Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Giggs » 26.04.2020, 14:33


Was der Waldhof da für eine Nummer abzieht ist schon leicht schäbig. Einen Abbruch zu fordern ist ja verständlich, aber dann sollte man auch keinen sportlichen Profit ziehen wollen und die besonderen Umstände anerkennen.

Ist ja jetzt auch nicht so, als wäre ihnen der Aufstieg nur noch theoretisch zu nehmen, da unaufholbarer Vorsprung...

Das Schicksal des Spielervaters jetzt in die Medien zu bringen, um der Forderung Nachdruck zu verleihen, finde ich, freundlich ausgedrückt, grenzwertig.



Beitragvon SuperMo » 27.04.2020, 10:14


Den Waldhöfer Vorhaltungen machen. Typisch dieses Forum. Selbst einen Abbruch der Saison wollen, weil man mal wieder kilometerweit von seinen Zielen entfernt ist. 2 Punkte vor der Regionalliga. Was besseres als Abbruch kann nicht passieren. Gelle. Wäre gespannt der FCK wäre Dritter, 2 Punkte hinter dem Ersten, wie dann die Meinungen hier wäre. Pippi Langstrumpf Methode. Widdewiddewidd Ich mach mir die FCK-Welt wie es am besten passt.



Beitragvon jupp77 » 27.04.2020, 11:35


Im letzten Absatz dieses heute von Michael Wilkening (ntv) veröffentlichten Artikels wird auf ein vermeintliches Randdetail der Verlautbarungen der letzten Tage verwiesen:

ntv hat geschrieben:
"Immerhin sind sich die Klubs nicht in allen Punkten uneins. Mit einer Mehrheit von knapp 75 Prozent sprachen sich die Vereinsverantwortlichen in einer Abstimmung zuletzt dafür aus, die Saison in jedem Fall am 30. Juni zu beenden. Der Vorschlag des Verbandes, die Spielzeit notfalls bis in den Juli hinein zu verlängern, stieß auf wenig Gegenliebe."


Wenn wir diesen Umstand nun zum Anlass nehmen, erstens den Rechenschieber auszupacken und zweitens die Verbindung zum frühestmöglichen Wiedereinstiegstermin (9. Mai, 37. Spieltag) setzen, kommt folgendes Rechenspiel dabei heraus:

- Es sind 27 Spieltage absolviert, sprich es stehen noch 11 Spieltage aus.
- Es verbleiben hierfür:
30 Juni-Tage
31-8 = 23 Mai-Tage
macht in Summe 30+23 = 53 Tage
Es verbleiben also 53 Tage für 11 Spiele, was alle 4,8 Tage einem Spiel entspricht.
Das ist theoretisch mit Sicherheit irgendwie stemmbar. Praktisch, und damit meine ich vor allem das Nichtvorhandensein von irgendeiner Art von "Vorlauf" (planerisch, organisatorisch, trainingstechnisch) kommt es für mich jedoch als ausgeschlossen daher.
Von der moralischen Frage einer desaströsen Vorbildfunktion (in gleicherweise selbstverständlich geltend für die DFL) mal ganz abgesehen.

Die angekündigte Einberufung eines außerordentlichen DFB-Bundestags dieser Tage kann wohl ebenfalls kaum bedeuten, dass dort Dinge verkündet werden, für die es einen solchen nicht bräuchte (sprich eine Fortführung der Saison).

Lange Rede, kurzer Sinn:
Unter der Prämisse der Gültigkeit des unveränderten Saisonendes 30. Juni kann es auf gar nichts anderes hinauslaufen, als einen konsequenten Abbruch der Drittligaspielzeit 2019/20.


EDIT:

In Kombination mit den neuesten Enthüllungen zu den bekanntermaßen noch dringender drängelnden Freunden von der DFL erhält das Ganze noch ein wenig mehr "Zeitdruck". Das Portal sportbuzzer berichtet heute, ein Neustart dort sei "frühestens für die zweite Mai-Hälfte" denkbar.
Das sind - sehr konservativ gerechnet - weitere sieben Tage, die in der obigen Rechnung rausfallen.

Freunde, das wird nichts mehr.



