Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Toppizcek » 06.06.2017, 21:40


FW 1920 hat geschrieben:Was mir immer wieder im Kopf rumgeht, ist ein Satz von wkv, dem ich unterstelle, dass er mit "Herzblut" jahrzehntelanger FCK´ler ist:
Wir sind nicht mehr zu retten!
Das ist ein bitterböses Fazit aus der jahrelangen Misswirtschaft, die auf dem Berg betrieben wurde.
Alle Vorschläge, die hier gemacht werden, helfen uns nicht entscheidend, die grundsätzlichen Probleme zu lösen.
Es ist wie in der Politik, viel Geschrei um aktuelles Geschehen, die Wurzeln werden nicht angegangen!!!

Gründen die Wurzeln nicht in der Erwartungshaltung des uneinigen Umfeldes und den oft wegen persönlicher Eitelkeiten geführten Grabenkämpfen in Mitglieder- und Anhängerkreisen?
Zuletzt geändert von Toppizcek am 06.06.2017, 21:43, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Reddevil40kl » 06.06.2017, 21:41


Wer schaut gerade das Länderspiel Dänemark - Deutschland mit Deutschlands besten Stürmer Sandra Wagner ? Der spielt so gut wie damals bei uns ! :teufel2:



Beitragvon ExilDeiwl » 06.06.2017, 22:24


Was @ML1987 da eigentlich beschreibt, dann aber an die Frage des Mitspracherechts der Fans knüpft ist eigentlich eher die Frage des Vertrauens. Mut mehr Vertrauen in die Akteure auf dem Betzenberg wäre sicherlich auch ruhigeres und konsequenteres Arbeiten möglich. Leider sind sowohl die Fans als auch die Gruppierungen direkt um den Verein tief gespalten. Das musste ich, der den FCK lange Zeit nur interessiert, durchaus mit "Herzblut", aber aus der Distanz beobachtet hat, in den letzten Jahren lernen. Die Gräben sind scheinbar so tief, dass man sich kaum auf einen Nenner einigen kann. Tja, und Vertrauen in die Vereinsführung? Da ist man gebranntes Kind aus den vergangenen Jahrzehnten und zuletzt mit Kuntz auch auf keinem besseren Weg gewesen. So wie er den Verein zu Beginn seiner Amtszeit einen konnte, so sehr haben sich die Geister zuletzt an ihm geschieden. Und die Gräben sind so tief, dass jede Diskussion zielstrebig immer wieder genau dort landet. Und nachdem früher der Aufsichtsrat seiner Kontrollpflicht offenbar zu wenig nachgekommen ist, so hat man in diesen Tagen zuweilen das Gefühl, dass er nun ins andere Extrem übergegangen ist.

Der Weggang Stövers ist aus meiner Sicht eine Katastrophe. Nicht, weil Stöver unstreitbar wäre, nein, nein. Er hat sicher Fehler gemacht. Genauso sicher waren die Bedingungen, unter denen er seine Arbeit begonnen hat, suboptimal. Das könnte eigentlich auch ein Aufsichtsrat erkennen.

Katastrophal finde ich Stövers Abgang, weil wieder einmal die Kontinuität darunter leidet. Weil der Zeitpunkt schlechter nicht hätte sein können. Weil der Eindruck(!) entsteht, dass persönliche Befindlichkeiten wichtiger genommen werden, als das Wohl des Vereins. Wenn das Thema SV vom Tisch war und man mit Stöver weiter arbeiten wollte, dann frage ich mich doch, wer es nicht sein lassen konnte, Stöver scheinbar in solch einer Art und Intensität zu kritisieren, dass dieser entnervt deinen Hut nimmt, und warum das so sein musste.

Wir brauchen mehr Ruhe im Verein, damit professionell gearbeitet werden kann, bei Klatt und Gries habe ich durchaus den Eindruck, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hat. Aber mir klingen die Worte von @JochenG quasi in den Ohren, der sinngemäß sagt, dass es dem Verein derzeit noch an... einem Selbstbild (?) fehlt, etwas von dem wir alle sagen, dass es unseren Verein ausmacht, das einen Investor anlockt und dieser sagt, "Ja, hier glaube ich, dass ich sinnvoll Geld anlegen kann und am Ende kommt für beide Seiten, Verein und Investor etwas positives raus." Vielleicht hätte die Vereinsführung hier stärker (überhaupt mal?) tätig werden müssen. Vielleicht muss ihnen aber auch genau dort unter die Arme gegriffen werden. Nur - ich stelle mir das als Hercules-Aufgabe vor, das in einem so gespaltenen Verein zu erarbeiten, ohne das wieder und wieder die Grabenkämpfe ausbrechen. Genau dafür bräuchte man einen wie Kuntz zu Beginn seiner Amtszeit. Einer der zusammen führt, wie Kuntz es mit seiner Herzblut Aktion getan hat (und nein, damit will ich nicht sagen, dass wir Herzblut reloaded brauchen). So jemand müsste da sein. Und wir müssten unsere Animositäten auch beiseite wischen und es geschehen lassen. Per Fingerschnipp, etwas Marketing und Finanzoptimierung geht das aber gewiss nicht. Das ist ein harter und unbequemer Weg und je länger wir das vor uns herschieben, umso schwieriger wird es. Und mehr Unruhe macht das ganze noch viel schwerer. Selbst eine sportlich gute Saison wird nur darüber hinwegtäuschen, welche innere Arbeit wir im Verein noch vor uns haben...
Pro AOMV!
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Beitragvon daachdieb » 06.06.2017, 22:29


Rheinteufel2222 hat geschrieben:...

