Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Oktober1973 » 26.12.2018, 14:09


wernerg1958 hat geschrieben:Jetzt mal paar Dinge, die hier so gepostet werden aus meiner Sicht etc. Zum ersten Herr Ken Kinscher kommt sehr wohl aus dem Umland von KL er arbeitet nur in Hamburg und ist ausgewiesener Finanzfachmann. Herr Klatt unser VV wird hier von zuvielen in den Himmel gehoben, warum eigentlich? Herr Klatt dieser Name könnte auch eine Eigenschaft von ihm sein. Was hat er denn positives gemacht? Er hat die Schulden weiter erhöht, er hat sicher notwendigerweise Leute entlassen und Spieler verkauft. Er hat aber auch nicht dafür gesorgt, dass Spieler für Liga 3 einen Vertrag hatten zum Ende der Saison 17/18 was bitte hat er getan gut die Ausgliederung aber auch da waren Externe und Interne viele weitere Personen mit beschäftigt. Er hat es aber noch nicht geschafft Investoren zum FCK zu bringen stattdessen wird von weiteren Krediten geredet. Er hat den Jahrzehntelangen Sponsor Karlsberg ziehen lassen Und Krombacher aus der Nestle-Gruppe geholt, wegen paar €uronen mehr die am Ende auch nur ein Tropfen auf einen heißen Stein sind. Und wenn die Aussage von Herrn Banf stimmt mit aller Macht die Lizenz für Liga 3 zubekommen wird es keinen Plan B geben. Hier wird Russich-Roulett gespiel.
Also alles ein bischen genauer betrachten und keine Jubelarien wir sind dem Ende dafür viel zu nahe.


das nenne ich doch mal Diskussionskultur
und zum Wohle des Gesamten muss das auch erlaubt sein,

m.E., da ich MK zur Zeit mein Vertrauen gebe:

Ken wäre Aufsichtsratkandidat und würde das wesentliche Tagesgeschäft ja nicht selbst machen, obwohl er sicherlich viele Impulse geben könnte.

Tagesgeschäft ist zur Zeit sicher ätzender Job.

MK ist nicht Vereinsvorsitzender (VV) sondern Geschäftsführer Finanzen der GmbH
und hier ist er primär dafür zuständig, das Geld zusammen zu halten.
Hier musste er Leute entlassen, was niemand gerne macht.
Ich sehe MK nicht als Sanierertyp.
Und daher kann ich das Attribut k(g)latt auch nicht nachvollziehen. Diese Beurteilung würde ich mich aus der Ferne nicht trauen.

Er ist seit 1.6.16 richtig an Bord.

Somit bin ich mir nicht sicher, welche Spielerverträge er noch aktiv mitgestalten konnte, um die Ablösefreiheit zu verhindern. Soviel zur Detailbetrachtung.
Und Schulden erhöht, na ja, ein Anderer wäre vielleicht bei Minus 2-3 Mio rausgekommen zum GJ 31.7.2108 anstatt Minus 900.000

Die Investorensuche ist nicht alleine sein Bier, da müssen alle mitmachen; da er ja mit Sicherheit keine Gallionsfigur ist; kann er ja vom Typ her gar nicht.
Er hat mal in einem Interview zu Beginn seiner Tätigkeit gesagt, dass er eher ein Innenminister ist.
Somit hat er nicht schon zuviel versprochen.

Und einen Aussenminister haben wir zur Zeit leider nicht.
Das wissen wir spätestens seit der JHV.

Und bei Investoren nach so kurzer Zeit der Ausgliederung Vollzug zu melden, halte ich für
sehr ambitioniert.

