Deutschlands große Boulevardzeitung mit den vier großen Buchstaben von Kai Diekmann hat geschrieben: 1. FC Kaiserslautern
Lautern klaut Saarbrückens Spruch
Mai 2012: Dieser junge Lautern-Fan hält eines der Plakate hoch, für die die Pfälzer nun in der Auswahl zum Spruch des Jahres sind
Von DANIEL FISCHER 06.09.2012 — 23:15 Uhr
Gute Ideen werden eben gerne kopiert...
Im Oktober kürt die Deutsche Akademie für Fußballkultur den Spruch des Jahres. Und die Fans des 1. FC Saarbrücken reiben sich erstaunt die Augen, wenn sie sich die Liste der Top-Kandidaten anschauen.
Aussichtsreich im Rennen: „Liebe kennt keine Liga!“
Blöd nur: Der Spruch wurde in die Auswahl genommen, weil Lauterer Fans im Mai dieses Jahres, als der Bundesliga-Abstieg feststand, ein Plakat hoch hielten.
(...)
HDW-Geschäftsführer Matthias Hahn (54) sieht‘s lockerer: „Für Kreative ist es das größte Kompliment, kopiert zu werden. Ich habe damals den Spruch dem FCS in seiner schwärzesten Stunde geschenkt, um ihn gut zu vermarkten. Das war mein Beitrag für meinen Verein, den ich liebe. Der ‚Makel‘ an diesem Spruch ist ja, dass er gefühlsmäßig zu jedem Absteiger passt.“
Vor Lautern schmückten sich schon andere Klubs damit: Essen, Schweinfurt, Karlsruhe. (...)
zur BLÖD
Ich finde es überhaupt nicht schlimm diesen Spruch im Stadion zu zeigen, wo ist da das Problem? Peinlich ist eher die Nominierung, die diesen Spruch jetzt als Lautrer Kreativität auszeichnen möchte.
Nervig jetzt eher, dass wir jetzt mit dem FCS und dem KSC in einen Topf geworfen werden.
Wenn die "BLÖD" über den FCK sonst nichts zu berichten weiss oder besser gesagt keine Informationen mehr gesteckt bekommt, muss natürlich so ein Scheiß dabei heraus kommen.
Dass so ein Schlaumeier Eigentumsansprüche darauf erhebt und zu Deutschlands geilster "Zeitung" rennt, sagt schon alles.