Du sprichst von "Ungeschicklichkeiten" und dass man ihm "nur gezielt böswillig unterstellen könnte" ... ich hab gerade Rombach vor meinem inneren Auge. Ist es schon so schlimm? Ich wusste nicht, dass du das mit dem "Ausbildungsverein" bis in den AR durchziehen willst.
Oderint, dum metuant
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Beitragvon Rheinteufel2222 » 06.06.2017, 22:52


daachdieb hat geschrieben:
Rheinteufel2222 hat geschrieben:...

Du sprichst von "Ungeschicklichkeiten" und dass man ihm "nur gezielt böswillig unterstellen könnte" ... ich hab gerade Rombach vor meinem inneren Auge. Ist es schon so schlimm? Ich wusste nicht, dass du das mit dem "Ausbildungsverein" bis in den AR durchziehen willst.


Hinge in erster Linie davon ab, was denn sonst noch an geeigneten Kandidaten zur Auswahl stünde.

Was Rombach und dein geistiges Auge angeht: der gute Professor ist viel hübscher als ich. Da komme ich leider nicht mit. Davon abgesehen hatte er - apropos Ausbildungsrat - sogar überhaupt keine Ahnung von Fußballvereinen und war darüber hinaus auch noch jenseits jeder Ausbildbarkeit. Das hat die Mitglieder damals aber auch jahrelang nicht gestört. Matze hat dagegen immerhin über 8 Jahre (oder so) als Profi mehrere sehr gut und sehr schlecht geführte Bundesligavereine unmittelbar von innen erleben dürfen. Allein daher schon dürfte er sich besser im Geschäft auskennen als du oder ich.
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 06.06.2017, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon Markie » 06.06.2017, 22:55


daachdieb hat geschrieben:Abel ist ein Leichtgewicht, der sich innerhalb kürzester Zeit den Spielraum für seine Karriere sehr verkleinert hat. Ob er im bezahlten Fußball außerhalb des FCK noch irgendeinen Job bekommen würde darf man heute bezweifeln.


Ja, Abel hat es sicher versäumt, mit dem Geld des Vereins sein Netzwerk zu schmieren ("Beraterhonorar"), damit es ihm einen neuen Job verschafft, sagen wir mal beim DFB oder so … Da fehlt ihm einfach die saarländische Cleverness.



Beitragvon daachdieb » 06.06.2017, 22:58


Rheinteufel2222 hat geschrieben:...

Nachtreten gibt auf dem Platz Rot - er kennt sich ja im Fußball aus und hätte sich denken können, dass das im richtigen Leben bei den Leuten nicht gut ankommt. Seine fanbase wird richtig Arbeit haben ihn wieder in den AR zu bekommen.
Oderint, dum metuant
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Beitragvon Rheinteufel2222 » 06.06.2017, 23:05


@daachdieb
Falls du auf seine Rede bei der letzten JHV anpielst: Klar, hat ihn dann auch sicher ein paar Stimmen gekostet. Er bekam dann ja auch nur 81 % der Stimmen für seine Entlastung.
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Beitragvon daachdieb » 06.06.2017, 23:15


Rheinteufel2222 hat geschrieben:@daachdieb
Falls du auf seine Rede bei der letzten JHV anpielst: Klar, hat ihn dann auch sicher ein paar Stimmen gekostet. Er bekam dann ja auch nur 81 % der Stimmen für seine Entlastung.

Du meinst er wird auf der JHV gegen Stöver nachtreten? War der eigentlich der Fang vom Übergangs-SV Abel?
Oderint, dum metuant
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Beitragvon Rheinteufel2222 » 06.06.2017, 23:29


Zu Suche und Auswahl der Sportdirektors wurde auf der JHV ausführlich berichtet.

Trotzdem eine interessante Frage. War es ein Fehler des Aufsichtsrates Stöver zu kritisieren? Oder war der Fehler einen Sportdirektor einzustellen, der mit Kritik nicht so gut klarkommt?

So oder so. Ein Fehler war es.

