Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon roterteufel81 » 02.06.2017, 11:54


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Uwe Stöver verlässt den FCK

Der bisherige Sportdirektor der Roten Teufel, Uwe Stöver, wird den 1. FC Kaiserslautern auf eigenen Wunsch zum 30. Juni 2017 verlassen.

Der ehemalige Bundesligaprofi, der in der Vergangenheit bereits als Trainer der A-Jugend und der U23 des FCK sowie als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums am Fröhnerhof für die Roten Teufel arbeitete, übernahm den Posten des Sportdirektors beim pfälzischen Traditionsverein am 15. Mai 2016. Zuvor war Uwe Stöver als Sportdirektor beim damaligen Drittligisten Holstein Kiel tätig.

Uwe Stöver wird seine Arbeit beim 1. FC Kaiserslautern bis zum 30. Juni 2017 fortführen. Als Interimslösung zur sportlichen Leitung hat der Vorstand des FCK zudem einen Sport-Ausschuss einberufen, in dem neben den beiden Vorständen des Vereins auch die Aufsichtsratsmitglieder Mathias Abel und Ottmar Frenger, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums Manfred Paula sowie Chefscout Boris Notzon vertreten sind.

„Wir bedauern die Entscheidung von Uwe Stöver sehr. Für uns alle war die zurückliegende Saison unter den gegebenen Umständen eine Herausforderung, der wir uns gerne gestellt haben. Uwe Stöver hat sich stets loyal gegenüber dem FCK gezeigt und stellte die Vereinsinteressen immer in den Vordergrund. Wir respektieren seine Entscheidung, wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und freuen uns, dass er den FCK für immer in seinem Herzen tragen wird“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Thomas Gries.

Quelle: Pressemeldung FCK


Stöver nennt Gründe: "Keine Ad-hoc-Entscheidung"

Warum ist FCK-Sportdirektor Uwe Stöver zurückgetreten? Gegenüber dem "Kicker" sagte der 50-jährige, dass er sich die Entscheidung reiflich überlegt habe.

Der Rücktritt sei "keine Ad-hoc-Entscheidung" gewesen, zitierte das Sportmagazin am Freitagnachmittag Uwe Stöver, der sein Amt beim 1. FC Kaiserslautern zum 30. Juni 2017 niederlegen wird. Stöver: "Es war das Ergebnis einer Entwicklung seit Mitte Februar." Damals hatte zum ersten Mal der Aufsichtsrat des Vereins die Installation eines Sportvorstandes - was de facto wohl einer Entmachtung Stövers gleichgekommen wäre - in Erwägung gezogen. Ähnliche Diskussionen gab es nochmals nach dem unzufriedenstellenden Saisonabschluss vor wenigen Tagen. Beide Male wurde zwar kein Sportvorstand installiert, jedoch die internen Überlegungen an die Medien durchgestochen.

Uwe Stöver wertete diese Überlegungen offensichtlich als Misstrauen, wie er gegenüber dem "Kicker" weiterführend andeutete, und zog nun die Konsequenzen: "Das Thema kam nicht zur Ruhe. Daraufhin habe ich eine Woche lang die Dinge ausführlich reflektiert und habe den Entschluss gefasst, weil ich denke, dass es für alle Beteiligten das Beste ist, getrennte Wege zu gehen."

Quelle: Der Betze brennt / Kicker


Ergänzung: DBB-Artikel um 15:24 Uhr

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Im Blickpunkt: Kaiserslauterns Sportdirektor hört auf
Fragen und Antworten zu Stövers Rücktritt


Uwe Stöver wird den 1. FC Kaiserslautern verlassen. Hier kommen die wichtigsten Informationen zum Rückzug des Sportdirektors im Überblick.

Paukenschlag am Betzenberg! Sportdirektor Uwe Stöver verlässt den 1. FC Kaiserslautern nach nur einer Saison und wird aus seinem ursprünglich bis 2019 laufenden Vertrag vorzeitig aussteigen. Für die Roten Teufel ist der Rückzug kurz vor Beginn der heißen Transferphase eine schwerer Schlag. DER BETZE BRENNT hat die wichtigsten Informationen rund um den Rückzug Stövers sortiert und zusammengefasst.

