Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 28.03.2020, 12:49


Kurze Info: Ein User hat hier Verschwörungstheorien zum Thema Corona und Viren allgemein verbreitet. Diesen Diskussionsstrang haben wir entfernt und den User gesperrt. Danke auch an diejenigen, die sofort dagegen eingeschritten sind (gerne auch den "Melden"-Button drücken in solchen Fällen)!
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Hephaistos » 31.03.2020, 15:39


Angesichts der massiven Einschränkungen durch die Coronavirus-Epidemie rechnet DFL-Chef Christian Seifert auch für die kommenden Saison mit erheblichen Spielplanänderungen und schließt auch Europapokalspiele am Wochenende offenbar nicht mehr aus. Für die kommende Spielzeit sei unter den Ligen und internationalen Verbänden "große Flexibilität und Entgegenkommen" gefordert, sagte Seifert auf die Frage, ob Champions-League-Partien an Samstagabenden im Anschluss an Bundesliga-Spiele zu erwarten seien.

"Eine geregelte Saison wird es erst wieder 2021/22 geben." so der DFL-Chef. Die Profi-Clubs hatten zuvor eine Bundesliga-Pause bis mindestens zum 30. April beschlossen. Mannschaftstraining soll frühestens wieder am 5. April stattfinden.


Quelle: liveblog tagesschau.de



Beitragvon Thomas » 03.04.2020, 16:11


Der DFB hat heute wie erwartet die Regeln für die Amateurklassen inkl. 3. Liga angepasst:

Bild

DFB mit umfassenden Änderungen der Spiel- und Jugendordnung

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nimmt aufgrund der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf den Spielbetrieb umfassende Anpassungen in der DFB-Spielordnung und DFB-Jugendordnung vor. Das vom DFB-Vorstand beschlossene Maßnahmenpaket beinhaltet neben einem vorübergehend veränderten Vorgehen bei Insolvenzfällen unter anderem die Möglichkeit, zeitliche Veränderungen für das Ende der Spielzeit 2019/2020 und den Beginn der Saison 2020/2021 vorzunehmen.

In diesem Zuge können die zuständigen Verbände weitere Regularien passend angleichen, beispielsweise zu Spielberechtigungen, Wechselfristen oder Vertragsspielerinnen und -spielern.

Die beschlossenen Änderungen sind bis zum 30. Juni 2021 gültig. Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten. Es handelt sich um einen der weitreichendsten Eingriffe in die Spielordnung und Jugendordnung in der Geschichte des DFB.

Frymuth: "Größtmögliche Flexibilität in der Krisensituation"

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: "Wir haben mit diesem Beschluss einen großen und sehr wichtigen Schritt gemacht. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die schnelle und gleichzeitig sorgfältige Umsetzung. Die Erarbeitung folgte zwei übergeordneten Zielsetzungen: Zum einen ging es um größtmögliche Flexibilität in der aktuellen Krisensituation, zum anderen um Erleichterungen für die Vereine. Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um die nächsten Herausforderungen in dieser besonderen Zeit anzugehen."

Dr. Rainer Koch, als 1. DFB-Vizepräsident Amateure auch zuständig für Recht und Satzungsfragen, sagt: "Die Covid-19-Pandemie hat den Spielbetrieb auf weiterhin unbestimmte Zeit stillgelegt. Das Maßnahmenpaket gibt vor allem den für den Amateurspielbetrieb zuständigen 21 Landes- und fünf Regionalverbänden nun statuarisch die Möglichkeit, so flexibel wie möglich auf diese Ausnahmesituation und neue Entwicklungen zu reagieren."

Koch: "Saison kann über 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden"

Der Grundsatz, dass ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, ist für die nächsten 15 Monate aufgehoben. Koch: "Das bedeutet, die laufende Saison kann, sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, in allen Spielklassen über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden und das Spieljahr 2020/2021 zu einem späteren Zeitpunkt beginnen oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen."

Dies hat gleichzeitig Auswirkungen auf Spielberechtigungen, Wechselperioden, das Aufrücken in höhere Altersklassen im Jugendbereich sowie auf Verträge von Vertragsspielerinnen und Vertragsspielern oder Abmeldefristen für Amateurspielerinnen und Amateurspieler. All diese Bereiche können ebenfalls angepasst werden, sollten sich Ende und Anfang der Spieljahre 2019/2020 und 2020/2021 verschieben.

