Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon sifal36 » 29.12.2018, 20:39


BeppoHofeditz hat geschrieben:wernerg1958 trifft mit seinen letzten posts ins Schwarze.
Nun ist der feine Herr Littig auch wieder fein raus.
Nach der Verpflichtung des feinen Herrn Bader und des neuen Für-Immer-Maximal-Drittliga-Trainers habe ich dem feinen Herrn Banf meine Mitgliedschafts-Kündigung geschickt. Auch wenn sie wohl an Herrn Keßler zu richten gewesen wäre. Dieser jedoch ist ein Ehrenmann. Anders Herr Banf, der eben doch (einer) der Totengräber des Clubs ist - „Sterben auf Raten“, genau mit ihm!
Am Ende sind die feinen Herrn mit allem fein raus. Will sagen: Persönliche Verantwortung 100%, persönliche Haftung 0% - das alter Manager-Prinzip.
Es ist -mit diesem Personal- nun leider ans bittere Ende gekommen, eine Frage der letzten Stunden im Leben eines einst so stolzen FCK.


Oh Wernerg1958 es ist sehr schade und ich kann mich etwas in Deine Lage versetzen, denn meine Mitgliedschaft ist nun nach 3 Wochen auch Schriftverkehr bestätigt und ich habe meinen Ausweis auch ordnungsgemäß nach 32 Jahre Mitgliedschaft abgegeben. Es kotzt mich auch einfach an mit zuerleben wie unser Tiefgang im März enden wird. Du hattest stets eine gute erkennbare Kritik geübt und ich kann Dich verstehen. Was diese Typen da veranstalten ist einfach unmöglich und denken noch sie sind Experten, nun habe ich noch Hoffnung, dass die Aktion mit einem Notvorstand bald gelingen muss und die anstehende Insolvenz so abgewickelt wird, dass die Basis für einen Neuanfang nicht abhanden kommt. Nun dann hängen wir bald den Trauerflor an unsere stolze FCK Flagge.



Beitragvon Määnzer » 29.12.2018, 20:54


@58er

Personal gibt es ja nicht mehr im e.V., die sind ja jetzt alle bei der GmbH. Trotzdem hast Du natürlich Recht und es war Mist was ich geschrieben habe. An Versicherungen und die Abgaben an den Verband habe ich gar nicht gedacht.

Mir kamen nur die Beträge in den Sinn, da die identsich sind und ich hatte kurz Hoffnung, es hat sich da oben jemand was dabei gedacht. Warum der Verein überhaupt die 2,5 Millionen Anleihenschulden bekommen hat, ist mir eh rätselhaft.

Wie so einiges da oben!
Nicht alle Määnzer sind Deppen ! Bild



Beitragvon Saarpfalz » 30.12.2018, 10:02


zille hat geschrieben:Und ja: wir sind natürlich ein Erstligaverein, macht Euch doch nicht klein. Was wir dringend benötigen, ist eine Gallions-Figur, die die derzeit herrschende Schockstarre löst.


Genau diese Erwartungshaltung macht den Verein schon seit Jahren KAPUTT!!! :x
Mit immer mehr Schulden und Risiko versuchen oben dran zu bleiben. Koste es was es wolle! Man hätte sich lieber mal als gesunder 2.Liga Verein etabliert anstatt immer mehr Geld auszugeben das man nicht hatte. Nun ist der Käse gegessen.

Das Wort 1.Liga sollte man die nächsten Jahre lieber mal nicht mehr in den Mund nehmen!

Man spielt in der 3.Liga gegen den Abstieg (schau auf die Tabelle) und ist im Kopf schon in der 1.Liga. Realität versus Wunschdenken :nachdenklich:



Beitragvon Nahetal-Teufel » 30.12.2018, 10:44


Saarpfalz hat geschrieben:Man hätte sich lieber mal als gesunder 2.Liga Verein etabliert anstatt immer mehr Geld auszugeben das man nicht hatte.


Der Gedanke klingt ja löblich, aber die Frage ist, wäre das überhaupt möglich gewesen?

Mit den ganzen "fixen" Ausgaben für Stadion, NLZ, Personalkosten, Spielbetrieb usw. wäre es doch kaum möglich sich in der 2. Liga zu gesunden/etablieren.

Nicht umsonst sagte Klatt (und das nehm ich ihm ab), dass es auf Dauer für uns nur Bundesliga oder Regionalliga/Oberliga gibt.

Zumindest mit der aktuellen Vertragslage bezüglich des Stadions.



Beitragvon vhelou77 » 30.12.2018, 11:25


Zum Thema Verein der 1. Liga oder der 3. Liga muss man glaube ich auch differenzierte Meinungen akzeptieren. Wir sind ein Verein der in die erste Liga gehört, ein Urgestein der Bundesliga. Unser Name klingt in jedem Land in dem ich arbeite noch groß und ist bekannt.

Allerdings sind wir von der Einnahmen Seite her ein Verein der 3. Liga und müssen so agieren und wirtschaften. Dies fängt eben auch dabei an das wir Mitglieder einspringen müssen und Dinge die sonst Hauptverantwortlich bearbeitet wurden, wieder ehrenamtlich wie unter Norbert Thinnes getan werden. Wir müssen der 3. Liga angemessen wirtschaften.

