Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon roterteufel81 » 21.10.2020, 16:38


carpe-diabolos hat geschrieben:Vereinsname weg, Löschung im Vereinsregister. 1FCK wäre Geschichte. So könnte es ausgehen.


Genau, nachdem die Investoren das sicherlich nicht geprüft haben und einfach mal so aus Spaß 11 Mio überweisen. Manchmal frage ich mich wirklich so Manche Dinge...

Hauptsache wieder den Worst Case ins Forum geschmiert :nachdenklich:
Vergesst nicht vor Saisonbeginn 21/22 ein (neues) Magenta Sport Abonnement abzuschließen :D :daumen:



Beitragvon Miro.Klose » 21.10.2020, 16:51


beninho hat geschrieben:Eine (ernst gemeinte) Frage an die Profis:

Angenommen, die Gläubigerversammlung stimmt dem Insolvenzplan zu.
+ 11 Mio. EK von den Investoren
./. 1 Mio. an die Gläubiger
= 10 Mio. restliches EK bei der KG

Kann die KG dann wieder leichter Kredite aufnehmen (z.B. für einen Stadionrückkauf, ggf. in Verbindung mit dem noch gesuchten "weiteren Partner")?
Oder hat man da weiterhin einen schweren Stand
a) aufgrund der (dann kürzlichen abgeschlossenen) Insolvenz?
b) ggf. auch aufgrund den -7 Mio. seitens des e.V.?

____
Die Frage ist wirklich ernst gemeint. Bitte spart euch hate Kommentare & eine Antwort, die auf Halbwissen beruht. Davon haben wir bei den Finanzthemen schon genug. :!: :)



So oder so. Käm ein Verein nach einer Geschichte in den letzten 25 Jahren wie der fck zu mir und ich wäre Bänker... er würde dann sagen wir mal 40 mio oder mehr haben wollen.... das Gespräch wäre für mich beendet bevor der vereinsvertreter ausgesprochen hätte



Beitragvon kategorie abc » 21.10.2020, 17:02


Ich bin jetzt einfach mal zufrieden, dass dieser Bauabschnitt ein ende hat. Mache nun keine wirtschaftliche Analyse, finde diese Risikobereitschaft, gerade in der momentanen Situation einfach super.. Glaube jeder weiss was ich meine bzgl "momentane Situation". Wir wissen alle nicht wie sich diese Pandemie weiter auf die Wirtschaft auswirkt, positiv eher nicht, mMn. Man sieht ja, der Ball rollt weiter , trotz allem. Also kann man auch da investieren, mit weniger Risiko. Der aufstieg muss her, was ist wenn wir wieder versagen?! Deshalb danke an die Investoren, denn der Berg ist schon ein Risiko.Jetzt liegt der Ball bei den Aufstiegsprotagonisten auf´m Berg.
„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“



Beitragvon ExilDeiwl » 21.10.2020, 17:15


Lonly Devil hat geschrieben:Nach welchen Kriterien weden potentielle "strategische Partner" behandelt?
Ist da jeder willkommen, der den 1.FCK nach vorne bringen will, oder kommen da nur genehme (handverlesene) Investoren zum Zuge.? Ein Investor, der em Ein oder Anderen missfällt, könnte ja unbeachtet "vom Tisch fallen", oder medial als untragbar dargestellt werden. :nachdenklich:


Ach Quatsch, wer macht dann so ebbes? Des macht doch känner, dem de FCK ebbes bedeit! Als ob mer sowas schun g’habt henn! :?
:wink:



Beitragvon carpe-diabolos » 21.10.2020, 18:32


roterteufel81 hat geschrieben:
carpe-diabolos hat geschrieben:Vereinsname weg, Löschung im Vereinsregister. 1FCK wäre Geschichte. So könnte es ausgehen.


Genau, nachdem die Investoren das sicherlich nicht geprüft haben und einfach mal so aus Spaß 11 Mio überweisen. Manchmal frage ich mich wirklich so Manche Dinge...

