Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Wuttke_Weinfest » 12.01.2019, 22:55


@RedArrow:
Wir leben in Zeiten, in denen Investoren (und sei es das folternde und mordende saudische Königshaus) als Heilsbringer gehandelt werden und Personen, die sich um den öffentlichen Raum, Schulen, Behinderte, Straßenwesen (halt um die Dinge, die wir für ein gutes Leben benötigen) sorgen, wie Ketzer behandelt werden.

Was sind das nur für Zeiten??



Beitragvon Ke07111978 » 13.01.2019, 10:18


RedArrow hat geschrieben:Am Besten Herr Weichel einsetzen. Der schließt den Laden dann zu. Das wär ihm am liebsten. Ihr glaubt gar nicht wie gut ich den leiden kann. Könnt schon wieder platzen wenn ich an den denke. Vergrault mögliche Investoren.......... Ach ich hör jetzt auf, sonst werd ich noch gesperrt


Herr Weichel hat keine Investoren vergrault. Er hat nur - wie die FCK-Führung auch - sich viel zu lange an der Nase herumführen lassen, ohne die wirkliche Intention potentieller Investoren zu hinterfragen. Noch schlimmer: Sowohl die Stadt als auch der Verein haben lange lange versucht etwas zu vermarkten, was man so nicht vermarkten konnte, weil man der Realität nicht ins Auge geschaut hat oder - wie in der Politik leider gang und gebe - lieber gar keine Lösung angestrebt hat, als eine, die vielleicht Wasser auf die Mühlen des politischen Gegners war. Die aktuelle Situation hat den Vorteil, dass die Ernsthaftigkeit nun allen Beteiligten Akteuren endgültig klar ist oder klar wird. Das kann helfen - auch wenn es kurz nach zwölf ist - vielleicht noch eine Lösung zu finden.

Zum Notvorstand:

Die Lösung wird definitiv eine Zwischenlösung. Denn der Weg zum direkt gewählten Präsidenten mit Sitz im Beirat ist vorgezeichnet - er ist notwendig, weil es leider handelte Akteure gibt, die nicht verstehen, dass es nicht darum geht, die Macht eines Amtes auf jeden Fall auszunutzen. Sondern darum geht, diese Macht im Sinne des Vereins zu nutzen. Das ein Amtsgericht meint, eine Notvorstand sei nicht notwendig, obwohl wir jetzt fast 4 Wochen keinen Vorstand haben, zeigt eigentlich nur, dass die Macht des Aufsichtsrates mittlerweile faktisch in eine Art Geschäftsführung übergegangen ist. Das ist nicht im Sinne des Erfinders, nicht im Sinne des Amtes und auch nicht im Sinne des Vereins. Im übrigen hat Harry Layenberger auch sehr interessante Anstösse hinsichtlich der künftigen Zusammensetzung des Aufsichtsrates gegeben. Beispielsweise gibt es bei Borussia Dortmund eine ganze Reihe assoziierter Mitglieder im Aufsichtsrat, die keine Stimmrecht haben, aber dem Verein mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sowas ähnliches ist bei uns in der Satzung auch schon angelegt - man muss es nur nutzen wollen. Denn auch ehrenamtlich Hilfe kann teilweise sehr professionell sein - dass ist kein Widerspruch.



Beitragvon Oktober1973 » 13.01.2019, 11:18


Ke07111978 hat geschrieben:....

Herr Weichel hat keine Investoren vergrault. Er hat nur - wie die FCK-Führung auch - sich viel zu lange an der Nase herumführen lassen, ohne die wirkliche Intention potentieller Investoren zu hinterfragen. Noch schlimmer: Sowohl die Stadt als auch der Verein haben lange lange versucht etwas zu vermarkten, was man so nicht vermarkten konnte, weil man der Realität nicht ins Auge geschaut hat oder - wie in der Politik leider gang und gebe - lieber gar keine Lösung angestrebt hat, als eine, die vielleicht Wasser auf die Mühlen des politischen Gegners war. Die aktuelle Situation hat den Vorteil, dass die Ernsthaftigkeit nun allen Beteiligten Akteuren endgültig klar ist oder klar wird. Das kann helfen - auch wenn es kurz nach zwölf ist - vielleicht noch eine Lösung zu finden.

Zum Notvorstand:
...........
Beispielsweise gibt es bei Borussia Dortmund eine ganze Reihe assoziierter Mitglieder im Aufsichtsrat, die keine Stimmrecht haben, aber dem Verein mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sowas ähnliches ist bei uns in der Satzung auch schon angelegt - man muss es nur nutzen wollen. Denn auch ehrenamtlich Hilfe kann teilweise sehr professionell sein - dass ist kein Widerspruch.


