Der gebürtige Neustädter Mario Basler scheiterte in seiner ersten Zeit auf dem Betzenberg Ende der 1980er Jahre: Er fiel bereits damals durch seinen Eigensinn auf und ordnete sich in der Mannschaft nicht unter, woraufhin der FCK auf seine Dienste verzichtete. Über Rot-Weiß Essen und Hertha BSC landete Basler Mitte der 1990er Jahre bei Werder Bremen, wo er unter Otto Rehhagel zum Nationalspieler und Torschützenkönig wurde. Seiner großen Zeit an der Weser folgten einige erfolgreiche Jahre bei Bayern München, ehe der inzwischen in Fußballdeutschland als "Enfant terrible" bekannte nach seiner Suspendierung beim Rekordmeister 1999 nach Kaiserslautern zurückkehrte. Die Verpflichtung fand nicht bei allen FCK-Fans Anklang, da Basler mehrfach durch verbale und nonverbale "Fouls" gegen den 1. FC Kaiserslautern aufgefallen war. Dennoch bejubelten letztendlich viele Fans den "verrückten Vogel", der allerdings nicht mehr an seine großen Zeiten anknüpfen konnte und nur acht seiner insgesamt 62 Bundesligatore für die Lautrer erzielte. Im Sommer 2003 beendete Basler seine Karriere nach der Nichtverlängerung seines Vertrages, knapp zwei Jahre später absolvierte er gemeinsam mit Harry Koch sein Abschiedsspiel im Fritz-Walter-Stadion. Heute ist Mario Basler Trainer, zuletzt bei Eintracht Trier.