Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 16.11.2016, 16:59


Über den Auftritt von Medientrainer Tom Buschardt bei der FCK-Mitgliederversammlung 2016 wurde hier im Forum schon angeregt diskutiert. Heute ist ein Kommentar dazu im Wochenblatt erschienen (siehe unten). Außerdem wurden wir von Tom Buschardt (Nickname: OnkelTomKoeln) angeschrieben, der gerne hier im Forum etwas dazu sagen möchte. Deshalb öffnen wir diesen Thread und wünschen viel Spaß bei der weiterführenden Diskussion:

Wochenblatt hat geschrieben:Kommentar
Zufälle gibt’s


Von Jens Vollmer

Tom Buschardt ist nach eigenen Worten erst seit kurzer Zeit bei Jahreshauptversammlungen des FCK anwesend. In der FCK-Chronik von 2013, in der alle Mitglieder namentlich abgedruckt sind, ist er noch nicht zu finden. Den Fokus zog er am vergangenen Samstag damit auf sich, dass er zum einen dafür warb, den von Ex-Finanzvorstand Fritz Grünewalt vorgeschlagenen externen Prüfer für die letzten FCK-Geschäftsjahre zu akzeptieren anstatt durch sachverständige Mitglieder prüfen zu lassen, zum anderen, dass er die Anwesenden davon überzeugen wollte, die Entlastung der alten Vorstände zu verschieben - auch ein Vorschlag, den Grünewalt in den jüngsten Interviews vorbrachte.

Auf Buschardts Homepage finden sich interessante Details seiner beruflichen Laufbahn. So war er fünf Jahre bei „RTL Aktuell“ als freier Redakteur in der Nachrichtenredaktion beschäftigt und dozierte in der RTL-Journalistenschule „zusammen mit einem weiteren Dozenten über die effektive Durchführung von Konfliktinterviews in Überraschungs-Situationen“. Aber das hat sicherlich nichts mit dem Skandalbericht über eine vermeintliche FCK-Insolvenz in 2008 auf RTL zu tun. Des Weiteren gibt Buschardt beim Bundesverband der Medientrainer in Deutschland e.V. als Referenz „Medienberater eines Vorstandsmitgliedes eines Fußball-Bundesligisten“ an.

Fritz Grünewalt wollte einen eventuellen Zusammenhang nicht kommentieren. Diese Details sind sicherlich nur zufällige Schnittmengen. Die Abstimmung über einen Untersuchungsausschuss in der JHV wurde übrigens nach langer Vordiskussion, wie und worüber man nun abstimmen möchte, mit 20 Stimmen Mehrheit abgelehnt, doch die Entlastung von Grünewalt wurde mit 93,3 Prozent der anwesenden Mitglieder abgelehnt, was wohl ein historisches Vereinsergebnis und gleichzeitig ein Auftrag der Vereinsmitglieder an den Aufsichtsrat darstellt, die vergangene Saison kritisch zu durchleuchten.

Quelle: Wochenblatt Kaiserslautern vom 16.11.2016
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 17:44


Zum Kommentar:„Zufälle gibt’s“ von Jens Vollmer (Wochenblatt)

Hier ein paar Informationen, die Jens Vollmer erhalten hätte, hätte er mich bei seiner Recherche persönlich kontaktiert und nicht nur durchs Internet geklickt:

1) Ich war bei RTL Aktuell in der Nachrichtenredaktion von ca. 1998-2003.

2) Am Ende dieser Zeit gab es ein freies Engagement bei der RTL Journalistenschule für den Bereich „Deeskalationstechniken im konfrontativen Interview.“

3) Fritz Grünewalt habe ich vor einigen Jahren in einer Business-Lounge des Frankfurter Flughafens kennen gelernt. Seitdem stehen wir in Kontakt. Mal mehr – mal weniger.

4) Ich bin FC Köln Fan, bin Otto-Rehagel-Fan (aus dieser Zeit Nähe zum FCK, sowie durch die Bekanntschaft mit Fritz Grünewalt) und habe Beziehungen in die Fanszene eines anderen Zweitligisten. Bei der auf meiner Webseite anonymisierten Referenz handelt es sich nicht um den FCK oder Fritz Grünewalt.

