Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.

Beitragvon Thomas » 07.01.2017, 17:39


Eine interessante aktuelle Bestandsaufnahme des SWR. Es geht um Finanzen, Kredite, Investorensuche, Drei-Jahres-Planung und einige Zwischen-den-Zeilen-Kleinigkeiten beim FCK:

Mit Brezeln und Investor in die Bundesliga

Sparen und Geldgeber suchen. Mit diesem Plan gehen die FCK-Verantwortlichen in das neue Jahr. Sollte das Konzept perfekt aufgehen, könnte den Pfälzern schon in zwei Jahren der Aufstieg gelingen.

Wurstbrötchen gibt es im Presseraum keine mehr. Stattdessen nur noch Brezeln als sichtbares Zeichen eines rigorosen Sparprogramms. Finanzvorstand Michael Klatt dreht jeden einzelnen Euro beim 1. FC Kaiserslautern persönlich um. Auch das Vertrauen in die eigene Arbeit scheint bei ihm und FCK-Vorstandschef Thomas Gries deutlich größer zu sein, als bei ihren Vorgängern Stefan Kuntz und Fritz Grünewalt.

Denn Klatt und Gries brauchen offenbar keine externen Rechts- und Wirtschaftsgutachter mehr, die den klammen Verein in den vergangenen Jahren Hunderttausende gekostet haben. Insgesamt hat der neue Vorstand die laufenden Kosten schon um rund eine Million Euro gesenkt. (…)

Quelle und kompletter Text: SWR
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot/weiß. Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Thomas » 07.01.2017, 17:45


+++ Transfer-Ticker +++

Außerdem werden Uwe Stövers Rahmenplanungen erwähnt, inwiefern die Struktur des Lizenzspielerkaders nächste Saison noch weiter optimiert werden soll. Dazu heißt es wie folgt:

SWR hat geschrieben:(...) Aber auch Sportdirektor Uwe Stöver fährt ein konsequentes Sparprogramm. Die Zeiten, in denen beim 1. FC Kaiserslautern in der Profimannschaft und der U23 rund 60 Spieler auf der Lohnliste standen, sind vorbei. Für die nächste Saison sind bei den Profis nur 17 bis 18 Feldspieler und drei Torhüter eingeplant, dazu noch vier Talente.

"Wir wollen die Quantität verringern, aber die Qualität steigern", sagt Uwe Stöver. Mit dieser Taktik will er seinen Drei-Jahresplan umsetzen: Diese Saison sportlich konsolidieren, nächste Saison wieder oben angreifen und ein Jahr später soll das Ziel Aufstieg heißen. (...)

Quelle und kompletter Text: SWR
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot/weiß. Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern - Artikel 1, Absatz 1)



Beitragvon Hernan-Cortes » 07.01.2017, 17:59


Wäre wirklich coole Sache. 21-er Kader mit 3-4 Jugendspieler.

Was mich auch positiv stimmt, Gries meint es nun wirklich ernst und sucht neue Investoren für 10-12 Mio pro Saison. Beachtlich. Und ich bin ziemlich sicher, dass er welche finden wird. Der Mann ist ein Riesengewinn für uns und zusammen mit Klatt + Stöver könnte es auf Dauer echt was werden.

Eine Überlegung ist auch, dass der Ehrenrat bei der Investorensuche hilft. Alles bekannte Menschen mit vielen Beziehungen.



Beitragvon Betze_FUX » 07.01.2017, 18:23


Ja Hernan

So ähnlich seh ich das auch.
Ich traue den beiden (drei) sogar zu den Spagat zwischen Investor und wahren der Tradition zu schaffen.

Man hört nicht viel vom Betze, aber wenn dann ist es sehr strukturiert und klar. Und klingt nach nem plan. Nach einer Strategie.

Das gefällt mir.
Sie nennen die Dinge direkt beim Namen, da weiss jeder woher der sind weht.

Ehrlich und direkt. So mag ich das :)
"Das geht nur in lautern" - T. Gries 2016
"Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille, alles für den anderen zu geben!" F. Walter
"Da geht er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf!" J. Dahlmann



Beitragvon WolframWuttke » 07.01.2017, 18:32


Der FCK muss jetzt ein Ausbildungsverein werden, wo junge Talente denken "Ok, Hoffenheim&Mainz zahlen mehr, aber beim FCK ist die Chance zu spielen deutlich hoeher."

