Aktuelles und Historisches zur Heimstätte der Roten Teufel.

Beitragvon GerryTarzan1979 » 21.02.2020, 21:51


Überall sind gerade die Narren los, manche Städte brauchen diese Tage, dass überhaupt mal was los ist. Wir haben 365 Tage im Jahr Karneval. So kommt es einem manchmal vor. Immer ist Stimmung in der Bude... Es wird nie langweilig. Das ist im Moment unser „Schicksal“
Deswegen ist es auch mal wieder Zeit für einen neuen Western.
:wink:

Episode: Karneval ist überall- nur nicht in K-Town...

Der Morgentau ist auf den Kakteen zu sehen, die Frühlingssonne versucht sich einen Weg durch die Wolken zu bahnen und die Tiere der Steppe gähnen vor sich hin. Werfen wir mal einen Blick auf das Farmland, genauer auf „Bad-Sandhofen-Cottage“. Hier ist die Zentrale der berühmtesten Zeitung des gesamten Wilden Westens. Die „KKZ“ also „Kopp-Kino-Zeitung“ hat hier ihren Ursprung und Hauptsitz. Unter Insidern wird sie aber auch „Head-Explosion-Newspaper“ genannt.
Der Big Boss und Bürgermeister von „Bad-Sandhofen“ ist unser ehrenwerter Cowboy und Zeilenschreiber „Buddy-Spencer“ den wir in „K-Town“ im Saloon aber auch schlicht unter „The-Sandhofer-One“ kennen. Also DER Sandhofer überhaupt… Muss ja mal klar gesagt werden.

Blicken wir doch einmal über seine Schulter und in den Hof. Tiere, Pferde und vor allem ganz schöne Hunde tummeln sich auf dem Cottage. Es ist idyllisch und wenn man die Atmosphäre aufsaugt, dann fühlt man sich relaxt. Es ist einfach DIE Wellness-Oase weit und breit.
Leider verrät er uns nicht das Rezept, wie er an die neuesten Meldungen kommt und wie er es schafft immer den pointierten Witz in seine Texte zu übertragen. Habe extra nach Clowns Ausschau gehalten, ob er diese jeden Morgen verschluckt? Nein, aber die Rezptur wird weiter unbekannt bleiben. Aber vielleicht kommen wir ja doch irgendwann hinter das Geheimnis der journalistischen Weltklasseleistungen. So lange erfreuen wir uns weiter über die brandaktuellen Nachrichten rund um „K-Town“.

Apropos, was gibt es Neues in unserer geliebten Westernstadt? Gerade ist der Postkutschenfahrer „FettEx-Werner“ vorbeigekommen. Ich sattel schnell meinen geliebten Gaul „Palomino-Pinolino“ und reite den Staubwolken hinterher. Ich glaube nach all dem Dreck, der vor und in der Stadt aufgewirbelt worden ist, braucht mein Gaul wieder einen Gutschein für die Rhein-Pfalz-Pferdewaschstraße „Cleaning-Horst“, ähm Horse… Lieber „Mon-Gherie“ bitte Konzoktriere dich ein wenig...

Ok, ok, konzentrieren wir uns wieder auf das Leben in der Stadt. Es herrscht leider immer noch diese gewisse Hektik, die „K-Town“ einfach nicht zur Ruhe bringt. Ob die (leider vom Ergebnis) eher dürftigen Pokerspiele im heimischen Saloon oder in den Saloons anderer Städte, oder die „Posse um Jessie James“ (oder war es doch die falsche Weichelstellung am Mount Betze?)
Jedenfalls herrscht gerade wieder eine eisige Kälte, wie damals 94 in Alaska, wenn ich mich Rischetigerweise noch dran erinnere. Jedenfalls ist es wieder eine Kälte die gar nicht so trollig ist.
Leider haben wir herausgefunden, dass die Gold- und Silberreserven schon längst aufgebraucht sind und wir nur überleben, wenn wir von anderen Minen etwas bekommen. Die selbst angebauten Früchte oder Getreide auf dem Feld reicht einfach nicht mehr. Befinden wir uns deswegen auf einem Minenfeld???

