Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 01.12.2019, 10:12


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Live-Ticker: Mitgliederversammlung am 01. Dezember 2019
Live-Ticker zum Nachlesen: So lief die JHV 2019


Heute beginnt beim 1. FC Kaiserslautern die Zukunft: Auf der mehrfach verschobenen Mitgliederversammlung wird ein neu zusammengestellter Aufsichtsrat gewählt. Zuvor findet eine Aussprache über die Querelen rund um die Investorensuche statt. Wir berichten live aus dem Fritz-Walter-Stadion.

Weitere Infos: Tagesordnung der MV 2019 | Live-Diskussion im DBB-Forum

Hier im Live-Ticker erfahrt Ihr alle Details von der kombinierten Jahreshauptversammlung (JHV) und Außerordentlichen Mitgliederversammlung (AOMV) - der Einfachheit halber bezeichnen wir die Veranstaltung heute nur als Mitgliederversammlung (MV). Des Weiteren möchten wir auf unsere Social-Media-Kanäle hinweisen, auf denen wir einige Auszüge und Fotos posten werden: DBB auf Facebook | DBB auf Twitter

Live-Ticker (aktualisieren)

20:26 Uhr: Wir bedanken uns ebenfalls für Eure Aufmerksamkeit und hoffen, Euch gut über die heutige Mitgliederversammlung informiert zu haben. Später und morgen folgen noch weitere Zusammenfassungen hier auf Der Betze brennt. Weiterhin einen schönen ersten Advent an alle!

20:24 Uhr - TOP 14) Schlusswort: Der Ehrenratsvorsitzende Michael Koll beendet um Punkt 20:24 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung mit den Worten: "Ich bedanke mich für die kontroverse, aber gute Diskussion und wünsche ihnen eine gute Heimreise." Unter den Klängen des Betze-Liedes verlassen die Mitglieder das Fritz-Walter-Stadion.

20:23 Uhr - TOP 13) Verschiedenes: Die letzte Chance für weitere Wortmeldungen - aber niemand meldet sich.

20:22 Uhr - TOP 12) Ehrungen: Zum nahenden Abschluss der heutigen Versammlung noch ein schöner Tagesordnungspunkt: Der FCK ehrt seine langjährigen Mitglieder, welche die Basis und das Fundament des Fritz-Walter-Klubs sind. Alle Jubilare wurden zum vorletzten Heimspiel eingeladen, dazu hat der Verein folgenden Bericht auf seiner Internetseite veröffentlicht: Ehrungen im Vorfeld der Mitgliederversammlung.

20:21 Uhr - TOP 11) Dringlichkeitsanträge: Auch Dringlichkeitsanträge liegen nach den ausführlichen Diskussionen vorhin nun keine mehr vor.

20:20 Uhr - TOP 9) und TOP 10) Beschlussfassung über weitere Anträge: Da keine weiteren Anträge eingegangen sind beziehungsweise diese von Seiten des Vereins nicht als gültige Anträge behandelt wurden, entfallen diese beiden Tagesordnungspunkte.

20:18 Uhr: Der bis heute im Hintergrund schwebende Antrag auf Vereinsausschluss gegen Patrick Banf wurde zurückgezogen - als erstes Zeichen der ausgestreckten Hand, wie einer der Antragsteller am Mikrofon begründet. Stattdessen sollen Banf und weitere ehemalige Funktionäre selbst entscheiden, ob sie Mitglied im Verein bleiben wollen, "dem sie so viel Schaden zugefügt haben".

20:15 Uhr: Das waren gerade ziemlich heftige Denkzettel für die letztjährige Vereinsführung um Patrick Banf, Martin Bader und Michael Klatt. Direkte Auswirkungen haben die Nichtentlastungen jedoch nicht, da alle betroffenen Personen ihren Dienst beim FCK bereits quittiert haben. Einzige Ausnahme ist der noch amtierende Vorstandsvorsitzende Wilfried de Buhr, mit dessen Nichtentlastung sich dann demnächst der neue Aufsichtsrat beschäftigen muss.

Heftige Denkzettel für Banf und Co. - Littig schafft die Entlastung

20:12 Uhr: Auch der erst im Mai nachgerückte und zwischenzeitlich schon wieder zurückgetretene Bruno Otter wird entlastet - mit 66,9% bzw. 322 Stimmen.

20:10 Uhr: Der zum Rücktritt gedrängte Aufsichtsratsvorsitzende Michael Littig wird von 76,9% (436 Stimmen) der anwesenden Vereinsmitglieder entlastet.

20:08 Uhr: Die nächste Abstimmung ist wieder eine Nichtentlastung: Bei Ex-Aufsichtsratsmitglied Jochen Grotepaß haben 92,5% (527 Stimmen) der anwesenden Mitglieder mit "Nein" votiert.

20:06 Uhr: Zwei andere Ex-Aufsichtsratsmitglieder waren erfolgreicher als Banf: Paul Wüst wird mit 64,3% (362 Stimmen) entlastet, Jürgen Kind mit 74,2% (414 Stimmen).

20:04 Uhr: Fast schon erwartungsgemäß erhält der auch heute stark kritisierte Ex-Aufsichtsratsvorsitzende Patrick Banf eine derbe Klatsche: 92,3% (529 Stimmen) der anwesenden FCK-Mitglieder votieren gegen die Entlastung von Banf. Nur 7,7% (44 Stimmen) sind für Banf.

20:02 Uhr - TOP 7 neu, Entlastung des Aufsichtsrats: Auch der Aufsichtsrat wird auf deutlichen Wunsch der Mitglieder einzeln entlastet, 83,7% (482 Stimmen) sprechen sich dafür aus.

19:58 Uhr: Last but not least: Auch Jürgen Kind (418 Stimmen, 75,6%) ist für seine Amtszeit als kommissarischer Vorstand von Mai bis Juni 2019 von Seiten der Mitglieder entlastet.

19:56 Uhr: Auch der seit Februar 2019 bis heute noch amtierende Vorstandsvorsitzende Wilfried de Buhr erhält einen derben Denkzettel von den FCK-Mitgliedern: 455 Stimmen bzw. 89,4% sagen "Nein" zur Entlastung von de Buhr, nur 111 anwesende Mitglieder (19,6%) sind dafür. Zwingend zurücktreten muss der umstrittene de Buhr deshalb zwar nicht - aber der neue Aufsichtsrat wird sich genau überlegen, ob er einen Vorstand im Amt belässt, dem die Mitglieder mit derart großer Mehrheit das Vertrauen entzogen haben.

19:55 Uhr: Andreas Buck (512 Stimmen, 89,4%) ist für seine Amtszeit als Vereinsvorstand von Februar bis Mai 2019 ebenfalls deutlich entlastet.

19:53 Uhr: Die Vereinsvorstände Michael Littig (460 Stimmen, 79,5%) und Rainer Keßler (525 Stimmen, 89,4%) werden für ihre Amtszeit von September bis Dezember 2018 entlastet.

Klatt und Bader als Vorstände nicht entlastet

19:51 Uhr: Auch Finanzvorstand Michael Klatt wird die Entlastung verweigert: Von 580 Stimmen sind 452 (77,9%) gegen und nur 128 für Klatt. Sowohl bei Klatt als auch bei Bader ist hiervon der Zeitraum als Vereinsvorstände von Juli bis September 2018 betroffen.

19:49 Uhr: Der damalige Sportvorstand Martin Bader wurde mit 66,1% der Stimmen bzw. von 381 anwesenden Mitgliedern nicht entlastet.

19:44 Uhr: Auf Antrag wird über die fünf genannten Vorstände einzeln abgestimmt. 608 noch anwesende Mitglieder haben dies so beschlossen, davon waren 88,5% bzw. 520 für die Einzelentlastung.

19:41 Uhr - TOP 7 neu, Entlastung des Vorstands: Jetzt werden die FCK-Vorstände aus der Saison 2018/19 entlastet, von denen die meisten in unterschiedlichen Zeiträumen im Amt waren. Abgestimmt wird über: Michael Klatt, Martin Bader, Rainer Keßler, Jürgen Kind, Wilfried de Buhr.

19:39 Uhr - TOP 6 neu, Berichte der Abteilungen: Die Berichte der FCK-Abteilungen wurden im Vereinsmagazin abgedruckt. Wortmeldungen hierzu gibt es nicht.

19:36 Uhr: Nun ist die Aussprache zu den Berichten beendet und auch der neutrale Versammlungsleiter Thomas Breyer-Mayländer stellt fest: "Dass die Emotionen manchmal hochkochen, ist normal, denn sonst wäre der Verein tot. Aber ich bedanke mich insgesamt für die Sachlichkeit in ihren Wortmeldungen."

19:27 Uhr: Es läuft immer noch die Aussprache zu den Berichten, es wird weiter viel Kritik an der Vereinsführung um Patrick Banf, Martin Bader, Wilfried de Buhr und Co. geübt. Alles durchaus kontrovers, aber weiter im friedlichen Rahmen. Im übernächsten Tagesordnungspunkt wird es dann nochmal spannend werden: Dann entscheiden die noch anwesenden Mitglieder über die Entlastung der Vorstände und Aufsichtsräte aus der Saison 2018/19.

19:14 Uhr: Wie ist das mit der umstrittenen Neuwahl des KG-Aufsichtsrats im Oktober gelaufen? Hierzu gibt es unterschiedliche Ansichten zwischen dem noch amtierenden Vorstandsvorsitzenden Wilfried de Buhr und seinem zurückgetretenen Vorstandskollegen Tobias Frey. Frey hatte nach nur fünf Wochen sein Amt niedergelegt, weil für ihn keine Vertrauensbasis mehr mit de Buhr vorhanden war.

Keine üble Schlammschlacht auf dem Betze

19:00 Uhr: Während in den Wortmeldungen weiterhin viel Kritik an den abtretenden FCK-Funktionären geübt wird, werfen wir mal noch einen Blick auf das Drumherum bei der heutigen Versammlung: Viele Beobachter hatten im Vorfeld ja eine ganz üble Schlammschlacht mit schlimmen Szenen befürchtet - wohl auch deswegen stehen an beiden Seiten der Halle grimmig dreinschauende Security-Mitarbeiter mit Stiernacken. Tatsächlich verhalten sich die mehr als tausend anwesenden Vereinsmitglieder hier aber sehr diszipliniert, zeigen schon sieben Stunden Geduld auf ihren gar nicht mal so bequemen Klappstühlen und diskutieren kontrovers über die Vorkommnisse im Verein. Es wurde zwar zwischendurch immer mal wieder emotional und es kam auch schon zu vereinzelten Unmutsbekundungen. Aber eine üble Schlammschlacht ist das hier beim besten Willen nicht.

18:47 Uhr: Weitere Mitglieder üben Kritik an den ganzen Intrigen sowie den Machenschaften rund um die Investorensuche. Patrick Banf versichert auf Nachfrage: "Ich war ganz sicher nicht der Informant der Bild-Zeitung." Im Publikum kommt nun doch nochmal Unruhe auf, wohl nicht jeder der noch Anwesenden nimmt Banf diese Aussage ab.

