Diskussionen zu fanpolitischen Themen, wie z.B. von ProFans oder dem B.A.F.F.

Beitragvon Lonly Devil » 19.10.2018, 19:15


@ExilDeiwl
Ich kann deine Antwort nachvollziehen, auch wenn ich das etwas anders stehe.
An der Kommerzialisierung, oder den fanunfreundlichen Spielterminen wird sich durch die Thesen von Union Berlin nichts ändern.
Der Hype um deren Fannähe geht mir, egal welchen Stellenwert U.Berlin früher hatte, gelegentlich auf den Keks.

Zu Layenberger:
jürgen.rische1998 hat geschrieben:... :!: Unser Hauptsponsor gibt mir deutlich mehr FCK Gefühl als so manche verantwortlichen Positionen im Verein :wink:

Diesen Teil des Beitrags habe ich an erste Stelle geholt, weil ich dir da zustimmen muss.

jürgen.rische1998 hat geschrieben:Ohne Layenberger hätte der FCK noch viel größere Probleme. Zumal sein Engagement viel weiter geht als es bei "normalen" Geldgebern der Fall ist. Gerade weil er niemand ist der Kohle rüber schiebt und im Verein die Finger reinsteckt, sondern bedingungslos unterstützt, sollte man in dem Fall durchaus mal genauer hinsehen um was es ihm geht. ... ...

Und deshalb, weil er eben ein ganz besonderer Sponsor ist, darf er sich auch mehr erlauben und indirekt unsere Vereinsführung abwatschen.
Wie auch zum Beispiel von SF, zille oder vom 58er angemerkt wurde.
Diese "Watsche" hatte ich mir sogar, beim von dir teilzitierten Beitrag verkniffen. Die war mir auch nicht entgangen.

Da Hr. Layenberger so viel Fannähe und Vereinsinteresse hat wird er bestimmt auch bald ein offizielles Amt im Verein bekleiden.
Es würde mich nicht wundern.
Der größte Schuft im Land, ist und bleibt der Intrigant.
https://www.youtube.com/watch?v=VYpd-2buQc0



Beitragvon FCK58 » 19.10.2018, 21:24


@LD
In meinen Augen bist du irgendwie auf dem falschen Dampfer.
Layenberger liegt absolut richtig und unsere Führungsriege erinnert mich irgendwie an einen gewissen "SK". Die Verhaltensweisen ähneln sich frappierend.
Wo verdient der heute seine fett geschmierten Brötchen?
Ich bleibe dabei: Die ganze Bande hat sich diese Watsch´n von Layenberger redlich verdient. Nur deine Argumentation verstehe ich nicht wirklich, denn eigentlich tickst du doch ganz anders.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Lonly Devil » 19.10.2018, 21:32


FCK58 hat geschrieben:@LD
In meinen Augen bist du irgendwie auf dem falschen Dampfer.
... ... denn eigentlich tickst du doch ganz anders.

Ist schon möglich.
Zur Zeit weiß ich selbst nicht so genau wie ich ticke. :shock:

Mich kotzt die beschissene Lage des Vereins jeden Tag mehr an. :?
Da entpuppen sich scheinbar immer mehr, immer öfter, zu Seifenblasenproduzenten.
Plop, plop, plopplop, plop, ....
Der größte Schuft im Land, ist und bleibt der Intrigant.
https://www.youtube.com/watch?v=VYpd-2buQc0



Beitragvon Alex76 » 19.10.2018, 22:46


Ich hatte bereits in 2017 angeregt über eine Bundesliga Nord und eine Bundesliga Süd bestehend aus jeweils 18 Vereinen nachzudenken. Highlight wären dann die Halbfinalspiele bzw. das/die Endspiele um die deutsche Meisterschaft.

Mittlerweile ist der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Liga geringer. Die Stadien sind nahezu alle erstligatauglich. Die Erstligazugehörigkeit würde bei vielen jetzigen Zweitligisten für einen Zuschauerschub hin zu mehr Dauerkarten bzw. ausverkauften Stadien führen.

Was wären weitere Folgen?

1. Zwei Halbfinalspiele sowie ein/zwei Endspiel/e um die Deutsche Meisterschaft schärft die internationale Wettbewerbsfähigkeit.

2. Die Endspiele steigern die Attraktivität der Liga. Folglich könnte ein viel besserer TV-Vertrag ausgehandelt werden.

3. Wahrscheinlich könnten mehrere Vereine als jetzt europäisch spielen.

4. Gleichzeitig bekämen auch andere Mannschaften was vom Kuchen ab, die nicht so im Fokus stehen. Die Stadt Berlin hätte quasi jede Saison ein Derby. Lange Auswärtsfahrten nach Freiburg (800km) wären erstmals gestrichen.

5. Statt aktueller Drittklassigkeit besteht für den 1.FCK die Möglichkeit schon in der nächsten Saison in der obersten Liga zu spielen, sollten sich die Vereine auf eine Reform für das nächste Jahr einigen und der FCK den Aufstieg schaffen!

6. Die Neugliederung wäre ein öffentlich wahrnehmbarer Einschnitt, der den Fokus auf die Einhaltung der Klimakonferenzziele lenken würde.



Beitragvon Malvoy » 20.10.2018, 09:46


Alex76 hat geschrieben:Ich hatte bereits in 2017 angeregt über eine Bundesliga Nord und eine Bundesliga Süd bestehend aus jeweils 18 Vereinen nachzudenken. Highlight wären dann die Halbfinalspiele bzw. das/die Endspiele um die deutsche Meisterschaft.

Mittlerweile ist der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Liga geringer. Die Stadien sind nahezu alle erstligatauglich. Die Erstligazugehörigkeit würde bei vielen jetzigen Zweitligisten für einen Zuschauerschub hin zu mehr Dauerkarten bzw. ausverkauften Stadien führen.

Was wären weitere Folgen?

1. Zwei Halbfinalspiele sowie ein/zwei Endspiel/e um die Deutsche Meisterschaft schärft die internationale Wettbewerbsfähigkeit.

2. Die Endspiele steigern die Attraktivität der Liga. Folglich könnte ein viel besserer TV-Vertrag ausgehandelt werden.

3. Wahrscheinlich könnten mehrere Vereine als jetzt europäisch spielen.

4. Gleichzeitig bekämen auch andere Mannschaften was vom Kuchen ab, die nicht so im Fokus stehen. Die Stadt Berlin hätte quasi jede Saison ein Derby. Lange Auswärtsfahrten nach Freiburg (800km) wären erstmals gestrichen.

5. Statt aktueller Drittklassigkeit besteht für den 1.FCK die Möglichkeit schon in der nächsten Saison in der obersten Liga zu spielen, sollten sich die Vereine auf eine Reform für das nächste Jahr einigen und der FCK den Aufstieg schaffen!

6. Die Neugliederung wäre ein öffentlich wahrnehmbarer Einschnitt, der den Fokus auf die Einhaltung der Klimakonferenzziele lenken würde.


Das wäre die größte Katastrophe, die dem deutschen Fußball passieren könnte. Die erste Liga beherbergt jetzt schon Vereine aus drei unterschiedlichen Klassen, die Abstände zwischen FC Bayern, ein paar weiteren Spitzenclubs wie Dortmund, Leipzig und dem Rest der Liga, sind bereits so groß, dass man es sich fast schenken kann, eine Meisterschaft auszuspielen. Da jetzt noch 18 weitere Lulli-Clubs in die Erstklassigkeit zu hieven würde die Bundesliga endgültig für fast jeden Fußballfan uninteressant machen.

Meiner Meinung nach müsste man eher so ansetzen, dass man zu einem System ähnlich wie dem in den amerikanischen Sportligen NFL oder MLB kommt, wo die schwächsten Vereine einer Saison am meisten gefördert werden, damit auf Dauer die Abstände nicht zu groß werden. Dort geschieht das über Player Draft Reihenfolgen, hier bei uns könnte es über die Verteilung der TV-Gelder gesteuert werden.

Allerdings wäre dann die Frage, ob sich Vereine wie der FC Bayern oder auch die Dortmund AG dann nicht eine Alternativliga organisieren würden. Die Bayern wollen ja schon lange eine Europaliga gründen, weil sie die 34 besseren Freundschaftsspiele in der Bundesliga zur Not auch mit dem B-Kader absolvieren können.



Beitragvon Lonly Devil » 20.10.2018, 09:56


Malvoy hat geschrieben:... ... die Abstände zwischen FC Bayern, ein paar weiteren Spitzenclubs wie Dortmund, Leipzig und dem Rest der Liga, ... ...

Warum wird mir jetzt gerade übel?
Nein! Damit meine ich nicht den Verfasser
Das ist aber der Lauf der Dinge und wird sich nicht mehr ändern.
Zuletzt geändert von Lonly Devil am 20.10.2018, 23:33, insgesamt 1-mal geändert.
Der größte Schuft im Land, ist und bleibt der Intrigant.
https://www.youtube.com/watch?v=VYpd-2buQc0



Beitragvon Devil's Answer » 20.10.2018, 10:16


Malvoy hat geschrieben: Die Bayern wollen ja schon lange eine Europaliga gründen, weil sie die 34 besseren Freundschaftsspiele in der Bundesliga zur Not auch mit dem B-Kader absolvieren können.


