Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon scheiss fc köln » 22.04.2021, 11:39


kicker.de hat geschrieben:(...)Die Ursache für die Insolvenz des KFC liege in der Abhängigkeit von Ponomarev, schreibt Kruth in seiner Zusammenfassung. Sponsoreneinnahmen hätten zuletzt nur einen "auffällig geringen Teil des Etats ausgemacht", nämlich "weit unter 10 Prozent". Dem stünden "für die Liga auffällig hohe Personal- und Mietaufwendungen für die Stadionnutzung gegenüber". Ein Missverhältnis, das sich nicht dauerhaft ausgleichen ließ. Trotz "nennenswerter Zahlungen" des Investors sei der KFC "schon seit geraumer Zeit nicht ausreichend finanziert" gewesen.(...)


https://www.kicker.de/fast-10-millionen ... 71/artikel
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon Pinolino » 22.04.2021, 13:22


Die Frage, wann die SPI -wie letztes Jahr angekündigt- ihren Plan vorstellt, hat sich hiermit ja erübrigt.
Sie haben schlichtweg keinen.
Herr Nardi erzählt hier sogar ganz ohne Hemmungen, dass man keinen Plan hat, wie man die Stadionthematik lösen will.
Dabei wäre das einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste, Pfeiler in diesem Plan.

Das zeigt dann auch klar, wohin die Reise führt. Nämlich genau dahin, wie es einige hier schon richtig geschrieben haben:
Man hält den FCK mit kleinstmöglichen Beträgen irgendwie am Leben. Große Sprünge sollte man mit der SPI als "Anker" keinesfalls erwarten! Stattdessen ermauschelten sie sich einen zweiten Sitz, FÜR EINEN KREDIT!!!!! Scheint manch einer leider schon vergessen zu haben...

Drei Stichpunkte, aus denen alles hervorgeht
- Sperrminorität bei kleinstmöglichem eigenem Invest
- Kredite gegen Sitze
- kein Plan bzgl Stadionproblem
Danke, für nichts!



Beitragvon MarcoReichGott » 22.04.2021, 14:09


Der OB hat das doch schon vor langer Zeit klar ausgedrückt: EIne Lösung der Stadionfrage würde den FCK rund 100 Millionen kosten. So viel haben die regionalen Investoren nicht.

Genau wie ich hier auch schon öfters geschrieben habe ist ein Auszug aus dem FWS auch keine wünschenswerte Option: Der Verein würde auf einen Schlag in seiner jetzigen Form aufhören zu existieren und zu einem regional Verein ohne eigenes Stadion werden. Man würde dann vermutlich jahrelang in Amateurligen spielen mit dem ziel sich irgendwann in Liga 3 etablieren zu etablieren.

Das Interview ist trotzdem ein bißchen albern. "Wir werden auf jeden Fall den FCK in jede Liga begleiten, auch wenn es dann die Regionalliga ist." Sowas kann halt ein Sponsor sagen, aber ein Investor hält ja Anteile und muss einen Käufer finden, der sie abkaufen möchte. Daher wäre es ganz interessant zu wissen, was man hier unter "begleiten" denn finanziell versteht.



Beitragvon Lautern-Fahne » 22.04.2021, 14:30


Insolvenzverwalter Uerdingen hat geschrieben:Mit den Anfechtungen hat Kruth schon begonnen: Ehemalige Spieler sollen Gehälter zurückzahlen, weil davon auszugehen sei, dass sie von der finanziell katastrophalen Lage Kenntnis gehabt hätten.


Kann mir jemand die rechtliche Grundlage erläutern? Verstehe nicht ganz wie auf der einen Seite Handgelder noch zu zahlen sind aber andererseits ehemalige Spieler belangt werden können sollen, weil sie ein Gehalt kassierten.



Beitragvon ExilDeiwl » 22.04.2021, 15:02


Das hört sich in der Tat abenteuerlich an. Seit wann sind die Spieler dafür verantwortlich, dass beim Verein ordentlich gewirtschaftet wird? Gibt es vergleichbare Fälle, wo Arbeiter einer Firma Lohn zurück zahlen mussten, weil der Arbeitgeber abenteuerlich finanziert war? Können wir vielleicht auch noch von dem einen oder anderem Ex-Spieler ein paar Scheinchen zurück fordern?weil mir fehlen diese wunderbaren Schlagzeilen im Schmierblatt mit VIER Buchstaben... :nachdenklich:




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