Sester: "Lasst euch kein X für ein U vormachen"

18:42 Uhr: Nächster Redner ist Ex-Aufsichtsratsmitglied Martin Sester, der im Arbeitskreis Ausgliederung mitgearbeitet hat und sehr verärgert auf die spätere Umsetzung der Ausgliederung reagiert. "Lasst euch bitte nicht ein X für ein U vormachen", appelliert Sester an die anwesenden Mitglieder, die darauf mit zustimmendem Applaus antworten. Sester hatte im Vorfeld kritische Fragen an die Vereinsführung gesendet (siehe hier), die er heute allerdings nicht ausreichend beantwortet sieht.

18:34 Uhr: Die erste Wortmeldung kommt von Philipp Adam, der unter anderem Mitglied im Satzungsausschuss des FCK war. Er übt Kritik an Ex-Aufsichtsratsmitglied Jochen Grotepaß, fordert die Stärkung des Ehrenamts im Verein und wünscht sich ungeachtet der negativen Punkte auch wieder verstärkt den Blick nach vorne statt zurück.

18:28 Uhr: Jetzt - nach über sieben Stunden Sitzungsdauer - kommen die Vereinsmitglieder zu Wort. Es liegen nach jetzigem Stand 14 Wortmeldungen vor.

18:26 Uhr: Paul Wüst verabschiedet sich mit Applaus und folgenden Worten von der Bühne: "Glück auf, FCK!"

18:20 Uhr: Aber all diese positive Arbeit sei bei manchen Mitgliedern vergessen, so Wüst, sobald man aus deren Sicht eine falsche Entscheidung treffe. Natürlich spricht er hier von der 3:2-Entscheidung am 16. Mai für Flavio Becca: "Plötzlich bist du der Verräter, der Umfaller und der Schuft." Aus Sorge um die Lizenz sei eine andere Entscheidung für ihn aber keine Option gewesen, so Wüst.

18:16 Uhr: Paul Wüst rechnet vor: Inklusive des Freundschaftsspiels gegen Bayern München haben er und die Zukunftsinitiative FCK in den letzten Jahren 1,2 Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen für den Verein akquiriert. Auch mit größeren Investoren habe er schon viele Gespräche geführt - es wird klar: Paul Wüst wird auch ohne Aufsichtsratsmandat weiter bei Geldgebern für den FCK werben.

18:12 Uhr: Als letzter Ex-Funktionär spricht jetzt der Ende September zurückgetretene Aufsichtsrat Paul Wüst, danach kommen die "normalen" Vereinsmitglieder zu Wort.

Littig: "Bitte macht heute einen Deckel drauf"

18:11 Uhr: Michael Littig versagt kurz die Stimme und ihm schießen Tränen in den Augen, als er über seine persönlichen Erfahrungen rund um den Mai 2019 berichtet. Von der Bild-Zeitung wurde er damals als "Intrigant" betitelt, von Menschen in der Stadt sei er beschimpft und bedroht worden, obwohl er ein Angebot über drei Millionen Eigenkapital beigebracht habe. Das Publikum spendet lange anhaltenden Applaus, als Littig seine Rede unter anderem mit folgenden Worten abschließt: "Ich hätte hier gerne viel erreicht. Das habe ich nicht geschafft. Und dafür entschuldige ich mich bei ihnen. (...) Ich habe jetzt nur noch einen Wunsch: Der FCK gehört euch. Bitte macht heute einen Deckel drauf und lasst uns danach wieder nach vorne schauen."

18:04 Uhr: Auch auf die viel diskutierte Rücktrittsforderung von Flavio Becca geht Littig ein, wenn auch nur kurz: "Es ist eine Legende, dass ich am 16. Mai gar nicht hätte zurücktreten müssen."

18:00 Uhr: Michael Littig erläutert auch nochmal ausführlicher die Verhandlungen mit den Kaiserslauterer Investoren Klaus Dienes und Hans Sachs. Laut Littig soll von Seiten der FCK-Geschäftsführung zu Dienes gesagt worden sein, mit Blick auf dessen angebotenes Eigenkapital in Höhe von drei Millionen Euro: "Ihnen ist doch klar: Wenn sie uns das Geld geben, dann sehen sie das nie wieder?!"

17:48 Uhr: Littig hat aus seiner Sicht nicht nur Banf im Januar, sondern später im April auch Sportchef Martin Bader als Informanten der Bild-Zeitung identifiziert: "Das war mehr als nur grenzwertig."

17:46 Uhr: Auch Michael Littig kritisiert die Indiskretionen innerhalb des Aufsichtsrats, deren Beginn er im Januar 2019 mit der damals geplanten Abwahl von Patrick Banf identifiziert hat: "Seitdem hat die Bild-Zeitung aus allen Rohren gefeuert."

17:40 Uhr: Mittlerweile ist auch Patrick Banf wieder im Saal, der aufmerksam der Rede von Littig zuhört.

17:38 Uhr: Woran es im alten Aufsichtsrat gescheitert ist, skizziert Littig aus seiner Sicht mit einigen Stichpunkten: "Kein Vertrauen untereinander. Vorwürfe wegen operativer Eingriffe in den Betrieb. Zugangssperren und Vermeidung relevanter Informationen. Drohungen und andere grenzwertige Handlungen. Nicht eingehaltene Versprechungen."

Die Aussprache zu den Berichten läuft

17:32 Uhr: Littig kritisiert gleich zu Beginn seiner Rede, dass die ganze Funktionärsriege um Patrick Banf - die heute zuvor so viel über ihn gesprochen hatte - zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr in der Nordtribüne zu sehen ist. Vorher hatten sie ganz vorne in der ersten Reihe gesessen. Das seinerseits weiter ausharrende Publikum sieht das offensichtlich genauso und zollt lautstarken Applaus für Littigs Kritik an seinen Ex-Mitstreitern. Geschäftsführer Michael Klatt hatte bereits zuvor angekündigt, dass er nach seiner Rede aufgrund privater Termine nachhause fahren werde.

17:30 Uhr: Professor Breyer-Mayländer, der diesen Tagesordnungspunkt wie bereits gesagt moderiert, kündigt an: "Jetzt kommt derjenige, über den heute schon viel gesprochen wurde: Michael Littig."

17:25 Uhr: Nächster Redner ist Jürgen Kind, der Ende September aus dem Aufsichtsrat zurückgetreten ist. Er konstatiert: "Die Zustände im Aufsichtsrat waren unsäglich. Das Gremium hat sich von innen selbst zerstört." Dies habe er mit früheren Amtskollegen beim FCK so nie erlebt. Vor allem Patrick Banf, der zuvor auch umgekehrt schon Kind attackiert hatte, wird von Jürgen Kind kritisiert.

17:20 Uhr: Über die Gründe für die gescheiterte Zusammenarbeit vor einem Jahr hatte Keßler früher schon berichtet. Weil heute regulär über genau diesen Zeitraum diskutiert wird, geht der 57-Jährige aber natürlich nochmal kurz darauf ein: Als Vorstandsvorsitzender wurden ihm vor einem Jahr vor allem Einblicke zu wichtigen Investoren-Themen verweigert, erklärt Keßler.

17:16 Uhr: Die gerade laufende Aussprache wird übrigens von einer neutralen Person geleitet, und zwar von Professor Thomas Breyer-Mayländer. Als nächster tritt Rainer Keßler nach vorne, der vor einem Jahr vom Aufsichtsrat als Vereinsvorstand zunächst eingesetzt und dann abgesägt wurde. Für Keßler ist es schon die zweite Rede heute, da er ja vorhin bereits erfolgreich in den neuen Aufsichtsrat gewählt wurde.

17:14 Uhr: Er habe gewusst, dass seine Aufgabe beim FCK schwierig werden würde, so Buck zum Abschluss seiner Rede. Aber das dann Erlebte habe alle seine negativen Erwartungen übertroffen. Mit Blick auf einzelne Mitglieder des mittlerweile zurückgetretenen Aufsichtsrats zieht er einen Vergleich zu seiner Zeit als Profifußballer: "Solche Falschspieler hätten wir uns früher auf dem Trainingsplatz zur Brust genommen."

17:10 Uhr: Auch zu den Verhandlungen mit Flavio Becca äußert Buck sich kritisch: "Flavio Becca hat zwar später gesagt, dass jeder vom Verein, der gewollt habe, auch hätte zu ihm kommen können. In Wirklichkeit wurde uns in den Gremien aber immer gesagt, dass eine Kontaktaufnahme zu Becca nicht erwünscht sei, weil sich dies kontraproduktiv auf die Verhandlungen auswirken würde." Auch der heute schon von anderen angesprochene Rücktritt von Michael Littig im Mai sei keineswegs freiwillig erfolgt, sondern er sei erzwungen worden.

17:06 Uhr: Meisterspieler Andreas Buck, der von Februar bis Mai als Vereinsvorstand amtierte, beklagt die vielen Unwahrheiten beim FCK, die letztendlich auch zu seinem Rücktritt geführt hätten. Besonders attackiert werden von ihm Finanz-Geschäftsführer Michael Klatt und der Beiratsvorsitzende Patrick Banf. Aber auch positive Dinge hebt Buck hervor: So habe er als Vorstand sehr viele Gespräche mit mit Sponsoren, Investoren und Fußballexperten geführt, alles mit dem Ziel dem FCK weiterzuhelfen. Die Vorwürfe, dass er auf den Job von Martin Bader spekuliert habe, weist Buck entschieden zurück: "Ich habe schon einen guten Job. Mein Ziel war es nie, Sportdirektor zu werden - sondern ich wollte einfach nur ehrenamtlich helfen."

16:56 Uhr - TOP 5 e) Aussprache zu den Berichten: Nun folgen die Diskussionen über alle kritischen Themen, welche die Mitglieder und Fans in den letzten Monaten bewegt haben. Die Mitgliederversammlung ist also noch lange nicht beendet, sondern ein ebenfalls wichtiger Teil geht jetzt erst los. Es sind schon mindestens 18 Wortmeldungen von Mitgliedern angekündigt, zuerst sollen laut Versammlungsleitung aber die zurückgetretenen Ex-Funktionäre zu Wort kommen: Andreas Buck, Rainer Keßler, Jürgen Kind und Michael Littig.

16:51 Uhr: Die Nordtribüne ist zwar immer noch gut gefüllt, aber es sind auch schon viele Leute nachhause gegangen. Laut Versammlungsleiter Michael Koll sind noch rund 1.000 FCK-Mitglieder anwesend.

Bader zum Abschied: "Es war mir eine Ehre"

16:48 Uhr: Schon jetzt liegen Anfragen anderer Vereine für viele FCK-Spieler vor, berichtet Bader, der auch dies als Indiz für seine doch nicht ganz so schlechte Arbeit sieht. Zum Abschluss seiner Rede sagt er: "Ich glaube an eine starke Rückrunde. (...) Es war mir eine Ehre, für sie und für diesen Verein gearbeitet zu haben." Auch Bader wird mit kurzem, aber wohlwollendem Applaus von der Bühne verabschiedet.

