Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon MäcDevil » 04.01.2019, 07:10


Was mir bei diesem Artikel aufgefallen ist, ist, dass man sich wieder viel zu sehr auf die kleinen Beträge wie 100.000 stützt. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Bei 12 Millionen Schulden braucht es schon jede Menge an diesen Kleininvestoren. Kein Hauptinvestor wie z.B. bei Köln (REWE), Gladbach (Kyocera), HSV (Kühne) oder bei Ingolstadt (AUDI).
Was ist denn eigentich mit dem angeblichen großen Investor der den FCK retten soll? (auch erwähnt im Bericht!)
Ich hoffe, dass ich im März, als Fan, dieses unglaubwürdige Finanzierungsmodell verstehe...bis dahin.



Beitragvon zet » 04.01.2019, 07:56


FCK58 hat geschrieben:Wir reden nicht von "permanentem bashing", eher vom "mantraartigen in den Himmel heben".
Das was du penetrant als "permanentes bashing bezeichnest, existiert meiner Meinung nach hier gar nicht. Diese Reaktionen kommen immer nur nach bestimmten Ereignissen aus der Virstandschaft oder dem AR.
Aber gerade du als "Don Quijotte der freien Meinungsäußerung" solltest das ja eigentlich verstehen können. :wink:


Ja, Steppenwolf schreibt viel, aber Du schreibst auch viel und das ist auch mantraartig immer die gleiche Meinung.

Dieses dumme Geschwätz von "wer bezahlt Dich denn" ist doch nichts anderes, als ein Ausdruck von Überheblichkeit. Es unterstellt nämlich, dass Deine Meinung der Gradmesser ist und wer das nicht erkennt, muss bezahlt sein.
Sieh mal ein, dass Du die Wahrheit auch nicht gepachtet hast. Nur weil es von Dir kommt, muss es auch nicht richtig sein.

Kritisch sein heißt ja nicht nur kritisch sein gegenüber dem Verein. Ich sehe eben Deine Meinung kritisch. Vielleicht noch nicht mal inhaltlich, da kann ich einigem folgen. Aber Deine Einstellung zum Verein und Vorstand sehe ich kritisch und was Du aus Deiner Meinung ableitest.

Es ist ja ok, wenn man das, was gemacht wird nicht gut findet, aber wo ist denn der Nachweis, dass Eure Vorschläge besser sind?
Das hat doch nichts damit zu tun, den Vorstand oder die Arbeit des Vereins in den Himmel zu heben. Ich frage mich eben auch, wo ist denn eigentlich der Nachweis für die Kompetenz dieser Schreiber im Vergleich zu dem der Vereinsführung? Nur weil sie schreiben, dass sie es anders machen würden? Heißt das gleichzeitig, dass es das Bessere wäre? Und das macht Steppenwolf auch - zugegeben penetrant, aber für diese Frage muss man doch kein bezahlter Schreiber sein.
Auch Ken, den ich zum Beispiel hier im Forum sehr schätze und dessen Beiträge ich immer gerne lesen, kenne ich nicht persönlich. Klingt alles logisch, was er schreibt, macht ne gute Figuar auf der JHV, mehr weiss ich aber nicht. Warum sollte seine Expertise am Ende besser sein als die von Klatt?

Das ist ungefähr so, wie die Leute, die zwar dem Wahrheitsgehalt von Berichten der "Systempresse" mißtrauen, aber gleichzeitig jeden Facebook-Post ungeprüft schlucken.
Das hier im Forum ist nicht besser als Facebook. Für die meisten Leser anonyme Schreiber, die vorgeben irgendwas zu wissen und einige davon, die daraus dann auch noch eine Deutungshoheit über die ganzen Vorgänge ableiten.
Kommt mal von Eurem hohen Roß runter, ehrlich.



Beitragvon Ke07111978 » 04.01.2019, 10:10


Da ist immer die Frage welcher Vorstand bzw. Geschäftsführer man ist... gegen den einen, also den des e.V., ist Bashing OK. Sogar aus dem Aufsichtsrat. Gegen den anderen nicht. Auch eine Sichtweise.

Es gibt zwei Aufsichtsräte, die definitiv eine andere Meinung vertreten - sowohl was die Personalie Keßler angeht, als auch was die Zwischenfinanzierung angeht. Steht ja in der Rheinpfalz und ist z.B. dem Facebook Statement von Littig zu entnehmen. Keßler hat die Themen mehrfach versucht intern zu klären (s. dessen Facebook Post). Ruhe in den Verein bringen heißt nicht, dass der ARV oder der VV immer ihren Willen bekommen, sondern das man kompromissfähig, ehrlich und transparent ist. Wer nach einem Jahr Amtszeit ein solches Plakat wie in München kassiert, sollte sich auch mal fragen, ob er selbst alles richtig gemacht hat.

Es geht im Kern auch nicht darum, ob die Arbeit gut ist oder eben nicht, sondern es geht darum, den Fans und Mitgliedern die Entscheidungssituation deutlich und transparent zu machen. Damit Sie fundiert und informiert entscheiden können. Das ist nicht passiert. Nichtmal Keßler sollte sich ein voll informiertes Bild machen können.

Die Uneinigkeit besteht doch nicht hier im Forum. Die Uneinigkeit besteht im Verein. Quer durch alle Gremien. Wir entlassen einen Vorstand, obwohl er sein Rücktrittsgesuch zurückgezogen hat, ohne mit ihm vorher zu sprechen, ohne einen Nachfolger zu haben? Es gibt Regeln, an die muss man sich halten, egal ob am Ende die eigene Meinung rauskommt oder nicht. Teile des Aufsichtsrat und des Vorstand treten diese Regel mit Füßen und scheren sich einen Dreck um gesetzliche Auskunftsrechte. Das ist das Problem. Statt ihr eigenes Ego unterzuordnen und Investoren zu suchen, an einer Lösung der Stadionthematik zu arbeiten, reibt man sich in internen Grabenkämpfen auf. Das eigene Ego wird über alles gestellt.