Und wieso heisst mit aller Macht die Lizenz zu bekommen, keinen Plan B zu haben ? Nur weil man von Zwischenfinanzierung und nicht von Planinsolvenz spricht ?

und @michimaas, du hast Recht wenn man sich die ganzen Mieten ansieht im Profifussball sind die 425.000 ein Schnäppchen. Würde nur mal gerne wissen, was der Unterhalt im Jahr wirklich kostet, den wir zahlen.
Man könnte ja mal einen Einsatz fahren 2 Samstage lang auf freiwilliger Basis mit 100 Handwerksfans und den Mist selbst machen. Ich habe Fotos gesehen aus den
70 ern als Fans die Südtribünenwand hochgemauert haben.

Wenn jemand Insiderwissen hat, soll er es hier schreiben aber nicht nur mutmaßen; zuerst ist doch hier alles Spekulation.

Aber wie gesagt, solange die Diskussionen hier ohne Pöbeleien laufen ist mir alles Recht.



Beitragvon Lonly Devil » 26.12.2018, 14:20


zille hat geschrieben:Ach Achim, die sportliche Katastrophe führte doch in das finanzielle Desaster.

Nur mal so, ...
Wie stark wurde das finanzielle Desaster, durch den sportlichen Abstieg in Liga 3 verstärkt?
Wegfall der TV Gelder + (vermutlich) geringere Werbeeinnahmen + Verlust einen (fast) kompletten Kaders ohne Ablösesumme + komplette Saison auf Pump finanziert = noch mehr Schulden
zille hat geschrieben:Nochmal meine Frage: um wieviel teurer ist der Betze in der Bundesliga als die Stadien der Konkurrenten?

Was spielt das für eine Rolle?
Die haben alle kein FWS inkl. Pachtvertrag ohne Kredittilgung, der nur dazu dient die klamme Stadtkasse etwas aufzubessern.

zille hat geschrieben:Wie schaut der Vergleich in Liga 2 und 3 aus? Wieviel mehr wiederum generiert man durch den Betze?

Stadionpacht (zur Zeit verringert) plus Instandhaltung plus Betriebskosten dürften jährlich so um die 5 - 7* Mio. verschlingen.

* Wer tatsächlich genauere Zahlen hat, darf gerne korrigieren
Ich glaube nicht daran, daß man kostenmäßig mit dem Betze so schlecht dasteht.[/quote]
Echt jetzt? :shock:

Oh, musste gerade feststellen, dass schon einige geantwortet haben.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!



Beitragvon zille » 26.12.2018, 15:11


Apropo 5-7 Mio jährliche Betriebskosten/ Reparaturkosten: Welche größeren Reparaturen/ Modernisierungen/ Sanierungen wurden in den letzten Jahren auf dem Betze durchgeführt?
In den anderen Bundesligastadien, bei denen die Vereine teilweise die Stadien abbezahlen und nicht nur mieten, so wie wir, oder bei den Vereinen, denen die Stadien gehören: wer zahlt da die Betriebskosten?



Beitragvon schlau » 26.12.2018, 15:28


Also unsere Freunde in Mainz zahlen pro Jahr 3,3 Mio. Dies sind allerdings Abzahlung und Zinsen, so dass das Möbelhaus irgendwann in gar nicht ferner Zukunft ihnen gehört. Die jährlichen Unterhaltungskosten liegen bei weiteren 2.0 Mio., dagegen stehen aber ebenfalls 2 Mio für die Namensrechte von Opel. Zudem finden in dem Möbelhaus Unmengen von Veranstaltungen statt bei denen ebenfalls Mietzahlungen eingehen. Wäre für uns ein Traum - und wird es wohl auch bleiben.



Beitragvon zille » 26.12.2018, 15:31


Warum sind unsere Betze-Betriebskosten soviel höher als in Mainz?



Beitragvon schlau » 26.12.2018, 15:42


Da hängt eventuell damit zusemman dass dort schon modernere Technik eingebaut wurde, außerdem ist es halt ein ganzes Eck kleiner als das FWS. Ansonsten kann ich da wenig zu sagen.



Beitragvon Hephaistos » 26.12.2018, 15:55


Jap. Technik entwickelt sich halt weiter. Und FWS ist und bleibt ein Betonklotz. Reparaturkosten dürften da mit der Zeit eher steigen.