16:46 Uhr: "Ich freue mich, dass es heute gelungen ist, ein Team zu wählen, das Aufbruchstimmung erzeugen kann", sagt Bader mit Blick auf den neugewählten Aufsichtsrat um Markus Merk. Sämtliche Unterlagen zu den Themenbereichen Kaderplanung und Lizenzierung seien vorbereitet und lägen für die neuen starken Männer am Betzenberg bereit.

16:38 Uhr: Die Trennung von Ex-Trainer Sascha Hildmann sei aufrecht und ordentlich verlaufen, betont Bader, ehe er dessen Nachfolger Boris Schommers lobt: "Boris Schommers lebt seinen Trainerjob zu hundert Prozent."

16:30 Uhr: Bader verweist darauf, dass im Sommer alle sportlichen Leistungsträger beim FCK gehalten wurden, und gezielte Neuverpflichtungen dazu geholt wurden. Man habe alle Entscheidungen hinterfragt und dann in den Gremien einstimmige Beschlüsse gefasst.

16:24 Uhr: "Wie definiert sich eigentlich im Fußball der Erfolg", fragt Bader rhetorisch. Natürlich seien dafür vor allem siegreiche Spiele am Wochenende maßgeblich und diese sind dem FCK zu oft nicht gelungen. Aber Bader will auch auf aus seiner Sicht gelungene Punkte seiner Arbeit hinweisen: Die sportliche Organisationsstruktur beim FCK sei schlank, aber trotzdem gut funktionsfähig. Auch das Nachwuchsleistungszentrum sei auf hohem Niveau gehalten worden: "Es war nie eine Frage, hier radikale Einschnitte zu machen." Und es habe auch mit der ersten Mannschaft zumindest kleine Highlights gegeben, etwa die Siege gegen Karlsruhe, Mainz und Nürnberg in diesem Kalenderjahr.

16:16 Uhr: Es folgt nun die Rede von Sport-Geschäftsführer Martin Bader, dessen Vertrag zum 31. Dezember 2019 endet und nicht verlängert wird. Auch Bader spricht wie zuvor Klatt ruhig, auch flüssig und selbstbewusst, aber zunächst noch nicht kämpferisch: "Platz 9 in der letzten Saison war natürlich nicht das Ergebnis, was wir uns vorgenommen hatten." Die immer noch zahlreich anwesenden Vereinsmitglieder hören nun wieder aufmerksamer zu.

16:12 Uhr: Seit acht Jahren hat der FCK regelmäßig sein sportliches Saisonziel verfehlt, so Klatt, was die Arbeit natürlich auch im finanziellen Bereich ganz schwierig mache. Viele Einspar- und sonstige Maßnahmen seien erforderlich gewesen, damit beim FCK weiter Profifußball gespielt werden kann. "Den neuen Entscheidern wünsche ich ein glückliches Händchen", so Klatt zum Abschluss seiner ruhigen Rede, für die auch er Beifall vom Saalpublikum erhält.

Noch-Finanzchef Klatt: "Es geht ums Überleben"

16:05 Uhr - TOP 5 c) Bericht der Geschäftsführung: Mit dem nächsten Tagesordnungspunkt beginnt zunächst der kaufmännische Geschäftsführer Michael Klatt, der zum 31. Dezember 2019 beim FCK ausscheiden wird. Mit ganz ruhiger Stimme konstatiert der Noch-Finanzchef: "Es geht ums Überleben."

15:58 Uhr - TOP 5 b) Bericht der Rechnungsprüfer: Für die Rechnungsprüfer hält Günter Klingkowski den Vortrag. Er hält fest: "Der e.V. hat einen wesentlichen Beitrag zur Insolvenzvermeidung und Lizenzerteilung bei der KGaA geleistet." Viele Mitglieder gehen mal kurz aufs Klo oder zum Imbiss, ehe dann gleich die Geschäftsführer Michael Klatt und Martin Bader ihre heutigen Reden halten werden.

15:56 Uhr: Römer hebt vor allem die Vorzüge eines aktiven Vereinslebens, auch in den Abteilungen jenseits des Fußballs hervor. Die Aufmerksamkeit der Zuhörer lässt nach fast fünf Stunden langsam nach, vielleicht wäre eine offizielle Pause mal ganz gut. Ungeachtet dessen wird Vorstandsmitglied Römer mit Applaus von der Bühne verabschiedet und es folgt der nächste Tagesordnungspunkt.

15:52 Uhr: Auch der zweite Vereinsvorstand, Markus Römer, tritt nun für eine Rede ans Mikrofon. Er ist seit dem 19. September 2019 im Amt und wurde damals zusammen mit dem zwischenzeitlich zurückgetretenen Tobias Frey berufen.

De Buhr: "Wir sind ein Team, ein Verein"

15:47 Uhr: "Es hat uns leider oft, an verschiedenen Stellen beim FCK, an gegenseitigem Respekt und Teamgeist gefehlt", sagt de Buhr mit ruhiger Stimme zum Abschluss seiner Rede. In persönlichen Gesprächen, in Zeitungen und in den Sozialen Medien sei es zu vielen falschen Anschuldigungen gekommen. De Buhr: "Ich appelliere an sie alle: Lasst uns mit Respekt miteinander umgehen. Wir sind ein Team, ein Verein. Unser Gegner steht nicht hier im Saal, sondern draußen auf dem Platz."

15:37 Uhr: Wilfried de Buhr erklärt sich auch zur umstrittenen Neuwahl im Aufsichtsrat der Kommanditgesellschaft, bei der der Flavio-Becca-Vertraute Patrick Gregorius, der regionale Investor Dr. Peter Theiss und Vereinsvorstand de Buhr selbst in dieses Gremium gewählt wurden (siehe hier). Von vier Wahlvorschlägen habe der Vorstand auf dieser Sitzung drei Stück angenommen; Gregorius deshalb, weil der Vorstand und auch die weiteren Gremien weiterhin auf den Einstieg von Flavio Becca als Ankerinvestor hoffen.

15:29 Uhr: "Das erklärte Ziel ist weiterhin, die Fan-Säule noch in diesem Jahr zu öffnen", so de Buhr. "Die abschließende Entscheidung darüber hat allerdings der neue Beirat zu treffen."

15:24 Uhr: Auch de Buhr blickt nochmal ausführlich auf den Kampf um die Lizenz 2019/20 sowie auf die Turbulenzen rund um die Investorensuche zurück. Wie zuvor Patrick Banf sagt auch de Buhr: Michael Littig sei nicht wegen der Forderung von Flavio Becca zurückgetreten, sondern wegen der Entscheidung für Becca an sich. Dies sei auch so im Protokoll festgehalten und er selbst könne dies als Teilnehmer der Sitzung am 16. Mai bezeugen, so de Buhr.

15:10 Uhr - TOP 5 a) Bericht des Vorstands: Der Vorstandsvorsitzende Wilfried de Buhr berichtet von den Finanzen und der allgemeinen Lage des Vereins. Dabei geht er auch auf die verwirrenden Zustände innerhalb der alten Klubführung ein: Zu Sitzungen des GmbH-Beirats sei der Vorstand meistens nicht eingeladen worden, über anberaumte Sitzungen des KG-Aufsichtsrats (nicht zu verwechseln mit dem e.V.-Aufsichtsrat) wussten er und sein damaliger Kollege Andreas Buck gar nicht Bescheid, so de Buhr.

15:00 Uhr - TOP 5 neu, Berichte der FCK-Gremien: Weil die Aufsichtsratswahl in der Tagesordnung vorgezogen wurde, werden nun die weiteren, noch fehlenden Berichte der FCK-Gremien nachgeholt. Und das wird noch eine ganze Zeit in Anspruch nehmen: Zunächst sprechen jetzt die Vorstände Wilfried de Buhr und Markus Römer, dann die Rechnungsprüfer, dann die Geschäftsführer Michael Klatt und Martin Bader. Und dann folgt die sicher noch spannend werdende Aussprache zu diesen Vorträgen - auch zu dem schon vor drei Stunden vorgetragenen Bericht des ehemaligen Aufsichtsrats.

14:58 Uhr: Ehe es nun mit der normalen Tagesordnung weitergeht, tritt noch FCK-Cheftrainer Boris Schommers zu einer kurzen Rede ans Mikrofon. Die Fans empfangen die Worte des 40-Jährigen sehr wohlwollend. Schommers: "Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns in den letzten zehn Wochen trotz Startschwierigkeiten unterstützt haben, und hoffe wir können in den nächsten Spielen weitere Siege feiern. Wir arbeiten sehr intensiv daran - und die Mannschaft will es." Am Ende wird Schommers nach seiner 15-minütigen Rede mit stehendem Applaus verabschiedet.

14:40 Uhr: Die mit Spannung erwartete Wahl ist beendet und der FCK-Aufsichtsrat somit neuformiert. Die Gruppe von Markus Merk und Rainer Keßler hatte schon vorher angekündigt, den fünften Mann aus ihrem Team in das Gremium nachnominieren zu wollen. Es ist also davon auszugehen, dass Martin Wagner mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit künftig neben Markus Merk, Martin Weimer, Jörg Wilhelm, Rainer Keßler und Fritz Fuchs den dann sechsköpfigen Aufsichtsrat des FCK e.V. bilden wird. Der wichtige Beirat der FCK Management GmbH wird zukünftig voraussichtlich aus Merk, Weimer, Wilhelm, Keßler und Wagner bestehen - also ohne Fritz Fuchs, denn in der GmbH ist im Gegensatz zum e.V. keine Erhöhung auf sechs Personen möglich.

14:37 Uhr: Hier kommt das komplette Wahlergebnis im Überblick:

1. Markus Merk - 1.545 Stimmen
2. Martin Weimer - 1.194 Stimmen
3. Jörg Wilhelm - 1.190 Stimmen
4. Rainer Keßler - 1.041 Stimmen
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5. Martin Wagner - 878 Stimmen
6. Christian Bettinger - 554 Stimmen
7. Wolfgang Rotberg - 122 Stimmen


Neuer Aufsichtsrat: Voller Wahlerfolg für das "Team Merk"

14:34 Uhr: Das Abstimmungsergebnis ist da! Auf der heutigen FCK-Mitgliederversammlung wurden Markus Merk, Martin Weimer, Jörg Wilhelm und Rainer Keßler gewählt. Diese vier bilden zusammen mit dem im Amt bleibenden Fritz Fuchs den neuen Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. Auf den Plätzen dahinter folgen als Nachrücker, Martin Wagner, Christian Bettinger und Wolfgang Rotberg.

14:22 Uhr: Jetzt wird gewählt! Alle anwesenden Vereinsmitglieder dürfen mit ihren elektronischen Abstimmungsgeräten plus Chipkarte bis zu vier Kandidaten wählen, die dann neu in den Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern rücken. Es kann allerdings noch locker einige Minuten dauern, ehe gleich das Ergebnis verkündet wird - wir hoffen unser Webserver hält den Ansturm aus und bitten mögliche kurze Wackler zu entschuldigen.

