Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon wernerg1958 » 07.06.2017, 10:03


@Ke07111978,
das ist alles schön geschrieben und entspricht auch in vielem meinen Gedanken, was aber fehlt ist die Lösung des Problems. Erkennen ist das Eine, es zu ändern zu bessern das Andere.
Und da werden wir immer wieder scheitern, oder?



Beitragvon Ke07111978 » 07.06.2017, 10:16


wernerg1958 hat geschrieben:@Ke07111978,
das ist alles schön geschrieben und entspricht auch in vielem meinen Gedanken, was aber fehlt ist die Lösung des Problems. Erkennen ist das Eine, es zu ändern zu bessern das Andere.
Und da werden wir immer wieder scheitern, oder?


Schau in den Ausgliederungsthread - dort habe ich einen Weg aufgeschrieben (viewtopic.php?f=3&t=22444&start=25). Am Ende heißt das aber, das Du einer Planinsolvenz und einem Neustart in Liga 4 mit offenem Visier ins Auge schauen musst.



Beitragvon wernerg1958 » 07.06.2017, 10:35


Sehe ich auch so, aber hast Du das den Verantwortlichen schonmal so gesagt/geschrieben, hast Du mal überlegt hier Mitglieder Fans zu finden die das öffentlich Unterstützen? Ich wäre dabei. Allein es hier im Forum zu schreiben hilft nicht!



Beitragvon Devil's Answer » 07.06.2017, 10:55


potto hat geschrieben:Auf solche Schlaumeier-Sprüche hat das Forum nur gewartet. Heiße Luft. Soll das etwa die Betze-Realität sein, was du da jedes Mal höchst kopflastig zusammen sinnierst?

Das gibt noch nicht mal einen Fleißpunkt.


OK, deine Meinung - oder was auch immer das darstellen soll - in allen Ehren.
Aber die Kritik an den "Schlaumeier- Sprüchen" ist auch nichts anderes als ein Schlaumeier-Spruch.
Und das simple Anprangern heißer Luft ist eben genau das.

Ich denke, dass es KE nicht um das Sammeln von Fleißpunkten geht.

Und ich wünsche mir mehr "kopflastige" Beiträge von Leuten, die erst nachdenken und dann posten. Und weniger Beiträge von Leuten, die sich einfach nur auskotzen.

Und die "Betze-Realität" ist ja ohnehin je nach Sichtweise etwas sehr Unterschiedliches.

Aber vielleicht liegt ja hier zumindest ein Teil des Problems, dass so viele verschiedene Wahrnehmungen existieren, hinter denen die wirkliche Realität verschwimmt und deswegen gar nicht mehr richtig sichtbar ist.
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon szymaniak » 07.06.2017, 11:21


Das ganze Gelabere, Gequasselle und Geschwalle von uns in diesem Forum nützt alles nichts, wenn die da "oben", und das nun schon seit gut 15 Jahren, nichts auf die "Reihe bringen", zumindest in langfristiger Sicht.
Was haben uns die ganzen Vorstandsvorsitzenden gebracht? Das Einzige: Sie haben sich alle die Säcke ohne Ende "voll" gemacht und den FCK an den Rand des finanziellen Ruins gebracht.
Wenn wir nicht schnellstens gescheite, seriöse, aufrichtige, leidenschaftliche und kompetente Führungskräfte beim FCK installieren können ist der Ofen bald aus. Aus die Maus. Dann herrscht Ruhe
auf und rund um den Betzenberg.
Wir brauchen einen völligen Neuanfang mit Leuten, dies "drauf" haben und neue Strukturen, die ein zielgerichtestes Arbeiten möglich macht.
Geschieht dies nicht, dann bedeutet dies das Ende für den FCK. Traurig, traurig, aber bittere Realität.



Beitragvon daachdieb » 07.06.2017, 11:32


Rheinteufel2222 hat geschrieben:... versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und einen Sportdirektor zu finden, der ein glücklicheres Händchen hat.

Man hat 2 grobe Sichtweisen, die abgelaufene Saison zu bewerten:
1. Die kommunizierten Ziele wurden knapp (3 Punkte = 1 Sieg) nicht erreicht. Mildernde Umstände gäbe es zur genüge anzuführen.
oder
2. Die Saison wurde vergeigt und man musste bis zum Schluss zittern nicht noch Relegation (und man kann sich vorstellen, wie die ausgegangen wäre) spielen zu müssen.