Beitragvon Thomas » 27.04.2020, 11:54


Der Oberbürgermeister von Halle, wo wir nächste Woche regulär zum Auswärtsspiel hätten antreten sollen, hat Geisterspiele in Halle untersagt: Oberbürgermeister von Halle untersagt Geisterspiele: "Nicht zu verantworten"

Das bedeutet aber noch nicht automatisch, dass die Saison deswegen abgebrochen werden muss. Denn der HFC könnte im Fall der Fälle auch woanders hin ausweichen - in der Bundesliga läuft diese Diskussion auch gerade bei Werder Bremen. Aber vor der nächsten Sitzung der Drittligisten heute Nachmittag ist das auf jeden Fall ein interessantes neues Zusatzdetail, das sicher für Gesprächsstoff sorgen wird.

jupp77 hat geschrieben:Lange Rede, kurzer Sinn:
Unter der Prämisse der Gültigkeit des unveränderten Saisonendes 30. Juni kann es auf gar nichts anderes hinauslaufen, als einen konsequenten Abbruch der Drittligaspielzeit 2019/20.

@jupp77:
Interessante Rechnung! :daumen: Möglich wäre ja noch, dass die Drittligisten ihre erste Meinung ändern und die Saison dann eben doch um einen Monat verlängern. Oder am Ende der DFB diese Entscheidung übernimmt, da ja sowieso der Verband und nicht die Klubs das entscheidet. Aber es wird auf jeden Fall eine zeitlich enge Kiste.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon TigerWutz » 27.04.2020, 14:47


jupp77 hat geschrieben:Lange Rede, kurzer Sinn:
Unter der Prämisse der Gültigkeit des unveränderten Saisonendes 30. Juni kann es auf gar nichts anderes hinauslaufen, als einen konsequenten Abbruch der Drittligaspielzeit 2019/20.


Die Frage ist was dann?
Mannheim und 12 andere Klubs haben sich für die 2. Liga Lizenz beworben und wurden "angenommen". Das bedeutet die ersten 3 Klubs sind für einen Abbruch mit Wertung der jetzigen Tabelle. Dagegen werden die anderen 10 Klubs warscheinlich Rebelieren. Mannheim will die Saison nur abbrechen weil sie sich sicher sind dass sie dann Aufsteigen würden. Dem sollte mann nicht nachgeben und die Saison ohne auf und Absteiger abbrechen.



Beitragvon rotwoi » 27.04.2020, 15:44


Was qualifiziert Waldhof rein sportlich betrachtet zum Aufstieg? Ein Tor mehr als der direkte Konkurrent bei 11 offenen Spielen? Gegen diesen im direkten Vergleich verloren?
Wie man es sieht, es bleibt jede Entscheidung angreifbar.



Beitragvon SEAN » 27.04.2020, 15:56


Ich bin auch kein Freund der Mannemer und hab mal ne Zeitlang gegoogelt, was da so geschrieben wird. Bisher hab ich nur gefunden, das sie abbrechen wollen. Das sie trotzdem als zweiter aufsteigen wollen, hab ich bisher nicht gelesen. Auch hab ich bisher noch nirgends gelesen, das sie damit mal konfrontiert worden sind.
Hab ich die falschen Quellen gefunden, oder schiebt man ihnen jetzt einfach in die Stiefel, das sie so aufsteigen wollen?
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Betzebu^^ » 27.04.2020, 16:02


@SEAN

Geschäftsführer Kompp schlug als einer der ersten Drittliga-Manager vor, die Aufstiegsfrage über das jetzige Ranking zu regeln. Den Faktor Eigennutz wurde von ihm in einem ARD-Interview bereits Mitte des Monats gar nicht verschwiegen: "Das Argument, dass ich von persönlichen Interessen geleitet bin, muss ich mir natürlich gefallen lassen. Es ist korrekt, dass wir profitieren würden. Bei uns ist das wirtschaftliche, gesellschaftliche und gesundheitliche Argument eben deckungsgleich." Abbruch und Aufstieg lautet seine simple Losung.


Quelle: https://www.google.de/amp/s/www.sportschau.de/fussball/bundesliga3/dritte-liga-saison-100.amp



Beitragvon SEAN » 27.04.2020, 16:05


Betzebu^^ hat geschrieben:@SEAN

Geschäftsführer Kompp schlug als einer der ersten Drittliga-Manager vor, die Aufstiegsfrage über das jetzige Ranking zu regeln. Den Faktor Eigennutz wurde von ihm in einem ARD-Interview bereits Mitte des Monats gar nicht verschwiegen: "Das Argument, dass ich von persönlichen Interessen geleitet bin, muss ich mir natürlich gefallen lassen. Es ist korrekt, dass wir profitieren würden. Bei uns ist das wirtschaftliche, gesellschaftliche und gesundheitliche Argument eben deckungsgleich." Abbruch und Aufstieg lautet seine simple Losung.


