Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Betze_FUX » 06.08.2019, 12:53


Miggeblädsch
Das mit dem "Ankerinvestor" ist ja nur ein Synonym.
So wie damals bei der Post (jetzt Telekom), da gab es ja auch einen "Kundendienst"!!!
Und das besteht ja auch aus 2 Wörtern. Eben Kunde und Dienst...da hat sich auch keiner dran aufgezogen :lol:
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon Betze_FUX » 06.08.2019, 12:55


Gerry
Die fragen kannst du dir selbst beantworten....Ruhe und Frieden!

Oder würde Ruhe in Frieden demnächst besser passen???
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon GerryTarzan1979 » 06.08.2019, 13:20


Betze_FUX hat geschrieben:Gerry
Die fragen kannst du dir selbst beantworten....Ruhe und Frieden!

Oder würde Ruhe in Frieden demnächst besser passen???


Mensch Betze_Fuxx, grätsch mir doch nicht so rein... :lol: :lol:

Wollte doch die Antworten von jemand ganz Anderem :wink:

PS: Doi Signaddur is jo schunn Zukunfdweisend, awwer net, dass die Leid denge FB heeßt Facebook...
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon Betze_FUX » 06.08.2019, 13:23


Ich kann hald Mei Gosch (Finger) nidd Halde....
Unn wann ännie nidd verschdeed was midd FB gemänd Esch , dann setzt die sich ach de huud min Kraane uff
Hoffenheim, RB Leipzig, FB Kaiserslautern :(



Beitragvon GerryTarzan1979 » 06.08.2019, 13:40


:lol:
Schei.., des mach isch jo jeden Daach... :shock:

Was kennt´n FB noch heeße?

FB= Fusel Bier
FB= Filigraner Bauarbeiter
FB= Fußball Bomber
FB= Funky Breakdance
FB= Fränkischer Bauernfänger
FB= Fitzel Bitzel

Musch halt des nägschde Mol vielleicht doch e bissel klarer schreiwe... :wink:
Seh´ ich aus wie einer, der immer ´nen Plan hat?! Joker aus The Dark Knight
Es lebe K-Town!



Beitragvon Talentfrei » 06.08.2019, 13:47


Was wäre denm wenn Becca das Stadion für 50 Millionen kaufen würde und dem Fck für Anteile im Wert von 50Millionen überlässt.Dann wäre doch der Vereinswert bei 95 Millionen. Zack,so schnell geht das. Und wieder kein Eigenkapital.



Beitragvon Miggeblädsch » 06.08.2019, 15:33


Talentfrei hat geschrieben:Was wäre denm wenn Becca das Stadion für 50 Millionen kaufen würde und dem Fck für Anteile im Wert von 50Millionen überlässt.Dann wäre doch der Vereinswert bei 95 Millionen. Zack,so schnell geht das. Und wieder kein Eigenkapital.


:lol: :lol: :lol:
Ich glaab, do lacht sich sogar de WernerL schepp.
Jetzt geht's los



Beitragvon Talentfrei » 06.08.2019, 15:47


Miggeblädsch hat geschrieben:
Talentfrei hat geschrieben:Was wäre denm wenn Becca das Stadion für 50 Millionen kaufen würde und dem Fck für Anteile im Wert von 50Millionen überlässt.Dann wäre doch der Vereinswert bei 95 Millionen. Zack,so schnell geht das. Und wieder kein Eigenkapital.


:lol: :lol: :lol:
Ich glaab, do lacht sich sogar de WernerL schepp.

Freut mich bisschen Spaß hier ins Forum zu bringen.



Beitragvon daachdieb » 08.08.2019, 20:24


+ + + DISCLAIMER: Dies ist nur eine Internetrecherche + + +

LuxPrivat am 06.08.2019 (google cache)
Überschrift:
Will Becca mit Auchi-Millionen überleben?

Liest sich wie eine Revolverstory. Sollte man sich mal zu Gemüte führen. Darin stehen Sätze wie dieser:
Becca steht vor der Pleite.