Du bist doch nicht so alt, dass "geil" eine negative Konnotation für dich haben könnte ?OWL-Teufel hat geschrieben:... zu Deutschlands geilster "Zeitung" rennt, sagt schon alles.
Mohamadou Idrissou, Wettbewerbsverzerrer
OWL-Teufel hat geschrieben:... vorm Spiegel einen runterholt und "BILD BILD BILD" schreit.
Das ist jetzt aber eindeutig zweideutig.
sollten sich an den WerbespruchThomas hat geschrieben:, die gerne die Bild lesen
Ich rauche gern
erinnern. Darunter stand dann die Hinweiszeile:
Rauchen schadet ihrer Gesundheit
Für Gern-Bild-Leser wäre in der Hinweiszeile noch geistigen zu ergänzen.
Mohamadou Idrissou, WettbewerbsverzerrerDie Werbeagentur hat ihre billige Werbung. Na und? Soll sie doch. Ich habe da keine Probleme mit.
Was aber viel wichtiger ist:
Ein kleiner Fan rennt stolz wie ein Spanier durch die Gegend, weil er mit "seinem" Plakat/Schild in der Bild war und nominiert wurde.
Wetten, dass seine Kinder noch dieses Bild zu sehen kriegen?
Mich freut´s wirklich für den Kleinen und den Rest sehe ich einfach wie unser Mäusschen:
Alles Kokolores.
Hermann Hesse
Ich vermute als Fan dieser ballsportlichen Peinlichkeit ist er es schon gewohnt vom FCK in die Schranken gewiesen zu werden. So deute ich zumindest seinen erbärmlichen Versuch zur Ironie. Er hat den BILD-Lesern was zum schmunzeln, sich über Lautern aufregen oder achselzuckend weiterblättern gegeben, mehr kann man als FCSler doch kaum erreichen.
[...]/quote]
Ja gut... so gesehen dann doch eigentlich ziemlich lustig
Die Rheinpfalz hat geschrieben:Treu trotz Liebeskummers
Ein elfjähriger Junge aus Neustadt ist für ein Plakat für den Deutschen Fußball-Kulturpreis nominiert worden
Von David Schmidt
NEUSTADT. Julius Christmann (11) ist ein ganz besonderer Fan: Als der Abstieg des 1. FC Kaiserslautern schon besiegelt war und der FCK am 31. Spieltag auf Nürnberg traf, bastelte der Elfjährige ein Plakat mit der Aufschrift „Liebe kennt keine Liga”. Dafür wurde er jetzt für den Deutschen Fußball-Kulturpreis nominiert.
Noch einmal Erstligaluft schnuppern, noch einmal den Trubel der Bundesliga erleben, bevor dem 1. FC Kaiserslautern der bittere Gang in die zweite Liga bevorstand: Das Spiel gegen die Franken am 31. Spieltag der vergangenen Saison, gleichzeitig das vorletzte Heimspiel des FCK, brachte Julius Christmann auf eine Idee. „Ich hatte den Spruch im Kopf. Ich glaube, das hat irgendwann sogar einmal ein FCK-Spieler gesagt”, erinnert sich der elfjährige „Betze”-Fan aus Gimmeldingen. (...)
Quelle: Die Rheinpfalz; gepostet von User Pfalzadler auf rt.de
Der Beißreflex vieler FCK-Fans, wenn es um die Verteidigung gegen Bild-Schlagzeilen geht ist auch nachzuvollziehen, aber leider ist es nicht der Überbringer, sondern der Fakt, der peinlich ist.
Sollte es wirklich so sein, daß der Slogan zum FCS gehört, sollte einfach die Nominierung zurückgenommen werden, denn sich mit fremden Federn zu schmücken, ist zwar heute Usus, aber trotzdem peinlich, wenn es öffentlich wird. Der Kleine hatte es gut gemeint, wenn er jetzt als Kopist dargestellt wird, auch wenn man es nicht so gewollt hat, dann ist ihm nicht gedient.
Mac41 hat geschrieben: Der Kleine hatte es gut gemeint, wenn er jetzt als Kopist dargestellt wird, auch wenn man es nicht so gewollt hat, dann ist ihm nicht gedient.
Warum? In der freien Wirtschaft hat er mit solchen Meriten eine goldene Zukunft. Zur Not halt in China.


OWL-Teufel hat geschrieben:...
Warum? In der freien Wirtschaft hat er mit solchen Meriten eine goldene Zukunft. Zur Not halt in China.
Zu alt.
Peinlich muss es dem Bub nicht sein, höchstens dem, der ihn nominiert hat.
Ein solcher Spruch ist urheberrechtlich nicht schutzfähig. Jeder darf ihn verwenden.
Peinlich hingegen der Bild-Beitrag, der ein Skandälchen heraufbeschwören will. "Kopiert", "geklaut"? Von einer Werbekampagne für den FCS (nicht von dessen Fans), für die dieser Spruch "erarbeitet" wurde (muss schon harte Arbeit sein!)? Kannte der Junge die Kampagne überhaupt?
Kopie und Diebstahl zu behaupten, sind schlicht Unterstellungen. Mit denen gerne mal gearbeitet wird.
Jedem kann so ein Spruch einfallen, auch einem Elfjährigen.
Der Junge kann stolz auf sich sein, auf sein Bekenntnis zur Vereintreue und darauf, dass er - was in diesem Alter nicht selbstverständlich ist - nicht den "Stars" in der Bravo Sport nachläuft, sondern seinem Verein auch in der 2. Liga die Treue hält.

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