Alles rund um die Stimmung auf "Deutschlands höchstem Fußballberg", bei Auswärtsspielen und in anderen Stadien.

Beitragvon kai900 » 15.12.2017, 19:22


Betzenberg1985 hat geschrieben:Ihr seid gegen die MFA. Akzeptiere ich, da wir in einer Demokratie leben. Nur ich habe Euch außerhalb des Internets noch nie irgendwie aktiv gesehen.

Es gab in der Vergangenheit zahlreiche Diskussionsrunden, die unter anderem vom Fanbeirat (also nicht von den Ultras) einberufen wurden. Da hat man von Euch nie irgend etwas gehört. Dann jetzt am Sonntag die JHV, wo Ihr den Antrag zurückgezogen habt.

Wenn Ihr die Anlage weg haben wollt, dann müsst Ihr aus der Anonymität des Internets herauskommen und in die Öffentlichkeit gehen. Daher meine Bitte an Euch um das Thema endlich zu beenden: Schreibt den Fanbeirat an, bittet um eine Fanversammlung und stellt das Thema dort zur Abstimmung.



Es gab Aktionen gegen die MFA die teilweise unter Androhung von Gewalt nieder gebügelt wurden. Da war auch der Fangbetreuer (besser gesagt der Ultrabetreuer) anwesend bei Gesprächen. Wurde über Gewalt berichtet (selbst erlebt von Typen der FJ) wurde es lapidar mit das stimmt nicht, das kann nicht stimmen, sowas machen (unsere) Ultras nicht abgewiegelt.

Bevor du wieder nach Beispiel schreist:

Ich bekam die Toilettentür in den Rücken. Als ich mich umdrehte standen ein paar Typen hinter mir die sich grinsend entschuldigten und im Nachsatz kam noch besser du als wenn es deine Kinder getroffen hätte. Datum kann ich dir auch genau sagen Saison 14/15 gegen Sandhaufen.
Willst du bequem nach Hause laufen musst du Roschi Schuhe kaufen



Beitragvon Briggedeiwel » 16.12.2017, 09:25


BastiM hat geschrieben:Hallo FCK Freunde!

Ich habe mich jetzt extra -wieder- angemeldet, um die gewünschten Beispiele zu liefern.

Vorneweg ich sehe es wie die meisten hier:
Nicht alles was die Ultras machen ist schlecht.
Würde man die MFA sinnvoll einsetzen wäre sie nicht schlecht.

Nun zu den Beispielen:
1. Union FCK April 2017
Um ein geschlossenes Bild abzugeben entschied man sich die ersten Reihen in Berlin frei zu lassen.
Kurz nach Spielbeginn stellten sich ein paar ältere Fans unten rechts an die Wellenbrecher.
Darunter eine Frau um die 70 mit Gehstock, ein älterer Herr und ein paar jüngere.
Ganz rechts im Eck standen ein paar Familien mit kleinen Kindern.
Den jüngeren wurde freundlichst mitgeteilt, dass sie gefälligst hinter die Fahnen sollen. Als diese sagten das der Block voll sei wurde nur dreckig gelacht.
Auch hier gab es Schubsereien und die Ordner griffen ein.
Der älteren Frau wurde mit dem Megaphon direkt ins Ohr gebrüllt.
Wieder Gelächter aus den Reihen der Ultras.

2. Ebenfalls Berlin im April
Der ältere Herr hat sein Handy raus geholt um ein Bild zu machen.
Davon kann man halten was man will, es hat aber niemand das Recht es ihm aus der Hand zu reisen, ihn anzuschreien und ihn zu schubsen.

3. Ebenfalls Berlin
Eine strittige Szene wurde ausgenutzt um die im eck befindlichen Familien mit vollen Becher zu bewerfen.
Ohne Worte!

Eine Gruppe kann nicht genannt werden, da normale Kleidung getragen wurde.
Einschreiten war nicht möglich, da immer direkt 3 oder 4 beteiligt waren.

ssi


Danke für deine Beispiele. Das ist alles vergebene Liebesmühe. Ich hatte mich nach dem Spiel in Berlin (war selbst auch vor Ort) hier mit den selben beobachteten Geschehnisse gemeldet und später wurde alles als alternative Fakten abgestempelt.