Was die nächste JHV angeht, kann ich nicht viel sagen. Ich finde die Glaskugel gerade nicht.
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Christian Streich



Beitragvon ExilDeiwl » 06.06.2017, 23:50


@Rheinteufel2222: Nicht die Kritik an sich muss verkehrt gewesen sein, vielleicht waren es Art und Intensität, obwohl man zumindest nach außen hin hatte verlautbaren lassen, dass das Thema SV vom Tisch sei und man mit Stöver weiter arbeiten wolle. Stöver hat nicht drei Monate im stillen Kämmerlein vor sich hin geschmollt, um dann zu sagen, jetzt bin ich aber beleidigt und gehe. Ich vermute, dass da in den letzten Wochen deutlich mehr als eine kritische Aussprache zwischen AR, Vorstand und SD stattgefunden haben. Ich vermute eher, dass es d jemand einfach nicht sein lassen konnte...
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Beitragvon Rheinteufel2222 » 07.06.2017, 00:05


@ExilDeiwl
Wie du ja richtig schreibst, kann man das nur vermuten. Abwegig ist deine Vermutung natürlich nicht. Der Saisonverlauf und die von Stöver verpflichteten Spieler waren ja auch weiterhin Woche für Woche hinter den Erwartungen. Da kann man sich schon vorstellen, dass da auch vereinsintern nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen war, vor allem wenn man sieht, was für den Verein auch finanziell auf dem Spiel stand.

So ungewöhnlich ist es im Fußball davon abgesehen auch nicht, dass du als Trainer oder Sportdirektor Druck bekommst, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Für Stöver hätte da einerseits die Möglichkeit bestanden, an seine eigenen Fähigkeiten zu glauben und es seinen internen und externen Kritikern in der kommenden Saison zu zeigen (die Möglichkeit sollte ihm ja immerhin gegeben werden). Oder eben andererseits zu sagen, er hat die Nase voll. Leider hat er letzteres gemacht. Das muss man jetzt akzeptieren und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und einen Sportdirektor zu finden, der ein glücklicheres Händchen hat.
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Beitragvon selince » 07.06.2017, 07:51


Beständigkeit wird in diesem Verein immer ein Fremdwort bleiben.Hoch lebe die Fluktuation.:-(



Beitragvon Ke07111978 » 07.06.2017, 09:50


ExilDeiwl hat geschrieben: Das musste ich, der den FCK lange Zeit nur interessiert, durchaus mit "Herzblut", aber aus der Distanz beobachtet hat, in den letzten Jahren lernen. Die Gräben sind scheinbar so tief, dass man sich kaum auf einen Nenner einigen kann.


Wie Du weist, lebe ich ja genauso im Exil wie Du und kann deinen Eindruck nur bestätigen. Du brauchst dir nur die auf deinen Post folgenden 6 Beiträge anzuschauen und Du hast fast alle gängigen Scheisshausparolen zusammen.

Die Gräben sind ja so tief, dass viele einfach die Realität ignorieren. Das ist noch schlimmer als übertriebene Erwartungshaltung. Wenn Du einen Verein gründest, dann verfolgst Du ein gemeinsames Ziel. Über den Weg, wie man das Ziel erreicht wird vielleicht gestritten, aber zum Schluss, trinkt man gemeinsam ein Bier und es wird an einen Strang gezogen. Unser Problem ist, dass wir kein gemeinsames Ziel mehr haben. Es gibt kein Leitbild, es gibt keine Idee es gibt keinen Orientierungspunkt. Ergo, gibt es auch nichts wonach ich steuern und kontrollieren kann. Diese Gefühl entlädt sich jetzt an der Personalie Stöver. Früher hattest Du Spieler wie Lutz, Roos oder Koch oder Funktionäre wie Thinnes, die diesen Orientierungspunkt dargestellt haben. Es war nicht aufgeschrieben, es wurde einfach verkörpert. Kuntz und seine Herzblutkampagne gingen auch nochmal in die Richtung. Zuletzt "einigte" den Verein (zumindest einen Großteil der Mitglieder) im wesentlichen noch, dass man Kuntz los werden wollte. Aktuell ist da gar nichts mehr und Stöver war jemand, dem man schlichtweg abgenommen hat, er ist ne ehrliche Haut, die ehrliche Arbeit liefert und ausgerechnet der wird zum Sündenbock gemacht.

Die Kritik am Aufsichtsrat ist nachgelagert, kommt aber exakt aus dem oben beschriebenen Gefühl heraus. Wenn ein wkv schreibt: "eigentlich sind wir schon verloren", ist das nichts anderes als ein lauter Schrei nach Hilfe. Geb mir eine Idee, zeig mir einen Weg, den wir gemeinsam verfolgen können. Um so etwas machen zu können, muss man aber die Realitäten anerkennen. Stöver hat das letztlich mit seiner Aussage nach dem Nürnberg Spiel gemacht. Die nächste Saison wird deutlich schwerer als diese. Das Ziel ist also der Klassenerhalt. Meier sagte zum Leitbild für Neuverpflichtungen: "ich habe keine Lust mehr mir jedes Spiel anzuhören, ich will euch kämpfen sehen". Sie haben damit mehr zum Leitbild, zur Ausrichtung und den Rahmenbedingen gesagt, als unser Aufsichtsrat und unser Vorstand in zwei kompletten Fernsehauftritten vornedran.

