Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon diago » 22.06.2020, 07:17


Michimaas hat geschrieben:Becca und Quattrex arbeiten zusammen, die lassen sich nicht die Pistole auf die Brust setzen. Die werden ihren Willen durchsetzen wollen bis zum Ende, selbst die Planinsolvenz ist ja in Gefahr, wenn nicht 50% der Gläubiger zustimmen. Ich bin da eher nicht positiv....


Und genau das ist der riesige Haken, bei dem ich nicht weiß wie der umgangen werden kann und der mir große Sorgen bereitet
Zuletzt geändert von diago am 22.06.2020, 07:18, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon ExilDeiwl » 22.06.2020, 07:26


Mir hat in dem Beitrag zum Thema Insolvenz des e.V. ein Punkt nochmal zu denken gegeben. Ginge der e.V. mit in die Insolvenz ind käme es zum Äußersten, wie es die Führung im Zweifel auch bereit wäre durchzuziehen, dann würde das auch das FCK Museum und die darin befindlichen Exponate betreffen. Nun gehören nicht alle Exponate dem FCK, aber sicher ein größerer Teil. Ich frage mich, was man (die Gläubiger) da wohl im Rahmen einer Zwangsversteigerung erwarten könnte. Kämen da mehr als 100.000 Euro zusammen? Ich erinnere mich noch an die Diskussionen um den Nachlass von FW...

Ansonsten muss ich sagen, dass ich den Auftritt von Wilhelm gut fand. Klar Stellung gegen Teile der Presse bezogen und auch keinen Interpretationsspielraum gelassen, was den Handlungswillen der FCK Führung betrifft. Auch wenn ich da kurz schlucken musste, als es um die Insolvenz der Vereins ging. Dass wir nun das Angebot eines Investors vorliegen haben, das nur noch wir unterschreiben müssen (und nicht umgekehrt wie beim Scheininvestor), das ist natürlich eine Ansage. Ich denke, dass die Verhandlungsposition damit deutlich besser ist, als wenn nur vage Andeutungen im Raume stehen. Aber derjenige, der kommen soll, will mitreden. Auch im sportlichen Bereich. Seine Experten installieren. Das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Beim Scheininvestor haben wir dagegen gewettert. Und nun? Das wird einigen hier nicht gefallen... Aber ich denke, das ist mal wieder unsere letzte Patrone. Wenn derjenige es ernst mit dem FCK meint und er es nicht nur als Immobilieninvest-mein-Schwanz-ist-der-Längste-Geschäft sieht, dann kann das zu einem positiven Ende führen. Ich bete, dass es so ist...



Beitragvon Dean Moriarty » 22.06.2020, 07:32


diago hat geschrieben:
Michimaas hat geschrieben:Becca und Quattrex arbeiten zusammen, die lassen sich nicht die Pistole auf die Brust setzen. Die werden ihren Willen durchsetzen wollen bis zum Ende, selbst die Planinsolvenz ist ja in Gefahr, wenn nicht 50% der Gläubiger zustimmen. Ich bin da eher nicht positiv....


Und genau das ist der riesige Haken, bei dem ich nicht weiß wie der umgangen werden kann und der mir große Sorgen bereitet


Zumal der von Becca im Aufsichtsrat installierte Hr. Gregorius doch ebenfalls Kenntnis über den potenziellen Investor haben müsste.
"Männer, heute nur glatte Brüche."



Beitragvon diabolo666 » 22.06.2020, 07:50


elmaiaco hat geschrieben:@Seit1969:
Wenn ich es richtig sehe bringt der Investor den Gläubigern sowieso nichts. I


STimmt so auch nicht. Ohne Investor wird der FCK in die Insolvenz gehen. Man hat ja nicht nur die Altschulden, sondern braucht auch geld für die neue Saison. Die Gläubiger haben die Wahl, 10% ihrer Forderungen zu bekommen oder gar nichts.