Und der User steppenwolf, Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur, verlinkt dann rein zufällig einen Artikel, bei dem man meinen könnte, die IBB vergibt Kredite zu 4% - obwohl schon auf der JHV bestätigt wurde, dass es wohl mind. zweistellig wird. Und jeder sollte sich fragen, warum diese Zwischenfinanzierung derartig favorisiert wird, obwohl sie das absehbarere Ende des Vereins ist, das „fleischgewordene“ Sterben auf Raten, dass, was Patrick Banf nach eigener Aussage nie wollte.

Was aber das groteske ist: wenn es ein Werpapierprospekt gibt - und wenn wir Investoren haben, Kleinanleger, dann ist die Transparenzanforderung und die Informationspflicht viel höher. Vielleicht sollten sich Herr Klatt und Herr Banf nochmal die entsprechenden Regelwerke anschauen - oder ist das vielleicht ein Grund, dass man mit dem Wertpapierprospekt noch nicht fertig ist. Wir unterschreiben als Bank jedes Jahr duzende Wertpapierprospekte - sowas kann man in 6 Wochen schreiben wenn man will. Man hätte auch einfach eine Genossenschaftslösung wählen können, wie aktuell St. Pauli. Weniger Kosten und es ist überhaupt kein Wertpapierprospekt notwendig. Wurde vorgeschlagen, wollte man nicht.

Die ach so stolze Perspektive FCK, zerlegt sich gerade in ihre Einzelteile, nachdem man festgestellt hat, dass man über Jahre dem falschen Sonnengott hinterhergelaufen ist. Der unter Missachtung des Votum der Mitglieder irgendwelche Untersuchungsberichte anfertigt. Der nun versucht hat eigene engste Verbündete als Vorstand des e.V. zu installieren (bevor ihr diskutiert: Fragt einfach Jochen Grotpass und Charlotte Basaric-Steinhübl ob sie es unter Eid dementieren können). Mir ist es von drei Quellen unabhängig voneinander zugetragen worden (und nein: nicht aus dem AR).

Ich zitiere diesbzgl. mal JochenG: "Was man aber dabei lernt ist, dass die Vereine nicht immer ehrlich sind, wenn es um die Information in Richtung Fans geht. Daneben ist eben wesentlich, dass man nur etwas bewegen kann, wenn man miteinander spricht." oder "Als wichtigster Punkt sehe ich die "Vertrauensbildenden Maßnahmen". Regelmäßige Treffen mit Mitgliedern, in denen in einer Frage- und Antwortrunde ohne zeitliches Limit kritische Fragen gestellt werden, die wirtschaftliche Situation ehrlich und nachvollziehbar erläutert und am Ende dadurch das "Interpretieren" von Informationen aus "sicheren Quellen" einfacher und besser zu machen". Haltet das mal gegen die Realität.

Es sind diese Amigo Possen und Egoismen, die dem Verein mind. - wenn nicht noch mehr - schaden, als die eigentlichen wirtschaftlichen Probleme. Das liegt nicht am Umfeld und auch nicht am Forum. Das liegt an den handelten Akteuren.

Wer glaubt, dass sei attraktiv für Investoren, der lebt hinter dem Mond.



Beitragvon since93 » 04.01.2019, 11:23


Ke07111978 hat geschrieben:Es sind diese Amigo Possen und Egoismen, die dem Verein mind. - wenn nicht noch mehr - schaden, als die eigentlichen wirtschaftlichen Probleme. Das liegt nicht am Umfeld und auch nicht am Forum. Das liegt an den handelten Akteuren.


Der FCK hat in den letzten Jahre durchaus häufiger das Führungspersonal gewechselt. Die Probleme bleiben aber gleich. Warum? Gut, beim FC aus Köln oder beim HSV gab es solche Probleme auch mal, aber die Nachfolger machten es meist besser, zumindest hinsichtlich der Amigo Possen. Nur bei uns scheinen lediglich die Namen zu wechseln.

zet hat geschrieben:Das ist ungefähr so, wie die Leute, die zwar dem Wahrheitsgehalt von Berichten der "Systempresse" mißtrauen, aber gleichzeitig jeden Facebook-Post ungeprüft schlucken.


Im Ernst? Du stellst Steppenwolf auf eine Stufe mit ARD, ZDF und dem Spiegel? Sorry, aber zum Glück ist Freitag und da ist (lautes) Lachen erlaubt.

Für mich ist Steppenwolf einfach ein Troll, der leider viel zu oft gefüttert wird.



Beitragvon EchterLauterer » 04.01.2019, 11:44


Hatten wir schon "Rettet Würth den FCK?"
(Bin momentan im KH und kann recht wenig in Foren lesen)

https://fussball.news/artikel/bodenseeb ... r-den-fck/

Ist zwar viel Spekulation, aber wenn die Person Reinhold Würth ein Geschäft mit dem FCK sieht ... wäre er sicherlich auch ein interessanter Hauptsponsor.

Und mit hoffnungslosen sportlichen Fällen kennt er sich ja aus - siehe deutsche Skispringer, die ja auch erst wieder zu fliegen begannen, als sein Symbol auf die Ärmel kam.

Mal sehen, was man daheim in Künzelsau (wo es übrigens eine treue FCK-Fangemeinde gibt) so über das Thema spricht (aber erst wenn ich wieder aus dem KH draußen bin).
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.



Beitragvon vhelou77 » 04.01.2019, 11:50


Ke07111978 hat geschrieben:Da ist immer die Frage welcher Vorstand bzw. Geschäftsführer man ist... gegen den einen, also den des e.V., ist Bashing OK. Sogar aus dem Aufsichtsrat. Gegen den anderen nicht. Auch eine Sichtweise.

Es gibt zwei Aufsichtsräte, die definitiv eine andere Meinung vertreten - sowohl was die Personalie Keßler angeht, als auch was die Zwischenfinanzierung angeht. Steht ja in der Rheinpfalz und ist z.B. dem Facebook Statement von Littig zu entnehmen. Keßler hat die Themen mehrfach versucht intern zu klären (s. dessen Facebook Post). Ruhe in den Verein bringen heißt nicht, dass der ARV oder der VV immer ihren Willen bekommen, sondern das man kompromissfähig, ehrlich und transparent ist. Wer nach einem Jahr Amtszeit ein solches Plakat wie in München kassiert, sollte sich auch mal fragen, ob er selbst alles richtig gemacht hat.

