Wer kommt, wer geht? Wechselgerüchte rund um den FCK.

Beitragvon salamander » 17.12.2017, 15:12


aachenteufel hat geschrieben:Träumer oder Realist?
Was ich im Forum nicht verstehe, ist die entweder-oder-Logik. Entweder Planung für die 3.Liga oder Investition in Nichtabstieg - dabei schließt sich beides doch nicht aus. Da die Möglichkeit besteht, sportlich die Klasse zu halten -wovon ich ausgehe -, haben die Verantwortlichen die Aufgabe, alles dafür zu tun. Das tun sie.

Die Verantwortlichen haben zuallererst die Pflicht, den Verein zu erhalten. Wir können nicht so tun, als stünden wir einen Punkt hinter Platz 16. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind sehr klein. Nahezu jeder in der Branche sieht den FCK als sicheren Absteiger. Der Vorstand kann nicht mit Wundern kalkulieren, sondern muss Realitätennberücksichtigen.
aachenteufel hat geschrieben:Gleichzeitig besteht die Möglichkeit des Abstiegs. Deshalb wird gleichzeitig die 3.Liga geplant und entsprechende Gespräche geführt. Davon gehe ich aus - auch wenn dies nicht oeffentlich geschehen kann. Wenn ich daran glaube, dass der FCK die Klasse hält, fühle ich mich nicht als Träumer, Schön Redner oder Verdränger, sondern ich waege die schwierige Situation ab. 7, 8 bzw. 9 Punkte Rückstand zur Relegation können in 16 Spielen aufgeholt werden. Wenn das so ist, muss ich alles auf dieses Ziel fokussieren. Ein Wechsel des Trainers und Sportverantwoetlichen in der jetzigen Situation, würde bedeuten, dass mindestens ca. 3 Wochen vergehen, bis ein neuer Trainer und Sportverantwortlicher installiert wären. Aus meiner Sicht würde uns diese Zeit der Handlungsunfähigkeit entscheidend zurückwerfen, steum das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Gleichzeitig wäre für die Planung 3. Liga nichts gewonnen.


Doch, wäre es. Nach dem ziemlich sicheren Abstieg wird man (zu Recht) höchstwahrscheinlich weder mit Notzon noch mit Strasser weitermachen. Wenn wir warten, bis der Abstieg rechnerisch feststeht, verlieren wir wieder enorm Zeit. Dann wiederholt man die Fehler der Vergangenheit: Erst wird ewig nach einem Sportdirektor gesucht, der darf dann einen neuen Trainer suchen und bis der dann seine Wunschspieler kontaktiert hat, läuft die Saison bereits und wir starten mit einem halbfertigen, uneingespielten Kader. Wenn man realistischerweise jetzt einen neuen Sportdirektor und Trainer sucht, die bereit sind, mit in Liga 3 zu gehen und wenn man ihnen das Transferbudget zur Verfügung stellt, statt es jetzt sinnlos zu verballern, haben wir endlich mal die Chance, frühzeitig einen Kader beisammen zu haben und eine Saison geplant anzugehen. Und das wird auch notwendig sein. Es reicht nicht, abstrakt "parallel die dritte Liga zu planen', das erfordert konkrete personelle Maßnahmen.

aachenteufel hat geschrieben:Also komme ich zu dem Ergebnis, dass ein Wechsel der Verantwortlichen mehr Nachteile als Vorteile hat. Weitere Abwägung: Wenn ich mit den vorhandenen Ressourcen das Ziel Klassenerhalt erreichen möchte, muss man die begrenzten Ressourcen akzeptieren und die zur Verfügung stehenden Personen motivieren und stärken, anstatt sie durch Kritik, Bedenken, Streit etc.zu schwächen. Das erscheint mir vernünftig.

Mir nicht. Das Unterdrücken von Kritik und Bedenken nützt keinem. Wenn Leute jetzt allen ernstes fordern, angesichts von 8 Punkten Rückstand nochmal groß einzukaufen, freue ich über jeden, der das thematisiert und kritisiert. Das schwächt uns nicht, sondern stärkt uns. Die Leute bleiben nicht vom Betze weg, weil es unterschiedliche Meinungen gibt, sondern weil die Mannschaft schlecht spielt und verliert. Das wird nicht besser, wenn ihr Kritiker mundtot macht.
aachenteufel hat geschrieben:
Ich glaube auch, wenn es jetzt innerhalb der Mannschaft und des Teams drumherum gelingt, eine positive, wertschaetzende Atmosphäre zu schaffen und auch die Anerkennung der Fans für die Spieler da ist, dass sie alles gegen den Abstieg unternehmen, dann fällt es jungen Spielern einfacher, den Schritt in die 3. Liga zu gehen, wenn der Fall eintritt. Wenn ich das abwäge, dann erscheint mir Rückhalt, Fokussierung, Vertrauen und der Glaube an den Verein auch vernünftiger, als permanente Bedenkentraegerei. Das hat doch nichts mit Träumerei zu tun.