Und sollten ein Pollersbeck und Koch irgendwann gehen wollen, ist es ok. Nur eben nicht mehr fuer die Kuntz-uebliche, mickrige 2 Mio-Ausstiegsklausel.

Auch das ist ein Zeichen fuer die jungen Talenten in unseren Jugendteams oder die, die noch kommen werden: "Wer es hier packt und in die 1.Liga weiterziehen will, dem werden keine Steine in den Weg gelegt".

Dazu gehoert natuerlich ein VV bzw. Sportdirektor, der in der Lage ist ordentliche Vertraege auszuhandeln. Ich habe da volles Vertrauen in MK,US und TG.
http://www.der-betze-brennt.de/news/9005-fan-aktion-des-fck-mitglieder-werben-mitglieder.php



Beitragvon [name838] » 07.01.2017, 18:40


Dass der Kader verkleinert wird, wurde auch endlich Zeit. Auch im Moment ist unser Kader noch zu groß.

Ich empfehle folgendes (interessante) Interview mit Michael Reschke:
http://www.11freunde.de/artikel/michael ... liga-kader

Was ist die ideale Größe für den Kader eines Bundesligisten?

Das hängt davon ab, ob ein Klub internationale Spiele zu bestreiten hat oder nicht. Aber in jedem Fall muss man wissen, dass es immer einen Kern von Spielern gibt, die einem die Ernte einfahren. Bei internationalen Spitzenklubs absolvieren die ersten 20 oder 21 Spieler des Kaders in der Regel über 95 Prozent der Nettospielzeit einer Saison. Bei deutlich mehr Spielern im Kader hat man womöglich ein hohes Investment, das in keiner Relation zu den Einsatzzeiten steht. Zudem birgt dies die Gefahr, dass Spieler unzufrieden werden. Bei einem Klub, der nicht international spielt, bilden 15 oder 16 Feldspieler plus zwei Torhüter den Kern. Damit ist man gut aufgestellt, wenn es daneben noch ein paar junge, talentierte Ergänzungsspieler gibt. Die maximale Kadergröße sollte 25 Spieler aber nie überschreiten. Bemerkenswert fand ich in der letzten Saison, wie effektiv Schalke 04 und besonders Borussia Dortmund mit den Verletzungen von wichtigen Spielern umgegangen sind. Der BVB ist trotzdem noch Zweiter geworden, und gute Nachwuchsspieler wie Durm oder Hoffmann haben den Durchbruch geschafft.



Beitragvon paulgeht » 07.01.2017, 19:28


Aber noch viel wichtiger: Gute junge Spieler, die den Verein verlassen, sollen künftig mehr Geld in die leere Kasse spülen. Nicht ohne Stolz sagt Stöver: "In den meisten Fällen, in denen Spieler Ausstiegsklauseln in den Verträgen haben, bestimmen wir selbst die Ablösesumme."


Das wäre wirklich ein super Anfang für die Zukunft.
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Beitragvon Münchner FCK-Hesse » 07.01.2017, 19:40


Die Pläne klingen fantastisch, aber dabei nicht unrealistisch. Wirklich wichtig ist, dass der Investor gefunden wird und dass die 15 Spieler tatsächlich die gewünschte Qualität mitbringen. Dann klappt es auch mit der Bundesliga.

Ich habe vollstes Vertrauen in die FCK Führung, hier wird ruhig und besonnen sowie mit einem Plan gehandelt. Das Gefühl hatte ich in der Vergangenheit oft auch mal nicht. Sehr gute Entwicklung!
De Hesse sacht: Es geht de Mensche wie de Leut.

Positiv nach vorne schauen und allen Scheiß hinter sich lassen!



Beitragvon Hubber91 » 07.01.2017, 19:45


Sehr schöne Idee,

nur stört mich immer dieses "morgen morgen morgen".... Ganz ehrlich, was hatte sich denn US diese Saison gedacht?