Quelle: https://www.google.de/amp/s/www.sportschau.de/fussball/bundesliga3/dritte-liga-saison-100.amp

OK, das hab ich bisher noch nicht gelesen. Das geht natürlich nicht. Entweder man ist für Abbruch und ist dann auch dafür, das es keine Auf- und Absteiger gibt, oder man spielt die Saison zuende. Da kann ich den Ärger dann auch verstehen...…..das ist dann eben leider schäbig.....
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Doppelsechs » 27.04.2020, 16:41


Das würde doch jeder wollen, wenn er auf 2 steht und der FCK garantiert auch,das finde ich nicht verwerflich. Einen Toten vorzuschieben, der im Prinzip mit dem SV Waldhof nichts zu tun hat, ist eher schäbig !



Beitragvon BernddasBrot2 » 27.04.2020, 16:43


Stellen wir uns einmal vor, die Liga spielt zu Ende.
Was heißt das im praktischen Verlauf?
Treten dort dann die gleichen hygienischen Maßnahmen ein, die bei von der DFL vorgeschlagen werden?
Wie verhält es sich, bei einem infizierten Spieler, Einzel oder Sippenhaft?
Wer zahlt die Tests?
In der dritten Liga sind die Kassen leer, wahrscheinlich noch weniger drinn als in der ersten und zweiten Liga.
Da tauchen nur noch weitere Probleme auf.
Wer soll das bezahlen?
Ich will mir nicht vorstellen, dass ein Sack geöffnet wird um das zu zahlen.
Das abbrechen in Holland ist in meinen Augen das einzig richtige, auch wenn es weder Auf noch Absteiger gibt.
Keine Entscheidung die in der momentanen Situation getroffen wird kann gerecht sein.
Sind wir doch mal ehrlich, gewollt hat covit 19 niemand, also kann es nur heißen, Abbruch und in 3 teufels Namen Schnautze halten.
Hoffen auf einen Impfstoff für ALLE und entsprechende Medikamente zum Behandeln.
Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann darf es wieder Fußball geben, über die Art der Zuschauerbeteilungen kann man dann auch vernünftig entscheiden.
Leider kann niemand konkret eine Auskunft über alle Probleme geben, damit bleibt es verantwortungslos und schäbig, auch nur ansatzweis über Fußball in Profiform zu reden.
Bevor nicht gewährleistet ist, dass der Breitensport, der in meinen Augen sehr viel wichtiger ist, wieder läuft, hat der bezahlte Fußball nix zu fordern.
Es muß endlich einen Schnitt geben, jetzt während der Kriese und nicht danach.
Später bleibt das Produkt Fußball unverändert bestehen, das darf niemals geschehen.
Änderungen Jetzt, denn wenn nicht jetzt, dann nie!
P.S. Trotzdem Scheiss SVW07!!
Die Seele des Vereins ist verkauft.
Der FCK reiht sich ein in das Konzert der käuflichen Liebe.
Dazu kommt, daß seit Jahren, die meisten Spieler das Trikot des Vereins überhaupt nicht tragen dürften!



Beitragvon Fan1900 » 27.04.2020, 17:01


Welch ein Szenario, der Fußball lechzt nach dem Erhalt der Sonderstellung, welche er sich vor allem finanziell in den letzten beiden Dekaden erworben hat.

Jeder dreht die Münze so, dass Sie für Ihn am meisten glänzt.

Gesamt gesellschaftliche Solidarität fällt da, unter dem Deckmantel" wenn, wir ein irgendwie geartetes Entertainment durch König Fußball erhalten, ertragen wir als Gesellschaft die Situation besser, hinten runter.

Niemand schert sich nachhaltig um die Signalwirkung die von dieser Diskussion ausgeht, jeder schaut auf sich bzw. seinen Club. Was einerseits verständlich ist, andererseits wenig solidarische Größe demonstriert.

Konsequent erscheint nur der Saisonabbruch, was aber eine schwierige Rechtssituation produzieren würde.