Na dann, lesen wir mal langsam:
Ist es das Geld der „General Mediterranean Holding“ (GMH), das Flavio Becca vor der Pleite rettet? Der Baulöwe hat nach dem verlorenen Rechtsstreit, den er gegen Eric Lux verloren hat, massive Probleme. Jetzt kommt raus: Er hat sich eventuell die ganz dicke Kohle ins Haus geholt. Mit direktem Kontakt zu Millionen, die auch aus gefährlichen Waffendeals stammen.

Wie meinen? Waffengeschäfte? What comes next?
Becca steht vor der Pleite. Nadhmi Auchi hat eine Menge Geld. Er ist der Boss der „GMH“. Stellvertreter des Mannes, der Iraker und Brite ist, in Luxemburg, wo die Giga-Holding ihren Sitz hat: Nasir Abid.

Wer sind diese Jungs? Wikipedia (engl.) weiß über Nadim Auchi folgendes zu berichten:
In 2003, Auchi was convicted of fraud following his involvement in a $504 million corruption scandal centred on the French oil company Elf Aquitaine, described as "the biggest political and corporate sleaze scandal to hit a western democracy since the second world war".

Selbst Wikileaks hat eine eigene Seite zu diesem Mann. Lesenswert dieser Beitrag: From Baghdad to Chicago: Rezko and the Auchi empire (engl.).
Wer was über die Herren auf Deutsch lesen mag wird bei SpOn (19.02.2001) fündig:
Nadhmi Auchi, 63, Eigentümer eines milliardenschweren, verschlungenen Geflechts von Firmen, darunter einige Banken. Auchi steuert das Konglomerat als Chef des Verwaltungsrats in Luxemburg, der Heimat von Santer. Gesucht wird Auchi wegen Unterschlagung, Hehlerei, Bilanzfälschung und der Publikation von falschen Unternehmenszahlen. Die Pariser Richterin verdächtigt ihn auch, eine zwielichtige Rolle beim Erwerb der spanischen Erdölgesellschaft Ertoil durch den französischen Skandalkonzern Elf Aquitaine gespielt zu haben. Dabei sollen Millionen-Schmiergelder geflossen sein. Davor schon waren Auchi undurchsichtige Geschäfte und Waffenschiebereien angelastet worden.
... Zu den anderen Spitzen im Verwaltungsrat der Auchi-Holding gehören ein früherer US-Botschafter, der ehemalige Chef der britischen Liberalen, David Steel, und noch ein Iraker: Nasir Abid, 55. Der Finanzier wird von der Pariser Justiz ebenfalls mit Haftbefehl verfolgt - wegen der gleichen Vergehen, die Auchi vorgeworfen werden.

Aber was hat das mit Becca zu tun? Zurück zum Artikel von vorgestern und Nasir Abid:
Dessen Schwiegersohn war in Schwierigkeiten. Das ist Patrick Gregorius – und ist aus „Ur-Zeiten“ vom TV-Kanal .dok den Luxemburgern noch ein Begriff. Als „Jim“ war er Co-Moderator von Maurice Molitor. Außerdem war Gregorius Justiziar der BGL BNP Paribas. Und: Bis Oktober 2018 war er Personalchef der Bank. Dann ist Nasirs Schwiegersohn beim Geldhaus in Ungnade gefallen. Insider wissen: „Gregorius wurde nahegelegt, sich einen neuen Job zu suchen.“ Hinter vorgehaltener Hand wird über die Gründe gemunkelt: Der Umgang mit dem Personal des Bankhauses sei unpassend gewesen.

Patrick Gregorius? Hab ich kürzlich doch schon mal gehört. Ach hier, bei der Rheinpfalz vom 06. Juni 2019:
Patrick Gregorius, ein enger Mitarbeiter des luxemburgischen Geschäftsmannes, erklärte gestern gegenüber der RHEINPFALZ, Flavio Becca bestreite den Besitz illegal erworbener Uhren. Die Investitionen seien im Interesse der Firmengruppe getätigt worden.