Es geht im Kern auch nicht darum, ob die Arbeit gut ist oder eben nicht, sondern es geht darum, den Fans und Mitgliedern die Entscheidungssituation deutlich und transparent zu machen. Damit Sie fundiert und informiert entscheiden können. Das ist nicht passiert. Nichtmal Keßler sollte sich ein voll informiertes Bild machen können.

Die Uneinigkeit besteht doch nicht hier im Forum. Die Uneinigkeit besteht im Verein. Quer durch alle Gremien. Wir entlassen einen Vorstand, obwohl er sein Rücktrittsgesuch zurückgezogen hat, ohne mit ihm vorher zu sprechen, ohne einen Nachfolger zu haben? Es gibt Regeln, an die muss man sich halten, egal ob am Ende die eigene Meinung rauskommt oder nicht. Teile des Aufsichtsrat und des Vorstand treten diese Regel mit Füßen und scheren sich einen Dreck um gesetzliche Auskunftsrechte. Das ist das Problem. Statt ihr eigenes Ego unterzuordnen und Investoren zu suchen, an einer Lösung der Stadionthematik zu arbeiten, reibt man sich in internen Grabenkämpfen auf. Das eigene Ego wird über alles gestellt.

Und der User steppenwolf, Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur, verlinkt dann rein zufällig einen Artikel, bei dem man meinen könnte, die IBB vergibt Kredite zu 4% - obwohl schon auf der JHV bestätigt wurde, dass es wohl mind. zweistellig wird. Und jeder sollte sich fragen, warum diese Zwischenfinanzierung derartig favorisiert wird, obwohl sie das absehbarere Ende des Vereins ist, das „fleischgewordene“ Sterben auf Raten, dass, was Patrick Banf nach eigener Aussage nie wollte.

Was aber das groteske ist: wenn es ein Werpapierprospekt gibt - und wenn wir Investoren haben, Kleinanleger, dann ist die Transparenzanforderung und die Informationspflicht viel höher. Vielleicht sollten sich Herr Klatt und Herr Banf nochmal die entsprechenden Regelwerke anschauen - oder ist das vielleicht ein Grund, dass man mit dem Wertpapierprospekt noch nicht fertig ist. Wir unterschreiben als Bank jedes Jahr duzende Wertpapierprospekte - sowas kann man in 6 Wochen schreiben wenn man will. Man hätte auch einfach eine Genossenschaftslösung wählen können, wie aktuell St. Pauli. Weniger Kosten und es ist überhaupt kein Wertpapierprospekt notwendig. Wurde vorgeschlagen, wollte man nicht.

Die ach so stolze Perspektive FCK, zerlegt sich gerade in ihre Einzelteile, nachdem man festgestellt hat, dass man über Jahre dem falschen Sonnengott hinterhergelaufen ist. Der unter Missachtung des Votum der Mitglieder irgendwelche Untersuchungsberichte anfertigt. Der nun versucht hat eigene engste Verbündete als Vorstand des e.V. zu installieren (bevor ihr diskutiert: Fragt einfach Jochen Grotpass und Charlotte Basaric-Steinhübl ob sie es unter Eid dementieren können). Mir ist es von drei Quellen unabhängig voneinander zugetragen worden (und nein: nicht aus dem AR).

Ich zitiere diesbzgl. mal JochenG: "Was man aber dabei lernt ist, dass die Vereine nicht immer ehrlich sind, wenn es um die Information in Richtung Fans geht. Daneben ist eben wesentlich, dass man nur etwas bewegen kann, wenn man miteinander spricht." oder "Als wichtigster Punkt sehe ich die "Vertrauensbildenden Maßnahmen". Regelmäßige Treffen mit Mitgliedern, in denen in einer Frage- und Antwortrunde ohne zeitliches Limit kritische Fragen gestellt werden, die wirtschaftliche Situation ehrlich und nachvollziehbar erläutert und am Ende dadurch das "Interpretieren" von Informationen aus "sicheren Quellen" einfacher und besser zu machen". Haltet das mal gegen die Realität.

Es sind diese Amigo Possen und Egoismen, die dem Verein mind. - wenn nicht noch mehr - schaden, als die eigentlichen wirtschaftlichen Probleme. Das liegt nicht am Umfeld und auch nicht am Forum. Das liegt an den handelten Akteuren.

Wer glaubt, dass sei attraktiv für Investoren, der lebt hinter dem Mond.



Danke! Offene und ehrliche Worte.

Der Zinssatz einer Brückenfinanzierung wird ausschließlich vom Risikoaufschlag abhängen und deswegen nie im Bereich 4% liegen. Da stimme ich dir voll zu. Berechnet wird dieser Satz folgendermaßen: kapitalkosten Kapitalgeber + Standard Marge + Bearbeitungsgebühr (als Marge) + RISIKOAUFSCHLAG. Den Risikoaufschlag kann man nur durch Kontrollabgabe bei den Geschäftsfeldern in dem Falle eines Entertainment / Sportunternehmen minimieren. Ich habe viele Finanzierungen und auch Restrukturierungen in distress durch und denke mal es wird hier um die 12% - 18% kosten. DIES IST EINE SCHÄTZUNG OHNE GEWÄHR. Aber zum Vergleich, ich sehe im Moment im mezzanine Kapital Immobilien 10-13%. Das Risiko hier schätze ich etwas geringer ein als das des FCK. Mine Meinung ist das eine Angabe eines Zinssatzes von 4% eher unprofessionell ist ohne jemanden angreifen zu wollen. Es geht mir um Fakten und nicht um wer etwas postet oder sagt.

Ich kann zu dem Thema Selbstzerfleischung nur sagen das dies ein typisches Symptom überforderter Manager im Distress ist. Es gibt im Moment keinen Leitfaden, keine realen Optionen, keine Systematik wie man nun vorgeht. Jeder denkt er hat die einzige Lösung, jeder denkt an seinen Namen. Das ist falsch,

Deswegen sollte man jetzt sofort einen starken Vereinsvorstand installieren der den einzigen Gesellschafter der KGaA vertritt. Dieser hat dann die Verantwortung die Interessen des Vereines durchzusetzen und gegebenfalls per Gesellschafterbeschluss, oder anderen Mitteln zu agieren wenn eben Fakten basierendes managen in der KGaA nicht funktioniert oder Gesellschafterschäfigend gehandelt wird.