Vor allem was die Auf- und Abstiegsfrage angeht. Die unfairste Überlegung ist sicherlich ein Auf- und Abstieg nach aktueller Tabelle, welche nur eine Momentaufnahme darstellt, da nicht Jeder gegen Jeden gespielt hat. Dies ist aber das Prinzip einer Meisterschaft (anders als das KO-System des Pokals).

Also könnte es objektiv nur einen Auf- bzw. Abstieg nach der Hinrunden-Tabelle geben, nur hier hat jedes Team gegen jedes andere Team gespielt. Das kämme dem Meisterschaftsprinzip (welches natürlich im Normalfall aus Hin- und Rückspiel besteht) am nächsten.

Alternativ scheint mir nur das anulieren der gesamten Saison d.h. ohne Auf- oder Absteiger möglich.

Sollte der Ball diese Saison doch noch mal rollen gelten gleiche Überlegungen, wenn dann z.B. nach dem 30igsten Spieltag abgebrochen werden müsste.

Würde die Saison sportlich zu Ende gespielt, müsste es auch regulär um Auf- und Abstieg gehen.
Überlegungen, wie es kann dann aber keine Absteiger geben, würde das Ganze für die halbe Liga zu Freundschaftsspielen degradieren.

Das wäre bei der aktuellen gesellschaftlichen Situation dann aber völlig unverhältnismäßig und somit wohl gar nicht vermittelbar.



Beitragvon Baumbergeteufel » 27.04.2020, 18:28


@Thomas und Marketing:
Wie wäre es mit einem Teufelmundschutz ?
Preussen Münster und sogar ein kleiner Nachbarveran (SV Arminia Appelhülsen, da bekommen die Mitglieder diese umsonst)haben das organisiert. Man könnte eine Überweisung beilegen. Den Betrag sollte jeder frei wählen dürfen. Da kommt wahrscheinlich mehr bei rum als bei einem festen Betrag. Würden, denke ich, viele währe FCK Fans unterstützten.
In dem Sinne, dass war nur eine gut gemeinte Anregung.
Jetzt dürft ihr gerne über mich herfallen, aber so käme auch Geld in die klamme Kasse für unseren FCK.
Salve Vagina Augustus.
Sei gegrüßt Pflaumen August.



Beitragvon TigerWutz » 27.04.2020, 18:44


Baumbergeteufel hat geschrieben:Wie wäre es mit einem Teufelmundschutz ?

FCK Mundschutz gibt es schon, is nur ausverkauft im Fan Shop



Beitragvon jupp77 » 27.04.2020, 18:47


Auf kommunalpolitischer Ebene hat sich nun mit Dresdens OB Dirk Hilbert ein entsprechender Vertreter, der ein DFL-Mitglied beheimatet, klar aus der Deckung gewagt und sich entgegen vieler populistischer Forderungen von seinen Kollegen deutlich gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in jeder Form ausgesprochen.

Begründung: Die billigende Inkaufnahme von Menschenansammlungen abseits der Stadien.

Im verlinkten Audio zu hören ab Minute 25:30.

Das ganze Kartenhaus bröckelt an allen Ecken und Enden.



Beitragvon Baumbergeteufel » 27.04.2020, 19:08


FCK Mundschutz gibt es schon, is nur ausverkauft im Fan Shop[/quote]
Danke Dir, war mir nicht bekannt.
Salve Vagina Augustus.
Sei gegrüßt Pflaumen August.



Beitragvon Thomas » 27.04.2020, 19:33


Der FCK informiert wie folgt zur heutigen Drittliga-Sitzung: Man will die Saison wie gehabt bis zum 30. Juni sportlich abschließen, hat sich wegen "offener rechtlicher Fragen" aber in der Abstimmung enthalten.

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Der FCK informiert

Der 1. FC Kaiserslautern informiert zu seiner Positionierung im Rahmen eines heute eingeholten Meinungsbildes zum weiteren Vorgehen in der Dritten Liga.