Hauptsache wieder den Worst Case ins Forum geschmiert :nachdenklich:



Ich habe eine Frage beantwortet, nämlich nach den Folgen einer Insolvenz für den eV. Kein Grund über mich herzufallen.

Ich bin den Regionalen für ihr Engagement dankbar, v.a. nach ihrer unwürdigen Behandlung durch Klatt u Co,, trotz den Hetzschriften hier im Forum und Coronakrise.
Jetzt muss es auch auf dem Platz aufwãrts gehen.
Qui diabolos odit, odit homines is
Wer die Roten Teufel hasst, hasst die Menschen
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Was auch immer du tust, handele klug und bedenke das Ende



Beitragvon oskarwend » 21.10.2020, 18:36


Lonly Devil hat geschrieben: Nach welchen Kriterien weden potentielle "strategische Partner" behandelt?
Ist da jeder willkommen, der den 1.FCK nach vorne bringen will, oder kommen da nur genehme (handverlesene) Investoren zum Zuge.?

Bei mir hat sich der Eindruck verfestigt, dass man nur solche Investoren möchte, die möglichst wenig verändern oder gar optimieren wollen. Es ist doch alles so wunnebaa!



Beitragvon SEAN » 21.10.2020, 18:47


Bei der Investorensuche muß man mal in ein paar Wochen sehen, wie interessant der FCK dann für einen Ankerinvestor ist, wenn die Schulden soweit weg sind. Ich denke da kann sich mit Sicherheit einiges tun, bzw. ein paar Interessenten auftauchen. Das größte Hindernis ist dann weg, und der Ankerinvestor sieht dann sein Geld da, wo er es haben will, beim Verein und bei der Kaderverstärkung. Es wurde ja oft genug geschrieben, das kein Investor einsteigen will, um die Schulden zu begleichen.
Auch wird es interessant sein, wann die Fansäule aufgeht, und was da zusammen kommt. Bekommen wir sportlich bis Weihnachten die Kurve, und man ist oben dran, bzw. mindestens im oberen Mittelfeld, könnte schon ein guter 7stelliger Betrag von den Fans und Mitgliedern zusammen kommen.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........



Beitragvon scheiss fc köln » 21.10.2020, 18:51


roterteufel81 hat geschrieben:
Hauptsache wieder den Worst Case ins Forum geschmiert :nachdenklich:


Gibt es den denn nicht, wenn ihn niemand ins Forum schmiert?

Dann halten wir jetzt bitte alle Abstand davon...


Ernsthaft, wenn ich heute 20 Tacken beim Eurojackpot reinhaue, muss ich von einem Gewinn ausgehen?
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon reklov » 22.10.2020, 12:44


Manche sprechen hier so despektierlich über die 11 Millionen, als handele es sich dabei um Kleingeld.

Zur Einordung: Ein Niedrig-Lohnempfänger "verdient" in seinem gesamten Arbeitsleben keine Million.



Beitragvon LDH » 22.10.2020, 17:27


SEAN hat geschrieben:Bei der Investorensuche muß man mal in ein paar Wochen sehen, wie interessant der FCK dann für einen Ankerinvestor ist, wenn die Schulden soweit weg sind. Ich denke da kann sich mit Sicherheit einiges tun, bzw. ein paar Interessenten auftauchen. Das größte Hindernis ist dann weg, und der Ankerinvestor sieht dann sein Geld da, wo er es haben will, beim Verein und bei der Kaderverstärkung. Es wurde ja oft genug geschrieben, das kein Investor einsteigen will, um die Schulden zu begleichen.
Auch wird es interessant sein, wann die Fansäule aufgeht, und was da zusammen kommt. Bekommen wir sportlich bis Weihnachten die Kurve, und man ist oben dran, bzw. mindestens im oberen Mittelfeld, könnte schon ein guter 7stelliger Betrag von den Fans und Mitgliedern zusammen kommen.

Ich glaube das größte Hindernis für einen Ankerinvestor hat man sich jetzt erst ins Boot geholt.