5) Einer der RTL-Autoren hat Anfang 2016 eine sehr harte Reportage bei RTL-Explosiv veröffentlicht. Es ging um eine Flüchtlingsunterkunft. Für den Betreiber der Flüchtlingsunterkunft, bei dem ich einen Beratervertrag habe, habe ich das offizielle Statement (O-Ton) abgegeben. Diese Aufzeichnung fand in meinem Kölner Büro statt, wo ich besagten RTL-Reporter erstmalig persönlich kennen lernte. Am Rande sprachen wir – nicht zuletzt auch wg. des in Köln auffälligen FCK-Fanschals an meiner Garderobe - über den FCK. Ich erwähnte meine Bekanntschaft zu Fritz Grünewalt.

6) Im Spätsommer rief mich besagter RTL-Reporter an und bat um ein vertrauliches Gespräch.

7) In diesem Gespräch zeigte er mir interne Unterlagen, die er zugespielt bekommen hatte und bat mich einen Kontakt zu Fritz Grünewalt herzustellen.

8) Ich wusste aus eigener Erfahrung, wie enorm hart und konfrontativ der RTL-Reporter mit einem unserer Einrichtungsleiter der Flüchtlingsunterkunft vor laufender Kamera umgegangen war und empfahl Fritz Grünewalt, sich dem Interview eher zu stellen, als auszuweichen. Wie die Berichterstattung läuft, wenn man sich dem Interview verweigert, haben andere Betroffene der RTL-Berichterstattung zum FCK erlebt. Als Medienberater sage ich: Wenn man keine Wahl hat – lieber eine (einigermaßen) kontrollierbare Situation herbeiführen.

9) Ich war beim Interview von Fritz Grünewalt mit RTL anwesend und war bemüht, Schaden von ihm abzuwenden. Ich habe es aus Verbundenheit zu Fritz Grünewalt getan. Fritz Grünewalt hat an keiner Stelle konkret gesagt, dass der FCK insolvent war. Wohl hat er die Unterlagen dahingehend kommentiert, dass es auf eine wahrscheinlich vorliegende Zahlungsunfähigkeit von mehreren Pachten schließen lässt.

10) Bei der Jahreshauptversammlung 2016 bin ich als Mitglied, natürlich mit Nähe zu Fritz Grünewalt, aufgetreten. Bei der JHV 2014 (Gast) und 2015 (Mitglied) ist mir nicht aufgefallen, dass man Sympathien für oder gegen bestimmte FCK-Führungskräfte öffentlich angeben muss.

11) Nach dem SWR-Kommentar von Schmitt wenige Minuten vor der JHV online veröffentlicht, musste man davon ausgehen, dass der Untersuchungsausschuss eine bereits „ausgekungelte“ Sache wäre. Deshalb habe ich dagegen argumentiert. Sachlich und gemäß der Statuten für eine JHV. Über meinen Gegenantrag konnte gar nicht mehr abgestimmt werden, weil die Zulassung des anderen Antragstellers zum Untersuchungsausschuss bereits abgelehnt worden war, was mich auch überrascht hatte. Der Antragsteller und ich stehen derzeit im persönlichen, inhaltlichen Austausch miteinander.

12) Mein Antrag auf Verschiebung der Entlastung Kuntz/Grünewalt hatte verschiedene Ursachen

a.) Persönliche Sympathie für Stefan Kuntz und Fritz Grünewalt
b.) Wenn ein Vorstand nicht entlastet wird, kann er dagegen vorgehen
c.) Wenn die Entlastung noch aussteht, hat er keine Handhabe.
d.) Eine neutrale Instanz führt wirklich dazu, dass Gräben zugeschüttet werden können, wie Thomas Gries es eindringlich sagte auf der JHV.
e.) Als ehemaliger Bezirksliga-Schiedsrichter (ca 1985?) dachte ich, meine Formulierung „Nicht die Heimmannschaft bestimmt den Schiedsrichter“ käme bei den FCK-Mitgliedern besser an. Kam sie aber nicht. :lol:

Das ist es.