14:14 Uhr: Es wird noch weiter über den Konflikt um den nachgerückten Fritz Fuchs debattiert, ehe der frühere Aufsichtsratskandidat Johannes B. Remy per Wortmeldung die Wogen doch recht einfach glätten kann: "Wir bewegen uns hier gerade in eine falsche Richtung. Fritz Fuchs war auch nicht mein erster Kandidat, aber er wurde ordnungsgemäß gewählt und das gilt es zu respektieren. Bitte lasst uns wieder zu mehr Respekt im Umgang miteinander finden." Damit ist die Fragerunde zur Aufsichtsratswahl beendet.

14:09 Uhr: Fritz Fuchs antwortet und wird zunächst ausgepfiffen, als er erklärt: "Ich trete nicht zurück." Er sei von den Mitgliedern gewählt worden, wenn auch nur als Nachrücker, und wolle die ihm übertragene Verantwortung wahrnehmen. Als es zu weiteren verbalen Unmutsbekundungen dagegen kommt, ruft Versammlungsleiter Michael Koll die Mitglieder zur Räson und bringt so Ruhe rein: "Bitte lasst uns keinen Druck auf Aufsichtsratsmitglieder ausüben - damit haben wir gerade erst ganz schlechte Erfahrungen gemacht."

14:07 Uhr: Auch die nächste Wortmeldung beschäftigt sich mit Fritz Fuchs, allerdings etwas wortgewandter als sein pfälzisch babbelnder Vorredner. Für seinen Appell erntet er zustimmenden Applaus: "Bitte machen sie den Weg frei!"

14:02 Uhr: Ein Mitglied kritisiert, dass das "Team Merk" seinen fünften Mann - der heute nicht in den Aufsichtsrat gewählt wird - auch ohne genügend Stimmen nachträglich berufen will. Danach kritisiert ein anderes Mitglied den letzten noch verbliebenen Aufsichtsrat Fritz Fuchs dafür, dass er nicht auch zurücktritt und damit den Weg für einen komplett neuen Aufsichtsrat freimacht.

13:56 Uhr: Nun dürfen die Mitglieder den Kandidaten noch Fragen stellen. So erklärt Martin Wagner beispielsweise, warum er erst vor ein paar Wochen selbst FCK-Mitglied geworden ist und nicht schon viel früher: Als Deutscher Meister von 1998 sei ihm und allen Mitspielern damals eine Ehrenmitgliedschaft versprochen worden, die aber bis heute nicht umgesetzt worden sei. "Ich dachte ich wäre schon längst FCK-Mitglied", so Wagner. Es sei ihm niemals um die 96,- Euro Mitgliedsbeitrag gegangen oder ähnliches.

13:52 Uhr: Die Vorstellungsrunde ist beendet. Alle sieben Kandidaten haben sich gut und ordentlich präsentiert, den meisten Applaus bekamen Markus Merk, Martin Wagner und allen voran am Schluss Jörg Wilhelm. Der Jurist aus dem "Team Merk" fuhr in seiner überlangen Rede eine harte Abrechnung mit dem alten Aufsichtsrat, der nicht den Interessen des FCK und seiner Mitglieder gedient habe, und erklärte wie man es besser zu machen habe. Aber auch die Reden von Christian Bettinger, Rainer Keßler, Wolfgang Rotberg und Martin Weimer wurden von den rund 1.700 anwesenden Mitgliedern wohlwollend aufgenommen.

Sieben Aufsichtsratskandidaten stellen sich vor

13:38 Uhr: Als letzter Aufsichtsratskandidat stellt sich nun Professor Jörg Wilhelm vor, der gleich mit einem launigen selbstgeschriebenen Adventsgedicht einsteigt: "Advent, Advent, der Betze brennt - Niemand unser Team schon kennt - Gemeinsam handeln macht uns stark - Wir räumen auf im Betzepark - Fünf Freunde stehen zusammen ein - und wollen heut' erfolgreich sein - Merkle und die anderen Vier - Macht auf die undurchsichtige Tür!" Danach wird Wilhelm aber natürlich auch noch ernsthafter und bringt seine Argumente vor - nachzulesen auch im unten verlinkten DBB-Interview.

13:22 Uhr: Kurzer Zwischenstand: Der dritte von sieben Aufsichtsratskandidaten stellt sich gerade vor. Es ist Markus Merk, das Gesicht des "Team Merk". Zuvor hat Rainer Keßler als Planer dieses fünfköpfigen Teams in seiner Bewerbungsrede angekündigt, dass - sofern die Wahl erfolgreich läuft - schon am Dienstag ein neuer kaufmännischer Geschäftsführer als Nachfolger von Michael Klatt vorgestellt werden soll.

13:10 Uhr - TOP 4 neu, Ergänzungswahl des Aufsichtsrats: Wie beschlossen beginnt nun also die Nachwahl für die vier offenen Plätze im FCK-Aufsichtsrat. Sieben Kandidaten bewerben sich hierfür, alphabetisch von "B" wie Christian Bettinger bis "W" wie Jörg Wilhelm. Alle Bewerber dürfen sich jetzt fünf Minuten lang den anwesenden Wählern vorstellen. Anstatt hierauf im Live-Ticker detailliert einzugehen, verweisen wir nochmal auf unsere ausführlichen DBB-Interviews mit allen sieben Kandidaten: Interviewserie zur Aufsichtsratswahl 2019.

FCK-Mannschaft mit Applaus verabschiedet

13:07 Uhr: 1.710 Vereinsmitglieder sind mittlerweile anwesend, also nochmal deutlich mehr als zu Beginn der Versammlung vor zwei Stunden. Versammlungsleiter Koll verabschiedet nun die Mannschaft, das Publikum erhebt sich und spendet lauten Applaus.

13:06 Uhr: Die Aussprache zu den Berichten des Aufsichtsrates findet - wie vorhin beschlossen - erst später am heutigen Tage statt.

13:04 Uhr: Nach Aufsichtsratsmitglied Jochen Grotepaß kommt wieder Versammlungsleiter Michael Koll ans Mikrofon. Der Rechtsanwalt übt zunächst seinerseits Kritik an Grotepaß, der ihm das Anwaltsschreiben bezüglich der mutmaßlichen Anfechtungsmöglichkeiten gegen die Mitgliederversammlung heute erst fünf Minuten vorher gezeigt habe. Ironisch stellt Koll fest: "Aber das gehört wahrscheinlich zum kollegialen Verhalten."

13:02 Uhr: Zum Abschluss seiner Rede bedankt sich Grotepaß unter anderem noch bei der FCK-Mannschaft, die mit ihrer Erfolgsserie in den letzten Wochen zeige, dass zumindest "nicht alles falsch war, was wir gemacht haben".

13:00 Uhr: Auch Flavio Becca - der übrigens bislang nicht auf der Versammlung anwesend ist, dafür aber sein Berater Patrick Gregorius - bekommt kritische Worte von Grotepaß. Er habe Becca Ende Oktober eine E-Mail geschrieben, wonach er es unerträglich finde, wie Becca seine Unterstützer im Verein später "den Wölfen zum Fraß vorgeworfen" habe.

12:56 Uhr: Grotepaß erzählt, dass er am 06. Mai seinen Aufsichtsratskollegen einen kompletten Rücktritt vorgeschlagen habe. Darauf habe es jedoch kaum Rückmeldungen gegeben. So sei alles auf die Becca-Entscheidung am 16. Mai hinausgelaufen, in dessen Folge dann Michael Littig seinen Rücktritt erklärt hatte. Grotepaß betont zu der vieldiskutierten 3:2-Abstimmung: "Es gab keine Entscheidung gegen die Lautrer Investoren, sondern nur eine für die Lizenz." Grotepaß meint wie zuvor auch schon Banf, dass zu einem früheren Zeitpunkt - ohne den Druck der Lizenzierung - vielleicht eine andere Entscheidung getroffen worden wäre.

12:50 Uhr: In Internetforen, beispielsweise auch auf Der Betze brennt, seien verschiedene Investoren zerredet worden, kritisiert Grotepaß. Dabei sei es doch wie folgt: "'Ihr habt den Verein verkauft', das wird uns vom Aufsichtsrat gerne vorgeworfen, aber in Wahrheit ist es doch so: Wir alle haben den Verein verkauft mit der Ausgliederung am 03. Juni 2018." Wenn man sich für eine Ausgliederung entscheide, müsse man auch mit den Konsequenzen leben, etwa was den Einstieg von großen Investoren angehe.

12:45 Uhr: Jochen Grotepaß ist offenbar erkältet und ihm versagt ein bisschen die Stimme, weshalb manche Zuhörer gerade nicht mehr jedes Wort genau verstehen können. Ein Schluck Wasser und Hustenbonbons sollen helfen. Grotepaß kritisiert den Aufsichtsrat allgemein dafür, dass zu viele interne Informationen nach außen gedrungen sind. Außerdem berichtet er von "ehemaligen Freunden", die mit Vorwürfen, Beleidigungen und Unterstellungen gegen ihn arbeiten würden - und beim Auswärtsspiel in Meppen sogar einen Bierbecher nach ihm geworfen haben.

12:40 Uhr: Im weiteren Verlauf seiner Rede spricht nun auch Aufsichtsratsmitglied Grotepaß von der Suche nach einem Ankerinvestor: Allerdings nicht von Flavio Becca, sondern von Michail Ponomarew - auch wenn er den umstrittenen Investor des KFC Uerdingen nicht namentlich nennt. Mit Ponomarew hatten unter anderem Michael Littig, später auch Martin Bader und Jürgen Kind gesprochen. Ein Einstieg des höchst umstrittenen Russen hätte allerdings zu Problemen mit dem DFB bzw. der DFL geführt und das Vier-Säulen-Modell gesprengt, so Grotepaß.

12:37 Uhr: Auch Grotepaß erklärt die noch nicht erfolgte Öffnung der Fan-Säule und nennt unter anderem die beteiligten Rechtsanwälte, Banken, eine neue EU-Vorschrift sowie die BaFin als Begründung. Es sei im Vorfeld nicht absehbar gewesen, dass die Erstellung eines Wertpapierprospekts für Fan-Investoren sich so schwierig gestalten würde. Hinzu gekommen sei dann ab Herbst 2018 der absehbare Nichtaufstieg und die damit verbundenen Lizenzschwierigkeiten - auch dies sei ein Grund gewesen, weshalb die Fan-Säule ab diesem Zeitpunkt nicht mehr mit der obersten Priorität behandelt worden sei.

12:35 Uhr: Grotepaß versucht deutlich zu machen, dass der Aufsichtsrat bei weitem nicht so zerstritten gewesen sei, wie es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde: Tatsächlich seien fast alle Abstimmungen einstimmig getroffen worden, nur ganz wenige Entscheidungen seien kontrovers gewesen.

