Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon City-Service » 03.12.2019, 08:12


Es ist wie immer im Leben. Den einen mag man... den anderen nicht. Bin kein Jurist und kann seine Kompetenz nicht beurteilen.

Nur sollten wir nicht jedes Wort auf die Waage legen. Bei manchen hat man echt das Gefühl die sind sowas von perfekt und würden keine Fehler machen.

Ich bin froh das Team Merk jetzt komplett im AR ist und ich werde nicht jetzt schon anfangen etwas zu bewerten. Wir brauchen Ruhe. Finde es schade, dass man jetzt schon anfängt Stimmung zu machen. Bleibt doch mal sachlich ohne zu unterstellen.

Die Rede hat nicht jedem gefallen und er hätte einen Satz weg lassen können.

Warum den gleich schon wieder den Teufel an die Wand malen. Lernen wir denn nie aus unseren Fehlern ?
Ha Ho He !



Beitragvon WernerL » 03.12.2019, 08:28


City-Service hat geschrieben:

Die Rede hat nicht jedem gefallen und er hätte einen Satz weg lassen können.


Mir gings weniger um die Rede als um das Phänomen, dass es vielleicht - es wäre nicht das erste Mal - exakt so weitergeht wie es eigentlich urspr. von Klatt & Co. geplant war, weil eben es garnicht viel anders geht.
Ob ich zuerst Becca und dann Regionale einbinde ist das selbe wie zuerst Regionale und dann Becca.
Dazwischen liegt nur der Ummut und fehlende Ungeduld der Masse!

Ohne jetzt abzuschweifen, aber ich finde es sehr klar, dass die Gesamtentwicklung des Fussballs genau da enden wird wo die USA bereits lange sind, weil sie die Endentwicklung direkt vorausgesetzt haben. Und aus meiner Sicht auch viel mehr Erfahrung und Kompetenz mit Kapitalismus haben. Dort besteht Wettbewerb, in Europa Monopole!
Irgendwann werden alle Teams die in der Bundesliga spielen große Investoren und Besitzer haben.

Wir sind bereits scheibchenweise genau auf dem Weg dahin, man kann es schön nachvollziehen wie das abläuft.
Erst waren wir gegen Investioren generell, jetzt haben wir sie und diskutieren auch garnicht mehr darüber.
Jetzt sind wir noch gegen solche "Alleinherrscher" wie FB, wir werden aber künftig auch an ihnen nicht herum kommen.

Das ist alles nur eine Gewöhnugnssache.
Der Mensch gewöhnt sich an alles, so könnte man auch Tradition umschreiben. Man könnte auch sagen altbacken und zurück geblieben weil man Veränderungen beängstigend findet und daher ablehnt.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon Pinolino » 03.12.2019, 09:05


Eieiei!
Ich habe gerade die Beiträge von gestern "nachgeholt" und muss doch sagen, dass ich sehr erschrocken bin, was hier teilweise schon wieder zu lesen ist.
Während ich noch überlegte, wie ich meine Gedanken in Worte fasse, stolperte ich über den Beitrag von @City-Service.
Danke dafür, ich machs mir mal ganz einfach und quote :daumen:
Ich markiere im zitierten Text eine Stelle fett, die fasst meine Gedanken perfekt zusammen...
City-Service hat geschrieben:Es ist wie immer im Leben. Den einen mag man... den anderen nicht. Bin kein Jurist und kann seine Kompetenz nicht beurteilen.

Nur sollten wir nicht jedes Wort auf die Waage legen. Bei manchen hat man echt das Gefühl die sind sowas von perfekt und würden keine Fehler machen.

Ich bin froh das Team Merk jetzt komplett im AR ist und ich werde nicht jetzt schon anfangen etwas zu bewerten. Wir brauchen Ruhe. Finde es schade, dass man jetzt schon anfängt Stimmung zu machen. Bleibt doch mal sachlich ohne zu unterstellen.

Die Rede hat nicht jedem gefallen und er hätte einen Satz weg lassen können.

Warum den gleich schon wieder den Teufel an die Wand malen. Lernen wir denn nie aus unseren Fehlern ?



Beitragvon Ke07111978 » 03.12.2019, 09:18


Zunächst: Glückwunsch und Respekt an die gewählten Aufsichtsratsmitglieder. Macht das, was ihr versprochen habt!