Das der Aufsichtsrat nicht für dieses gemeinsame Leitbild gesorgt hat, dass er im Übergang von Kuntz auf seine Nachfolger nicht versucht hat die Lager zu einen, aber insbesondere, dass er den Mitgliedern das Gefühl gegeben hat, wir müssen Kuntz einfach entsorgen, "Profis" holen und unsere Probleme lösen sich, rächt sich jetzt bitter. Diese Versäumnisse an der Personalie Uwe Stöver festzumachen (egal ob absichtlich oder ob nur der Eindruck entsteht), an ein paar hektischen last Minute Einkäufen, die ich durch mein vorangegangenes Führungsversagen zumindest mitzuvertreten habe, dass ist einfach schreiend unfair. Und die Fans und Mitglieder merken das.

Mac41 hat ja weiter oben die Arbeit von Gries auseinandergenommen. Genau diese Kritik war abzusehen, dass habe ich am Tag seiner Vorstellung geschrieben. Man hat ihn mit einem unmöglichen Ziel auf die Reise geschickt - während Briegel mit der Südpfalzinitative versucht die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen, versucht Gries noch unsere Marke zu positionieren (ohne allerdings je kommuniziert zu haben, wo er uns denn positionieren will). Gries ist deshalb kein schlechter er ist aber definitiv nicht der CEO eines Fußballvereins, noch kann er unsere strategischen Problem wirklich lösen. Das er dort sitzt wo er sitzt und das er eine Aufgabe hat, die er eigentlich nicht lösen kann, liegt aber wiederum am Aufsichtsrat. Wenn ich in meiner "Pipi-Langstrumpf-Welt" unterwegs bin und auf der Basis einer völlig falschen strategischen Analyse neues Personal für den Verein rekrutiere, dann kommt sowas bei raus. -> ein Marketingfachmann, der Vertrieb machen soll, am besten noch Investoren finden soll...

Und hier kommt Klatt ins Spiel - Klatt kann Sanierung, er hat das Handwerkszeug um den Verein in einem (langen und schmerzhaften Prozess) für einen Neuanfang aufzustellen. Er soll den Mitgliedern auf der JHV - oder gerne auch im Vorfeld endlich reinen Wein einschenken und aufhören den Leuten bzgl. der Ausgliederung und dann folgenden Investoren irgendwas vom Pferd zu erzählen. Auch muss er aufhören reflexartig alles auf seine Vorgänger zu schieben. Zum einen bringt das keinen weiter, zum anderen ist es teilweise auch unsinnig (Wir mussten dieses Jahr die Pachtstundung aus der ersten Liga zurückzahlen --> die Pachtstundung war aber notwendig, um die Steuernachzahlungen aus Jäggis Selbstanzeige glattzuziehen --> die Selbstanzeige war notwendig, da Friedrich "kreative Steuermodelle" nutzte --> die kreativen Steuermodelle waren notwendig, weil sie jeder nutze und wir konkurrenzfähig sein wollten --> am Ende hätte man Fritz Walter schon kein Gehalt zahlen sollen?) Unterm Strich bleibt festzuhalten: Den leichten Weg gibt es nicht. Und ohne, dass wir den Verein einen (wozu ich den aktuellen Aufsichtsrat einfach nicht mehr in der Lage sehe) werden wir den harten Weg nicht durchstehen.



Beitragvon wernerg1958 » 07.06.2017, 10:03


@Ke07111978,
das ist alles schön geschrieben und entspricht auch in vielem meinen Gedanken, was aber fehlt ist die Lösung des Problems. Erkennen ist das Eine, es zu ändern zu bessern das Andere.
Und da werden wir immer wieder scheitern, oder?



Beitragvon Ke07111978 » 07.06.2017, 10:16


wernerg1958 hat geschrieben:@Ke07111978,
das ist alles schön geschrieben und entspricht auch in vielem meinen Gedanken, was aber fehlt ist die Lösung des Problems. Erkennen ist das Eine, es zu ändern zu bessern das Andere.
Und da werden wir immer wieder scheitern, oder?


Schau in den Ausgliederungsthread - dort habe ich einen Weg aufgeschrieben (viewtopic.php?f=3&t=22444&start=25). Am Ende heißt das aber, das Du einer Planinsolvenz und einem Neustart in Liga 4 mit offenem Visier ins Auge schauen musst.



Beitragvon wernerg1958 » 07.06.2017, 10:35


Sehe ich auch so, aber hast Du das den Verantwortlichen schonmal so gesagt/geschrieben, hast Du mal überlegt hier Mitglieder Fans zu finden die das öffentlich Unterstützen? Ich wäre dabei. Allein es hier im Forum zu schreiben hilft nicht!