Die Ausführungen von Ken zeigen das ganze Dilemma;
die Zeit läuft weg, und man hat das Gefühl von aussen, dass nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
Wenn man sich vorstellt , solch eine große Nummer zu retten mit den paar Leuten im Verein oder GmbH;

Kommunikation, und da ist nicht das tägliche Bulletin notwendig, findet kaum statt.
Muss schon Herr Layenberger mal ein provokantes Interview geben, dass wieder Schwung ins Thema kommt.
Es muss jeder Impuls egal woher dieser kommt, Anhörung und Bewertung finden. Da ist bestimmt auch ehrenamtlich genug Potential da.

Vielleicht wird ja nächsten Sonntag die große Lösung verkündet und wir haben uns unnötig Sorgen gemacht.

Wenn man sich auskennt, welche Sisyphusarbeit es ist institutionelle Risiko Investoren zu finden, und das in unserem engen Radius, wird es einem Angst und Bange.
Ich wünsche unseren Managern alles Glück was man dazu braucht; aber hab prinzipiell mittlerweile ein Problem mit der Formulierung "vorsichtiger Optimismus".
Hört sich an wie kontrollierte Offensive.
:wink:



Beitragvon FCK58 » 13.01.2019, 12:14


Zitat Ke
"Sowohl die Stadt als auch der Verein haben lange lange versucht etwas zu vermarkten, was man so nicht vermarkten konnte, weil man der Realität nicht ins Auge geschaut hat oder - wie in der Politik leider gang und gebe - lieber gar keine Lösung angestrebt hat, als eine, die vielleicht Wasser auf die Mühlen des politischen Gegners war. Die aktuelle Situation hat den Vorteil, dass die Ernsthaftigkeit nun allen Beteiligten Akteuren endgültig klar ist oder klar wird. Das kann helfen - auch wenn es kurz nach zwölf ist - vielleicht noch eine Lösung zu finden".


Wie wahr und das, obwohl das doch eigentlich so "einfach" ist.

Nur als Beispiel:
Nimm dir (als Stadiongesellschaft) 4000m² von deinem Mischgebiet, dazu 6 Millionen aus deinen 18, lasse dir ein Altersheim mit 100-130 Betten hinstellen, vermiete das auf 25 Jahre und du hast jedes Jahr sichere600 000€
Nimm nochmal 7000m² von deinem Grundstück und 5 Mios aus den 18, lasse dir einen Mietvertrag über 15 Jahre geben, baue einen Rewe/Edeka in Verbindung mit einem Aldi, Penny oder Lidl und du hast noch einmal 600 000 Stecken im Jahr.
Nimm noch einmal 4000m² von deinem Mischgebiet, dazu 4 Mios von deinen 18, stelle dir (in Modulen) ein Boardinghaus oder Studentenwohnungen mit 3000m² Wohnflächen hin und du hast noch einmal 350 000 Stecken im Jahr.
Macht summa summarum 1 550 000 Miete im Jahr.
Die Dinger kannst du auch beim fällig werden der Stadionhypothek locker und problemlos für 20 Mios verkaufen - oder eben umfinanzieren. Das ist eine rein kaufmännische Frage.

Da fehlt aber jetzt immer noch Asche und du hast immer noch ungefähr 120 000m² Fläche. Wie bekomme ich das denn gebacken?
Auch das ist bei der richtigen Herangehensweise kein Problem. Man muss nur wissen (und wollen) - aber da harkt es wohl ganz gewaltig.
Auf den Restflächen kannst du roundabaut mindestens 120 000m² Gebäudefläche entwickeln.Eher mehr. Das kriegst du (in Verbindung mit der Uni) innerhalb von 5 Jahren hin.
Die kosten in etwa 200 000 000€, und bringen mindestens 16 000 000 Miete im Jahr. Eher deutlich mehr. Alles sicheres Geld, abgesichert über langfristige Mietverträge und keine Stadioninvestition.
Davon brauche ich 4 800 000 Zinsen im Jahr, zahle ebensoviel an Tilgung (das ist Kapitalbildung!!!) und habe den läppischen Rest von 6,4 Mio noch übrig. Zusammen mit den 1,55 Mios aus den ersten drei deals habe ich also 8 Mio im Jahr übrig. Davon zahle ich die Zinsen für das Stadion, lege Rücklagen für die Gebäudeunterhaltung an, zahle die Verwaltungskosten, kann in den sozialen Wohnungsbau gehen, der Stadt Kindergärten (und was weiß ich noch alles) abnehmen und und und.
Darüber hinaus sind die Hütten aber auch irgendwann einmal bezahlt. Die Mieten laufen dann aber immer noch.
Wie gesagt: Es könnte alles soooo einfach sein. Wenn man weder Beamter noch Politiker wäre. :wink:

Die ersten 3 Beispiele habe ich gewählt, weil ich weiß, dass man die entsprechenden Mietverträge innerhalb von weniger als 6 Monaten abschließen könnte. Der Bedarf wurde ermittelt, die Betreiber suchen ebenfalls schon länger in KL und sich solche Kisten zum "Festpreis" hinstellen zu lassen, dass dürfte sogar einer Stadiongesellschaft gelingen. :wink:
Was die Restflächen betrifft, das sind ganz profane Projektentwicklungen. Das ist tägliches Brot. Oder glaubt ihr etwa, ein Investor macht das anders?
Und die "läppischen" 200 000 000? Keine Angst: Mit den jeweiligen Mietverträgen finanziert das sogar die Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Sparkassenverbund. Wollen wir wetten? :D

Ich habe das jetzt bewußt sehr einfach und lappidar dargestellt. Da steckt auch eine Unmenge harte Arbeit dahinter. Das darf man nicht vergessen.
Die Zahlen stimmen in etwa auch (+/- 10-15%) Im Prinzip ist aber genau das der einzig sinnvolle Weg. Auch - und gerade - für die bankrotte Stadt Kaiserslautern.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Devil's Answer » 13.01.2019, 13:23


Ke07111978 hat geschrieben:... wie in der Politik leider gang und gebe - lieber gar keine Lösung angestrebt hat, als eine, die vielleicht Wasser auf die Mühlen des politischen Gegners ...


FCK58 hat geschrieben:Wie gesagt: Es könnte alles soooo einfach sein. Wenn man weder Beamter noch Politiker wäre. :wink:


Und wie so oft und immer wieder gilt:

Politik und Vernunft schließen sich gegenseitig aus!

Schade - und am Ende wird der Verein für alles verantwortlich gemacht.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon Betze_FUX » 13.01.2019, 14:16


FCK58
Aldi neben Seniorenheim - geht
Lidl neben Studentenheim - geht
Aber Studentenheim neben Seniorenresidenz....das sehe ich kritisch :)

Aber ernst. Kann dir Lösung wirklich so einfach sein? Ich frag mich dann, warum man das nicht schon gemacht hat. Denn die sind ja auch nicht "uff de worschdsubb hergschwumme"...
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp



Beitragvon SEAN » 13.01.2019, 14:31


FCK58 hat geschrieben:Auf den Restflächen kannst du roundabaut mindestens 120 000m² Gebäudefläche entwickeln.Eher mehr. Das kriegst du (in Verbindung mit der Uni) innerhalb von 5 Jahren hin.
Die kosten in etwa 200 000 000€, und bringen mindestens 16 000 000 Miete im Jahr. Eher deutlich mehr. Alles sicheres Geld, abgesichert über langfristige Mietverträge und keine Stadioninvestition.

In Verbindung mit der Uni? Was würde Dir da vorschweben? Mietwohnungen für Studenten?
Zieht man von deinen 120.000 qm 10% für Flure oder Lagerräume ohne Mieteinnahmen ab, gäb es bei 108.000qm und Wohnungen von 40qm 2700 Wohneinheiten. Da würde eine Einheit bei 16 Mio Gesamteinnahmen im Jahr gute 5900 Euro im Jahr oder gute 490 Euro im Monat kosten.
Ich hab nie studiert und weiß auch nicht, was so gängige Mietpreise für Studentenbuden sind, und ob man in KL überhaupt so viele Einheiten bräuchte, aber wäre die Rechnung realistisch?
Was ich aber denke wäre, das die angedachten Räume für die Märkte von EDEKA LIDL und Co vielleicht sogar mehr bringen könnten. Alleine 1000 oder 1500 Studenten in unmittelbarer Nähe würde viel Umsatz bringen. Und oben auf dem Berg sind ja auch einige große Wohnblocks mit Kaufkraft.



Beitragvon steppenwolf » 13.01.2019, 15:10


Kennt denn einer von den DBB-Usern die genauen Pläne, die derzeit in der Diskussion mit potentiellen (Anker-)Investoren, Stadiongesellschaft, Stadt und FCK sind??? Ich dachte, da wären NDAs zwischen den handelnden Parteien abgeschlossen. :o
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon vhelou77 » 13.01.2019, 15:20


Immobilienwirtschaftlich gesehen sind 120.000 qm Studentenwohnheim natürlich nicht umsetzbar. Was hier gemeint ist, sind nicht nur Wohnungen sondern auch andere Einrichtungen wie Gesundheitszentren, Orthopädische Clusters, Demenzeinrichtungen, etc.. Das Areal ist wenn man es richtig angeht schon interessant. Altersheim geht hier auch super je nach Pflegestufe. Betreutes Wohnen denke ich ist hier schwieriger. Auch kommunale Einrichtungen bieten sich an.