Welche Werte hat der FCK denn? Spieler wären bei Insolvenz ablsöefrei weg. Das Stadion gehört der Stadt. Der Fröhnerhof ist schon belastet. Bleibt die Ausstattung der Geschäftstselle und der Mannschaftsbus...



Beitragvon wernerg1958 » 22.06.2020, 07:55


Ich glaube nicht daß dieses Angebot welches an den Geschäftsführer der KGaA ging schon allen vorgelegt wurde. Besonders nicht dem Becca-Vertreter und Anderen welche sich evtl. gerne Mal an die Presse wenden. Einer welche dem FCK der M Boden liegt hohe Millionensummen geben will und seine "Mannschaft im sportlichen mitbringt ist nachvollziehbar wenn auch nicht im Sinne unserer Ausgliederung. Aber wir sind alleine nicht mehr lebensfähig. Ich vertraue auf die Handelten, denn am Ende wollen alle Erfolg und das kann doch nicht schlecht sein......



Beitragvon WernerL » 22.06.2020, 08:06


Ich wundere mich schon etwas über die Kommentare bisher :?:
Mir kamen direkt einige Fragen auf:

1. Wo sind die Regionalen?
Wir sehen doch also, dass diese nicht einfach so sofort einsteigen und sofort investieren (den Club erst mal tragen) wie es eigentlich doch so beworben war. Denn diese wollten/ sollten ja parat stehen. Covid19 hin oder her.

2. Der potentielle Investor
will wohl - womöglich deutliche - Mitsprache im sportlichen Geschäft, was bisher von uns auch bzgl. Becca befürchtet wurde und kritisiert wurde.

3. Die Fansäule
Auch die wird vielleicht so schnell nicht geöffnet, klar, weil diese Gelder erst gegeben werden können wenn sie nicht in Gefahr durch Insolvenz geraten.

Im Ergebnis wurden sehr viele Punkte genau bei Klatt eben kritisiert die jetzt wahrscheinlich genauso oder ähnlicher Form zutreffen werden.
Ich will keine Rückwärts gewandte Diskussion.
Ich bin aktuell mit allem sehr zufrieden.
Vor allem weil Wirtschaftsexperten aus allen bereichen übernommen haben.

Nur war es für mich schon klar, dass niemand, weder Becca noch der "Neue" einfach irgendwie so investieren.
Wenn unsere Zufriedenheit jetzt nur darin besteht, dass ein Investor einfach nur Eigenkapital gibt, dafür aber eben das "sagen" mit hat, dann hätten wir uns viele Monate Diskussion sparen können, dann sind wir eher am Modell Liverpool als Bielefeld.
So mein Eindruck bisher, das Ganze wird sich sicher auch über die Jahre noch entwickeln.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Shiro » 22.06.2020, 08:23


WernerL hat geschrieben:2. Der potentielle Investor
will wohl - womöglich deutliche - Mitsprache im sportlichen Geschäft, was bisher von uns auch bzgl. Becca befürchtet wurde und kritisiert wurde.


Und wo ist da genau das Problem? Wenn jemand wirklich viel Geld investieren will... warum sollte er nicht mitreden wollen dürfen, was mit seinem Geld geschieht? Wer hier wäre denn so altruistisch einem Verein, der seit Jahrzehnten nachweislich nur Geld verbrennt und nichts gebacken bekommt, nochmehr Geld reinzuschieben ohne Kontrolle, was damit geschieht?

Und wenn einige mal die Vereinsbrille ablegen: es gibt genug Vereine die einen Großinvestor mit Kusshand nehmen würden... dass dieser Investor primär mit dem FCK redet und nicht mit einem der anderen verarmten Vereine, liegt einzig und alleine daran, dass der FCK NOCH einen großen Namen hat. Wenn der FCK nicht will... dann wird ein sportinteressierter Investor sich nicht beleidigt zurückziehen und die Finger vom Fussball lassen... der findet dann einen anderen Verein...
Wen tun wir fressen?! Die rot-weiß-roten Essen!
Wen tun wir lynchen?! Die FC-Bayern-München!
Wen machen wir zur Sau?! Den H-S-V!
Und dann und dann und dann - kommt Ajax Amsterdam!
Aaaa-jax ist zum putzen daaa, Aaa-jax ist zum putzen daaa - Aaajax ist zum putzen da - haut sie auf die Schnauze!