Zu der Handy Aktion bleibt aber noch zu sagen, dass die schreienden und schubaenden Personen anschließend mit dem Rücken zum Spielfeld das fahnengewedel filmten. Aber dem Mann blieb ein Bild seiner Kids verwehrt. Schade
"Die Bundesliga ist ein großes Geschäft. Wir gehören nicht dazu " - Christian Streich



Beitragvon walk_onBetze » 04.07.2018, 21:55


Wir befinden uns zwischen den Spielzeiten. Für mich ein Zeitpunkt, die Megafonanlage und Erfahrungen aus der vergangenen Saison zu diskutieren. Mein letzter Post zu diesem Thema war zu Beginn der Saison und ich lobte ausdrücklich den Vorsänger Juses bzw. Justin von der Frenetic Youth. Wie lautet nun mein Fazit der Saison? Ich beschränke mich dabei auf die Stimmung bei Heim- und Auswärtsspielen, die Leistungen auf dem Platz fließen kaum ein.

Fazit: Wenn man rein auf die Stimmung in der Westkurve und bei Auswärtsspielen schaut, hat es mir in den Spielen mit Juses als Vorsänger so viel Spaß wie schon seit Jahren nicht mehr gemacht! Das liegt meiner Meinung nach in erster Linie an ihm. Bereits am ersten Spieltag hatte ich in meinem Beitrag versucht zu schildern, was mir schon damals so gut gefallen hatte. Ich muss sagen, dass Justin im Verlauf der Saison diesen Eindruck nicht nur bestätigt, sondern weiter ausgebaut hat!

Die wichtigsten Errungenschaften in den Spielen mit Juses als Vorsänger:
- Gemeinschaftsgefühl in jedem Spiel! (Bei jedem Spiel fühlte man einen Zusammenhalt der Betzefans, also zwischen Ultras und Nicht-Ultras. Die Westkurve agierte als Kollektiv, was notwendig ist, um das volle Potential auszuschöpfen! Juses hat dieses Gefühl durch sein Handeln hervorgerufen und nicht durch ausgedachte „Motivationsreden“ vor dem Spiel, denen nicht viel folgt).
- Der Vorsänger ist „im Spiel“ (Juses hat die Angewohnheit, viel aufs Spiel und in die Kurve zu schauen, anstatt es mit dem animieren zu übertreiben. Dadurch weiß er zu jeder Zeit, welche Aktion gerade passend und notwendig ist. Er setzt dann nicht hektisch oder voreilig ein, sondern findet den „richtigen Moment“ die Kurve einstimmen zu lassen, deshalb ist die Mitmachquote auch so hoch. Es gab fast keine (!) Gesänge, die unpassend waren. Dieser Punkt trägt ebenfalls zum o.g. Gemeinschaftsgefühl bei: Die Kurve merkt, dass Juses im Spiel ist und macht dadurch auch mit, wenn er etwas initiiert. Die Stimmung passt zum Spiel und ist nicht künstlich euphorisch oder deprimiert gemacht)
- Der Vorsänger als „ein Teil der Kurve“ (z.B. bei den Auswärtsspielen in Ingolstadt und Heidenheim hat man das hervorragend beobachten können. Juses singt z.T. selbst die Gesänge mit. Das stärkt die Gemeinschaft und der Vorsänger ist dadurch selbst dabei und merkt, wenn es nicht mehr passt. Im passenden Verhältnis kommen die Aufforderungen an die Kurve einzusteigen. Er hat sowohl gemerkt, wenn er es „laufen lassen“ konnte, aber auch wenn es Zeit war, die Megafonanlage oder das Megafon zu verwenden).
- Gefühl für den Moment (wird durch die zwei zuvor genannten Punkte erreicht und vermutlich auch durch sein Talent)
- Er bewahrt kühlen Kopf (Er versucht nicht, seine „Show“ abzuziehen oder sein Programm durchzudrücken, sondern schafft es, der Kurve das zu geben, was sie braucht. Dies kann Öl für die brodelnde West sein (z.B. im Pokalspiel gegen Stuttgart oder im Heimspiel gegen Kiel) oder Stille (Heimspiel gegen Aue). Seine Aktionen waren passend, authentisch und nachvollziehbar!
- Größte „Akzeptanz“ in der Kurve: Ich habe während seinen Spielen als Hauptvorsänger noch keine so große Unterstützung eines Vorsängers durch die Kurve in den letzten Jahren wahrgenommen! (Dies zeigten auch die Posts nach dem ersten Spieltag, höchstens mit Ausnahme derjenigen, die grundsätzlich die Megafonanlage ablehnen). Es gab seitdem keine Misstöne gegen ihn oder seine Handlungen in der Kurve, nicht mal ein „Murren“, da es einfach passt. Bei anderen Vorsängern vor ihm war dies deutlich anders wahrnehmbar in der Kurve. Denkt mal an die ständigen Diskussionen über Vorsänger und Megafonanlage aus den letzten Jahren zurück?! Ich selbst habe mich auf jedes Spiel mit ihm als Vorsänger gefreut und war voll motiviert alles zu geben! Bei den Spielen mit Hasemann dachte ich mir ehrlich gesagt „hoffentlich wird es heute nicht so schlimm“.
- Tolle Atmosphäre (Es ist eine „erwachsene Stimmung“ unter der Regie von Juses feststellbar. Der Betzeanhang singt und pfeift brachial laut (die meisten Spiele, Bsp. Heimspiele gegen Darmstadt, Braunschweig, Stuttgart, Auswärtsspiele in Nürnberg, Heidenheim) oder ist ruhig, so wie es das Spiel erfordert (z.B. Heimspiel gegen Aue). Auch innerhalb der Spiele passen die lauten und ruhigeren Phasen absolut. Unter Hasemann war festzustellen, dass die Gesänge mit der Zeit in einer immer höheren Stimmlage angestimmt wurden, was sich sehr skurril und unpassend anhört wenn es die Kurve zwangsläufig auch so übernimmt, eben überhaupt nicht nach „Betze“).