Wurde Uwe Stöver entlassen?

Nein, der 51-Jährige tritt freiwillig zum 30. Juni 2017 zurück. Eine Entlassung zum jetzigen Zeitpunkt, in der Hochphase der Kaderplanung, wäre auch unverantwortlich. Allerdings vermisste Stöver ganz offenbar die Rückendeckung im Verein und sah sich zu einer vorzeitigen Trennung veranlasst.

Wieso erfolgt der Rücktritt zum jetzigen Zeitpunkt?

Tatsächlich kommt der Rückzug zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für den FCK. Der Transfermarkt läuft inzwischen auf Hochtouren und auch die Lautrer müssen an ihrem Kader für die kommende Saison tüfteln. Zahlreiche Positionen und Fragen sind nach wie vor offen. Dass Stöver, der noch Mitte Mai angekündigt hatte, die Personalplanungen frühzeitig abschließen zu wollen, in dieser Phase als zentraler Kaderplaner nun zurücktritt, lässt sich wohl ohne Übertreibung als Katastrophe für den FCK bezeichnen.

Welche Gründe gibt es für Stövers Rückzug?

Ein Mix aus fehlender Rückendeckung und den schwierigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit scheinen letztlich zu Stövers Entschluss geführt zu haben: Gegenüber dem Kicker gab der scheidende Sportdirektor jedenfalls an, sich seit Februar über seine Zukunft Gedanken gemacht zu haben. Vergangene Woche sei er schließlich zu der Entscheidung gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen. Hauptsächlich ausschlaggebend ist laut Stöver die intern anhaltende Kritik des Aufsichtsrats gewesen. Dieser wiederum kreidete dem Sportdirektor das verpasste und im Laufe der Saison schon ohnehin nach unten korrigierte Saisonziel (ein einstelliger Tabellenplatz) an und kritisierte die Fehlgriffe auf dem Transfermarkt im vergangenen Sommer.

Eine weitere Rolle könnten zudem die finanziellen Rahmenbedingungen gespielt haben. Schon nach dem letzten Spiel gegen Nürnberg hatte Stöver mehrfach betont, dass sein Budget erhöht werden müsse. "Ich lasse mich gerne an Zielen messen, wenn die wirtschaftliche Ausstattung parallel läuft", betonte der 51-Jährige. Die finanzielle Lage bleibt allerdings mehr als angespannt. Der FCK kann nach jetzigem Stand mit einem für die oberen Tabellenplätze kaum konkurrenzfähigen Etat planen. Verschlimmert wurde diese Situation aber auch durch die schwache Saison und das Abrutschen in der Fernsehgeld-Tabelle.

Welche Rolle spielt der Aufsichtsrat?

Nach Stövers Aussagen gegenüber dem Kicker trägt der Aufsichtsrat große Verantwortung für seinen Rücktritt. Fest steht, dass der Aufsichtsrat seit längerer Zeit eine kritische Haltung gegenüber dem Sportdirektor eingenommen hat. Im Februar drangen interne Überlegungen des Kontrollgremiums an die Öffentlichkeit, die die Installierung eines Stöver vorgesetzten Sportvorstands vorsahen. Dies wurde als Misstrauen gegenüber dem Sportdirektor gewertet. Nach einer Sitzung kurz nach dem 34. Spieltag soll der Aufsichtsrat dem Kicker zu Folge zwar Abstand von seinen Plänen genommen haben, für Stöver brachte die Wiedervorlage der Pläne das Fass aber wohl endgültig zum Überlaufen.