Nein, es hat mit Blauäugigkeit zu tun. Das ist hier kein Stuhlkreis, sondern knallharter Profifussball. Die jungen Spieler bleiben nicht, weil sie eine "wertschätzende Atmosphäre" in Foren oder auf den Rängen spüren, sondern weil ihr Zuhälter Ihnen das empfiehlt. Und das wird er tun, wenn die Kohle und die Entwicklungsperspektive stimmt. Wenn wir jetzt unser letztes Geld für überteuerte Notkäufe raushauen, haben wir den Jungen weder ein adäquates Gehalt noch eine Aufstiegsperspektive zu bieten. Deine Vorschläge helfen nicht weiter. Kritik einstellen und statt dessen glauben, hoffen und vertrauen - das führt direkt in die Insolvenz. Die Zeiten von Fritz sind vorbei. Ich hoffe, dass die neuen AR noch ein paar andere Ideen haben.



Beitragvon Heinz Orbis » 17.12.2017, 15:52


Mit dem Wort "Zuhälter" hast du dich selbst diskreditiert... Die Verantwortlichen haben sicherlich den Erhalt des FCK im Auge, deshalb wird auch sicherlich nicht das gesamte Restbudget für neue Spieler eingesetzt werden...sie werden einen Notgroschen zurückhalten, um im Worst Case Finanzausfälle auffangen zu können. Klatt halte ich für seriös genug, genau so zu handeln. Deine immer geforderten neuen Verantwortlichen würden auch ne Menge kosten,hinzu würden noch die Abfindungen für Notzon,Strasser und Gries kommen--auch nicht gerade billig--und man wären wir keinen Schritt weiter, die neuen müssten sich auch wieder erst einarbeiten und eine Garantie, dass die neuen besser Funktionieren gibt dir auch keiner. Das du Notzon weg haben willst kann ich sogar verstehen, welches Problem du mit Strasser hast erschließt sich mir nicht--ihn kann ich mir auch in Liga 3 vorstellen...ausserdem planen die nicht "abstrakt" sondern sicherlich ganz konkret für beide Fälle...ich verstehe dich nicht, sollen die wirklich im Dezember sagen, wir planen für die dritte Liga und holen keine neuen mehr, weil wir frühzeitig nen neuen Kader basteln wollen?! Da bin ich ganz klar nicht bei dir--das wäre schändlich gegenüber allen die am FCK hängen...sie sollen gefälligst beides tun: so wie aachenteufel das beschrieben hat...Sagen wir mal sie bleiben drinn: Dann hat man nen jungen Trainer, der Betze-Blut hat und bewiesen hätte das er was kann. Man hätte eine junge Truppe die sogar eingespielt ist und man hätte endlich diese Stadionthema in eine ernsthafte politische Debatte/Lösungssuche gebracht. Also, wenn es denn so kommt, dann würde ich gar nicht so negativ in die neue Saison blicken...aachenteufel hat es richtig beschrieben, es ist eine Abwägungssache, du wägst anders ab als wir...das ist ok...es wäre jedoch hilfreich nun nicht die ganze Zeit drauf rumzuhacken, denn der Verein hat sich offensichtlich, genau wie wir, für die zweigleisige Variante entschieden--das gilt es zu akzeptieren--Loyalität ist in jedem erfolgreichen Unternehmen absolut oberste Pflicht! Wir sind schon Jahre lang nicht erfolgreich, ziemlich genau so lange wie wir nicht mehr loyal zueinander sind...merkst du was...

Ps: Ich gehe stark davon aus, dass Notzon, schon jetzt versucht die Verträge der Jungen entprechend der dritten Liga anzupassen...

PsPs: Ausserdem benötigt man erstmal Alternativen-dann schlag halt mal ein paar Verantwortliche vor, die du für kompetent genug halten würdest! Die suchen seit 2 Jahren- wenn du Leute in 2 Wochen findest,melde es bitte dem Verein (keine Ironie)
Wohin soll ich denn wechseln? Ich bin doch schon beim 1.FCK!



Beitragvon Tyosuabka » 17.12.2017, 17:09


Das widerliche an der ganzen Sache ist das Notzon und Strasser nur an sich selbst denken. Denen ist doch völlig egal wenn der FCK absteigt weil die dann eh den Job los sind und nie wieder in solch einer Position eingesetzt werden. Also wird jetzt gesteht den Motto nach mir die Sintflut das letzte Geld verpulvert alles oder nichts und leiden werden am Ende die Fans. Wenn es nächstes Jahr in die Insolvenz geht werden Herr Strasser und Notzon erstmal in Urlaub fliegen und wahrscheinlich nie mehr einen Fuß in die Pfalz setzen.