Auch die Regelung, wonach ein Amateur den Verein ohne Zustimmung des abgebenden Klubs sofort wechseln kann, sobald er mindestens ein halbes Jahr kein Spiel bestritten hat, ist modifiziert worden. Zum Schutz der Klubs können die zuständigen Regional- und Landesverbände nun festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Corona-Krise kein Spielbetrieb durchgeführt werden konnte, bei der Berechnung der Sechs-Monats-Frist nicht berücksichtigt werden.

Bestimmungen bei Insolvenzfällen gelockert

Ein weiterer Kernpunkt des Maßnahmenpakets betrifft die Handhabung von Insolvenzfällen. Bislang galt: Wenn ein Verein der 3. Liga, der Regionalliga der Männer, der FLYERALARM Frauen-Bundesliga oder 2. Frauen-Bundesliga einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellte, bekam er neun Punkte in den Männer-Spielklassen beziehungsweise sechs Punkte in den Frauen-Spielklassen in der betreffenden Saison abgezogen. Diese Bestimmung ist für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 gelockert worden. Bei Stellung eines Insolvenzantrags während der laufenden Saison wird kein Punktabzug in den genannten Wettbewerben verhängt. Tritt der Fall in der Saison 2020/2021 ein, werden in den Spielklassen der Männer dem jeweiligen Klub drei Punkte abgezogen, in den Frauen-Spielklassen wären es zwei Zähler.

Für Spielklassen unterhalb der Regionalliga der Männer und 2. Frauen-Bundesliga besagen die Statuten, dass bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder Ablehnung der Eröffnung des Verfahrens mangels Masse die klassenhöchste Mannschaft des Vereins automatisch ans Ende der Tabelle gesetzt wird und als Absteiger feststeht. Von dieser Regelung können die zuständigen Regional- und Landesverbände nun abweichende Regelungen für ihre Spielklassen treffen - mit maximaler Gültigkeit bis 30. Juni 2021.

Zusätzliche Informationen zu den heutigen Beschlüssen finden sich hier:

» Wechsel, Fristen, Nachwuchs: Die DFB-Anpassungen im Überblick
» Frymuth: "Erleichterungen für die Klubs, Flexibilität für die Verbände"

Quelle: DFB

Weitere Links zum Thema:

- Chronologie im DBB-Forum: Spielabsagen und weitere Maßnahmen wegen Coronavirus
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon sacred » 03.04.2020, 16:55


Also auf die Planinsolvenz, und mit ein paar starken Partnern das Stadion danach zurückkaufen.

Wenn es nur so einfach wäre :)
Zuletzt geändert von sacred am 03.04.2020, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon MikeTom » 03.04.2020, 17:06


War’s das schon an Statement oder kommt da noch mehr?

Schön und gut, dass die jeweiligen Verbände selbst entscheiden dürfen, wie es weitergeht. Was aber ist mit den verbandsübergreifenden Ligen, 3. Liga und Regionalliga? Wie soll anhand der getroffenen Aussagen Planungssicherheit entstehen.

Warum hat der DFB nicht den Mumm klare Entscheidungen zu treffen und klare Vorgaben zu machen?

Das was jetzt bekannt gegeben wurde ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Ein großes Durcheinander und Ungerechtigkeitsdiskussionen sind vorprogrammiert.



Beitragvon Heise » 03.04.2020, 17:16


sacred hat geschrieben:Also auf die Planinsolvenz, und mit ein paar starken Partnern das Stadion danach zurückkaufen.

Wenn es nur so einfach wäre :)



Wieso planinsolvenz? Überlese ich was? Von der 3. Liga steht da nichts, daher würden offiziell immer noch 9 Punkte abgezogen.



Beitragvon herr-k » 03.04.2020, 17:23


Heise hat geschrieben:
sacred hat geschrieben:Also auf die Planinsolvenz, und mit ein paar starken Partnern das Stadion danach zurückkaufen.

Wenn es nur so einfach wäre :)



Wieso planinsolvenz? Überlese ich was? Von der 3. Liga steht da nichts, daher würden offiziell immer noch 9 Punkte abgezogen.