Beitragvon wernerg1958 » 22.06.2020, 08:26


@WernerL, ich habe es oben ja schon beschrieben, am Ende geht es uns (FCK) nicht viel besser als den Gläubigern, entweder wir nehmen das Geld des Investors an zu seinen Bedingungen oder den FCK gibt es nicht mehr. Wenn diese Person willens und bereit ist den FCK nach oben zubringen, was wir über lange Jahre nicht selber geschaft haben Im Gegenteil, dann profitieren alle am Ende, Fans, Mitglieder und die Stadt sowie viele Geschäfte im Umfeld. Es ist, so sehe ich das die einzige und allerletzte Chance. Das sollte man bei aller Nostalgie jetzt begreifen. Und bitte nicht den Neuen Investor wobei neu ja nicht stimmt mit einem Herrn Becca vergleichen, der hatte.............. Ich bin gespannt wie das mit den Gläubigern ausgeht :?: :nachdenklich:



Beitragvon deGirsche » 22.06.2020, 08:27


WernerL hat geschrieben:Ich wundere mich schon etwas über die Kommentare bisher :?:
Mir kamen direkt einige Fragen auf:

1. Wo sind die Regionalen?
Wir sehen doch also, dass diese nicht einfach so sofort einsteigen und sofort investieren (den Club erst mal tragen) wie es eigentlich doch so beworben war. Denn diese wollten/ sollten ja parat stehen. Covid19 hin oder her.


Wurde doch im Beitrag gesagt, dass man auch mit denen weiterhin in positiven Gesprächen ist.

WernerL hat geschrieben:2. Der potentielle Investor
will wohl - womöglich deutliche - Mitsprache im sportlichen Geschäft, was bisher von uns auch bzgl. Becca befürchtet wurde und kritisiert wurde.


Ich hoffe du siehst schon, dass es ein Unterschied zwischen diesem Investor und Flavio Becca gibt? Der Vertrag mit klarem Plan ist ausgestaltet und von uns Gegenzuzeichnen, das war bei FB ganz anders.

Aber ja, natürlich will ein Investor Mitsprache beim sportlichen Geschäft. Wer das vorher kritisiert hat, muss auch da kritisch bleiben. Ohne geht aber nicht. Die Mitsprache hatte Becca im übrigen, ohne Eigenkapital zu geben.

WernerL hat geschrieben:3. Die Fansäule
Auch die wird vielleicht so schnell nicht geöffnet, klar, weil diese Gelder erst gegeben werden können wenn sie nicht in Gefahr durch Insolvenz geraten.


Darüber hat SOV doch auch schon bekannt gegeben, dass die weit fortgeschritten ist, jedoch eben erst geöffnet wird, wenn ein Investor im Boot ist. Bedeutet für mich: Wenn der Schuldenschnitt gelingt, ist das Angebot des Investors gültig. Danach wird sowohl ein weiterer Einstieg der Regionalen forciert als auch die Fansäule geöffnet.

WernerL hat geschrieben:Im Ergebnis wurden sehr viele Punkte genau bei Klatt eben kritisiert die jetzt wahrscheinlich genauso oder ähnlicher Form zutreffen werden.
Ich will keine Rückwärts gewandte Diskussion.
Ich bin aktuell mit allem sehr zufrieden.
Vor allem weil Wirtschaftsexperten aus allen bereichen übernommen haben.


Wie oben geschrieben, der Unterschied ist, dass nun eine klare Linie da ist und die Annahme eines solchen Investments auf unserer Seite liegt. Wir sind in diesem Fall nicht darauf angewiesen, wann der Investor mal wieder einen Kugelschreiber findet. Klatt hat immer nur von verschiedenen Möglichkeiten gesprochen, letztendlich hat er immer nur weiteres Fremdkapital zu horenden Zinsen oder nicht tragbaren Bedingungen eingeholt.