Meiner Meinung wäre es einfach Bizarr den Mann der für den schlechtesten Kader den die 2. Liga je gesehen hat verantwortlich ist wieder auf Einkaufstour zu schicken. Wie dämlich kann man sein.



Beitragvon Thomas » 17.12.2017, 17:36


Bitte bleibt hier beim Thema des Threads: "Wintertransfers". Die Beiträge zum 18. Spieltag wurden in den Spieltagsthread verschoben bzw. es wurde zwischenzeitlich auch ein eigener Thread zur Tabellensituation angelegt.

:danke:
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon ATS » 17.12.2017, 17:54


Für einen Investor ist der FCK in Liga 3 ohne Lizenz am billigsten. Stadt und Land haben dann die Wahl für wie wenig € das FWS den Besitzer wechselt.
Heubach mit klarer Ansage, warum es in Lautern nicht einfach ist als Spieler: „Die Unzufriedenheit auf den Rängen war vor dem Spiel schon spürbar“.



Beitragvon Giggs » 17.12.2017, 18:03


Tyosuabka hat geschrieben:
Meiner Meinung wäre es einfach Bizarr den Mann der für den schlechtesten Kader den die 2. Liga je gesehen hat verantwortlich ist wieder auf Einkaufstour zu schicken. Wie dämlich kann man sein.


Alleine ist Notzon sicherlich nicht dafür verantwortlich. Zum einen wurden Transfers, die Stöver schon geplant hat, umgesetzt, zum anderen wird sicherlich auch noch Meyer seine Aktien am Kader haben.

Anderson geht z.B. klar auf Notzon zurück, und ganz unzufrieden sind wir mit ihm nicht, oder?

Einerseits ist ein Klassenerhalt äußerst ungewiss, andererseits ist es doch genauso ungewiss, ob wir die Lizenz für Liga 3 erhalten. Von daher hoffe ich zur Zeit eher, dass Notzon Zollers, Anderssons und Ewertons im Winter erwischt und wir doch noch den Klassenerhalt schaffen.

Das ist JETZT die Chance, die man angehen kann, das Sparargument hinsichtlich Liga 3 könnte sich im Nachhinein als Rohrkrepierer erweisen, wenn wir nachher eh in die Insolvenz müssen.



Beitragvon SEAN » 17.12.2017, 18:42


Giggs hat geschrieben:
Tyosuabka hat geschrieben:
Meiner Meinung wäre es einfach Bizarr den Mann der für den schlechtesten Kader den die 2. Liga je gesehen hat verantwortlich ist wieder auf Einkaufstour zu schicken. Wie dämlich kann man sein.


Alleine ist Notzon sicherlich nicht dafür verantwortlich. Zum einen wurden Transfers, die Stöver schon geplant hat, umgesetzt, zum anderen wird sicherlich auch noch Meyer seine Aktien am Kader haben.


Das Problem ist doch, das wir in den letzten 4 Jahren mit Kuntz, Schupp, Stöver und Notzon 4 Personen hatten, die für die Transfers zuständig waren, zusätzlich kommen noch mit Runjaic, Korkut, Meier und Strasser 4 Trainer, ohne die interimsmäßigen.
Mit jedem Furz kam eine neue Idee, und mit jedem Schiss neue Spieler. Wie zum Teufel soll da auch was entstehen? Jeder hatte die Altlasten des Vorgängers im Kader, jeder mußte damit klarkommen, was er vorgesetzt bekam, jeder fing bei Null an.
Das kommt davon, wenn man von oben herunter keine Vorgaben gibt. Unfassbar, das es keinen Sportvorstand gibt, der den sportlichen Angestellten vorgibt, wohin die Reise gehen soll.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon ix35 » 17.12.2017, 20:54


SEAN hat geschrieben:Was anderes macht auch keinen Sinn, es sei den, die Spieler wären ablösefrei wie ein Baumjohann.

Hör doch Mal auf mit dem Baumjohann. Der kann weder die Welt retten und schon gar nicht den FCK.



Beitragvon 1:0 » 17.12.2017, 21:24


Ich schließe mich den Meinungen aller Vorredner an, die pragmatisch wissen, dass Winterneuzugänge wenig bis gar nichts bringen.

Das Geld sollte der Verein in die Jugend investieren, die jüngst den FCB schlug.

Außerdem bin ich auch weiterhin gegen den Trainer (ohne eine Alternative vorschlagen zu können).
Man muss sich das doch mal vorstellen: Hätte er das Super-Glücksspiel in Dresden nicht gewonnen - wie lachhaft erfolglos sähe seine Bilanz denn dann aus?