Und direkt an Jens Vollmer vom Wochenblatt:

Nicht überall, wo Rauch ist, ist auch Feuer. Manchmal ist es einfach nur Rauch.

Tom Buschardt
[Hier im Fanforum von Euch mit dem Spitznamen „Onkel Tom“ versehen und von mir mit KOELN ergänzt, damit der andere User „OnkelTom“ keine unberechtigte Schelte abbekommt.]
Stadionname: Klar: Fritz-Otto-Walter-Rehhagel-Stadion!



Beitragvon wkv » 16.11.2016, 18:10


Aus beruflicher Sicht kann ich sagen,dass ohne Feuer kein Rauch entsteht. Alles andere muss ich erst mal sacken lassen.



Beitragvon ollirockschtar » 16.11.2016, 18:19


Wenn man Blätter aufs Feuer wirft gibt es jede Menge Rauch...... Bis es lichterloh brennt. :nachdenklich:
Nichts gegen die Bielefelder Alm und den Bökelberg, aber der Mount Everest des deutschen Fußballs steht in Kaiserslautern: der Betzenberg :teufel2:

FCK ein Leben lang



Beitragvon daachdieb » 16.11.2016, 18:26


Eine klare Aussage, dass es keine Auftragsarbeit war und somit auch kein Geld geflossen ist wäre, um weiteren Spekulationen vorzubeugen, hilfreich gewesen. So bleibt wie in Punkt 9) und 10) angedeutet der Eindruck von "nur ein Freundschaftsdienst".

Wie dem auch sei, kommt eh immer darauf an ob man dem Bruder oder Onkel traut.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de



Beitragvon Hessischer Aussenposten » 16.11.2016, 18:39


Alleine die Tatsache, dass man sich seitens des betreffenden Users/Mitglieds zu diesem Kommentar genötigt sieht, sagt m. E. viel aus und lässt noch tiefer blicken als es bis dato eh schon möglich war.

Vom Inhalt ganz zu schweigen.

Über die Punkte 6) und 7) musste ich ehrlich gesagt schmunzeln.
Zuletzt geändert von Hessischer Aussenposten am 16.11.2016, 18:42, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß vom HAP
"... Von dem Angebot (von Preston North End) hätte ich damals halb Vogelbach kaufen können. ... Ich weiß, das versteht heute niemand, dass ich nicht gewechselt habe. Aber ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen." (FCK-Legende Horst Eckel)



Beitragvon antikochteufel » 16.11.2016, 18:39


Mein lieber Herr Buschardt,
Sie agieren natürlich gemäß Ihrer eigenen Strategien: Vorwärtsverteidigung und Selbstoffenbarung, wo es eh nicht mehr viel zu verheimlichen gibt. (Bei Steuersündern hilft ja manchmal die rechtzeitige Selbstanzeige :lol: )
Vorab: Ihr Credo auf der JHV, schlüssig begründet, alles legitim. Auch, dass für das Erlangen der FCK Mitgliedschaft keine besonderen Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Wie man mehrere Mitgliedschaften bei unterschiedlichen, z.T. extrem rivalisierenden Bundesligisten unter einen Hut bringt, ist für mich persönlich zwar schwer nachvollziehbar...aber, wie sagt man so schön: "jedem Narr sei Kapp".
Ihr Auftritt auf der JHV hatte meinem Eindruck nach allerdings nur ein Ziel, nämlich eine von FG favorisierte externe Untersuchung der Mehrheit der Mitglieder schmackhaft zu machen. Mag ja sein, dass sie als ehemaliger "Schiedsrichter" der Fairness halber dem abwesenden FG auch eine Stimme verleihen wollten, sind sie vllt nicht nur aus persönlicher Bekanntschaft auch inhaltlich davon überzeugt, dies wäre das einzig richtige Vorgehen.
Nur, warum die "Tarnung"? Warum keine Empfehlung an FG einen Antrag in eigener Sache fristgerecht einzureichen? Klar, damit wären die Erfolgsaussichten noch geringer geworden nach dem Medienspektakel zuvor.
Geschickt platziert übrigens ihr Seitenhieb gg den Redakteur vom Wochenblatt und der Fingerzeig auf die vermeintlich "ausgeklungelte" Sache bzgl. des internen Untersuchungsausschusses.
SO macht man zwischen den Zeilen Stimmung, Tricks, die ein Medienberater natürlich aus dem eff eff beherrscht.
Was ich Ihnen allerdings nicht abnehme, dass Sie in eigener Sache, als gemeines FCK Mitglied, ohne Auftrag agiert haben. Nur ein Gefühl.
Warum man allerdings einem externen (bezahlten) Gutachter mehr vertrauen und zutrauen sollte als einem (eventl. per Zufallsentscheid) aus Mitgliedern konstituierten Untersuchungsgremium, leuchtet mir tatsächlich nicht ein.
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 18:40


