieter im Einzelhandel. Wüsste nicht, wo die in Lautern auch nur einen einzigen Laden vermieten.

Und du siehst: schon entsteht ein anderer Eindruck von deiner Ursprungsaussage zu diesem Punkt...
Cogito, ergo sum!



Beitragvon Ke07111978 » 06.02.2020, 15:52


DerRealist hat geschrieben:Tstststs...unverbesserlich.


Das sagt der richtige. :wink:

Aber die Behauptung das hier Assets verschoben werden ist einfach skurril. Da der Rheinteufel auch eher Säbel als Florett fechtet, wird er es sicherlich einzuordnen wissen :daumen:

Bist Du am Samstag dabei? Viele dbb-ler die sich treffen nach dem Spiel. Komm doch einfach mal rum. Die Ferse / Thomas können dir sagen wann und wo.

Woher habt ihr eigentlich die EUR 4 Mio.? Ist das diese "quasi-dementierte" Meldung aus der Rheinpfalz im November?

Bevor es zu Irritationen kommt: Ich habe da jetzt kein neueres know how. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir wochenlang über eine Pachtreduktion diskutieren, um dann festzustellen, dass die Finanzierung nicht ausreicht. Das wird doch die erste Frage gewesen sein, die Weichel am Sonntag gestellt hat.



Beitragvon SuperMario » 06.02.2020, 16:03


Miggeblädsch hat geschrieben:Das hat mit neutraler Versammlungsleitung nichts mehr zu tun, das ist schlichtweg der Versuch, bereits im Stadtrat jegliche Schritte in Richtung Mainz sofort zu unterbinden. Wer das nicht gesehen hat, will es wohl einfach nicht sehen oder hat das entsprechende Parteibuch.


Das kann man so sehen, wenn man selbst nicht ganz neutral ist als FCK-Fan. Verstehe ich.

Ich frage jedoch: glaubt ihr, der Herr Weichel hat seit Beginn seiner Amtszeit nicht schon genug Gespräche mit Mainzer Landesregierungen geführt, egal in welcher farblichen Zusammensetzung, um nicht genau zu wissen, dass aber auch gar nichts, absolut überhaupt nichts zu holen ist? Glaubt ihr, dass Weichel nicht schon im Vorfeld zu diesen Verhandlungen sich nicht schon genau versichert hat, ob denn wieder was über die ADD drehbar wäre oder nicht, wie beim letzten Deal? Glaubt ihr, dass Herr Weichel nicht schon klar von Lewentz und Co. vor den Latz geknallt bekommen hat, dass er endlich mal seine Klappe halten soll in der FCK-Sache?

Oder ist das zu undenkbar in all dem Verschwörungswust und parteipolitischen Filz für euch, den ihr als FCK-Fans, gegen den sich Land, Stadt und OB verschworen hat, unweigerlich aus Weichels Stadtratsverhalten herauslesen wollt?

Sorry, Leute, aber da wird mir zu viel Emotionalität und Subjektivität mit Sachlichkeit und Objektivität vermischt an der Geschichte. Nachvollziehbar aus (auch meiner) Fansicht. Aber eben auch nicht hilfreich bei der Lösungsfindung.


Edith hat noch Rechtschreibfehler entfernt. Sorry.
Cogito, ergo sum!



Beitragvon Ke07111978 » 06.02.2020, 16:05


SuperMario hat geschrieben: Wer hat schließlich schon tatsächlich die Firma Euroshop als Vermieter im Einzelhandel. Wüsste nicht, wo die in Lautern auch nur einen einzigen Laden vermieten.


Also das K in Lautern wird von der ECE gemanagt. Die auch alle Shooping Center der Euroshop managet. Die haben ganz sicher diese Vermietungspolitik. Unibail-Rodamko macht es genauso. Vielleicht hätte ich Shopping Center sagen sollen. :oops:

Das wir uns nicht falsch verstehen: Das passiert natürlich nicht aus altruistischen Gründen. Sondern folgt dem Ziel der Gewinnmaximierung. Aber eben mit "lebenden" Mietern. Hat jetzt hier aber wirklich nichts mehr verloren. Gern per PN



Beitragvon Miggeblädsch » 06.02.2020, 16:24


Ke07111978 hat geschrieben:.....
Zudem gibt es Kapitalerhaltungsgrundsätze. Um es plastisch zu machen: Wenn Du morgen zum FCK gehst und sagst, dass deine Cola Dose EUR 1 Mio. wert ist und der FCK dir im Zuge einer Sachkapitalerhöhung entsprechende Aktien gibt, dann stellt sich die Frage der Werthaltigkeit. Auf diese Art und Weise kann man sein Eigenkapital nämlich beliebig erhöhen. Dem hat der Gesetzgeber im Sinne des Gläubigerschutz einen Riegel vorgeschoben. Den die Gläubiger müssen sich auf die Wahrheit und Richtigkeit der Bilanz verlassen können. Die Wirtschaftsprüfer müssen nämlich spätestens bei der Erstellung des Jahresabschluss die Angemessenheit prüfen. Ist diese nicht gegeben, muss Du den Wert abschreiben - dein Eigenkapital reduziert sich wieder. Die selbe Logik gilt für die Einbringung der Forderung der Stadt.
.....