Aber: Es hilft nur wenn die Flächen als Gesamtentwicklung mit dem Stadion in einem Paket angegangen werden. Sobald man anfängt Einzelflächen vom Stadion zu separieren wird das nichts, denn die Entwicklung kommt dem Stadionfinanzen nicht mehr zu Gute. Und ich denke alles geht nur über PPP.

Alles dies braucht allerdings Zeit. Deswegen gibt es einen anderen Weg. Man kann ein gutes Konzept entwickeln, baurechtliche Garantien schaffen und das gesamte Areal samt Stadion verkaufen im Paket. Das geht schneller allerdings ist dann die Marge niedriger. Doch man muss dann im Paket die Stadionpacht regeln. Allerdings ist als Single Tenant der Hebel des Vereins in der Privatwirtschaft doch stärker.

Es gibt viel viele Szenarios und Wege. Das Problem ist Zeit.



Beitragvon steppenwolf » 13.01.2019, 15:25


vhelou77 hat geschrieben:Es gibt viel viele Szenarios und Wege. Das Problem ist Zeit.


Und diese will man sich mit der Zwischenfinanzierung erkaufen, was ich als durchaus legitim erachte.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon wernerg1958 » 13.01.2019, 15:30


Ja meine Herrn dieses Bauzeniario hatte ich schon lange beschrieben! Ein Investor für das Betzegelände und das FWS muss nicht zwangsläufig Interesse haben den FCK in dem Stadion spielen lassen zu wollen, weil er andere Pläne hat.FCK58 beschreibt das noch genauer und mit Zahlen was ich vor längerem hier im Forum geschrieben habe. Und vielleicht ist dass der Knackpunkt gewesen welcher die Beendigung der Gespräche von Investor und Stadt herbei geführt hat. Nicht die Schuld von Herr Weichel weil Gegner des FCK sondern vielleicht ehr die Schuld von Herrn Weichel weil er zum FCK stand und natürlich auch sein Stadtrat in Mehrheit. Am Ende aber alles Spekulation, aber durchaus möglich.



Beitragvon vhelou77 » 13.01.2019, 16:40


Wir versuchen doch nur eventuelle Wege zu skizzieren. Im übrigen wurden diese Wege bereits vor Jahren von jemanden dem Verein vorgestellt, ohne finanzielle Absichten. Es ist vollkommen egal wer was wann vorschlägt, es zählt nur das es jemand umsetzt. Und zwar so umsetzt das es das Beste für den Verein darstellt.

Zum Thema Zwischenfinanzierung habe ich mich ja noch nicht geäußert. Ich sehe das wirklich zwiegespalten. Eine Insolvenz vernichtet vorhandene Werte, eine Zwischenfinanzierung durch eventuelle Investoren macht abhängig, und Zwischenfinanzierungen durch Bankenkonsortien sind wahrscheinlich teuer und mit einer Teilverpfändung von Eigentums Anteilen verbunden. Ich kann ohne das ich genaue Fakten kenne gar nicht sinnvoll Stellung zu nehmen. Ich kenne die Details nicht ... ich denke niemand kennt diese vollumfänglich.

Richtig ist das es eben einer geregelten Umstrukturierung bedarf. Ob diese in der 3. Liga anfängt oder eben ein totaler Neuanfang ist das kann nur eine detaillierte Analyse beantworten. Der Aktionsplan ist klar wie man da hinkommt. Ich hoffe nur der Vorstand arbeitet diesen ab. Die Uhr tickt ....



Beitragvon Mac41 » 13.01.2019, 16:41


So langsam kommt die Diskussion in die richtige Reihenfolge.
Die Stadionfrage ist einfach überbewertet, der FCK eigentlich nur Beifang.
Wahrscheinlich lässt sich das Stadion samt Gelände einfacher ohne FCK verwerten, wenn man bereit ist über den Schatten zu springen und die Existenz des Bundesligisten FCK nicht notwendig e Bedingung des Konzeptes ist.
Eine Übernahme der Stadiongesellschaft durch einen Investor macht bei entsprechendem Konzept durchaus Sinn, kommunale oder Landeszuschüsse, Mietgarantien usw. sind denkbar, beispielsweise für F&E Institute im Uniumfeld mit entsprechender Infrastruktur. Ja und da sind 60 Millionen langfristiger Kredit auch kein Problem.
Der FCK hat sich dabei selbst durch sport- und wirtschaftlichen Niedergang aus dem Spiel genommen.
Hasta la Victoria - siempre!