Zum Rest: Der Verlauf der Veranstaltung hat gezeigt wie wichtig eine AOMV schon vor Monaten gewesen wäre. Der Antrag von Ben zur Änderung der Tagesordnung lag eigentlich schon Wochen vor - und wurde - wie so einige andere Anträge nicht im Vorfeld veröffentlicht. Ben hat den alten Antrag dann zurückgezogen und ihn als Geschäftsordnungsantrag erneut eingebracht. Damit hätten wohl einige nicht gerechnet...

Ohne diesen Antrag hätte sich alles bis zur Wahl endlos in die Länge gezogen und die Beiträge der GF etc. waren exakt darauf ausgelegt. Das Publikum wäre unruhig geworden und eine geordnete Aussprache ausgefallen. Gut das wir uns damit durchgesetzt haben. In diesem Zusammenhang auch ausdrücklichen Dank an Herrn Dr. Koll - auch für die ausgezeichnete Sitzungsleitung.

Die unverhohlene Drohung von Jochen Grotepaß zu Beginn seiner Ausführungen, wurde nur noch durch den charakterlosen Abgang kurz vor dem Ende getoppt.

Das weder Herr Klatt noch Herr Bader bei der Aussprache anwesend waren, ist wohl kaum parallelen familiären Vorfällen geschuldet, sondern eher dem Ratschlag guter Juristen. Martin Sester hat es angedeutet: gewisse Fragen sind aus gutem Grund nicht beantwortet worden, denn die Sachverhalte sind teilweise hochgradig haftungsrelevant. Allerdings gibt es aus Vereinsperspektive zur Zeit wesentlich wichtigere Dinge und sollte es zur Klärung der entsprechenden Fragen kommen, ist das nicht unbedingt positiv. Denn wenn Anleger der Anleihe oder bei Kapilendo klagen, tun sie das im Regelfall, wenn ein Schaden eingetreten ist.

Herr De Buhr hatte zumindest den Anstand bis zum Schluss zu bleiben. Das ändert nichts an der mangelnden „Berufsauffassung“. Die Entlastung der Geschäftsführung auf Basis der ihm zur Verfügung stehenden Informationen war eine Frechheit den Mitgliedern gegenüber. Und natürlich hat er ein Votum vorweggenommen - nicht formaljuristisch - denn die Herren Bader und Klatt wurden in ihrer Funktion als Vorstand des e.V. nicht entlastet, aber man hätte die JHV auf jeden abwarten können und sollen, bevor man als Vorstand des e.V. agiert.

Wie schon oft gesagt müssen wir jetzt aber nach vorne schauen. Hierbei sind die wichtigsten Themen Transparenz und Ehrlichkeit. Die Versammlung gestern hat gezeigt, dass die Mitglieder, wenn sie offen und ehrlich informiert werden einen sehr guten inneren moralischen Kompass haben. Die daraus folgende Neujustierung war bzw. ist die Grundlage von allen weiteren Schritten. Sie ist ein Anfang, nicht mehr und nicht weniger. Was wir daraus machen hängt nicht nur an dem neunen AR sondern vor allem auch an uns!

Mein speziellen Respekt noch an Rosso, der mit seinem letzten Beitrag einen wichtigen ersten Schritt gemacht hat. Ich hoffe das sich andere ein Vorbild daran nehmen.

Die Rede von Herrn Wilhelm, von einigen hier kritisiert, war exzellent. Herr Professor Wilhelm hat in meiner Erinnerung keinen persönlich angegriffen. Vielmehr hat er in einer Sprache, die jeder versteht, dargelegt was gute Unternehmensführung, was Compliance ausmacht. Wenn sich Leute darin wiedergefunden haben und angegriffen fühlen oder gar vorzeitig die Sitzung verlassen, kann ich das nicht nachvollziehen. Jeder dieser Herren hätte gerne aufstehen können und Herrn Wilhelm zu Rede stellen. Nachfragen waren erwünscht. Jetzt, nach der Veranstaltung hier zu sagen was aus der jeweiligen Sicht nicht in Ordnung war, finde ich schlechten Stil. Dann doch bitte nach vorne gehen und das Sträußchen mit ihm ausfechten. Das hätte mich gefreut, denn es hätte in meinen Augen dazu beigetragen die Position noch weiter zu schärfen.



Beitragvon Schlossberg » 03.12.2019, 10:49


Es ist ja nun schon so gut wie alles geschrieben.
Trotzdem auch noch ein bisschen Senf von mir.

Die Teilnehmerzahl sensationell - leider war die Organisation auf so etwas nicht wirklich vorbereitet. Anscheinend hatte man (und insbesondere Klatt) das Stadionfest 2016 schon vergessen.

Die Sitzungsleitung war perfekt. Sie entglitt Dr. Koll in keinem Moment. Ich erwähne das, weil es auch schon einmal anders war.