12:32 Uhr: Für einen weiteren Bericht unter TOP 3 d) tritt nun der im Oktober ebenfalls zurückgetretene Aufsichtsratsvorsitzende Jochen Grotepaß, der noch kommissarisch in dem Gremium sitzt, ans Mikrofon. Zunächst liest er vom Zettel die eingegangene Stellungnahme eines Rechtsanwalts vor, der juristisch darauf hinweist, dass die Tagesordnung zur heutigen MV Fehler und somit Anfechtungsmöglichkeiten enthalten könnte.

Banf warnt vor einer Selbstzerstörung beim FCK

12:29 Uhr: Die Vorgänge und Diskussionen hätten auch an ihm persönlich sehr gezehrt, so Banf. "Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht selbst zerstören." Daraufhin gibt es Applaus im ansonsten ziemlich still zuhörenden Publikum und Banf beendet seine Rede.

12:24 Uhr: Bei der entscheidenden Sitzung am 16. Mai stimmte dann - nach Erläuterung durch die Geschäftsführer Klatt und Bader - der fünfköpfige Beirat mit einer hauchdünnen 3:2-Mehrheit für das Angebot von Flavio Becca und gegen das von Hans Sachs/Klaus Dienes. Michael Littig erklärte daraufhin seinen Rücktritt, weil er - laut Banf steht es so im Protokoll - mit der getroffenen Entscheidung nicht einverstanden gewesen sei.

12:22 Uhr: "Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir zu einem früheren Zeitpunkt mit den regionalen Investoren verhandelt hätten, ein belastbares Konzept zustande gekommen wäre. Ich vermute allerdings, dass man von Seiten der regionalen Investoren den Umfang des DFB-Lizenzierungsverfahrens unterschätzt hat", so Banf.

12:18 Uhr: Nun springt Banf zeitlich doch nochmal zurück in den Mai 2019: Damals hatten die Kaiserslauterer Investoren Klaus Dienes und Hans Sachs dem FCK ein Angebot unterbreitet, mit dem auch ohne Flavio Becca die Sicherung der Lizenz gewährleistet werden sollte. Dieses Angebot war aus Sicht von Banf jedoch nicht belastbar, unter anderem weil andere FCK-Kreditgeber wie die Firmen Quattrex und Lagardere Sports es so nicht akzeptiert hätten. Deshalb sei die Lizenz für die Saison 2019/20 gefährdet gewesen.

12:13 Uhr: Nun überspringt Banf ein paar Detailpunkte und geht nur ganz kurz auf die weiteren Vorkommnisse im turbulenten Monat Mai 2019 ein. Man habe weiter mit Flavio Becca verhandelt, dieser wollte im Herbst endlich das Eigenkapital einzahlen, ehe dann am 29. September mit Paul Wüst und Jürgen Kind zwei weitere Aufsichtsratsmitglieder ihren Rücktritt erklärten. Deswegen habe Becca dann nochmal zurückgezogen und abgewartet, so Banf.

12:08 Uhr: Lautstarke Pfiffe hallen durch die Nordtribüne, als Banf erzählt: "Flavio Becca wollte vor allem Ruhe im Verein. Und er hatte Michael Littig als Unruheherd ausgemacht." Auf der besagten Sitzung am 30. April habe Becca dann die Absichtserklärung, den Letter of Intent (LOI), mit der Rücktrittsforderung gegen Littig aufgesetzt. Dieser LOI wurde wiederum von den Geschäftsführern Bader und Klatt sowie vom Beiratsvorsitzenden Banf unterschrieben - in der Folge ging ein Riss quer durch den gesamten Verein, der bis heute zu spüren ist.

12:06 Uhr: Am 28. April sollte dann - so war es auch in den Medien zu lesen - die Trennung vom erfolglosen Sport-Geschäftsführer Martin Bader beschlossen werden. Zwei Tage später fand in Luxemburg ein Termin mit dem potentiellen Investor Flavio Becca statt. Banf: "Flavio Becca war stinksauer - und zwar zurecht!"

Banf erhebt Vorwürfe gegen seine Ex-Kollegen

12:04 Uhr: Am 21. Januar wollten mehrere Aufsichtsratsmitglieder Patrick Banf als Vorsitzenden abwählen und hätten sich dazu am Vortag mit FCK-Hauptsponsor Harald Layenberger getroffen, um einen entsprechenden Plan zu schmieden - so die Darstellung von Banf. Dieser Plan sei allerdings gescheitert, auch weil keine alternativen Möglichkeiten zur Sicherung der Lizenz vorgebracht worden seien.

12:02 Uhr: Banf kündigt eine weitere Viertelstunde seiner Rede an: "Jetzt möchte ich die Dinge aufarbeiten, die in den letzten Monaten für viel Unruhe beim 1. FC Kaiserslautern gesorgt haben. Das hat den Verein sportlich und finanziell viel Substanz gekostet - und in vielen Diskussionen hat auch die Sachlichkeit gefehlt."

12:00 Uhr: Jetzt bekommt auch Banf den ersten lauten Applaus in seiner Rede: "Drei Siege in der Liga beziehungsweise mit Pokal und Testspiel sogar fünf - das freut mich ganz besonders. Man erkennt die Handschrift des neuen Trainers."

11:59 Uhr: "Wir stehen sportlich nicht da, wo wir stehen wollten. Das müssen wir uns eingestehen", so Banf mit Blick auf die letzte und auch auf die aktuell laufende Saison. "Ich persönlich bin aber fest überzeugt davon, dass diese Mannschaft viel mehr Potential hat, als sie bisher gezeigt hat."

11:55 Uhr: Nun blickt Banf die sportliche Situation und das sportliche Konzept nach dem Zweitliga-Abstieg zurück. Die kurze Missstimmung im Publikum hat sich mittlerweile wieder gelegt.

Erste Buhrufe bei der Rede von Banf

11:52 Uhr: Banf sagt mir Blick auf die Lizenzerteilung für die Saison 2019/20: "Ein besonderer Dank geht an unsere Geschäftsführer Michael Klatt und Martin Bader sowie an den Vorstandsvorsitzenden Wilfried de Buhr." Hierfür gibt es allerdings keinen Beifall, sondern bei der Nennung der Namen Klatt und Bader nur erste deutliche Buhrufe aus dem Publikum. Darauf reagiert der bislang trocken und sachlich vortragende Banf: "Bitte lassen sie mich doch einfach meinen Bericht vortragen, danach können wir darüber diskutieren - ich verspreche auch, dass ich ihre Wortmeldungen nicht durch Buhrufe stören werden." Hierfür gibt es wiederum zustimmenden Applaus.

11:47 Uhr: Nun berichtet Banf über die Investorensuche. Es kommt zu ersten kurzen Zwischenrufen, als er andere Vereine als Vergleichsbeispiele nennt: "Fast alle Vereine in der ersten, zweiten und dritten Liga suchen große Investoren. Hertha BSC hat fünf Jahre lang gebraucht, um einen Ankerinvestor zu finden. Der VfL Bochum hat ein Jahr vor uns ausgegliedert und bis heute keinen Ankerinvestor gefunden. Wir haben uns fast jeden Tag und auf jeder Sitzung mit diesem Thema beschäftigt." Auf den potentiellen FCK-Investor Flavio Becca, der dem FCK laut Banf die Lizenz gerettet hat, will der Ex-Aufsichtsratsvorsitzende später noch ausführlicher eingehen.

11:44 Uhr: Erstes höhnisches Gelächter im Publikum, als Banf vorträgt, dass die bislang nicht vollzogene Öffnung der Fan-Säule eines der wichtigsten Ziele der Klubführung gewesen sei. Banf nennt hierfür die BaFin als Begründung, die der FCK-Kapitalgesellschaft unter anderem aufgrund fehlender Finanzhistorie nicht die erforderliche Genehmigung gegeben habe.

11:43 Uhr: Banf berichtet zunächst vor allem von der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung sowie von den finanziellen Schwierigkeiten, die sich für den FCK nach dem Zweitliga-Abstieg 2018 und dem verpassten Wiederaufstieg 2019 ergeben haben.

11:38 Uhr - TOP 3 d) Bericht des Aufsichtsrates: Bevor also der Aufsichtsrat neugewählt bzw. nachgewählt wird, berichtet nun noch der alte Aufsichtsrat über das vergangene Geschäftsjahr 2018/19. Hierfür tritt der damalige Vorsitzende Patrick Banf ans Mikrofon, der vom Publikum neutral empfangen wird. Neben der Arbeit des Aufsichtsrats des FCK e.V. berichtet Banf zudem über die Arbeit des mit den gleichen Personen besetzten Beirats der FCK Management GmbH.

Aufsichtsratswahl wird zeitlich vorgezogen

11:33 Uhr: Das Ergebnis: 82,6% bzw. 1.126 Mitglieder stimmen für eine Änderung der heutigen Tagesordnung. Die Nachwahl der vier neuen Aufsichtsratsmitglieder findet nun nicht mehr wie geplant unter TOP 7, sondern gleich unter TOP 4 (neu) statt. Unter TOP 3 wird nun zunächst nur der Bericht des Aufsichtsrates durchgeführt, der Rest dieses Tagesordnungspunktes wird auf nach der Wahl verschoben.

11:30 Uhr: Nun tritt Vereinsmitglied Johannes B. Remy ans Mikrofon und erklärt seinen Antrag auf eine geänderte Reihenfolge der Tagesordnung: Die unter TOP 7 vorgesehene Nachwahl des Aufsichtsrates soll zeitlich nach vorne gezogen werden, damit die Zukunftsentscheidung heute früher als vorgesehen getroffen werden kann. Versammlungsleiter Koll scheint diesen Antrag wohlwollend aufzunehmen und lässt nun darüber abstimmen.

11:27 Uhr - TOP 2, Totengedenken: Ottmar Frenger vom Ehrenrat präsentiert die Namen der in den letzten Monaten verstorbenen FCK-Mitglieder und blickt kurz auf die Gedenkstunde am Ehrendenkmal hinter der Osttribüne zurück. Die anwesenden Mitglieder erheben sich zum stillen Gedenken.

11:24 Uhr: Zur Probe-Abstimmung für die elektronischen Geräte wird folgende Frage auf die große Leinwand geworfen: "Werden wir das kommende Heimspiel am 07. Dezember gegen Halle gewinnen?" 89,7% bzw. 1.114 Mitglieder stimmen mit "Ja", 10,3% bzw. 128 mit "Nein".

11:19 Uhr: Koll erklärt das Prozedere der heutigen Versammlung: Die Redezeit für Wortmeldungen der Mitglieder ist nicht begrenzt, sollte aber auch "nicht ausufern", bittet der Ehrenratsvorsitzende. Abstimmungen werden wie aus den vergangenen Jahren bekannt per elektronischem Stimmgerät samt Chipkarte durchgeführt.