Der 1. FC Kaiserslautern möchte die Saison 2019/20 grundsätzlich auf sportlichem Wege beenden und würde daher die restlichen Spiele gegebenenfalls auch unter Ausschluss der Zuschauer austragen. Der 1. FC Kaiserslautern legt jedoch großen Wert darauf, dass die Saison zum 30. Juni 2020 beendet wird, sofern offene rechtliche Fragen nicht geklärt sind. Da die im Rahmen der heutigen Gespräche entstandene Vorlage des DFB eine Beendigung der Spielzeit bis zum 30. Juni 2020 nicht zwingend vorsieht, hat sich der 1. FC Kaiserslautern in einem heutigen Votum zur Meinungsbildung enthalten. Die Beantwortung offener Fragen bezüglich der rechtlichen Voraussetzungen und Konsequenzen einer Fortführung der Saison über den 30. Juni 2020 hinaus ist für den 1. FC Kaiserslautern elementar und die Grundvoraussetzung für eine finale Zustimmung.

Quelle: Pressemeldung FCK

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Flo » 27.04.2020, 19:58


Springer berichtet von einem Abstimmungsergebnis von 10:8 für Weiterspielen. Meppen und der FCK haben sich enthalten - wegen dem vom FCK genannten Grund. Beide Clubs würden aber grundsätzlich auch Geisterspiele austragen wollen.
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Beitragvon Viktor » 27.04.2020, 20:05


Aus purem Eigennutz bin ich für Abbruch! Die Gefahr ist viel zu groß dass wir absteigen. Da keiner gezielt trainieren kann ist jegliches Weiterspielen reine Lotterie was die Ergebnisse angeht.
Zuletzt geändert von Viktor am 27.04.2020, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Hannes1938 » 27.04.2020, 20:08


Ich finde ansteigen wäre doch eine prima Sache.
Also auf gehts.



Beitragvon Bastel90 » 27.04.2020, 20:16


Flo hat geschrieben:Springer berichtet von einem Abstimmungsergebnis von 10:8 für Weiterspielen. Meppen und der FCK haben sich enthalten - wegen dem vom FCK genannten Grund. Beide Clubs würden aber grundsätzlich auch Geisterspiele austragen wollen.


Hier die Meldung vom DFB

https://www.dfb.de/news/detail/3-liga-arbeitet-weiter-an-moeglicher-fortsetzung-der-saison-215101/



Beitragvon Stefan Schmidt » 27.04.2020, 20:20


Was soll das ,Herr Voigt?
Ein klares NEIN hätte kommen müssen Abbruch :!:

Wir können doch nur noch sportlich verlieren und absteigen :shock:

Falscher Stolz oder Deal mit dem DFB?



Beitragvon Thomas » 27.04.2020, 20:21


Hier nochmal die komplette DFB-Mitteilung zur 10:8-Abstimmung der 20 Klubs:

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3. Liga: Zehn Klubs für Geisterspiele, acht für Abbruch, zwei Enthaltungen - darunter der FCK

Der DFB und der Ausschuss 3. Liga haben in ihrer heutigen Sitzung mit den 20 Klubs die aktuelle Sachlage besprochen und ein Meinungsbild eingeholt. Fest steht, dass der Spielbetrieb in der 3. Liga über den 30. April hinaus bis auf Weiteres ausgesetzt wird.

In einer offenen Abfrage sprachen sich zehn Klubs für eine mögliche Fortsetzung der Saison aus, sofern dies die behördlichen Verfügungsgrundlagen und politischen Genehmigungen erlauben, stets unter strenger Beachtung der damit verbundenen Vorgaben zum Gesundheitsschutz.

Im Einzelnen handelte es sich um die SpVgg Unterhaching, den FC Ingolstadt, TSV 1860 München, Eintracht Braunschweig, den FC Bayern München II, FC Hansa Rostock, FC Würzburger Kickers, KFC Uerdingen, Viktoria Köln und den Chemnitzer FC. Das Vorgehen folgt der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga, welche das Gremium in seiner Sitzung am Samstag einstimmig beschlossen und in der heutigen Videokonferenz allen Klubvertretern präsentiert hatte. Soweit möglich, wird weiterhin der sportliche Abschluss der Saison bis zum 30. Juni angestrebt.

Meinungsbild, keine Beschlussfassung

Mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Meppen enthielten sich zwei Klubs in der Liga-Sitzung einer Stimme. Gegen die mögliche Wiederaufnahme der Saison und für einen freiwilligen Abbruch der Spielzeit votierten acht Drittligisten. Dies waren: SV Waldhof Mannheim, 1. FC Magdeburg, Hallescher FC, FSV Zwickau, SC Preußen Münster, SG Sonnenhof Großaspach, FC Carl Zeiss Jena und MSV Duisburg.