Da der Goldfluss unsrer Minen versiegt ist, mussten die „Dentist Docs“ eine Machtreduzierung, sorry Pachtreduzierung in Erwägung ziehen. „Whiskey-Weichel“ wollte das allerdings nicht alleine bestimmen, also hat er die Entscheidung irgendeiner ADD weitergeleitet, ob per Pferd, per Kutsche oder Banflok, ist noch unklar. Jedenfalls hat diese ADD („Angry-Donuts-Diensstelle) nicht unbedingt ein süßes Ergebnis in die Stadt zurück geschickt. Nur dieses Jahr haben wir die Sicherheit der Reduzierung. Jetzt geht es sogar an unsere Wasserreserven. Ghost Town rückt leider näher…

Oder findet sich doch eine Lösung? Gibt es im Umland nicht doch einen potenten Investor, der eine Mine zu viel hat? Der die ganzen Machtspielchen nicht so schlimm findet? Der auch mal richtig investiert und es nicht nur ankündigt? (Jetzt habe ich es Klatt vergessen, wer dieser Beccanter nun wieder war…) Der ein Herz für unsere Pokerrunden hat und der unsere Spielstätte retten kann?
Vielleicht gibt es ja nicht den Einen, aber die Anderen? Wer weiß, wir dürfen nicht schwarz sehen. Ist eh nur der Ruß der alten Banflok, der uns noch in den Kleidern hängt.

So lange müssen wir mal wieder warten, und wie so oft die lästigen Fliegen ertragen, die wieder mal umherschwirren. Vielleicht sollten wir ein Telegramm an unseren Cowboy „Mick Blädsch“ schicken, der vielleicht gerade in Kentucky verweilt oder irgendjemandem auf den Fersen ist. Vielleicht hat er auch einen „Lonly Devilrider „ getroffen oder er tauscht sich mit dem Cowboy aus dem Exil aus. Kann auch sein, dass er den „Geist des Mount Betze“ getroffen hat oder am Rhein 2 und 2 zusammenzählt, was manchmal auch 2 ergibt. Teufel auch. Evtl. isst er auch eine 1958er Bohnensuppe mit „Wondering-Werner“ und trinkt dazu eine „White-Autumn-Schorle“. Ist ja auch egal, Hauptsache er verlernt das Schießen nicht.

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf unsere Pokerrunden. Gestern war eine „Pfeiffen-Konferenz“, in der unser Pokertrainer „Shooting-Schommers“ ein wenig verwundert war. Letztes Jahr hat er seine Cowboys gesucht, im Tal oder auf dem Mount Betze. Letztendlich kam raus, dass sie auf dem Mount Everest waren. Irgendwie sind sie falsch abgebogen. Sachen gibt’s…

Morgen geht es gegen eine Mannschaft aus dem Wilden Osten, „Zusammenpetzen-weh-tun-Zwickau“, eine Pokermannschaft, bei der es ab und an zwickt und zwackt. Glücklicherweise müssen wir aber nicht auf der Huth sein, weil wir Thiel(e)gerichtet auf den Sieg loslegen. So die Theorie…

Nun warten wir wieder, auf den Frühling, auf die bunten Blumensträuße, die aus der Erde sprießen und gehen so lange in der „Schiesser-Feinripp-Manufaktur“ neue Unterhosen für unsere Pokergegner kaufen. Ich habe die Hoffnung nicht verloren, dass es endlich mal wieder die Zeit kommt, dass unsere Gegner schon vor dem Spiel die Hosen gestrichen voll haben.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine frische Hose, ähm Brise und sonnige Gedanken in den manchmal trüben Strassen von „K-Town“. Legt euch einfach mal hin. Ob Bauch- oder Rücklage ist egal, Hauptsache ihr habt noch genug Gold und Silber in eurer Mine...

Keep-Shaka-Cool!

Howdy

to be continued...
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon de79esche » 21.02.2020, 21:56


Rückkorb hat geschrieben:@Thomas
Danke auch von mir für deine Nachfrage. Die Antwort aber ist doch eher dünn.

Die Antwort liest sich, dass nicht sein darf, was nicht sein soll.

Wenn daran nicht gerüttelt werden soll, ist das eine Entscheidung. Es ist gerade kein Verbot.

Auch eine frühere Bestimmung muss nicht interessieren. Da fragt sich vielmehr, wer da bestimmt (hat). Der kann das nämlich auch wieder ändern.