Was das mit "glücklichem Händchen" des SD zu tun hat?
Nichts!

Glücklich, wenn man es so bezeichnen will, war zB der direkt verwandelte Eckball gegen die 60er. Unglücklich der verschossene Stieber 11er.

Wir sollten mal aufhören das Glück zu bemühen, wenn es eigentlich darum geht den Verein professionell zu führen. Das hat weniger mit Glück als mit Können zu tun.

Du stellst den AR MA hier da, als würde ihm die (sportliche) Kompetenz schon aus den Ohren austreten. Er selbst scheint das ja auch wirklich zu glauben. Die quasi wortlosen Abgänge der/seiner kompletten sportlichen Führung sind dafür eher kein Beleg, sondern es hallt ein "macht euren Scheiß doch alleine" durchs F-W-S.

Bevor man jetzt auf "glückliche Händchen" wartet könnte man auch darüber nachdenken, ob die Störfeuer aus dem AR die "Motivationsschwäche" nicht ausgelöst und befeuert haben. Die Frage stellen, ob im AR die professionelle Einstellung zur eigenen Arbeit nicht dadurch gefährdet wird, indem man sich aus Selbstüberschätzung zu unprofessionellen Worten und Taten hinreißen lässt, die am Ende eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den dafür bezahlten Profis nahezu unmöglich macht.

Wir können jetzt natürlich weiterhin Leute suchen, die einen Job annehmen, bei dem sie Kanonenfutter des AR sind und bei Einmischungen etwas standhafter reagieren wie Korkut oder Stöver. Ein Kabinett aus Sockenpuppen, die Schmerzensgeld bekommen - um den 1.FC Abel in die CL zu führen.
Oder man kann dafür sorgen, dass die Profis ihre Arbeit in einem professionellen Umfeld machen können, mit einem AR im Rücken, der Kontrolle als das sieht, was es ist ohne sich als Pseudo-Geschäftsleitung zu gerieren.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon ML1987 » 07.06.2017, 11:44


Die Beiträge sind echt interessant. Danke auch ExilDeiwl.

Aber was wir wissen, ist dass wir nichts wissen. Auch nur ein Spruch aber eben die Realität. Ich wollte urpsünglich Ausdrücken, wir außenstehende wissen nicht was intern abläuft. Es sind Leute am Werk, die versuchen, sie machen Fehler, haben Hürden, etc. Aber was wir tun können ist, positives versuchen zu erzeugen. Als Fans vorneweg zu gehen und etwas positives hinterlassen. Aufhören negatives zu erzeugen (Fan-Gewalt, Straffällig Verhalten, Spieler ausbuhen, etc). Wir präsentieren den FCK, wir als Fans. Wir sind da, wenn andere es wieder verbocken und gehen. Was die Führung tut muss sie wissen, wenn sie Fehler macht, recht sich das im Medien-Kreislauf und Wichtig-Tuer automatisch. Und sie tun aktuell mehr gut als schlecht und verfolgen einen Weg der den FCK in bessere Zeiten führen soll. Aber wir können Leute mit positiver Kraft mitziehen, beeinflussen so mehr, als intern "mitzureden" und weitere Meinungen einzubringen und Unruhre. Wir werden wahrgenommmen von außen, wenn wir positiv auftreten. Wir sollten für etwas stehen, uns vlt auch neu ausrichten. Z.B. die Unterstützung vom DFB und DFL usw auf uns ziehen. In dem wir gemeinsam z.B. Aktionen gegen Fan-Gewalt, gg Rassismus, gg. Pyrotechnik, für Sicherheit. Wir müssen positive Themen nutzen. Das wird dem FCK zu Gute gerechnet von allen, der ganzen Liga. Die Macht der positiven Gedanken. Jeder würde merken, hier entsteht etwas positives, keiner lehnt sowas ab. Unsere FanClubs müssen die Ideen mit vorantreiben. Der Verein muss uns da Unterstützen. Nur gemeinsam sind wir stark. und diese Energie müssen wir nutzen, um unseren Umbruch voranzutreiben. Wir fangen an dem Verein den Rücken freizuschaufeln. Wir lenken ab. Sponsoren begrüßen ein solches Verhalten. Wohl mehr wie Stangen auf unsere Spieler werfen und Pyros zu zünden in Auswärtsspielen. Wir sollten das tun was wir positiv bewirken können. Das meinte ich auch mit, Fans sollten bei vereinsinternen Themen nicht mitreden (also Vereinintern), sie sollten das tun was etwas bewirkt. Unruhe hat der Verein genug, sollen auch noch wir Unruhe und negatives erzeugen? Die die wirklich hinter dem Verein stehen? Wir sollten voran gehen!!!