Wer ist dieser Herr Gregorius?
LuxPrivat vor ein paar Tagen titelt:
4. August 2019
Gregorius‘ Abstieg
Der Sunny Boy des Luxemburger Bankwesens wollte er irgendwie sein. Hat dann auch dank seines Schwiegervaters Abid Nasir und dessen schwerreichem Boss Nadhmi Auchi ein bisschen Karriere bei der BGL gemacht. War dort Jurist und Personalchef. Und musste im März dieses Jahres gehen. Patrick Gregorius ist inzwischen bei der Becca-Baufirma T-Comalux untergekommen. Bei der BGL war der Mann, der einst auch als Maurice Molitors Pausenclown beim luxemburgischen „TV-Sender“ dok auftrat, schon seit längerem auf dem Abstiegsgleis. Und das nicht nur, weil er vor neun Jahren als Suff-Fahrer mit 2,31 Promille Alkohol in Luxemburg-Stadt erwischt worden war. Immer mehr Menschen waren innerhalb des Bankinstitutes gar nicht mehr gut auf den Draufgänger zu sprechen.

Quelle (google cache)

So, mal Klartext:

Es macht inzwischen immer mehr den Eindruck, dass sich der FCK mit Becca einen ganz speziellen "Ankerinvestor" um den Hals ketten will. Einen, der die Grundstücke in KL und die zu erwartende Bauvorhaben offenbar nötiger braucht wie der FCK einen Herrn Becca. Da bekommt der Begriff "Ankerinvestor" eine ganz neue Konnotation. Oder Herr Klatt?


+ + + Weitere Links + + +

British tycoon in quiz over ties to Labour (corpwatch.org)
· Was tried alongside Saddam Hussein for his involvement in a conspiracy to assassinate an Iraqi prime minister in Baghdad in the 1950s;

· Used money from military contracts in Iraq to establish a business and banking empire in Britain and Luxembourg; and

· Was employed to pay alleged bribes from Italian companies to win oil contracts in Iraq because of his close links to the regime.

Obama’s billionaire patron Nadhmi Auchi was sued for providing chemical weapons used in Halabja Massacre, Kurdish genocide (1776channel.com)
Nadhmi Auchi, the Iraqi-born billionaire, is a defendant in a $4 billion lawsuit filed in Iraq on behalf of survivors of the Saddam Hussein regime’s 1988 chemical weapons attack in Halabja, Iraqi Kurdistan. The complaint alleges that Auchi is a co-conspirator in the March 16, 1988 chemical attack, also known as the Halabja Massacre or Bloody Friday, that killed over 5,000 civilians and injured more than 10,000 Kurds.

Auchi’s intelligence firm: (intelligenceonline.com: paywall)
A parliamentary report has revealed that Sandstone, Luxembourg’s only corporate intelligence firm , had ties with an Iraki billionnaire.

Investor discontent: Site of Related’s The 78 faces another legal hurdle (therealdeal.com vom April 2019)
The investors are suing Luxembourg-based General Mediterranean Holding [...] GMH, led by billionaire Nadhmi Auchi, eventually dissolved the venture they had invested in, without their consent and without paying them back for their investment, the suit alleges.


Also nochmal für die nicht ganz so schnellen:

Becca scheint Probleme zu haben und wenn man es gutmütig ausdrückt hat er sich wohl Hilfe geholt. Man könnte auch meinen, er wird gerade übernommen. Als Prokurist hat er sich (?) / man ihm (?) Patrick Gregorius, einen nicht ganz erfolgreichen Banker, aber Schwiegersohn von Nasir Abid an die Seite gestellt.

Dieser Herr Nasir Abid war laut französischer Wikipedia in illegale Parteifinanzierung zu Gunsten einer globalisierungsfeindlichen Rechtspartei verwickelt. Und er ist die "rechte Hand" von Nadhmi Auchi. Einem "Geschäftsmann", der in diversen Artikeln die man in wenigen Minuten finden kann mit so ziemlich allem, was in der Geschäftswelt als "illegal" bezeichnet werden kann, in Zusammenhang gebracht wird: Bestechung, Geldwäsche, Waffenhandel, Giftgas in Kriesengebieten. You name it. Wikileaks und diverse Zeitungen sollten zig Artikel aus dem Netz nehmen. Bei einem Guardian Artikel aus 2001 sieht das zB dann so aus:

In August 2010, we received a complaint from solicitors for Mr Auchi who dispute the content of this article. They state:

1. It is wholly untrue that Mr Auchi was the 'middle man' in any arms deal, as alleged or whatsoever. Mr Auchi had no involvement in the sale of Italian warships to Iraq in 1980 or at any time. He has never been involved in buying or selling arms to Iraq.