Eine völlig andere Frage ist das schöne Argument der intergenerativen Gerechigkeit (Welch Klang). Dieses Argument hat in der Tat was. Denn die Tilgungsrücklage abzuschmelzen würde bedeuten, sich von den zurückzuzahlenden 65 Mio noch weiter zu entfernen. Wir reden über immer noch fehlende 49 Millionen. Da wird es die klamme Stadt sowieso schon schwer haben, das zusammenzukratzen. Daher kann ich das Argumten an sich nachvollziehen. Natürlich kann man davon abweichen. Aber mal im Ernst. Derzeit nur 16 Millionen Rücklage zu haben, ist doch eigentlich schon zu wenig.

Daher lieber Thomas, meine ich, dass man wirklich andere Lösungen finden "sollte".

Klar ist das viel zu wenig, aber die Zinslast würde sich um ca. 750000 im Jahr verringern.
Wir brauchen Investoren, die einen Vergleich schließen und den Kredit auslösen können. Danach haben wir jährlich inklusive Zinsen ca. 800000 mehr im Vergleich zu jetzt.
#StrongerThanFear



Beitragvon oleola » 21.02.2020, 21:57


de79esche hat geschrieben:Nur damit ich das richtig verstehe:
Die Stadiongesellschaft nimmt 2003 einen Kredit in Höhe von 65 Mio. auf, mit einem Zinssatz von über 5% und plant, jährlich nur die Zinsen zu zahlen.
Keine Tilgung vorgesehen? Hä? Haben das Legastheniker abgeschlossen?
D.h. Die Stadt nimmt Geld auf, der Verein übernimmt die Zinsen und der Steuerzahler zahlt die 65 Mio. Am Ende der Laufzeit.
Gewinner ist die Stadtsparkasse mit einem Gewinn von ca. 64 Mio. (da die Rückzahlung inkl. 33 Jahre Zinsen bei rund 163 Mio. liegt) und die Stadt, wegen der Steuereinnahmen durch die Hohe Gesamtsumme.
Das schlägt dem Fass den Boden aus. Wie dumm kann man eigentlich sein. Hauptsache der Fck wird hier an den Pranger gestellt. Schämt Euch, korruptes Pack.


Ich finde das auch absolut pervers, muss aber auch dazu sagen, dass der Zinssatz 2006 auch bei knapp 5% lag. Das weiß ich noch, weil wir damals gebaut haben. Auf mich wirkt dieser Kredit ein wenig wie Spekulation. Die damals vereinbarte Stadionmiete hat nun mal gerade so die Zinsen abgedeckt und es war wohl nicht möglich, zusätzlich eine Tilgung zu vereinbaren. Auf der anderen muss man natürlich sagen, dass eine 33 jährige Zinsbindung schon verdammt gut ist. Die Zinsen hätten sich ja tatsächlich auch ganz anders entwickeln können. Also so gesehen kann ich den Kredit in dieser Form noch nicht einmal verurteilen. Vielleicht sehe ich das aber auch ganz falsch und @ Ken kann da mehr zu sagen.
"Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

(Mario Basler)



Beitragvon SEAN » 21.02.2020, 22:12


Jo1954 hat geschrieben:
Thomas hat geschrieben:
deshalb auch die Bezeichnung 'Tilgungsrücklage'. Die Stadt und ihre Aufsichtsbehörde stimmen überein, dass daran nicht gerüttelt werden soll, da ansonsten gegen die zu beachtende Generationengerechtigkeit der Haushaltswirtschaft in nicht vertretbarer Weise verstoßen würde."


Vielen Dank für die Nachfrage bei der ADD, Thomas!
Ich persönlich finde die, von mir, fett markierte Aussage der ADD sehr interessant:

Also bestimmen die Stadt und die ADD gemeinsam, was mit der "Tilgungsrücklage" passieren soll - wie kommt dann Weichel auf die Idee, das Geld für die Kaiserskarre nehmen zu können? Stimmt die ADD, dafür, dann auch mit der Stadt überein?