Beitragvon Devil's Answer » 07.06.2017, 10:55


potto hat geschrieben:Auf solche Schlaumeier-Sprüche hat das Forum nur gewartet. Heiße Luft. Soll das etwa die Betze-Realität sein, was du da jedes Mal höchst kopflastig zusammen sinnierst?

Das gibt noch nicht mal einen Fleißpunkt.


OK, deine Meinung - oder was auch immer das darstellen soll - in allen Ehren.
Aber die Kritik an den "Schlaumeier- Sprüchen" ist auch nichts anderes als ein Schlaumeier-Spruch.
Und das simple Anprangern heißer Luft ist eben genau das.

Ich denke, dass es KE nicht um das Sammeln von Fleißpunkten geht.

Und ich wünsche mir mehr "kopflastige" Beiträge von Leuten, die erst nachdenken und dann posten. Und weniger Beiträge von Leuten, die sich einfach nur auskotzen.

Und die "Betze-Realität" ist ja ohnehin je nach Sichtweise etwas sehr Unterschiedliches.

Aber vielleicht liegt ja hier zumindest ein Teil des Problems, dass so viele verschiedene Wahrnehmungen existieren, hinter denen die wirkliche Realität verschwimmt und deswegen gar nicht mehr richtig sichtbar ist.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon szymaniak » 07.06.2017, 11:21


Das ganze Gelabere, Gequasselle und Geschwalle von uns in diesem Forum nützt alles nichts, wenn die da "oben", und das nun schon seit gut 15 Jahren, nichts auf die "Reihe bringen", zumindest in langfristiger Sicht.
Was haben uns die ganzen Vorstandsvorsitzenden gebracht? Das Einzige: Sie haben sich alle die Säcke ohne Ende "voll" gemacht und den FCK an den Rand des finanziellen Ruins gebracht.
Wenn wir nicht schnellstens gescheite, seriöse, aufrichtige, leidenschaftliche und kompetente Führungskräfte beim FCK installieren können ist der Ofen bald aus. Aus die Maus. Dann herrscht Ruhe
auf und rund um den Betzenberg.
Wir brauchen einen völligen Neuanfang mit Leuten, dies "drauf" haben und neue Strukturen, die ein zielgerichtestes Arbeiten möglich macht.
Geschieht dies nicht, dann bedeutet dies das Ende für den FCK. Traurig, traurig, aber bittere Realität.



Beitragvon daachdieb » 07.06.2017, 11:32


Rheinteufel2222 hat geschrieben:... versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und einen Sportdirektor zu finden, der ein glücklicheres Händchen hat.

Man hat 2 grobe Sichtweisen, die abgelaufene Saison zu bewerten:
1. Die kommunizierten Ziele wurden knapp (3 Punkte = 1 Sieg) nicht erreicht. Mildernde Umstände gäbe es zur genüge anzuführen.
oder
2. Die Saison wurde vergeigt und man musste bis zum Schluss zittern nicht noch Relegation (und man kann sich vorstellen, wie die ausgegangen wäre) spielen zu müssen.

Was das mit "glücklichem Händchen" des SD zu tun hat?
Nichts!

Glücklich, wenn man es so bezeichnen will, war zB der direkt verwandelte Eckball gegen die 60er. Unglücklich der verschossene Stieber 11er.

Wir sollten mal aufhören das Glück zu bemühen, wenn es eigentlich darum geht den Verein professionell zu führen. Das hat weniger mit Glück als mit Können zu tun.

Du stellst den AR MA hier da, als würde ihm die (sportliche) Kompetenz schon aus den Ohren austreten. Er selbst scheint das ja auch wirklich zu glauben. Die quasi wortlosen Abgänge der/seiner kompletten sportlichen Führung sind dafür eher kein Beleg, sondern es hallt ein "macht euren Scheiß doch alleine" durchs F-W-S.

Bevor man jetzt auf "glückliche Händchen" wartet könnte man auch darüber nachdenken, ob die Störfeuer aus dem AR die "Motivationsschwäche" nicht ausgelöst und befeuert haben. Die Frage stellen, ob im AR die professionelle Einstellung zur eigenen Arbeit nicht dadurch gefährdet wird, indem man sich aus Selbstüberschätzung zu unprofessionellen Worten und Taten hinreißen lässt, die am Ende eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den dafür bezahlten Profis nahezu unmöglich macht.

Wir können jetzt natürlich weiterhin Leute suchen, die einen Job annehmen, bei dem sie Kanonenfutter des AR sind und bei Einmischungen etwas standhafter reagieren wie Korkut oder Stöver. Ein Kabinett aus Sockenpuppen, die Schmerzensgeld bekommen - um den 1.FC Abel in die CL zu führen.
Oder man kann dafür sorgen, dass die Profis ihre Arbeit in einem professionellen Umfeld machen können, mit einem AR im Rücken, der Kontrolle als das sieht, was es ist ohne sich als Pseudo-Geschäftsleitung zu gerieren.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon ML1987 » 07.06.2017, 11:44


Die Beiträge sind echt interessant. Danke auch ExilDeiwl.