Aber wisst Ihr es gibt viele Ideen, viele Modelle, viele Ansätze. Das frustrierende ist diese werden nicht angehört. Ich schreibe meine Meinung im Forum, weil man sonst sich als jemand der helfen kann und will (ohne Namen, ohne Titel, ohne Vergütung) einfach nicht mal den Zugang zum Verein findet.

Wann merken die Herren endlich das es ganz viele Qualifikationen in unserer Fanbasis gibt die auf allen Ebenen freiwillig und ehrenamtlich helfen können und wollen. So wie man es in einem 3. Liga Verein eben tut damit man anständig wirtschaften kann. Das ist doch das währe Potential in unserer Fanbasis; nicht die Euro die nun Anteile oder früher Anleihen kaufen sollten.



Beitragvon Ke07111978 » 30.12.2018, 11:43


Wir haben doch einen Vorstand. Kessler ist genau der richtige Mann dafür. Durch sein wiedereinsetzen wäre das Thema doch erledigt. Nein - erledigt wäre natürlich gar nichts, weil der Aufsichtsrat eben schlicht nicht das macht, was im Sinne des Vereins ist. Statt den Vorstand bei der Durchsetzung seiner Rechte und Pflichten zu unterstützen (wohlgemerkt seinen gesetzlichen), statt eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen e.V. und Kapitalgesellschaft zu etablieren, versucht er den Vorstand des e.V. freizustellen. Zur Zeit kann der e.V. nichtmal eine Überweisung tätigen...

Zum Glück ist diesmal auch das Abstimmungsergebniss öffentlich geworden, so dass jeder weis, wo die faulen Eier im Aufsichtsrat sitzen. Ich denke das es jetzt in der Folge zu folgenden Ereignissen kommen wird:

Notvorstand wird eingesetzt.

Außerordentliche Mitgliederversammlung.

Satzungsänderung zur direkten Wahl des Vereinsvorstand.

Zusätzlicher Sitz des Vorstand des e.V. Im Beirat der Kapitalgesellschaft (soweit dies das Finanzamt zulässt).

Klarstellung der gesetzlichen Einsicht- und Eingriffsrechte des e.V. in seine Tochtergesellschaften durch entsprechende Satzungsänderung.

Neubesetzung der Geschäfstsführerposten in den Tochtergesellschaften, falls diese weiterhin nicht bereit sind ihren gesetzlichen (und dann auch satzungsmässigen) Pflichten nachzukommen.

Einvernehmliche Regelung des zukünftigen Dienstleistungsvertrag zwischen e.V. und Kapitalgesellschaft. Das ist fast fahrlässig, dass dieser nicht vor der Ausgliederung ausgefertigt wurde und ein gravierendes Versäumnis des damaligen Vorstand des e.V. (Also Herrn Klatt) sowie des Aufsichtsrat (der hätte in dieser Situation die Interessen des e.V. wahren müssen).

Realistische Bewertung des Status Quo der Investorenanspreche durch den e.V. und daraus abgeleitet Beurteilung der Handlungsoptionen: 1. Realistische Chance das ein Investor gefunden wird; 2. Vorbereitung eines (Plan-) Insolvenzszenarios; 3. Einwerbung einer Zwischenfinanzierung.

1 und 2 müssen parallel vorangetrieben werden. Für 1. ist eine klare Regelung wie oben skizziert absolute Voraussetzung - denn keiner investiert, wenn die Befugnisse nicht klar geregelt sind. Und Geschäftsführer die ihren gesetzlichen Pflichten nicht nachkommen sind alles andere als gut für einen Investorenprozess. Aufsichtsrat und Geschäftsführung haben sich hier komplett verrannt.

Ob Investorengelder besser nach oder im Rahmen eines Insolvenzszenarios eingesetzt werden, hängt auch davon ab, wie flexibel sich die Stadt im Rahmen der Verhandlungen zeigt. Wenn sie meint, sie fährt mit einer Insolvenz besser, dann ist das halt so. Ich rate vorher zu einer Besichtigung des Nürnburgring und des dortigen Freizeitpark, der vor sich hingammelt. Die Leerstandstskosten sind signifikant- aber wer nicht hören will muss fühlen. Die Anleihegläubiger zumindest die Fans, die im Rahmen der Insolvenz verzichten, können sich am „neuen“ FCK beteiligen - die Aktien bekommen sie gegen Vorlage ihrer entwerteten Urkunden entsprechend geschenkt.

Eine Zwischenfinanzierung ist keine Lösung - sondern der endgültige Todesstoß für den Verein. Eine Darlehen zu 15Prozent von unserem freundlichen Kredithai der Bodenseebank gegen Verpfändung aller Vermögensgegenstände, die so verfügbar sind, kommt der Umarmung durch den Todesengel gleich - und das ist insbesondere dem Teufel noch nie gut bekommen. Warum das durch die Geschäftsführung der Kapitalgesellschaft überhaupt verfolgt wird, ist mit schleierhaft - und wurde auch auf der JHV ja nicht ausreichend beantwortet.