Interessant finde ich folgenden Satz der Meldung: „ Die Unternehmer Dr. Peter Theiss, Giuseppe Nardi, Klaus Dienes, Axel Kemmler und Dieter Buchholz haben schon frühzeitig ihre Unterstützung für den FCK zugesichert.“
Nee Leute. Genau so war es nicht. Man stand erst auf der Matte als ein anderes Angebot auf dem Tisch lag. Das ist wieder eine Verdrehung der Tatsachen.

Diese 11 Millionen reichen für eine Saison. Wenn die Einnahmen der Zuschauer noch weiter ausfallen vllt. nicht mal für eine ganze Saison.

Und der eV ist hoch verschuldet. Auch das gehört zu dem Deal dazu.

Und zur Wahrheit gehört auch, dass man viele Anteile abgegeben hat um sich Zeit zu erkaufen. Was funktioniert wenn wir aufsteigen. Daher hat man ja auch dieses Top-Team der 3. Liga zusammen gestellt. Tabelle kann jeder selbst lesen.
Marlon Ritter: „Anscheinend sind wir doch schlechter als wir denken“.



Beitragvon Lonly Devil » 22.10.2020, 17:54


reklov hat geschrieben:Manche sprechen hier so despektierlich über die 11 Millionen, als handele es sich dabei um Kleingeld.

Zur Einordung: Ein Niedrig-Lohnempfänger "verdient" in seinem gesamten Arbeitsleben keine Million.

Zur Relation:
Ein Niedriglohnempfänger benötigt auch keinen Jahresetat in Millionenhöhe. :wink:
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon schallalafck » 23.10.2020, 09:46


Also ich bin der Meinung, dieser Investorendeal ist das Schlimmste, was uns passieren konnte denn damit haben wir nur diese Saison abgesichert.
Unser Wert errechnet sich auch aus der 5-Jahresberechnung für TV-Gelder, dieses Jahr stehen wir noch viel besser da aber im nächsten Jahr sind es dann 3 Jahre 3.Liga 1 Jahr 2.Liga-abstieg und 1 Jahr 13. in Liga 2.

Wenn die 11 Mio jetzt schon 33% bringen, dann werden wir nächste Saison für die restlichen 16% nur noch um die 4 Mio bekommen und sind damit wieder Pleite.Ich gehe stark davon aus, wir werden erst kommende Saison so fit sein und das System drin haben mit einer eingespielten Mannschaft.

Die Investoren werden sich die Hände reiben, für 15 Mio den halben FCK!

Das Problem mit der Stadionmiete wird ja leider nicht weniger also sind auch kommende Saison wieder um die 8 Mio nötig um Alles knapp am Laufen zu halten.

Ich weiß nicht warum unser Vorstand das nicht sieht, da gibt es doch Kaufleute oder haben wir da Mal wieder das altbekannte Problem der Profilierung auf Kosten unseres FCKs?
:teufel2: Mit 4 Jahren infiziert mit dem Lautern-Gen und das als Niedersachse aber nicht eine Sekunde gezweifelt, egal ob es im Umfeld stressig oder fies wurde oder ob der FCK mich wie leider so oft enttäuschte. Ein Leben, eine Liebe, FCK :teufel2:



Beitragvon scheiss fc köln » 23.10.2020, 10:22


schallalafck hat geschrieben:Ich weiß nicht warum unser Vorstand das nicht sieht,


Eventuell, weil deine Behauptung "Käse" ist?

Wenn die 11 Mio jetzt schon 33% bringen, dann werden wir nächste Saison für die restlichen 16% nur noch um die 4 Mio bekommen(...)

Die Investoren werden sich die Hände reiben, für 15 Mio den halben FCK!



Wie oft muss das hier eigentlich noch erklärt werden?
R.I.P Can i get a witness?