Aber was wir wissen, ist dass wir nichts wissen. Auch nur ein Spruch aber eben die Realität. Ich wollte urpsünglich Ausdrücken, wir außenstehende wissen nicht was intern abläuft. Es sind Leute am Werk, die versuchen, sie machen Fehler, haben Hürden, etc. Aber was wir tun können ist, positives versuchen zu erzeugen. Als Fans vorneweg zu gehen und etwas positives hinterlassen. Aufhören negatives zu erzeugen (Fan-Gewalt, Straffällig Verhalten, Spieler ausbuhen, etc). Wir präsentieren den FCK, wir als Fans. Wir sind da, wenn andere es wieder verbocken und gehen. Was die Führung tut muss sie wissen, wenn sie Fehler macht, recht sich das im Medien-Kreislauf und Wichtig-Tuer automatisch. Und sie tun aktuell mehr gut als schlecht und verfolgen einen Weg der den FCK in bessere Zeiten führen soll. Aber wir können Leute mit positiver Kraft mitziehen, beeinflussen so mehr, als intern "mitzureden" und weitere Meinungen einzubringen und Unruhre. Wir werden wahrgenommmen von außen, wenn wir positiv auftreten. Wir sollten für etwas stehen, uns vlt auch neu ausrichten. Z.B. die Unterstützung vom DFB und DFL usw auf uns ziehen. In dem wir gemeinsam z.B. Aktionen gegen Fan-Gewalt, gg Rassismus, gg. Pyrotechnik, für Sicherheit. Wir müssen positive Themen nutzen. Das wird dem FCK zu Gute gerechnet von allen, der ganzen Liga. Die Macht der positiven Gedanken. Jeder würde merken, hier entsteht etwas positives, keiner lehnt sowas ab. Unsere FanClubs müssen die Ideen mit vorantreiben. Der Verein muss uns da Unterstützen. Nur gemeinsam sind wir stark. und diese Energie müssen wir nutzen, um unseren Umbruch voranzutreiben. Wir fangen an dem Verein den Rücken freizuschaufeln. Wir lenken ab. Sponsoren begrüßen ein solches Verhalten. Wohl mehr wie Stangen auf unsere Spieler werfen und Pyros zu zünden in Auswärtsspielen. Wir sollten das tun was wir positiv bewirken können. Das meinte ich auch mit, Fans sollten bei vereinsinternen Themen nicht mitreden (also Vereinintern), sie sollten das tun was etwas bewirkt. Unruhe hat der Verein genug, sollen auch noch wir Unruhe und negatives erzeugen? Die die wirklich hinter dem Verein stehen? Wir sollten voran gehen!!!



Beitragvon bjarneG » 07.06.2017, 14:07


potto hat geschrieben:
Ke07111978 hat geschrieben:Wie Du weist, lebe ich ja genauso im Exil wie Du und kann deinen Eindruck nur bestätigen.

Du brauchst dir nur die auf deinen Post folgenden 6 Beiträge anzuschauen und Du hast fast alle gängigen Scheisshausparolen zusammen.

Die Gräben sind ja so tief, dass viele einfach die Realität ignorieren.

Auf solche Schlaumeier-Sprüche hat das Forum nur gewartet. Heiße Luft. Soll das etwa die Betze-Realität sein, was du da jedes Mal höchst kopflastig zusammen sinnierst?

Das gibt noch nicht mal einen Fleißpunkt.


So, Ke Du Schlaumeier, dieser beeindruckenden Argumentation hast Du nichts mehr entgegenzusetzen, oder ? Unwiderstehlich wurden Deine Thesen mit diesem post sachlich und rechnerisch zerpflückt, als heiße Luft entlarvt und Du weißt jetzt wie es wirklich ist... :wink:



Beitragvon super-jogi » 07.06.2017, 14:34


ML1987 hat geschrieben:Die Beiträge sind echt interessant. Danke auch ExilDeiwl.