daachdieb hat geschrieben:Eine klare Aussage, dass es keine Auftragsarbeit war und somit auch kein Geld geflossen ist wäre, um weiteren Spekulationen vorzubeugen, hilfreich gewesen. So bleibt wie in Punkt 9) und 10) angedeutet der Eindruck von "nur ein Freundschaftsdienst".


Keine Auftragsarbeit. Noch nicht mal eine Freikarte für ein Spiel.
Stadionname: Klar: Fritz-Otto-Walter-Rehhagel-Stadion!



Beitragvon Hans-Peter Brehme » 16.11.2016, 18:43


Dafür, dass Du bei Deinem XING-Profil in der Rubrik "Interessen" lediglich den EffZeh anführst (Interessen: "jede Form beruflicher Kommunikation (s.o.); Krisenprävention; Krisenmanagement; Fotografie; Videotechnik; privat unter anderem: Funk/Jazz + das zuweilen recht traurige Schicksal des 1.FC Köln"), legst Du Dich hier in einem FCK-Forum aber mächtig ins Zeug, lieber Tom.

PS: Danke für die nette Kontaktaufnahme auf eben jener Plattform.
"Go to where the puck is going to be!" (Wayne Gretzky)



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 18:46


Wie man mehrere Mitgliedschaften bei unterschiedlichen, z.T. extrem rivalisierenden Bundesligisten unter einen Hut bringt, ist für mich persönlich zwar schwer nachvollziehbar


Für mich auch. Keine Mitgliedschaft im FC Köln oder anderswo.

Geschickt platziert übrigens ihr Seitenhieb gg den Redakteur vom Wochenblatt und der Fingerzeig auf die vermeintlich "ausgeklungelte" Sache bzgl. des internen Untersuchungsausschusses.


Nicht Wochenblatt. SWR.
Stadionname: Klar: Fritz-Otto-Walter-Rehhagel-Stadion!



Beitragvon Flo » 16.11.2016, 18:55


OnkelTomKoeln, du bist ja ein lustiger Geselle. Zu deinen Ausführungen möchte ich lieber nichts sagen, aber fragen wie es sich so lebt in der eigenen Welt. Was am Samstag gelaufen ist, war eindeutig und ist auch schon direkt im Anschluss an die JHV durchschaut worden. Wenn Fritz sich wenigstens selbst verteidigt hätte... Aber einen Handlanger zu schicken, das ist so arm wie der FCK nach seiner Dirigentschaft als Finanzvorstand.

Mit freundlichen Grüßen,

ein heißer FCK-Fan. Muss weg, es brennt.
Zuletzt geändert von Flo am 16.11.2016, 18:57, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 18:56


Warum man allerdings einem externen (bezahlten) Gutachter mehr vertrauen und zutrauen sollte als einem (eventl. per Zufallsentscheid) aus Mitgliedern konstituierten Untersuchungsgremium, leuchtet mir tatsächlich nicht ein.