2. Mr Auchi flatly and categorically denies any wrongdoing in relation to the Elf Aquitaine case and is suing Elf Oil for dragging him unwittingly into the scandal.


dann kommt der Artikel aus 2001

Wikileaks bekam diesen Brief mit seitenweise Relativierungen und Leugnungen (PDF).

+ + + FALLS DAS ALLES NICHT ERSTUNKEN UND ERLOGEN IST + + +

möchte ich den Grund wissen, warum man Becca unbedingt durchdrücken wollte. Am besten auf einer AOMV.

Falls es erstunken und erlogen ist, dann ab in die Kiste mit den Verschwörungstheorien.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Pinolino » 08.08.2019, 21:18


Erstmal schlucken.
Ich dachte, ich seh net richtig...

Danke für die Mühe, @Daachdieb



Beitragvon daachdieb » 08.08.2019, 21:24


Pinolino hat geschrieben:Erstmal schlucken.
Ich dachte, ich seh net richtig...

Ein Wort zur Beruhigung:

LuxPrivat ist speziell, wenn man das so sagen darf. Journalistische Standards werden da eher klein geschrieben. Boulevard könnte man das nennen.

Aber: die dürfen sich auch nicht alles einfach so aus der Nase ziehen - und bei der geballten juristischen Power, die hinter den genannten Personen steckt wäre der Artikel schnell weg aus dem Netz. Und es würden Klagen hageln.

Bei den anderen "Quellen" kann ich auch keine Beurteilung auf Wahrheitsgehalt abgeben - weil ich einige schlicht noch nie gesehen habe.

Alles in allem macht mich die Recherche aber sehr nachdenklich und ich frage mich, ob wir mit Becca wirklich auf dem richtigen Weg sind.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon shaka v.d.heide » 08.08.2019, 21:50


Moi liewer @daachdieb
Jetzt hausche awwer änner raus
:shock:
Ich geh davon aus dass du mit deiner Auflistung noch nicht ganz fertig bist.
Wie sieht's aus?
Ich vermisse noch:
Sepp Blatter
Al Capone
Michel Platini
Gianni Infantino
Die Daltons
Abou-Chaker-Clan
Arno Funke
Robert Hoyzer
....

Da geht doch bestimmt noch was
:teufel2:



Beitragvon Miggeblädsch » 09.08.2019, 07:40


Joa, da scheint der Herr Ankerinvestor ja über ausreichend Referenzen zu verfügen. Ich bin sehr froh, dass unsere äußerst kompetente und bedachte Vereinsführung sich nicht dem erstbesten Investor an den Hals geworfen hat, sondern nach umfangreicher Recherche einen seriösen, bodenständigen Ehrenmann akquirieren konnte, dem es ausschließlich um das Wohl des FCK und Gemeinnützigkeit geht. Da selbst Quattrex von der Seriosität und Bodenständigkeit, vor allem aber von der erstklassigen Bonität Herrn Beccas nach sicherlich sehr gewissenhaft erfolgter Prüfung überzeugt ist, kann ja bestimmt nichts schiefgehen.

Wir haben einen Ankerinvestor, wie er im Buche steht.
Im Strafgesetzbuch 8-)
Jetzt geht's los



Beitragvon Thomas » 09.08.2019, 11:48


Hinweis des Moderatoren-Teams:

Wir bitten jetzt nochmals, "on topic" beim Thema zu bleiben, auf Beleidigungen und auf üble Nachrede gegen andere FCK-Fans / Funktionäre / sonstige Dritte zu verzichten sowie möglichst auf der Basis von Fakten zu diskutieren!


:danke:
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Lonly Devil » 09.08.2019, 12:36


Wenn Hr. Becca jetzt tatsächlich pleite sein sollte und seine Geschäfte (von wem auch immer) übernommen werden sollten, kommt er dann eigentlich noch als Bürge für einen Millionen Betrag in Frage?

Womit will er dann bürgen, wenn er pleite sein soll?
Aufbruch in eine neue und hoffentlich bessere Zukunft.
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon Lonly Devil » 09.08.2019, 13:21


@Flo

Danke für das Wiederherstellen des Beitrages.