Beitragvon zille » 26.12.2018, 16:17


Na ja, also wenn die ältere Technik/ Wärmedämmung angeblich 4 Millionen mehr pro Jahr als das jüngere Stadion in Mainz kostet, könnte man auch anfangen zu modernisieren.
Zudem wird vergessen, daß uns mit dem sogenannten Betonklotz damals ein sehr modernes Stadion mit guten Verdienstmöglichkeiten, die der alte Betze nicht in dem Maße bot, zur Verfügung gestellt wurde. Wenn alles so problematisch ist, muss man eben die Dauerkarten um durchschnittlich 100€ und die Ticketpreise um 10€ erhöhen; das würde bei vernünftigen Leistungen auch gezahlt werden von den Fans, wenn man auf die bösen Stadionmietkonditionen verweisen würde. Wegen solchen Erhöhungen bleibt kaum ein Fan weg. Das würde den Politikern im übrigen auch Beine machen. Wie hoch sind die Einnahmen, die in Mainz für Nichtfußballveranstaltungen generiert werden? Fließt dieses Geld in die Tasche des FSV Mainz?
Was läßt sich zusammenfassend sagen zum Stadion: die Miethöhe ist derzeit absolut in Ordnung, war auch in der 2.Liga nicht erdrückend. Was diskutabel ist, sind wohl die Betriebskosten, wobei hier noch nicht abschließend Zahlen anderer Vereine aufgeführt wurden.

Vordergründig bleibt das absolute Versagen im Management, welches Ausflüchte bezüglich des bösen Stadions gerne für sich vereinnahmt.
Zuletzt geändert von zille am 26.12.2018, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Hephaistos » 26.12.2018, 16:29


Es ist ein Mix aus allen. Wäre wir in der Buli, würde keiner was über die Miete bzw. Pacht und Unterhalt sagen (obwohl auch für die Buli diese geschätzte 10 Mio im Jahr relativ viel ist). Aber so ist es nun mal, dass die Auslastung nicht mal bei 50% liegt. Und die Plätze, die momentan gesperrt sind, müssen trotzdem gewartet werden. Abel sagte zuletzt, dass erst ab ca. 35k im Schnitt man im Plus wäre. So ein Schnitt ist momentan selbst in der 2. Liga kaum denkbar.



Beitragvon Talla70 » 26.12.2018, 16:42


Diese genaue Definition wäre doch stets eine Überlegung wert. Setzt vorraus, dass wir uns in der oberen Hälfte platzieren und folglich die 9 Pkt. verschmerzen können. Dazu noch ein Hinweis, die Ausleihe wäre sicher auch weg. Es wäre einmal gut wenn ein Spezi die genauen Fakten im Plan B fixieren würde.Angaben über einen Ausweichplatz sollten dann auch angegebn werden. Es ist also besser, wenn man einen Plan B in der Tasche hat.
Das ist keine Panikmache, sonderen bitterer Ernst, den wir Aufmerksamkeit schenken sollten. :nachdenklich:[/quote]
Auf diesen Plan B warte ich schon lange. Das größte Problem ist auf jeden Fall der Betonklotz FWS. Angenommen eine geordnete Insolvenz läuft reibungslos, dann wäre die einzige Frage, die ich mir stelle, wo wir nächste Saison spielen. Im optimalen Fall sind wir nach einer Insolvenz schuldenfrei und spielen nach wie vor in der dritten Liga, und wenn unsere Verantwortlichen solch ein Szenario nicht vorbereiten, dann ist das grob fahrlässig. Ein Plan B müsste ein drittligataugliches Stadion beinhalten. Pirmasens und Homburg sind dies. Und d.h. ja nicht, dass wir nicht irgendwann ins FWS zurückkehren. Wer weiß, was aus dem Stadion wird. Es geht nur um ein Ausweichstadion für die sagen wir mal nächsten 2 Jahre.[/quote]

Auf Euch haben die Pirmasenser aber so etwas von gewartet! Eher wird der FCK wieder Deutscher Meister, bevor ihr im FKP-Stadion spielen dürft! Das gäbe Krieg in Pirmasens. Eine Scheiß-Idee nach der anderen!