Beitragvon bjarneG » 07.06.2017, 14:07


potto hat geschrieben:
Ke07111978 hat geschrieben:Wie Du weist, lebe ich ja genauso im Exil wie Du und kann deinen Eindruck nur bestätigen.

Du brauchst dir nur die auf deinen Post folgenden 6 Beiträge anzuschauen und Du hast fast alle gängigen Scheisshausparolen zusammen.

Die Gräben sind ja so tief, dass viele einfach die Realität ignorieren.

Auf solche Schlaumeier-Sprüche hat das Forum nur gewartet. Heiße Luft. Soll das etwa die Betze-Realität sein, was du da jedes Mal höchst kopflastig zusammen sinnierst?

Das gibt noch nicht mal einen Fleißpunkt.


So, Ke Du Schlaumeier, dieser beeindruckenden Argumentation hast Du nichts mehr entgegenzusetzen, oder ? Unwiderstehlich wurden Deine Thesen mit diesem post sachlich und rechnerisch zerpflückt, als heiße Luft entlarvt und Du weißt jetzt wie es wirklich ist... :wink:



Beitragvon super-jogi » 07.06.2017, 14:34


ML1987 hat geschrieben:Die Beiträge sind echt interessant. Danke auch ExilDeiwl.

Aber was wir wissen, ist dass wir nichts wissen. Auch nur ein Spruch aber eben die Realität. Ich wollte urpsünglich Ausdrücken, wir außenstehende wissen nicht was intern abläuft. Es sind Leute am Werk, die versuchen, sie machen Fehler, haben Hürden, etc. Aber was wir tun können ist, positives versuchen zu erzeugen. Als Fans vorneweg zu gehen und etwas positives hinterlassen. Aufhören negatives zu erzeugen (Fan-Gewalt, Straffällig Verhalten, Spieler ausbuhen, etc). Wir präsentieren den FCK, wir als Fans. Wir sind da, wenn andere es wieder verbocken und gehen. Was die Führung tut muss sie wissen, wenn sie Fehler macht, recht sich das im Medien-Kreislauf und Wichtig-Tuer automatisch. Und sie tun aktuell mehr gut als schlecht und verfolgen einen Weg der den FCK in bessere Zeiten führen soll. Aber wir können Leute mit positiver Kraft mitziehen, beeinflussen so mehr, als intern "mitzureden" und weitere Meinungen einzubringen und Unruhre. Wir werden wahrgenommmen von außen, wenn wir positiv auftreten. Wir sollten für etwas stehen, uns vlt auch neu ausrichten. Z.B. die Unterstützung vom DFB und DFL usw auf uns ziehen. In dem wir gemeinsam z.B. Aktionen gegen Fan-Gewalt, gg Rassismus, gg. Pyrotechnik, für Sicherheit. Wir müssen positive Themen nutzen. Das wird dem FCK zu Gute gerechnet von allen, der ganzen Liga. Die Macht der positiven Gedanken. Jeder würde merken, hier entsteht etwas positives, keiner lehnt sowas ab. Unsere FanClubs müssen die Ideen mit vorantreiben. Der Verein muss uns da Unterstützen. Nur gemeinsam sind wir stark. und diese Energie müssen wir nutzen, um unseren Umbruch voranzutreiben. Wir fangen an dem Verein den Rücken freizuschaufeln. Wir lenken ab. Sponsoren begrüßen ein solches Verhalten. Wohl mehr wie Stangen auf unsere Spieler werfen und Pyros zu zünden in Auswärtsspielen. Wir sollten das tun was wir positiv bewirken können. Das meinte ich auch mit, Fans sollten bei vereinsinternen Themen nicht mitreden (also Vereinintern), sie sollten das tun was etwas bewirkt. Unruhe hat der Verein genug, sollen auch noch wir Unruhe und negatives erzeugen? Die die wirklich hinter dem Verein stehen? Wir sollten voran gehen!!!


