Diskussionen zu fanpolitischen Themen, wie z.B. von ProFans oder dem B.A.F.F.

Beitragvon Südpälzer » 26.03.2018, 10:12


WernerL hat geschrieben:Oder wie stellen sich alle das vor? Schön US Sport schauen im Greenbay-Schal+Capy und zu Hause dem eigenen Verein mit ihrer Haltung die Entwicklung versauen?

Da kann ich dir sagen, seh ich mittlerweile fast nur noch Samstags Football... College :wink:



Beitragvon WernerL » 26.03.2018, 11:04


bjarneG hat geschrieben:[
Was für ne Doppelmoral ? Ich schau die einzigen beiden Vereine, die mich seit dem ersten Tag, ab dem ich Fussball schaue, interessieren


Das mag ja sein, dass die dich interessieren, ich denke auch, dass es vielen so geht. Keine Einwände!

Ich denke aber auch, dass sehr viele 50+1 Befürworter sich eben in anderen Ländern "Investoren-Fussball" anschauen und keine Probleme damit haben, dass ein Liverpool eben jetzt einem Amerikaner gehört.

Die Premier League ist hipp, offen und interessant.
Nur in unserem Lande werden Ängst vor Investoren geschürt.
Das passt doch einfach alles nicht mehr zusammen!
Oder siehst du das anders?
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]



Beitragvon eye of the tiger » 26.03.2018, 23:25


WernerL hat geschrieben:
Das mag ja sein, dass die dich interessieren, ich denke auch, dass es vielen so geht. Keine Einwände!

Ich denke aber auch, dass sehr viele 50+1 Befürworter sich eben in anderen Ländern "Investoren-Fussball" anschauen und keine Probleme damit haben, dass ein Liverpool eben jetzt einem Amerikaner gehört.

Die Premier League ist hipp, offen und interessant.
Nur in unserem Lande werden Ängst vor Investoren geschürt.
Das passt doch einfach alles nicht mehr zusammen!
Oder siehst du das anders?



Dürfen wenigstens noch Leute, die offen sagen, dass sie internationaler Fußball einen feuchten Dreck interessiert, gegen 50+1 sein? :) Danke...

Ich hab glaub ich seit 4-5 Jahren kein Spiel in der PL mehr gesehen und in meinem ganzen Leben vllt 3.

Ich würd dir immer noch raten, geh zu nem anderen Kontrukt. Hoffenheim ist doch genau nach deinen Vorstellungen aufgebaut worden, massig Kohle reingesteckt, Fans gibts keine, dafür Erfolg. Weit weg isses auch nicht. Du kannst nicht ernsthaft der Meinung sein, durch einen Investor wird alles besser, ich halte dich eigentlich für intelligent. Die Stimmung wird vollends kaputt gehen, denn von den alten geht dann kaum noch einer hoch. Ich bin davon überzeugt, dass die Stimmung in der Bude mit 10000 Mann in der 3. Liga um Klassen besser wäre, als mit dem 1. Amazon-BASF-Coca-Cola Kaiserslautern als komplett von Investoren geführter Verein ohne Seele mit nem Eventpublikum von 50000 in Liga 1...


Edit: Ich kenn übrigens auch niemanden, der behaupten würde, die PL sei interessant. Oder PL guckt. Ich kenn allerdings auch niemanden, der für die Abschaffung von 50+1 ist... Hab allerdings nur mit Fans von Lautern, Gladbach und Mainz (ja... Schande über mein Haupt) zu tun.



Beitragvon Neutralerzwei » 27.03.2018, 05:54


Der Duracell-Trommel-SingSang-Chor in TSGhausen ist aber genauso ausdauernd-nervtötend wie in Laudre.

Stehen aber kleidungstechnisch eher zu ihren Vereinsfarben. Zumindest nach meinen bisherigen Beobachtungen.



Beitragvon opadeiwel » 27.03.2018, 09:34


Was bedeutet "50+1" für den FCK im Hinblick an die finanzielle Zukunft sowie der Kaderplanung?

Hallo.
Ich kenne mich jetzt nicht so hundertprozentig mit dieser "50+1" Regel aus. Allerdings stelle ich mir die Frage in wie weit diese Regel eine eventuelle Ausgliederung des FCK´s beeinflusst?

-Ist eine Ausgliederung noch sinnvoll/möglich?
-Ist es denn überhaupt möglich existenzwichtige Gelder mit dieser Regel zu generieren???

Für mich irgendwie alles wiedersprüchlich und ohne Sinn!

Klärt mich gerne auf, Danke!

Gruss



Beitragvon Seb » 27.03.2018, 10:08


opadeiwel hat geschrieben:Was bedeutet "50+1" für den FCK im Hinblick an die finanzielle Zukunft sowie der Kaderplanung?

Hallo.
Ich kenne mich jetzt nicht so hundertprozentig mit dieser "50+1" Regel aus. Allerdings stelle ich mir die Frage in wie weit diese Regel eine eventuelle Ausgliederung des FCK´s beeinflusst?

-Ist eine Ausgliederung noch sinnvoll/möglich?
-Ist es denn überhaupt möglich existenzwichtige Gelder mit dieser Regel zu generieren???

Für mich irgendwie alles wiedersprüchlich und ohne Sinn!

Klärt mich gerne auf, Danke!

Gruss


Auch mit 50+1 ist es für den FCK möglich Gelder über einen Anteilsverkauf zu generieren. Fällt die Regel, wird das Ganze für einen Investor allerdings attraktiver, da er mehr Einfluss (=Stimmrechte) erhalten kann (sofern der FCK seine Satzung ändert, denn dort ist ebenfalls eine 50+1-Regel verankert, unabhängig von den DFL-Vorgaben). Trotz Beihaltung der Regel lässt sich für einen Investor ordentlich Geld verdienen, wenn sportlicher Erfolg da ist und seine Anteile an Wert gewinnen.

Beispiel Fortuna Düsseldorf: Deren Einnahmen durch TV-Gelder würden sich bei einem Aufstieg von 10 auf 25 M€/a erhöhen. Merchandising-, Sponsoring- und Ticketing-Einnahmen würden ebenfalls einen großen Sprung machen, ebenso der Wert der Spieler. => Der Verein ist auf einen Schlag viel mehr Wert. Dort gab es allerdings noch keine Ausgliederung.



Beitragvon Red Devil » 15.02.2019, 16:51


kicker.de hat geschrieben:Krefelds Präsident über Trainer, Scheinheiligkeit und 50+1 15.02.2019, 12:30
Investor Ponomarev: "50+1? Das muss fallen!"

Zuletzt sorgte der seit vier Partien sieglose KFC Uerdingen (ein Punkt) weniger sportlich für Furore, sondern überraschte vielmehr durch die Entlassung von Trainer Stefan Krämer. Hierbei stand vor allem der im deutschen Fußball durchaus umstrittene Präsident Mikhail Ponomarev im Mittelpunkt. Der russische Geschäftsmann, der seit 2016 die Geschicke in Krefeld lenkt, äußerte sich nun zu seiner Sicht auf die KFC-Hinrunde, seiner Tätigkeit als Investor sowie zur "Entwicklungsliga" Bundesliga.
(...)


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