Beitragvon vhelou77 » 26.12.2018, 16:52


Frohe Weihnachten Zusammen,

Wir reden doch hier aus Sorge um den Verein häufig um die wichtigen Themen herum. Der Verein ist am Ende und muss restrukturiert werden. Hier geht es vor allem im die Frage den Stadionvertrag so zu gestalten das er den Verein sowohl bei Betriebskosten als auch bei Pacht leben lässt. Aber es gibt auch andere Fragen wie z.B. was passiert mit existierenden FcK Assets?

Was muss während der Restrukturierungen passieren?
1) Anpassen des Stadionvertrages
2) Lösung Fananleihe
3) Entschuldung
4) Senken zukünftiger Nebenkosten

Das kann sowohl in der Insolvenz aber auch außerhalb einer Insolvenz passieren. Ken und andere wollten da letztes Jahr drauf Aufmerksam machen. Wir, welche den Finger gezeigt haben wurden eben nicht gewählt.

Die Entscheidung ob man dies in der Insolvenz tut oder nicht obliegt nun nicht mehr in den Händen des Vereins. Es liegt in finanzierenden Instituten die sich als Gegenleistung für Ihr Risiko sicher auch Rechte am Verein geben lassen werden. Eine Anleihe unter den jetzigen Umständen bekommt man nicht ausschließlich gegen Zinszahlungen.

Was heißt dies?
Wenn wir in eine Insolvenz gehen dann tun wir dies da der Verein keine Substanz mehr hat und auch Dritte keine Substanz im Verein sehen. Auch bedeutet dies das der Vorstand die vorhandenen und bewussten Probleme nicht bearbeitet hat sondern nur auf einen Investor gewertet hat.

Sollten wir eine weitere Saison spielen dürfen dank eines Finanzgebers sind wir aufgrund der Schuldenstruktur nicht mehr im Besitz der vollen Eigenbestimmung. Wir sind also dann dem Schuldner in der Entscheidungsfindung ausgesetzt.

Was sollen wir nun tun? Es muss dringend ein Fach Gremium geschaffen werden das sich mit dieser Frage auseinandersetzt. Und zwar benötigen wir hier Kompetenz von Ken, von Immobilienfachleuten, von einem guten Insolvenzrechtler, von einem Restrukturierungsberater und von einem Fachmann im Bereich professioneller Fußball. Ich bin bereit alles Zeit und eventuelle Kompetenz kostenfrei zur Verfügung zu stellen wenn gewollt. Ich will kein Geld, ich will keinen Titel, ich will keine Anerkennung. Ich will das ich mit meinem Sohn wieder FcK Feeling Leben kann. Das ich Ihm zeigen kann. Wer macht mit? Bitte melden.



Beitragvon Südpälzer » 26.12.2018, 16:56


Talla70 hat geschrieben:Auf Euch haben die Pirmasenser aber so etwas von gewartet! Eher wird der FCK wieder Deutscher Meister, bevor ihr im FKP-Stadion spielen dürft! Das gäbe Krieg in Pirmasens. Eine Scheiß-Idee nach der anderen!

Gut, dann nicht Pirmasens.
Was würds die Stadt Ludwigshafen kosten, die beiden Kurven zu sanieren? Holen die das über die Miete wieder rein?

zille hat geschrieben:Zudem wird vergessen, daß uns mit dem sogenannten Betonklotz damals ein sehr modernes Stadion mit guten Verdienstmöglichkeiten, die der alte Betze nicht in dem Maße bot, zur Verfügung gestellt wurde.