Steht doch hier:

Bestimmungen bei Insolvenzfällen gelockert

„Ein weiterer Kernpunkt des Maßnahmenpakets betrifft die Handhabung von Insolvenzfällen. Bislang galt: Wenn ein Verein der 3. Liga, der Regionalliga der Männer, der FLYERALARM Frauen-Bundesliga oder 2. Frauen-Bundesliga einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellte, bekam er neun Punkte in den Männer-Spielklassen beziehungsweise sechs Punkte in den Frauen-Spielklassen in der betreffenden Saison abgezogen. Diese Bestimmung ist für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 gelockert worden. Bei Stellung eines Insolvenzantrags während der laufenden Saison wird kein Punktabzug in den genannten Wettbewerben verhängt. Tritt der Fall in der Saison 2020/2021 ein, werden in den Spielklassen der Männer dem jeweiligen Klub drei Punkte abgezogen, in den Frauen-Spielklassen wären es zwei Zähler.“

In der aktuellen Saison kein Punktabzug, in der nächsten Saison drei.
Zuletzt geändert von herr-k am 03.04.2020, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Bergtroll2_1998 » 03.04.2020, 17:24


Heise hat geschrieben:
sacred hat geschrieben:Also auf die Planinsolvenz, und mit ein paar starken Partnern das Stadion danach zurückkaufen.

Wenn es nur so einfach wäre :)



Wieso planinsolvenz? Überlese ich was? Von der 3. Liga steht da nichts, daher würden offiziell immer noch 9 Punkte abgezogen.


Für mich steht doch da explizit 3.Liga....
Ebenso Rl und Frauen 1. und 2.
Oder lese ich das falsch heraus?

Nur ob es der richtige Weg für uns wäre??
Es wäre doch mal schön, wenn der Herzensverein zumindest positiv aus diesem Corona-Mist kommt



Beitragvon Doppelsechs » 03.04.2020, 17:42


in einer Planinsolvenz müssen doch die Gläubiger in einem gewissen Rahmen zustimmen, wenn das aber z Bsp Quattrex nicht macht, muss es normal weiterlaufen , oder es geht in eine richtige Insolvenz...., oder liege ich da falsch ?



Beitragvon Schwebender Teufel » 03.04.2020, 18:21


Na dann ab in die Planinsolvenz... :D :teufel2: bin mal gespannt was jetzt passiert.



Beitragvon sirius6 » 03.04.2020, 18:51


Ob Plan oder richtige Insolvenz, her damit und 3. Liga ohne Schulden, dann noch den Stadionvertrag stornieren, ist eh zu teuer, soll doch die Stadiongesellschaft in Insolvenz gehen!



Beitragvon SEAN » 03.04.2020, 18:55


Koch: "Das bedeutet, die laufende Saison kann, sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, in allen Spielklassen über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden und das Spieljahr 2020/2021 zu einem späteren Zeitpunkt beginnen oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen."


Nehmen wir mal an, die aktuelle Saison wird bis Ende August oder mitte September ausgedehnt. Dann könnte man auch hingehen, und nach 4-5 Wochen Pause und Vorbereitung einfach nur ne halbe Runde spielen. Problematisch ist nur, das jeder wohl das Topspiel zuhause haben möchte. Wir hätten 60 oder Mannheim auch lieber zuhause als das man auswärts fährt und denen die Kohle bringt.
Eine andere Möglichkeit wäre, das man den Spielplan für die neue Saison auf den Spielplan der Skandinavier umstellt, also von März bis November. Die Rasenflächen in den Stadien würden bestimmt Danke sagen. :wink: Das wäre aber nur ganz ganz schwer zu machen, vor allem im Amateurbereich, den müßte man ja mit anpassen. Man müßte im Sommer 6 Wochen Pause machen, damit die Amateure mit ihren Kindern in Urlaub fahren könnten. Aber für den Gang ins Stadion wären frostfreie Temperaturen schon ne gute Sache....
Abseits der Werte des Vereins stellt sich jeder, der sich stattdessen aus reinem Selbstzweck einer Fankultur verpflichtet fühlt, in der einzelne Gruppierungen und Personen wichtiger sind als der gesamte Club, in der aus diesem Selbstverständnis heraus Straftaten begangen werden.



Beitragvon Lonly Devil » 03.04.2020, 18:56


Doppelsechs hat geschrieben:in einer Planinsolvenz müssen doch die Gläubiger in einem gewissen Rahmen zustimmen,

Richtig. Und Zwar ALLE Gläubiger gleichermaßen.
Doppelsechs hat geschrieben: wenn das aber z Bsp Quattrex nicht macht, muss es normal weiterlaufen , oder es geht in eine richtige Insolvenz...., oder liege ich da falsch ?

Der nächste Schritt dürfte dann die tatsächliche Insolvenz sein, da der 1.FCK durch die dann gescheiterte "Planinsolvenz" ja schon massive finanzielle Probleme zugegeben hat.