Also auf den ersten Blick erkennt man doch auch mindestens Positionen die absolut überbesetzt sind. (Ziegler oder Ring, Dittgen oder Kerk, Kacper oder Jaques) ... also jeweils einen der Paarungen hätte es auch diese Saison schon nicht gebraucht. Damit möchte ich jetzt nicht sagen, dass der eine vielleicht besser oder schlechter ist oder einen der Spieler diffamieren, im Gegenteil, jeder der Spieler hat eine Berechtigung dass sich sportliche Leiter um solche Spieler bemühen.... aber aus finanzieller Sicht sind das Schritte die schon längst hätten eingeleitet sein können :/ ... naja.. hoffe dass man das gesagte nun auch mal wirklich in die Tat umsetzt (bin mir nicht mehr 100% sicher... aber glaube Braunschweig und Düsseldorf hatten bei ihren Aufstiegen auch jeweils nur verhältnismäßig kleine Kader, oder letztes Jahr St. Pauli...
Uff geht's Betze!



Beitragvon WolframWuttke » 07.01.2017, 20:18


Hubber91 hat geschrieben:Sehr schöne Idee,

nur stört mich immer dieses "morgen morgen morgen".... Ganz ehrlich, was hatte sich denn US diese Saison gedacht?

Also auf den ersten Blick erkennt man doch auch mindestens Positionen die absolut überbesetzt sind. (Ziegler oder Ring, Dittgen oder Kerk, Kacper oder Jaques) ... also jeweils einen der Paarungen hätte es auch diese Saison schon nicht gebraucht.


Auf der 6 haben wir keine Ueberbesetzung - wir waeren sogar recht schwach besetzt, wenn wir permanent mit 2 6ern spielen wuerden.

Kerk hat man geholt, da Dittgen wohl noch Zeit braucht. Selbst Kerks Verletzung hat Dittgen (noch) nicht ins Team gebracht.

Zoua wurde erst geholt als Kacper wieder laenger ausgefallen ist.

Macht schon alles Sinn, was US da so macht, aber es dauert halt den von SK angehaeuften Berg von "Spielermaterial" abzutragen.
http://www.der-betze-brennt.de/news/9005-fan-aktion-des-fck-mitglieder-werben-mitglieder.php



Beitragvon schwabendevil » 07.01.2017, 20:28


Es würde mich doch außerordentlich interessieren, wie der im im Artikel erwähnte Plan B aussieht. Denn der würde ja z.B. dann greifen, wenn man entgegen der Erwartung der Vorstände keinen Investor findet, der pro Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag in einen maroden Zweitligisten ohne Assets stecken möchte. Oder wenn der damit verbundene Deal so unvorteilhaft beschaffen ist, dass die Mitglieder ihn dankend ablehnen. Und beides scheint mir momentan doch noch etwas wahrscheinlicher als das Gegenteil. Also könnte man so einen Plan B doch zumindest schon mal grob skizzieren, ganz im Sinne von Transparenz. "Wir würden dann nicht vom Berg rollen" ist dann doch etwas arg dünn.

Vielleicht ist ja dann der Plan B so attraktiv, dass es gar keinen Plan A mehr braucht.



Beitragvon kategorie abc » 07.01.2017, 20:58


Wenn sich der ein oder andere Spieler ein beispiel am Engagements der Vereinsspitze nehmen würde, würden wir nicht da stehen wo wir stehen! Ich zweifelte eigentlich nie an den aussagen bezüglich des FCK, von Stöver, Klatt u. Gries. Aber auch andere Mechanismen scheinen sich zu verzahnen. Meine zweifel galten nur der ein oder anderen Spieler Personalie, was sich bestätigte. Mal sehen ob NM es schaft das Mittelfeld adäquat zu besetzen. Und mal ganz einfache dinge wie Standards, Konter, und dass Tor auch im Stress zu treffen?! Da muss der glaube bei NM, im wahrsten sinne des Wortes berge versetzen,um so einen Haufen zu übernehmen.... Schau mer mal ne.
„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“