Es ist durch Justins Interpretation der Megafonanlage ein Mehrwert entstanden! Ich selbst hätte es nicht für möglich gehalten, dass Betzstimmung und die Megafonanlage so hervorragend und einfach (durch den richtigen Vorsänger) zu vereinen sind. Das Zusammenspiel von ihm, Ultras und Kurve funktioniert hervorragend!

Bei den vorherigen Vorsängern in der Zeit nach Kempf (Hasemann, Niklas) überwogen meiner Ansicht nach die Nachteile, da eine Stimmung entstand, die zum Betze nicht passt. Diese Vorsänger agierten meiner Ansicht nach u.a. zu dominant, indem sie jede nahezu jede Aktion der Kurve vorgaben und zu wenige Freiräume ließen- zusätzlich war die Stimmung zu sehr auf das Singen gerichtet. Ich selbst singe sehr gerne, aber es muss einfach zum Betze und zum Spiel passen! Und das hat Juses bislang in jedem Spiel geschafft, auch wenn die Leistungen auf dem Platz in der vergangenen Saison viel zu oft grauenhaft waren!
Bei Hasemann muss ich im Saisonendspurt, als er auf dem Podest war z.T. Dinge loben (Pfeifkonzerte durch eigenes Pfeifen initiiert, anstatt diese durch die MFA zu veranlassen/ Gesänge per optischer Aufforderung weitergeleitet anstatt Verzerrungen durch die MFA hervorzurufen/ weniger Aufforderungen wie „lauter“ etc. als in der Vorsaison).
Aber die Dinge, die mich maßlos enttäuscht haben und ihn für mich nicht zum Vorsänger machen überwogen deutlich. Das einprägendste Beispiel war das Spiel in Fürth. Da wurde der Betzanhang ständig „niedergebrüllt“ im Block. Das Gefühl des Zusammenhaltes vor und zu Beginn des Spiels sowie die Eigendynamik der Stimmung wichen mehr und mehr seinen Einzelaktionen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Wenn ich an Hasemann auf dem Podest denke, dann ist es in meiner Beobachtung häufig so: Übergroße Euphorie durch tolle „Reden“ zu Beginn des Spiels, deutlich überhöhter und vom Spiel zu sehr entkoppelter Einsatz der Megafonanlage oder des Megafones und sich in den Mittelpunkt stellen während des Spiels, schlechte Stimmung/ kein Zusammengehörigkeitsgefühl zu Ende des Spiels. Das kann doch nicht das Resultat eines Vorsängers sein! In meinen Augen hat er sogar Juses negativ beeinflusst (im Heimspiel gegen Union Berlin, als Hasemann zweiter Vorsänger war und die ganze Zeit Juses „reinredete“). Es hat sich bewährt, wenn Juses alleine mit einem Trommler auf dem Podest steht!