P.S.
Da ist noch ein zu vernachlässigender Nachzügler als PN unterwegs. 8-)
Aufbruch in eine neue und hoffentlich bessere Zukunft.
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon gk71 » 09.08.2019, 21:04


Ich habe auf vergleichbarem Niveau in deutscher Fachliteratur recherchiert.Happy Weekend, Blitz Illu, ...Aber keine Neuigkeiten gefunden



Beitragvon Lonly Devil » 09.08.2019, 21:06


gk71 hat geschrieben:Ich habe auf vergleichbarem Niveau in deutscher Fachliteratur recherchiert.Happy Weekend, Blitz Illu, ...Aber keine Neuigkeiten gefunden

Lassen sie da etwa die Hosen runter? :lol:
Aufbruch in eine neue und hoffentlich bessere Zukunft.
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
B.Schommers, willkommen im Abstiegskampf von Liga 3



Beitragvon niemand27 » 09.08.2019, 21:14


gk71 hat geschrieben:Ich habe auf vergleichbarem Niveau in deutscher Fachliteratur recherchiert.Happy Weekend, Blitz Illu, ...Aber keine Neuigkeiten gefunden


Vergleichbar ist das eher mit der BILD. Und aus eben jener beziehen weiterhin viele FCK-Fans ihre Informationen, auch wenn diese sehr einseitig sind.
Zugegebenermaßen ist das luxemburgische Schmierblatt ebenso einseitig - nur eben Contra-Becca.

Beide Blätter verfolgen eine Agenda, in der es definitiv nicht um das Wohl des FCKs geht.
Warnung! Dieser Verein gefährdet Ihre Gesundheit



Beitragvon Alex76 » 09.08.2019, 22:02


0. Fairplay im Umgang mitoinander!

Mittlerweile wird es immer unübersichtlicher, wenn man an den 1.FC Kaiserslautern denkt. Da gibt es den eingetragenen Verein, die GmbH & Co. KGaA, den Beirat, den Aufsichtsrat, den Ehrenrat, Sponsoren, Vermarkter, Investoren und Fans. An wen wende ich mich, wenn ich ein Anliegen habe?

Wie hoch der Einfluss der Vertragsbeziehungen ist, zeigt sich bei der Machtdemonstration von Quattrex/Lagardère gegenüber den regionalen Investoren.

Generell befürworte ich es, dass man seine Schulden zurückzahlt. Eine geplante Insolvenz, wie sie von Ken phasenweise angedacht wurde, halte ich für weniger attraktiv. Zugleich setze ich auf eine Entschuldung des Vereins mit Konzepten, die zusätzliche Erträge generieren und den Verein ins Laufen bringen.

Der 1.FC Kaiserslautern auf der Suche nach einem Ankerinvestor.

Es gleicht wie im Tierreich, wenn Löwen auf Beutezug sind. Dann fühle ich mich versetzt in eine Gewerkschaftssitzung beim 1.FCK-Partner MAN AG, die den Löwen im Logo führen. Auf der Webseite heißt es: „Das Produktlogo von MAN Truck & Bus zeigt Stärke und hat eine lange Tradition. Ursprung und Veränderung des MAN-Löwen sind Teil der bewegten Unternehmensgeschichte von MAN.“

In der Sitzung fiel der Vergleich, dass man bei einer gemeinsamen Jagd auch gemeinsam die Beute teilt. Ausgesprochen von einem körperlich arbeitenden Mitarbeiter in Bezug auf die Beteiligung am Unternehmensgewinn.

Übertragen auf den 1.FC Kaiserslautern, so haben sich weder Herr Glatt als Geschäftsführer der GmbH & Co. KGaA, noch Herr Banf als damaliger Aufsichtsratsvorsitzender auf mein Schreiben gemeldet, welches die Gründung einer gemeinnützigen GmbH vorsah und nach wie vor vorsieht. Pures Desinteresse?

Auch Herr Gries hielt es nicht für nötig mein damaliges Anschreiben mit einem dargelegten sportlichen Sachverstand in Anspruch zu nehmen. Mag vielleicht jetzt überheblich klingen. Aber was folgte war der unnötige sportliche Abstieg aus der 2.Bundesliga. Mit nicht zu übersehenden taktischen Fehlern. Was folgte waren unnötige wirtschaftliche Schäden (Abschreibungen auf Spielerwerte, geringere Zuschauereinnahmen, geringere Marketingerlöse, …)!