Bin ich völlig bei dir, nur denke ich, dass das schwierig hinzubekommen ist. In den letzten Jahren ist so viel Vertrauen kaputtgemacht worden und (wenn ich von mir selbst ausgehe)es ist eine enorme Nervosität und fast Panik um unseren Verein da.
Das Leben ist wie eine Klobrille. Man macht so einiges durch !



Beitragvon ExilDeiwl » 07.06.2017, 14:51


Rheinteufel2222 hat geschrieben:@ExilDeiwl
Wie du ja richtig schreibst, kann man das nur vermuten. Abwegig ist deine Vermutung natürlich nicht. Der Saisonverlauf und die von Stöver verpflichteten Spieler waren ja auch weiterhin Woche für Woche hinter den Erwartungen. Da kann man sich schon vorstellen, dass da auch vereinsintern nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen war, vor allem wenn man sieht, was für den Verein auch finanziell auf dem Spiel stand.

So ungewöhnlich ist es im Fußball davon abgesehen auch nicht, dass du als Trainer oder Sportdirektor Druck bekommst, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Für Stöver hätte da einerseits die Möglichkeit bestanden, an seine eigenen Fähigkeiten zu glauben und es seinen internen und externen Kritikern in der kommenden Saison zu zeigen (die Möglichkeit sollte ihm ja immerhin gegeben werden). Oder eben andererseits zu sagen, er hat die Nase voll. Leider hat er letzteres gemacht. Das muss man jetzt akzeptieren und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und einen Sportdirektor zu finden, der ein glücklicheres Händchen hat.


Natürlich wird nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen gewesen sein. Ich schätze Stöver auch als einen Menschen ein, der Kritik vertragen und damit umgehen kann, solange sie sachlich orientiert ist und fair bleibt. Selbst Meier hat im Februar gesagt, dass er sich mit ihm reibt und hart in die Diskussion geht. Und dass er ihn trotzdem sehr schätzt (das war, als es um die Installation eines SV ging). Stöver ist kein Neuling im Geschäft, der weiß genau, wie es da zugeht. Man hätte es vielleicht mal bei sachlicher Kritik belassen sollen und es ab dem Zeitpunkt, wo man sagt, wir stehen zu ihm, auch genau das tun sollen, damit er mit ausreichend Zeit (die hätte er jetzt gehabt) auch unter finanziell schwierigen Bedingungen einen soliden Kader zusammenstellen kann. Mit Meier hatte Stöver eine guten Sparringspartner. Jetzt ist das Kind halt mal wieder in den Brunnen gefallen und ich kann einen @wkv irgendwie schon verstehen, wenn er langsam die Hoffnung auf Besserung verliert. Es wird mal wieder spannend werden, wenn man als Stövers Nachfolger aus dem Hut zaubert.



Beitragvon Satanische Ferse » 07.06.2017, 15:13


Bin am Morgen nach dem Nürnberg-Spiel gleich in Urlaub (mit 100%er Internetabsenz) und war nach meiner Rückkehr gestern wenig überrascht von Stövers Abgang. Vor der letzten Partie hatte ich geschrieben, dass Stöver sich auf eine sehr intensive Befragung einstellen müsse. Und im Falle fehlender plausibler Erklärungen und tauglicher Perspektiven für die kommende Spielzeit seitens Stöver, sollte man ihm eine Trennung nahe legen.

Fragen gibt es zu Hauf. Was denn sonst nach dem Verlauf dieser Saison? War die Hinrunde schon grenzwertig, verlief die Leistungskurve zum Finale hin immer weiter steiler nach unten. Während Stöver weiter von einem einstelligen Tabellenplatz sprach. Eine Fehleinschätzung. Sollte man ihn etwa einfach so durchwinken? Mitnichten!

Wie kommt man auf die Idee einer solch geballten Verpflichtung ähnlich gemusterter Spieler wie Kerk, Moritz, Frey, Stieber, Zoua & Co? Mit Talent ausgestattet, aber in der Bundesliga gescheitert. Hat er sich vorher eingehender über die Gründe für deren Scheitern kundig gemacht? Hätte er es, wäre er auf deren Motivationsdefizite gestoßen.

Wieso denn auch noch die teure Verpflichtung von Stieber, wenn man schon Halfar und Moritz im Team hatte?

Der Kader war einfach untauglich für die 2. Liga. Und dafür ist Stöver verantwortlich. Gleiches gilt für die Verpflichtung von Korkut. Fehl am Platz in Hannover und Leverkusen. Am Ende flüchtet sein Trainer dann auch noch vor Stövers verfehltem Kader. Glück für Stöver. Wären wir mit Korkut abgestiegen??