Beitragvon ChrisW » 17.12.2017, 21:51


aachenteufel hat geschrieben:
ChrisW hat geschrieben:Jetzt Spieler zu holen macht nur Sinn, wenn sie auch in Liga 3 mitgehen... und das macht kein Bundesliga Bankdrücker. Notzon und Strasser wollen das natürlich, weil sie ihren Job retten wollen. Wen von den beiden interessiert schon die Zukunft des FCK, wenn die eigene Zukunft gefährdet ist? Es ist logisch, dass die beiden alles auf eine Karte setzen. Und da wir keinen Fußball Sachverstand in der Führung haben, glaube ich auch, dass man den beiden dahingehend vertraut. Es geht nicht um Darmstadt, die hauen früher oder später da unten ab und Zweitletzter zu werden bring auch nichts. Alle anderen gewinnen immer einmal und am Ende brauchst du wahrscheinlich 38/39 Punkte zur Relegation. Wie denn? Es muss jetzt jemand mit Charisma als SV eingestellt werden, der vielleicht einige Spieler davon überzeugt auch in Liga 3 mitzugehen. Außerdem muss bei den Winterneuzugängen ebenfalls Liga 3 im Vertrag stehen. Um den Abstieg noch zu verhindern bräuchte man 5-6 gute Fußballer. Träumt weiter da oben!

Genau - weil Notzon und Strasser ihren Job retten wollen, versuchen Sie den FCK zu retten? Was istvdaran schlecht? Sie interessiert die Zukunft des FCK, weil es auch Ihre Zukunft ist. So rum wird ein Schuh daraus.

Daran ist nichts schlecht, aber du rettest nicht mit Bundesliga Leihen, die den Spielbetrieb einstellen, wenn sie während der Leihe Signale von ihrem Club oder anderen kriegen. Dann ist der FCK egal. In Liga 2 gibt es eher Leute, die sich vielleicht auch eine Zukunft in Liga 3 vorstellen können und sich für den FCK voll einsetzen. Bundesliga Profis interessiert der FCK einen Scheiß, also bitte realistisch bleiben. Traumtänzerei macht keinen Sinn. Sinnvolle Planung für alle Eventualitäten ist besser. Sollte allerdings ein Abstieg auch gleichzeitig die Insolvenz und das ende des Profifußballs bedeuten, dann dürfen sie meinetwegen jetzt so viel Geld verpulvern wie sie können. Man redet von den Millionen von Koch... also ist noch was da für eine Lizenz. Sollen wir das riskant verpulvern?



Beitragvon Hochwälder » 17.12.2017, 21:53


Forever Betze hat geschrieben:Wenn Compper bezahlbar ist, wird er 100% ein Kandidat sein. Die BILD und Transfermarkt haben vor 2-3 Tagen eine Liste mit Spielern gestellt, die von den Bubdesliga Vereinen aussortiert wurden.
Compper wäre natürlich ein Riesen Knaller. Dosen Ratte Hin oder Her. Hauptsache Rettung. Mit dem hätten wir ein Kaliber Ewerton in der Innenverteidigung.

Sonst noch Spieler von der Liste, die im Winter den Verein verlassen. (Außer Compper für mich alle unrealistisch)

- Lewis Holtby wird den HSV verlassen. Niemals bezahlbar und viel zu gut für uns.

- Branimir Hrgota. Völlig unnötig. Wir haben überall Probleme, bis auf den Sturm und den Torhüter. Müller und Andersson, dass passt.

- RV Regäsel wird ebenfalls Nahe gelegt, die SGE zu verlassen. Sicher talentiert, aber der ist 21 Jahre Alt und wird brauchen Spieler die uns noch retten können, Kaliber Compper. Talente haben wir genug.

- Kaiser von RBL wird ebenfalls im Winter gehen.

- Riether von Schalke wird gehen

- Zulj wird ausgeliehen oder sogar abgegeben

- Stefaniak wird für die Rückrunde ausgeliehen

- Terrodde soll auch wieder abgegeben werden. Der trifft nichts in Liga 1. Köln aber wohl schon Interesse.

Im Endeffekt sind die im Winter alle weg, aber davon können wir eigentlich keinen zahlen. Aber vielleicht ja doch. Mit solchen Spieler ist ne Mega Rückrunde drin. Aber man muss investieren. Besser als Absteigen. Und dann mit dieser Truppe nochmal was formen, wie damals Darmstadt mit der Rentner Truppe.

Müller
Riether, Kessel, Compper, Guwara
Moritz, Albaek
Kaiser, Holtby, Stefaniak
Andersson

Ja ich gebe jedenfalls erst dann auf, wenn wir rechnerisch abgestiegen sind. Auf neuaufbau in Liga 3 gebe ich nichts, denn nur in 1 von 10 Fällen klappt das. Meistens endet man wie Aachen, Waldhof, Essen, Offenbach, KSC und Co.
Die träumten auch von Neuanfang.
Es gibt kein Neuanfang. Klasse halten. Das ist das Ziel und dafür sollte man alles versuchen.