Damals, damals... hieß es nicht beim Neubau der Nord, dass man sie extra soweit hinten baut, um Platz für Konzerte zu schaffen?
Und? Was hat man da oben über die Jahre außer dem Nato-Musikfestival alles veranstaltet?



Beitragvon wernerg1958 » 26.12.2018, 17:29


@vhelou77
Danke für die Worte und das Angebot, ich selber bin kleiner Unternehmer und da ehr nicht in der Lage die kommplexität des FCK und der GmbH zu durchschauen und was in Sache Insolvenz möglich wäre etc.
Setze dich doch mal mit Ken Kinscher in Verbindung und mit den Vereinsgremien Ältestenrat u.a. Auch den Herr Kessler würd ich da mal ansprechen. Das Schreiben hier im Forum bringt die Sache keinen Schritt weiter. Auch würd ich mich mit der Stadt und der SG danach verbinden usw usw. Man sollte nicht auf Klatt und Banf bauen, die haben nur einen Plan "auf gedeih und verderb die Lizenz zu bekommen"



Beitragvon Marki » 26.12.2018, 17:35


Südpälzer hat geschrieben:
Talla70 hat geschrieben:Auf Euch haben die Pirmasenser aber so etwas von gewartet! Eher wird der FCK wieder Deutscher Meister, bevor ihr im FKP-Stadion spielen dürft! Das gäbe Krieg in Pirmasens. Eine Scheiß-Idee nach der anderen!

Gut, dann nicht Pirmasens.
Was würds die Stadt Ludwigshafen kosten, die beiden Kurven zu sanieren? Holen die das über die Miete wieder rein?

Das Südweststadion ist in einem derart jämmerlichen Zustand und die Stadt Ludwigshafen genauso pleite wie wir, das kann man vergessen. Außer Pirmasens gibts leider nur noch geeignete Stadien im Saarland in unserer Nähe, aber als Pfälzer Verein im Saarland, ich weiß nicht. Es steht und fällt halt wirklich alles mit der Stadionfrage.



Beitragvon Südpälzer » 26.12.2018, 17:42


Ich kenn die Schüssel, war paar mal dort hoppen, als Oggersheim Regionalliga spielte und später auch bei ein oder anderen Testspiel. Frag mich aber ned, wann genau.
Haupttribüne und Teile der Gegengerade sind ja ähm... "renoviert".

Mein Gedanke war, dass die Stadt von der Miete eine der beiden Kurven saniert. Dann hat sie vorübergehend einen Nutzer für die Schüssel und wenn wir wieder raus sind, ist das Ding in besserem Zustand als vorher.

Bzgl. Saarland: Du musst das anders sehen, dann passt das auch. Pro Pfälzer Wiedervereinigung! Gebt uns HOM zurück! ;)

Bild



Beitragvon Marki » 26.12.2018, 17:53


Südpälzer hat geschrieben:Ich kenn die Schüssel, war paar mal dort hoppen, als Oggersheim Regionalliga spielte und später auch bei ein oder anderen Testspiel. Frag mich aber ned, wann genau.
Haupttribüne und Teile der Gegengerade sind ja ähm... "renoviert".

Mein Gedanke war, dass die Stadt von der Miete eine der beiden Kurven saniert. Dann hat sie vorübergehend einen Nutzer für die Schüssel und wenn wir wieder raus sind, ist das Ding in besserem Zustand als vorher.

Guter Gedanke, sozusagen back to the roots, wir haben ja schon einmal ein paar Spiele dort gemacht und ich hätte es von Haßloch nicht so weit. :wink:



Beitragvon Mac41 » 26.12.2018, 18:10


Frohe Weihnachten Leute...
und lässt doch bitte das Spekulieren über Dinge, von denen ihr keine Ahnung habt und auch keine Informationen, und das nur, weil ihr keine Bilanzen des FCK oder der FWS GmbH wollt.
Das Stadion kostet laut Vertrag im Schnitt 3,2 Millionen Miete, die der FCK nun schon seit Jahren eigentlich nicht mehr bezahlt.
Dazu kommen Unterhalts- und Nebenkosten, sowie die Kosten des Spielbetriebs, wie Ordner und Reinigung, Sanitäter und Feuerwehr.
Alles zusammen in der 2. Liga zuletzt knapp 6,5 Millionen zu Bundesligazeiten ca 8,5 Millionen.
Bei optimistischer Rechnung bräuchte man 25.000 Zuschauer zur Kostendeckung, bis auf die letzten beiden Jahre hatte der FCK eigentlich den Breack Even beim Stadion immer geschafft. Die Einnahmeverluste kamen bei Sponsoren und Vermarktung.
Der FCK hat zwar mit dem Stadion einen Klotz am Bein, aber halt nur, wenn er sportlich in den unteren Regionen der 2. und 3.Liga herumkrebst.
Von daher war der Abstieg in die 3. Liga eine echt dumme Idee, es wurde zwar die Basis für die Zustimmung zur Ausgliederung geschaffen, die Kosten reduziert, aber man würde von den Einnahmen derartig abgeschnitten, das keine Luft zum Atmen mehr bleibt und keine Rücklagen für die Anleihe gebildet werden konnten.
Das übrigens seit Stefan und Fritz sie aufnahmen.
Wenn's keinen weissen Ritter gibt, dann ist der Ofen aus. Aber genau da wollte man hin, das ist das Ziel.
Und das ist zur Zeit verbunden mit dem Namen Klatt, selbst Fritz wollte die Anleihe mit einer Refinanzierung über das NLZ noch ablösen, doch die Ergebnisse schmolzen wegen der sportlichen Krise seit dem verdaddelten Aufstieg mit Runjaic 2014 immer mehr weg.
Das Spielerkarussell wurde immer schneller gedreht, die Anleihe gleich mitverbrannt,
ausser dem Kauf des Geländes wurde nix investiert und die Wertschöpfung erfolgt im NLZ so oder so nicht über Grund und Boden, sondern über die Ausbildung der Talente. Und die wird durch Trainer und Betreuer geleistet und da wird weggespart.
Das Zusammenfallen von mangelndem sportlichen Ertrag, über falsche Personalentscheidungen im sportlichen Bereich, wegbrechende Sondereinnahmen aus Spielerverkäufen, Einnahmeausfälle aus TV und Zuschereinnahmen, das Ergebnis sieht man heute.
Aber das ist auch egal. Der Halbjahreseinzug der Mitgliederbeiträge ist schon raus, damit am 2.Januar bei der Wiedereröffnung der Konten, die Abbuchungen den Kontokorrent wieder ins genehmigte Soll bringen, und ich würde mich nicht wundern, wenn dann die SSK oder KSK den Hahn zudreht.
Es geht bei der Insolvenz nicht mehr um Monate, nicht um Wochen, sondern um Tage.
Wenn der erste Provinzbänker die Nerven verliert, dann fällt das alles zusammen.
Von daher spekuliert nur weiter und betreibt den Bau von Stahlrohr Luft-Tribünen...
Guten Rutsch und hoffentlich fällt der FCK nicht zu tief.
Hasta la Victoria - siempre!



Beitragvon Troglauer » 26.12.2018, 19:22


Mac41 hat geschrieben:... das keine Luft zum Atmen mehr bleibt und keine Rücklagen für die Anleihe gebildet werden konnten.
Das übrigens seit Stefan und Fritz sie aufnahmen.
...


Die Rücklagen mussten zu der Amtszeit von Kuntz und FG auch überhaupt nicht gebildet werden, sondern erst ab 2015, sprich in 2016.