Beitragvon zet » 04.01.2019, 13:03


since93 hat geschrieben:
zet hat geschrieben:Das ist ungefähr so, wie die Leute, die zwar dem Wahrheitsgehalt von Berichten der "Systempresse" mißtrauen, aber gleichzeitig jeden Facebook-Post ungeprüft schlucken.


Im Ernst? Du stellst Steppenwolf auf eine Stufe mit ARD, ZDF und dem Spiegel? Sorry, aber zum Glück ist Freitag und da ist (lautes) Lachen erlaubt.

Für mich ist Steppenwolf einfach ein Troll, der leider viel zu oft gefüttert wird.


Nee, mit dem Absatz ging es mir nicht um die Beiträge von Steppenwolf, sondern darum, dass zumindest ich gerne auch kritisch gegenüber Sachen bin, die im Forum geschrieben werden und nicht nur dem gegenüber, was die Vereinsführung so von sich gibt ...



Beitragvon Bertikoks » 04.01.2019, 13:25


vhelou77 hat geschrieben:
Ke07111978 hat geschrieben:Da ist immer die Frage welcher Vorstand bzw. Geschäftsführer man ist... gegen den einen, also den des e.V., ist Bashing OK. Sogar aus dem Aufsichtsrat. Gegen den anderen nicht. Auch eine Sichtweise.

Es gibt zwei Aufsichtsräte, die definitiv eine andere Meinung vertreten - sowohl was die Personalie Keßler angeht, als auch was die Zwischenfinanzierung angeht. Steht ja in der Rheinpfalz und ist z.B. dem Facebook Statement von Littig zu entnehmen. Keßler hat die Themen mehrfach versucht intern zu klären (s. dessen Facebook Post). Ruhe in den Verein bringen heißt nicht, dass der ARV oder der VV immer ihren Willen bekommen, sondern das man kompromissfähig, ehrlich und transparent ist. Wer nach einem Jahr Amtszeit ein solches Plakat wie in München kassiert, sollte sich auch mal fragen, ob er selbst alles richtig gemacht hat.

Es geht im Kern auch nicht darum, ob die Arbeit gut ist oder eben nicht, sondern es geht darum, den Fans und Mitgliedern die Entscheidungssituation deutlich und transparent zu machen. Damit Sie fundiert und informiert entscheiden können. Das ist nicht passiert. Nichtmal Keßler sollte sich ein voll informiertes Bild machen können.

Die Uneinigkeit besteht doch nicht hier im Forum. Die Uneinigkeit besteht im Verein. Quer durch alle Gremien. Wir entlassen einen Vorstand, obwohl er sein Rücktrittsgesuch zurückgezogen hat, ohne mit ihm vorher zu sprechen, ohne einen Nachfolger zu haben? Es gibt Regeln, an die muss man sich halten, egal ob am Ende die eigene Meinung rauskommt oder nicht. Teile des Aufsichtsrat und des Vorstand treten diese Regel mit Füßen und scheren sich einen Dreck um gesetzliche Auskunftsrechte. Das ist das Problem. Statt ihr eigenes Ego unterzuordnen und Investoren zu suchen, an einer Lösung der Stadionthematik zu arbeiten, reibt man sich in internen Grabenkämpfen auf. Das eigene Ego wird über alles gestellt.

Und der User steppenwolf, Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur, verlinkt dann rein zufällig einen Artikel, bei dem man meinen könnte, die IBB vergibt Kredite zu 4% - obwohl schon auf der JHV bestätigt wurde, dass es wohl mind. zweistellig wird. Und jeder sollte sich fragen, warum diese Zwischenfinanzierung derartig favorisiert wird, obwohl sie das absehbarere Ende des Vereins ist, das „fleischgewordene“ Sterben auf Raten, dass, was Patrick Banf nach eigener Aussage nie wollte.

Was aber das groteske ist: wenn es ein Werpapierprospekt gibt - und wenn wir Investoren haben, Kleinanleger, dann ist die Transparenzanforderung und die Informationspflicht viel höher. Vielleicht sollten sich Herr Klatt und Herr Banf nochmal die entsprechenden Regelwerke anschauen - oder ist das vielleicht ein Grund, dass man mit dem Wertpapierprospekt noch nicht fertig ist. Wir unterschreiben als Bank jedes Jahr duzende Wertpapierprospekte - sowas kann man in 6 Wochen schreiben wenn man will. Man hätte auch einfach eine Genossenschaftslösung wählen können, wie aktuell St. Pauli. Weniger Kosten und es ist überhaupt kein Wertpapierprospekt notwendig. Wurde vorgeschlagen, wollte man nicht.

Die ach so stolze Perspektive FCK, zerlegt sich gerade in ihre Einzelteile, nachdem man festgestellt hat, dass man über Jahre dem falschen Sonnengott hinterhergelaufen ist. Der unter Missachtung des Votum der Mitglieder irgendwelche Untersuchungsberichte anfertigt. Der nun versucht hat eigene engste Verbündete als Vorstand des e.V. zu installieren (bevor ihr diskutiert: Fragt einfach Jochen Grotpass und Charlotte Basaric-Steinhübl ob sie es unter Eid dementieren können). Mir ist es von drei Quellen unabhängig voneinander zugetragen worden (und nein: nicht aus dem AR).

Ich zitiere diesbzgl. mal JochenG: "Was man aber dabei lernt ist, dass die Vereine nicht immer ehrlich sind, wenn es um die Information in Richtung Fans geht. Daneben ist eben wesentlich, dass man nur etwas bewegen kann, wenn man miteinander spricht." oder "Als wichtigster Punkt sehe ich die "Vertrauensbildenden Maßnahmen". Regelmäßige Treffen mit Mitgliedern, in denen in einer Frage- und Antwortrunde ohne zeitliches Limit kritische Fragen gestellt werden, die wirtschaftliche Situation ehrlich und nachvollziehbar erläutert und am Ende dadurch das "Interpretieren" von Informationen aus "sicheren Quellen" einfacher und besser zu machen". Haltet das mal gegen die Realität.