Beitragvon Alex76 » 05.11.2020, 14:35


Hallo,
kann mir jemand sagen, wie viele Anteile noch erhältlich sind? Bisher sind ja 33% an die Saar-Pfalz-Invest GmbH gegangen. Hinzu kommen wohl noch die folgenden 2,3% für 700.000 Euro.
https://www.der-betze-brennt.de/news/11 ... eglich.php

So wie ich es verstanden habe, sollten die
Investoren(gruppen) in der Theorie jeweils 25% erhalten?
- Fans als Investoren
- Investoren & Sponsoren aus der Region
- Stille Gesellschafter
- Großunternehmen & Finanzinvestoren

Vorab Danke



Beitragvon ExilDeiwl » 05.11.2020, 18:20


Durch Kapitalerhöhung sind quasi noch beliebig viele Aktien erhältlich. Ich glaube auch nicht, dass es so angefacht war, dass jede Säule gleich stark vertreten ist. Das würde nämlich bedeuten, dass die nie genannte fünfte Säule (der e.V.) keine Anteile mehr hielte. Ist aber nur mein Laienvertändnis von dem, was ich hier so gelesen habe.



Beitragvon Alex76 » 05.11.2020, 19:43


ExilDeiwl hat geschrieben:Durch Kapitalerhöhung sind quasi noch beliebig viele Aktien erhältlich. Ich glaube auch nicht, dass es so angefacht war, dass jede Säule gleich stark vertreten ist. Das würde nämlich bedeuten, dass die nie genannte fünfte Säule (der e.V.) keine Anteile mehr hielte. Ist aber nur mein Laienvertändnis von dem, was ich hier so gelesen habe.


Ich glaube der Verein kann alle (100%) Anteile verkaufen, behält aber 51% der Stimmrechte wegen 50+1.



Beitragvon Lonly Devil » 20.11.2020, 21:56


Sorry, ich hätte da noch ein paar Fragen zur "Saar-Pfalz-Invest GmbH"

Kann da eigentlich jeder Gesellschafter werden, der seine 20.000€ Haftungskapital einbringt?

Wie hoch wäre dann das eingebrachte "Haftungskapital", ebenfalls 20.000€ pro Gesellschafter(?), der Gründungsgesellschafter, die dann weiteres Kapital zur Verfügung stellen?

Wann werden die 11 Mio. der GmbH&CoKGaA zur Verfügung stehen?
Bisher sollen (Gedächtnisprotokoll) 4Mio. € auf einem Treuhandkonto sein. Wurde diese Summe schon Eingefordert oder freigegeben?

Hier wollen wir dem FCK nicht nur den notwendigen finanziellen Spielraum geben, sondern wenn nötig auch unsere unternehmerische Expertise einbringen"

Wie weit greift diese "unternehmerische Expertise" auf das sportliche Kerngeschäft und zu fällende Entscheididungen zu?
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Erklärbär » 21.11.2020, 09:28


Hi, ich vermute mal, daß nicht jeder so einfach bei der GmbH einsteigen kann.
Da müsstest Du den Herren schon lange bekannt sein. Jeder Investor handelt aber so. Auch Dubai wollte seine Geschäftspartner beteiligen.

Ich habe im Kopf, dass die KGaA in den nächsten Wochen entschuldet wird.
Im Frühjahr soll dann alles gezahlt sein.

Auch der e. V. soll jetzt mit Zahlungen der Altschulden beginnen.



Beitragvon buckowski » 24.11.2020, 12:05


Ich meine in Erinnerung zu haben, dass Merk und Co. die Entscheidung PRO regionale Investoren und gegen Dubai u.a. damit begründet haben, dass das 33% Invest der RI ja viel Platz ließe für einen weiteren, großen (Anker)Investor der noch zu finden wäre.
Seit der Entscheidung im Sommer für Theiss und Konsorten hat man davon nichts mehr gehört.
Nun sind wir schuldenfrei, sportlich erfolglos und ich frage mich, warum das Thema nicht mehr erwähnt wird. Mit einer Finanzspritze auf dem Wintertransfermarkt könnten wir vielleicht nochmal personell nachlegen und unseren Feierabendkickern mal etwas Feuer unter dem A. machen.
Fände es super, wenn der DBB Journalist, der immer an den PK`s teilnimmt mal die Frage stellt, ob sich da was tut, oder erfährt man erst wieder was bei Prof. Wilhelms nächstem TV-Auftritt? :p
Zuletzt geändert von Thomas am 24.11.2020, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Verschoben in vorhandenen Investoren-Thread.