Der Aufsichtsrat selbst sah sich wiederum zu Kritik veranlasst, weil der FCK nach dem schwachen Abschneiden in der vergangenen Saison auch in der Fernsehgeld-Tabelle abrutschte, der finanzielle Spielraum nach jetzigem Stand noch enger wird. Stöver wurde nicht mehr komplett zugetraut, die knappen Ressourcen optimal einzusetzen. Eine Trennung oder gar Entlassung war wohl aber trotzdem zum jetzigen Zeitpunkt nicht angedacht.

Ist Stöver der Rücktritt leichtgefallen?

Hierrüber kann nach aktuellem Stand nur spekuliert werden. Fakt ist allerdings, dass sich Stöver dem FCK immer verbunden fühlte und auch bereit war, sich voll in den Dienst des Vereins zu stellen. Den damaligen Drittligisten Holstein Kiel kehrte er nach nur wenigen Monaten den Rücken, um beim 1. FC Kaiserslautern anfangen zu können, gab dafür nach eigener Aussage auch einige Privilegien auf. Dass die sportliche Misere in der abgelaufenen Saison auch an ihm nicht spurlos vorbeigegangen war, zeigte sich am 33. Spieltag: Nach dem 0:1 in Aue konnte Stöver kaum an sich halten und kritisierte die Mannschaft scharf, gestand nach dem geglückten Klassenerhalt aber auch unumwunden eine Mitschuld am schwierigen Verlauf der Saison ein.

Wie geht es nun weiter?

Stöver wird sich nicht sofort zurückziehen. Bis zum Ende des Monats bleibt er im Amt. Das totale Chaos konnte damit zumindest ein Stück weit vermieden werden. Wie der FCK am Freitag mitteilte, wird ein sogenannter Sportausschuss einberufen. In diesem sitzen die beiden Vorstandsmitglieder Thomas Gries und Michael Klatt, die beiden für den Bereich Sport zuständigen Aufsichtsräte Mathias Abel und Ottmar Frenger sowie NLZ-Leiter Manfred Paula und Chefscout Boris Notzon. Auch Cheftrainer Norbert Meier soll eng in die Transferplanungen eingebunden werden.

Was bedeutet Stövers Rücktritt für die Kaderplanung des FCK?

Verhandlungen mit potentiellen Neuzugängen und abwanderungswilligen Spielern dürften zumindest für kurze Zeit auf Eis liegen, zumindest bis sich der Sportausschuss orientiert und eine gemeinsame Linie festgelegt hat. Dass Stöver noch bis Ende Juni frei und alleine Verhandlungen mit Spielern und Vereinen aufnimmt, scheint ausgeschlossen. Ob und welche Auswirkungen der Umbruch nun zum Beispiel auf die Zukunft von Torhüter Julian Pollersbeck (wird unter anderem mit dem Hamburger SV in Verbindung gebracht) oder Tim Heubach (Vertrag läuft aus) haben wird, lässt sich jetzt noch nicht absehen.

Steht schon ein Nachfolger für Stöver fest?

Nein, offen ist nach aktuellen Stand auch, ob der Posten des Sportdirektos überhaupt noch einmal besetzt wird. Der Zeitpunkt für die angedachte Einsetzung eines dritten Sportvorstands könnte nun unverhofft gekommen sein. Wer dieses Amt besetzen könnte - im Februar machten Gerüchte die Runde, dass Aufsichtsrat Mathias Abel ehrenamtlich den Vorstandsposten übernehmen solle, was im Mai dann jedoch kein Thema mehr war - ist aber ebenso offen.

Quelle: Der Betze brennt

Weitere Links zum Thema:

- Uwe Stöver verlässt den FCK (Pressemeldung FCK)


Ergänzung: DBB-Kommentar am 03.06.2017

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Kummt Senf druff
Der Zeitpunkt ist das Problem


Uwe Stöver wird den 1. FC Kaiserslautern Ende Juni verlassen. Seine Bilanz nach nur einem Jahr bei den Roten Teufeln fällt durchwachsen aus. Ärgerlich ist allerdings der Zeitpunkt des Rückzugs.