WernerL hat geschrieben:Wenn unsere Zufriedenheit jetzt nur darin besteht, dass ein Investor einfach nur Eigenkapital gibt, dafür aber eben das "sagen" mit hat, dann hätten wir uns viele Monate Diskussion sparen können, dann sind wir eher am Modell Liverpool als Bielefeld.
So mein Eindruck bisher, das Ganze wird sich sicher auch über die Jahre noch entwickeln.


Was ist denn die Alternative zu "einfach nur Eigenkapital" und "dafür ABER das sagen hat?

Fremdkapital und das sagen?
Wohl kaum
Fremdkapital ohne sagen? Hilft uns gar nicht weiter
Eigenkapital ohne sagen? Schreibst du ja selbst, dass es nicht geht.

Was also soll mehr drin sind, als ein solches Angebot? Viel gibts nicht mehr.

Wenn wir mit diesen Bedingungen nicht zufrieden sind, können wir den Laden eigentlich dicht machen.



Beitragvon WernerL » 22.06.2020, 08:36


Shiro hat geschrieben:
Und wo ist da genau das Problem? Wenn jemand wirklich viel Geld investieren will... warum sollte er nicht mitreden wollen dürfen, was mit seinem Geld geschieht?


Weil viele das kritisiert haben und keine Mitsprache wollten. Über Mitsprachen haben wir ausführlich diskutiert.
In Bielefeld ist das Bündnis Ostwestphalen auch so angetreten ohne ins Sportliche einzugreifen.
Also das ist dann schon ein Unterschied. Für mich war das nie ein Problem.

Kurz zu Becca:
Hätte Klatt weiter verhandelt wären wir doch auch heute viel weiter zu damals.
Wir können den Stand damals nicht mit heute vergleichen und Becca kritisieren weil er kein Eigenkapital gegeben hat.
Wir müssen erst mal schauen wann der "aktuelle" Investor auch tatsächlich investiert, das wird dauern.
Für mich machen beide Wege keine großen Unterschied vom Prinzip her.
Die Beträge die investiert werden sollen sind auch ähnlich. Mitsprachen irgendwo auch.

Und vielleicht Leute wird die Fansäule auch erst mal länger nicht geöffnet weil der Investor eben ohne den fan arbeiten möchte, das wäre für mich keine Überraschung.
Zuletzt geändert von WernerL am 22.06.2020, 08:40, insgesamt 1-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon rena7 » 22.06.2020, 08:40


Das ist doch eine super Chance für den FCK, was gibt es noch groß zu lamentieren? Sofort zugreifen, und nicht alles zerreden.



Beitragvon ExilDeiwl » 22.06.2020, 08:48


@deGirsche hat ja schon sehr gut geantwortet. Ich möchte nur noch folgendes ergänzen: Becca wollte nicht nur Mitspracherecht, indem er Vertrauensleute installiert (oder sich über die Satzung hinwegsetzte, um einen Vertrauten installiert zu lassen, dessen Vertrag eigentlich schon so gut wie nicht verlängert war), nein, er hat konkret in die Kaderplanung eingegriffen, indem er einen weiteren Stürmer forderte und auch bekommen hat. Er hat seinen Vertrauten also nicht vertraut, sondern direkt eingegriffen. So einen brauche ich nicht beim FCK!

Es ist schon was anderes, wenn ein Investor sagt, er möchte ein Kompetenzteam installieren, dem er vertraut - und die dann machen lässt. Und nicht selbst direkt eingreift. Auch wenn differenzieren zuweilen schwer fällt, sollte man das doch gelegentlich tun. :daumen: Und glaube mir: wenn der Investor handelt, wie Becca es getan hat, wird es hier entsprechende Kommentare hageln. Und zwar zurecht!

Ach so: Becca hat zu keiner Zeit Eigenkapital gegeben. :nachdenklich:



Beitragvon phil9309 » 22.06.2020, 08:50


Ich glaube gegen Mitsprache an sich hatte kaum jemand was.