Zu Beginn rund 1.400 Mitglieder bei der Versammlung

11:15 Uhr: Laut Versammlungsleiter Koll sind zurzeit 1.384 stimmberechtigte Mitglieder im Fritz-Walter-Stadion anwesend. Insgesamt hat der 1. FC Kaiserslautern e.V. 17.513 Vereinsmitglieder.

11:12 Uhr - Tagesordnungspunkt 1 (TOP 1), Begrüßung: Jetzt geht's los! Der noch kommissarische Aufsichtsratsvorsitzende Jochen Grotepaß tritt ans Mikrofon und übergibt die Versammlungsleitung wie erwartet an den Ehrenratsvorsitzenden Dr. Michael Koll.

11:10 Uhr: Die FCK-Mannschaft samt Trainerteam betritt den Saal und wird nach zuletzt drei Siegen in Folge stehend und mit ordentlich Applaus empfangen.

11:04 Uhr: Der Beginn der Versammlung verschiebt sich aufgrund des hohen Andrangs um einige Minuten. Aber bald dürfte es losgehen. Die Funktionäre - die verbliebenen Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat - nehmen langsam ihre Plätze vorne auf dem Podium ein.

10:58 Uhr: Der Saal ist voll! Der Ehrenratsvorsitzende Dr. Michael Koll, der voraussichtlich auch die Mitgliederversammlung leiten wird, teilt übers Mikrofon mit, dass die 1.200 Stühle in der Nordtribüne voll ausgelastet sind. Aber der FCK ist auf den Ansturm vorbereitet und hat die VIP-Logen eine Etage obendrüber geöffnet. Lediglich die elektronischen Abstimmungsgeräte müssen von den Mitgliedern, die nun nach oben umziehen werden, noch ausgetauscht werden - weil sie "nicht kompatibel" sind, so Koll.

10:55 Uhr: Viele befürchten heute eine hitzige Stimmung in der Fanhalle Nord. Bis jetzt ist hier aber alles ganz entspannt. Patrick Banf, Wilfried de Buhr, Harald Layenberger, Dieter Buchholz, Rainer Keßler, Markus Merk und viele weitere laufen durch die Reihen und halten noch Smalltalk mit den Vereinsmitgliedern. In wenigen Minuten geht es dann offiziell los.

Kommt Flavio Becca zur Mitgliederversammlung?

10:45 Uhr: Auch die FCK-Mannschaft wird heute zumindest zeitweise bei der Mitgliederversammlung anwesend sein. Und - vielleicht der potentielle Investor Flavio Becca. Zumindest ist vorne ein Stuhl mit Namensschild für den Luxemburger reserviert.

10:42 Uhr: Es könnte aber auch passieren, dass die gerade beschriebene Reihenfolge der Tagesordnung sich gleich noch ändert: Wie wir gerade hören, soll zum Beginn der MV ein entsprechender Antrag gestellt werden, zunächst den neuformierten Aufsichtsrat zu wählen und erst danach die Aussprache zur Vergangenheit zu starten. Damit soll denjenigen anwesenden Mitgliedern entgegengekommen werden, die am heutigen ersten Advent vor allem über die Zukunft des FCK sprechen und entscheiden möchten.

10:40 Uhr: Den zweiten großen Teil der heutigen Mitgliederversammlung wird später unter TOP 7 die Nachwahl für den Aufsichtsrat bilden: Sieben Kandidaten, darunter das sogenannte "Team Merk", treten für vier freigewordene Plätze in dem Kontrollgremium an. Einzig Fritz Fuchs sitzt zurzeit noch regulär im FCK-Aufsichtsrat und wird dort auch nach der MV bleiben. Auch hier möchten wir auf unsere vorherige Berichterstattung verweisen, und zwar auf unsere Interviews mit allen sieben antretenden Bewerbern: Interviewserie zur Aufsichtsratswahl 2019.

10:36 Uhr: Nach der Aussprache wird in TOP 5 und TOP 6 über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt. Betroffen hiervon sind die Funktionäre, die in der Saison 2018/19 im Amt waren. Gemessen an der hochkochenden Stimmung im Vorfeld wäre es nicht überraschend, wenn die Mitglieder hier per Nichtentlastung ihren Protest ausdrücken würden.

10:35 Uhr: Einen großen Teil des heutigen Tages werden die Diskussionen zu den letzten Monaten ausmachen, insbesondere die Querelen und Intrigen rund um die Investorensuche. Diese finden später unter Tagesordnungspunkt 3 (TOP 3) statt. Wer sich nochmal die vereinspolitischen Ereignisse ins Gedächtnis rufen möchte, dem empfehlen wir unsere folgende Chronologie von Dezember 2017 bis Oktober 2019: Die Amtszeit des zurückgetretenen FCK-Aufsichtsrats.

10:30 Uhr: Eigentlich hätte die heutige Mitgliederversammlung viel früher stattfinden sollen: Schon am 17. Juni hatte der Ehrenrat für eine Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Klärung aller Streitigkeiten plädiert. Als Kompromiss wurde sich damals auf eine vorgezogene Jahreshauptversammlung im September geeinigt. Weil dieser Kompromiss jedoch nicht satzungssicher war, wurde der Termin auf den 20. Oktober verschoben. Aber auch dieses Datum platzte aufgrund der massenhaften Rücktritte von Aufsichtsratsmitgliedern kurz zuvor. Deshalb wurden Nachwahlen für den Aufsichtsrat erforderlich und die Mitgliederversammlung wurde auf den heutigen 01. Dezember verschoben.

10:25 Uhr: Die Halle in der Nordtribüne ist schon recht gut gefüllt, am Eingang auf der Ost-Seite des Fritz-Walter-Stadions haben sich zeitweise lange Schlangen gebildet. Wieviele Vereinsmitglieder tatsächlich da sind, wird später offiziell durchgesagt.

10:00 Uhr: Teuflische Grüße aus dem Fritz-Walter-Stadion und einen schönen ersten Advent an alle Fans des 1. FC Kaiserslautern! Wir informieren Euch an dieser Stelle ab spätestens 10:30 Uhr über alles Wichtige von der heutigen Mitgliederversammlung, die offiziell um 11:00 Uhr beginnen wird.

(Überarbeitung am 02. Dezember: Kleinere Fehler im Live-Ticker nachträglich korrigiert und die Beiträge auch hier im Forum eingefügt.)

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung, 02.12.2019:

Bild

Nachlese zur Mitgliederversammlung des 1. FC Kaiserslautern
"Jetzt geht es richtig los"


Zurück in die Zukunft: Nach monatelangen Streitigkeiten wurde bei den Roten Teufeln endlich wieder die Blickrichtung nach vorne eingeschlagen. Eine Nachlese zur gestrigen Mitgliederversammlung des 1. FC Kaiserslautern.

- Fotogalerie: Mitgliederversammlung 2019 des 1. FC Kaiserslautern

Markus Merk war nach der Aufsichtsratswahl ein vielgefragter Mann und musste zahlreiche Gesprächsanfragen bedienen. Das Abstimmungsergebnis zeigte, dass die Vereinsmitglieder große Hoffnung in das 57-jährige FCK-Urgestein setzen: Merk erhielt 1.545 und damit die mit Abstand meisten Stimmen aller Bewerber - rund 90 Prozent der Anwesenden votierten für den ehemaligen Weltschiedsrichter. "Das ist für mich, aber auch für unser Team insgesamt, ein riesiger Vertrauensvorschuss. Es ist eine tolle Geschichte, aber jetzt natürlich auch eine riesige Verantwortung auf unseren Schultern", sagte Merk, der mit Martin Weimer, Jörg Wilhelm, Rainer Keßler und dem schon vorher im Gremium sitzenden Fritz Fuchs das neue Kontrollorgan bildet. Hinzu kommt Martin Wagner, das fünfte Mitglied aus dem Team Merk, der noch am selben Abend nachnominiert wurde. "Wir haben von Anfang an gesagt: Unsere Satzung erlaubt das, also werden wir das auch machen", untermauerte Merk. Auch im noch wichtigeren Beirat der FCK Management GmbH sitzt ab sofort das komplette, fünfköpfige "Team Merk". Eine Erhöhung auf sechs Personen ist dort nicht möglich, dementsprechend ist Fritz Fuchs also kein Mitglied im Beirat, sondern nur im Aufsichtsrat.

Markus Merk: "Riesige Verantwortung auf unseren Schultern"

Merk lobte ausdrücklich den Antrag eines Mitglieds, die Aufsichtsratswahl in der Mitgliederversammlung zeitlich vorzuziehen: "Da kann man nur Danke sagen. Für die gesamte Veranstaltung war das unfassbar vorteilhaft." Priorität Nummer Eins für ihn und sein Team sei es gewesen, einen Nachfolger für den kaufmännischen Geschäftsführer Michael Klatt zu finden: "Wir sind glücklich, dass wir dafür jemanden gewinnen konnten. Vor allem vor dem Hintergrund der Kurzfristigkeit. Wir sind froh, dass der neue Mann sich bereit erklärt hat, diesen schwierigen und steinigen Weg mit uns zu gehen." Den Namen wollte Merk aber noch nicht verraten. Der neue Finanzchef soll am Dienstag unterschreiben und am Donnerstag bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Rainer Keßler: "Das war ein klares Votum für unser Team"

Schon kurz nach dem Ende war der neu zusammengestellte Aufsichtsrat auf dem Sprung. Es eilte, denn es war die erste konstituierende Sitzung des Gremiums anberaumt. "Ich muss dahin", sagte der kurz angebundene, aber glückliche Rainer Keßler, der sich dann aber doch noch kurz Zeit nahm. "Jetzt geht es richtig los", versprach Keßler, als ihn vorbeikommende Mitglieder zu seiner Wahl beglückwünschten. Auch wenn er bei der Wahl "nur" auf Platz 4 landete, so ist Keßler doch der Organisator und Baumeister der jetzt neuen FCK-Führung. Er fasste die Wahlergebnis so zusammen: "Das war ein klares Votum für unser Team." Keßler war froh, dass die Mitgliederversammlung bis auf kleinere Zwischenrufe insgesamt gesittet verlief: "Die Mitglieder haben dem Rechnung getragen, was dieser Verein braucht: Nämlich Ruhe in der Zukunft. Dafür sind wir natürlich sehr dankbar."

An dieser Stelle verweisen wir auch nochmals auf die vor der Mitgliederversammlung geführten DBB-Interviews mit den fünf neuen Aufsichtsrats- und Beiratsmitgliedern (inklusive Martin Wagner):

» Interview mit Markus Merk: "Der Puls des FCK schlägt weit über die Pfalz hinaus"
» Interview mit Martin Weimer: "Der FCK ist eine der emotionalsten Fußballmarken"
» Interview mit Jörg Wilhelm: "Was immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende
» Interview mit Rainer Keßler: "Wo FCK drauf steht, muss künftig wieder FCK drin sein"
» Interview mit Martin Wagner: "Alleine ist man stark, aber gemeinsam unschlagbar"

Presseschau zur Mitgliederversammlung: Das schreiben die Medien

Auch die Presse hat die FCK-Mitgliederversammlung trotz sportlicher Drittliga-Zugehörigkeit mit großem Interesse begleitet und kommentiert. Die meisten Journalisten loben den Versammlungsverlauf der und blicken auf die Herausforderungen, denen sich das "Team Merk" nun stellen muss. Wir drehen eine kleine Presseschau:

Die "Rheinpfalz" erlebte eine "emotionale, aber selten ausufernde" Mitgliederversammlung und lobte explizit die Versammlungsleitung: "Michael Koll, der Vorsitzende des Ehrenrates, hat die überaus gut besuchte Versammlung - 1.751 der 17.500 Mitglieder waren in der Spitze anwesend - souverän geleitet. (...) Koll schritt ein, als (Fritz) Fuchs aus dem Plenum heraus schier zum Rücktritt gedrängt werden sollte."

