Links auf Youtube-Videos können 1000 Euro kosten
Ein Urteil des Hamburger Landgerichts eröffnet Abmahnkanzleien ganz neue Möglichkeiten. Deutsche Blogger sammeln innerhalb von 48 Stunden einen fünfstelligen Betrag für das Berufungsverfahren.
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http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/a ... qus_thread
R.I.P
Der bisherige Vorsitzende dieser Kammer, der sich durch eine eher "lebensferne" Ansicht auszeichnet, und dessen Urteile gerne in der nächsten Insatnz kassiert wurden, wurde zum Richter eben jener nächsten Instanz befördert.
Damit muß man zwei Instanzen höher gehen, um ein "vernünftiges" Urteil zu bekommen - und das ist teuer.
Wenn jemand weiter interessiert ist: googeln mit Stichwoorten wie "fliegender Gerichtsstand", "Pressekammer Hamburg", "Richter Buske" oder "Buskeismus" (Vorsicht - die so genannte Seite kann krank machen) bringt viele viele Ergebnisse zum Thema.
Die dritte Zeile dieser Signatur ist dem Forumssignaturwart gewidmet.
Zum konkreten Fall: Laut Kompa war das Echo auf seinen Spendenaufruf überwältigend. Bereits jetzt ist wohl alles vorfinanziert um das Verfahren bis zur letzten Instanz auszufechten [2] (steht auch im verlinkten Welt-Artikel). Ich bin auch hier zuversichtlich dass sich am Ende die Vernunft durchsetzt, aber auch das wird das Problem ja nicht lösen. Welcher Normalo riskiert schon fünfstellige Summen... Das Problem fängt schon mit dem "fliegenden Gerichtstand" an, weshalb nahezu jedes Medienverfahren in Hamburg landet - selbst wenn der Kläger in München und der Angeklagte in Stuttgart sitzt. Würde man diesen Unfug unterbinden wäre ganz schnell Ruhe. Aber daran hat die Politik offenbar kein Interesse.
[1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 08479.html
[2] http://www.kanzleikompa.de/2012/05/31/d ... karlsruhe/
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