Das finde ich auch sehr interessant. Aber Weichel bringt das Geld ins Spiel, um sein Projekt mit zu finanzieren. Der FCK soll ja gut aufpassen, das die Stadt nicht dann doch hingeht, und bei der ADD die Rücklage doch zu beantragen. Das haben sie ja diesmal nicht gemacht, nicht mal versucht, weil sie es nicht wollten. Und dafür bezahlen wir die Zinsen für die Rücklage. Warum zahlt die Stadt dann nicht die Zinsen=?
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 21.02.2020, 22:13


de79esche hat geschrieben:Haben das Legastheniker abgeschlossen?


Nein, sondern Optimisten. Um den Vertrag zu verstehen, muss man sich ins Gedächtnis rufen, dass der FCK damals regelmäßig irgendwo zwischen Platz 1 und Platz 7 in der Bundesliga gespielt hat. Wir waren damals in der Bundesliga eine Hausnummer so wie heute zum Beispiel Schalke oder Mönchengladbach. Der Platz 14 in der Saison 2002/03 war damals schon ein Riesenskandal.

Man ist einfach davon ausgegangen, dass der FCK dieses Niveau schon halten wird, so wie das heute bei Schalke oder Mönchengladbach auch jeder erwarten würde. Dass er dann so gründlich abschmiert war einfach der Super-Gau, wenn auch ein komplett selbstgemachter.

Der FCK hat damit nicht nur seine Fans, sondern auch seine Vertragspartner im Stich gelassen. Hätte man sich in der Bundesliga gehalten, wäre der Vertrag überhaupt kein Problem gewesen. Andere Bundesligisten zahlen da höhere Stadionmieten, wenn man zum Beispiel nur mal die 8 Millionen Euro nimmt, die Frankfurt zahlen soll.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon de79esche » 21.02.2020, 22:29


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
de79esche hat geschrieben:Haben das Legastheniker abgeschlossen?


Nein, sondern Optimisten. Um den Vertrag zu verstehen, muss man sich ins Gedächtnis rufen, dass der FCK damals regelmäßig irgendwo zwischen Platz 1 und Platz 7 in der Bundesliga gespielt hat. Wir waren damals in der Bundesliga eine Hausnummer so wie heute zum Beispiel Schalke oder Mönchengladbach. Der Platz 14 in der Saison 2002/03 war damals schon ein Riesenskandal.

Man ist einfach davon ausgegangen, dass der FCK dieses Niveau schon halten wird, so wie das heute bei Schalke oder Mönchengladbach auch jeder erwarten würde. Dass er dann so gründlich abschmiert war einfach der Super-Gau, wenn auch ein komplett selbstgemachter.

Der FCK hat damit nicht nur seine Fans, sondern auch seine Vertragspartner im Stich gelassen. Hätte man sich in der Bundesliga gehalten, wäre der Vertrag überhaupt kein Problem gewesen. Andere Bundesligisten zahlen da höhere Stadionmieten, wenn man zum Beispiel nur mal die 8 Millionen Euro nimmt, die Frankfurt zahlen soll.

Sehe ich anders. Was war denn vor '98? Wir sind abgestiegen und wieder aufgestiegen. 98 dann glücklich historisch Meister und 99 hat man die WM Bewerbung abgegeben. Wie kann man 2 Jahre nach der 2.Liga so Größenwahnsinnig sein.
Frankfurt hat vergleichsweise schon lange viel mehr Sponsoreneinnahmen und die Einnahmen in Liga 1 haben sich seit 2006 sehr stark verändert.
Deshalb ist das nicht zu vergleichen.
Wie viele Pachtzahlungen waren denn seit 2003 in voller Höhe gezahlt worden?
Du musst doch einen Kredit tilgen um die Zinslast zu senken.
Du planst doch auch kein Haus für 200000 und zahlst der Bank dann 500000. Das ist Geld verbrannt. Hätte die Stadt z. B. den gleichen Betrag wie die Pacht jährlich zusätzlich zur Tilgung gegeben. Wären die Gesamtkosten weit weniger und der Kredit schon gezahlt.
Aber der Vertrag lässt wohl keine Tilgung zu. Und sowas darf man nicht unterschreiben.
#StrongerThanFear



Beitragvon betzebroker2 » 21.02.2020, 22:51


Der Vertrag war zu damaligen Zeiten sicherlich in weiten Teilen marktkonform. Ich hätte den dennoch niemals so abgeschlossen. Der Fehler liegt aber deutlich darin, das Stadion und Kredit so ausgelegt wurden, dass der FCK zur Einhaltung der Miet- und Unterhaltskosten sowie der Auslastung des Stadions praktisch immer unter den Top 10 Deutschlands hätte spielen müssen. Und das über 33 Jahre... es war völlig klar, dass Zweitligajahre dasKartenhaus zum Einsturz bringen mussten.