Ob das Christkind diesen Wunschzettel erfüllt??? :D



Beitragvon sandman » 17.12.2017, 22:00


Wenn Compper wirklich kommen sollte..geht dann wieder die Plakate-Zickerei des PI los :nachdenklich: ...?!
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon Rheinteufel2222 » 17.12.2017, 22:03


Seien wir doch mal ehrlich. Alternde Bundesligaspieler, die kein besseres Angebot mehr bekommen, als vom letzten der zweiten Liga, haben ihre Karriere meist hinter sich und werden in der Regel nicht mehr viel Motivation haben, sich im Zweitliga-Abstiegskampf den Hintern aufzureißen. Es mag da ehrenwerte Ausnahmen geben, aber da braucht man schon viel Glück, um so einen zu finden. Mit anderen Worten: mit solchen Spielern gehst du ein enormes Risiko, Geld zu verbrennen, und Geld haben wir schließlich nicht mehr ohne Ende.

Und auch wenn noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt besteht, wäre es mehr als fahrlässig, nicht für die Dritte Liga zu planen. Da dürfte es auch keine zwei Meinungen geben. Aktuell haben wir aber gerade mal zwei Spieler, die in der 3. Liga überhaupt noch Vertrag haben. Zwei! Wir müssen uns im Fall des Abstiegs, der Stand jetzt der wahrscheinlichere Fall ist als der Klassenerhalt, eine komplett neue Mannschaft zusammenstellen. Das heißt, dass wir jetzt in der Winterpause nur Leute brauchen können, die auch einen für die 3. Liga gültigen Vertrag unterschreiben. Und damit fallen einige der besseren Kandidaten vermutlich schon wieder aus der Liste.

Fazit: Ja, wir sollten nachbessern und investieren, aber mit Sinn und Verstand und nicht das letzte Geld am Wühltisch auf den Kopf hauen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon LDH » 17.12.2017, 23:09


Was mich wundert: Noch kaum Gerüchte. Nicht mal an der Tanke wurde jemand gesehen.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon aachenteufel » 17.12.2017, 23:25


ChrisW hat geschrieben:Daran ist nichts schlecht, aber du rettest nicht mit Bundesliga Leihen, die den Spielbetrieb einstellen, wenn sie während der Leihe Signale von ihrem Club oder anderen kriegen. Dann ist der FCK egal. In Liga 2 gibt es eher Leute, die sich vielleicht auch eine Zukunft in Liga 3 vorstellen können und sich für den FCK voll einsetzen. Bundesliga Profis interessiert der FCK einen Scheiß, also bitte realistisch bleiben. Traumtänzerei macht keinen Sinn. Sinnvolle Planung für alle Eventualitäten ist besser. Sollte allerdings ein Abstieg auch gleichzeitig die Insolvenz und das ende des Profifußballs bedeuten, dann dürfen sie meinetwegen jetzt so viel Geld verpulvern wie sie können. Man redet von den Millionen von Koch... also ist noch was da für eine Lizenz. Sollen wir das riskant verpulvern?
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OK. Was ich nicht verstehe, ist ff.: Der FCK setzt auf die Jugend, zieht U23-Leute hoch. Die Nachwuchsarbeit ist gut. Der FCK versucht, die Chance, die für den Klassenerhalt besteht, möglichst gut zu nutzen und führt Gespräche mit Spielern. Und ich gehe davon aus, dass auch für die 3.Lage geplant wird. Der FCK macht also alles, was hier gefordert wird und vernünftig ist. Kann man das nicht anerkennen? Dass die JHV nicht in Selbstzerfleischung endete, dass die Mannschaft in den letzten Spielen einen guten Zusammenhalt und Kampf zeigt (natürlich spielt sie nicht gut), dass Jeff Strasser und Boris Notzon ruhig bleiben - das sind doch Zeichen, dass der Verein noch lebt?



Beitragvon RoterTeufelRostock » 17.12.2017, 23:39


Die Spiele gegen Ingolstadt und Nürnberg haben gezeigt, dass die Mannschaft den Kampfgeist und die Qualität hat um die Klasse zu halten. Zudem werden einige verletzte/gesperrte Spieler zurückkehren. Daher macht es m.E. wenig Sinn den Kader gegen hohe Kosten weiter zu vergrößern. Also auf geht's. Und hoffen wir, dass die sog, Schiedsrichter ihren Job machen und wir nicht immer wieder mit Zehn gegen Zwölf spielen oder mit absurden Entscheidungen leben müssen. Ansonsten allen schöne und besinnliche Weihnachten.