Für Herrn Glatt, Herrn Bader und Herrn Banf geht es darum das 4-Säulen-Investorenmodell in die Praxis umzusetzen, so wie dies auf der AoMV beschlossen wurde. Bisher mit mäßigem Erfolg beschienen. Ich finde es sehr fahrlässig die Kompetenzen und Ideen der Mitglieder zu ignorieren, könnte dadurch auch die Verhandlungsmacht gegenüber einem größeren Investor in die waagerechte gerückt werden.

Heuer also die Nachricht, dass man den Vereinswert auf 45 Millionen € festlegt, kolportiert von der Bildzeitung.


I. (Unternehmens-, Vereins- bzw.) Markenbewertung

Generell gibt es zwei grundsätzliche Bewertungsoptionen für den Markenwert eines Unternehmens: Finanzwertorientierte Ansätze und Verhaltenswissenschaftlich orientierte Modelle. Dazu eine Kombination, welche als finanzwirtschaftlich-verhaltensorientierte Kombinationsmodelle bezeichnet werden. Kann man hier sehr gut nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Markenwert

In Abhängigkeit von der Zielsetzung Kauf/Verkauf geht es darum einen realistischen Kaufpreis zu ermitteln. Dies erfolgt in erster Linie über die finanzwertorientierten Verfahren. Um Implikationen für die strategische Markenführung zu erhalten, kann zudem die Analyse des Markenwertes auf Basis von verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen hilfreich sein.

Einen Vereinswert im professionellem Fußball zu ermitteln, halte ich für Vereine jenseits der Championsleague für schwierig aufgrund der Möglichkeit eines Abstiegs. Dadurch ergibt sich eine hohe Schwankung bei Ertrags- und Kostenstruktur. Anders bei Vereinen wie Bayern München, die garantierte Summen aus der Championsleague jedes Jahr einspielen und je nach sportlicher Leistung dazu verdienen.

Auf der Ebene der finanzorientierten Ansätze kann je nach Wahl des Verfahrens und Intention des Investors ein unterschiedlicher Wert ermittelt werden. Für eine rein renditeorientierte Investorengruppe mag es um die diskontierten Zusatzgewinne auf den gegenwärtigen Zeitpunkt gehen, der den Wert bestimmt. Verhandelt man mit einem anderen Typ Investor wie vielleicht RB Leipzig, so rücken die gegenwartsbezogenen „Wiederbeschaffungskosten“ vielleicht in den Vordergrund, um z.B. vier Meisterschaften zu realisieren. Würde man also den sportlichen Erfolg stärker gewichten.


II. Koine Alternative zur Naming Right Alternative!

Ich habe mir jetzt die Satzung auf Griechisch, Spanisch und auf Holländisch durchgelesen und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass die Vermarktung des Stadionnamens nur in Form einer Naming Right Alternative erfolgen kann! Satzungsgetreu!

Zur Bedeutung des Naming Right´s

Wos sagen die Theoretiker?

https://nielsensports.com/de/namensrech ... tivierung/
https://nielsensports.com/de/namensrech ... risierung/

Wos ist gemoint mit der Naming Right Alternativen?

Chronologisch müsste man hier den Winter 2007 anführen als zunächst das Naming Right Substitut auf dbb geboren wurde. Später würde ich es final als Naming Right Alternative bezeichnen. Zum Konzept ganz kurz: Zwei Unternehmen kaufen die Namensrechte am Fritz-Walter-Stadion ohne sie auszuüben. Theoretisch ließen sich auch z.B. fünf Unternehmen finden.. Wobei man bei Zweien z.B. die beiden Werbebanden auf Höhe des Mittelkreises exklusiv bereitstellen könnte! Darüber hinaus gebe es wohl auch andere attraktive Konzeptionen.


Wos macht die Konkurrenz?

Eintracht Braunschweig: Eintracht Stadion


Seit der Saison 2008/2009 generiert das Eintracht-Stadion zusätzliche Einnahmen von 250.000€/Jahr in der 3.Liga. Wie es sich in der 1.Liga verhielt, weiß ich nicht.