Ich werde mit Valentin anfangen ein entsprechendes Sanierungskonzept zu schreiben. Wer mithelfen will ist eingeladen. Soweit ich weis kümmern sich Vereinsmitglieder darum, dass wieder eine bessere Integration von Kompetenzen innerhalb der Mitglieder in den Verein erfolgt - denn wir müssen das Ehrenamt oder schlicht die freiwillige Hilfe der Fans und Mitglieder wieder vielmehr in den Vordergrund stellen. Es gibt soviele tolle Leute im Verein, die sich gerne mehr einbringen wollen - es ist eine Todsünde und ein Teil des Problems, dass dies zur Zeit nicht passiert.



Beitragvon wernerg1958 » 30.12.2018, 11:49


@vhelou77, das ist der richtige Ansatz, dazu müßte aber der Verein und die GmbH dies wollen, wenn der Verein ja sagt, sagt die GmbH nein, und oder die Stadt wobei die auf kostenfrei Unterstützung in Sache FWS noch am ehesten bereit wäre denke ich. Wir Fans habe ich behaupte zu 90% Liga 3 angenommen und kommen damit klar, natürlich mit der Hoffnung auch wieder in Liga 2 oder 1 zukommen. Und wir Fans und Mitglieder sind auch nicht das "schwere Umfeld ". Unsere "Führung" macht uns zum schweren Umfeld weil es seid Jahren von da nur Lügen, Beschiss, Gemauschel und keinerlei Transparenz gibt. Wir sollen die Kohle bringen und das Maul halten. Wir die achso tollen Supermanager sind euch hochhaus überlegen. Nein meine Herrn in den Reihen der Fans und Mitglieder sind genauso gute wenn nicht bessere Manager. Jetzt ist die letzte Gilde der Hauptamtlichen Vorstände am Ruder und hier scheind mir all das was schon immer nicht gut war noch schlimmer zusein als je zuvor. Ich behaupte die haben nix garnichts was den FCK helfen kann in der Hand, sie bereiten ihren Abgang vor um halbwegs nach Außen zum Ende der Saison gut dazustehen. Der nächste Knall nach Silvester wird die Nichterteilung der Lizenz fürs Spieljahr 19/20 sein.
Und dies reißt den EV und die GmbH in den Abgrund. Es ist keiner da der nur eine der vier Säulen mit Kapital füllen wird, bei dem was da aktuell gemanagt wird!
@Ken Recht hast Du, gerne bring ich mich ein im Rahmen meiner Möglichkeiten, die Zeit drängt massiv es ist schon nach Zwölf! Guten Rutsch!



Beitragvon Zeus » 30.12.2018, 12:18


@Määnzer
Wie kommen Sie zu Mitgliedsbeiträge in Höhe von 2,5 Millionen? Der Verein hatte, nach letzten Angaben, noch 18088 Mitglieder. Würden sämtliche Mitglieder den vollen Beitrag von 96€ im Jahr zahlen käme man auf rund 1736500 Millionen. Dabei ist aber noch zu berücksichtigen, dass Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner usw... nur den halben Beitrag zahlen; also 48€ im Jahr. Ich schätze, dass die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträge unter 1,5 Millionen liegen.



Beitragvon zille » 30.12.2018, 12:36


Ke 0711978, völlig richtig: was unseren Verein so stark und liebenswert gemacht hat, waren die zahlreichen Initiativen der Ehrenamtlichen. Diesen Schatz müssen wir uns bewahren und er wird uns auch wieder nach oben führen, weil all die seelenlosen Investmentvereine so etwas nicht besitzen. Aber auch Otto Rehagel sagt, der Fußball hat sich verändert, ist professioneller geworden. Insofern benötigen wir schon Top-Führungskräfte, die dann auch bezahlt werden müssen, die für uns als Nicht-Glamour-Verein aber schwierig zu finden sind. Aber Deine Initiative ist die einzige Chance und wir werden alle mitarbeiten, um diese zu unterstützen. Ich denke aber wie gesagt, um diesen Konsens auf breitere Füße zu stellen, benötigen wir eine Gallions-Figur, die den gesamten FCK auf diesen Weg mitnimmt.



Beitragvon steppenwolf » 30.12.2018, 13:18


@zille, lass‘ mich raten, der einzige, der uns aus der misslichen Situation noch retten kann, ist Sforza, richtig?! :D

So löblich das ehrenamtliche Engagement einiger Mitglieder auch sein mag, so frage ich mich, ob wir damit nicht die Handlungen der Verantwortlichen torpedieren?! Aber vielleicht ist das ja gerade Sinn und Zweck dieserer Aktionen - alles muss raus: Banf, Bader Notzon, ... Es lebe der Verein, es lebe die Tradition, ...
möge die Meuterei endlich beginnen ...