Beitragvon steppenwolf » 13.01.2019, 16:54


@Mac41, du scheinst die Details, die aktuell verhandelt werden ja genau zu kennen. Wer ist der Maulwurf?! :o
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon FCK58 » 13.01.2019, 17:02


@Sean
Reite dich nicht mit den Studentenwohnungen fest. Da baust du halt mal 3000m² weil du a) den Bedarf hast" und b)schnelles Geld" brauchst.
Auch die Märkte sehe ich nur wegen der kurzfristig erzielbaren Kohle.
Mit dem Altersheim ist das schon etwas anderes. Da ist der Bedarf von einem Betreiber (mit 21 weiteren Häusern) bereits ermittelt. Die besitzen u.a. auch eine Hotelbetriebsgesellschaft mit 4 oder 5 erstklassigen Häusern, ein Bauunternehmen mit 800 gewerblichen Mitarbeitern und diversen anderen Dienstleistungsunternehmen rund um die Immobilie. Insgesamt macht das dann rund 3000 fest angestellte Mitarbeiter.
"In Verbindung mit der Uni" sind auch keine Studentenwohnungen gemeint. Da denke ich z.B eher an Startups oder ähnlichem. Also Uniabsolventen, welche unmittelbar nach dem Studium Ideen umsetzen wollen.
Fördermittel bekommen die übrigens auch.
Darüber hinaus bindest du sofort Unternehmer an KL, welche vielleicht mit 5 Arbeitsplätzen anfangen, nach 5 Jahren vielleicht aber 50 Mitarbeiter benötigen. Selbstverständlich brauchen die dann auch wieder andere Gewerbeflächen, zahlen mehr Gewerbesteuer, mehr Einkommenssteueranteile für die Gemeinde, die Kaufkraft steigt, der örtliche Maler, Einzelhändler oder Zimmermann verdient mehr...
Es sind da auch Firmen gemeint, die bereits jetzt mit der Uni zusammenarbeiten und denen man sinnvolle
Möglichkeiten zur Realisation geben muss.
All das bringt nicht nur kurz- und mittelfristig Geld, damit kann eine Stadt wie Kaiserslautern durchaus auch einen gewaltigen Schritt in Richtung Zukunft gehen. KL ist schon lange im Wandel. Weg von der Produktion und hin, Richtung Forschung und Dienstleistung und das weiß man auch bei der Stadt. Das man aber trotzdem darauf verzichtet, die Chancen, welche man mit diesem Gelände und der Uni hat auch selbst zu nutzen und dafür Investoren kräftig verdienen lassn will, dass erschließt sich mir wirklich nicht. Nach diesen Chancen würden sich andere Städte alle 10 Finger schlecken.
@Sean
Flure und Lagerräume werden übrigens auch mitgemietet. Die fließen bei der Kalkulation in die Kaltmiete pro m² Nettomietfläche mit ein.

@vhelou
Wenn heute jemand ein Seniorenwohnheim baut, dann sind da auch immer 20-30 betreute Wohnungen dabei. Es sei denn, das Grundstück gibt das vom Baurecht nicht her.

@Werner
Bei meinem Szenario wird das FWS nicht angetastet. Man erwirtschaftet das Geld für Zins, Tilgung und Unterhalt, kann es dem FCK auf Jahre zu einem symbolischen Euro geben und nach einem Aufstieg in Liga 2 (für den Verein) verträgliche Mieten verlangen.
Politisch verkaufen kannst du das übrigens auch. Die Gelder werden mit den ehemaligen FCK-Flächen erwirtschaftet und die Stadt profitiert schon relativ kurzfrist. Und zwar enorm.
Zuletzt geändert von FCK58 am 13.01.2019, 18:11, insgesamt 1-mal geändert.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon FCK58 » 13.01.2019, 17:40


Betze_FUX hat geschrieben:FCK58
Aldi neben Seniorenheim - geht
Lidl neben Studentenheim - geht
Aber Studentenheim neben Seniorenresidenz....das sehe ich kritisch :)

Aber ernst. Kann dir Lösung wirklich so einfach sein? Ich frag mich dann, warum man das nicht schon gemacht hat. Denn die sind ja auch nicht "uff de worschdsubb hergschwumme"...