Beitragvon SEAN » 18.12.2017, 00:12


RoterTeufelRostock hat geschrieben:Die Spiele gegen Ingolstadt und Nürnberg haben gezeigt, dass die Mannschaft den Kampfgeist und die Qualität hat um die Klasse zu halten. Zudem werden einige verletzte/gesperrte Spieler zurückkehren. Daher macht es m.E. wenig Sinn den Kader gegen hohe Kosten weiter zu vergrößern. Also auf geht's. Und hoffen wir, dass die sog, Schiedsrichter ihren Job machen und wir nicht immer wieder mit Zehn gegen Zwölf spielen oder mit absurden Entscheidungen leben müssen. Ansonsten allen schöne und besinnliche Weihnachten.

Mal abwarten, wie lange die verletzten tatsächlich ausfallen. Bei Albaek kann das auch schnell bis Saisonende dauern, oder länger.
Ich glaube nicht das sich der Vorstand und AR mal vorhalten lassen wollen, nicht alles probiert zu haben. Wenn es zum Abstieg kommt, wird es sowieso sehr schwer, in Liga 3 zu spielen. Da würd ich mir auch lieber sagen lassen, ich hätt den Verein finanziell an die Wand gefahren. So groß dürfte der Unterschied nicht sein, was man in tieferen Klassen zur Verfügung haben wird.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Alex76 » 18.12.2017, 00:37


Wahrscheinlich ist die Position des Sportvorstandes am dringlichsten. Geht es doch auch um Kommunikation in Form von Interviews bei den Medien, so dass man noch einen Push bewirken kann. Sowohl bei Zuschauern, Fans, Sponsoren oder (potentiellen) Spielern.

Persönlich halte ich Felix Magath für den geeigneten Part als Vorstand Sport bzw. als Teammanager. Ich möchte damit auch nicht die Position von Jeff Strasser oder Boris Notzon angreifen, vielmehr geht es mir darum die Erfahrungen und Kompetenzen von Felix Magath ins Trainerteam einzubringen damit man gestärkt den Abstiegskampf angeht.

... Magath erklärte: „Ich sah meine Aufgabe darin, nicht nur die chinesischen Spieler weiterzuentwickeln, sondern auch die chinesischen Trainer zu schulen. ...

https://www.welt.de/sport/fussball/arti ... inern.html


Magath hatte damals mit dem VFB Stuttgart gezeigt, dass er aus einem potentiellen Abstiegskandidat einen Meisterschaftsfavoriten formen kann mit den vielen jungen Spielern (Kevin Kurányi, Timo Hildebrand, Alexander Hleb oder Andreas Hinkel). Während seiner Stuttgarter Zeit ermöglichte er u. a. den späteren Nationalspielern Philipp Lahm und Mario Gómez ihr Bundesliga-Debüt.



Beitragvon Hochwälder » 18.12.2017, 09:58


ix35 hat geschrieben:
SEAN hat geschrieben:Was anderes macht auch keinen Sinn, es sei den, die Spieler wären ablösefrei wie ein Baumjohann.

Hör doch Mal auf mit dem Baumjohann. Der kann weder die Welt retten und schon gar nicht den FCK.



Der würde die Truppe der fusskranken noch erweitern!



Beitragvon EchterLauterer » 18.12.2017, 10:19


LDH hat geschrieben:Was mich wundert: Noch kaum Gerüchte. Nicht mal an der Tanke wurde jemand gesehen.


Kloses Frau hat die Kinder in der Uni angemeldet. :lol:
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon SEAN » 18.12.2017, 10:45


Bertikoks allias Remy auf TM:

Wartet mal ab. Wenn gelingt was geplant ist, dann wird jeder hier den Sinn erkennen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie kämpfen kann und willig ist, aber es fehlen Leitwölfe für ein in meinen Augen durchaus talentiertes Rudel junger Spieler.

Mehr kann ich hier leider nicht schreiben, aber ich will die Gelegenheit nutzen noch einmal eine Lanze für Boris Notzon zu brechen. Es war Stöver, der im Sommer mitten in der Transferphase hingeworfen hat. Und es war auch Stövers Kader der im letzten Jahr dramatisch versagt und Millionen Euro Fernsehgelder vernichtet hat. Notzon musste über Nacht mit einspringen und ist erst im August in seine jetzige Rolle gekommen und zu diesem Zeitpunkt war das Budget trotz Pollersbeck recht überschaubar.

Die kurzfristige Analyse des Kaders ist auf jeden Fall in meinen Augen richtig durchgeführt worden und wenn alles so funktioniert wie das im Moment geplant ist, dann werden wir alle das Jahr 2018 mit mehr Zuversicht angehen können. Was das grundsätzliche Problem mit unserer Kaderplanung ist, hat Notzon ja selbst auf der JHV gut dargelegt. Das aber ist ein kaufmännisches und kein sportlices Problem. Im Normalfall, soviel kann ich sagen, wird der Kader nach der Winterpause deutlich besser aufgestellt sein als bisher. Das Wunder ist möglich - wenn uh nicht garantiert. Wir werden alle dazu beitragen müssen. Sonst geht es nicht.