Nur muss man für die Mitspracherechte eine gewisse Summe investieren und die hat man tatsächlich von Becca bis heute nicht mal ansatzweise gesehen.



Beitragvon WernerL » 22.06.2020, 08:52


ExilDeiwl hat geschrieben:Becca wollte nicht nur Mitspracherecht, indem er Vertrauensleute installiert (oder sich über die Satzung hinwegsetzte, um einen Vertrauten installiert zu lassen, dessen Vertrag eigentlich schon so gut wie nicht verlängert war), nein, er hat konkret in die Kaderplanung eingegriffen, indem er einen weiteren Stürmer forderte und auch bekommen hat.


Absolut richtig, wir wissen aber nicht wie der aktuelle Kandidat eingreifen wird.
Wir kennen auch diesen nicht einmal.

Becca wurde dagegen sehr kritisiert, auch wegen seiner Geschäfte etc.
Obwohl er aber Stellung bezogen hat und sich uns in dem langen Interview vorgestellt hat.
Der neue lebt im Ausland und wird dort auch seine Geschäfte machen.
Ich will kein Öl hinein gießen, ich sehe das ziemlich nüchtern und da komme ich eher zum gleichen Ergebnis, egal wer nun investiert.
Zuletzt geändert von WernerL am 22.06.2020, 08:53, insgesamt 1-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon carpe-diabolos » 22.06.2020, 08:53


Schuldenschnitt oder Insolvenz als Vorspiel

Dann Einstieg des Investors

Annahmefrist seitens des FCK für das Angbot 30.Juni. Dies ist NICHT die Frist für das Vorspiel!!!!!

Bin da so entspannt wie das Leuchten in Wilhelms Augen

Was wird, das wird.

Quo vadis, FCK?
Eo vades, FCK!



Beitragvon Mr.Blum » 22.06.2020, 08:53


wernerg1958 hat geschrieben:Also, der Name wird sicher auch alleine schon deshalb nicht genannt um ihn vor den Gläubigern geheim zu halten.


Ich glaube eher der Name wird nicht genannt um ihn vor den Fans geheim zu halten. Er will ja mitreden (was für eine Überraschung! Er möchte nicht nur Geld abliefern sondern auch noch was dafür haben!), sowas hört man ja in Fankreisen gar nicht gern. Je länger der Name geheim bleibt, desto besser. In der Luft zerrissen wird er eh früh genug.



Beitragvon Miggeblädsch » 22.06.2020, 08:55


elmaiaco hat geschrieben:......Wenn ich es richtig sehe bringt der Investor den Gläubigern sowieso nichts. Ich bleibe aber dabei, dass ich hoffentlich was nicht verstehe und das Ding über die Bühne geht. Licht am Ende des Tunnels


Natürlich bringt der Investor den Gläubigern etwas.
.... oder was meinst du, von welchem Geld den Gläubigern bei Annahme des Schuldenschnitts die angebotenen 10% ausgezahlt werden?
Zuletzt geändert von Miggeblädsch am 22.06.2020, 09:29, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Hellboy » 22.06.2020, 08:57


WernerL hat geschrieben:Kurz zu Becca:
Hätte Klatt weiter verhandelt wären wir doch auch heute viel weiter zu damals.
Wir können den Stand damals nicht mit heute vergleichen und Becca kritisieren weil er kein Eigenkapital gegeben hat.
Wir müssen erst mal schauen wann der "aktuelle" Investor auch tatsächlich investiert, das wird dauern.
Für mich machen beide Wege keine großen Unterschied vom Prinzip her.
Die Beträge die investiert werden sollen sind auch ähnlich. Mitsprachen irgendwo auch.


Becca könnte seit anderthalb Jahren da sitzen, wo nun der neue potenzielle Investor sitzt. Statdessen sitzt er nun auf der Gläubiger-Seite, und man darf ernsthaft Sorgen haben, inwieweit er dem FCK wohlgesonnen sein wird.