Beitragvon Miggeblädsch » 24.11.2020, 15:28


buckowski hat geschrieben:Ich meine in Erinnerung zu haben, dass Merk und Co. die Entscheidung PRO regionale Investoren und gegen Dubai u.a. damit begründet haben, dass das 33% Invest der RI ja viel Platz ließe für einen weiteren, großen (Anker)Investor der noch zu finden wäre.
Seit der Entscheidung im Sommer für Theiss und Konsorten hat man davon nichts mehr gehört.
Nun sind wir schuldenfrei, sportlich erfolglos und ich frage mich, warum das Thema nicht mehr erwähnt wird. Mit einer Finanzspritze auf dem Wintertransfermarkt könnten wir vielleicht nochmal personell nachlegen und unseren Feierabendkickern mal etwas Feuer unter dem A. machen.
Fände es super, wenn der DBB Journalist, der immer an den PK`s teilnimmt mal die Frage stellt, ob sich da was tut, oder erfährt man erst wieder was bei Prof. Wilhelms nächstem TV-Auftritt? :p


Warum sollte es noch einen TV-Auftritt von Wilhelm geben? Für den ist die Sache erledigt. Er wollte sämtlichen alten Zöpfe abschneiden, hat sich stark gemacht für einen Investor, der insbesondere den sportlichen Bereich komplett beleuchten wollte und ist damit gescheitert. Er hat damals wirklich alles versucht, einen kompletten Neuanfang zu ermöglichen und genau das wurde ihm dann zum Vorwurf gemacht. Warum, um Gottes Willen, sollte sich der Professor nun nochmal öffentlich zu der Sache äußern? Dieser Zug ist abgefahren.

Bevor ich falsch verstanden werde:

Ich weiß ja letztlich auch nicht, wie seriös oder erfolgreich die "Dubai-Alternative" gewesen wäre, deshalb will ich dieses Fass hier gar nicht aufmachen. Die regionale Variante ist ja, bezogen auf den Vereinswert, sogar die vermeintlich bessere. Aber darum geht es mir hier gar nicht.

Mir geht es vielmehr darum, dass der Investor aus Dubai offensichtlich großen Handlungsbedarf darin gesehen hat, die sportliche Kompetenz und das sportliche Konzept des Vereins von Experten überprüfen zu lassen und gegebenenfalls Änderungsvorschläge zu machen.

Das war offensichtlich nicht gewollt, man war vom eigenen Konzept und der vorhandenen sportlichen Kompetenz überzeugt und konnte sicherlich auch die regionalen Investoren davon überzeugen, sonst hätten sie ja nicht investiert.

Jetzt freilich, nach dem 11.Spieltag und angesichts des aktuellen Tabellenstandes, werden sich die regionalen Investoren sicherlich erneut Gedanken über dieses Thema machen müssen.

Die Investoren müssen sich jetzt Gedanken darüber machen, wie sie die Kapitalerhöhung durchführen, die erforderlich sein wird, die nächste Saison zu finanzieren, denn aufsteigen werden wir wohl kaum noch. Es wird auch kein zusätzlicher Investor "anbeißen". Auch dieser Zug ist abgefahren.

Außerdem müssen sich die Investoren Gedanken darüber machen, ob sie die im Verein vorhandene sportliche Kompetenz immer noch als ausreichend betrachten und die bisherigen Ergebnisse somit lediglich als eine "Verkettung unglücklicher Zufälle" zu bewerten sind. Möglicherweise kommen sie dann aber zu dem Ergebnis, dass zusätzliche sportliche Kompetenz dem Verein, und damit auch ihrem Geld, nicht schaden kann. Ist übrigens auch meine Meinung.

Was ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen kann, ist, dass die Investoren im Winter Herrn Notzon einfach mal so ein paar Scheinchen in die Hand drücken um damit auf dem Wintertransfermarkt auf Shoppingtour zu gehen. Das wird wohl kaum passieren, und das ist auch gut so.