Beitragvon Hauptstadt_Lautrer » 07.01.2017, 21:09


schwabendevil hat geschrieben:Es würde mich doch außerordentlich interessieren, wie der im im Artikel erwähnte Plan B aussieht. Denn der würde ja z.B. dann greifen, wenn man entgegen der Erwartung der Vorstände keinen Investor findet, der pro Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag in einen maroden Zweitligisten ohne Assets stecken möchte. Oder wenn der damit verbundene Deal so unvorteilhaft beschaffen ist, dass die Mitglieder ihn dankend ablehnen. Und beides scheint mir momentan doch noch etwas wahrscheinlicher als das Gegenteil. Also könnte man so einen Plan B doch zumindest schon mal grob skizzieren, ganz im Sinne von Transparenz. "Wir würden dann nicht vom Berg rollen" ist dann doch etwas arg dünn.

Vielleicht ist ja dann der Plan B so attraktiv, dass es gar keinen Plan A mehr braucht.


Einen Plan B werden die Herren sicherlich auch erarbeiten.
Alles andere wäre fahrlässig.

Ich sehe das hier so, dass der Kern des Plans A einer bzw. mehrere finanziell sehr sehr potente Investoren sind. Zumindest als Grundvoraussetzung für Profifußball in Kaiserslautern.

Nochmal zu Plan B.
Mich würde es nicht überraschen und erst recht nicht verärgern, wenn Plan B darin bestünde einen geordneten Neuanfang in der Regionalliga zu organisieren.
Ein Szenario das schwer zu ertragen wäre aber dank der offenen und direkten Worte seitens der Verantwortlichen weiß jeder wo die Reise hingehen würde.

Zumindest kann ich mir unter Plan B nichts anderes vorstellen.
Betze-Szene Berlin-Kreuzberg



Beitragvon Rheinteufel2222 » 07.01.2017, 21:34


SWR hat geschrieben:Denn Klatt und Gries brauchen offenbar keine externen Rechts- und Wirtschaftsgutachter mehr, die den klammen Verein in den vergangenen Jahren Hunderttausende gekostet haben. Insgesamt hat der neue Vorstand die laufenden Kosten schon um rund eine Million Euro gesenkt.


Hammer!

Nur ob das jetzt hammergut von Gries/Klatt ist oder einfach nur hammerschlecht von Kuntz/Grünewalt war, weiß ich noch nicht so genau. Jedenfalls stellt sich die Frage, wo da eigentlich der Aufsichtsrat war. Gut, die Antwort ist bekannt. Der war damals bei Kuntz dort, wo es am dunkelsten ist.

Gut jedenfalls, dass diese Zeiten vorbei sind und schön, dass es jetzt einen Plan gibt. Wäre noch schöner, wenn er auch funktionieren würde, aber zumindest hat man den Eindruck, das von den Verantwortlichen alles dafür getan wird.

Ich würde ja gerne einmal wissen, was für Investoren gesucht werden. Einen, der mit seiner Investition Geld verdienen will, werden wir kaum bekommen, da gebe ich dem schwabenteufel Recht. Dafür ist bei uns gemessen an dem genannten Einsatz von 10 bis Millionen pro Jahr einfach zu wenig zu holen, selbst in der Bundesliga. Wir kriegen wahrscheinlich nur einen, dem das Geld egal ist und der das aus Eitelkeit macht. Und ich vermute, von denen gibt es nicht so viele und wenn, dann sitzen die in Russland, am Persischen Golf oder China. Simmer mal gespannt!
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 07.01.2017, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Verein gehört nicht einem Menschen - er gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren."
Christian Streich



Beitragvon WolframWuttke » 07.01.2017, 21:36


Plan B koennte auch eine weitere -deutlich groessere- Fananleihe sein.
http://www.der-betze-brennt.de/news/9005-fan-aktion-des-fck-mitglieder-werben-mitglieder.php



Beitragvon ! » 07.01.2017, 21:46


Mich holt "Plan A" auf jeden Fall ab. Kleiner Kader = gut! Keine festen Ausstiegsklauseln = noch besser. Investorensuche ist auch längst überfällig. Hoffentlich hat sie Erfolg.

Wer da wohl die Kandidaten für einen Abgang sind? Heubach oder Vucur, Gaus? (Vertrag läuft aus), Mujdza, Pritsche?, Weis? Oder halt die üblichen Verkäufe z.B. Pollersbeck, Koch, Osawe, Mwene...
->Pro Ausgliederung, pro Investoren, pro Profifußball in KL<-



Beitragvon potto » 07.01.2017, 22:42


Wir haben jetzt gestandene Fachleute in der Führung.

Ein Riesenunterschied zu dem selbstverliebten und wenig kompetenten Vorgängertrio

Ich bin mir mittlerweile sicher, dass Gries einen Investor an Land ziehen wird.

Dass das nicht ohne zeitaufwändige Vorgespräche geht, sollte klar sein. Nur so gehts.



Beitragvon AlterFritz1945 » 07.01.2017, 23:01


potto hat geschrieben:Wir haben jetzt gestandene Fachleute in der Führung.

Ein Riesenunterschied zu dem selbstverliebten und wenig kompetenten Vorgängertrio

Ich bin mir mittlerweile sicher, dass Gries einen Investor an Land ziehen wird.

Dass das nicht ohne zeitaufwändige Vorgespräche geht, sollte klar sein. Nur so gehts.


Sehe ich genauso. Solche wegweisenden Entscheidungen müssen sorgfältig geplant werden.
Sie können nicht übers Knie gebrochen werden.
Was wir vor allem brauchen ist- Ruhe hier im Forum und im Umfeld.
Mittlerweile sollte den schlimmsten Nörglern und Besserwissern aufgegangen sein, dass hier absolute Fachleute am Werk sind, die den nötigen Background und ein entsprechendes Netzwerk haben, um einen Sponsoren an Land zu ziehen.



Beitragvon schwabendevil » 08.01.2017, 00:56


AlterFritz1945 hat geschrieben:Mittlerweile sollte den schlimmsten Nörglern und Besserwissern aufgegangen sein, dass hier absolute Fachleute am Werk sind, die den nötigen Background und ein entsprechendes Netzwerk haben, um einen Sponsoren an Land zu ziehen.


Nöö, von mir kriegt keiner mehr Vertrauenvorschuss. Mein Vertrauen müssen die Herren sich erarbeiten, und zwar durch Taten, nicht durch Worte. Schöne Worte hätten wir genug.

Die Nörgler und Besserwisser sollten schon bei Atze und Wieschi das Maul halten. Dann bei Jäggi, weil wir doch endlich mal eine professionelle Führung hätten. Dann bei Stefan, der wie ein Handschuh auf den Verein passte. Alle konnten schön reden, wirkten zumindest am Anfang glaubwürdig und professionell, authentisch und seriös und alle versprachen neue Geldquellen und eine bessere Zukunft. Ich hab jedem vertraut und ich denke, den meisten FCK-Fans ging es genauso. Und am Ende gings immer bergab, bis da, wo wir jetzt stehen. :teufel2:

Die Zeiten der Vertrauenvorschüsse sind vorbei. Die neue Führung hat in meinen Augen noch nichts Außergewöhnliches geleistet, außer, schön daherzureden und medial einen guten Eindruck zu machen. Genau wie ihre Vorgänger haben sie natürlich die Fehler der alten Funktionsträger offengelegt und betont, mit was für einer schwierigen Situation sie jetzt zurecht kommen müssen. Genau wie ihre Vorgänger wird viel von Zusammenhalt, Geduld und Rückkehr zu alter Größe geschwafelt. Aber: Keines der (wirtschaftlichen) strukturellen Probleme ist gelöst oder steht kurz vor einer Lösung. Sportlich sind wir nicht nur keinen Schritt voran gekommen, sondern haben sogar einen rückwärts gemacht. Der vom neuen Sportdirektor gründlichst ausgesuchte Trainer hat schon nach 6 Monaten das Weite gesucht, nach weitgehend enttäuschenden Leistungen seines Teams. Die Zuschauerzahlen sind rückläufig. Die Darbietungen auf dem Platz unansehnlich. Und als Strohhalm wird mal wieder, wie schon unter Kuntz, die Ausgliederung präsentiert. Wenn sich ein Investor findet. Worte.