Es handelt sich hierbei um das Meinungsbild der Klubs der 3. Liga, nicht um eine Beschlussfassung. Der Ausschuss 3. Liga und die in Folge zuständigen DFB-Gremien werden sich auf dieser Grundlage nun mit dem weiteren Vorgehen und den damit verbundenen Detailfragen befassen. Gegebenenfalls nötige Beschlüsse für die Fortsetzung der Spielzeit müssten dann vom DFB-Präsidium oder DFB-Vorstand gefasst werden.

Eine mögliche Fortsetzung der Saison entspricht den satzungsgemäßen Aufgaben des DFB. Die Satzung sieht die Organisation, Durchführung und Sicherstellung des Spielbetriebs vor – natürlich in Abhängigkeit von der behördlichen Verfügungsgrundlage. Darüber hinaus würde sich der DFB als Träger und Zentralvermarkter der 3. Liga bei einem freiwillig gewählten Saisonabbruch erheblichen Haftungs- und Schadenersatzrisiken gegenüber Drittparteien aussetzen. Diese grundsätzlichen Betrachtungsweisen machten DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius und DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge im Rahmen der Videokonferenz deutlich.

Frymuth: "Gesamtwohl der Liga über Einzelinteressen stellen"

Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung zuständig für die 3. Liga, sagt: "Wir haben nun ein tatsächliches Meinungsbild in der 3. Liga vorliegen. Damit ist ein sehr wichtiger Schritt gemacht. Das Ergebnis der Abfrage ist von allen zu respektieren und akzeptieren. Auch wenn das Bild nicht einheitlich ist, besteht eine mehrheitliche Meinung unter den Klubs, wie im Falle einer veränderten behördlichen Verfügungslage verfahren werden sollte. Auf dieser Basis wird der DFB in seiner Funktion als Liga-Träger die weiteren Prüfprozesse und Maßnahmen angehen. Klar ist: Das Gesamtwohl der Liga ist über Einzelinteressen zu stellen."

Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga, sagt: "Die Klubs der 3. Liga sind letztlich knapp mehrheitlich der einstimmig gefassten Empfehlung des Ausschusses gefolgt. Wir haben einen intensiven Diskussionsprozess in den vergangenen Tagen und Wochen hinter uns, in dessen Verlauf leider an einigen Stellen der angemessene Ton verloren gegangen ist. Ich habe nun den Wunsch und die klare Erwartungshaltung, dass in der 3. Liga wieder mehr Sachlichkeit, Ehrlichkeit und Ruhe im Sinne der gemeinsamen Sache einkehrt – nämlich die 3. Liga in ihrer Struktur als Profiliga zu erhalten und ihre Zukunft zu sichern."

Im Vorfeld der Sitzung in der 3. Liga war allen Klubs das Konzept zugegangen, das bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestmögliche medizinische Rahmenbedingungen gewährleisten soll. Die in der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" gemeinsam von DFB und DFL erarbeiteten Vorgaben sehen unter anderem strenge Hygienevorgaben, engmaschige Testungen sowie permanentes Monitoring vor. Das Konzept für die 3. Liga entspricht grundsätzlich den von der DFL vorgestellten Inhalten für die Bundesliga und 2. Bundesliga. Das Konzept unterscheidet sich lediglich in organisatorischen Nuancen, beispielsweise bei der Personenzahl für die drei definierten Zonen im Innen- und Außenbereich des Stadions während eines Spiels. Der Personalaufwand in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien soll an Spieltagen auf ein Minimum reduziert werden, für die 3. Liga sind hierbei 210 Personen pro Partie vorgesehen. Die gesundheitlichen und hygienischen Vorgaben sind identisch mit den DFL-Ligen.

3. Liga und Frauen-Bundesliga erhalten finanzielle Hilfe

Im Zuge einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs stehen den Klubs der 3. Liga gemeinsam mit der FLYERALARM Frauen-Bundesliga insgesamt 7,5 Millionen Euro als Unterstützung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) zur Verfügung. Aus diesem Topf sollen zunächst die ansonsten durch die Klubs unmittelbar zu tragenden Kosten für die Testungen in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga zentral gezahlt werden. So sieht es ein Beschluss des DFB-Präsidiums vor, der einstimmig getroffen worden ist.