Ich für meinen Teil kann dazu nur sagen: Gute Nacht, FCK - R.I.P.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon Troglauer » 30.12.2018, 13:27


vhelou77 hat geschrieben:Zum Thema Verein der 1. Liga oder der 3. Liga muss man glaube ich auch differenzierte Meinungen akzeptieren. Wir sind ein Verein der in die erste Liga gehört, ein Urgestein der Bundesliga. Unser Name klingt in jedem Land in dem ich arbeite noch groß und ist bekannt...


Um vielleicht mal wieder etwas Realismus in die Diskussion zu bringen. In die 1. Bundesliga gehört man nur aufgrund sportlicher Leistung und nicht qua Glorie. Von bundesligareifer, sportlicher Leistung ist der FCK inzwischen Lichtjahre entfernt. Selbst Mannschaften wie H96, der VFB oder Köln haben es inzwischen schwer, sich dauerhaft in der BuLi zu etablieren und dort herrschen wesentlich bessere Voraussetzungen.

Der FCK muss so aufgestellt sein, dass er wirtschaftlich in der 2. oder 3. Liga dauerhaft überleben kann und darauf muss sich auch das gesamte Umfeld mental einstellen. Alles andere ist Traumtänzerei. Wer unterklassigen Fußball als Zumutung empfindet, der wird dauerhaft keine Freude am FCK finden. Punkt.

Der FCK steht unmittelbar vor dem wirtschaftlichen und sportlichen Zusammenbruch. Vorstand hin, Aufsichtsrat her. Die Diskussionen, die hier noch geführt werden, sind wie Phantomschmerzen. Das Bein ist längst ab.



Beitragvon ExilDeiwl » 30.12.2018, 13:47


steppenwolf hat geschrieben:@zille, lass‘ mich raten, der einzige, der uns aus der misslichen Situation noch retten kann, ist Sforza, richtig?! :D

So löblich das ehrenamtliche Engagement einiger Mitglieder auch sein mag, so frage ich mich, ob wir damit nicht die Handlungen der Verantwortlichen torpedieren?! Aber vielleicht ist das ja gerade Sinn und Zweck dieserer Aktionen - alles muss raus: Banf, Bader Notzon, ... Es lebe der Verein, es lebe die Tradition, ...
möge die Meuterei endlich beginnen ...

Ich für meinen Teil kann dazu nur sagen: Gute Nacht, FCK - R.I.P.


In Deinen Augen sind die Handlungen der vergangenen Wochen vertrauenswürdig, gell, @steppenwolf? Und es wird auch eine Strategie verfolgt, die Erfolg im Sinne des FCK verspricht, oder? Dann nur zu, weiter so. Dann sehen wir uns in wenigen Monaten auch nicht zu einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung und entscheiden dort auch nicht über die Abmeldung des Vereins. Würde ich auch gerne glauben, ganz ehrlich! Nur: ich habe inzwischen deutliche Zweifel, ob es nicht doch so kommen wird. Mein Vertrauen in Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Kapitalgesellschaft hat spätestens seit der JHV deutlichen Schaden genommen. In Teilen auch schon vorher... Es geht NICHT um "alle raus". Es geht um‘s nackte Überleben des FCK. Um kein bißchen weniger. Die Mitglieder haben dem damaligen Vorstand und dem Aufsichtsrat bei der AOMV zur Ausgliederung einen massiven Vertrauensvorschuss gegeben. Wie viele werden nur mit Bauchschmerzen mit JA gestimmt haben? Es dürften nicht gerade Wenige gewesen sein. In meinen Augen ist dieser Vertrauensvorschuss verbraucht. Und das hängt ausschließlich an der Art, wie die Verantwortlichen gehandelt bzw. nicht gehandelt haben, wie kommuniziert bzw. nicht kommuniziert wurde. Ich bin froh, wenn sich hier Leute zusammenschließen, um zu schauen, wie sie dem Verein, dem FCK helfen können. Wie es funktionieren kann, wenn Mitglieder das Heft des Handelns in die Hand nehmen, haben wir vor anderthalb, zwei Jahren gesehen, als Paul Wüst mit einigen Leuten die Südpfalzinitiative gegründet hat. Ich glaube, vom Potential her, was Mitglieder positiv in den FCK einbringen können, haben wir noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Ich begrüße daher solche Initiativen. Und die Verantwortlichen sollten sich gut überlegen, ob sie solche Leute weiter links liegen lassen, oder ob sie sich diese brach liegenden Expertisen nicht doch für den FCK gewinnbringend zu Eigen machen.



Beitragvon babsack » 30.12.2018, 14:07


@Ke

Gründung eines Arbeitskreises zur Sicherstellung der Finanzierung der sich 2 - Wöchentlich trifft und auch 2 - Wöchentlich berichten muss.
Es ist keine Zeit mehr zu verlieren also Hosenbeine wackeln lassen.

Den 2. Antrag von der JHV müsste man dem Antragsteller um die Ohren hauen, eigentlich ist das eine Frechheit gegenüber des Vereines den Mitgliedern, Fans und Angestellten in der aktuellen Situation.

Das hat so einen Geschmack von nicht in die Karten schauen lassen wollen um dann Fakten zu schaffen.