Mir schon. Ein "Zufallsentscheid" trifft ja uU die falsche Auswahl. Es müssen ja sachkundige Mitglieder sein. Dies vorausgesetzt - und ich bin fest davon überzeugt, dass es die unter den Mitgliedern gibt! - bedeutet aber (und da spricht jetzt wirklich der Medienberater in mir):

Entscheidet das Gremium FÜR FG, sagt man, sie wären parteiisch. Entscheiden sie GEGEN FG, sagt man, sie wären von der rivalisierenden Seite beeinflusst.

Ergebnis: Es gibt weitere Spannungen im Verein.

Nehmen wir die Rede von Thomas Gries, die mir übrigens sehr gut gefallen hat - nicht nur bei der Stelle "Gräben zuschütten". FG hat gesagt, wenn man ihm eine Verfehlung nachweist, zahlt er das Gutachten. Einzige Leistung: Gries/Klatt/Grünewalt müssten sich auf einen "Schiedsrichter" einigen. Alle Karten auf den Tisch. Beide Seiten sind sich sicher, zu gewinnen. Was spricht dagegen?

Das, was DAFÜR spricht: Kein Graben durch die Mitglieder.
Stadionname: Klar: Fritz-Otto-Walter-Rehhagel-Stadion!



Beitragvon antikochteufel » 16.11.2016, 18:59


OnkelTomKoeln hat geschrieben:
Hier ein paar Informationen, die Jens Vollmer erhalten hätte, hätte er mich bei seiner Recherche persönlich kontaktiert und nicht nur durchs Internet geklickt:



4) Ich bin FC Köln Fan, bin Otto-Rehagel-Fan (aus dieser Zeit Nähe zum FCK, sowie durch die Bekanntschaft mit Fritz Grünewalt) und habe Beziehungen in die Fanszene eines anderen Zweitligisten.


Als Medienberater sage ich: Wenn man keine Wahl hat – lieber eine (einigermaßen) kontrollierbare Situation herbeiführen.

1) Nach dem SWR-Kommentar von Schmitt wenige Minuten vor der JHV online veröffentlicht, musste man davon ausgehen, dass der Untersuchungsausschuss eine bereits „ausgekungelte“ Sache wäre.


Tom Buschardt
[Hier im Fanforum von Euch mit dem Spitznamen „Onkel Tom“ versehen und von mir mit KOELN ergänzt, damit der andere User „OnkelTom“ keine unberechtigte Schelte abbekommt.]


Punkt: Mitgliedschaft ungleich Fan
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 19:00


antikochteufel hat geschrieben:
Punkt: Mitgliedschaft ungleich Fan


OK. Das sehe ich ein, die Sichtweise kann ich nachvollziehen.
Stadionname: Klar: Fritz-Otto-Walter-Rehhagel-Stadion!



Beitragvon SL7:4 » 16.11.2016, 19:02


OnkelTomKoeln hat geschrieben:...
Das, was DAFÜR spricht: Kein Graben durch die Mitglieder.


Der erste Schritt dazu: legen Sie die Schaufel zur Seite!



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 19:07


Hans-Peter Brehme hat geschrieben:Dafür, dass Du bei Deinem XING-Profil in der Rubrik "Interessen" lediglich den EffZeh anführst


hab's gerade korrigiert. :-) Als ich das schrieb, war der FC noch in der zweiten Liga. Xing-Profil halte ich nicht tagesaktuell.
Zuletzt geändert von OnkelTomKoeln am 16.11.2016, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon st266 » 16.11.2016, 19:08


OnkelTomKoeln hat geschrieben:Zum Kommentar:„Zufälle gibt’s“ von Jens Vollmer (Wochenblatt)

4) Ich bin FC Köln Fan, bin Otto-Rehagel-Fan (aus dieser Zeit Nähe zum FCK, sowie durch die Bekanntschaft mit Fritz Grünewalt) und habe Beziehungen in die Fanszene eines anderen Zweitligisten. Bei der auf meiner Webseite anonymisierten Referenz handelt es sich nicht um den FCK oder Fritz Grünewalt.