Ich Sag's immer noch... Insolvenz anmelden und dann Sponsoren Kreditgeber ins Boot holen um das dann ohne Mieter darstehende und entwertete Stadion für 20 bis 25 Mio zu kaufen.
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird. Anti EINTRACHT!!



Beitragvon jj73 » 22.02.2020, 00:25


betzebroker2 hat geschrieben: Ich Sag's immer noch... Insolvenz anmelden und dann Sponsoren Kreditgeber ins Boot holen um das dann ohne Mieter darstehende und entwertete Stadion für 20 bis 25 Mio zu kaufen.


... und die Stadiongesellschaft geht in Insolvenz und die Stadt hat 65 Mio.(-Rücklage) mehr Schulden. Und die Stadt ist ja selbst Schuld, dass sie schon so viel Schulden hat...

Weißt du, ich bin Betze Fan UND Lautrer Bürger. Ich will den FCK nicht verlieren, aber ich hätte auch gerne neue Fahrradwege in der Stadt, Whiteboards in der Schule, in die mein Sohn geht und ein Hallenbad mit bezahlbarem Eintritt.
Ich finde es sehr gerechtfertigt, dass sich es unser Stadtrat nicht so einfach macht, es lebt nicht jeder in Hessen oder der Vorderpfalz.
Emotionen, Treue und Respekt sind die höchsten Tugenden eines Fußballfans"



Beitragvon Alex76 » 22.02.2020, 00:33


Ich habe leider koinen Mathe Leistungskurs und auch nur Mathegrundkurs mit einem Aushilfslehrer in der 11.Klasse gehabt. Von daher muss ich auch mit der Bildungspolitik in meinem Fall heftigst ins Gericht gehen. Das macht einem das Studium in BWL nicht gerade leichter. Zudem habe ich neben meiner Mathearbeit, dann auch noch die Arbeit einer Kollegin in der Schule durchgerechnet und zumindest ihr eine 5 erspart. So ein bisserl Teamgeist, den wos man schon an den Tag legt.

Von daher finde ich das Zahlenmaterial, das hier herumgeistert, auch erst mal kompliziert, da ja dann auch verschiedene Banken beteiligt sind. Die Helaba, die Commerzbank,… Warum nicht die damalige Landesbank Rheinland-Pfalz?

Die Situation zwischen Stadt, Verein und ADD scheint festgefahren. Unabhängig von der Fritz-Walter-Stadion GmbH, einem potentiellen Investor und dem Bereich des Vermarkter Lagardere Sports, könnte man eine gemeinnützige GmbH entwickelt, welche den Standort Kaiserslautern/Westpfalz aufwertet. Für den 1.FCK, der Stadt Kaiserslautern und dem Vermarkter wäre es eine Win-Win-Situation.

Man wäre in der Lage weitere strategische Partner/Unternehmen (Investoren) zu akquirieren, neue Vermarktungsformate und -formen schaffen (Großsponsoren ohne die Kloinen zu vergraulen), Spendengelder gewinnen und Regionalförderung über die KfW bzw. ISB für weitere Investitionen beantragen.

Ziel:
Die gemeinnützige GmbH sollte eine Mietentlastung an den Verein direkt weitergeben und die Instandhaltung/Investitionen ins Stadion gewährleisten.



Beitragvon BTZNBRG » 22.02.2020, 01:33


Pirmasens hat keinen FCK und ist hoch verschuldet. Die meisten Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz haben große Schulden. Gerade am Beispiel Pirmasens kann man sehen wie eine Stadt langsam zerfällt. Einst hatte die Stadt 60.000 Einwohner, heute sind es nur noch 40.000. Staatliche Investitionen gibt es für Pirmasens so gut wie gar nicht. Das sind Ostdeutsche Verhältnisse.
Ich komme aus KL und auch hier gibt es einen Verfall der Infrastuktur und da ich Pirmasens kenne ärgert es mich maßlos dass man hier die ganze Schuld auf den FCK abschiebt. Das Land RLP und der Staat sind daher fein raus und können die Westpfalz weiter aushungern. Und leider wird hier sogar die Partei mehrheitlich gewählt die den Verfall vorantreibt.