Es sind diese Amigo Possen und Egoismen, die dem Verein mind. - wenn nicht noch mehr - schaden, als die eigentlichen wirtschaftlichen Probleme. Das liegt nicht am Umfeld und auch nicht am Forum. Das liegt an den handelten Akteuren.

Wer glaubt, dass sei attraktiv für Investoren, der lebt hinter dem Mond.



Danke! Offene und ehrliche Worte.

Der Zinssatz einer Brückenfinanzierung wird ausschließlich vom Risikoaufschlag abhängen und deswegen nie im Bereich 4% liegen. Da stimme ich dir voll zu. Berechnet wird dieser Satz folgendermaßen: kapitalkosten Kapitalgeber + Standard Marge + Bearbeitungsgebühr (als Marge) + RISIKOAUFSCHLAG. Den Risikoaufschlag kann man nur durch Kontrollabgabe bei den Geschäftsfeldern in dem Falle eines Entertainment / Sportunternehmen minimieren. Ich habe viele Finanzierungen und auch Restrukturierungen in distress durch und denke mal es wird hier um die 12% - 18% kosten. DIES IST EINE SCHÄTZUNG OHNE GEWÄHR. Aber zum Vergleich, ich sehe im Moment im mezzanine Kapital Immobilien 10-13%. Das Risiko hier schätze ich etwas geringer ein als das des FCK. Mine Meinung ist das eine Angabe eines Zinssatzes von 4% eher unprofessionell ist ohne jemanden angreifen zu wollen. Es geht mir um Fakten und nicht um wer etwas postet oder sagt.

Ich kann zu dem Thema Selbstzerfleischung nur sagen das dies ein typisches Symptom überforderter Manager im Distress ist. Es gibt im Moment keinen Leitfaden, keine realen Optionen, keine Systematik wie man nun vorgeht. Jeder denkt er hat die einzige Lösung, jeder denkt an seinen Namen. Das ist falsch,

Deswegen sollte man jetzt sofort einen starken Vereinsvorstand installieren der den einzigen Gesellschafter der KGaA vertritt. Dieser hat dann die Verantwortung die Interessen des Vereines durchzusetzen und gegebenfalls per Gesellschafterbeschluss, oder anderen Mitteln zu agieren wenn eben Fakten basierendes managen in der KGaA nicht funktioniert oder Gesellschafterschäfigend gehandelt wird.



Da klinke ich mich mal ein und ergänze:

1) Wir haben durch die Ausgliederung ein Satzungsproblem im e.V.: Der AR ist in eine Machtposition geraten, für die er nie gedacht war. Dies lässt sich meiner Meinung nach nur heilen, wenn der Vorstand des e.V. zukünftig als ehrenamtliches Präsidium von den Mitgliedern gewählt wird. Ich würde darüber hinaus dafür plädieren, dass dieses Präsidium dreiköpfig wäre und den AR im Beirat der GmbH ablösen kann. Das würde auch den Konflikt lösen, der bei Einstieg eines Investors entsteht, weil Teile des AR auf ungeklärter Basis aus dem Beirat abgezogen werden müssten. Gleichzeitig ist die operative Ebene des Mehrheitseigners über die Geschäfte der GmbH jederzeit informiert. Der AR, der ebenfalls von den Mitgliedern gewählt wird, führt dann tatsächlich wieder Aufsicht. Ich habe das von einem Anwalt prüfen lassen, der allerdings kein Fachanwalt ist. Der hält eine solche Konstruktion für zulässig. Hätte zudem noch den Charme, dass sich die GmbH Geschäftsführung den e.V. nicht zurechtlegen könnte.

2) Die Bewertung des FCK mit 120 Mio entbehrt jeder nachvollziehbaren Grundlage. Ein an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA interessierter Investor (nicht Mäzen) weiß zudem genau, dass der Anteilsschein mit jedem Tag, indem der FCK dem Lizensierungsverfahren näher kommt, (dramatisch) billiger wird.

3) Ein Interessent an der Immobilie, ist an einem gesunden FCK im Normalfall zunächst weit weniger interessiert als an einer insolventen Stadiongesellschaft. Liegt eigentlich auf der Hand. Alles andere ist Träumerei.



Beitragvon wernerg1958 » 04.01.2019, 13:37


@Bertikoks, genau das ist das Problem, man hat gedacht der AR ist immer auch als Beirat der GmbH dem Verein FCK ev wohlgesonnen, genau das ist der Denkfehler und faellt dem Verein jetzt heftig auf die Fuesse.Aber so schnell wie es geaendert werden muesste kann es nicht geaendert werden. Meine kleine Hoffnung ist, dass das Gericht den Vorstand einsetzt und nicht der AR



Beitragvon freakshow2410 » 04.01.2019, 14:31


zet hat geschrieben:
FCK58 hat geschrieben:Wir reden nicht von "permanentem bashing", eher vom "mantraartigen in den Himmel heben".
Das was du penetrant als "permanentes bashing bezeichnest, existiert meiner Meinung nach hier gar nicht. Diese Reaktionen kommen immer nur nach bestimmten Ereignissen aus der Virstandschaft oder dem AR.
Aber gerade du als "Don Quijotte der freien Meinungsäußerung" solltest das ja eigentlich verstehen können. :wink:


Ja, Steppenwolf schreibt viel, aber Du schreibst auch viel und das ist auch mantraartig immer die gleiche Meinung.

Dieses dumme Geschwätz von "wer bezahlt Dich denn" ist doch nichts anderes, als ein Ausdruck von Überheblichkeit. Es unterstellt nämlich, dass Deine Meinung der Gradmesser ist und wer das nicht erkennt, muss bezahlt sein.
Sieh mal ein, dass Du die Wahrheit auch nicht gepachtet hast. Nur weil es von Dir kommt, muss es auch nicht richtig sein.

Kritisch sein heißt ja nicht nur kritisch sein gegenüber dem Verein. Ich sehe eben Deine Meinung kritisch. Vielleicht noch nicht mal inhaltlich, da kann ich einigem folgen. Aber Deine Einstellung zum Verein und Vorstand sehe ich kritisch und was Du aus Deiner Meinung ableitest.