Und selbst der hier so hoch geschätzte Meier wäre fast an diesem Kader gescheitert. Sollen wir ihn jetzt etwa feuern? Selbstverständlich dürfen wir die Mannschaft nicht aus der Verantwortung nehmen.

Letztlich steht aber der Sportdirektor in der Verantwortung. Der muss sich nach so einer katastrophalen Saison stellen. Hat er öffentlich eigene Fehler eingestanden? Habe ich da in meiner Abwesenheit was verpasst? Vernommen habe ich nur die Kritik an seinem Team. Dafür hat er natürlich alle Gründe. Nur sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen, ist allzu einfach.

Was mir mal wieder beim Querlesen der Beiträge hier im Forum ins Auge springt, ist das Phänomen, dass von Außen Vorgänge bewertet werden, ohne aber die genauen internen Vorgänge zu kennen. Dieses Defizit wird dann um so heftiger damit bekämpft, dass man drauf haut, wie es die Laune bzw. die Interessenlage gerade hergibt. Selbst mit teilweise absurden und rüden Behauptungen Unruhe schüren, um dann synchron zu monieren, dass der FCK nicht zur Ruhe käme. Echt schizophren das Ganze.

Der reflektierte Beitrag von @ExilDeiwel ist anregend und lesenswert und gleichsam erholsam in seiner zurückhaltenden Art und Weise wie er geschrieben ist.

Doch auch du gehst von der Annahme aus, dass Stöver über ein angemessenes Maß hinaus attackiert worden sei. Woher stammt diese Erkenntnis? Und von welcher Seite soll er denn angegangen worden sein? Aus dem Aufsichtsrat heraus oder vom Vorstand, der sauer ist wegen der spärlich ausgefallenen Boni aufgrund der miserablen tabellarischen Platzierung bzw. weil dieses schlechte Abschneiden die Verhandlungen mit potentiellen Partnern so schwierig macht?

Niemand weiß wie die Sitzung des Aufsichtsrats verlaufen ist. Wurde Stöver zu heftig angegangen? Wurde die Sache mit dem Sportvorstand wieder aufgewärmt? Was ich mir einfach nicht vorstellen kann. Allein schon wegen dem aufgrund des schlechten Baschneidens sowieso arg geschrumpften Etats. Wo sollte die Kohle her kommen?

Oder verträgt er einfach die Kritik nicht? Ist er selbst so enttäuscht, dass er einfach überfordert ist? Es sich aber nicht einzugestehen vermag? Irgendwie seine Haut und seinen Marktwert retten will?

Stöver hatte mit seiner Arbeit am Bornheimer Hang was vorzuweisen. Auch bei Holzbein Kiel scheint er zumindest ein fruchtbares Fundament gelegt zu haben. Die Frage darf aber erlaubt sein, ob seine Kompetenz auch eine Stufe drüber ausreicht, um die dortigen Zielsetzungen adäquat umsetzen zu können? Denn diese Anforderung existiert nun einmal beim FCK.

Stöver hatte bei mir Kredit. Mit diesem Kader hatte er sich aber leider komplett verrannt. Bei schlüssigem Konzept hätte er weiter machen können. Vielleicht ist er aber auch an seine Grenzen gestoßen?

Es gibt qualifizierte, gut ausgebildete und mit praktikablen Ideen ausgestatte Sportmanager auf dem Markt. Man muss sie allerdings ausfindig machen und natürlich für die Ziele des FCK zu gewinnen verstehen. Habe die Hoffnung nicht aufgegeben, so einen für die nächste Zeit in unseren Reihen wirken zu sehen.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.



Beitragvon Matt12 » 07.06.2017, 15:28


Vor allem muss man sich ja auch die Frage stellen, was ein neuer SD oder SV in der Zeit bis Transferschluss bewirken kann? Da muss eine Menge an "Einarbeitung" erfolgen. Vorausgesetzt am 01.07. hat man den Posten überhaupt geeignet besetzen können, was ja alleine schon ein riesen Fragezeichen darstellt.