Die Präsentation der AR-Kandidaten* war durchweg sehr gelungen. Bettinger, in der Vorhand durch das Alphabet, legte die Latte gleich ganz schön hoch. Die anderen Kandidaten, jeder auf seine Weise, konnten aber in etwa damit gleichziehen. Die Mitglieder konnten sich somit sehr gut ein Bild machen. Männer für leise und laute Töne, für harte Fakten und für Emotionen. Und mit Prof. Wilhelm einen, der nicht mit Wattebällchen wirft.

Die (Nicht)Entlastungen waren wohl verdient, wenn auch in dieser Deutlichkeit so nicht erwartet. Offensichtlich waren von denen, die Baders Ausführungen beklatscht hatten, schon etliche vor dem "Abstimmungsmarathon" gegangen.
Warum wurde Paul Wüst entlastet? Ich denke, die Mehrheit hat ihm einfach abgenommen, dass er immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat.
Leider stand Fritz Fuchs nicht zur Entlastung an, er hatte ja im zur Diskussion stehenden Geschäftsjahr 18/19 keine Funktion. Ich bin mir ziemlich sicher, wie das ausgegangen wäre. Die pampige Art und Weise, wie er die höflich und neutral (und eben nicht als Aufforderung zum Rücktritt) formulierte Frage von Frau Erika Meyer (nicht) beantwortete, kam nicht gut an.

Wie geht es jetzt weiter?
Der neu zusammengesetzte Aufsichtsrat wird mit der erforderlichen Mehrheit das zusätzliche Mitglied Martin Wagner berufen und Dr. Markus Merk zu seinem Vorsitzenden wählen, so viel scheint klar.
Jeder ist gespannt auf das, was dann folgt.


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* Ich kann es mir nicht verkneifen. Ken, hättest Du doch vor 2 Jahren ...



Beitragvon reklov » 03.12.2019, 11:12


Ich bin sehr froh darüber wie alles gelaufen ist und habe sehr großes Vertrauen in das Team Kessler/Merk.

Man erkennt von Anfang an ein Konzept. Für ein Team mit 5 AR hat man 5 Schlüsselqualifikationen ausgemacht: - Finanzen - Recht - Fußball - FCK - Medien.

Sicherlich haben alle AR ein Bündel von Kompetenzen und alle ein gutes Netzwerk, aber ihr könnt sofort die Qualifikationen zuordnen, d.h. hier hat die Kommunikation schon mal funktioniert.

Ich bin mir sicher, das verweigerte Interview von Wagner war abgesprochen. Die Medien hätten nur den ersten Keil in das Team getrieben. So, haben sie ihre erste Lektion erhalten: Merk ist der Sprecher der Gruppe und die Zeiten in denen jeder AR seine Sicht der Dinge der Presse mitteilt, sind jetzt vorbei - sehr gut!

Mit der Wirtschaftsprüfung und der Vorstellung der künftigen Geschäftsführung am Donnerstag, hat Merk einen kurzfristigen Fahrplan vorgegeben und ich finde es klasse, dass vorab kein Namen durchdringt - vom künftigen sportlichen Leiter ganz zu schweigen.

Endlich mal Profis mit Konzept die im Team ihre Kompetenzen bündeln und nicht rivalisierende Alfa-Männchen mit (vermeindlichen) gleichen Kompetenzen. Ich glaube an eine gute Zukunft.



Beitragvon advocatus diaboli » 03.12.2019, 22:59


Ke07111978 hat geschrieben:Zunächst: Glückwunsch und Respekt an die gewählten Aufsichtsratsmitglieder. Macht das, was ihr versprochen habt!

Zum Rest: Der Verlauf der Veranstaltung hat gezeigt wie wichtig eine AOMV schon vor Monaten gewesen wäre. Der Antrag von Ben zur Änderung der Tagesordnung lag eigentlich schon Wochen vor - und wurde - wie so einige andere Anträge nicht im Vorfeld veröffentlicht. Ben hat den alten Antrag dann zurückgezogen und ihn als Geschäftsordnungsantrag erneut eingebracht. Damit hätten wohl einige nicht gerechnet...

Ohne diesen Antrag hätte sich alles bis zur Wahl endlos in die Länge gezogen und die Beiträge der GF etc. waren exakt darauf ausgelegt. Das Publikum wäre unruhig geworden und eine geordnete Aussprache ausgefallen. Gut das wir uns damit durchgesetzt haben. In diesem Zusammenhang auch ausdrücklichen Dank an Herrn Dr. Koll - auch für die ausgezeichnete Sitzungsleitung.