Beitragvon steppenwolf » 30.12.2018, 14:08


@ExilDeiwl, geht es vielleicht doch um verletzte Eitelkeiten? Meine "Expertise" wurde von den Verantwortlichen nicht angefragt, also suche ich nun nach anderen Wegen, um mich ins Spiel zu bringen und mich zu beweisen wie toll ich bin?

Und noch was, sollen uns die Verantwortlichen zum Ende einer jeden Woche ein Gesprächsprotokoll vorlegen, der transparent Aufschluss über den Stand der Verhandlungen mit potentiellen Investoren gibt?

Versetzt dich doch mal bitte in die Lage eines möglichen Investors. Würdest du in diesem Umfeld, wo regelmäßig die verantwortlichen Personen - teils auch persönlich - angegriffen werden, auch nur einen müden Cent investieren? Ich jedenfalls würde mir das überlegen. Und hinzukommt noch die Stadionfrage, die die Verhandlungen nach einer Lösung für alle Beteiligten sicherlich deutlich erschweren wird.

Die Situation ist mehr als angespannt, aber wenn wir als Fans und Mitglieder nun weiter Öl ins Feuer gießen, werden wir nichts anderes erreichen als dass der Berg endgültig brennt.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon sifal36 » 30.12.2018, 14:09


zille hat geschrieben:Ke 0711978, völlig richtig: was unseren Verein so stark und liebenswert gemacht hat, waren die zahlreichen Initiativen der Ehrenamtlichen. Diesen Schatz müssen wir uns bewahren und er wird uns auch wieder nach oben führen, weil all die seelenlosen Investmentvereine so etwas nicht besitzen. Aber auch Otto Rehagel sagt, der Fußball hat sich verändert, ist professioneller geworden. Insofern benötigen wir schon Top-Führungskräfte, die dann auch bezahlt werden müssen, die für uns als Nicht-Glamour-Verein aber schwierig zu finden sind. Aber Deine Initiative ist die einzige Chance und wir werden alle mitarbeiten, um diese zu unterstützen. Ich denke aber wie gesagt, um diesen Konsens auf breitere Füße zu stellen, benötigen wir eine Gallions-Figur, die den gesamten FCK auf diesen Weg mitnimmt.


Zum Jahresausklang muss ich auch bestätigen, dass die heutigen Beiträge von wernerg1958, ken und zille einfach klar und sachlich den Missstand aufzeigen und auch die nötigen Schritte für die Zukunft aufzeigen. Der alte Sumpf muss weg und Ihr kennt ja sicher die Leute besser als wir aus der Ferne. Formiert Euch doch mit Gleichgesinnten Fans und Experten, damit wir das Jahr 2019 mit besseren Zielstellungen beginnen können, als die uns MB und Co.als Futter an die Krippe legen wollen, denn es ist eh nur bla bla.Mein Vorschlag wäre den Treff am 20.01.als AOMV zu organisieren. Bader will ja auch die Beiträge voher auf den Tisch haben, damit er sich vorbereiten kann - so wird es nichts mit freier Meinungsäusserung.Ich wünsch Euch viel Erfolg für unser gemeinsames Ziel, das Überleben unseres 1.FCK.



Beitragvon FCK-Augustin » 30.12.2018, 14:28


steppenwolf hat geschrieben:@zille, lass‘ mich raten, der einzige, der uns aus der misslichen Situation noch retten kann, ist Sforza, richtig?! :D

So löblich das ehrenamtliche Engagement einiger Mitglieder auch sein mag, so frage ich mich, ob wir damit nicht die Handlungen der Verantwortlichen torpedieren?! Aber vielleicht ist das ja gerade Sinn und Zweck dieserer Aktionen - alles muss raus: Banf, Bader Notzon, ... Es lebe der Verein, es lebe die Tradition, ...
möge die Meuterei endlich beginnen ...

Ich für meinen Teil kann dazu nur sagen: Gute Nacht, FCK - R.I.P.


@steppenwolf:
Welche "Handlungen der Verantwortlichen"?? Meinst Du etwa die (erfolglose) Investorensuche? Erfolge des Sportvorstandes? Welche erfolgreichen "Handlungen" überhaupt?
Eigentlich ist es doch schon aus, aber der Patient auf der Intensivstation, eher Palliativstation, wird künstlich mit immer wieder neuen Meldungen, Gerüchten, Scheinerfolgen (?) am Leben gehalten.
Kommt mir vor, wie auf der Titanic, wenn man in die "Chefetagen" dieses ehemals so stolzen FCK schaut.
Und das dämliche (sorry!) Anhängervolk schnallt es nicht. Das Schmierentheater kotzt mich nur noch an! :kotz: :kotz:
Und genau deshalb steige ich jetzt aus. Angekündigt hatte ich das schon mehrfach, bin aber leider immer wieder rückfällig geworden, jetzt schon wieder. (Den Rücktritt vom Rücktritt kennt man ja :lol: )
Genug, jedenfalls zu viel für mich!
Ich drücke dem FCK nach wie vor die Daumen. Und, "... außer Ehrmann könnt Ihr alle gehen", dieser Ruf gilt für mich auch schon länger nicht mehr.
Oder wer trainiert unseren Super-Tormann Hesl..?? :shock:
Ich fürchte, die rauchen alle (AR, Vorstand, Teile der Mannschaft) das falsche Zeug - und wollen die Doofen hinterm Zaun so einigermaßen bei Laune halten. Klappt nicht mehr, nicht bei mir.
Ausser SH und dem Platzwart könnt Ihr alle gehn!
Nur, die Beiden können es beim besten Willen nicht mehr biegen.
Allen echten FCKlern möchte ich den Tipp geben, regt Euch nicht mehr auf über Sachen/Entscheidungen und den Schwachsinn, den Ihr nicht mehr ändern könnt.
Es ist vorbei, spätestens im Frühjahr/Frühsommer 2019! Es gilt jetzt, den FCK in guter Erinnerung zu behalten, mit Anstand die Beerdigung eines der letzten großen Vereine (der Vergangenheit) zu begleiten - und dann, wenn auch viel zu spät - die Totengräber, die dann weiterziehen, vom Berg zu jagen!!
Dennoch, Euch allen einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2019!
:traurig: :traurig:



Beitragvon lauternfieber » 30.12.2018, 14:36


Was ich mich die ganze Zeit immer wieder frage: Hier wird so viel "Hirnschmalz" freigesetzt, zum Großteil mit konstruktiven und engagierten Beiträgen, Ideen und Vorschlägen, die sicher teilweise verwertet werden könnten. Aber!! Verpufft das letzten Endes nicht alles im Nirvana des Netzes???
Dieses große Potential unserer Fangemeinde, das hierbei online gestellt wird, hat es einen Platz in der realen Welt?
Was z.B. Ken schreibt, liest sich schlüssig und plausibel. Nur, was passiert damit?
Graswurzelrevolution nannte sich das in den 70-er Jahren. Veränderung und Initiative aus den Wurzeln. Die Basis für ein gutes Gedeihen und Wachstum sind die Kräfte, die von uns Fans in die verschiedenen Pflanzenteile geleitet werden. In die Mannschaft, in den Verein, in das Stadion etc.
Was ist ein Fußballverein ohne seine Fans? Ein blutleeres, verdörrtes Gebilde, das seine Substanz nur noch aus totem Kapital erhält.
Als gelernter Gärtner kann ich nur das Bild der Pflanze verwenden. Der sog."Verjüngungsschnitt" bei Gehölzen, wo alle abgestorbenen Teile entfernt, sich konkurrierende Triebe zurück geschnitten und stets die Wuchsrichtung durch die Terminalknospe(Endknospe) vorgegeben wird.
Der Schnitt muss natürlich von einem Fachmann, einem Praktiker durchgeführt werden. Derjenige mit dem größten Sachverstand, der sich in den Baum quasi hinein versetzen kann.



Beitragvon steppenwolf » 30.12.2018, 14:44


@lauternfieber, schöner Vergleich, den du da anbringst. Aber hat das ständige Herausschneiden vermeintlich schlechter Triebe (Führung, Trainer, ...) zu dem gewünschten Ergebnis geführt? Vielleicht sollten wir den (wenigen) Triebe, die wir noch haben, einfach mal Zeit zum Wachsen geben. Nachschneiden können wir ja dann immer noch in ein, zwei Jahren. :wink:
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon ExilDeiwl » 30.12.2018, 14:59


steppenwolf hat geschrieben:@ExilDeiwl, geht es vielleicht doch um verletzte Eitelkeiten? Meine "Expertise" wurde von den Verantwortlichen nicht angefragt, also suche ich nun nach anderen Wegen, um mich ins Spiel zu bringen und mich zu beweisen wie toll ich bin?

...

Die Situation ist mehr als angespannt, aber wenn wir als Fans und Mitglieder nun weiter Öl ins Feuer gießen, werden wir nichts anderes erreichen als dass der Berg endgültig brennt.


@steppenwolf, genau diese persönlichen Eitelkeiten sollten hier aber keinen Platz haben. Man könnte den Spieß nämlich genauso auch herumdrehen: "Von dem dahergelaufenen Mitglied lasse ich, großer [Aufsichtsrat | Vorstand | Geschäftsführer] (nicht zutreffendes bitte streichen) mir doch nichts sagen! Ich weiß schließlich wie‘s geht!"

Der große Fehler ist m.E. dass tatsächlich zu wenig kommuniziert wird. Nicht im Sinne eines wöchentlichen Statusberichts, wie Du es hier ins Lächerliche ziehen willst. Sondern im Sinne von Erläutern der Strategie. Dazu muss man auf einer JHV keinen zweistündigen Fachvortrag halten. Es würde schon reichen, wenn man offene Gespräche mit interessierten und fachlich versierten Mitglieder führen würde. Die wiederum könnten dann nämlich als Multiplikatoren in den Verein agieren. Der Punkt ist: man müsste mit denen ja in einen Dialog kommen. Ideen aufnehmen, abwägen, seine Strategie abwägen. In meinem Berufsleben nehme ich für mich auch in Anspruch, ein Experte in meinem Fachgebiet zu sein. Ich weiß, dass der Reflex schnell kommt, wenn Dritte Vorschläge machen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht sinnvoll erscheinen. Wenn man sich aber mal darauf einlässt zu diskutieren und offen für Anregungen Dritter zu sein, die keine Experten auf dem Gebiet sind, wenn man seine persönlichen Eitelkeiten(!) also mal außen vor lässt, dann kann man durchaus neue, gewinnbringende Perspektiven gewinnen. Ich spreche da aus Erfahrung. Und ganz ohne Eitelkeit. :wink:

So kann man übrigens auch gut verhindern, dass es an Stellen zu brennen beginnt, wo man es überhaupt nicht gebrauchen kann (bei den Mitgliedern). Denn da hast Du Recht: eine abgebrannte Hütte will kein Investor. Außer er will sich die Abrisskosten für Deine Hütte sparen. :wink:



Beitragvon Lonly Devil » 30.12.2018, 15:00


Ke07111978 hat geschrieben:... ...
Einvernehmliche Regelung des zukünftigen Dienstleistungsvertrag zwischen e.V. und Kapitalgesellschaft. Das ist fast fahrlässig, dass dieser nicht vor der Ausgliederung ausgefertigt wurde und ein gravierendes Versäumnis des damaligen Vorstand des e.V. (Also Herrn Klatt) sowie des Aufsichtsrat (der hätte in dieser Situation die Interessen des e.V. wahren müssen).
... ...

Für mich als einfachen Fan, ohne juristischen oder geschäftlichen Hintergrund, sehen deine Ausführungen sehr plausiebel aus und sind (selbst für mich :wink: ) nachvollziehbar.

Hätte HR. Klatt mit dem von dir erwähnten Dienstleisungsvertrag nicht seine eigenen späteren Kompetenzen eingeschränkt? Warum sollte er also so einen Vertrag, zu seiner Einschränkung, auf den Weg bringen?
Dann hätte er ja z.B. die Akteneinsicht, zu den vermeintlichen Investoren, des VV nicht verweigern können. Was Hr. Klatt auch so nicht zustand, wie sich inzwischen herausgestellt hatte.

Was den AR ( zum Teil protegiert von einem Sponsor mit eigener ARV Vergangenheit) betrifft; Der war, wie sich mitlerweile heraustellte ja anderweitig beschäftigt und suchte "nach Dreck den man anderen hinterherwerfen kann".

Inzwischen bin ich (persönliche Meinung) bei dem Punkt angekommen, dass es keine potentiellen Investoren gab und diese nur vorgeschoben wurden um die Ausgliederung zu forcieren.
Wäre unter diesem Aspekt die Ausgliederung, in ihrer jetztigen Form, nicht juristisch anfechtbar, wegen Vorspielung falscher Tatsachen?

Was den AR betrifft scheinen einige Amtsinhaber nur angetreten zu sein, um nach dem von mit erwähnten "Dreck" zu suchen.



Troglauer hat geschrieben:... ...
Der FCK muss so aufgestellt sein, dass er wirtschaftlich in der 2. oder 3. Liga dauerhaft überleben kann und darauf muss sich auch das gesamte Umfeld mental einstellen. Alles andere ist Traumtänzerei. Wer unterklassigen Fußball als Zumutung empfindet, der wird dauerhaft keine Freude am FCK finden. Punkt.
...

Was kommt dann?
Zufrieden sein in Liga 4 ... Liga 5 ... Liga 25 zu überleben.
Ohne irgendwelche Ambitionen je wieder in eine höhere Spielklasse aufzusteigen und immer zufrieden sein irgendwo unterklassig vor sich hinvegitieren?
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon Määnzer » 30.12.2018, 15:03


@Zeus
Ich habe die Zahl von Mac41 übernommen, der Plan von Bilanzen hat und auch recht gut informiert ist. Ein paar Posts über mir, steht:

Mac41 hat geschrieben:.....
Insbesondere braucht man ihn, um an die, immer noch vorhandnen Vereinsgelder, so z.B. die 2,5 Millionen Mitgliedsbeiträge pro Jahr, heranzukommen.
.....
Nicht alle Määnzer sind Deppen ! Bild



Beitragvon Troglauer » 30.12.2018, 15:09


Lonly Devil hat geschrieben:
Troglauer hat geschrieben:... ...
Der FCK muss so aufgestellt sein, dass er wirtschaftlich in der 2. oder 3. Liga dauerhaft überleben kann und darauf muss sich auch das gesamte Umfeld mental einstellen. Alles andere ist Traumtänzerei. Wer unterklassigen Fußball als Zumutung empfindet, der wird dauerhaft keine Freude am FCK finden. Punkt.
...

Was kommt dann?
Zufrieden sein in Liga 4 ... Liga 5 ... Liga 25 zu überleben.
Ohne irgendwelche Ambitionen je wieder in eine höhere Spielklasse aufzusteigen und immer zufrieden sein irgendwo unterklassig vor sich hinvegitieren?


Es geht nicht darum keine Ambitionen mehr zu haben, es geht darum, seine Ambitionen dem Machbaren anzupassen.