Als König Otto Fan sollte man aber schon wissen, dass man Rehhagel so schreibt.
Dementsprechend glaub ich dir von deinem Rest auch nicht allzuviel.
Wer nicht will findet Gründe, wer aber will findet Wege.



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 19:11


antikochteufel hat geschrieben:Mein lieber Herr Buschardt,
Sie agieren natürlich gemäß Ihrer eigenen Strategien: Vorwärtsverteidigung und Selbstoffenbarung,


So herausragend ist das nicht. Wir haben hier unterschiedliche Meinungen über bestimmte Dinge. Wenn wir nicht miteinander sprechen, dann verhärten sich die Fronten. Das bringt doch keinem etwas.

Hier war auch schon zu lesen, ich hätte zu Bochumer Zeiten Stefan Kuntz gecoacht. Ich habe ihm 2015 das erste und einzige Mal die Hand geschüttelt und ihm viel Glück gewünscht. Er hat da vermutlich hunderte Hände geschüttelt und würde mich auf der Straße nicht mal wiedererkennen.

Ich kann den Ärger über mich ja größtenteils nachvollziehen und verstehen. Aber wir dürfen es auch nicht ausufern lassen.
Stadionname: Klar: Fritz-Otto-Walter-Rehhagel-Stadion!



Beitragvon Plato » 16.11.2016, 19:13


daachdieb hat geschrieben:So bleibt wie in Punkt 9) und 10) angedeutet der Eindruck von "nur ein Freundschaftsdienst".


Die "OnkelTomKoeln-Stellungnahme" stellt für den Leser eine Beleidigung seines Intellekts dar. Der unsägliche Daachdieb verstumme. Apage! Die ganze Angelegenheit mag "zeitgemäß" sein, im Zusammenhang mit dem FCK ist sie auf der offenen Peinlichlichkeitsskala der Tiefpunkt. Mit Blick auf das Geld, das in dieser Schattenwelt wandert, ist sie von Seiten des Auftraggebers, aber auch des Lohnempfängers handwerklich einfach auch schlechte Qualität. Avanti Dilettanti!
Zuletzt geändert von Plato am 16.11.2016, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon OnkelTomKoeln » 16.11.2016, 19:16


st266 hat geschrieben: Als König Otto Fan sollte man aber schon wissen, dass man Rehhagel so schreibt.
Dementsprechend glaub ich dir von deinem Rest auch nicht allzuviel.


Gott wie dä(h)mlich. Ne im Ernst. Habe hier heute im Büro etwas viel um die Ohren und hab das zwischendurch schnell eingegeben. Hab's korrigiert. Re(h)nate-Fan bin ich aber nicht. :-)

Aber wir sollten hier nicht wegen eines Tippfehlers die ganze Glaubwürdigkeit infrage stellen. Was wäre denn dann wohl mit dem Forum hier los? Ich mag gar nicht daran denken... :-
Stadionname: Klar: Fritz-Otto-Walter-Rehhagel-Stadion!



Beitragvon rapolder » 16.11.2016, 19:18


Wie man allerdings auf das schmale Brett kommt, dass ausgerechnet der Satz "Nicht die Heimmannschaft bestimmt den Schiedsrichter." ausgerechnet auf dem Betzenberg gut ankommen soll, zeigt, dass sie in Sachen FCK eher "fachfremd" sind.
Das Pfeifkonzert,was wiederum sehr Betze-like ist, haben sie sich meines Erachtens redlich verdient und ehrlich erarbeitet.

Eine Mitgliedschaft beim FCK macht mich nicht zum FCKler.

Aus einer Ziege macht man keinen roten Teufel.
Sorry.
:teufel2: :teufel2: :teufel2:
Zuletzt geändert von rapolder am 16.11.2016, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Lautern-Fahne » 16.11.2016, 19:19


Guten Abend Herr Buschardt.