Der FCK ist willkommener Sündenbock für die Politik des Landes Rheinland-Pfalz und für die Politik der Bundesregierung und nachdem man den Verein ausgeschaltet hat, werden die Berliner und Mainzer KL weiter verfallen lassen (siehe Uni KL).

ps: Pfalz ohne Rheinland!



Beitragvon BTZNBRG » 22.02.2020, 01:47


Wenn die Stadt Kaiserslautern den FCK beseitigt, kann sie auch das Grab von Fritz Walter einebnen und Fritz Walter aus den Annalen der Geschichte streichen. Der Zustand des Grabes ist ohnehin nicht würdig für das einzige große Aushängeschild der Stadt. Und dann darf es auch keine 100-Jahr Feier für Fritz Walter geben.



Beitragvon geobasti58 » 22.02.2020, 03:23


2,95 Mio. Zinsen in Zeiten von Negativzinserträgen für Kommunen?? Immer mehr Kämmerer diverser Kommunen wie z.B. Essen, Köln, Hannover oder Nürnberg haben Zinseinnahmen für Millionenschwere Darlehen. Erste Sofortmassnahme: Darlehensvertrag schnellstmöglich kündigen und Umschulden in Richtung 0 % Zinslast.
Mehr Infos hierzu finden sich im web.:
Weitere Sofortmassnahme sollte, Stundung (nicht Schenkung) der Stadionmiete in der 3ten Liga sein.
Jeder Cent den der FCK momentan nicht in die Mannschaft steckt ist falsch ausgegeben.
Es bringt der Stadt dem Land und der ADD nichts wenn es in Kürze den FCK in dieser Form nicht mehr gibt.Ein Horrorzenarium für jeden FCK Fan und für die klammen Kassen der Stadt gleichermaßen. Nun letztlich sind es wir die Steuerzahler die die Fehler der Politik bezahlen.
Als FCK Fan habe ich seit Jahren endlich wieder eine Ahnung wie ordentliche sportliche Führung unter Trainer Schommers, der hart mit seiner Mannschaft für den Erfolg arbeitet, aussehen kann. Aber auch die neue Geschäftsführung/ Vorstandschaft hat eine faire Chance verdient die Fehler der vielen Vorgänger zu korrigieren und den Verein in sichere und erfolgreiche Fahrwasser zu führen. Also ihr lieben Politiker besondere Bedingungen erfordern besondere Maßnahmen...unterstützen sie den FCK, wirklich und schnell.



Beitragvon LautrerPower44 » 22.02.2020, 06:43


Ich verfolge dieses Thema schon seit Tagen und Wochen aber immer nur sporadisch. Ich habe beruflich bedingt sehr wenig Zeit mich in Gänze in dieses Thema im Detail einzulesen, möchte in meiner Freizeit nach der harten Arbeit Spaß und Erholung. Das hatte ich jahrzehntelang mit unserem FCK. In den 80ern ist es fast jedes Jahr gegen den Abstieg gegangen, die 90er waren grandios. Nach der Jahrtausendwende wurden einige, ich sage es mal so, Entscheider, größenwahnsinnig und trotzdem fahre ich regelmäßig hoch da ich Lautrer Fan bin.
Es gab gute aber auch schlechte Zeiten. Nun haben wir nicht nur schlechte Zeiten sondern sehr bedenkliche Zeiten. Hier kommt in den Artikeln meiner Vorschreiber immer wieder die Rolle der Politik ins Spiel. Ich möchte keine Augenwischerei und Schwarzmalerei betreiben, aber in den östlichen Gebieten, in denen ähnliche Zustände herrschen und die Politiker nicht auf die Bürger eingingen haben diese Parteien bei den folgenden Wahlen einen Dämpfer bekommen. Der Bürger, Fan und somit Wähler vergisst nie wenn er verschaukelt wird.
Einmal Lauterer immer Lautrer :teufel2:
Lautrer geben niemals auf, sie kämpfen für ihre Fans und für ihren Verein1
Grüße von LautrerPower44



Beitragvon betzebroker2 » 22.02.2020, 07:08


an jj73:
Bitte was haben wir als FCK mit dem kompletten Versagen der WM Planer und Macher in Stadt und Land zu tun? Der Kreditvertrag ist aus meiner Sicht so diletantisch.. aber nicht unser Ding. Es war wie beschrieben aus meiner Sicht schon bei der Planung klar, das dieses WM Projekt zu Verwerfungen führen würde.