Also nochmal. Nicht aufgeben. Nicht jetzt. Niemals.


Gruß Berti


Da bin ich mal gespannt.
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Ke07111978 » 18.12.2017, 11:21


Ich habe mich nun lange zurückgehalten, aber bzgl. der Transfers und der Rahmenbedingungen würde ich dann doch gerne was schreiben. Und ich kann die Euphorie von BertiK und einigen anderen Usern hier überhaupt nicht teilen.

Unser Verein hat im Jahresabschluss ein eingeschränktes Testat. Man könnte sagen: Versetzt unter Vorbehalt. Für die dritte Liga besteht gemäß unserem eigenen Wirtschaftsprüfer keine positive Fortführungsprognose. Das steht schwarz auf weis im Jahresabschluß und das hat nichts mit der Liquidität zu tun, sondern damit, dass wir perspektivisch nicht in der Lage sind, unsere Verbindlichkeiten zurückzuzahlen, insbesondere die aus dem Pachtvertrag. Sollte die Stadt einer massiven Pachtreduktion inkl. neuer Nebenkostenregelung nicht zustimmen, müssen Vorstand bzw. Aufsichtsrat Insolvenz anmelden. Die noch vorhandene Liquidität wird dann genutzt, um die Gläubiger quotal zu befriedigen. Selbst wenn wir noch für 3 Mio. Sponsoren finden, ändert sich an dieser Situation gar nichts.

Sollten Vorstand und Aufsichtsrat jetzt massive Mittel für Neuverpflichtungen zur Verfügung stellen, klingt das erstmal logisch, denn bei Klassenerhalt haben wir noch eine kleine Chance uns zu restrukturieren. Bei Abstieg gehts hingegen auf jeden Fall in die Insolvenz, sollte die Stadt keine massiven Zugeständnisse machen. Geht es aber in die Insolvenz, wird der Insolvenzverwalter sich die aktuellen Vorgänge genau anschauen. Er wird argumentieren, dass die Fortführungsprognose aktuell schon nicht mehr hinreichend wahrscheinlich ist. Damit wären wir dann in der Insolvenzverschleppung. Ich gehe sicher davon aus, dass sowohl Vorstand als auch AR diesbzgl. rechtlich beraten sind. Daher auch faktisch keine öffentlichen Äußerungen. Kann dir alles später auf die Füße fallen. Ist das kleine 1x1 in solchen Situationen. Man sollte immer bedenken, dass die Vorstände und Aufsichtsräte hier persönlich haften.

Ich gehe zudem davon aus, dass wir sogar die Ausgliederung brauchen, um eine Insolvenz zu verhindern. Denn sie stellt die einzige theoretische Möglichkeit für unseren Verein dar, künftig die Überschuldung in einem realistischen Szenario abzubauen. Sagen die Mitglieder nein, ist dieser Weg versperrt - auch dann müsste man ebenfalls Insolvenz anmelden. Zudem der organische Etat für nächstes Jahr 2. Liga auch nur bei 4,5 - 5,5 Mio. liegt. Daher m.E. auch die Verquickung der Zukunft von Klatt und Gries mit der Ausgliederung. Achtung: In dieser Überlegung geht es nicht darum, dass wir einen Investor haben, sondern lediglich um die Möglichkeit, dass wir theoretisch einen aufnehmen könnten.

Vor diesem Hintergrund war die Aussage von Herrn Klatt an der JHV: "Wir zahlen unsere Lieferanten wieder pünktlich und werden wieder als seriös wirtschaftendes Unternehmen wahrgenommen" eine Euphemismus der ganz besonderen Art. Der aktuelle Vorstand hat zwar nur einen Teil der Schulden zu verantworten, er hat den Verein allerdings in zwei Jahren sportlich derartig abgewirtschaftet, dass nun nahezu jede Abschwungbasis für einen Neuanfang fehlt. Er hat alles auf die Karte Investor gesetzt und den Verein innerhalb von zwei Jahren in eine nahezu ausweglose Sackgasse manövriert.

Zum Thema Sportvorstand und bzgl. Aller, die sich über das Gehalt von Stefan Kuntz aufgeregt haben. Seit der JHV ist klar, dass die beiden aktuellen Vorstände zusammen rd. EUR 600k verdienen. Das sind 70% von Kuntz und FG, die dann mithin zusammen EUR 850k verdient haben. Fairerweise müsste das Gehalt von Stöver eigentlich dazugerechnet werden. Dann wären wir wohl deutlich über 850k gelandet. Ein Sportvorstand und ein Bilanzbuchhalter für 100k wären völlig ausreichend gewesen. Und mir soll keiner erzählen, dass man für 750k keinen Sportvorstand von Format nach Lautern bekommen hätte. Die strategische Fehleinschätzung war auf allen Ebenen katastrophal und die Erkenntnis, dass das Kind in den Brunnen gefallen ist, kam leider viel zu spät.