Deshalb: Juses ist nach meiner Ansicht mit großem Abstand der beste Vorsänger! Er sollte alleine mit einem Trommler und somit ohne zweiten Vorsänger auf dem Podest stehen, da er mit der gesamten Kurve erfolgreich zusammenarbeitet!


Zu meiner Person: Ich bin 25 Jahre alt und aus 8.1, gehöre keiner Gruppierung an und mache mir intensiv Gedanken zur Stimmung in der Westkurve. Mit diesem Beitrag möchte ich die konstruktive Diskussion zu Beginn der Saison wieder aufnehmen.



Beitragvon ExilDeiwl » 04.07.2018, 22:48


@walk_onBetze: Gut, dass Du den letzten Absatz dazu geschrieben hast, denn als halbwegs unbeteiligter, da zumeist im Exil weilender, hatte ich den Eindruck: da gibt‘s Diskussionen, wer von den beiden wohl in der kommenden Saison den Vorsänger mimen darf und hier führt einer ein Plädoyer für einen der beiden Kandidaten.

Ich muss Dir sagen: mir geht der Dauersingsang ziemlich auf die Nerven. Nicht falsch verstehen, ich singe im Stadion auch mal das eine oder andere Lied mit, das soll schon sein. Aber diese vorgegebene Endlosschleife... das ist nicht meins. Wenn ich hingegen manchmal höre, welch’ teilweise wildes Getöse sich in manch südeuropäischen Stadion abspielt, wo die Meute schreit und wild gestikuliert, dann frage ich mich: warum haben wir das nicht (mehr)? Die Antwort kann man Deinem Beitrag entnehmen: weil da jemand ist, der meint, alles gleichschalten zu müssen.

Ich war im Mai(?) beim DFB Pokalfinale unserer U19. Da war eine nette kleine Zuschauerschar (so wenig waren das gar nicht) und es gab keinen Vorsänger mit Megaphon in der Hand. Da gab‘s mal hier einen Gesang, dort Schlachtrufe und drum herum haben alle mit gemacht, wenn einer was Neues eingestimmt hat. Das fand ich eine richtig gute Atmosphäre. Zwar viel kleiner, als auf dem Betze, aber das ist bei ein paar Hundert Leuten ja auch nicht anders zu erwarten im Vergleich zu einer gut gefüllten West. Aber das hat Spaß gemacht. Da war Platz für Individualität. Und die Unterstützung unserer Jungs war deswegen nicht minder schlecht.

Ich würde mir lieber das wünschen, als irgend jemanden, der vorne auf dem Zaun steht und meint etwas vorgeben zu müssen. Egal ob der eine das besser macht oder der andere. Das ist meine bescheidene und sachliche Meinung und wenn ich solche Diskussionen hier in der Vergangenheit richtig verfolgt habe, ist so mancher der gleichen Meinung. Wird vielleicht nicht immer sachlich vorgetragen, im Kern dürfte das aber passen. Ganz ehrlich: ich fände es gut, wenn die Individualität beim Anfeuern (ich sage bewusst auch nicht "Support", denn das ist für mich belegt von dem, wie jetzt die Fangesänge gesteuert werden) wieder stärker Einzug halten würde. Mit der Megaphonanlage und dem aktuellen Ansatz der Unterstützung sehe ich aber nicht, wie das funktionieren soll.

:prost:



Beitragvon Paladin » 05.07.2018, 07:27


Schonmal vorab: Ich kenne keinen der beiden, hab auch keine Ahnung wer bei welchem Spiel für was "verantwortlich" war und hab eh mit dem Begriff Vorsänger meine Probleme, sowas verbinde ich maximal mit nem Kirchenchor.