Aber was wir wissen, ist dass wir nichts wissen. Auch nur ein Spruch aber eben die Realität. Ich wollte urpsünglich Ausdrücken, wir außenstehende wissen nicht was intern abläuft. Es sind Leute am Werk, die versuchen, sie machen Fehler, haben Hürden, etc. Aber was wir tun können ist, positives versuchen zu erzeugen. Als Fans vorneweg zu gehen und etwas positives hinterlassen. Aufhören negatives zu erzeugen (Fan-Gewalt, Straffällig Verhalten, Spieler ausbuhen, etc). Wir präsentieren den FCK, wir als Fans. Wir sind da, wenn andere es wieder verbocken und gehen. Was die Führung tut muss sie wissen, wenn sie Fehler macht, recht sich das im Medien-Kreislauf und Wichtig-Tuer automatisch. Und sie tun aktuell mehr gut als schlecht und verfolgen einen Weg der den FCK in bessere Zeiten führen soll. Aber wir können Leute mit positiver Kraft mitziehen, beeinflussen so mehr, als intern "mitzureden" und weitere Meinungen einzubringen und Unruhre. Wir werden wahrgenommmen von außen, wenn wir positiv auftreten. Wir sollten für etwas stehen, uns vlt auch neu ausrichten. Z.B. die Unterstützung vom DFB und DFL usw auf uns ziehen. In dem wir gemeinsam z.B. Aktionen gegen Fan-Gewalt, gg Rassismus, gg. Pyrotechnik, für Sicherheit. Wir müssen positive Themen nutzen. Das wird dem FCK zu Gute gerechnet von allen, der ganzen Liga. Die Macht der positiven Gedanken. Jeder würde merken, hier entsteht etwas positives, keiner lehnt sowas ab. Unsere FanClubs müssen die Ideen mit vorantreiben. Der Verein muss uns da Unterstützen. Nur gemeinsam sind wir stark. und diese Energie müssen wir nutzen, um unseren Umbruch voranzutreiben. Wir fangen an dem Verein den Rücken freizuschaufeln. Wir lenken ab. Sponsoren begrüßen ein solches Verhalten. Wohl mehr wie Stangen auf unsere Spieler werfen und Pyros zu zünden in Auswärtsspielen. Wir sollten das tun was wir positiv bewirken können. Das meinte ich auch mit, Fans sollten bei vereinsinternen Themen nicht mitreden (also Vereinintern), sie sollten das tun was etwas bewirkt. Unruhe hat der Verein genug, sollen auch noch wir Unruhe und negatives erzeugen? Die die wirklich hinter dem Verein stehen? Wir sollten voran gehen!!!


Bin ich völlig bei dir, nur denke ich, dass das schwierig hinzubekommen ist. In den letzten Jahren ist so viel Vertrauen kaputtgemacht worden und (wenn ich von mir selbst ausgehe)es ist eine enorme Nervosität und fast Panik um unseren Verein da.
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon ExilDeiwl » 07.06.2017, 14:51


Rheinteufel2222 hat geschrieben:@ExilDeiwl
Wie du ja richtig schreibst, kann man das nur vermuten. Abwegig ist deine Vermutung natürlich nicht. Der Saisonverlauf und die von Stöver verpflichteten Spieler waren ja auch weiterhin Woche für Woche hinter den Erwartungen. Da kann man sich schon vorstellen, dass da auch vereinsintern nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen war, vor allem wenn man sieht, was für den Verein auch finanziell auf dem Spiel stand.

So ungewöhnlich ist es im Fußball davon abgesehen auch nicht, dass du als Trainer oder Sportdirektor Druck bekommst, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Für Stöver hätte da einerseits die Möglichkeit bestanden, an seine eigenen Fähigkeiten zu glauben und es seinen internen und externen Kritikern in der kommenden Saison zu zeigen (die Möglichkeit sollte ihm ja immerhin gegeben werden). Oder eben andererseits zu sagen, er hat die Nase voll. Leider hat er letzteres gemacht. Das muss man jetzt akzeptieren und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und einen Sportdirektor zu finden, der ein glücklicheres Händchen hat.


Natürlich wird nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen gewesen sein. Ich schätze Stöver auch als einen Menschen ein, der Kritik vertragen und damit umgehen kann, solange sie sachlich orientiert ist und fair bleibt. Selbst Meier hat im Februar gesagt, dass er sich mit ihm reibt und hart in die Diskussion geht. Und dass er ihn trotzdem sehr schätzt (das war, als es um die Installation eines SV ging). Stöver ist kein Neuling im Geschäft, der weiß genau, wie es da zugeht. Man hätte es vielleicht mal bei sachlicher Kritik belassen sollen und es ab dem Zeitpunkt, wo man sagt, wir stehen zu ihm, auch genau das tun sollen, damit er mit ausreichend Zeit (die hätte er jetzt gehabt) auch unter finanziell schwierigen Bedingungen einen soliden Kader zusammenstellen kann. Mit Meier hatte Stöver eine guten Sparringspartner. Jetzt ist das Kind halt mal wieder in den Brunnen gefallen und ich kann einen @wkv irgendwie schon verstehen, wenn er langsam die Hoffnung auf Besserung verliert. Es wird mal wieder spannend werden, wenn man als Stövers Nachfolger aus dem Hut zaubert.
Pro AOMV!
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Beitragvon Satanische Ferse » 07.06.2017, 15:13


Bin am Morgen nach dem Nürnberg-Spiel gleich in Urlaub (mit 100%er Internetabsenz) und war nach meiner Rückkehr gestern wenig überrascht von Stövers Abgang. Vor der letzten Partie hatte ich geschrieben, dass Stöver sich auf eine sehr intensive Befragung einstellen müsse. Und im Falle fehlender plausibler Erklärungen und tauglicher Perspektiven für die kommende Spielzeit seitens Stöver, sollte man ihm eine Trennung nahe legen.