Als erstes finde ich es bemerkenswert, dass Sie sich die Mühe machen für einen Freund sowohl auf einer JHV als auch jetzt in einem Fanforum in die Bresche zu springen. Warum Herr Grünewalt sich nicht selbst erklärt hat, kann ich dennoch nicht vollends nachvollziehen. Es wäre nicht der beste Samstag in seinem Leben geworden. Er kann sich aber vermutlich am besten ausrechnen, wegen was er kritisiert wird und direkt Stellung beziehen z.B. zum Memo. Gerade das war ja der letzte Sargnagel.

Rein interessehalber würde ich gerne von Ihnen wissen, wie Sie die Krisenkommunikation der Vorstände nach den verpatzten Aufstiegen sowie der ganzen Anleihesache bewerten. Da hatte man ja durchaus die Kontrolle komplett verloren, was nach Jahren schließlich in diese Abstimmungsergebnisse führte. Ich hätte 2 Fragen:

1)Wie empfanden Sie die Kommunikation in den letzten Jahren? Wenn es "Luft nach oben" gab, hätten Sie Grünewalt sicherlich einen Tipp gegeben. Vorsorge ist schließlich besser als Nachsicht und man lässt einen Freund schließlich nicht ins Messer rennen. Das würde für mich mehr Sinn machen als in Fanforen zu schreiben.

2)
Nach dem SWR-Kommentar von Schmitt wenige Minuten vor der JHV online veröffentlicht, musste man davon ausgehen, dass der Untersuchungsausschuss eine bereits „ausgekungelte“ Sache wäre

http://www.swr.de/sport/1-irgendjemand-luegt-in-kaiserslautern/-/id=1208948/did=18473496/nid=1208948/lhfc15/

Was stellt für Sie eine "ausgekungelte" Sache dar? Küngelei bezeichnet im allgemeinen Geschäfte hinter verschlossenen Türen. Der Antrag war fristgerecht eingegangen und für jedes interessierte Mitglied schon Wochen vorher per Internet einzusehen. Sie haben Ihr Ziel sicherlich erreicht, aber warum dann diese "Nachtreterei" bzw. Anhängen von Geschmäckle?



Beitragvon wkv » 16.11.2016, 19:21


Scheinbar war dann die Metapher mit der Ziege und dem Stadion eine spirituelle Schwingung.......geplant war das jedenfalls nicht. Sozusagen "Stand up".
8-)



Beitragvon antikochteufel » 16.11.2016, 19:23


OnkelTomKoeln hat geschrieben:
Mir schon. Ein "Zufallsentscheid" trifft ja uU die falsche Auswahl. Es müssen ja sachkundige Mitglieder sein. Dies vorausgesetzt - und ich bin fest davon überzeugt, dass es die unter den Mitgliedern gibt! - .


Ein Zufallsentscheid unter denen, die an Mindestanforderungsprofil an Sachkunde mitbringen.

Aber, es ist ein Streit um Kaisers Bart. Die diesbezüglichen Anträge wurden auf Beschluss der Mitglieder nicht behandelt.
Für das Zahlenwerk haben wir jetzt Klatt, der ja auch einiges schon begutachtet und bewertet hat.
Die Spannungen im Verein liegen m.M. nach viel tiefer begründet und sind doch nicht erst durch die jüngsten "Geschichten" entstanden. Da bedarf es einer ganz anderen Zugangsweise, die die (ubw)Dynamik von Großgruppenphänomenen mit speziellem Blickwinkel auf die Historie des FCK beleuchtet. Das wäre spannend, auch im Hinblick auf die Befriedung der Gegner. Aber, ich höre schon das Murren ob solcher Vorschläge :wink:
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:



Beitragvon Lonly Devil » 16.11.2016, 19:26


SL7:4 hat geschrieben:
OnkelTomKoeln hat geschrieben:...
Das, was DAFÜR spricht: Kein Graben durch die Mitglieder.


Der erste Schritt dazu: legen Sie die Schaufel zur Seite!

Wieso denn, wenn er doch die Gräben zuschütten will braucht er eine Schaufel. :wink:
Nichts ist leichter zu dirigieren, als eine zerstrittene Menge. Irgendwen erreicht man immer.

Sich hier im Forum der "Fragerunde" zu stellen, das hat schon was.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!




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