Es ist ja ok, wenn man das, was gemacht wird nicht gut findet, aber wo ist denn der Nachweis, dass Eure Vorschläge besser sind?
Das hat doch nichts damit zu tun, den Vorstand oder die Arbeit des Vereins in den Himmel zu heben. Ich frage mich eben auch, wo ist denn eigentlich der Nachweis für die Kompetenz dieser Schreiber im Vergleich zu dem der Vereinsführung? Nur weil sie schreiben, dass sie es anders machen würden? Heißt das gleichzeitig, dass es das Bessere wäre? Und das macht Steppenwolf auch - zugegeben penetrant, aber für diese Frage muss man doch kein bezahlter Schreiber sein.
Auch Ken, den ich zum Beispiel hier im Forum sehr schätze und dessen Beiträge ich immer gerne lesen, kenne ich nicht persönlich. Klingt alles logisch, was er schreibt, macht ne gute Figuar auf der JHV, mehr weiss ich aber nicht. Warum sollte seine Expertise am Ende besser sein als die von Klatt?

Das ist ungefähr so, wie die Leute, die zwar dem Wahrheitsgehalt von Berichten der "Systempresse" mißtrauen, aber gleichzeitig jeden Facebook-Post ungeprüft schlucken.
Das hier im Forum ist nicht besser als Facebook. Für die meisten Leser anonyme Schreiber, die vorgeben irgendwas zu wissen und einige davon, die daraus dann auch noch eine Deutungshoheit über die ganzen Vorgänge ableiten.
Kommt mal von Eurem hohen Roß runter, ehrlich.


Guter Beitrag. Aber das läuft doch aktuell fast überall gleich. Nur will man das wohl nicht wahr haben. Die eigene Meinung *muss* die richtige sein - ansonsten ist der andere eben bezahlt oder einfach nur ein Troll...



@Ken:
Ich schätze dein fundiertes Fachwissen wirklich, glaube aber auch, wärst du vor 1-2 Jahren in den AR gewählt worden (ich hoffe, ich verwechsele diese Absicht jetzt nicht, wenn ja tut es mir leid), würdest du jetzt von den gleichen Personen gleich kritisiert werden. Ich glaube auch weiterhin, dass hier niemand die volle Transparenz hat und die Verantwortlichen ihr Bestes geben.

Und nein, die volle Transparenz muss in meinen Augen nicht jedem hier offengelegt werden. Was zwischen e.V.-Vorstand, AR und GmbH-Vorstand vorgefallen ist, liest aus jeder Sichtweise etwas anders. Wie man es eben gerade braucht.

Versuchen an einem Strang zu ziehen, gemeinsam aus diesem Tal wieder rausgehen zu wollen, gestärkt und nicht zerfleischt - da können wir jeder einen Teil dazu beitragen! Und dies würde das gesamte Konstrukt 1.FC Kaiserslautern *nachhaltig* stärken. Aber das gab es bei uns seit dem ich denken kann (ca. ab 2000) noch nie wirklich.



Beitragvon steppenwolf » 04.01.2019, 14:32


Ob es uns in der grundlegenden Diskussion essentiell weiterbringt, mag ich nicht zu beurteilen. Dennoch möchte ich den Aspekt gern mal hier einwerfen und zur Diskussion stellen.

Kann es sein, dass der Konflikt, den wir hier teils heftig - bis hin ins persönliche, wovon auch die Vorstände nicht ganz gefeit sind - austragen, darin gegründet liegt, dass es eine unterschiedliche Interessenlage gibt? Die einen - ich nenne sie mal Traditionalisten -, die sich einen starken e.V. wünschen und die anderen - so wie ich - die lieber den neu ausgegründeten Profibereich (GmbH & Co. KGaA) gestärkt sehen wollen, weil sie glauben, dass nur dann auch in Zukunft wieder erstklassiger Fußball am Betze gespielt werden kann?

Und noch ein persönliches Statement zum Abschluss: ich lasse mir vieles gefallen (Naivität, Unsachlichkeit, Penetranz, ...), aber als TROLL oder bezahlter Schreiberling von wem auch immer möchte ich nicht bezeichnet werden. Danke.
Zuletzt geändert von steppenwolf am 04.01.2019, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon vhelou77 » 04.01.2019, 14:35


Da klinke ich mich mal ein und ergänze:

1) Wir haben durch die Ausgliederung ein Satzungsproblem im e.V.: Der AR ist in eine Machtposition geraten, für die er nie gedacht war. Dies lässt sich meiner Meinung nach nur heilen, wenn der Vorstand des e.V. zukünftig als ehrenamtliches Präsidium von den Mitgliedern gewählt wird. Ich würde darüber hinaus dafür plädieren, dass dieses Präsidium dreiköpfig wäre und den AR im Beirat der GmbH ablösen kann. Das würde auch den Konflikt lösen, der bei Einstieg eines Investors entsteht, weil Teile des AR auf ungeklärter Basis aus dem Beirat abgezogen werden müssten. Gleichzeitig ist die operative Ebene des Mehrheitseigners über die Geschäfte der GmbH jederzeit informiert. Der AR, der ebenfalls von den Mitgliedern gewählt wird, führt dann tatsächlich wieder Aufsicht. Ich habe das von einem Anwalt prüfen lassen, der allerdings kein Fachanwalt ist. Der hält eine solche Konstruktion für zulässig. Hätte zudem noch den Charme, dass sich die GmbH Geschäftsführung den e.V. nicht zurechtlegen könnte.

2) Die Bewertung des FCK mit 120 Mio entbehrt jeder nachvollziehbaren Grundlage. Ein an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA interessierter Investor (nicht Mäzen) weiß zudem genau, dass der Anteilsschein mit jedem Tag, indem der FCK dem Lizensierungsverfahren näher kommt, (dramatisch) billiger wird.

3) Ein Interessent an der Immobilie, ist an einem gesunden FCK im Normalfall zunächst weit weniger interessiert als an einer insolventen Stadiongesellschaft. Liegt eigentlich auf der Hand. Alles andere ist Träumerei.[/quote]


Erst einmal muss ich auf den Artikel in der Sport Bild hinweisen der meinen Ausführungen doch auch widerspricht. Ich kenne diese Bank im Detail nicht aber will einfach darauf hinweisen das es da eine Veröffentlichung gibt die meinen Ausführungen widerspricht.