Letztendlich wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die zur Hälfte Stövers Handschrift trägt. Und die andere Hälfte? Ich befürchte Transfers, die von einem an Kompetenz mangelndem "Sportausschusses" getätigt wurden, bei denen man Gefahr läuft, hier komplett das Thema zu verfehlen. Der "Neue" bringt nicht innerhalb von einer Woche vielversprechende Spieler zum Betze. Letztendlich wird man also wieder gezwungen sein, sich in der Restverwertung auf dem Markt zu bedienen. Klasse! Von einem klaren Konzept bei der Kaderplanung können wir uns größtenteils verabschieden, meine ganze Hoffnung liegt hier bei unserem Trainer.

Was wiederum auch bedeutet: Einen neuen SD/SV wird man nach der Spielzeit 17/18 nicht am Abschneiden der dann abgelaufenen Saison messen können.

Ich traue Meier zu, ein konkretes Anforderungsprofil an den Kader zu haben. Der neue Mann muss mit Meier zusammenarbeiten können und dessen Philosophie nachvollziehen, sonst sind wir zum Scheitern verurteilt.



Beitragvon ML1987 » 07.06.2017, 16:21


Klingt aber mal wieder nach Unruhe im Verein. Ich hoffe die kriegen das intern geregelt. Die Medien geht das nichts an, auch wenn es Gerechtigkeit für Stöver wäre. Und kurze Frage zu Abel. Was ist denn seine Intention? Wohin will er? Scheint ja nicht geheim zu sein, dass er was vor hat, z.B. den SD/SV-Posten zu übernehmen oder was will er sonst? Den AR-Vorsitz? Geschäftsführer? Vereinsvorstand? Zu seiner Person kann man ja kaum was sagen. Wäre es schlecht? SK war ja auch nicht ganz koscher, aber zu verdanken haben wir ihm ja schon einiges. Oder nicht?



Beitragvon Ke07111978 » 07.06.2017, 16:42


Satanische Ferse hat geschrieben:Bin am Morgen nach dem Nürnberg-Spiel gleich in Urlaub (mit 100%er Internetabsenz) und war nach meiner Rückkehr gestern wenig überrascht von Stövers Abgang. Vor der letzten Partie hatte ich geschrieben, dass Stöver sich auf eine sehr intensive Befragung einstellen müsse


Das ist natürlich eine weise und vorausschauende Vorgehensweise des Aufsichtsrates (den das ja eigentlich gar nichts angeht, weil Sache des Vorstandes). Ich warte bis zum Saisonende, um mir plausible Erklärungen abzuholen, um - wenn es diese dann nicht gibt - völlig überrascht vom Rücktritt des Sportdirektors, dann erstmal wieder in der entscheidenden Situation handlungsunfähig zu sein.

Es wäre nicht sinnvoller gewesen dann in der Rückrunde einen Ersatz zu suchen, um jetzt handlungsfähig zu sein? Das stinkt doch kilometweit gegen den Wind - und ist in jede Richtung unlogisch. Aber wie hatte es der Rheinteufel so schön formuliert (und der dachdieb hatte dieses stilistische Highlight ja auch schon aufgenommen): Wir brauchen einfach einen Sportdirektor mit glücklichem Händchen - mit anderen Worten: Wir suchen jemanden der für uns zockt. Wollten wir den nicht gerade loswerden?



Beitragvon Lonly Devil » 07.06.2017, 16:47


Ke07111978 hat geschrieben:... ... - mit anderen Worten: Wir suchen jemanden der für uns zockt. Wollten wir den nicht gerade loswerden?

:nachdenklich:
Wenn so ein SD kommt würde er aber bestimmt unter AUFSICHT zocken.
Oder?
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
Manche Ereignisse haben sich eingebrannt, als wäre es erst gestern gewesen.



Beitragvon Rheinteufel2222 » 07.06.2017, 16:52


Ke07111978 hat geschrieben:Aber wie hatte es der Rheinteufel so schön formuliert (und der dachdieb hatte dieses stilistische Highlight ja auch schon aufgenommen): Wir brauchen einfach einen Sportdirektor mit glücklichem Händchen - mit anderen Worten: Wir suchen jemanden der für uns zockt. Wollten wir den nicht gerade loswerden?


Wo habe ich etwas von Zocken geschrieben?