Und das Hauptproblem war doch nicht, dass Becca Einfluss auf den sportlichen Bereich wollte. Das hätte irgendwann und hatte teilweise schon Akzeptanz gefunden. Was nicht ging, war, den Weggang von Littig als gewähltem Vertreter der Mitglieder mit zu forcieren. Das war Einmischung auf einer Ebene, von der er die Finger hätte lassen sollen. Und das nur aufgrund eines in Aussicht gestellten Investments.

Becca ist angekommen, hat was von Geld erzählt, und Bader und Co. haben die Chance dankend genutzt, um persönliche Interessen voran zu bringen. Mit dem FCK oder sportlichen Entscheidungen hatte das null zu tun. Und das ist das Ergebnis von mehreren Monaten bzw. Jahren.

Ich sehe da wirklich keine Parallelen zur aktuellen Situation.
Agiter le peuple avant de s'en servir.



Beitragvon Miggeblädsch » 22.06.2020, 08:58


elmaiaco hat geschrieben:Kurze Frage an die Experten:
Was hätten die Kreditgeber denn davon dem FCK einen Schuldenschnitt zu gewähren, damit ein Investor danach einsteigt? .....


Die Frage ist leicht zu beantworten:

10% ihrer Forderungen 8-)

Die erhalten sie nämlich nur, wenn sie dem Schuldenschnitt zustimmen.
Jetzt geht's los



Beitragvon Betzegeist » 22.06.2020, 09:10


Was soll man groß sagen? Wir sind insolvent. Wir können froh sein, wenn jetzt einer kommt und bereit ist, den Zug wieder auf die Gleise zu setzen...

Warum es so gekommen ist und wer welche Verantwortung trägt, ist sowas von scheißegal mittlerweile. Zumindest mir ist es das.

Es ist eine Granaten-Schmach (vor allem gegenüber den Zeichnern der Anleihe und kapilendo), dass es so soweit kam und wir sollten viel Demut an den Tag legen, wenn wir trotz allem überleben.

Trotzdem hoffe ich natürlich darauf, dass wir eine Zukunft im Profifußball haben werden. Eine Zukunft in den Bundesligen...
Becca bleib fort!



Beitragvon Copa » 22.06.2020, 09:11


Weiß eigentlich jemand was mit der Betze-Anleihe bzw. den Kapilendo Geldgebern passiert?
Wurde dazu auch mal was gesagt? Ich habe noch nichts gefunden.
Könnten man nicht prinzipiell allen Gläubigern anbieten ihr Fremdkapital in Eigenkapital (= Anteile) umzuwandeln?
Ob und wer das dann annehmen will steht ja dann auf einem anderen Blatt.
“AC/DC sind wie die Beatles: Erst Rock, dann Balladen, dann Pop und dann wieder Rock - nur lassen WIR den Kack dazwischen weg!”



Beitragvon Davy Jones » 22.06.2020, 09:13


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Deutscher Investor, der im Ausland lebt, fußballaffin, ohne in der Vergangenheit in einer entsprechenden Funktion schon einmal im Fußball aufgetaucht zu sein?

Das passt doch alles perfekt auf Wilhelm selbst. :o

Ansonsten hatte mir bei dem Auftritt von Wilhelm nur die weiße Perserkatze auf dem Schoss gefehlt und der Knopf, mit dem er Wienpahl bei einer falschen Frage per Falltür in das unter dem Fußboden befindliche Haifischbecken hätte befördern können.

Alles andere, Kleidung, Haltung, Stimme, Statur hat gepasst. Ernst Stavro Wilhelm erobert die Welt und mit dem FCK fängt er an.

Das mit dem Investor klingt übrigens schön und gut, aber wenn der tatsächlich ein verbindliches, unterschriftsreifes Angebot vorgelegt hat, dann frage ich mich, warum man den Investor nicht namentlich benennt. Was haben der Investor bzw. der FCK In dem Fall noch zu verheimlichen? Die Sache scheint doch ausverhandelt, wenn das stimmt, was Wilheim sagt.