Die weiteren Ausschüttungen werden dann anteilig nach jedem durchgeführten Spieltag an die partizipierenden 25 Klubs der beiden DFB-Spielklassen erfolgen. Dies soll dabei helfen, die zu erwartenden Zusatzkosten und Einnahmeausfälle durch die Organisation des Spielbetriebs unter den besonderen Rahmenbedingungen von Spielen ohne Zuschauerinnen und Zuschauer zu decken.

DFB-Vizepräsident Peter Frymuth sagt dazu: "In der aktuellen Ausnahmesituation durch die Corona-Krise ist es wichtiger denn je, dass der Fußball zusammensteht. In der angespannten Lage trägt die Solidarzahlung der DFL und ihrer Klubs zur Entlastung der Klubs in der 3. Liga und FLYERALARM Frauen-Bundesliga bei, um eine Fortsetzung des Spielbetriebs in allen Profispielklassen zu ermöglichen, sobald die behördlichen Verfügungsgrundlagen dies erlauben."

DFB-Präsident Fritz Keller hatte bereits vergangene Woche die zugesagte finanzielle Hilfe durch die DFL als "starken Akt der Solidarität" gewürdigt und allen 36 Bundesligaklubs gedankt. Die Unterstützungsleistung wird aus einem DFL-Solidarfonds bestritten, für den die Champions-League-Teilnehmer FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen zusammen 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt hatten.

Quelle: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Rheinteufel2222 » 27.04.2020, 21:06


Thomas hat geschrieben:Im Einzelnen handelte es sich um die SpVgg Unterhaching, den FC Ingolstadt, TSV 1860 München, Eintracht Braunschweig, den FC Bayern München II, FC Hansa Rostock, FC Würzburger Kickers, KFC Uerdingen, Viktoria Köln und den Chemnitzer FC. Das Vorgehen folgt der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga, welche das Gremium in seiner Sitzung am Samstag einstimmig beschlossen und in der heutigen Videokonferenz allen Klubvertretern präsentiert hatte. Soweit möglich, wird weiterhin der sportliche Abschluss der Saison bis zum 30. Juni angestrebt.

Mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Meppen enthielten sich zwei Klubs in der Liga-Sitzung einer Stimme. Gegen die mögliche Wiederaufnahme der Saison und für einen freiwilligen Abbruch der Spielzeit votierten acht Drittligisten. Dies waren: SV Waldhof Mannheim, 1. FC Magdeburg, Hallescher FC, FSV Zwickau, SC Preußen Münster, SG Sonnenhof Großaspach, FC Carl Zeiss Jena und MSV Duisburg.


Wenn man das auf die aktuelle Tabelle überträgt, ergibt sich folgendes, ziemlich klares Bild:

 1. MSV Duisburg
 2. SV Waldhof Mannheim
 3. SpVgg Unterhaching
 4. SV Meppen
 5. FC Ingolstadt 04
 6. TSV 1860 München  
7. FC Bayern München II
 8. Hansa Rostock
 9. Eintracht Braunschweig
10. Würzburger Kickers
11. KFC Uerdingen 05
12. FC Viktoria Köln
13. Chemnitzer FC
14. 1. FC Kaiserslautern
15. 1. FC Magdeburg
16. Hallescher FC
17. FSV Zwickau
18. Preußen Münster
19. SG Sonnenhof Großaspach
20. FC Carl Zeiss Jena


Grün= für Fortsetzung
Rot= für Abbruch
Schwarz= Enthaltung

Da werden die wirklichen Interessenlagen doch ziemllich deutlich. Und die Abbruchbefürworter haben auch noch behauptet, es ginge ihnen um das Allgemeinwohl... :nachdenklich:

Die Entscheidung des FCK zur Enthaltung ist m.E. vertretbar, ebenso die dafür genannte Begründung.
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 27.04.2020, 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon MarcoReichGott » 27.04.2020, 21:11


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Da werden die Interessenlagen doch ziemllich deutlich. Und die Abbruchbefürworter haben auch noch behauptet, es ginge ihnen um das Allgemeinwohl... :nachdenklich:


Danke für die Darstellung. Die ist wirklich sehr aussagekräftig^^

Finde es ehrlich gesagt auch plausibel, dass wir uns da dann herausgehalten haben. Unsere Stimme hätte eh keinen Unterschied gemacht und da muss man sich dann nicht noch in das Schmierentheater mit reinziehen lassen.




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