Zum Inhalt:
Nach Aufstellung des ersten Regelwerkes durch den Lehrer Konrad Koch im Jahr 1874, der Erfindung der ersten Trikotwerbung am Mann durch die Mast-Jägermeister AG genau 100 Jahre danach sowie der bundesligaweit ersten Etablierung eines Sponsoren-Pools (Eintracht 100 seit 1987) setzt die Stadt erneut Standards im Sportsponsoring.

Während andernorts namhafte Firmen die Arenen mit ihren Namen belegen (und sich nicht selten wundern, wenn sich Manni Breuckmann von der NDR 2 Bundesligashow dennoch aus dem Volksparkstadion meldet), ist man in Braunschweig einen anderen, eventuell zukunftsweisenden Weg gegangen um den Traditionsnamen des Stadions dauerhaft abzusichern. Fünf ortsansässige Traditionsunternehmen (BS|ENERGY, Braunschweigische Landessparkasse, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg und Volkswagen Financial Services AG) haben sich abseits allen branchenexklusiven Denkens zusammengefunden, um den Traditionsnamen des Stadions dauerhaft abzusichern.

Mit der Finanzierungszusage der Sponsoren über einen längeren Zeitraum erhalten Stadt und Verein Planungssicherheit.

https://www.blsk.de/wir-ueber-uns/spons ... details%2F


TSG 1899 Hoffenheim: Rhein-Neckar-Arena

Zeitlich kurz nachgelagert zum Eintracht-Stadion basierte das Konzept ebenso auf fünf namhaften Unternehmen, die pro Saison in der Lage waren bis zu 2,5 Millionen € im Jahr in diesem dem Naming Right ähnlichen Bereich zu investieren.

Seit 2011/2012 ist die Arena in die Wirsol Rhein-Neckar-Arena umbenannt.


FC Energie Cottbus: Stadion der Freundschaft

Verry verry Charming…
Der FC Energie Cottbus verkauft die Namensrechte an seinem Stadion der Freundschaft bis zum Ende der Saison 2019/2020 an die Sparkasse Spree-Neißle. Diese wiederrum verzichtet aber während dieser Zeit auf das Recht, Namensgeber des Stadions zu sein: http://www.kicker.de/news/fussball/3lig ... kauft.html


Für immer Fritz-Walter-Stadion!

Für das Fritz-Walter-Stadion würden sich hier seit der Saison 2008/2009 Einnahmen von 1 bis 2,5 Millionen € ergeben in Abhängigkeit der jeweiligen Liga. Unverdient wären diese Gelder nicht. Tendenziell eher verdient.

Mit dem Ansatz des Namensschützers (Fritz-Walter-Stadion) bzw. des lokal verankerten Naming Rights (Eintracht-Stadion bzw. Rhein Neckar Arena) besteht ein Interessenskonflikt mit dem Vermarkter Lagardère, die mehrere Naming Rights betreu(t)en. Unter anderem auch die Commerzbankarena! Unter anderem auch die AOL-Arena! Unter anderem auch…

Mit einer im Nachgang etwas entspannter - zeitlich verzögerter Finanzierung - wurden somit (etwas zuungunsten des 1.FC Kaiserslautern e.V.) weitere Stadionprojekte mittelfristig realisiert, die das Naming Right als Basis ihrer Finanzierung hatten.
Im nächsten Jahr jährt sich der 100. Geburtstag von Fritz-Walter, was nun der optimale Zeitpunkt wäre, um dieses Format zu realisieren!

Ich finde das FCK-Modell hat einen nostalgisch innovativen Charme in einer Zeit der fortgeschrittenen Kommerzialisierung. Für den FCK wäre es ein Substitut zum klassischen Naming Right. Für die Bundesligisten eine Alternative! Würde man die Zahlen hoch rechnen, hätte die Möglichkeit bestanden die Anleihe (6,5 Millionen €) zurückzuzahlen und den Verein zu entschulden (7,5 Millionen €). Trotz Liga 3!