Doch und das gleich 2 mal.
Einmal wegen der Lösung und das andere mal weje de Worschtsupp. :wink:
Beamte und Politiker sind eben Beamte und Politiker.
Für einen echten Projektentwickler ist das wirklich kein Problem. Das System ist immer gleich. Du musst dir nur die richtigen Leute "zukaufen", die genau das können, was du nicht kannst. Hier wäre das z.B eine erfahrener Projektentwickler, ein Controller und ein erfahrener Bauingenieur aus dem Gewerbebereich, der auch mit "richtigen "Ausschreibungen kann. Damit sind nicht die städtischen Hansekn aus der Bauverwaltung gemeint, bei denen jedes Projekt im Endeffekt 30% teurer wird. :wink:
Noch 2 oder 3 weitere Angestellte für das Büro - und das war´s.
Zuletzt geändert von FCK58 am 13.01.2019, 18:19, insgesamt 2-mal geändert.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon vhelou77 » 13.01.2019, 18:12


FCK58 hat geschrieben:@Sean
Reite dich nicht mit den Studentenwohnungen fest. Da baust du halt mal 3000m² weil du a) den Bedarf hast" und b)schnelles Geld" brauchst.
Auch die Märkte sehe ich nur wegen der kurzfristig erzielbaren Kohle.
Mit dem Altersheim ist das schon etwas anderes. Da ist der Bedarf von einem Betreiber (mit 21 weiteren Häusern) bereits ermittelt. Die besitzen u.a. auch eine Hotelbetriebsgesellschaft mit 4 oder 5 erstklassigen Häusern, ein Bauunternehmen mit 800 gewerblichen Mitarbeitern und diversen anderen Dienstleistungsunternehmen rund um die Immobilie. Insgesamt macht das dann rund 3000 fest angestellte Mitarbeiter.
"In Verbindung mit der Uni" sind auch keine Studentenwohnungen gemeint. Da denke ich z.B eher an Startups oder ähnlichem. Also Uniabsolventen, welche unmittelbar nach dem Studium Ideen umsetzen wollen.
Fördermittel bekommen die übrigens auch.
Darüber hinaus bindest du sofort Unternehmer an KL, welche vielleicht mit 5 Arbeitsplätzen anfangen, nach 5 Jahren vielleicht aber 50 Mitarbeiter benötigen. Selbstverständlich brauchen die dann auch wieder andere Gewerbeflächen, zahlen mehr Gewerbesteuer, mehr Einkommenssteueranteile für die Gemeinde, die Kaufkraft steigt, der örtliche Maler, Einzelhändler oder Zimmermann verdient mehr...
Es sind da auch Firmen gemeint, die bereits jetzt mit der Uni zusammenarbeiten und denen man sinnvolle
Möglichkeiten zur Realisation geben muss.
All das bringt nicht nur kurz- und mittelfristig Geld, damit kann eine Stadt wie Kaiserslautern durchaus auch einen gewaltigen Schritt in Richtung Zukunft gehen. KL ist schon lange im Wandel. Weg von der Produktion und hin, Richtung Forschung und Dienstleistung und das weiß man auch bei der Stadt. Das man aber trotzdem darauf verzichtet, die Chancen, welche man mit diesem Gelände und der Uni hat auch selbst zu nutzen und dafür Investoren kräftig verdienen lassn will, dass erschließt sich mir wirklich nicht. Nach diesen Chancen würden sich andere Städte alle 10 Finger schlecken.
@Sean
Flure und Lagerräume werden übrigens auch mitgemietet. Die fließen bei der Kalkulation in die Kaltmiete pro m² Nettomietfläche mit ein.

@vhelou
Wenn heute jemand ein Seniorenwohnheim baut, dann sind da auch immer 20-30 betreute Wohnungen dabei. Es sei denn, das Grundstück gibt das vom Baurecht nicht her.


Erst einmal Danke für deine guten Beiträge. Diese helfen auch mit diese Diskussion weiter zu führen und meine Ideen zu hinterfragen. Ja ich stimme dir zu das das betreute Wohnen die cash Cow des Alternheimbetriebes ist. Allerdings ist beim betreuten Wohnen das Thema Familiennähe ein großes. Mit gehobenen Pflegestufen belegen Studien das Familien Ihre Angehörigen auch in abgelegene oder weiter entfernte Regionen bringen. Betreutes Wohnne hat also einen regionalen Markt und dieser ist beschränkt in Größe ... aber ohne Frage vorhanden.

Ich denke allerdings das wir hier im Forum die Entwicklungs Due Dilligebce nur schwierig durchgeführt werden kann. Auch bin ich nicht lokal so dass Ihr sicher den Markt aus dem Bauch besser bewerten könnt. Ich habe vor ein paar Jahren ein grobes Konzept durchgespielt, welches auf einer Mehrzweckhalle, einem orthopädischen Leuchtturm Konzept (siehe Heidelberg), Ärztehaus, studentischen Wohnen / Mirkowohnen, Reha und eben Einkaufsmöglichkeiten (eher edeka, Lidl, ...) basiert war. Auch wurden Büroflächen eingearbeitet aber ausschließlich zur kommunalen Nutzung da der Mietzins der privaten Industry sehr beschränkt war.