Zu deinem ersten Punkt muss ich sagen das man das gesamte Modell nochmals aus Gesellschaftersicht im generellen hinterfragen muss. Egal aus welcher Säule der Gesellschafter stammt. Und ja, der AR ist in einer Machtposition in der er nicht sein darf. Hier muss man nochmal ansetzen.

Zu dem zweiten Punkt kann ich nur sagen das nach allem was ich gelernt habe ein Unternehmen immer generell den Wert hat der der Summierung aller ZU ERWARTENDEN Einnahmen, angezinst auf den Bewertungstag entspricht. Ja es gibt alle möglichen Methoden wie man das berechnet und tolle Namen, etc.. Aber im generellen ist es das. Ein abzinsungssatz is nach 20 Jahren ca. 0. Also zählen vor allem die Einnahmen der nächsten Jahre .... Ok meine Ausführungen sind sehr sehr vereinfacht. Aber ja, um da auf 120 Millionen zu kommen bedarf es auch einem sehr optimistischen Blickwinkel.

Zu deinem dritten Punkt sehe ich das differenziert in der idealen Welt. Ein Verein plus Stadion und Immobilienwerten zwecks sportlicher Entwicklung ist charmant. Nur ... zum jetzigen Zeitpunkt muss man da sicher sehr optimistisch sein als Investor.

Aber dein Post fast echt genial zusammen warum kein Investor sich an das Konstrukt so rantrauen wird.



Beitragvon Määnzer » 04.01.2019, 15:38


Ich denke, man hat den Aufsichtsrat absichtlich in eine solche Machtposition gehoben, um den Mitgliedern zu zeigen, dass sie (trotz Ausgliederung) noch einen großen Einfluss haben. Im Grunde nicht schlecht gedacht. Dummerweise geht der Schuß jetzt nach hinten los.

Das liegt aber weniger an dem Modell oder der Ausgliederung, sondern an den handelnden Personen. Bei Kuntz wurde alles abgenickt und es war ein Aufsichtsrat ohne Aufsicht - jetzt haben wir einen Aufsichtsrat, der da oben das Sagen hat. So kommt es mir mal vor.

Theoretisch bräuchten wir jetzt eine Aufsicht über den Aufsichtsrat. :wink:
Nicht alle Määnzer sind Deppen ! Bild



Beitragvon Mia » 04.01.2019, 17:08


Zu Steppenwolf und Sonstigen!
Hallo Zusammen,
ich finde unser Forum gut und wichtig. Dass unterschiedliche Meinungen existieren ist wohl normal und auch wichtig.
Dies ist sicher auch im unterschiedlichem Wissensstand über die aktuelle Lage begründet.
Egal ob man die Meinung von Steppenwolf oder den anderen Usern teilt, es sollte doch ein respektvoller Umgang untereinander gepflegt werden. Jemanden persönlich anzugreifen oder zu beleidugen - das muss nicht sein.
Wir Alle, und sicherlich auch die Verantwortlich in den versch. Kremien, wollen doch nur das Beste für unseren FCK.
Es ist immer einfach alles besser zu wissen, wenn man nicht in der Verantwortung steht!



Beitragvon Pioniergeist 2018 » 04.01.2019, 17:24


Mia hat geschrieben:Zu Steppenwolf und Sonstigen!
Hallo Zusammen,
ich finde unser Forum gut und wichtig. Dass unterschiedliche Meinungen existieren ist wohl normal und auch wichtig.
Dies ist sicher auch im unterschiedlichem Wissensstand über die aktuelle Lage begründet.
Egal ob man die Meinung von Steppenwolf oder den anderen Usern teilt, es sollte doch ein respektvoller Umgang untereinander gepflegt werden. Jemanden persönlich anzugreifen oder zu beleidugen - das muss nicht sein.
Wir Alle, und sicherlich auch die Verantwortlich in den versch. Kremien, wollen doch nur das Beste für unseren FCK.
Es ist immer einfach alles besser zu wissen, wenn man nicht in der Verantwortung steht!

Absolute Zustimmung
Der moderne Show-Fussball ist eben rundum zu teuer geworden, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis gefährlich zu kippen droht, die Event-Gesellschaft hat einen Entscheidungsmaßstab: Wo hab ich für meine Kohle am meisten Spaß? Das könnte auf die Länge zu einem großen Problem für den Fussball insgesamt werden. Selbst im Ruhrpott ist Fussball längst nicht mehr DIE Sportart. Für unsereiner die wir hier im überschaubaren Einkommen zwischen 1200 und 4000 Euro netto liegen stellt sich die Frage ob wir Leute wie Baader und Konsorten und die Klientel der hoffnungslos überbezahlten Durschnitts-Kicker auf Kosten eigener Einbußen noch bezahlen wollen und können.



Beitragvon Lonly Devil » 04.01.2019, 17:39


Auch wenn ich hier nur einige Randbemerkungen anfüge, danke für den kompletten Beitrag.
In der Weiterführung auch an @"Bertikoks" & @ "vhelou77"

Ke07111978 hat geschrieben:Und der User steppenwolf, Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur,

Wie(?), ein "Onkel Tom 2.0". :lol:
Wer braucht denn so jemanden?

Ke07111978 hat geschrieben:... das „fleischgewordene“ Sterben auf Raten, dass, was Patrick Banf nach eigener Aussage nie wollte.

Ein Vorstand für Finanzen, namentlich M. Klatt, wollte das auch nicht.
Jetzt sind beide auf einem sehr guten Weg dahin.

Ke07111978 hat geschrieben:Was aber das groteske ist: wenn es ein Werpapierprospekt gibt - und wenn wir Investoren haben, Kleinanleger, ...

Passend dazu:
Wenn ich die Ausgliederung so forciere und mit potentiellen Investoren in guten Gesprächen bin (so wurde es kommuniziert/angedeutet), DANN habe ich zumindest einen groben Entwurf eines Wertpapierprospekts am Start und brauche nach der Ausgliederung nicht noch Monate, um einen entsprechenden Prospekt zu entwerfen. :shock:

Ist das etwa seriöses Arbeiten??