Denn wie sagte nicht zuletzt Boris Notzon: "Es kommt auf jeden Cent an" 8-)
Jetzt geht's los :teufel2:



Beitragvon wernerg1958 » 24.11.2020, 15:52


@miggeblädsch, Du schreibst "Dieser Zug ist abgefahren" Ich möchte es etwas genauer schreiben "Der Zug ist abgefahren" Richtig ist, daß die/der Dubaier und der Prof die Lage erkannt hatten. Richtig ist auch, daß kein anderer insbesondere Millionenstark im 2 stelligen Bereich Investor beim FCK auftauchen wird. Richtig ist, daß der Aufstieg in 20/21 nicht mehr gelingen wird. Richtig ist aber auch, daß die "Regionalen" nicht finanzstark genug sind in 21/22 den Aufstieg zu kaufen. Von daher "Der Zug ist abgefahren" :!: Bleibt für mich nur die Frage wie hoch wird der Verlust der Regionalen tatsächlich sein, da es eine GmbH ist welche investiert. Das hat für mich wie sagt der Schwabe "ein Geschmäckle". Aber dies nur am Rande als Gedanke...............



Beitragvon buckowski » 25.11.2020, 11:45


Nach der Entscheidung für die RI im Sommer sind noch 67 % der Aktien zu verkaufen. Dies lässt Platz (wie von MM angekündigt) für einen Großinvestor mit Geld und Know-How.
Meiner Meinung nach sollten wir in unseren Diskussionen aufhören , uns ständig im Klein-Klein zu verlieren, einzelne Spieler oder Spielsysteme zu kritisieren oder zu erörtern, ob Notzon noch der richtige SD ist.Was wir benötigen sind radikale Schnitte.
Denken wir doch mal groß:
Was wir wirklich brauchen, ist eine Art radikaler Neuanfang mit Geld ,aber vor allen Dingen auch externem know-how. Seien wir doch mal ehrlich, was haben wir als mitgliedergeführter Verein die letzten 10 Jahre erreicht? Abstiegsplatz in Liga 3 weit weg von einem Aufstieg und eine öde, freudlose Saison nach der anderen.
Ich plädiere dafür, dass unsere Führungsriege nochmal aktiv loszieht und offensiv um einen potenten Investor wirbt, dem entsprechende Mitsprache- und vor allen Dingen Mitbestimmungsrechte eingeräumt werden, bevor es zu spät ist und der Name "1.FC Kaiserslautern" nur noch ein Achselzucken hervorruft.Dazu bedarf es dann sehr wohl, dass man "Klinken putzen" geht.Bitte nicht wieder so agieren, wie beim Dubai Investor.
Ich denke da an ein Modell -auch wenn man mich jetzt steinigt-, das von der Struktur her so angelegt wird wie bei Hoffenheim oder Leipzig, also ein -nennen wirs mal Generalmanager- wie damals Rangnick, der beginnend bei der Jugenarbeit über das Scouting bis in die Profimannschaft das Sagen hat und den ganzen Laden von A bis Z umkrempelt.
Ich halte diese Vorgehensweise für die einzige, die es uns ermöglicht, unseren Verein nochmal in der ersten Liga zu sehen, auch wenn das Zeit braucht.
Ein "weiter" so, wie es im Moment läuft, bedeutet weiter Rumpelfußball und in absehbarer Zeit die nächste Insolvenz.



Beitragvon shaka v.d.heide » 28.05.2021, 11:09


Eine neue Saison steht vor der Tür.
Mich würde interessieren welchen Betrag von den zu investierenden 11 Mio.€ der FCK schon erhalten hat?
Waren nicht 3Raten (4-3,5-3,5mio) vereinbart?
Haben wir die Kohle schon komplett verbraten oder kommt da noch was?

Es wäre ja schon gut zu wissen ob wir noch 3,5 oder 7 Mio oder 0 €zur Verfügung haben bevor hier schon wieder über Spielerverpflichtungen diskutiert wird.

Können wir überhaupt auf dem Spielermarkt so zuschlagen dass es für eine sorgenfreie Saison reicht?
Oder benötigen wir neue Darlehen von der SPI um gegen den Abstieg zu spielen?




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