» Rheinpfalz | Markus Merk ruft Neuanfang nach FCK-Katastropenjahr aus

Markus Merk als designiertes Gesicht des neuen Aufsichtsrats bezeichnen die "Rheinpfalz"-Redakteure Horst Konzok und Oliver Sperk in einem weiteren Kommentar als "großen Hoffnungsträger für den Neuanfang des Krisenklubs": "Die 1.545 Stimmen, die er erhielt, sind ein überragender Vertrauensvorschuss für den dreimaligen Weltschiedsrichter. (...) Die Selbstzerfleischung des Aufsichtsrates hat dem Verein massiv geschadet. Dass sich das Gremium durch die vielen Rücktritte der vergangenen Monate aufgelöst hat, ist die Chance für einen Neuanfang."

» Rheinpfalz | Markus Merk - Ikone und Neuanfang

Im Kaiserslauterer Lokalteil der "Rheinpfalz" lobt Hans-Joachim Redzimski die Änderung der Tagesordnung mit der vorgezogenen Nachwahl des Aufsichtsrats und zeigt sich überrascht über das schwache Ergebnis von Martin Wagner: "Die Änderung der Tagesordnung setzte somit auf die Zukunft. Sie spiegelte den Aufbruch in eine neue, hoffentlich bessere Zeit. (...) Überraschung löste aus, dass der frühere FCK-Profi und deutsche Meister von 1998, Martin Wagner, nicht in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Er landete bei vier freien Plätzen mit 878 Stimmen auf dem fünften Platz. Möglich, dass er als weiteres Mitglied in den Aufsichtsrat nachberufen wird."

» Rheinpfalz | Merk auf der FCK-Mitgliederversammlung: Lasst uns neu beginnen

Auch der "Kicker" beobachtete eine weitgehend gesittete Versammlung. Die Herausforderungen für die neue Klubführung sehen die Reporter Moritz Kreilinger und Carsten Schröter-Lorenz nicht ausschließlich im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich: "Denn wie viel Arbeit abseits der sportlichen und wirtschaftlichen Aufgaben vor der künftigen Vereinsführung liegt, zeigte sich im Laufe der letztlich über neun Stunden andauernden Versammlung. Lange ging es gesittet und konstruktiv zu. Es wäre der passende Rahmen für den anvisierten Neustart gewesen. Zu einer Schlammschlacht kam es zwar nicht, doch gegen Ende zogen die von gegenseitigen Vorwürfen geprägten Aussprachen ehemaliger Akteure die Versammlung in die Länge. (...) Somit wurde von Stunde zu Stunde immer klarer, was der FCK so dringend benötigt: Ruhe und Einigkeit."

» Kicker | FCK: "Team Merk" übernimmt den Aufsichtsrat

Der "SWR" blickte in seiner sonntäglichen Sportsendung "SWR Sport" unter anderem mit dem FCK-Experten des Senders, Bernd Schmitt, auf die Versammlung. Schmitt lobte die insgesamt sachlich abgelaufene Versammlung, hob aber auch einen warnenden Zeigefinger für die Zukunft: "Ich hatte den Eindruck, dass bei diesem Verein die Demokratie noch funktioniert. Und das die Leute sich nicht veräppeln lassen. (...) Ich habe mir die Versammlung schlimmer vorgestellt und fand das wohltuend gesittet. (...) Das sind wirklich die letzten Patronen (über die neuen Aufsichtsratsmitglieder um Markus Merk und Rainer Keßler; Anm. d. Red.). Wenn die es nicht schaffen, weiß ich nicht, wer den Verein künftig führen soll."

» SWR | SWR Sport mit Bernd Schmitt und Carsten Schröter-Lorenz

Wie viel Hoffnung die FCK-Mitglieder in die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats setzen und wie sehr solche Hoffnungen von einigen Ex-Funktionären enttäuscht wurden, beschreibt die "Allgemeine Zeitung": "Während die scheidenden Gremiumsmitglieder Patrick Banf und Jochen Grotepaß bei ihrer Aussprache phasenweise ausgebuht wurden, wurden Merk und seine Mitstreiter mitunter wie Helden gefeiert. (...) Die Mitgliederversammlung zeigte deutlich, wie sehr das Vertrauen der Basis in die Arbeit der Funktionäre gelitten hat. (...) Martin Bader, Michael Klatt, Patrick Banf und Jochen Grotepaß wurden ebenso nicht entlastet, wie der amtierende Vereinsvorsitzende Wilfried de Buhr. Alles Zeichen der Zerstrittenheit, die mit dem 1. Dezember 2019 endgültig Geschichte sein soll."

» Allgemeine Zeitung | FCK zwischen Hoffnung und Klartext

Viel geredet wurde am Sonntag über den nicht persönlich anwesenden potentiellen Investor Flavio Becca. Im "Tageblatt" aus Luxemburg zeigt sich der Unternehmer wenig begeistert vom ihm übermittelten Verlauf der Mitgliederversammlung: "Die neue Gruppe muss erst einmal ihr Programm aufstellen. Wir werden uns das ansehen und unsere Entscheidung fällen. Einen Blanko-Scheck bekommen sie jedenfalls nicht - das mache ich nicht! (...) Wie es weitergeht, wird auch in den nächsten Wochen nicht feststehen. Ich muss zuerst das Programm in den Händen halten und sehen, wen sie als Geschäftsführer haben wollen. (...) Wenn man sie so hört, sind sie stark und brauchen niemanden."

» Tageblatt | Flavio Becca will abwarten: "Einen Blankoscheck bekommen sie nicht"

Kommentar: Werkzeugkasten statt Zauberkasten
von Thomas

Was war vor der Mitgliederversammlung nicht alles befürchtet worden: Eier und Tomaten könnten fliegen, oder schlimmstenfalls sogar Fäuste. Doch die Anhänger des 1. FC Kaiserslautern haben die Schwarzmaler eines Besseren belehrt. Neun lange Stunden (!) haben sie auf unbequemen Klappstühlen durchgehalten, teilweise auch stehend, nach weniger als der Hälfte der Zeit gab es nichtmal mehr etwas zu essen an den Imbissbuden. Es wurde zwar kontrovers und zeitweise auch recht hart diskutiert, aber gemessen an der prekären Lage blieb alles im Rahmen. So hielt es auch der neutrale Moderator der Aussprache, Professor Thomas Breyer-Mayländer, fest: "Dass die Emotionen manchmal hochkochen, ist normal, denn sonst wäre der Verein tot."

Der neuformierte Aufsichtsrat um Markus Merk und Rainer Keßler wird mit Vorschusslorbeeren geradezu überschüttet, so wie man das in der Schwarz-Weiß-Welt beim FCK schon allzu oft erlebt hat. Dabei muss tief im Inneren allen Betze-Freunden klar sein, dass am Sonntag kein Messias gewählt wurde: Die Neuen gehen nicht mit dem Zauberkasten an ihre Aufgabe, sondern mit einem (hoffentlich gut ausgestatteten) Werkzeugkasten. Die Vorschusslorbeeren können dem "Team Merk" zwar bei einem störungsfreien Start helfen, aber die neuen Verantwortlichen müssen trotzdem schnell liefern, wie auch Markus Merk selbst weiß: "Unser größter Gegner ist die Zeit." Die allerwichtigste Aufgabe wird es sein, fähige Nachfolger für die ausscheidenden Geschäftsführer Michael Klatt und Martin Bader zu finden.

Weitere Baustellen sind natürlich die finanzielle Situation inklusive Lizenz und Investorensuche, die sportliche Verbesserung und der allgemeine Vereinsfrieden. Auch wenn auf der Mitgliederversammlung fast alle Entscheidungen mit großer Mehrheit getroffen wurden, gibt es noch mehr als genug gefährliche Glutnester rund um den Betzenberg. Für eine erfolgreiche FCK-Zukunft müssen aber alle persönlichen Eitelkeiten zurückgeschraubt werden. Dafür muss vor allem die jetzt neugewählte Klubführung sorgen, indem sie Brücken baut und Gräben zuschüttet. Aber auch alle anderen Beteiligten drumherum sind gut beraten, wenn sie sich in den kommenden Monaten mehr auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren als auf die Unterschiede - im Sinne unseres FCK.

Quelle: Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Zeitgeist » 01.12.2019, 10:43


Nur der FCK!
Ich erwarte nichts anderes als lückenlose Aufklärung! Das was die dort oben die vergangenen Monate verzapft haben war absolut indiskutabel! Nach der Aufklärung (ja, da darf es auch laut und ungemütlich werden) wünsche ich mir einen geschlossenen Neustart - Merk, Keßler & Co. - bitte stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft unseres FCK!
Nur der FCK!
Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.



Beitragvon BetzeManu » 01.12.2019, 10:58


Ich bin zuversichtlich, dass die Mitglieder das Team um Merk in den AR wählen. Danach ist es das wichtigste, dass endlich, endlich mal alle an einem Strang ziehen. Und dass die, die gegenschießen endlich mal konsequent aussortiert werden. Meine ganze Hoffnung für den FCK liegt auf dem Team Merk. Hoffentlich haben sie einen konkreten Plan was Führungspersonal und Investoren angeht.

Zudem ist es wichtig, dass man auch sportlich mal ganz klar sagt: da wollen wir hin, so wollen wir spielen. Und danach muss von der Jugend bis zu den Profis hin ausgerichtet werden. SC Freiburg als Vorbild/Beispiel nehmen!



Beitragvon Viktor » 01.12.2019, 11:00


Die Halle ist unerwartet ausgelastet, es wurde die Loge 1900 aufgemacht, der Beginn verschiebt sich dementsprechend. Hätten doch gleich ein Zelt anmieten können :D



Beitragvon mb_1980 » 01.12.2019, 11:35


Auch bei einer JHV muss man Regeln und Gesetze beachten. Wenn die Halle voll ist, ist sie voll.
Damit war eigentlich ja auch zu rechnen...



Beitragvon Newtrial » 01.12.2019, 11:39


mb_1980 hat geschrieben:Auch bei einer JHV muss man Regeln und Gesetze beachten. Wenn die Halle voll ist, ist sie voll.
Damit war eigentlich ja auch zu rechnen...