Die Mittel sind knapp - keine Neuigkeit in Kaiserslautern. In etwa zwei Wochen wird der FCK in seine sechste Zweitligasaison seit dem Abstieg 2012 gehen, seine Zukunft scheint angesichts der prekären wirtschaftlichen Situation düster wie nie. Längst können sich die Roten Teufel nicht mehr mit anderen gestandenen Traditionsklubs vergleichen, sportlich wie finanziell. Der Etat pendelt sich inzwischen beängstigend niedrig im Teilnehmerfeld der Zweitligisten ein.

Es ist klar: Jeder Cent, den die Pfälzer inzwischen in die Hand nehmen, wird zweimal umgedreht, wichtige Entscheidungen müssen sitzen. Das gilt vor allem für die Kaderplanung, denn nur über den sportlichen Erfolg kann sich der FCK mittelfristig wieder in ruhigere Fahrwasser kämpfen.

Stövers Zeugnis fällt durchwachsen aus

Entsprechend groß lastete der Druck auf den Personen in sportlicher Verantwortung vor der Saison. Sportdirektor Uwe Stöver hatte eine Schlüsselrolle inne, galt als derjenige, der alle Zügel in der Hand hielt. So sehr der 51-Jährige durch seine ruhige Art Sympathien gewann, so schwierig die Voraussetzungen für seine Arbeit waren: Nach einer Saison fällt sein Zeugnis durchwachsen aus. Von den Neuzugängen erwiesen sich nur zwei als die nötigen Volltreffer. Mentalitätsprobleme in einer Mannschaft, die bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen musste, ein Trainer zu Saisonbeginn, der sich ganz offenbar als Missverständnis erwies, und letztlich auch eine zweite Mannschaft, die mit neuem Trainer in die Oberliga abstieg, gehen zu einem nicht unerheblichen Teil auch auf das Konto von Stöver.

Kritik, die er sich intern anhören musste, hatte und hat in jedem Falle ihre Berechtigung. Und die wirtschaftliche Situation spitzt sich aufgrund der verpassten Saisonvorgaben weiter zu. Dass Stöver die fehlenden wirtschaftlichen Mittel beklagte, ist zwar verständlich. Nicht zuletzt hat "sein" Kader durch eine der schwächsten Spielzeiten der FCK-Historie auch dazu beigetragen, dass wichtige Einnahmen aus dem TV-Topf fehlen und noch auf Jahre hinaus fehlen werden.

Kritik des Aufsichtsrat ist berechtigt

Die nächsten Verpflichtungen müssen fast zwangsläufig "sitzen", sonst wird sich die existenzbedrohende Spirale für den FCK weiterdrehen. Dass der Aufsichtsrat unter diesen Gesichtspunkten die Arbeit des Sportdirektors skeptisch und kritisch begleitete – das ist seine Pflicht. Dass Stöver allerdings über einen längeren Zeitraum offenbar in der Schwebe gelassen wurde und Rückendeckung vermisste – nicht optimal. Hier müssen sich die Kontrolleure ankreiden lassen, eine klare Entscheidung pro oder contra Stöver womöglich zu lange aufgeschoben zu haben.

Zeitpunkt der Trennung kam für Aufsichtsrat und Vorstand überraschend

Stöver hatte in seiner Amtszeit beim FSV Frankfurt Vergleichbares erlebt. Nach jahrelang solider Arbeit wurde er kurz vor dem Ende der Saison 2014/15 vor die Tür gesetzt. Eine Erfahrung, die – wie es heißt – der ehemalige Profi nicht so einfach weggesteckt hat. Insofern könnte man seinen Rückzug nun als konsequent bezeichnen. Höchst ärgerlich ist allerdings, dass Stöver jetzt seinen Rücktritt bekanntgibt, während die Transferplanungen auf Hochtouren laufen.

Ein neuerliches Misstrauensvotum des Aufsichtsrats, wie er es im Kicker durchblicken ließ, soll es nicht gegeben haben. Vielmehr hatten beide Seiten nach einer Saisonanalyse schon das weitere Vorgehen in der Sommervorbereitung besprochen, die Aufsichtsräte wie der Vorstand gingen von einer Fortsetzung der Zusammenarbeit aus. Der Zeitpunkt des Rückzugs kam demnach überraschend.

Kritik, Trennung, Rücktritt oder Entlassung: Für alle Schritte hätte man irgendwie Verständnis aufbringen können – nicht aber für den Zeitpunkt. Die Verantwortlichen müssen nun möglichst eilig die Nachfolge von Stöver regeln, um die Kaderplanung schnell abzuschließen. Sonst droht eine wieder zerstückelte und spät zusammengestellte Mannschaft - und weiteres Ungemach für die Zukunft.

Quelle: Der Betze brennt


Ergänzung um 14:33 Uhr: Externe Lösung wird gesucht

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Neuer Sportchef: Externe Lösung wird gesucht

Der 1. FC Kaiserslautern möchte die Nachfolge von Uwe Stöver mit einem externen Kandidaten besetzen. Der scheidende Sportdirektor wird derweil keine Abfindung erhalten.

Wie die Rheinpfalz am Samstag berichtet, will der FCK den Posten des Sportchefs mit einem externen Kandidaten besetzen. Eine interne Regelung, etwa die Ernennung von Aufsichtsrat Mathias Abel zum neuen Sportvorstand, ist demnach vom Tisch. Nikolai Riesenkampff, Vorsitzender des Kontrollgremiums, erklärte gegenüber der Rheinpfalz: "Federführend ist zwar der Vorstand, aber wir werden Uwe Stövers Nachfolger als Team suchen. Ob derjenige dann Sportdirektor oder Sportvorstand wird, lassen wir jetzt noch offen."

Riesenkampff: Aufsichtsrat wollte mit Stöver weiterarbeiten

Stövers Rücktritt wird für den FCK keine finanziellen Folgen haben. "Ich koste den FCK ab 1. Juli keinen Cent mehr, auch eine Abfindung wird nicht fällig", sagte der 51-Jährige, der noch einmal hervorhob, dass sein Entschluss zum Rückzug über Wochen hinweg gewachsen war. Der Aufsichtsrat dagegen wollte die Zusammenarbeit mit Stöver fortsetzen. "Wir wollten mit Uwe Stöver weiterarbeiten", erklärte Riesenkampff, räumte aber auch ein: "Ich bedauere, dass die interne Diskussion um einen Sportvorstand im Februar öffentlich wurde, das hat allen geschadet. Nach der Saison gab es keine ernsthaften Überlegungen mehr in diese Richtung."

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung vom 10.06.2017:

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Sportchef-Suche läuft - Notzon bearbeitet Transfers

Beim 1. FC Kaiserslautern läuft weiterhin die Suche nach einem Nachfolger für Sportdirektor Uwe Stöver. Einen Teil der entstandenen Lücke schließt derzeit Chefscout Boris Notzon vom FCK-Sportausschuss.

Der FCK-Vorstand treibe die Suche nach dem Stöver-Nachfolger voran, sagte der Vorsitzende Thomas Gries in der "Rheinpfalz" (Samstagsausgabe). Es werde aber keinen Schnellschuss geben. Ob der neue Verantwortliche dann als Sportvorstand oder wieder nur als Sportdirektor eingestellt wird, steht - wie schon vor einem Jahr bei Uwe Stöver - zu Beginn der Gespräche noch nicht fest.

Einen Großteil seiner längerfristigen Aufgaben hat Stöver laut "Rheinpfalz" unterdessen an Boris Notzon übergeben. Der Chefscout des FCK war bereits in der abgelaufenen Saison einer der engsten Mitarbeiter des Sportdirektors und übernimmt nun zunächst interimistisch mehr Verantwortung. Notzon sitzt auch im vereinsinternen Sportausschuss, der übergangsweise die entstandene Lücke nach dem Rücktritt von Uwe Stöver ausfüllen soll. Stöver selbst wird den FCK zum 30. Juni 2017 verlassen (siehe ältere Meldungen).

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz


Ergänzung vom 17.06.2017:

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Stöver verabschiedet sich - Nachfolger weiter offen

Ex-Sportdirektor Uwe Stöver hat seinen Dienst beim 1. FC Kaiserslautern endgültig quittiert und sich bereits am Mittwoch in den Resturlaub verabschiedet. Ein offizieller Nachfolger ist noch nicht in Sicht.

Ursprünglich wurde verlautbart, dass der zurückgetretene Sportdirektor Stöver noch bis zum 30. Juni 2017 im Amt bleiben soll. Wie nun die "Rheinpfalz" (Freitagsausgabe) berichtet, hat der 50-jährige aber schon am Mittwoch, also am 14. Juni 2017, seinen letzten Arbeitstag beim FCK absolviert. Stöver: "Ich habe noch etwas Urlaub, werde dann das vergangene Jahr noch einmal für mich aufarbeiten. Ab 1. Juli bin ich erst mal arbeitslos. Aber ich habe diesen Schritt ja bewusst so gewählt, obwohl es für mich immer ein Traum war, diesen Job beim FCK zu machen."

Kommissarischer Sportchef Notzon sucht Offensivspieler

Die Aufgaben des Sportdirektors übernimmt zurzeit ein vereinsinterner Sportausschuss, in dem Chefscout Boris Notzon federführend ist. Der 37-jährige sondiert den Transfermarkt momentan nach Verstärkungen für die Offensive und sucht Spieler "mit Mut und Talent für Eins-gegen-eins-Situationen".

Nachfolgersuche: Keine schnelle Lösung in Aussicht

Ein neuer, in Vollzeit tätiger Sportdirektor (oder Sportvorstand) ist unterdessen noch nicht gefunden. Wie die "Rheinpfalz" weiter berichtet, laufe die Suche "auf Hochtouren" und der FCK-Vorstandsvorsitzende Thomas Gries hoffe "auf eine Entscheidung in den kommenden Wochen". Zuvor hatte bereits der "Kicker" (Montagsausgabe) gemeldet, dass "mit einer schnellen Entscheidung (...) nicht zu rechnen" sei.

Quelle: Der Betze brennt / Rheinpfalz / Kicker
Zuletzt geändert von roterteufel81 am 02.06.2017, 12:02, insgesamt 2-mal geändert.
"... denn Kellogg's Frosties schmecken sooo, die wecken den Tiger in dir (UND DIR!)"



Beitragvon Big_Ben7.1 » 02.06.2017, 11:59


Habe es auch gerade auf FCK.de gesehen... jetzt bin ich noch pessimistischer als ich es eh schon war... wir schaffen das was 1860 gerade macht auch ohne Investor....
"..solangs in Deutschland FUSSBALL gibt, gibt es auch den FCK..."



Beitragvon koelnerteufel » 02.06.2017, 12:01


http://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/ak ... n-fck.html

Wir sind in der Tat auf dem besten Weg zum Chaos-Club, mehr denn je. Ich bin sehr gespannt, wer nun nachfolgt (als Dauerlösung wird das angesprochene Gremium ja nicht fungieren können) und vor allem, was das für die aktuelle Transferperiode heißt. Was für ein Wahnsinn...



Beitragvon Schlossberg » 02.06.2017, 12:02


Ich finde das extrem schade, aber wer könnte es ihm verdenken.

Es sollte mich nicht wundern, würde die nächste JHV den Spitznamen Kain erhalten.



Beitragvon Miro.Klose » 02.06.2017, 12:03


Das erinnert mich alles etwas an den Abgang von Korkut, keiner weis genau wieso

Aber kostet keiner Abfindung wenn er von sich aus geht, oder ?



Beitragvon betzebubHR » 02.06.2017, 12:04


Was ist da denn wieder gelaufen? Man kann zu seiner Arbeit als SD stehen wie man will,aber diese Nachricht kommt doch überraschend.



Beitragvon Big_Ben7.1 » 02.06.2017, 12:06


Trainer schmeißt, da er keine große Verbundenheit mit dem Verein hat, schon zur Winterpause hin...
Uwe Stöver zieht wenigstens die Saison noch durch da die Verbundenheit da ist...
Was geht da oben denn bitte wieder vor sich, dass man es anscheinend nicht mehr aushalten kann? Das wird potentiellen Neuzugängen nicht verborgen bleiben, soll sich also keiner mehr wundern warum viele lieber nach Sandhausen oder Heidenheim gehen wo man in RUHE einfach Fussballprofi sein kann...
"..solangs in Deutschland FUSSBALL gibt, gibt es auch den FCK..."



Beitragvon DerRealist » 02.06.2017, 12:06


Na dann, Abel, übernehmen Sie! :lol:


Zeichen usw.



Beitragvon hardy68 » 02.06.2017, 12:07


Da haben wir doch Diskussionsstoff und Ausrede für die neue Saison. Der neue SD kann nix dafür. Er hat nur Spieler x und Spieler Y verpflichtet, die anderen sind von US! usw.

Langsam nervt es!
Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme! (Thomas Morus)



Beitragvon Nugget82 » 02.06.2017, 12:09


Einen beschisserenen Zeitpunkt dafür gibt es ja wohl wirklich kaum.
Gerade jetzt wo die Kaderplanung so richtig anläuft.
Das verstehe wer will :x
ANTI RB!



Beitragvon Berlinteufel » 02.06.2017, 12:09


koelnerteufel hat geschrieben:http://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/news/news-details/news/detail/News/uwe-stoever-verlaesst-den-fck.html

Wir sind in der Tat auf dem besten Weg zum Chaos-Club, mehr denn je. Ich bin sehr gespannt, wer nun nachfolgt (als Dauerlösung wird das angesprochene Gremium ja nicht fungieren können) und vor allem, was das für die aktuelle Transferperiode heißt. Was für ein Wahnsinn...


wir sind nicht auf dem besten Weg zum Chaos-Club . Wir sind schon ein Chaosclub .
Ich kann aber US verstehen wenn er die Segel streicht , denn ich denke mal das es kein arbeiten ist , wenn man jede Minute damit rechnen muss gefeuert zuwerden oder gewisse Vorgesetze einen vor die Nase gesetzt bekommt .
Und was die Personen die jetzt in dem Sportausschuss sitzen , haben ich kein Vertrauen , da in meinen Augen keiner von Ihnen Ahnung von dem Geschäft hat .
Und wenn ein gewisser MA in dem Ausschuss vertreten ist , muss das ja schon von langer Hand geplant sein .
Mein Optimismus geht gerade gen 0% bei der Nachricht .
Es hat so gut angefangen mit den Transfers und jetzt wieder so ein Tiefschlag :cry:



Beitragvon Ke07111978 » 02.06.2017, 12:09


Ich habe keine Lust mehr. Diese verlogenen Intrigenspiele unseres Aufsichtsrat. Der tolle Herr Riesenkampff klopft gerade die letzten Sargnägel ein. Die nächste Transferperiode in der mir nicht handlungsfähig sind...

Danke an all die Armleuchter die diesen Dilettanten auch noch die Stange halten. Ich höre jetzt auf, sonst werde ich gesperrt.



Beitragvon Red Devil » 02.06.2017, 12:09


Na prima. Bei Abstieg (Gott sei Dank, nicht eingetreten) hätte Stöver geferuert gehört. Aber das er nach dem Klassenerhalt wietermachen durfte, fand ich ok. :daumen:

So haben FCK-Verantwortliche zum zweiten Mal einen Sportdirketor auf dem Gewissen. Kuntz hatte ja bekanntlich Markus Schupp rausgeekelt und jetzt haben haben die Aufsichtsräte Riesenkampf und Abel Stöver rausgekelt. Pfui Deiwel!! :?: :?:
Klagt nicht, kämpft!!!!!



Beitragvon DerRealist » 02.06.2017, 12:10


Abel.
Sag ich doch.

Ei Ei Ei...
Saison schon wieder durch, bevor sie begann.
Die Intervallen werden immer kürzer :lol:



Beitragvon FightForBetze » 02.06.2017, 12:10


Kann jeden Spieler verstehen der sich diesen Verein nicht antun möchte. Erst geht der Trainer dann der Sportfdirektor, wer als nächstes ?
Da oben stinkt was gewaltig, was uns jetzt schon wieder in Hinsicht auf die nächste Saison meilenweit zurückwirft!



Beitragvon sandman » 02.06.2017, 12:10


DerRealist hat geschrieben:Na dann, Abel, übernehmen Sie! :lol:


Zeichen usw.


Traue ich denen eiskalt zu....

.....................
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon Block8.1-Fan » 02.06.2017, 12:11


Na Herr Abel.. sind sie nun Glücklich???? :-x :x :x :x :x
Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch ein richtiger Arsch sein. (Mario Basler)



Beitragvon Alex90 » 02.06.2017, 12:11


Na super. Da bin ich mal gespannt wer den Job jetzt übernimmt.



Beitragvon Fck-1900-Fck » 02.06.2017, 12:11


Bedanken können wir uns hier wahrscheinlich beim Aufsichtsrat.

Allem voran Abel, der wahrscheinlich damit rechnet im Winter nicht mehr in den Aufsichtsrat gewählt zu werden und sich jetzt noch einen bezahlten Job sichern will. War ja von vorneherein seine Ambition.

Danke dafür, IHR macht den Fck kaputt durch die ständigen Veränderungen.
Ich hatte echt ein gutes Gefühl bzgl. Konstanz im Verein aber der nächste Umbruch findet statt.



Beitragvon DasMagischeEinhorn » 02.06.2017, 12:11


Der Grund ist für mich klar.. Es gab jetzt schon 2 mal Gespräche Stöver zu entmachten bzw ihm jmd vorzusetzen.. Es war einfach kein Vertrauen dar. Ich könnt echt kotzen, entweder man vertraut einem Mann voll und ganz oder man entlässt ihn, aber den halben Kram den der FCK da gemacht hat, das ist schon einfach nur dämlich.. Wenn jetzt Abel das Ding übernimmt.. Hinzu kommt dann wahrscheinlich noch die nicht vorhanden finanziellen Mittel und das ist wohl auch wieder ein klares Zeichen dass ein Investor noch lange nicht in Aussicht ist.

Aber mich würde auch interessieren wie genau das jetzt weiter gehen soll? Ist Stöver jetzt bis zum 30. Juni weiter für die Transfers zuständig und kümmert sich um alles?



Beitragvon rainero61 » 02.06.2017, 12:12


Gute Nacht und der Letzte macht das Licht aus! :shock:

Wenn das mal nicht so geplant war!

Kündigungstermin für die Dauerkarteninhaber vorbei und dann kommen die negativen Schlagzeilen. Bin mal gespannt, was da in den nächsten Tagen noch kommt :knodder: .

Ich befürchte das Schlimmste :nachdenklich:



Beitragvon v2devil » 02.06.2017, 12:12


erst den Karren fast vor die Wand gefahren mit der Personalpolitik der letzten Saison; nun schon die ersten Spieler verpflichtet und dann selbst die Biege machen...
Respekt!



Beitragvon Drawe » 02.06.2017, 12:12


Kontinuität ist beim FCK einfach nicht möglich.
Nächste Saison wird einfach sehr sehr schwer....



Beitragvon Weekend Offender » 02.06.2017, 12:13


Wenn jetzt keine plausible Erklärung kommt und keine spürbare Verbesserung auf diesem Posten, dann seh ich schon die dunklen Wolken kommen.

Und bitte, keinen ABEL!!!!!!!



Beitragvon derhass » 02.06.2017, 12:13


mich wundert, dass es den Teufelsrat noch gibt...
MA und NR gehören ganz kritisch hinterfragt. Das ist doch auf deren Mist gewachsen.

Leute, leute, leute...




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