Die unverhohlene Drohung von Jochen Grotepaß zu Beginn seiner Ausführungen, wurde nur noch durch den charakterlosen Abgang kurz vor dem Ende getoppt.

Das weder Herr Klatt noch Herr Bader bei der Aussprache anwesend waren, ist wohl kaum parallelen familiären Vorfällen geschuldet, sondern eher dem Ratschlag guter Juristen. Martin Sester hat es angedeutet: gewisse Fragen sind aus gutem Grund nicht beantwortet worden, denn die Sachverhalte sind teilweise hochgradig haftungsrelevant. Allerdings gibt es aus Vereinsperspektive zur Zeit wesentlich wichtigere Dinge und sollte es zur Klärung der entsprechenden Fragen kommen, ist das nicht unbedingt positiv. Denn wenn Anleger der Anleihe oder bei Kapilendo klagen, tun sie das im Regelfall, wenn ein Schaden eingetreten ist.

Herr De Buhr hatte zumindest den Anstand bis zum Schluss zu bleiben. Das ändert nichts an der mangelnden „Berufsauffassung“. Die Entlastung der Geschäftsführung auf Basis der ihm zur Verfügung stehenden Informationen war eine Frechheit den Mitgliedern gegenüber. Und natürlich hat er ein Votum vorweggenommen - nicht formaljuristisch - denn die Herren Bader und Klatt wurden in ihrer Funktion als Vorstand des e.V. nicht entlastet, aber man hätte die JHV auf jeden abwarten können und sollen, bevor man als Vorstand des e.V. agiert.

Wie schon oft gesagt müssen wir jetzt aber nach vorne schauen. Hierbei sind die wichtigsten Themen Transparenz und Ehrlichkeit. Die Versammlung gestern hat gezeigt, dass die Mitglieder, wenn sie offen und ehrlich informiert werden einen sehr guten inneren moralischen Kompass haben. Die daraus folgende Neujustierung war bzw. ist die Grundlage von allen weiteren Schritten. Sie ist ein Anfang, nicht mehr und nicht weniger. Was wir daraus machen hängt nicht nur an dem neunen AR sondern vor allem auch an uns!

Mein speziellen Respekt noch an Rosso, der mit seinem letzten Beitrag einen wichtigen ersten Schritt gemacht hat. Ich hoffe das sich andere ein Vorbild daran nehmen.

Die Rede von Herrn Wilhelm, von einigen hier kritisiert, war exzellent. Herr Professor Wilhelm hat in meiner Erinnerung keinen persönlich angegriffen. Vielmehr hat er in einer Sprache, die jeder versteht, dargelegt was gute Unternehmensführung, was Compliance ausmacht. Wenn sich Leute darin wiedergefunden haben und angegriffen fühlen oder gar vorzeitig die Sitzung verlassen, kann ich das nicht nachvollziehen. Jeder dieser Herren hätte gerne aufstehen können und Herrn Wilhelm zu Rede stellen. Nachfragen waren erwünscht. Jetzt, nach der Veranstaltung hier zu sagen was aus der jeweiligen Sicht nicht in Ordnung war, finde ich schlechten Stil. Dann doch bitte nach vorne gehen und das Sträußchen mit ihm ausfechten. Das hätte mich gefreut, denn es hätte in meinen Augen dazu beigetragen die Position noch weiter zu schärfen.


Den Schuh ziehe ich mir an. Du hast Recht. Ich hatte die Chance verpasst, am Sonntag Herrn Wilhelm meine Fragen zu stellen, dann hätte ich mir meinen Kommentar hier auch verkneifen sollen. Ich war kurz davor, vorzugehen, um den beiden Fragestellern zu helfen, die in die - aus meiner Sicht - richtige Richtung gingen, hatte es aber gelassen, da ich sah, dass sie niedergemacht wurden, dass kritisches Nachfragen nicht erwünscht war. Ich dachte, das bringt jetzt nichts. Er hat das Volk mit seiner "Sprache, die jeder versteht", wie du schreibst, zum Johlen gebracht, in dem er das Gegenteil dessen tat, was Compliance ausmacht (soviel zum "moralischen Kompass"). Das hatte mich total frustriert, weil das Team Merk/Keßler doch ansonsten top aufgestellt ist, und ich wie fast alle ihnen dankbar bin, dass sie sich das schwierige Ehrenamt antun.

Aber richtig. Chance am Sonntag vertan, dann auch hier die Klappe halten. Sorry dafür.



Beitragvon RedDevil16 » 04.12.2019, 13:16





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