Wie gesagt, erst Taten, dann Lob. Einen 3-Stufen Plan zu präsentieren (2017 Konsolidierung, 2018 vordere Platzierung, 2019 Aufstieg) ist für mich bis zum Beweis, dass sich da tatsächlich was entwickelt, nichts als heiße Luft. Die Realität ist jedenfalls Abstiegskampf. Die Entwicklung ist, dass am Anfang die Defensive schlecht war und am Ende die Offensive.

Wie gesagt, ich will nicht ausschließen, das Klatt und Gries es besser machen als ihre Vorgänger. Aber ich habe mir geschworen, den Vorstand nur noch anhand der tatsächlichen Vereinsentwicklung - wirtschaftlich und sportlich - zu bewerten und nicht mehr daran, wie gewinnend und vertrauenswürdig und professionell sich die Herren verkaufen, wie sie eine JHV schmeißen oder im TV rüberkommen. Das sollen meinetwegen Headhunter bewerten.

Und deshalb sind für mich Ratschläge, man habe nun gefälligst das Maul zu halten angesichts der tollen Leistung der Vorstände, lächerlich und lediglich ein Echo auf das, was man nach 12 Monaten Atze, Jäggi oder Kuntz auch schon hören und lesen durfte. Nee Leute, echt nicht nicht mehr.



Beitragvon FCK58 » 08.01.2017, 01:20


Und? Haben sie nicht zumindest damit angefangen, dich zu überzeugen?
Wenn nicht, dann solltest du dich vielleicht einmal selbst hinterfragen. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse



Beitragvon Hernan-Cortes » 08.01.2017, 01:32


Die Neue haben schon mehr Sponsoren für den FCK gewonnen, als Kuntz in den letzten 8 Jahren. Und ob du es glaubst oder nicht, wenn Gries bis jetzt was gesagt hatte, hat er sein Wort gehalten. Sei es die Busfahrt oder neue(alte) Geldquellen.
Stöver hat mit bescheidenden Mitteln eine namhafte Truppe geholt (unter Kuntz hat uns Stieber 2x abgesagt, als Beispiel). Ich weiß noch wie froh viele Fans im Sommer waren, als man die Namen Ewerton, Kerk oder auch Moritz verpflichtete. Nur beim Trainer hat er den Fehler der Vorgänger gemacht: einen jungen, unverbrauchten, aber dafür unerfahrenen Trainer geholt. Jetzt aber alles richtig gemacht und den besten Trainer geholt, der frei auf dem Markt war.

Klatt hat innerhalb der letzten 6 Monaten laufende Kosten auf eine Million reduzieren können. Ist das keine gute Tat? Dazu wurden die Schulden bei der Stadion GmbH beglichen (die Kuntz seit der 1. Liga 2012 versprach zu bezahlen).

Es mag sein, dass diese Dinge nicht so ins Auge fallen, aber sie zeigen ganz eindeutig was man vor hat und wie man agieren will und wird. Und das alles stimmt mich (und sicher viele andere Fans auch) sehr positiv, was die Zukunft betrifft. Wie schon vorher geschrieben bin ich vom Gries sehr angetan. Der Mann weiß ganz genau wen er fragen soll und wie seine Visionen was FCK betrifft rüber zu geben sind, damit sie auch glaubhaft klingen. Genau so wie Klatt. Ein Geschäftsmann mit einem sehr realitätsnahem Blickwinkel. Wenn sie jetzt sagen

"Das ist ein Mammut-Projekt für den FCK", sagt Finanzchef Klatt, "und wenn wir nicht sicher wären, dass wir einen Investor finden, dann hätten wir hier gar nicht erst angefangen."

dann gehe ich auch davon aus, dass es so kommt. KA wieso, mein Gefühl sagt es mir. FCK ist immer noch eine weltweit bekannte Marke mit Riesenpotential. Könnte für viele eine interessante Adresse sein.