Ich kann nur hoffen, dass es noch ein zwei Personen mit Weitsicht gibt, die das kommende Szenario sogut vorbereiten, dass wir wenigstens in der Regionalliga starten können. Denn dass ist auch kein Automatismus. Im Falle der Insolvenz kann es uns auch so gehen wie Hessen Kassel und wir dürfen künftig in der A-Klasse starten.

Ist zwar nicht schön vor Weihnachten, aber der Mangel an Realitätssinn, hat uns leider genau dorthin gebracht, wo wir heute stehen. Ich kann nur hoffen, dass Herr Klatt langsam von seinem hohen Ross der Investorensuche heruntergestiegen ist und versucht in Gläubigergesprächen zu retten, was noch zu retten ist. Kämpfen ist richtig und wichtig, aber man sollte wenigstens so kämpfen, dass man zum Schluss zumindest irgendeine Chance hat, als Sieger vom Platz zu gehen.



Beitragvon Schlossberg » 18.12.2017, 11:45


SEAN hat geschrieben:Ich glaube nicht das sich der Vorstand und AR mal vorhalten lassen wollen, nicht alles probiert zu haben.
Ich auch nicht.

Klatt hat es bei der JHV doch deutlich genug gesagt, die dritte Liga wäre eine Herkulesaufgabe. Das ist, wie jeder weiß, ein Euphemismus für etwas, das menschliche Wesen nicht schaffen können.
Ob wir nach einem Abstieg in der Oberliga oder gar nicht mehr antreten würden? Da können wir der Jahreszeit entsprechend auch über das Geschlecht von Engeln reden.

Mit einem Butterbrot in der Hand verhungern, um dann im Jenseits etwas zu essen zu haben?
Vom letzten Geld Schulden bezahlen, statt sich das vielleicht lebensrettende Medikament zu kaufen?
Nein, nein.

Wir haben noch einen Schuss, und der muss treffen.
Also gibt es nur eins: Gut zielen und rechtzeitig abdrücken.



Beitragvon Bayernteufel » 18.12.2017, 11:49


Man steht heute vor der Wahl:
Totales Risiko durch Verpflichtung von ein paar überdurchschnittlichen Spielern oder große Vorsicht. Was eine Aufgabe und Konzentration auf die 3. Liga bedeuten würde. Mit den derzeitigen liquiden Mitteln würde man wohl eine Lizenz in Liga 3 bekommen.

Schon Kuntz hatte das Problem. Damals war es allerdings noch etwas komfortabler. Da hieß es: Aufstieg - oder schleichende Bedeutungslosigkeit durch gewaltige finanzielle Einschränkung.

Kuntz hat es nicht geschafft. Bzw. die Spieler, die knapp vor dem Aufstieg standen. Und ich glaube, die neue Führung wird es auch nicht schaffen.
Man wird die letzten Kröten für Spieler ausgeben, die nicht die Leistungssteigerung bringen werden, um den Abstieg zu vermeiden. Um wirkliche Verstärkungen zu holen, dazu reichen die Summen, die man zusammenkratzen könnte, nicht aus.
Deshalb wird es meiner Meinung nach wieder schief gehen - diesmal aber mit einem weit schlimmeren Ergebnis - der Insolvenz.
Und was kommt danach ?



Beitragvon sifal36 » 18.12.2017, 11:50


Tyosuabka hat geschrieben:Das widerliche an der ganzen Sache ist das Notzon und Strasser nur an sich selbst denken. Denen ist doch völlig egal wenn der FCK absteigt weil die dann eh den Job los sind und nie wieder in solch einer Position eingesetzt werden. Also wird jetzt gesteht den Motto nach mir die Sintflut das letzte Geld verpulvert alles oder nichts und leiden werden am Ende die Fans. Wenn es nächstes Jahr in die Insolvenz geht werden Herr Strasser und Notzon erstmal in Urlaub fliegen und wahrscheinlich nie mehr einen Fuß in die Pfalz setzen.

Meiner Meinung wäre es einfach Bizarr den Mann der für den schlechtesten Kader den die 2. Liga je gesehen hat verantwortlich ist wieder auf Einkaufstour zu schicken. Wie dämlich kann man sein.


Bessere Aktivitäten vom AR über diese genannten Fakten und handeln, bevor wir uns der 3.Liga bzw. Insolvenz immer mehr näher. Last den N nicht allein auf die Spielersuche gehen, denn angeschlagene Typen helfen uns nicht weiter




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