Das wäre, nach meinem Verständnis, unabhängig von dem Entgegenkommen des DFB, der weitere Verlauf.
Ich wäre vorsichtig, mit dem Unternehmen Planinsolvenz. Das kann auch schnell nach hinten losgehen. :nachdenklich:
Hat die Demontage von "Team Merk" schon begonnen?
Zitat, von wem auch immmer: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen." Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Doppelsechs » 03.04.2020, 19:31


du müßtest quasi bei allen Gläubigern vorfühlen, ob sie überhaupt bereit wären , den Weg der Planinsolvenz mitzugehen. Und davo hat der FCK ja einige...
Sonst geht der Schuss wahrscheinlich nach hinten los..
Reguläre Insolvenz mit ab sofort ungültigen Spielerverträgen und Abstieg...., im worst Case



Beitragvon Hephaistos » 03.04.2020, 20:07


Doppelsechs hat geschrieben:du müßtest quasi bei allen Gläubigern vorfühlen, ob sie überhaupt bereit wären , den Weg der Planinsolvenz mitzugehen. Und davoN hat der FCK ja einige...



Welche denn, wenn ich fragen darf?

Es sei auch erwähnt, dass nur 2/3 der Gläubigen zustimmen müssen und falls es nicht der Fall sein sollte, ein Gericht entscheidet, ob man nötige Stimmen anders holt

Ablehnende Gläubiger können innerhalb der Gruppen durch Erlangen der erforderlichen Mehrheiten (§ 244 InsO) überstimmt werden. Ferner kann das Gericht Zustimmungen von ablehnenden Gläubigern unter den bestimmten Voraussetzungen des sog. Obstruktionsverbots ersetzen (§ 245 InsO).



Beitragvon Strafraum » 03.04.2020, 21:28


Schwebender Teufel hat geschrieben:Na dann ab in die Planinsolvenz... :D :teufel2: bin mal gespannt was jetzt passiert.


Würde mich echt wundern wenn nicht diese Planinsolvenz gestellt werden würde. Ob man es als fahrlässig hin stellen könnte wenn sie es nicht tun???

Im Hinblick darauf das einige wohlmögliche Investoren eh schon verlauten lassen haben „bringt eure Bücher in Ordnung“ , könne die PI die Bücher zum Teil in Ordnung bringen....

Es bleibt spannend
Der Pfad der Gerächten ist von beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyranneien böser Männer!



Beitragvon Oktober1973 » 03.04.2020, 21:39


Prinzipiell müssen wir jetzt überlegen, in welchem Thread wir weiter diskutieren.
Mir persönlich wird hier schon zuviel in (Plan-) Insolvenz Spielen gedacht, die sich schon wie gewonnen anhören.
M.E sollte man die Verhaltensweise mal weiterführen, für die unsere neue Führung am 1. Dezember angetreten ist und hoffentlich die Kraft und Kompetenz hat.
In meinen Augen nach wie vor mal als kaufmännische Sanierung vor Insolvenzgedanken.
Da gibt es ja viele Schritte, die vor einer Insolvenz denkbar sind. Und vor dem Hintergrund verschobener Fristen durch den DFB mit Lizenzierungsbedingungen mit mehr Zeit ausgestattet.
Ich will gar nicht von der Zeit sprechen, die man sich bei der Familie geliehen hat für den Marathon :wink: .
Die Insovenz würde noch weh genug tun, warum nicht vorher mit dieser Zeit ausgestattet, die Spielwiese der Sanierung durchackern, vor dem Schreckenszenario Insolvenz.
Kreditlinien, aussergerichtliche Einigungen, Stunden, Umschulden, Schuldenerlass. Sanierungskonzept, um mit Zukunftskonzept und frischem Geld nach vorne zu kommen. Ein reines Costcutting wird da nicht helfen. Viele soft skills sind da zu heben, die das Unternehmen stabiler und attraktiver machen müssen.
Was machen wir mit Kapilendo und Fananleihe ?
Dazu müssen natürlich alle wieder an einen Tisch und letztendlich hängen vermutlich Quattrex und Flavio Becca mit den größten Einzelbeträgen drin.
Jede Idee muss gehört werden. Von Lagadere habe ich keine Vorstellung. Auch die Stadiongesellschaft wird zum Player, bevor eine Insolvenz diese letztendlich in die Knie zwingt.
Sanierungsziel muss unmissverständlich der Aufstieg sein. Ansonsten macht der Aufwand keinen Sinn.
So lange das letzte Wort in der Liquidität noch nicht gesprochen ist, würde ich versuchen den positiv besetzten Weg zu gehen.
Eine Insolvenz würde uns mit Sicherheit für die Zukunft extrem beschädigen.



Beitragvon diago » 03.04.2020, 22:03


Ich glaube jedem ist klar dass eine (Plan)Insolvenz enorme Risiken birgt. Es ist aber auch unsere einzige Chance. Dass wir Insolvenz anmelden müssen steht seit Ende 2018 fest. Die Frage war wann. Durch die Corona-Krise bietet sich eine hochriskante Chance. Aber wir haben ha nun angeblich eine hochprofessionelle Führung. Wenn sie das nicht schafft, wer denn sonst? Stellt euch vor wir hätten noch den alten Aufsichtsrat um Banf. Ich würde jeden Tag Liter an Tränen heulen. Also Merk, Voigt und Co. Zeigt dass ihr Eier habt. Meldet Planinsolvenz an und führt den FCK in bessere Zeiten. Dafür seid ihr schließlich angetreten.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 03.04.2020, 22:40


Die sollen die Insolvenz mit oder ohne Plan besser mal vermeiden, wenn es irgendwie geht.

Das wäre einfach nur die nächste Mega-Schande, die der FCK nach Abstieg in die Zweitklassigkeit und dann in die Drittklassigkeit für immer in seinem Lebenslauf stehen hätte, abgesehen von allen Risiken, die damit zusätzlich noch verbunden wären.

Insolvenz ist immer ein Versagen auf Kosten der anderen. Egal, was der FCK in Zukunft dann noch schaffen würde, es würde nie wieder über uns berichtet werden, ohne dass gleichzeitig auch die Insolvenz miterwähnt werden würde. Den Makel schleppen wir dann immer mit uns herum.

Davon abgesehen ist kein einziger Verein, der in Deutschland jemals insolvent war, wieder wirklich auf die Beine gekommen. Das noch vergleichsweise erfolgreichste Beispiel, das mir gerade einfällt ist Chemnitz und auch die scheinen strukturell nicht wirklich besser dazustehen als vorher.

Mir gefällt in dem Zusammenhang auch die von SWR und Kicker angestoßene Berichterstattung überhaupt nicht. Damit werden die Gespräche mit den Investoren in einer ohnehin schon schwierigen Zeit nur noch schwerer gemacht.

Insolvenz wäre die schlechteste Lösung. Lediglich eine Abhängigkeit von Becca wäre vielleicht noch schlimmer. Alles andere wäre in jedem Fall zu bevorzugen.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Tyosuabka » 03.04.2020, 23:29


Wer würde dem Verein den jemals wieder Geld leihen oder in irgendeiner Form entgegen kommen wenn man seine Gläubiger so prellt ? Höchstens unseriöse Geldgeber mit horrenden Zinsen. Eine Insolvenz wäre das Ende des Profifußballs des Vereins.



Beitragvon Der Niederrheiner » 04.04.2020, 00:35


Nach meiner zugegebenermaßen persönlichen Einschätzung wird uns diese Pandemie günstigenfalls noch 6 Monate und schlechtestenfalls sogar noch 36 Monate beschäftigen. Selbst im günstigsten Fall wird das keiner der aktuellen Drittligisten ohne Insolvenzantrag überleben. Auch die Vereine in Liga1 und Liga2 werden bis auf einige wenige Ausnahmen kaum überleben können. Der gesamte Profifußball wird sich nach der Krise über alle Ligen hinweg neu erfinden müssen!

Vielleicht hat unser FCK mit seiner (noch) riesigen Anhängerschaft hier sogar eine große Chance für die Zukunft!



Beitragvon geist » 04.04.2020, 02:39


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Die sollen die Insolvenz mit oder ohne Plan besser mal vermeiden, wenn es irgendwie geht.

Geht nur, wenn alleraller spätestens im Herbst wieder Zuschauereinnahmen fliessen - das ist aber nahezu ausgeschlossen. Also Diskussion beendet, Planinsolvenz ist quasi schon Realität.

Rheinteufel2222 hat geschrieben:Insolvenz ist immer ein Versagen auf Kosten der anderen. Egal, was der FCK in Zukunft dann noch schaffen würde, es würde nie wieder über uns berichtet werden, ohne dass gleichzeitig auch die Insolvenz miterwähnt werden würde.

So etwas ähnliches passiert doch gefühlt schon seit 2003. In verzerrter und den FCK einseitig brandmarkenden Form, sachliche Klarstellungen wurden überwiegend ignoriert. Dagegen klänge eine Planinsolvenz "wegen Corona" geradezu wohlwollend.