Beitragvon Ke07111978 » 26.12.2018, 19:25


Markus, das Ziel ist es ja aber nicht Break Even zu sein sondern Geld damit zu verdienen. St. Pauli verdient mit dem kompakten Stadion Geld. Rd. EUR 3-5 Mio. unterm Strich. Kiel auch. Denen bleiben unterm Strich mehr Zuschauereinnahmen als uns, obwohl nur halb soviel kommen. Im Vergleich zu FFM oder Köln fehlen uns die Nichtfußballveranstalltungen, die eine Arena dieser Größe rechtfertigen und profitabel machen.

Mit einem Stadion in vernünftiger Größenordnung. Mit adäquaten VIP-Bereich, mit adäquaten Medienbereich, mit adäquater Größe der Geschäftsstelle hätten wir jedes Jahr EUR 3-5 Mio. mehr, die wir in unsere Mannschaft stecken könnten.

Über den Investitionsstau und die abenteuerlich schlecht strukturierte Finanzierung haben wir dann noch gar nicht gesprochen. Sicherlich sind auch andere Dinge falsch gelaufen - aber das FWS und dessen Dimensionierung und Finanzierung war und bleibt der Hauptgrund.



Beitragvon pfostenschießer » 26.12.2018, 19:31


Eine Insolvenz als lockere Veranstaltung anzusehen um seine Schulden loszuwerden ist ein Trugschluss.
Bei einer Insolvenz haben die Vereinsrepräsentanten nicht mehr allzuviel zu melden. Da haben andere dann das Sagen vor denen dann die Betzekönige wegen jedem Cent auf den Knien rumrutschen müssen.
Fragt mal die Barackler wie das läuft, wenn alles auf den Prüfstand gestellt wird. Die haben sich erst jetzt, nach ca 15 Jahren, einigermassen von ihrer Insolvenz erholt. Eine Insolvenz ist kein Ponyhof!

Jeder der vom Südweststadion als temporäre Heimstätte träumt sollte mal das Biotop Südweststadion begutachten auf dem sich inzwischen vor allem seltene Pflanzen und Insekten breit gemacht haben
Noch nicht mal einer Teilsanierung würde der Naturschutzbeauftragte der Stadt Ludwigshafen so ohne weiteres zustimmen



Beitragvon wernerg1958 » 26.12.2018, 19:53


Biotop das koennte das FWS auch schneller werden als man denken mag :D



Beitragvon sifal36 » 26.12.2018, 20:11


Michimaas hat geschrieben:Termin Lizenzierungsverfahren für 3. Liga ist der 01.03.2019, kann man nachlesen. Da ist gerade der 25. Spieltag !! Da wird es eng, bereits zu wissen, ob man mit 9 Punkten minus in Liga 3 bleibt. Also müßte das Insolvenzverfahren weit vor dem 01.03. eröffnet werden, damit man zum 01.03. richtige Unterlagen einreichen kann, die die vorherige Insolvenz schon beinhaltet. Theoretisch müßte spätestens Mitte Februar Klarheit geschaffen sein was man will. Ansonsten sehe ich nur Oberliga oder tiefer..


Die von Michimass genannte Terminstellung find ich voll gerechtfertigt.Alle Gedanken die hier angesprochen wurden sind dringend nach dem Jahreswechsel der Leitfaden für die Perspektive unseres FCK. Manchmal habe ich den Eindruck das die Verantwortlichkeiten nach der Ausgliederung unseren Führungsteam nicht so richtig klar sind. Es geht um unseren FCK nicht um Euere Posten da oben. Wenn auch MB mit den Fans am 20.01.sprechen will. Es muss dringend ein Plan B her, der uns zeigt wie es weiter gehen soll.Verlassen können wir uns auf die Truppe da oben nicht, sie sind nach der Saison eh weg. In diesem Post hier sind sehr gute Vorschläge aufgezeigt und auch erkennbar wie wir Angst um den FCK haben. Nur wer soll das Gremium auf die Schnelle zusammen stellen. Es müssen schon Experten ran die Insolvenz Erfahrung haben und nicht etwa einen Hern W...der als Insolvenzverwalter in KL hier aktiv ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn umgehend ein Fachteam die weiteren Maßnahmen einleitet und einen Notplan erstellt der Hand und Fuss hat.