Die ganzen letzten Jahre läuft man aus wirtschaftlicher Notwendigkeit Zielen hinterher, an denen man fast zwangsläufig scheitern musste. Die "sorgenfreie" Saison des Herrn Gries mal ausgenommen, da ist man sogar am Minimalziel gescheitert.



Beitragvon steppenwolf » 30.12.2018, 15:20


ExilDeiwl hat geschrieben:@steppenwolf, genau diese persönlichen Eitelkeiten sollten hier aber keinen Platz haben. Man könnte den Spieß nämlich genauso auch herumdrehen: "Von dem dahergelaufenen Mitglied lasse ich, großer [Aufsichtsrat | Vorstand | Geschäftsführer] (nicht zutreffendes bitte streichen) mir doch nichts sagen! Ich weiß schließlich wie‘s geht!"


@ExilDeiwl, schon mal darüber nachgedacht, dass es aufgrund der Verhandlungen keine Kommunikation geben darf, weil darüber ein NDA (Geheimhaltungsabkommen) zwischen den verhandelnden Parteien abgeschlossen wurde? Ich glaube, wir fordern da als Mitglied/Fan eine Transparenz, die uns einfach nicht zusteht und der Sache auch nicht förderlich ist.

Zu glauben, dass ich als außenstehendes Mitglied mehr Expertise einbringen kann, als diejenigen, die sich nun seit Monaten mit der Materie beschäftigen halte ich für (äußerst) unwahrscheinlich.

Und was - insbesondere die finanzielle - Zukunft des FCK betrifft, so haben Klatt & Co. immer wieder betont, dass es ein langer und steiniger Weg werden wird. Das haben wohl einige hier nicht gehört oder nicht hören wollen.
Kontinuität - Ruhe bewahren - Geduld haben - habe ich mir verordnet und versuche mich daran zu halten.
FORZA FCK :teufel2:



Beitragvon Oktober1973 » 30.12.2018, 15:28


steppenwolf hat geschrieben:@lauternfieber, schöner Vergleich, den du da anbringst. Aber hat das ständige Herausschneiden vermeintlich schlechter Triebe (Führung, Trainer, ...) zu dem gewünschten Ergebnis geführt? Vielleicht sollten wir den (wenigen) Triebe, die wir noch haben, einfach mal Zeit zum Wachsen geben. Nachschneiden können wir ja dann immer noch in ein, zwei Jahren. :wink:


@steppenwolf
da hat der Gärtner lauternfieber aber recht mit seinem "blumigen" Vergleich.
Nämlich nur durch die Bearbeitung wächst etwas weiter, ansonsten wären Deine 2 Wachstumsperioden verlorene Zeit; und die haben wir nicht.
Bei allen guten Erfindungen hat die Natur Pate gestanden.
Das nennt man mittlerweile Mimikri Anpassung in der Wirtschaft.

Trotz allem bin dankbar für die leidenschaftlichen und auch kontroversen Diskussionen hier. :kampf:



Beitragvon Määnzer » 30.12.2018, 15:41


Lonly Devil hat geschrieben:Inzwischen bin ich (persönliche Meinung) bei dem Punkt angekommen, dass es keine potentiellen Investoren gab und diese nur vorgeschoben wurden um die Ausgliederung zu forcieren.
Wäre unter diesem Aspekt die Ausgliederung, in ihrer jetztigen Form, nicht juristisch anfechtbar, wegen Vorspielung falscher Tatsachen?


Ich war damals gegen die Ausgliederung. Es war doch eigentlich klar, dass es keine großen Investoren gab oder gibt. Wie ich damals schon geschrieben habe, hätte die das dann doch gemacht wie Stuttgart. Daimler zahlt so viel Millionen, wenn wir ausgliedern. Da hatten die Mitglieder doch was in der Hand und die Ausgliederung ging sicher durch. Bei uns war nur heiße Luft und doch wurde mit großer Mehrheit dafür gestimmt. Ich denke, die waren selber überrascht. Wenn es einen großen Investor gegeben hätte, dann hätten die das vorher auch gesagt, um ganz sicher zu sein. Und von einem Investor erzählen, der Millionen gibt, aber nicht genannt werden will. Den wird es doch nie geben, wenn einer Geld gibt, dann will er auch seinen Namen zeigen.

Damals habe ich auch auf das Gutachten von den 05er verwiesen. Darin steht, dass sie nicht unbedingt ausgliedern müssen und als Verein weiter bestehen können. Wie gut die da stehen und wo die spielen, wissen wir ja leider alle. Wenn einer Geld geben will, gibt er das auch dem Verein. Wenn keiner da ist, nützt eine Ausgliederung auch nichts.

Ich war damals bei dem ersten Gespräch der Arbeitsgruppe über die Ausgliederung dabei. da wurde eigentlich fast nur über Insolvenz gesprochen und wie man das FCK-Logo vor einer solchen retten kann, um mit dem FCK neu anzufangen. Da dachte ich mir schon, wie es um den FCK steht. Allerdings hatte ich da noch Hoffnung, dass die richtigen Weichen gestellt werden - falls es soweit kommt. Das wurde aber wohl auch verkackt.
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