Beitragvon MäcDevil » 08.01.2017, 07:50


Abwarten und Tee trinken...äh Bier ! :)

Ich finde es sehr gut, das man Pläne für die Zukunft hat. Trotzdem sollte man erstmal abwarten was in der nächsten Saison passiert.
Spielt man oben in der Tabelle mit - ist alles gut ! Spielt gegen den Abstieg und findet sich unten in der Tabelle wieder - wird wieder alles schlecht geredet !
In erster Linie finde ich gut, dass man einen Trainer wie Meier verpflichten konnte. Schon jahrelang im Trainergeschäft der Profis und weiss wo der Hase lang läuft ! Hoffentlich stellt er Spieleransprüche die der Verein erfüllen kann um somit den Weg in 1.BL zu ebnen...
Meier: "Besser spielen und mehr Tore erzielen"



Beitragvon asdf » 08.01.2017, 08:06


Ein paar Anmerkungen um die Euphorie zu bremsen: Der alten Führung externe Rechnungsprüfer vorzuwerfen ist etwas gemein. Hätte Grünewalt die aus Kostengründen gestrichen, hätten hier 500 Leute aufgejault von wegen der möchte etwas vertuschen und die Rechnungsprüfer machen das nicht mehr mit. Der Vorwurf ist also nicht ganz fair.

Nirgends wird von keinen Ausstiegsklauseln gesprochen. Die von Moritz hat Gries doch sogar mal bestätigt. Und dass diese Klauseln nicht greifen, wie sie sagen, heißt ja erstmal dass sie möglicherweise unter Wert spielen und ob das so erstrebenswert ist weiß ich nicht. Ich glaube die Aussage ist dahingehend zu interpretieren, dass man jetzt einfach geschickter bei den Verkäufen vorgehen möchte.

Insgesamt bewerte ich die Arbeit bisher auch sehr positiv. Wenn man in zwei Jahren aufsteigen möchte, dann muss man aber in der kommenden Saison für die Leihspieler gute und vor allem fest verpflichtete Spieler aufbauen. Von den jetzigen Leihspielern halte ich nur einen Kauf von Kerk für realistisch. Frey wird wieder zurück müssen und Ewerton ist zu teuer für uns.



Beitragvon Hochwälder » 08.01.2017, 09:37


WolframWuttke hat geschrieben:Der FCK muss jetzt ein Ausbildungsverein werden, wo junge Talente denken "Ok, Hoffenheim&Mainz zahlen mehr, aber beim FCK ist die Chance zu spielen deutlich hoeher."

Und sollten ein Pollersbeck und Koch irgendwann gehen wollen, ist es ok. Nur eben nicht mehr fuer die Kuntz-uebliche, mickrige 2 Mio-Ausstiegsklausel.

Auch das ist ein Zeichen fuer die jungen Talenten in unseren Jugendteams oder die, die noch kommen werden: "Wer es hier packt und in die 1.Liga weiterziehen will, dem werden keine Steine in den Weg gelegt".

Dazu gehoert natuerlich ein VV bzw. Sportdirektor, der in der Lage ist ordentliche Vertraege auszuhandeln. Ich habe da volles Vertrauen in MK,US und TG.



Die Preise bestimmen Spieler und Berater wenn ein Spieler einen Vertrag verlängern soll. Scheinbar geht das nicht in die Köpfe so mancher Zeitgenossen. Wenn der Berater nicht das in den Vertrag geschrieben bekommt was er möchte dann unterschreibt der Spieler keinen neuen Vertrag. Ist richtig schwer zu begreifen ? Wenn man einen Spieler länger behalten möchte muss der Verein in diesen sauren Apfel beißen!



Beitragvon FCK58 » 08.01.2017, 09:44


Wenn man den Auszug vom SWR so liest, dann gibt es ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder du bist schlauer als unser Sportchef oder Stöver ist ein Lügner. :wink:

Talente sollen mehr Geld bringen

Natürlich weiß auch der Sportchef, dass er das nur mit einer Erhöhung seines Budgets schaffen wird. Die Grundlagen dafür hat er selbst gelegt: Fast alle Profis, die er zum FCK geholt hat, bekommen nur dann Punktprämien, wenn der FCK in der Tabelle einen bestimmten Platz einnimmt. Aber noch viel wichtiger: Gute junge Spieler, die den Verein verlassen, sollen künftig mehr Geld in die leere Kasse spülen. Nicht ohne Stolz sagt Stöver: "In den meisten Fällen, in denen Spieler Ausstiegsklauseln in den Verträgen haben, bestimmen wir selbst die Ablösesumme."
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse




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