Die Stadt kann zudem ja auch Insolvenz anmelden... Rettungsschirm. Ohne Zweitligafussball fehlt ja eh schon genug an Einnahmen.

Der FCK wurde nun schon lange genug ausgequetscht!

Die werden schon keine Schwimmbäder schließen... und wenn... dann kann das dem FCK völlig egal sein.

Zudem könnte man ja das Stadion kaufen... so bleibt der 65 Mio Schaden dann geteilt... bin dann aber auch gespannt auf das Land Hessen... denn schließlich bleiben wir dann ja am Ende auf den Schulden sitzen :).

Mit der Ausquetschung des FCK muss Schluss sein... nun müssen wir mal den Spiess umdrehen. Mal sehen wie die Stadt, die Landesregierungen der beiden Länder und die Banken den Scherbenhaufen auflösen:) ;).
Auch wenn ich Hesse bin, so weiß ich wo guter Fussball gespielt und gelebt wird. Anti EINTRACHT!!



Beitragvon Südpälzer » 22.02.2020, 12:48


BTZNBRG hat geschrieben:ps: Pfalz ohne Rheinland!

Dann komplett mit allen verlorenen Gebieten von Sankt Ingbert bis hinter Heidelberg? :) :wink:
Lieber C-Klasse statt FC Becca!



Beitragvon MountBetze » 22.02.2020, 13:28


Was Herr Rahm vom FCK hält hat er uns am Donnerstag gewiesen, da er hat er uns zusammen mit seinem Wormser SPD-Kollegen Sackreuther über Facebook Grüße aus dem Frankfurter Eintracht-Stadion geschickt. Herr Rahm wir haben verstanden.
MountBetze bitte nicht verwechseln mit dem User Mount Betze



Beitragvon wernerg1958 » 22.02.2020, 13:54


Ja und unsere liebe Rheinpfalz hat einen netten Leserbrief abgedruck welcher genau das von der selben Zeitung in Richtung FCK geschriebene "Wort" wiederholt. Da kann man sehen wie diese Stimmungsmache via RP bei den Lesern ankommt. Der FCK hat 100derte Mio von der Stadt bekommen..................................... :nachdenklich:



Beitragvon McMüll » 22.02.2020, 14:47


wernerg1958 hat geschrieben:Ja und unsere liebe Rheinpfalz hat einen netten Leserbrief abgedruck welcher genau das von der selben Zeitung in Richtung FCK geschriebene "Wort" wiederholt. Da kann man sehen wie diese Stimmungsmache via RP bei den Lesern ankommt. Der FCK hat 100derte Mio von der Stadt bekommen..................................... :nachdenklich:


Ja, es ist schon Wahnsinn. Ich habe mich heute auch schon wieder aufgeregt. Aber das ist das Hauptproblem. Die Leute wissen es nicht besser. Die bilden sich ihre Meinung aus RP und Bild. Was soll man sich dann anderes zusammenreimen?

Ich finde es schlimm, dass es viele Schreiberlinge nicht schaffen einfach mal ganz neutral die Fakten darzulegen. Schade.



Beitragvon Lonly Devil » 22.02.2020, 15:59


McMüll hat geschrieben:
Ich finde es schlimm, dass es viele Schreiberlinge nicht schaffen einfach mal ganz neutral die Fakten darzulegen. SchaNde.


Du hattest da ein N vergessen. 8-)
Ich war so frei. :oops:
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 22.02.2020, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Marki » 22.02.2020, 18:37


Wurde eigentlich auch eine Stadionmiete für die Regionalliga ausgehandelt? Was ja nicht ganz abwegig ist, so mies wie wir gerade kicken. Aber Regionalliga im FWS ist wohl eher nicht möglich, und was dann? Mit so einem Szenario befassen die da oben hoffentlich.