Für diejenigen, die eine ausführlichere Darstellung des Konzepts wünschen, sei auf den folgenden Link verwiesen: viewtopic.php?p=1134839#p1134839


III. Geschäftsmodell für eine gGmbH & Co. KG

Unabhängig von der Fritz-Walter-Stadion GmbH soll der Verein mit einer gemeinnützigen GmbH fit für die Zukunft gemacht werden. Und das ganze recht zügig. Sind Vereine wie Mainz 05 doch finanziell weit enteilt. https://www.spiegel.de/sport/fussball/m ... 47122.html

Die Vermarktung eines Vereins in einer strukturschwachen Region ist nicht einfach. Eher herausfordernd. Umso wichtiger ist es, dass neue Ansätze entstehen, die das Stadion füllen helfen. Da wo der Verein bzw. die KGaA sich im Graubereich bewegen würden (Vertrag mit Lagardère bzgl. Namensrechte), besteht für die gGmbH bzw. den Verein die Möglichkeit innovative Konzepte zu entwickeln.



Beitragvon Stormer » 12.08.2019, 11:47


Interessantes Konzept. Ich sehe da nur ein kleines Steuerproblem. Wenn die Werbevermarktung wieder in Vereinsverantwortung geschieht, dann
muß der Verein von den Werbeeinnahmen Körperschaftssteuer + Gewerbesteuer + Soli abführen.
Ich gehe mal davon aus das der Vertrag mit Lagardere ein Verpachtungsvertrag ist und somit die Werbeeinnahmen Steuerfrei sind.



Beitragvon Alex76 » 13.08.2019, 09:24


Ich bin jetzt kein Jurist oder Steuerexperte.

Die gGmbH würde nebst Verein (e.V. bzw. GmbH & Co. KGaA) sowie der Stadion-GmbH existieren und wäre aufgrund der Gemeinnützigkeit von der Gewerbe- und Körperschaftsteuer befreit. Auch vom Soli.

Nach § 52 Abs. 2 AO sind u. a. folgende Ziele als gemeinnützig anzuerkennen (unvollständige Aufzählung):
• die Förderung von Wissenschaft und Forschung
• die Förderung von Bildung und Erziehung
• die Förderung von Kunst und Kultur
• die Förderung von Völkerverständigung
• die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler und weitere
• die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege
• die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege
• die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde
• die Förderung des traditionellen Brauchtums (einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings)
• die Förderung des Tierschutzes
• die Förderung des Sportes
• die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit
• die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke (seit 1. Januar 2007

Bei den Einnahmen aus der Naming Right Alternativen müsste man sehen wie der Verein diese versteuert. Als Spende? Vielleicht. Als Werbeeinnahme weniger?



Beitragvon Stormer » 13.08.2019, 11:21


Sobald der Verein 35.000€ im Jahr im Gewerbebereich überschreitet, dann ist er komplett Körperschafts-und Geberbesteuerpflichtig, trotz Gemeinnützigkeit.
Beim FCK dürften es mehrere Millionen sein.

Förderkörperschaften dürfen keine unmittelbare nähe zum Verein haben.Da die gGmbH nur dem Zweck dient damit der FCK Steuern spart, wird das Finanzamt das als Steuerbetrug auslegen.



Beitragvon Alex76 » 13.08.2019, 15:45


@ Stormer
Danke für die Antwort. Je mehr Steuern der FCK bezahlt, umso besser für den 1.FCK und die Stadt Kaiserslautern. Das sehe ich nicht verbissen. Klar wäre es wünschenswert, wenn der 1.FCK recht zügig entschuldet wäre, allerdings hilft die Gewerbesteuer ja der Stadt. Die Körperschaftssteuer dem Bund und den Ländern. Der Herr Quandt vom Bund der Steuerzahler würde quasi Luftsprünge vollziehen. Müsste gar seine Beschuldigungen korrigieren.

Stormer hat geschrieben:...
Förderkörperschaften dürfen keine unmittelbare nähe zum Verein haben.Da die gGmbH nur dem Zweck dient damit der FCK Steuern spart, wird das Finanzamt das als Steuerbetrug auslegen.


Bei der gemeinnützigen GmbH sehe ich dennoch keine unmittelbare Nähe zum Verein, sondern lediglich eine mittelbare. Vielmehr geht es um eine gesunde Infrastruktur, die sich positiv auf den Standort Kaiserslautern und damit auch auf den 1.FC Kaiserslautern auswirkt. Mal ganz allgemein ausgesprochen.




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