.... und das Gleiche gilt übrigens auch für die Stadiongesellschaft. Und für alle anderen Unternehmer. 8-)

Was meint ihr, warum die Stadiongesellschaft bisher nie das Stadion europaweit ausgeschrieben hat? Weil man dann schwarz auf weiß den tatsächlichen Verkehrswert des Stadions kennen würde. Dann müsste man nämlich in der Bilanz der Stadiongesellschaft den Buchwert des Stadions mittels Teilwertabschreibung dem Verkehrswert anpassen.

Solange diese Tatsachen nicht ausreichend Beachtung in der Diskussion finden, kommen wir nicht weiter! Aber wir haben ja Zeit!
Jetzt geht's los



Beitragvon Ke07111978 » 06.02.2020, 16:30


SuperMario hat geschrieben: Glaubt ihr, dass Weichel nicht schon im Vorfeld zu diesen Verhandlungen sich nicht schon genau versichert hat, ob denn wieder was über die ADD drehbar wäre oder nicht, wie beim letzten Deal? Glaubt ihr, dass Herr Weichel nicht schon klar von Lewentz und Co. vor den Latz geknallt bekommen hat, dass er endlich mal seine Klappe halten soll in der FCK-Sache?


Mit großer Sicherheit ist das so. Das macht die Sache aber nicht besser. Die ADD ist eine Behörde. Die machen am Ende das, was von oben vorgegeben wird. Ich kann dir aus diversen Krankenhausprivatisierungen berichten, mit welcher Macht und Vehemenz manche Kommune ihre äußerst verlustreichen Krankenhäuser gerne vor der Privatisierung schützen will und jede Rechnung diametral entgegengesetzt zu der des FWS aufgemacht wird.

Ich hatte neulich mit einem :wink: geschrieben:

Über den Länderfinanzausgleich zahlt das am Ende eh Bayern. Wenn Du den FCK-Fans erklärst, dass wir den Bayern durch die Hintertür die Schulden für das FWS umgehängt haben. Du wärst der Held. 8-)

Worauf ich hinaus will: Das ganze ist ein Politikum. Rational betrachtet hat die ADD der Abschaffung der KITA Gebühren in RLP zugestimmt, während die ADD in Schleswig Holstein das Thema untersagt. Sprich: Du zahlst in Schleswig Holstein EUR 580, im Monat um dein Kind unterzubringen. In RLP zahlst Du EUR 0. Beide Länder haben extreme Schuldenprobleme und die ADD soll dafür sorgen, dass die Einnehmen der Kommunen maximiert werden. Der Auftrag beider Behörden ist der gleiche, sie erhalten nur andere politische Vorgaben. Das FWS ist im Vergleich zu solchen Umverteilungen einen Fliegenschiss - aber eben politisch brisant.



Beitragvon Pinolino » 06.02.2020, 16:39


Bei all den Streitereien, die hier ausgeführt werden (ich kanns aufgrund der Wichtigkeit des Themas und der daraus resultierenden Emotionalität sogar verstehen, daas es hier momentan heiß her geht), möchte ich doch mal etwas positiv einbringen.

Wisst ihr was mir seit Wochen Mut macht, obwohl ich grundsätzlich sehr große Angst um unseren Verein habe?
... dass wir Leute in unseren Reihen haben, die für uns alle, für den gesamten 1.FC Kaiserslautern, an allen Fronten bis zum Umfallen kämpfen.
Ganz vorne ist hier unsere neue Führung zu nennen. Endlich hat man wieder das Gefühl, dass da Personen an der Spitze sind, denen man vollends vertrauen kann. Die Ahnung haben und die zu 100% zum Wohle des FCK agieren und dafür durch die Hölle gehen!!

Außerdem müssen hier einige Foristen genannt werden:
Allen voran @Ken, @Miggeblädsch, @Satanische Ferse (und andere natürlich auch!)
Wir können stolz sein, solche Fans uns Mitglieder in unseren Reihen zu haben.
Was die alles leisten, unvorstellbar.
Egal ob hier im Forum, auf Sitzungen, auf der JHV oder oder oder. Das sind Menschen, die ihre Backen immer und überall für Ohrfeigen hinhalten, weil sie aus Liebe zum FCK bis an ihre Reserven gehen.
Diese Männer kämpfen, wo sie nur können, um das Überleben unseres Vereins.

Es mag viele geben, die mit den Ansichten der genannten Männer nicht d'accord sind.
Aber dennoch sollte JEDER den nötigen Respekt für deren Aufwand zollen, anstatt zu versuchen, sie hier im Forum zu zerlegen.
Egal welche Ansicht man vertritt, man sollte sich immer bewusst sein, dass diese Männer FÜR UNSEREN FCK kämpfen.

Lieber Ken, liebe Miggeblädsch, liebe Ferse.
Ich bin stolz auf euch und ziehe meinen Hut! Vielen vielen Dank für all euren Einsatz! Vielen Dank!!! :teufel2: :daumen:



Beitragvon Satanische Ferse » 06.02.2020, 16:46


@ SuperMario

In der von dir zitierten Zeile "in der schwersten Stunde erhöht der OB den Druck auf den FCK" sehe ich keinerlei Aufforderung der Vereinsführung an die Fans, jetzt den OB sturmfrei zu schießen. Das klingt eher etwas pathetisch. Du bist dir doch dessen bewusst, dass die aktuelle Situation mit anderen prekären Konstellationen der Vergangenheit nicht vergleichbar ist? Wir sind jetzt endgültig am Ende der Fahnenstange angelangt. Eine falsche Entscheidung im Stadtrat und von der Vereinsführung und es kann der Stecker endgültig gezogen werden.

Meine Frage an dich: Warum wählt denn bitte der OB mit seiner unausgegorenen Aktienidee überhaupt diesen Weg an die Öffentlichkeit? Was hat er mit dieser Vorgehensweise bezwecken wollen, anstatt sie intern zur Diskussion zu stellen? Warum wollte die SPD-Fraktion über den Antrag zur Mietreduzierung auf der vorletzten Stadtratssitzung abschließend abstimmen lassen - ohne weitere Informationen abwarten zu wollen? Ist man sich dort der Tragweite überhaupt bewusst?

In unserem gestrigen Telefonat habe ich dir mein Unverständnis über das undiplomatische Vorgehen unseres Oberbürgermeisters so dargestellt, wie ich das in dem heutigen Beitrag auch beschrieben habe. Und ich halte die an den Tag gelegte Haltung von Klaus Weichel für der äußerst kritischen und sensiblen Lage für nicht angemessen. Er stößt doch der neuen Vereinsführung vor den Kopf. Zu der abgewählten erschien mir der Umgangston entschieden moderater.

Du hast mir Erklärungen gegeben. Die habe ich auch aufgenommen, verinnerlicht und nicht in den Wind geschlagen. Klaus Weichel steht in seiner Funktion enorm unter Druck - von allen drei Seiten. Wer möchte schon mit ihm tauschen wollen.

Aber warum verhält er sich denn so sperrig, wie ich das z.B. anhand der Ratssitzung bzw. der Öffentlichmachung seiner Idee beschrieben habe? Erkenne weder in Rainer Keßler noch in Markus Merk Vertreter einer Linie, die Anlass geben, anzunehmen, dass die beiden einen aggressiven Umgangston bevorzugen. Wenn die mal aus dem Sattel gehen würden, da muss schon viel passieren. Also: Warum wählt Herr Weichel diesen Ton?

Es geht doch nicht nur um den FCK. Wer soll denn im Falle einer Insolvenz den sechsstelligen Millionenbetrag aufbringen? Die Stadt wird das ohne die finanzielle Stütze der Stadt nicht allein stemmen können. Inklusive der nicht vorstellbaren Herkulesaufgabe, das ehrwürdige Fritz-Walter-Stadion abzureißen. Tätigt der zuständige Minister den Spatentisch bzw. schwingt als erster die Abrissbirne?

@ Ke hat jetzt in zahlreichen Beiträgen das mit dieser Aktienidee und einer potenziellen Lösung der Stadionfrage dargestellt. Nicht, weil er sich mit seinem Fachwissen brüsten will, sondern um darzustellen, wie schnell man sich in eine ausweglose Situation begeben kann.
Das weiß jeder, es sei denn ihm ist vor lauter eingebildetem Realitätssinn die sittliche Reife für ernsthafte Debatten abhanden gekommen.
Zuletzt geändert von Satanische Ferse am 06.02.2020, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon Miggeblädsch » 06.02.2020, 16:59


SuperMario hat geschrieben:
..... Glaubt ihr, dass Herr Weichel nicht schon klar von Lewentz und Co. vor den Latz geknallt bekommen hat, dass er endlich mal seine Klappe halten soll in der FCK-Sache?

Oder ist das zu undenkbar in all dem Verschwörungswust und parteipolitischen Filz für euch, den ihr als FCK-Fans, .......
..........


@SuperMario: Entschuldige bitte, wenn ich nur Teile deines Beitrages zitiere, aber meine Polemik-Firewall hat den Rest gelöscht. Das mit dem "Verschwörungswust und parteipolitischen Filz" ist schon starker Tobak. Geht als Argument in einer sachlichen Diskussion wohl einfach nicht durch....

.... aber den fett markierten Teil will ich kurz aufgreifen und deine Frage beantworten: Ja, genau das glaube ich dir! Ganz genau so stelle ich mir das vor. Definitiv!

.... was ich aber auch glaube, ist, dass die Blockadehaltung von Lewentz und Co. dazu führen wird, dass am 30.06. die Lichter ausgehen werden.

... und was ich noch glaube, ist, dass das Oberhaupt der Stadt Kaiserslautern gegen genau diese Blockadehaltung angehen sollte. Im Moment geht er nämlich gegen diejenigen an, welche diese Blockadehaltung kritisieren.
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