Schönes Beispiel jedenfalls, mit welchem Stil von eurer Seite aus argumentiert wird.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon bjarneG » 07.06.2017, 16:57


"the royal we" ? @Rheini bzw. das königliche "Euer" :wink:



Beitragvon Ke07111978 » 07.06.2017, 17:06


Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Ke07111978 hat geschrieben:Aber wie hatte es der Rheinteufel so schön formuliert (und der dachdieb hatte dieses stilistische Highlight ja auch schon aufgenommen): Wir brauchen einfach einen Sportdirektor mit glücklichem Händchen - mit anderen Worten: Wir suchen jemanden der für uns zockt. Wollten wir den nicht gerade loswerden?


Wo habe ich etwas von Zocken geschrieben?

Schönes Beispiel jedenfalls, mit welchem Stil von eurer Seite aus argumentiert wird.


Och komm rheinteufel, der war nun wirklich witzig. Ich sehe die Stellenanzeige schon vor mir:
Traditionsverein in Nöten sucht Sportdirektor mit glücklichen Händchen, der nur Transfers tätigt die sich in einem Jahr im Wert verdoppeln. Zuschriften erbeten unter Glaskugel@Fck.de :wink:



Beitragvon Ke07111978 » 07.06.2017, 17:09


Lonly Devil hat geschrieben:
Ke07111978 hat geschrieben:... ... - mit anderen Worten: Wir suchen jemanden der für uns zockt. Wollten wir den nicht gerade loswerden?

:nachdenklich:
Wenn so ein SD kommt würde er aber bestimmt unter AUFSICHT zocken.
Oder?


Ich kann dir als Banker sagen: Unter Aufsicht zocken macht am meisten Spaß :D



Beitragvon Rheinteufel2222 » 07.06.2017, 17:11


Kein Thema, Ke07. Man hat halt auch bei Witzen nicht immer ein glückliches Händchen.

@Bjarne
Nee. Ich meinte Ke und den daachdieb, die lieber einen Sportdirektor ohne glückliches Händchen hätten. :)
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon bjarneG » 07.06.2017, 17:20


Oh, der kommt auch nicht in Deine Bestenliste. Der Ke und der daachdieb sind doch jetzt kein team, womöglich gar (D)ein gegnerisches (ich bin da auch nicht drin, auch wenn alles, was der Ke schreibt, für mich Hand und Fuss hat) und wünschen sich auch sicher nicht, was Du grad... naja, egal. In meinem team seid Ihr übrigens alle drei :wink:

Und @grasnarbe ist der captain meines teams - mein hero aus dem musikthread :daumen:



Beitragvon kotteschul » 07.06.2017, 17:36


Kaiserlautern United ! der Name des Team , falls es mit dem 1.FCK doch nix wird...weil wir keinen SD finden koennen und AR und VS wegen absolutem Nichts-Wisser-Tun von sich aus Bankrott anmelden und die Insolvenz beantragen. Freiwillig !
8-)



Beitragvon Lonly Devil » 07.06.2017, 17:53


Ke07111978 hat geschrieben:... ...
Ich kann dir als Banker sagen: Unter Aufsicht zocken macht am meisten Spaß :D

Das sind doch jene, die bei versagen noch Moi.-Boni zugesteckt bekommen weil der Staat als Retter einspringt. :p
Die gewinnen doch immer. Fast so langweilig wie die Bayern aus Minge.

Andererseits; so ein echter Winnertyp/Macher beim 1.FCK ... ... :teufel2:

Jetzt bin ich etwas durchenonner. Was wollt ich nochemol schreiwe???? :lol:
Hat die Demontage von Team Merk schon begonnen?
Gott mag gewissen Individuen eventuell vergeben, ICH NICHT!
Manche Ereignisse haben sich eingebrannt, als wäre es erst gestern gewesen.



Beitragvon ExilDeiwl » 07.06.2017, 18:16


@Satanische Ferse: Vielen Dank für Lob und gleichzeitige "Kritik" an meinem Beitrag. Kritik, die ich übrigens keinesfalls verüble, denn Du schreibst ja ganz richtig, dass ich Annahmen getroffen habe. Was bleibt mir auch anderes übrig, als auf Basis der mir vorliegenden Informationen meine Meinung zu bilden und ggf. Auch Annahmen zu treffen und sie als solche kenntlich zu machen. Ich weiß natürlich nicht, was in der AR-Sitzung nach dem letzten Spieltag besprochen wurde. Ich möchte meine Annahmen nochmal kurz anhand des folgenden Zitats aus den hier veröffentlichen Meldungen erläutern:

Der Rücktritt sei "keine Ad-hoc-Entscheidung" gewesen, zitierte das Sportmagazin am Freitagnachmittag Uwe Stöver, der sein Amt beim 1. FC Kaiserslautern zum 30. Juni 2017 niederlegen wird. Stöver: "Es war das Ergebnis einer Entwicklung seit Mitte Februar." Damals hatte zum ersten Mal der Aufsichtsrat des Vereins die Installation eines Sportvorstandes - was de facto wohl einer Entmachtung Stövers gleichgekommen wäre - in Erwägung gezogen. Ähnliche Diskussionen gab es nochmals nach dem unzufriedenstellenden Saisonabschluss vor wenigen Tagen. Beide Male wurde zwar kein Sportvorstand installiert, jedoch die internen Überlegungen an die Medien durchgestochen.

Uwe Stöver wertete diese Überlegungen offensichtlich als Misstrauen, wie er gegenüber dem "Kicker" weiterführend andeutete, und zog nun die Konsequenzen: "Das Thema kam nicht zur Ruhe. Daraufhin habe ich eine Woche lang die Dinge ausführlich reflektiert und habe den Entschluss gefasst, weil ich denke, dass es für alle Beteiligten das Beste ist, getrennte Wege zu gehen."


Die fett gedruckten Passagen sind diejenigen, die mich dazu kommen lassen, dass es aus dem AR ggf. mehr als zielgerichtete Kritik gab. Und dass es eben auch in der Zeit zwischen Februar und Mai keine Ruhe gab. Dazu bedarf es dann auch keiner AR-Sitzung. Die Protagonisten laufen sich sicherlich mehr oder minder regelmäßig auf dem Berg über den Weg. Welche Gespräche da in welcher Form geführt werden, dürfte in keinem Protokoll stehen.

Zur oben zitierten Passage kommen die eher subjektiven Eindrücke, die ich von Stöver, Riesenkampf, Abel und Kind gesammelt habe. Über die anderen beiden AR-Mitglieder konnte ich mir noch kein Bild machen, da ich sie bisher kaum in Aktion wahrgenommen habe. Mein Eindruck von Stöver ist der eines ruhigen, sachlichen Fachmanns, der sicherlich nicht frei von Fehlern ist. Sicher geht die Auswahl der von Dir genannten Spieler auf seine Kappe. Als SD gibt er die Richtung vor, wenngleich in enger Abstimmung mit dem Trainer. Aber ich wiederhole mich hier, wenn ich sage, dass man die Umstände, unter denen er seine Verpflichtungen tätigen musste, nicht außer Acht lassen darf. Er musste die bestehende Mannschaft näher kennenlernen, der neue Trainer ebenso, er musste sich mit dem neuen Trainer auseinandersetzen und ihn kennenlernen, mit den Budgetrestriktionen umgehen, in Folge all dieser Punkte erst spät am Markt tätig werden.

Letzten Endes ist es jetzt wie es ist. Schön ist es nicht, ich denke, da besteht Konsens. Wieder mal wünsche ich mir, dass jetzt endlich Ruhe einkehrt und man auf allen Ebenen dazu lernt. Wenn man mit Stöver hätte brechen wollen, dann hätte man genau diesen Bruch sauber durchführen müssen. Falls nicht, und das ist die offizielle Verlautbarung, dann hätte man diese Causa wohl etwas anders angehen müssen. Denn zum jetzigen Zeitpunkt kommt der Bruch so oder so einfach zu einer denkbar schlechten Zeit. Wir müssen die neue Saison planen, und zwar mit einem SD, der fest im Sattel sitzt und nicht mit einem, der nur noch vorübergehend da ist, bis man seinen Ersatz gefunden hat. So ist wieder Stückwerk zu erwarten. :|

Beste Grüße

ExilDeiwl.



Beitragvon ChrisW » 07.06.2017, 18:40


Kaum ist Stöver zurück getreten, tut sich in punkto Neuverpflichtungen und Altlasten entfernen nicht mehr viel. Es wird also genau das eintreffen, was wir alle befürchten: Stillstand! Das mit Heubach war keine große Sache mehr, das war vorher schon klar. Man sucht jetzt einen SD, und um dem nicht in irgendeiner Weise vorwegzugreifen wird nichts mehr im Spielerbereich passieren bis 1. Juli. Dann ist es für Vieles schon wieder zu spät.
FCK- oder wie versaue ich mir in jedem Jahr die Transferperiode? Kann man darauf eigentlich wetten?




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