Eine Bekanntgabe wäre als vertrauensbildende Maßnahme sowohl bei Fans als auch bei den Gläubigern doch eindeutig sinnvoll, wenn das wirklich jemand seriöses ist.



Eine Idee, die mir spontan gekommen ist: angenommen es klappt nicht mit dem Investor aufgrund der Gläubiger, die nicht nachgeben wollten. Womöglich will der Investor sich dann woanders einbringen und für das neue Projekt wäre es sicherlich nicht optimal „nur zweite Wahl“ zu sein.



Beitragvon Miggeblädsch » 22.06.2020, 09:15


WernerL hat geschrieben:
.... Wenn unsere Zufriedenheit jetzt nur darin besteht, dass ein Investor einfach nur Eigenkapital gibt, dafür aber eben das "sagen" mit hat, dann hätten wir uns viele Monate Diskussion sparen können....


Nicht ganz, @WernerL. Durch die unter Klatt stark vorangetriebene Verschuldung mit Horrorzinsen haben sich unsere wirtschaftlichen Parameter extrem verschlechtert. Somit ist der Handlungsspielraum, welchen die aktuelle Führung hat, leider nicht zu vergleichen mit den Möglichkeiten, die Klatt noch hatte. Der hat halt gar nicht erst wirklich ernsthaft versucht, einen Investor zu finden.
Jetzt geht's los



Beitragvon elmaiaco » 22.06.2020, 09:21


Miggeblädsch hat geschrieben:
elmaiaco hat geschrieben:Kurze Frage an die Experten:
Was hätten die Kreditgeber denn davon dem FCK einen Schuldenschnitt zu gewähren, damit ein Investor danach einsteigt? .....


Die Frage ist leicht zu beantworten:

10% ihrer Forderungen 8-)

Die erhalten sie nämlich nur, wenn sie dem Schuldenschnitt zustimmen.


Soweit sogut, aber sie haben bisher nicht zugestimmt, wieso sollten sie es jetzt tun? Sie haben ja wirklich nichts davon ob der Investor jetzt einsteigt oder nicht, das Angebot zum Schuldenschnitt gab es ja vorher schon.

Ich bin gespannt und hoffe das Beste. Das wäre aus meiner Sicht derzeit eindeutig, dass dem Schuldenschnitt zugestimmt wird. Aber inwieweit das realistisch ist kann ich nicht sagen, weil ich mich einfach nicht auskenne auf diesem Gebiet.

Ich bin froh dass wir offenbar endlich ein äußerst kompetentes und souverän auftretendes Team auf dem Berg haben. Alleine das beruhigt mich ein wenig, aber die Ungewissheit bezüglich der Gläubiger bleibt bestehen..



Beitragvon Cappi » 22.06.2020, 09:25


Mal aus meinen Erfahrungen bzgl. Investitionen.

Die Gläubiger haben dem FCK Kredite gegeben. Ja auch wir Fans bei Kapilendo.
Diese Kredite waren/sind allesamt hoch verzinst. Kapilendo bspw. mit 5% p.a. Bei Quattrex wurden 8% kolportiert.
Was bedeutet dies?
Für Otto-Normal-Anleger gibt es solche Zinsmodelle beim Sparen (Geldanlegen) nirgends. Warum? Ganz klar: Wer solche Zinsen will, muss ein sehr hohes Risiko eingehen, dass seine Investitionen flöten gehen.
In einem Beratungsgespräch bei einer Bank ist deshalb ein Beratungsgespräch verpflichtend, bevor man in Fonds etc. investiert, um über die Gefahren hinzuweisen, die solche hoch verzinsten Anlageangebote mit sich bringen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Alle Gläubiger haben nicht umsonst horrende Zinsen für ihre Kredite erhalten. Sie sind bewusst das Risiko des Scheiterns damit eingegangen.
Mir tut es vor allem für die Fans leid.
Aber: Das hohe Risiko war für alle Parteien ersichtlich.
Ein Leben lang, wolln wir zu dir stehn.
Bis der Tod uns trennt, bis die Welt untergeht.
Für immer FCK :teufel2:




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