Beitragvon Devil's Answer » 26.12.2018, 20:30


Ke07111978 hat geschrieben:Über den Investitionsstau und die abenteuerlich schlecht strukturierte Finanzierung haben wir dann noch gar nicht gesprochen. Sicherlich sind auch andere Dinge falsch gelaufen - aber das FWS und dessen Dimensionierung und Finanzierung war und bleibt der Hauptgrund.


Die Dimensionierung scheint mir nicht so sehr das Problem. Dass das Stadion vollzukriegen ist, hat man auch diese Saison wieder gesehen - wenn das Angebot, sprich die Leistung auf dem Rasen, stimmt.

Aber die Erhaltungsaufwendungen sind zu hoch.

Das Finanzkonstrukt wurde zur Genüge beleuchtet.

Ich verstehe nicht, dass sich die Stadt nicht bewegt (so scheint es mir zumindest). Bei einer Insolvenz bleiben alle Kosten an der Stadt hängen. Die laufenden Zinsen bis zum Laufzeitende und anschließend die Tilgung der gesamten Summe. Die Stadiongesellschaft wird unweigerlich auch in die Insolvenz gehen. Die Bürgschaft wird fällig.

Die einzige Chance für die Stadt, nicht auf allen Kosten allein sitzen zu bleiben, ist das Überleben des Vereins.

Oder verstehe ich alles falsch?
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon Michimaas » 26.12.2018, 20:48


die allerschlechteste Lösung wäre eine Zwischenfinanzierung. Entweder es findet sich tatsächlich noch kurzfristig ein Grossinvestor, oder es wird frühest möglich die Insolvenz geplant. Wir schleppen je Drittligasaison 5 Millionen Minus mit, steigen wir nicht auf, sind es dann nächste Saison 2x5 Millionen plus die Zinsen der Zwischenfinanzierung. Selbst wenn man danach aufsteigt, schleppt man mehr als 10 Millionen mit und die Reduzierung der Miete ist schon wieder weg. Und ist das dann kurz vor Wahlen, glaube ja nicht, dass irgendein Politiker einer erneuten Reduzierung zustimmt, wenn überall Kitas fehlen und die sonstige Infrastruktur am Tropf hängt. Der H. Klatt macht mir irgendwie Angst, da er mit Einer Zwischenfinanzierung sehr liebäugelt....



Beitragvon sifal36 » 26.12.2018, 20:49


Devil's Answer hat geschrieben:
Ke07111978 hat geschrieben:Über den Investitionsstau und die abenteuerlich schlecht strukturierte Finanzierung haben wir dann noch gar nicht gesprochen. Sicherlich sind auch andere Dinge falsch gelaufen - aber das FWS und dessen Dimensionierung und Finanzierung war und bleibt der Hauptgrund.


Die Dimensionierung scheint mir nicht so sehr das Problem. Dass das Stadion vollzukriegen ist, hat man auch diese Saison wieder gesehen - wenn das Angebot, sprich die Leistung auf dem Rasen, stimmt.

Aber die Erhaltungsaufwendungen sind zu hoch.

Das Finanzkonstrukt wurde zur Genüge beleuchtet.

Ich verstehe nicht, dass sich die Stadt nicht bewegt (so scheint es mir zumindest). Bei einer Insolvenz bleiben alle Kosten an der Stadt hängen. Die laufenden Zinsen bis zum Laufzeitende und anschließend die Tilgung der gesamten Summe. Die Stadiongesellschaft wird unweigerlich auch in die Insolvenz gehen. Die Bürgschaft wird fällig.

Die einzige Chance für die Stadt, nicht auf allen Kosten allein sitzen zu bleiben, ist das Überleben des Vereins.

Oder verstehe ich alles falsch?


Du hast völlig recht aber es tut dich ja nichts bei der Stadt und dann ist es im März zu spät.




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