Fragen gibt es zu Hauf. Was denn sonst nach dem Verlauf dieser Saison? War die Hinrunde schon grenzwertig, verlief die Leistungskurve zum Finale hin immer weiter steiler nach unten. Während Stöver weiter von einem einstelligen Tabellenplatz sprach. Eine Fehleinschätzung. Sollte man ihn etwa einfach so durchwinken? Mitnichten!

Wie kommt man auf die Idee einer solch geballten Verpflichtung ähnlich gemusterter Spieler wie Kerk, Moritz, Frey, Stieber, Zoua & Co? Mit Talent ausgestattet, aber in der Bundesliga gescheitert. Hat er sich vorher eingehender über die Gründe für deren Scheitern kundig gemacht? Hätte er es, wäre er auf deren Motivationsdefizite gestoßen.

Wieso denn auch noch die teure Verpflichtung von Stieber, wenn man schon Halfar und Moritz im Team hatte?

Der Kader war einfach untauglich für die 2. Liga. Und dafür ist Stöver verantwortlich. Gleiches gilt für die Verpflichtung von Korkut. Fehl am Platz in Hannover und Leverkusen. Am Ende flüchtet sein Trainer dann auch noch vor Stövers verfehltem Kader. Glück für Stöver. Wären wir mit Korkut abgestiegen??

Und selbst der hier so hoch geschätzte Meier wäre fast an diesem Kader gescheitert. Sollen wir ihn jetzt etwa feuern? Selbstverständlich dürfen wir die Mannschaft nicht aus der Verantwortung nehmen.

Letztlich steht aber der Sportdirektor in der Verantwortung. Der muss sich nach so einer katastrophalen Saison stellen. Hat er öffentlich eigene Fehler eingestanden? Habe ich da in meiner Abwesenheit was verpasst? Vernommen habe ich nur die Kritik an seinem Team. Dafür hat er natürlich alle Gründe. Nur sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen, ist allzu einfach.

Was mir mal wieder beim Querlesen der Beiträge hier im Forum ins Auge springt, ist das Phänomen, dass von Außen Vorgänge bewertet werden, ohne aber die genauen internen Vorgänge zu kennen. Dieses Defizit wird dann um so heftiger damit bekämpft, dass man drauf haut, wie es die Laune bzw. die Interessenlage gerade hergibt. Selbst mit teilweise absurden und rüden Behauptungen Unruhe schüren, um dann synchron zu monieren, dass der FCK nicht zur Ruhe käme. Echt schizophren das Ganze.

Der reflektierte Beitrag von @ExilDeiwel ist anregend und lesenswert und gleichsam erholsam in seiner zurückhaltenden Art und Weise wie er geschrieben ist.

Doch auch du gehst von der Annahme aus, dass Stöver über ein angemessenes Maß hinaus attackiert worden sei. Woher stammt diese Erkenntnis? Und von welcher Seite soll er denn angegangen worden sein? Aus dem Aufsichtsrat heraus oder vom Vorstand, der sauer ist wegen der spärlich ausgefallenen Boni aufgrund der miserablen tabellarischen Platzierung bzw. weil dieses schlechte Abschneiden die Verhandlungen mit potentiellen Partnern so schwierig macht?

Niemand weiß wie die Sitzung des Aufsichtsrats verlaufen ist. Wurde Stöver zu heftig angegangen? Wurde die Sache mit dem Sportvorstand wieder aufgewärmt? Was ich mir einfach nicht vorstellen kann. Allein schon wegen dem aufgrund des schlechten Baschneidens sowieso arg geschrumpften Etats. Wo sollte die Kohle her kommen?

Oder verträgt er einfach die Kritik nicht? Ist er selbst so enttäuscht, dass er einfach überfordert ist? Es sich aber nicht einzugestehen vermag? Irgendwie seine Haut und seinen Marktwert retten will?

Stöver hatte mit seiner Arbeit am Bornheimer Hang was vorzuweisen. Auch bei Holzbein Kiel scheint er zumindest ein fruchtbares Fundament gelegt zu haben. Die Frage darf aber erlaubt sein, ob seine Kompetenz auch eine Stufe drüber ausreicht, um die dortigen Zielsetzungen adäquat umsetzen zu können? Denn diese Anforderung existiert nun einmal beim FCK.

Stöver hatte bei mir Kredit. Mit diesem Kader hatte er sich aber leider komplett verrannt. Bei schlüssigem Konzept hätte er weiter machen können. Vielleicht ist er aber auch an seine Grenzen gestoßen?

Es gibt qualifizierte, gut ausgebildete und mit praktikablen Ideen ausgestatte Sportmanager auf dem Markt. Man muss sie allerdings ausfindig machen und natürlich für die Ziele des FCK zu gewinnen verstehen. Habe die Hoffnung nicht aufgegeben, so einen für die nächste Zeit in unseren Reihen wirken zu sehen.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.




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