Beitragvon Doppelsechs » 22.02.2020, 21:48


Die Stadionmiete sollte als Thema langsam mal in den Hintergrund rücken, aktuell gibt es brisanteres....



Beitragvon Clublautern » 26.02.2020, 23:57


Ich mach mal die 2000 voll ...................……

und hoffe das bald eine vernünftige Entscheidung gefunden wird.
Wehrt euch Lautern.



Beitragvon Betzegeist » 02.03.2020, 08:03


Um 15.00 Uhr tritt heute der Stadtrat wieder zusammen.

Hier sind die 3 Anträge, die für die Sitzung eingebracht wurden.

https://ris.kaiserslautern.de/buergerin ... ksinr=1461
Unwahr und falsch ist, dass man euch diese Intrigen und Klüngeleien durchgehen lässt.



Beitragvon Saarpfalz » 02.03.2020, 11:36


Ich rechne eigentlich damit das es auf Punkt 7 der Beschlußvorlage hinausläuft...

Zitat:
Alternative unter 7.:
Die Pachtzinsreduzierungen für den 1. FC Kaiserslautern stehen weiterhin unter dem Vorbehalt, dass ein zweckgebundenes Sonderzuschussbudget auch für den nächsten Doppelhaushalt 2021/2022 gewährt wird. In der Konsequenz kann der vom 1.FC Kaiserslautern gem. § 9 des Pacht- und Betreibervertrages geschuldete Pachtzins in Höhe von 3,2 Mio. Euro in der Saison 2020/2021 lediglich auf 1.912.500 Euro (3. Liga) bzw. 2,8 Mio. Euro (2. Bundesliga) reduziert werden. Die Beträge verstehen sich zuzüglich
Umsatzsteuer.


Um die Begründetheit des Antrags zu prüfen, sowie zur Vorbereitung einer sachgerechten Entscheidung des Stadtrates zu ermöglichen, wurde der Wirtschaftsprüfer der Stadiongesellschaft, Herr Dr. Jan-Christopher Kling, beauftragt, den Finanzstatus des 1.FCK zu überprüfen und dabei den Finanzbedarf des Vereins, die Kostenentwicklung, die Einsparpotenziale,
Einnahmeverbesserungen und die bezifferbaren eigenen finanziellen Anstrengungen des Vereins darzustellen. Herrn Dr. Kling liegen derzeit noch nicht alle prüfungsrelevanten Daten seitens des 1.FCK vor. Ein abschließendes Testat ist daher gegenwertig noch nicht möglich. Die Pachtreduzierung steht deshalb unter dem Vorbehalt, dass der Wirtschaftsprüfer die Notwendigkeit der Pachtminderung nachträglich bestätigt.



Sollte es so kommen muß der Verein beim DFB 1,9 Mio für Stadionmiete (für die Lizenz) nachweisen. Das würde ein weiteres 1,3 Mio Loch in den Etat reißen. Selbst wenn es näöchstes Jahr dann noch reduziert würde, die Saison muß bis Mai durchfinanziert werden.

Der 2.Absatz birgt ein weiteres Risiko. Was wenn die Prüfer zu dem Ergebnis kommen das der Verein keine Mietminderung benötigt und noch genug Einsparpotenzial hat? Damit muß man im worst case auch kalkulieren! :o :shock:



Beitragvon Miggeblädsch » 02.03.2020, 15:02


Der FCK braucht endlich Planungssicherheit in dieser Sache, und zwar über den 31.12.2020 hinaus!

Wie will ich denn eine ganze Saison planen, wenn ich nur für eine halbe Saison Planungssicherheit bekomme? Auf dieser Basis kann ich weder eine Lizenz beantragen, noch mit Investoren verhandeln. Das sollte doch jedem klar sein.

Wenn heute die Pachtreduzierung nicht völlig vorbehaltlos erfolgt, ist keinem gedient.

Dieser Knüppel zwischen die Beine wäre eindeutig zu dick. Ehrenhafte und kompetente Leute haben sich in höchster Not bereit erklärt zu helfen. Wenn es überhaupt noch eine Chance für Stadt und FCK gibt, dann mit genau diesen Leuten.

Man sollte ihnen wenigstens dabei helfen, uns zu helfen. Sie hätten es verdient.
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