Rheinteufel2222 hat geschrieben:Insolvenz wäre die schlechteste Lösung. Lediglich eine Abhängigkeit von Becca wäre vielleicht noch schlimmer. Alles andere wäre in jedem Fall zu bevorzugen.

Hauptleidtragende wären doch gerade eben dieser Becca und dazu noch Quattrex, deren Rolle durchaus als "unrühmlich" bezeichnet werden kann.
Leid tun mir nur die Fans, die in Form von Fananleihe oder Kapilendo Geld gegeben haben (gehöre ich übrigens auch dazu). Aber da wäre nach erfolgreicher Sanierung (nichts anderes ist eine Planinsolvenz) bestimmt was machbar, da bin ich überzeugt.

Und dann wäre da halt noch dieser schöne Nebeneffekt in puncto Stadionpacht. Der unheilvolle Pachtvertrag wäre endlich aufgelöst, einfach weg. Natürlich müsste alles dran gesetzt werden, die für die nächsten zwei Jahre gerade erst mit der Stadt ausgehandelte Pacht weiterzuzahlen. So viel Verlässlichkeit müsste auch dann noch hinzubekommen sein. Aber gleichzeitig könnte ein völlig neuer Pachtvertrag ausgehandelt werden, der dann im Anschluss in Kraft tritt. Muss dann zeitverzögert die Stadiongesellschaft Insolvenz anmelden, dann reisst das den FCK nicht mehr mit nach unten. Dann greift die Bürgschaft, die seit 2006 leider nur noch städtisch ist (war auch so ein intransparentes Gemauschel). In der Folge könnte der Schaden dann aber doch dort landen wo er schon immer hingehört - beim Land. Und dann, jetzt träume ich mal, dann könnte eine schuldenfreie städtische Stadiongesellschaft entstehen, die als Betreiber eines Stadions genau das macht, was Betreiber eigentlich tun sollten: Für Betrieb und Instandhaltung sorgen. Das Geld dafür könnte in Form von Pachtzahlungen (gestaffelt nach Liga) von einem inzwischen erfolgreich sanierten FCK kommen und es müsste nicht mehr aufgrund exorbitanter Zinsforderungen an Dritte weitergereicht werden.



Beitragvon wernerg1958 » 04.04.2020, 08:12


Hier wird soviel durcheinander geworfen, Leute macht euch doch erstmal über die Dinge klar und haut nicht so vieles was einfach nicht stimmt heraus. Was bitte, nur als Beispiel, hat das Stadion mit einer evtl. Planinsolvenz des FCK zu tun usw.



Beitragvon ATS » 04.04.2020, 08:25


Rheinteufel2222 hat geschrieben:Die sollen die Insolvenz mit oder ohne Plan besser mal vermeiden, wenn es irgendwie geht.
Das wäre einfach nur die nächste Mega-Schande, die der FCK nach Abstieg in die Zweitklassigkeit und dann in die Drittklassigkeit für immer in seinem Lebenslauf stehen hätte, abgesehen von allen Risiken, die damit zusätzlich noch verbunden wären.
Insolvenz ist immer ein Versagen auf Kosten der anderen. Egal, was der FCK in Zukunft dann noch schaffen würde, es würde nie wieder über uns berichtet werden, ohne dass gleichzeitig auch die Insolvenz miterwähnt werden würde. Den Makel schleppen wir dann immer mit uns herum.
Insolvenz wäre die schlechteste Lösung. Lediglich eine Abhängigkeit von Becca wäre vielleicht noch schlimmer. Alles andere wäre in jedem Fall zu bevorzugen.


Gefühlte 9999 Kommentare in den letzten Jahren...der FCK muß aus dem Knebelvertrag mit der Stadiongesellschaft.....
Schon seltsam, dass du jetzt die Möglichkeit nicht nutzen willst.
Heubach mit klarer Ansage, warum es in Lautern nicht einfach ist als Spieler: „Die Unzufriedenheit auf den Rängen war vor dem Spiel schon spürbar“.



Beitragvon wernerg1958 » 04.04.2020, 08:44


Boah, der Vertrag mit der Stadt und der SG hat nix aber garnix mit der Planinsolvenz zu tun, das sollte doch der letzte begriffen haben. Wir haben gerade einen neuen Vertrag für 2 Jahre unterschrieben, und er ist auch bei der Planinsolvenz gültig. Macht euch doch erstmal schlau bevor ihr sowas raushaut :nachdenklich:




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