ABER: In der Umsetzung gibt es nur entweder nen PPP oder nen Verkauf unter Auflagen. Dafür muss man aber ein Konzept geprüft, studiert, belegt und als baurechtlich durchführbar gestaltet haben. Das ist eben noch nicht passiert. Es findet sich auf jeden Fall ein Investor wenn ein Modell bewiesen wurde welches wirtschaftlich ist. Aber mal wieder ... Zeit fehlt!



Beitragvon DerRealist » 14.01.2019, 09:06


Ich frage mich ernsthaft, wo da der "Optimismus" herkommt, dass der Bedarf für solche Anlagen auf dem Betzenberg für die Stadt KL vorhanden ist? Gibts da Zahlen, was den Zuzug und Entwicklung Lauterns angeht? Bevölkerungszuwachs usw.?
Man darf nicht vergessen, KL hat eine große Baustelle für die nächsten Jahrzehnte und die heißt Pfaff-Gelände. Auch hier wird dann entwickelt. Investiert. Gewohnt, Gearbeitet, Gelebt.
Es entsteht rechter Hand Richtung Einsiedlerhof auf dem ehem. Bahngelände ebenfalls ein großes Wohngebiet, mit Einkaufsmöglichkeiten usw.
Die Entwicklung der Stadt kann keiner voraussagen. Früher reine Arbeiterstadt, jetzt durch die Uni seit 40 Jahren mit Fraunhofer, Max-Planck, IT etc. ein gewisser Wandel. Nur wohin?
Habe nicht den Eindruck, dass auf dem Studentenmarkt ein Bedarf an Wohnungen ist. Vielmehr wurden in Richtung Uni erst relativ neue Wohnheime gebaut. Der Mietmarkt ist stabil unten und die Studentenforen quillen nicht über vor Gesuchen, was Wohnungen angeht. Das nur als Beispiel. Man muss ja auch mal sehen, was und wieviel an Bedarf überhaupt da ist, bevor man ein Riesengebiet mit Inhalten zupflastert.



Beitragvon DerRealist » 14.01.2019, 09:21


Ach und nochwas.
Am Samstag machte die Reihe "Mallorcaparty Pfalz goes Apréz Ski" Station im FWS Halle Nord. Ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Aber seis drum. Der Laden war gut gefüllt. Wurde sehr gut angenommen. Viele kamen mit dem Zug aus der Vorderpfalz.
Vereinzelte Stände hatten offen, es gab auch die Betze-Pizza, u.a.. Live Musik.

Vom ganzen Ablauf für Veranstaltungen eignet sich die Halle Nord in meinen Augen extrem gut.



Beitragvon FCK58 » 14.01.2019, 10:22


@Realist
Mit zukünftigen Einwohnerzahlen spekuliert die Wirtschaft nicht. Die interessiert ausschließlich das "hier und heute".
Für die Altenheimgeschichten gibt es eine Bedarfsanalyse eines großen Betreibers. Also passt´s.
Die Einzelhändler rechnen anders: Die gehen von einem durchschnittlichen Verbrauch "pro Kopf und Jahr" aus. Sie multiplizieren den mit den Einwohnerzahlen im unmittelbaren Einzugsbereich und nehmen davon den Prozentsatz, welchen sie sich vom Gesamtumsatz erwarten. Geht das Ergebnis Konform mit ihren benötigten Umsätzen, schließen sie ab. Wenn nicht, dann war´s das halt. Hier passt´s aber.
80 oder 100 Apartements á ca. 30 oder 35m² sollten in KL durchaus an den Mann/ die Frau zu bringen sein. In KL leben immerhin rund 100 000 Menschen und von denen haust keiner auf Bäumen.
Der Rest ist zwar harte Arbeit, aber es geht. Ich behaupte nun mal in einem Zeitraum von 5 Jahren. Und wenn du mich fragst "warum"? Dann gibt das eine einfache Antwort: Das sind Erfahrungswerte
Und mit Verlaub: Es wird immer und überall Konkurrenz geben. Das interessiert aber nicht denn wenn du wartest, bis die verschwunden ist, dann wartest du noch in hundert Jahren. Zudem belebt Konkurrenz das Geschäft. Wem das eine nicht passt, der wechselt halt zum anderen - und umgekehrt.
Zudem kannst du davon ausgehen, dass es dort auch massive Kontaminationen gibt. Alleine für die Klärung der Zustände, den Beschluss über die Art und Weise der Sanierung und die Sanierung kannnst du locker 3 Jahre rechnen.
Und auch das sind Erfahrungswerte. In Frankfurt hatten wir sogar 10 Jahre gebraucht. Das Grundstück war eine ehemalige Gerberei, mit Chrom3 verseucht (nicht Chrom 6) und Eigentümer war sogar das Bistum Limburg.
Und welche Variante wurde letztendlich gewählt? Die von uns von Anfang an vorgeschlagene Variante war´s. :wink:
Zuletzt geändert von FCK58 am 14.01.2019, 10:59, insgesamt 2-mal geändert.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon DerRealist » 14.01.2019, 10:28