Ist das eigentlich ein Anfechtungsgrund für die Gültigkeit der MV, wenn Mitglieder trotz rechtzeitigen Erscheinens von der Veranstaltung (zeitweise) ausgeschlossen werden und zumindest bei den ersten TOP nicht mit abstimmen können? Es findet sich ja immer jemand, der so etwas im Nachhinein nutzt, wenn ihm die Ergebnisse nicht gefallen.



Beitragvon sifal36 » 01.12.2019, 11:40


Viktor hat geschrieben:Die Halle ist unerwartet ausgelastet, es wurde die Loge 1900 aufgemacht, der Beginn verschiebt sich dementsprechend. Hätten doch gleich ein Zelt anmieten können :D


Ja bei so einem unfähigen Vorstands Team doch kein Wunder, vielleicht hatten sie auch Angst vor der Masse und wollten es überschaubar machen. Hauptsache die Rheinpfalz Köppe sind mit dabei. Am Ende wenn unser Team MERK das Ruder übernimmt sind diese Typen sicher vom Podium verschwunden und wir weinen denen keine Träne nach. :daumen:



Beitragvon Gute alte Zeit » 01.12.2019, 11:45


Es muss jedem Mitglied die Möglichkeit gegeben werden.
Wenn das nicht der Fall ist und jemand Einspruch einlegt, muss die Versammlung einschließlich Wahl wiederholt werden.



Beitragvon Conaldo77 » 01.12.2019, 12:09


Keine Ahnung, woher die Info stammt, dass man nicht rein darf. Wir sind vor knapp 20 Minuten völlig problemlos über den Eingang West hinter die Nord in die Club Ebene 1900.

Hier wird kein Mitglied abgewiesen. Es ist auch noch ausreichend Platz hier oben.



Beitragvon FCK-Ralle » 01.12.2019, 12:27


Markie hat geschrieben:
DschungelDieter hat geschrieben:Ob man so mit potenziellen Investoren umgehen sollte?


Wie man beim FCK mit "potenziellen Investoren" umgeht => siehe hier auf DBB. :shock:


Hauptsach dumm gebabbelt, gell?

So ich wünsche allen Mitgliedern eine erfolgreiche JHV. Spannend wird es. Ich hoffe auch, dass eine Aufarbeitung erfolgt.

Mein Appell weiterhin. Lasst euch nicht verarschen und von den letzten 3 guten sportlichen Ergebnissen blenden. Vor allem nicht, wenn es um die Entlastungen der Verantwortlichen geht.
Wir hängen immer noch mit dem Arsch überm Abgrund. Ohne Investor, verschuldet, in den Niederungen der 3. Liga und dem Stadionproblem am Bein.
Bleibt Standhaft, gebt entsprechende Quittungen und wählt neu mit Bedacht.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon FCK-Ralle » 01.12.2019, 12:31


Kommt es nur mir so vor, oder ist bei Banf jeder andere Schuld nu er nicht?

Was für eine Schlange.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon Newtrial » 01.12.2019, 12:34


Wurde mir von einem vertrauenswürdigen User aus dem tm-Forum so bestätigt: Kein Mitglied wurde abgewiesen! Und es sei auch noch ausreichend Platz auf der Ebene 1900. Wenn Hans Sachs Mitgled sei und reinwollte, wäre er auch reingekommen.

Da steht jetzt Aussage gegen Aussage.



Beitragvon Südpälzer » 01.12.2019, 12:35


FCK-Ralle hat geschrieben:Kommt es nur mir so vor, oder ist bei Banf jeder andere Schuld nu er nicht?

Was für eine Schlange.

Hast du etwas anderes erwartet?
Lieber C-Klasse statt FC Becca!



Beitragvon Conaldo77 » 01.12.2019, 12:44


Newtrial hat geschrieben:Wurde mir von einem vertrauenswürdigen User aus dem tm-Forum so bestätigt: Kein Mitglied wurde abgewiesen! Und es sei auch noch ausreichend Platz auf der Ebene 1900. Wenn Hans Sachs Mitgled sei und reinwollte, wäre er auch reingekommen.

Da steht jetzt Aussage gegen Aussage.


Ich bin mit Danowar unterwegs. Kann man hier Fotos posten? Hinter uns liegen die locker 200 freien Plätze. Vielleicht wurden die Leute insofern abgewiesen, weil die Halle unten voll war? Dann geht man aber doch nicht stinkig heim, sondern fragt freundlich einen Ordner, schon klappt das alles. Man kann ja echt froh sein, dass Atmen automatisch funktioniert :D



Beitragvon FritzWaltertheHero » 01.12.2019, 12:45


Kommt Flavio Becca zur Mitgliederversammlung?
10:45 Uhr: Auch die FCK-Mannschaft wird heute zumindest zeitweise bei der Mitgliederversammlung anwesend sein. Und - der potentielle Investor Flavio Becca. Zumindest ist vorne ein Stuhl mit Namensschild für den Luxemburger reserviert.

Kann jemand bestätigen, dass FB anwesend ist?



Beitragvon sandman » 01.12.2019, 12:45


FCK-Ralle hat geschrieben:Kommt es nur mir so vor, oder ist bei Banf jeder andere Schuld nu er nicht?

Was für eine Schlange.


Jaja, die bösen Gremienmitglieder, die Internas an die Presse weitergeben :lol: ...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon SaDr24 » 01.12.2019, 12:51


mich würde interessieren ob flavio becca da ist.
kann da jemand was dazu sagen ?



Beitragvon Chrisss » 01.12.2019, 13:00


12:50 Uhr: In Internetforen, beispielsweise auch auf Der Betze brennt, seien verschiedene Investoren zerredet worden, kritisiert Grotepaß. Dabei sei es doch wie folgt: "'Ihr habt den Verein verkauft', das wird uns gerne vorgeworfen, aber in Wahrheit ist es doch so: Wir alle haben den Verein verkauft mit der Ausgliederung am 03. Juni 2018." Wenn man sich für eine Ausgliederung entscheide, müsse man auch mit den Konsequenzen leben, etwa was den Einstieg von großen Investoren angehe.


Ich finde, an solchen Aussagen wird das Problem deutlich. Es sind immer die anderen. Und ich glaube, selbst hier im Forum bei z. T. "konservativen" Ansichten, ging es den meisten nicht um den Investor an sich, sondern darum, wie Dinge allgemein abgelaufen sind. Das hat immer schon irgendwie einen Ausreden-Charakter.



Beitragvon satanhassein » 01.12.2019, 13:03


Werft mit Steinen nach mir, aber er hat sowas von Recht bzzgl "ihr habt den Verein verkauft". Wir haben es entschieden und hoffentlich kommt der Moment wo wir sagen können "der Zweck heiligt die Mittel". Ich werde es nie laut aussprechen können, aber wer sich an die Straße stellt, läuft Gefahr mitgenommen zu werden.



Beitragvon Devil's Answer » 01.12.2019, 13:03


Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon LDH » 01.12.2019, 13:08


satanhassein hat geschrieben:Werft mit Steinen nach mir, aber er hat sowas von Recht bzzgl "ihr habt den Verein verkauft". Wir haben es entschieden und hoffentlich kommt der Moment wo wir sagen können "der Zweck heiligt die Mittel". Ich werde es nie laut aussprechen können, aber wer sich an die Straße stellt, läuft Gefahr mitgenommen zu werden.

Ja stimmt. Aber wir haben auch für klare Vorgaben gestimmt wie der Verkauf stattfinden soll. Darüber spricht hier aber niemand. Und genau das ist der Skandal an der Sache. Hier gibts bisher nur arme AR Mitglieder die nichts als Opfer sind. Mir kommen die Tränen.
„Das beginnt bei den Erwartungen des Umfelds, das den Klub immer noch im historischen Kontext von Fritz Walter, Otto Rehhagel und vier Meistertiteln sieht. Das setzt sich fort bei der Vereinnahmung des Vereins durch die Politik und bei den vielen Fraktionen, die um Einfluss rangeln.“ (SZ)



Beitragvon FCK-Ralle » 01.12.2019, 13:14


Chrisss hat geschrieben:
12:50 Uhr: In Internetforen, beispielsweise auch auf Der Betze brennt, seien verschiedene Investoren zerredet worden, kritisiert Grotepaß. Dabei sei es doch wie folgt: "'Ihr habt den Verein verkauft', das wird uns gerne vorgeworfen, aber in Wahrheit ist es doch so: Wir alle haben den Verein verkauft mit der Ausgliederung am 03. Juni 2018." Wenn man sich für eine Ausgliederung entscheide, müsse man auch mit den Konsequenzen leben, etwa was den Einstieg von großen Investoren angehe.


Ich finde, an solchen Aussagen wird das Problem deutlich. Es sind immer die anderen. Und ich glaube, selbst hier im Forum bei z. T. "konservativen" Ansichten, ging es den meisten nicht um den Investor an sich, sondern darum, wie Dinge allgemein abgelaufen sind. Das hat immer schon irgendwie einen Ausreden-Charakter.


So sieht es aus. Auch er will, wie Banf, nur von der eigenen Verantwortung ablenken. Dazu noch die Passagen mit der "Lizenz"-Abstimmung und dem Seitenhieb auf Becca. Ne Leute da versucht jemand mit dem letzten bisschen noch sein A.... zu retten.
Sorry Jochen, du hast fertig.

Ich hoffe die Mitglieder sind nicht blind und sehen das auch.
Nichtentlastung kann nur die Konsequenz sein!
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)



Beitragvon Chrisss » 01.12.2019, 13:21




Das ist einfach nur noch unfassbar.



Beitragvon DerRealist » 01.12.2019, 13:21


FCK-Ralle hat geschrieben:
Chrisss hat geschrieben:
Ich finde, an solchen Aussagen wird das Problem deutlich. Es sind immer die anderen. Und ich glaube, selbst hier im Forum bei z. T. "konservativen" Ansichten, ging es den meisten nicht um den Investor an sich, sondern darum, wie Dinge allgemein abgelaufen sind. Das hat immer schon irgendwie einen Ausreden-Charakter.


So sieht es aus. Auch er will, wie Banf, nur von der eigenen Verantwortung ablenken. Dazu noch die Passagen mit der "Lizenz"-Abstimmung und dem Seitenhieb auf Becca. Ne Leute da versucht jemand mit dem letzten bisschen noch sein A.... zu retten.
Sorry Jochen, du hast fertig.

Ich hoffe die Mitglieder sind nicht blind und sehen das auch.
Nichtentlastung kann nur die Konsequenz sein!


Ihr macht doch hier letztlich nichts anderes. Nur anderherum. Immer sind die "Oberen" schuld. Man selbst spricht sich quasi als Fan und Mitglied von allem frei. Man würde ja kaum was entscheiden. Und sei zahlreich im Stadion. Damit ist man auch aus allem raus. So einfach ist es dann doch nicht.



Beitragvon breisgaubetze » 01.12.2019, 13:22


Meine Kandidaten: Bettinger, Kessler, Merk und Wilhelm.
Ich drück die Daumen :daumen:




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