So eine Euro(=Moneten)-Liga wäre doch was für die ganzen Oligarchen und sonstige vom Geld Getriebene.

Und national wieder eine echte Fußball-Bundesliga mit vernünftigem Unterbau.

Und dazu (ich weiss, dass EU-Recht das - derzeit - nicht zulässt) wieder eine Beschränkung auf maximal 3 Ausländer.

Wieder mehr Fussball und weniger Kommerz. Sollte mich nicht wundern, wenn das Interesse an der Geldliga nicht lange währt und der Fussball wieder mehr Stellenwert bekäme.

So und jetzt: Aufwachen!
Oooooh, Baby, Baby, it's a wild world



Beitragvon Fahrer am Ball » 20.10.2018, 11:57


Seit Jahren hat sich zwischen den Vereinsoberen und den Anhängern ein immer tiefer werdender Graben entwickelt. Layenberger spricht von einer vertanen Chance für Verein und Fans. Nicht einmal nach dem Abstieg gab es ein Zugehen auf die Fans. Was ist mit Grotepass? Der jahrelange Kritiker des Vorstandes sitzt jetzt im AR. Hat er nicht bei seiner Bewerbung mehr Fannähe versprochen? Merken davon tut man nichts. Mittlerweile zuviel Kreide gefressen?

Chance vertan, denn nächstes Jahr ist der Verein im Rahmen der Ausgliederung auch auf die Kohle der Anhänger angewiesen. Man hat es vom Vorstand versäumt, nach dem Abstieg einen Schulterschluss mit den Fans umzusetzen. Dieses Desinteresse ist ignorant und fahrlässig. Layenberger betont immer wieder, wie wichtig die Fans sind. Wenn man aber diese vorher links liegen lässt und gleichzeitig glaubt, die kommen schon, wenn man sie ruft, der ist auf dem falschen Dampfer. Die Zeiten sind vorbei.
Der FCK ist im Vergleich zum 1.FC Union Berlin mausetot. Man braucht sich nur unsere langweiligen und phantasielosen Stadionfeste betrachten, das drückt schon alles aus. Dort im Gegensatz dazu an der Wuhlheide Lebendigkeit und Kreativität.

Martin Bader versteckt sich hinter einer rhetorischen Fassade, wenn er davon spricht, er wäre nicht angesprochen worden. Erbärmlich. Die Ähnlichkeiten mit dem opportunistischen Kuntz sind allzu offensichtlich. Man könnte sich ja sonstwo eine Chance versauen.
Heute werden wir vor abgestumpften 20000 Zuschauern gegen eine Spitzenmannschaft spielen. Es werden aber viel weniger da sein, weil sich der Rest nicht mehr angesprochen fühlt.

Auf Dauer kann es nicht sein, dass Layenberger für den passiven Vorstand die Kohlen aus dem Feuer holt. Layenberger spricht von maximal 5 Punkten Rückstand auf den Spitzenplatz und maximal 1-2 Punkten Rückstand auf den Relegationsrang zum Ende der Hinrunde. Eine eindeutige Kampfansage an den Vorstand. Nach dem Spiel heute werden wir eine Zwischenbilanz ziehen. Eventuell brauchen wir dann nicht mehr bis Weihnachen warten.
Zuletzt geändert von Fahrer am Ball am 07.11.2018, 03:56, insgesamt 1-mal geändert.



Beitragvon Spätzünder » 20.10.2018, 12:27


Fahrer am Ball hat geschrieben:Seit Jahren hat sich zwischen den Vereinsoberen und den Anhängern ein immer tiefer werdender Graben entwickelt. Layenberger spricht von einer vertanen Chance für Verein und Fans. Nicht einmal nach dem Abstieg gab es ein Zugehen auf die Fans. Was ist mit Grotepass? Der jahrelange Kritiker des Vorstandes sitzt jetzt im AR. Hat er nicht bei seiner Bewerbung mehr Fannähe versprochen? Merken davon tut man nichts. Mittlerweile zuviel Kreide gefressen?


Grothepass wirst Du bei jedem Auswärtsspiel auf der Stehplatztribühne finden. Er ist jederzeit und für jeden ansprechbar. Akzeptieren sollte man den Unterschied zwischen verantworlichem Fan, der bei den JHV's Ungereimtheiten anspricht und der Position als Aufsichtsratmitglied. Da darf er wahrscheinlich aufgrund der Position kein Interna preis geben.
Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.
J.P.Satre




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