Aber nun haben wir sowas nunmal und wenn schon jemand da vorne ist und der West vorgeben soll wann was gemacht wird, warum kommt dann nie nach einem Gegentor mal direkt ein Aufruf die Mannschaft zu unterstützen, ein jetzt erst Recht? Das beste Beispiel war für mich das Heimspiel gegen Dresden wo theoretisch noch was drin gewesen ist, nach dem 0:1 war erstmal Totenstille im Stadion, statt eines Aufbäumens. Man hörte nur die Dresdner halbnackten gröhlen das sie hier regieren würden - ein anderer Ultrahaufen meint auf dem Betze regieren zu dürfen und hat damit sogar recht :|. Selbst wenn sie 5:0 geführt hätten, hätten wir sie aus dem Stadion schreien sollen. Sorry, eure Mannschaft kann vielleicht gegen unsere Mannschaft gewinnen, aber regieren tut ihr hier gar nix. Ich vermisse auch Mal die "sachliche" ;) Kritik aus der Kurve am Schiri wenn er scheiße pfeift wie glaube ich gegen Nürnberg. Ein Vorsänger der das hinbekommt, der darf dann auch gerne sein Mikro und Privattrommler haben.

Damit will ich nicht deinen Beitrag kritisieren, du hast schon Recht das diskutiert werden kann wer was besser macht, schließlich nimmt derjenige sich ein Privileg raus (oder bekommt es von einer kleinen Gruppe) über die komplette Kurve zu bestimmen. Ich vermisse nur eben das weniger melodische Gebrülle , dafür weniger Einheitsgesänge die man mit gleicher Melodie aus anderen Stadien kennt :)



Beitragvon sandman » 06.07.2018, 07:19


Eigentlich könnt ihr euch die Diskussionen und die dadurch verlorene Zeit sparen...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon jürgen.rische1998 » 06.07.2018, 07:53


Richtig, die Stimmung war scheiße und wird auch scheiße bleiben, zumindest hinter dem Tor :D Gibt es wieder gute Leistungen auf dem Platz wird sich das im restlichen Stadion ändern. 8-)
Dauerkarte 2018/2019 (Südtribüne)



Beitragvon sandman » 06.07.2018, 08:06


jürgen.rische1998 hat geschrieben:Richtig, die Stimmung war scheiße und wird auch scheiße bleiben, zumindest hinter dem Tor :D Gibt es wieder gute Leistungen auf dem Platz wird sich das im restlichen Stadion ändern. 8-)


So siehts aus...die Jahre zuvor haben die Diskussionen ja auch NULL gebracht. Ignorieren/Boykott ist die einzige Möglichkeit dem entgegen zu wirken...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)