Ke07111978 hat geschrieben:Ich zitiere diesbzgl. mal JochenG: "Was man aber dabei lernt ist, dass die Vereine nicht immer ehrlich sind, wenn es um die Information in Richtung Fans geht.

Zum Glück geht es nicht immer nur um Bierpreise, sonst wäre die Empörung doch riesengroß.

Ke07111978 hat geschrieben:Das liegt nicht am Umfeld und auch nicht am Forum. Das liegt an den handelten Akteuren.

Jene Akteure, die dann gelegentlich auf das "schwierige Umfeld" verweisen. :?

Ke07111978 hat geschrieben:Wer glaubt, dass sei attraktiv für Investoren, der lebt hinter dem Mond.

Das wäre aber noch sehr Heimatnah. :lol:
Da dürfte der Wohnort eher hinter dem Saturn angesiedelt sein.
Zitat: "Sie verbergen ihr Unwissen so geschickt, dass es schon fast wie Intelligenz wirkt".
Eine glaubwürdige, aber noch nicht vernommene Aussage: "Wir haben keinen Plan mehr und wissen nicht was wir machen sollen"



Beitragvon Määnzer » 04.01.2019, 18:34


Ke07111978 hat geschrieben:Wer glaubt, dass sei attraktiv für Investoren, der lebt hinter dem Mond.


Hierzu möchte ich mal anmerken, dass China gerade hinter dem Mond ist.
Vielleicht ist da unser potentieller Sponsor zu finden.

Um Missverständnisse auszuschließen:
Für mich wohnt Steppen-Wolf zwar hinter dem Mond,
aber der Mondrover dort heißt Jade-Hase.
Nicht alle Määnzer sind Deppen ! Bild



Beitragvon Wuttke_Weinfest » 06.01.2019, 00:31


Zur Symptomatik eines nahenden Endes: Die Beiträge werden länger. Aber es gibt nix Neues. Sieht so aus, als gingen die Lichter aus. Gute Nacht.



Beitragvon Lonly Devil » 06.01.2019, 16:11


Mia hat geschrieben:Es ist immer einfach alles besser zu wissen, wenn man nicht in der Verantwortung steht!

Stimmt.
Schon unter der Führung von SK gab es sehr viele Besserwisser.

Nur die BESSERMACHER, die fehlen noch immer. :wink:
Zitat: "Sie verbergen ihr Unwissen so geschickt, dass es schon fast wie Intelligenz wirkt".
Eine glaubwürdige, aber noch nicht vernommene Aussage: "Wir haben keinen Plan mehr und wissen nicht was wir machen sollen"



Beitragvon LDH » 06.01.2019, 16:50


Leute entspannt euch bitte. Die Anleihe steht jederzeit zur Verfügung. Und die anderen 5 Mio. sollten doch kein Problem sein. Da sind so viele Macher am Werk. Wenigstens einer wird doch eine zündende Idee haben.
»Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden.« (Heribert Faßbender)



Beitragvon Oktober1973 » 06.01.2019, 17:14


War vor dem Wochenende in München und hab ner Bekannten geholfen Wohnung zu renovieren; hierbei schickte mir der Himmel einen aus dem Funktionsteam von Unterhaching vor die Füße, kam gerade vom Training; hab mich ersteinmal brav für die Klatsche bedankt;
hab mich fast eine Stunde ausgetauscht;

Umsatz 3-4 Mio Eur
Schwabl hat auch die Profis ausgegliedert,
hat selbst annähernd wohl 1 Mio gegeben

super Zusammenhalt im Verein
Kaderbudget 2,1 Mio

Umsatz 5-6 Mio

sparsames Umfeld

Weihnachtsfeier in eigenen Räumen und selbst alles zubereitet, kein Catering
fahren ins Trainingslager nach Spanien Cadiz und haben selbst organisiert
Spieler haben Trikots selbst gewaschen, weil Reinigungskraft krank war

Stadion gehört der Stadt, keine Ahnung wieviel Miete die zahlen
alles sehr sparsam, wenn ich noch weitere unangenehme Beispiele schreibe bekomme ich Stadionverbot

Tabellenplatz Unterhaching ?



Beitragvon BernddasBrot2 » 06.01.2019, 17:58


@Oktober1973
Stadionverbot ist für so Typen wie dich moch viel zu harmlos.
Dich sollte man zum Mainzelmännchen Ehrenmitglied machen.
Ironie aus.
Wir laufen bereits 20 Jahre wie die Lemmlinge der Vereinsführung hinterher.
Ständig die gleichen Floskeln die wir zu hören bekommen.
Neuanfang, Umbruch, Standortnachteil um nur einige zu nennen.
Leider haben wir die Zeichen der Zeit zu spät erkannt und jubeln auch heute wieder den falschen Helden zu.
Ihr habt den Aufstieg nicht in der Relegation verspielt, sondern mit den schlechten Leistungen in der ganzen Saison. Beweist durch Taten, nicht durch Interviews, daß ihr Aufsteigen wollt!



Beitragvon wernerg1958 » 06.01.2019, 18:13


Die Zeichen der Zeit hat unsere Fuehrung sicher nicht erkannt. Wir sind Aufgestellt und agieren wie ein Erstligist und sind Drittliga Mittelmass.Und genau dort findet man auch das schwierige Umfeld!



Beitragvon Bingo » 06.01.2019, 19:00


@ Oktober 73
Mach dir nix draus.Von einem trocken Brot kannst Du nicht erwarten, dass es versteht, was Du gemeint hast.



Beitragvon Betze_FUX » 06.01.2019, 19:42


Das Problem ist, dass es auch nicht reicht wenn wir unseren Rasen selbst mähen und die Trikots waschen.
Mal davon abgesehen das dann wieder welche schimpfen würden, dass die besser in der Zeit trainieren sollten...

Was uns (vermutlich) das Genick brechen wird ist das Stadion bzw die damit verbundenen Kosten!

Da können wir auch ab sofort mit dem Rad zu den Spielen fahren. Alleine durch einsparen werden wir unsere Finanzprobleme nicht stemmen!
Es geht einzig und allein um den FCK!
Es geht um das Erbe Fritz Walters!




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