Das ist mir schon klar, was die Konkurrenz angeht.
Nur hilfts einer Stadt mit Leerstand und oftmals maßloser Überschätzung auch nicht wirklich weiter, wenn bspw. Wohnraum produziert wird, wenn der Bedarf für diese Größendimension nicht da ist.
Wer weiß was in 100 Jahren ist.
Wenn Wiesbaden, Frankfurt, Mainz zu einer Metropole zusammengewachsen sind, samt astronomischen Mieten, dann bekommen vielleicht Städte wie KL für die Arbeitnehmer als Wohnstatt eine gewisse Bedeutung, aufgrund der noch besonnenen Preise. Wird eben gependelt.



Beitragvon FCK58 » 14.01.2019, 10:54


Das ist so auch nicht ganz richtig.
Als Stadt ohne ausreichend Arbeitsplätze (wie KL) schaffst du dir den Bedarf an Wohnraum ausschließlich selber. Du brauchst Arbeitsplätze, dann kommt der Wohnraumbedarf von alleine.
Im Raum LU/FT sieht das z.B. ganz anders aus. Die haben (mehr oder weniger) ausreichend Arbeitsplätze. Wenn dann noch ein Riese wie Amazon mit 2000 neuen Mitarbeitern kommt, fehlen dir direkt noch einmal 1000 Wohnungen mehr. Das Ergebnis siehst du gerade: Spätestens in 2 Jahren wird die Kaltmiete hier bei mindestens 10€/m² liegen. Teilweise sind sie heute schon deutlich drüber. Vor 5 Jahren lagen sie noch irgendwo zwischen 5,50 und maximal 6,50.
Gehst du dann in einen Raum wie "Rhein-Main", in welchen jedes Jahr 250 000 Menschen hineinströmen wollen, dann ist die Kacke halt am dampfen.
In jedem Fall sind es aber die vorhandenen oder fehlenden Arbeitsplätze, die für den Wohnraumbedarf verantwortlich sind und genau da muss KL eben die Hebel ansetzen. Und zwar massiv und gezielt. Warten, bis wer kommt, dass zählt nicht. Und damit wären wir wieder beim Thema.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon DerRealist » 14.01.2019, 11:02


FCK58 hat geschrieben:In jedem Fall sind es aber die vorhandenen oder fehlenden Arbeitsplätze, die für den Wohnraumbedarf verantwortlich sind und genau da muss KL eben die Hebel ansetzen. Und zwar massiv und gezielt. Warten, bis wer kommt, dass zählt nicht. Und damit wären wir wieder beim Thema.


Und wo siehst du die kommenden Arbeitsplätze in Lautern, die den womöglich reichhaltigen Wohnraum auf dem Betzenberg rechtfertigen/füllen?



Beitragvon FCK58 » 14.01.2019, 11:13


Da gibt es zwei Ansätze und beide stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Uni.
1. Dienstleistungen, Forschung und auch Produktion von außerhalb holen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Uni und z.B. dem Fraunhofer Institut stehen.
2. Startups von Studenten, die unmittelbar nach dem Studium eigene Ideen umsetzen wollen.
Gehst du da gezielt ran und schaffst die erforderlichen Voraussetzungen, dann wird´s auch was mit den Arbeitsplätzen. Den gerade die sind oft noch Jahre asuf die Zusammenarbeit mit der Uni angewiesen.
Und glaube mir: So etwas spricht sich unter denjenigen, die solche Flächen benötigen sehr schnell herum.
Sonstige Produktion von außen holen? Wenn einer will, ja gerne. Ansonsten ist das aber eine ziemlich brotlose Angelegenheit. Im Zeitalter der Globalisierung ist das schon lange Geschichte. Opel und Co lassen grüßen.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Betze_FUX » 14.01.2019, 12:17


die Idee sind ja alle ganz nett. Aber wenn ich mal rumgucke WO die ganzen Aldis, Lidls etc sind, dann sind die meist (also zumindest die neuen) nicht MITTEN in der Stadt. Zum einen gibt es da oft eine Infrastruktur mit mehreren Märkten, zum anderen hat das ja auch logistische Gründe z.B. für die Anlieferung der Ware. Da ist eine Stelle am Ortsrand einfach besser weil die LKWs nicht durch die Stadt müssen. und das in Zeiten von Feinstaub und Stickoxiden....
"In Kaiserslautern immer auf die übertriebene Erwartungshaltung zu verweisen, ist vollkommener Quatsch. Ich vermisse es, dass man die Fans als Faktor begreift, mit dem Erfolg zu schaffen ist." - Kalli Feldkamp




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