Beitragvon neinzuredbull » 02.08.2018, 20:39


Ich weiß nicht, worauf diese allgemeine contraeinstellung hier im forum bezüglich der MFA genau gründet. Ich bin auch kein Fan von dieser, aber vielleicht liegt es einfach an meinem Alter (17), ich habe die wahnsinnigen, unantastbaren Jahre nicht miterlebt von denen hier oftmals auch im Bezug auf die Stimmung geschwärmt wird, dass ich nicht so voreingenommen gegenüber einer Sache bin wie anscheinend manch anderer. Vielleicht habe ich auch die Diskussion noch nicht lange genug mitverfolgt, da ich mich mit der Stimmung im Stadion erst seit ca. 2-3 Jahren beschäftige, sodass ich bereit bin zu diskutieren über dieses Thema und nicht gleich abzuwinken. In meinen Augen macht es nämlich keinen Sinn seine Meinung in einem öffentlichen forum, mit einer unglaublichen Mitgliederzahl und damit auch reichweite, preiszugeben, die dann aber wiederum nur dazu anregt nicht kontrovers zu diskutieren und eindeutig in eine Richtung geht und an der es vor allem nichts zu rütteln gibt. Es gibt denke ich Dinge, bei denen es keine zwei Meinungen gibt und das ist auch richtig und wichtig, aber das sind, was auch gut ist nicht viele, da die meinung eines jeden zählt. Ich kann nur sagen nicht nur mir, auch einigen gleichaltrigen Kollegen geht es so, dass man nicht immer nur von der krassen Vergangenheit, Barcelona, der Stimmung und allem hören will. Klar ich wäre gerne dabei gewesen keine Frage, aber wenn ich sowas immer im forum lesen musste trug das nicht gerade zu mehr bock auf den Betze in der heutigen zeit bei.
Zum eigentlichen thema: ich stehe nun seit ca. 2 Jahren im Block 6.2 und singe einige der sachen, die vom vorsänger angestimmt werden mit, andere nicht. Hier auch meine kritik: ein Mann kann nicht den perfekten, genau zu dem Zeitpunkt richtigen Gesang oder Schlachtruf finden, sowas kann sich nur aus der Kurve entwickeln. Alleine, die Vorstellung oder Idee, das einer die Macht hat über ein Mikrophon "seine" Gesänge weiterzugeben und sie der Kurve zu diktieren ist sicher auch keine schöne. Wie ihr merkt heiße ich nicht alles gut was die ultras machen(auch Pyro), doch finde ich ähnlich wie zuvor beschrieben lässt sich doch eine Entwicklung sehen. Ich weiß nicht, ob man auf der Süd sitzend so etwas so genau beurteilen kann, jedenfalls kann ich nur die selben punkte positiv herausstellen, die schon genannt wurden.
Ich fand juses als vorsänger in der letzten Saison richtig gut. Gerade die Momente wenn aus der Kurve heraus sich ein Gesang entwickelte und juses einfach nur zeigte, animierte. Genau diese Eigendynamik war in vielen Momenten da, nach und nach stimmte die Kurve mit ein. Du siehts ihm an, dass er das Spiel verfolgt, dass er emotional ist und sich auch, wie die ganze Kurve, nach manchen Aktionen fangen muss. Im Gegensatz zum anderen Kollegen wird dann nicht gefühlt 2 Sekunden nach einem knapp vorbeigegangen Schuss hyperaktiv angestimmt, sondern sich auch erstmal an den Kopf gefasst. Ich verstehe auch seine Interpretation eher als den "Unterstützer" als vielmehr auch wenn es hart klingt den "Diktator"der Kurve. Er versucht nicht irgendetwas durchzuziehen, sondern auf das Spiel zu achten und auf die Kurve einzugehen. Und genau so macht eine MFA doch Sinn. Gesänge aus der Kurve aufgreifen, die Kurve anheizen, selber Spiel gucken und somit die Emotion des Spiels leben (was hasemann selten tat). Sicherlich macht der Kollege auch nicht alles richtig, doch ich glaube nicht, dass die Stimmung komplett ohne MFA und ohne eine Koordinierung einer so gigantisch großen Kurve besser wäre. Ich glaube eher, dass es zwar möglicherweise spielbezogenerr werden würde, aber damit nicht direkt brachialer, da so einfach noch mehr anfeuerungen und Gesänge, die angestimmt werden, durcheinander- oder wie auch manchmal mit MFA untergehen. Ich hoffe ebenfalls, dass juses weitermacht. Wie war es egtl am Samstag? Bin im Urlaub. Wenn man in der West in den letzten Jahren stand und beide vorsänger erlebte sieht man nicht nur nach meiner Meinung, auch einige Kollegen stimmten zu, eine positive Entwicklung.
Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille alles für den anderen zu geben.



Beitragvon LauternFan85 » 03.08.2018, 16:38


kleiner Kritikpunkt zum Heimspiel gegen 1860

Bitte - bitte - bitte steckt diesen Gesang hier Tief in die Kiste und grabt in insbesonder bei einem solchen Spiel (Sieg) NICHT (!!!) aus. :tadel:


So wie es ist

Und so wie es ist,
und so wie Du bist,
bin ich immer wieder für Dich da!
Ich lass Dich nie mehr alleine,
1. FCK!


Er ist so unfassbar einschläfernd, langsam und entzieht einem alles in dem Moment. :?: :oops:


Ansonsten war Samstag stark - let's go on BETZE. :daumen:
Für immer Fritz-Walter-Stadion




Zurück zu Stimmung im Stadion

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste